Hier das zweite Kapitel fuer euch, danke fuer die Reviews

Als die Aufzugtuer schloss atmete Felicity schwer aus. Diggle beobachtet sie sagte aber kein Wort. Sie spuerte wie er vor Wut kochte und das dauerte bei ihrem Freund John Diggle lange.

„John", begann sie und schaemte sich fast fuer die Worte die sie gleich aussprechen wuerde, „es ist nicht so wie du denkst."

Er schuettelete den Kopf und begann zu grinsen, „Felicity, wie soll es denn sonst sein? Das was ich da gesehen habe nennt man sexuelle Belaestigung am Arbeitsplatz. Was gibt es daran falsch zu verstehen?"

Er hatte recht das wusste sie und unter anderen Umstaenden wuerde sie es sich nicht gefallen lassen, aber sie hatte keine andere Wahl.

„Es ist nicht so schlimm", sie traute sich nicht ihn anzuschauen.

„Nicht so schlimm? Das sah fuer mich aber ganz anders aus. Felicity du bist eine stolze Frau, du kannst 20 andere Jobs bekommen wo man nicht so mit dir umgeht. War das das erste Mal?"

„Das er so etwas macht ja, aber Sprüche oder Beruehrungen das hat vor 4 Wochen begonnen".

Er zog die Luft scharf ein, „ Fuer was habe ich mit dir trainiert? Du koenntest ihn locker auf die Matte legen?"

Die begann nervoes mit ihren Haenden zu spielen, „Das ist nicht so einfach, lass uns essen gehen. Ich erklaer dir dann alles."

Diggle nickte.

Sie hatten sich fuer Big Belly Burger entschieden und saßen an einem Tisch am Fenster. Diggle beobachtet sie mit Argusaugen, dass IT Girl wusste das er darauf wartete das sie beginnen wuerde.

Sie legte ihren Burger auf den Teller, „ Kurz bevor Isabel Rochev QC uebernommen hat, aber ich 400000$ auf mein Konto ueberwiesen. Ich hatte so ein komisches Gefuehl das die Sache nicht gut ausgehen wuerde, womit ich ja nicht ganz unrecht hatte. Ich habe das Geld angelegt fuer Oliver bei Walters Bank. Er verwaltet es fuer mich und mittlerweile sind aus den 400000$ 1 Millionen geworden."

Diggle schaute sie ueberrascht an, egal wie gut er Felicity kannte sie ueberraschte ihn immer wieder aufs Neue.

„Ich habe mich nur auf den Job eingelassen damit Oliver die Firma wieder zurueck bekommen kann. Daniel Miller haelt mich fuer nichts weiter als eine gewoehnliche Assistentin. Ich habe meine Mitarbeiterakte komplett ueberarbeitet nachdem ich gehoert habe das QC einen neuen CEO bekommt. Alle meine Kollegen aus der IT Abteilung wurden gekuendigt so kann mich also keiner enttarnen koennte. Es ist die einzige Moeglichkeit um an Informationen zu kommen, die hilfreich sein koennten um Oliver die Firma zurueck zu geben. Das Geld wird hoffentlich bald so viel sein damit er sich in die Firma einkaufen kann."

Ein Laecheln breitete sich ueber Johns Lippen aus, dass war typisch Felicity. Sie liebte Oliver ueber alles, sie wuerde durchs Feuer fuer ihn gehen ohne es zu hinterfragen.

Er griff nach ihrer Hand, „ Felicity das aendert nichts an dem Problem das er dich belaestigt."

„Ich weiß aber es erklaert dir warum ich mich ruhig verhalte und nichts dagegen tue. Diggle ich bin da an etwas dran. Die Einnahmen von QC haben sich diesen Monat halbiert obwohl alle Kunden geblieben sind und wir den gleichen Umsatz gemacht haben wie im Vormonat."

„Felicity das ist alles schoen und gut und es ehrt dich das du das alles fuer Oliver tust, aber es geht hier um dich. Dieser Kerl belaestigt dich. Das was ich gesehen habe mag in deinen Augen harmlos gewesen sein, aber in meinen Augen nicht. Und wenn du das als harmlos ab tust will ich nicht wissen was noch geschehen ist."

Sie stocherte mit einer Pommes im Ketchup, „Es ist wirklich nicht so schlimm."

„Felicity sieh mich an", sagte ihr Freund und wartete bis sie ihren Blick hob, „Glaubst du im Ernst dass Oliver es gut findet, wenn dich so ein schleimiger Typ anfasst und diskriminiert nur damit er wieder seine Firma bekommt?"

„Ich bin…."

„Sag jetzt nicht dass du nur eine gute Freundin fuer ihn bist, Felicity. Wir wissen beide dass es nicht so ist und Oliver weit mehr fuer dich empfindet, er aber einfach im Moment zu blind ist um es sich einzugestehen. Und wir wissen auch das du ihn Liebst und das du dein Leben fuer ihn geben wuerdest, aber das ist ein Preis den Oliver nie von dir verlangen wuerde. Wenn er das hier wuesste wuerde er sich dafuer strafen."

„ Dig ich verspreche dir ich werde aufpassen und dafuer sorgen das er mir nicht mehr zu nahe kommt, aber bitte versprich du mir das du Oliver nichts davon erzaehlst. Ich schwoere dir sobald ich etwas Handfestes gegen ihn in der Hand habe, werde ich ihm sofort eine reinhauen und ihm einen Tritt dort verpassen wo es wirklich weh tut."

„Felicity mir liegt verdammt viel an dir, du gehoerst fuer mich zur Familie und ich will nicht dass dich jemand so behandelt. Das hast du nicht verdient, du bist eine Intelligente mutige starke Frau."

Die Traenen stiegen ihr in die Augen, „ Danke John das hat noch niemand zu mir gesagt."

„Dann wurde es ja mal Zeit und jetzt eß fertig damit du nicht zu spaet kommst."

„Heißt das du haelst dicht?"

„Ich werde dich jetzt in jeder Pause abholen und auch abends, wenn er fragt wer ich bin dann sag fuer wen ich arbeite. Halt dich so gut es geht fern von ihm und denk immer daran Oliver wuerde es sich nie verzeihen wenn dir etwas passieren."

Sie nickte, „Danke John. Oliver hat mir schon so oft das Leben gerettet ich bin froh wenn ich auch mal etwas fuer ihn tun kann."

„Felicity wenn das der Grund ist dann kann ich dir nur sagen du hast Oliver mehr als einmal das Leben gerettet da stehst du ihm in nichts nach. Wann bist du eigentlich heute Abend bei uns? Bryan freut sich schon gegen dich Super Mario zu spielen, er will dir zeigen das er die Zwei schwierigen Level geschafft hat."

Auf Johns Lippen erschien ein Laecheln wenn er von seinem Sohn Bryan sprach, sie kannten sich erst seit 2 Monaten hatten aber nach einem schwierigen Start recht schnell eine Verbindung aufgebaut. Lyla hatte ihrem Sohn erzaehlt sein Vater waere Sicherheitschef fuer wichtige Diplomaten gewesen und deshalb nie zu Hause. Zu Weihnachten und Geburtstag hatte sie ein Paeckchen per Post an ihn geschickt um ihm zu zeigen dass sein Vater immer an ihn dachte.

„Ich kann nicht kommen Miller will das ich ihn auf eine Gala heute Abend begleite, ich hab gesagt es geht nicht, er hat gedroht mich zu feuern falls ich es nicht tue."

Seine Miene wurde schlagartig wieder ernst, „ Ich will dass du mich auf dem laufenden haelst. Falls er zu aufdringlich wird hole ich dich persoenlich dort hab hast du verstanden? Und ich verlange von dir das du mit deinem Auto dort hin faehrst und auch wieder nach Hause. Egal was er sagt."

„Du klingst nachdem Vater den ich nie hatte Dig."

Er verzog das Gesicht, „Sag lieber der Bruder den du nie hattest, dann fuehle ich mich nicht ganz so alt."

„Ok dann der Bruder den ich nie hatte", sie schenkte ihm ein Laecheln.

Es hatte gut getan endlich mit jemandem ueber die ganze Sache zu reden, auch wenn sie ihm nicht ganz die Wahrheit ueber die Uebergriffe erzaehlt hatte. Sie fuehlte sich schrecklich, jedes Mal wenn seine Hand auf ihrem Koerper landete oder er sie betrachtete wurde ihr Uebel. Sie hoffte jeden Tag darauf ihn endlich auffliegen lassen zu koennen, damit alles ein Ende hatte und sie endlich wieder mit Oliver arbeiten konnte.