Danke fuer die Reviews und danke das ihr dieser Story folgt.

Oliver freute sich auf den Abend bei Lyla, Diggle und Bryan. Es war eine willkommene Abwechslung zu den letzten Wochen. Seine Arbeit als Bogenschuetze hatte rapide zugenommen. Die Stadt war voll von Selbstjustiz. Die Menschen hatten nach dem Angriff von Slades Armee Angst und begannen sich beim kleinsten Anzeichen von Gefahr selbst zu verteidigen. Es blieb ihm kaum Zeit um zu verschnaufen oder sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren, wie Thea oder seine Freunde.

Roy hielt ihm auf dem Laufenden, was Thea anging. Seine Schwester hatte die Stadt verlassen und eine letzte Sms geschrieben sie sei in Sicherheit, aber wo hatte sie verschwiegen und seit 2 Monaten herrschte Funkstille. Roy hatte mit Hilfe von Felicity eine Spur bekommen von wo aus die SMS gesendet wurde und sich sofort auf den Weg gemacht die Liebe seines Lebens zu finden.

Auch der Kontakt zu seinen Freunden hatte sehr gelitten, zwar arbeiteten sie zusammen, aber gemeinsame Mittagessen waren zur Seltenheit geworden. Es war alles viel einfacher als sie noch Tag und Nacht zusammen waren. Diggle verbrachte viel Zeit mit seiner neuen Familie und Felicity wirkte sehr verschlossen und unkonzentriert in den letzten Wochen. Oliver hatte sich fest vorgenommen, sie darauf anzusprechen, aber es bot sich einfach keine Gelegenheit.

Heute Abend allerdings wuerde er die Chance ergreifen, er wuerde die Stadt einen Abend ruhen lassen und einfach nur genießen und mit seinen Freunden Zeit verbringen.

Der Ex CEO klopfte an die Tuer seines Freundes John Diggle. Es dauerte keine 2 Minuten bis Bryan die Tuer oeffnete und ihn strahlend begrueßte. „Onkel Oliver endlich." Oliver strich dem Mini Diggle durch die Haare, „Hey Kumpel schoen dich zu sehen."

John erschien in der Tuer und klopfte seinem Freund auf die Schulter, „ Schoen dass du da bist, komm rein."

Oliver ging durch ins Wohnzimmer und schaute sich um, Felicity war noch nicht da, komisch sonst war sie immer die erste. „Wow ich habe es geschafft vor Felicity zu kommen, den Tag sollte ich im Kalender anstreichen."

Diggle verzog das Gesicht, „ Felicity wird nicht kommen. Sie muss mit ihrem neuen Boss auf eine Gala."

Oliver versuchte unbeeindruckt zu wirken, aber es traf ihn wie ein Schlag. Seine Persoenliche Assistentin, seine Felicity hatte ihn einfach so ausgetauscht gegen einen anderen Boss. „Anscheint macht Geld doch attraktiv."

John schaute ihn entgeistert an, das hatte gerade nicht wirklich gesagt, dachte Oliver wirklich das Felicity nur mit Daniel Miller ausging weil er jetzt QC besaß und mehr Geld hatte wie er? „Oliver das meinst du nicht ernst. Denkst du wirklich Felicity ist kaeuflich? Du solltest sie eigentlich besser kennen."

Queen setzte sich auf das Sofa und fuhr sich mit den Haenden durch sein Gesicht, „ Diggle ich weiß nicht mehr was ich denken soll. Die Arbeit frisst mich auf finanziell halte ich nur noch ein paar Monate durch. Ich habe kaum die Moeglichkeit mit dir oder Felicity privat zu sprechen. Sie wirkt seit ein paar Wochen sehr veraendert. Ich wollte sie heute Abend fragen was mit ihr los ist und jetzt erzaehlst du mir dass sie mit dem neuen CEO von QC auf eine Gala geht und nicht hier her kommt. Was soll ich da denken außer dass sie eine Affaere mit ihm hat?"

Diggle setzte sich zu seinem Freund, „Oliver wenn ich dir eins versichern kann dann ist es das Felicity definitiv keine Affaere mit Daniel Miller hat. Es gibt nur einen Mann fuer den sie durchs Feuer gehen wuerde und das bist du. Wie oft muss sie dir das noch beweisen?"

„Wieso hat sie dann den Job angenommen und ist nicht in eine andere Firma? QC war unser Arbeitsplatz es ist unsere gemeinsame Vergangenheit die man mir entwendet hat. Wie kann sie dort weiter arbeiten und mich ersetzen?"

Das waren berechtigte Fragen die Oliver da stellte und die er ihm nur zu gerne beantworteten wuerde, aber er hatte Felicity versprochen es nicht zu tun. Wenn Oliver wueßte dass sie das alles nur fuer ihn tat um ihm die Moeglichkeit zu geben sein rechtmaessiges Eigentum wieder zu bekommen.

„Du solltest mit Felicity reden, das wuerde einiges klaeren glaub mir."

Oliver schaute seinen Freund an, „Du weißt was mit ihr los ist oder?"

Diggle verzog das Gesicht

„Was ist es?"

„Oliver ich habe versprochen nicht mit dir zu reden, dass musst du selber tun und selbst dann liegt es an Felicity dir alles zu erzaehlen. Ich kann dir nur so viel sagen diese Frau liebt dich und tut alles fuer dich, das solltest du endlich begreifen."

„Ich liebe sie auch. Als ich es damals zu ihr gesagt habe war es nicht gespielt. Slade hatte die falsche Frau. Aber was kann ich ihr bieten? Ich bringe sie immer in Gefahr und Geld habe ich auch nicht mehr."

Der Bodyguard schuettelte den Kopf, „ Glaubst du wirklich sie interessiert das Geld? Oliver du koennst auf der Straße leben, sie wuerde dich trotzdem lieben."

„Wie kann sie einen Menschen lieben, der sie auf dem Praesentierteller ausgeliefert hat um eine andere Frau zu retten?"

„Weil sie dir vertraut und weiß das ihr nichts passieren kann solange du in ihrer Naehe bist."

Oliver schaute auf den Boden, wie konnte sie nach allem immer noch so viel Hoffnung und Vertrauen in ihn haben? Sie war einfach unglaublich und sie war der Mensch von dem Sara damals gesprochen hatte. Sie war das Licht was er brauchte um nicht in der Dunkelheit zu ertrinken.

„Ich gehe morgen wieder mit ihr Mittagessen, wie waers wenn du mitkommst?"

„Das ist eine gute Idee."

Lyla und Bryan kamen aus der Kueche mit Schuesseln und Tellern.

„Das Essen ist fertig, ich habe Mama geholfen", sagte der kleine Junge stolz.

„Er hat ganze Arbeit beim Gemuese geleistet", sagte Lyla stolz und ging auf Oliver zu, „Ich hab dich noch gar nicht begrueßt, schoen das du da bist Oliver" Sie schloss den Freund ihres Mannes in die Arme. Oliver erwiderte die Geste, „Danke fuer die Einladung Lyla ich hab mich sehr darueber gefreut."

„Freu dich nicht zu frueh, Bryan hat dich schon voll verplant fuer heute Abend. Nachdem er gehoert hat das seine Super Mario Partnerin nicht kommt hat er umgeschwenkt und moechte jetzt mit dir und John Kampfsport nachdem Essen ueben."

Oliver lachte, „ Das laesst sich einrichten."

„Das dachte ich mir fast, du kannst ihm auch keinen Wunsch abschlagen."

„Er ist ja auch ein großartiger Junge".

„Ja das ist er, genau wie sein Vater", Lyla schaute zu ihrem Exmann und ihrem Sohn. Bryan hatte sich neben seinen Vater auf die Couch gesetzt und an seine Schulter gelehnt. John strich ihm ueber die Haare und erklaerte ihm warum der Bogenschuetze existierte und Spiderman nur eine Comicfigur war.

Es war schoen die beiden so innig zu sehen. Sie hatte große Angst gehabt das Bryan seinem Vater keine Chance geben wuerde, aber diese Angst war Gott sei Dank unbegruendet gewesen.

„Hey ihr beiden, vertagt das Superheldengespraech auf spaeter das Essen wird kalt."

John und Bryan standen auf und setzen sich genau wie Oliver und Lyla an den Essenstisch.