Das naechste Kapitel fuer euch ist da.

Danke fuer eure Reviews und das ihr meiner Story folgt.

Mit einem mulmigen Gefuehl fuhr Felicity mit ihrem Auto zur Gala. Daniel Miller hatte sie gebeten mit ihm vorzufahren, aber sie konnte es verhindern mit einer Ausrede.

Wie gerne haette sie den heutigen Abend mit ihren Freunden verbracht. Sie hatte in den letzten Wochen keine Moeglichkeit gehabt viel Zeit mit Oliver zu verbringen. Sie vermisste ihn und es versetzte ihrem Herzen einen großen Stich das sie nur noch die Haelfte des Tages mit ihm zusammen arbeiten konnte.

Sie strich ihr schwarzes langes Abendkleid glatt und betrat die Gala. Daniel Miller stand am Eingang und unterhielt sich mit drei Frauen. Als er sie erblickte wendete er sich sofort von den Damen ab und ging auf sie zu.

„Felicity schoen das sie hier sind, sie sehen unglaublich aus", seine Hand strich ueber ihr Dekolleté. Felicity presste die Lippen zusammen. Anschließend legte er seine Hand auf ihren Ruecken und fuehrte sie in den Saal.

Das IT-Girl schaute sich um und erblickte einen alten Geschaeftspartner von Olivers, dieser steuerte direkt auf sie zu. Thomas Andrews von Andrews & Partners.

„Mrs. Smoak wie schoen sie hier zu sehen", sagte der aeltere Mann mit einem freundlichen Laecheln.

„Ich freue mich auch sie zu sehen Mr. Andrews", antwortete Felicity.

„Wie geht es Oliver? Es ist schade dass das ganze so gelaufen ist. Er war ein hervorragender CEO und er hatte mit ihnen eine perfekte Assistentin."

„Danke Mr. Andrews es ehrt mich das zu hoeren. Ich kann ihnen leider nicht sagen wie es Mr. Queen geht. Ich habe ihn nicht mehr gesehen."

Es entsprach nicht der Wahrheit, aber Felicity musste luegen. Denn Miller durfte nie erfahren dass sie noch Kontakt zu Oliver hatte, es wuerde nur Fragen aufwerfen.

Daniel Miller beobachtete Andrews mit Argusaugen, es gefiel ihm gar nicht das er so viel Beachtung fuer Felicity hatte.

„Mrs. Smoak arbeitet nun fuer mich Mr. Andrews und ich bin froh das Mr. Queen mir diese unglaublich gute Assistentin ueberlassen hat", sagte Miller mit uebertriebener Freundlichkeit um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, „ wenn sie mich jetzt entschuldigen wuerden, Felicity und ich werden nun etwas trinken gehen."

Er schob die Blondine unsanft Richtung Bar, „Ich hoffen ihnen ist klar Felicity das ich diese Art von Verhalten nicht dulde."

Erschrocken schaute sie ihren Boss an, „ Mr. Miller ich bin ihre Angestellte nicht ihr Eigentum. Zu wem ich freundlich bin und zu wem nicht ist immer noch mir ueberlassen."

Miller nahm ihr Handgelenk und hielt es fest, Felicity spuerte ein brennen unter seinem Griff, „ Sie tun mir weh."

„Ich mag es nicht wenn man mir widerspricht Felicity, haben sie mich verstanden?"

„Ja das habe ich", gab sie mit schmerz verzerrtem Gesicht zurueck.

Der CEO ließ ihr Handgelenk los und legte seine Hand auf ihre Huefte, „Das ist gut und jetzt sollten sie lieber nach Hause gehen. Ich sehe da die eine oder andere Dame die doch mehr zu bieten hat als sie. Wir sehen uns morgen."

Felicity antwortete nicht. Sie ging wie in Trance aus dem Gebaeude und stieg in ihren Mini Cooper. Ihr Koerper sackte hinter dem Steuer zusammen und die Traenen liefen ihr ueber ihre Wangen. Es war einfach zu viel, sie hatte versucht stark zu sein und sich immer vor Augen gehalten das sie das alles fuer Oliver tat, den Menschen den sie liebte. Aber es war so verdammt schwer, sie ekelte sich vor Miller und seine Angriffe wurden immer intensiver. Sie schaute auf ihr Handgelenk, es faerbte so kurz nach seinem Angriff schon blau.

Sie wischte sich die Traenen aus dem Gesicht und startete ihren Wagen. Sie musste so schnell es geht die Dateien auf ihrem Stick durchgehen. Je schneller sie eine Loesung fuer das ganze fand umso schneller konnte sie Miller los werden.

Sie atmete tief durch, startete ihren Wagen und fuhr nach Hause.

Das IT- Girl sendete ihrem Freund John Diggle eine Sms um ihm wissen zu lassen das sie gut nach Hause gekommen war. Den Zwischenfall mit Miller verschwieg sie, denn sie wusste er wuerde keine 5 Minuten spaeter vor ihrer Haustuer stehen.

Die Blondine zog ihr Kleid aus und stellte sich unter eine heiße Dusche, das war zu einem Ritual geworden seit sie mit Miller zusammen arbeitet. Sie konnte den Gedanken an seine Beruehrungen nicht ertragen.

Das heiße Wasser wusch jeglichen Gedanken an diesen Mann ab und ihr Kopf konnte wieder klar denken, das war der beste Moment um die Unterlagen auf ihrem Stick durch zusehen.

Felicity setzte sich in ihr Bett, schaltete ihren Laptop ein und stecke den USB Stick an. Sie schaute Stunden durch die Unterlagen um irgendeinen Fehler zu finden, aber alles schien sauber zu sein. „Verdammt", sagte sie aergerlich. Sie war sich so sicher gewesen endlich etwas gefunden zu haben, aber jedes diese Dokument das sie durch geschaut hatte war sauber. Trotzdem fehlte dem Konzern das Geld.

Felicity musste eine Loesung finden, Oliver war der rechtmaessige Besitzer von QC er musste seine Firma wieder zurueck bekommen egal wie. Aber sie fragte sich auch wie lange sie Miller noch auf Abstand halten konnte, heute war er zum ersten Mal handgreiflich geworden. Die ganze Zeit waren es nur Beruehrungen oder Worte, heute Morgen und heute Mittag sah es schon ganz anders aus. Seine Worte halten in ihrem Kopf, Felicity schloss die Augen und versuchte sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Sie setzte ihre Brille ab und rieb sich den Nasensteg. Sie musste unbedingt schlafen es war schon 3 Uhr in nicht mal 3 Stunden klingelte ihr Wecker, aber sie war einfach zu aufgewuehlt.

Wie gerne waere sie heute Abend bei John und Lyla gewesen, sie hatte sich so ueber die Einladung gefreut. Seit Oliver nicht mehr CEO war sahen sie sich nur noch abends und da war er meistens auf Patrouille. Zeit zum Reden blieb nicht viel, einerseits war Felicity dankbar dafuer, denn es ersparte ihr Olivers Fragen. Andererseits wuenschte sie sich jemanden an den sie sich genau in diesem Moment anlehnen konnte. Sie wusste zwar das Diggle recht hatte, ein Wort wegen Miller und Oliver wuerde ihn jagen mit Pfeil und Bogen. Er wuerde fuer sie durchs Feuer gehen. Aber das wuerde das Problem nicht loesen, es wuerde nur dafuer sorgen das Oliver noch einen Schritt weiter entfernt von QC waere und das durfte nicht passieren schließlich war es das einzige was ihm noch von seinen Eltern geblieben war.

Ja sie liebte ihn und auch wenn sie wusste dass sein Ich liebe dich nur fuer Slade gespielt war hatte sie das Gefuehl das auch genauso viel Wahrheit darin steckte.

Sie schloss die Augen und driftete langsam in den Schlaf.

Seine Haende waren ueberall, sie konnte sich nicht wehren er war einfach zu stark. „Oliver hilf mir bitte", schrie sie. Und hoerte aus weiter Ferne nur ein lachen.

Mr. Queen die Dame verlangt nach ihnen", hoerte sie Millers Stimme.

Hinter ihm erschien die Silouette eines Mannes der sie grinsend anschaute, es war Oliver. Der Mann den sie liebte, dem sie vertraute, aber er tat nichts er lachte sie aus und ließ Miller einfach weiter machen.

Ich habe ihnen doch gesagt Miller sie ist die perfekte persoenliche Assistentin was besseres haetten sie nicht bekommen koennen", sagte Oliver Queen und lachte.

Nein Oliver wie kannst du nur ich… ich… liebe dich und ich habe dir mein Leben mehr wie einmal anvertraut. Ich tue das alles nur fuer dich. Oliiiiivvvvveeeeeerrrrr".

Schweiß gebadet schreckte Felicity aus ihrem Bett hoch, wie im Affekt umklammerte ihre Hand das mittlerweile tief blaue und gruene Handgelenk. Sie schaute auf die Uhr, 5:45 Uhr. Gott sei Dank war es Zeit aufzustehen, nach diesem Traum konnte sie unmoeglich die Augen wieder schließen und sie fragte sich ob sie sie je wieder schließen konnte. Oliver hatte sie in diesem Traum verraten und dabei war er einer der wenigen Personen der sie ueberhaupt vertraute und fuer den sie das alles mitmachte.

Sie goennte sich eine kalte Dusche um die Gedanken aus dem Kopf zu bekommen und schaute in ihren Kleiderschrank was sich am besten eignete um ihr laediertes Handgelenk zu verdecken. Eine schwarze Bluse und ein knielanger pinker Rock schienen perfekt zu sein.