Das naechste Kapitel fuer euch ist da viel Spaß beim Lesen

Felicity betrat das Buero mit einem noch schlechteren Gefuehl als in den letzten Wochen. Ihr Herz schlug wie wild und Angst stieg in ihr hoch. Das war nicht gut das wusste sie, Angst bot eine groeßere Angriffsflaeche.

Sie bog um die Ecke zu ihrem Schreibtisch und erblickte eine dunkelhaarige junge Frau auf ihrem Platz sitzen. Sie trug eine offene Bluse die ihren Busen, der offensichtlich in einem Push up BH steckte, noch besser zur Geltung brachte. Ihr Rock glich mehr einem Guertel.

„Hallo, du musst Felicity sein. Mein Name ist Amber. Daniel hat mir schon viel von dir erzaehlt, er meinte du sollst mich anlernen", sagte die junge Frau froehlich.

„Ja… ich bin Felicity, Hallo Amber", gab die Blondine irritiert zurueck.

Noch bevor sie sich wieder fangen konnte rief Daniel Miller beide in sein Buero.

„Felicity, ich habe in letzter Zeit das Gefuehl sie sind etwas ueberfordert mit dem ganzen hier. Sie leisten eigentlich immer gute Arbeit, aber ihre Bereitschaft fuer die Firma auch nach Feierabend etwas zu tun, ist sehr sperrlich. Mir ist zu Ohren gekommen dass das zu Zeiten von Oliver Queen anders war", begann der CEO gleich in einem ziemlich harten Ton, der Felicitys Blut gefrieren ließ. „Deshalb werde ich ihnen Amber zur Seite stellen, sie ist jung dynamisch und auch bereit ohne murren und knurren Ueberstunden zu machen. Sie wird mich in Zukunft zu den Meetings begleiten, bis sie bereit sind wieder mehr Einsatz zu bringen. Und jetzt gehen sie bitte die Bilanzen der letzten Wochen durch und stellen sie fuer Amber eine Liste der kommenden Meetings zusammen, damit sie im Bilde ist."

„Ja Mr. Miller", sagte sie und ging zurueck an ihren Schreibtisch.

Als sie durch die Glaswand in sein Buero blickte, sah sie wie Amber sich an den CEO schmiegte und er seine Haende auf ihrem Becken hatte.

Das war genau was er wollte, ein kleines dummes Maedchen das er flach legen konnte. Dies war nicht ihre Art und ihr Stil. Sie war einerseits dankbar fuer Amber, es wuerde ihr Miller vom Hals halten, fuer eine gewisse Zeit. Aber es wuerde auch ihre Arbeit erschweren die Firma dem rechtmaessigen Besitzer wieder zu geben, denn Amber wuerde ihr ueber die Schulter schauen und gewiss jeden Fehltritt von ihr sofort weiter geben.

Die Bilanzen waren schnell erledigt schließlich war Felicity sie die ganze Nacht durch gegangen und sie waren einwandfrei. So blieb bis zur Mittagspause Zeit fuer weitere Untersuchungen. Das letzte Meeting hatte vor knapp 10 Minuten begonnen und konnte bis zu einer Stunde dauern, es wurde in einem der unteren Konferenzraeume abgehalten, da es sich um eine IT Firma handelte und bei dem die IT Abteilung gefragt war. Das verschaffte der Blondine die Moeglichkeit sich an Computer des CEOs zu machen.

Sein Rechner war Passwort geschuetzt, sehr ungewoehnlich Oliver hatte das nie getan. Es dauerte eine Weile bis Felicity es geknackt hatte und es verwunderte sie es war ein Zahlencode den sie schon einmal gesehen hatte. Sie notierte sich die Zahlen, spaeter wuerde sie sie durch ihr Entschluesselungsprogramm jagen.

Felicity suchte die wichtigesten Ordner zusammen und kopierte sie auf ihren Stick, besonders die Ordner Privat und Bank schienen ihr von entscheidender Wichtigkeit zu sein.

„Ich krieg dich", sagte sie zu sich selbst und hielt sich erneut ihr Handgelenk. Es schmerzte sie beim Tippen, aber sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen.

Puenktlich zum Ende des Meetings saß Felicity wieder auf ihrem Platz und konnte Miller die Bilanzen aushaendigen.

„Schoen das in diesen Angelegenheiten verlass auf sie ist, wenn sie schon in allem anderen recht pruede reagieren", sagte er fast veraechtlich zu ihr.

Felicity traute ihren Ohren nicht, dieser Mensch blamierte und erniedrigte sie in allen erdenklichen Lebenslagen. Sie hatte den besten Abschluss ihres Jahrgangs am MIT und musste sich als Persoenliche Assistentin behandeln lassen wie ein Stueck Vieh. Bei Oliver war das alles ganz anders gewesen, er hatte sie mit Respekt behandelt und sie hatte seine Naehe genossen.

Sie schaute in Millers Buero er hatte seine Haende auf Ambers Hueften und starrte in ihren Ausschnitt, ihr wurde uebel als eine vertraute Stimme sie aus ihren Gedanken riss.

„Mrs. Smoak ihr Lunchtermin waere bereit."

Felicity drehte sich um und sah nicht nur ihren Freund Diggle sondern auch Oliver vor sich stehen.

„Oliver!" rief sie ueberrascht aus.

„Nicht gut?" fragte er etwas enttaeuscht ueber ihre Reaktion, er hatte ihr unglaublich bezauberndes Laecheln erwartet.

Sie schaute zu Miller, verdammt er hatte sie bemerkt und stieß Amber recht unsanft zur Seite um sein Buero zu verlassen. Oliver schaute zu Diggle der Miller mit Argusaugen beobachtete. Was ging hier vor. Oliver schaute zu Felicity die aengstlich einen Schritt in Diggles Richtung ging.

„Mr. Queen was verschafft mir die Ehre sie wollen doch nicht etwa meine Persoenliche Assistentin fuer ihr neues Unternehmen gewinnen oder?" er ging zu Felicity und legte seinen Arm um ihre Taille.

„Nein Mr. Miller das habe ich nicht vor. Felicity und mich verbindet privat eine Freundschaft die sich ueber die Jahre aufgebaut hat, genau wie zu Mr. Diggle", Olivers Worte waren beherrscht das merkte Felicity.

„Und wenn sie uns jetzt entschuldigen wuerden, ich habe einen Tisch reserviert", er hielt Felicity seine Hand hin, die sie sofort ergriff.

„Es war nett sie wieder zu sehen Mr. Queen. Felicity ich habe es ihnen gestern schon gesagt und es gilt auch fuer heute, seien sie puenktlich zurueck, ich brauche sie fuer eine Besprechung."

„Ja Sir ich werde wie immer puenktlich sein."

Die Stille auf dem Weg nach unten war schon fast beaengstigend, niemand sagte ein Wort. Felicity hatte eigentlich gehofft das das Mittagessen mit Diggle ihr etwas Ablenkung verschaffen wuerde. Sie haette sich unter anderen Umstaenden auch ueber Olivers Anwesenheit gefreut, aber der schien nun viele Fragen zu haben.

Als sie QC verließen und in Olivers BMW einstiegen hielt er einen Moment inne und schaute sich um, „Was zum Teufel geht hier vor und ich will nicht hoeren das alles in Ordnung waere", sagte er in einem scharfen Ton und schaute zu Felicity die schon den Mund geoeffnet hatte um etwas zu sagen.

„Oliver es ist wirklich nichts, Miller ist einfach nicht gerade der beste Chef, das ist alles", gab die Blondine zurueck und versuchte so neutral zu klingen wie nur moeglich.

„Nicht der beste Chef ist wohl untertrieben, Felicity er behandelt dich wie sein Eigentum und von der Dame die sich in seinem Buero befand wollen wir nicht sprechen. Ich habe genau gesehen wie er sie weg gestoßen hat."

„Oliver das hast du sicherlich falsch aufgefasst, Amber ist auch sehr aufdringlich. Miller ist nicht der beste Chef aber so etwas…"

„Felicity ich habe Augen im Kopf ich habe Diggles Blick gesehen und ich habe deine Reaktion gesehen als er auf dich zu kam, also Verkauf mich nicht fuer dumm. Ich verstehe so wieso nicht warum du noch fuer diese Firma arbeitest, du solltest eigentlich wissen das sie mir wichtig ist und das mich der Verlust recht mitgenommen hat, auch wenn ich nichts gesagt habe. Du haettest 20 andere Stellen bekommen koennen mit der Empfehlung die ich fuer dich geschrieben habe, aber nein du bleibst dort", aergerlich startete Oliver den Wagen.

„Oliver es reicht", wies Diggle ihn in die Schranken.

Felicity schwieg und schaute aus dem Fenster, Ihre Augen fuellten sich mit Traenen. Sie konnte ihm keinen Vorwurf machen, wenn sie in seiner Situation gewesen waere haette sie genauso reagiert. Aber sie konnte nicht sagen warum sie das alles tat, er wuerde ihr es nur noch mehr uebel nehmen.

„Es tut mir leid Felicity, ich habe ueber reagiert", sagte er kleinlaut.

Sie wischte sich verstohlen die Traenen vom Gesicht, „Ist schon in Ordnung es war ja auch nicht gerade die netteste Begruessung. Ich freue mich dich zu sehen Oliver."

Er freute sich auch Felicity zu sehen und er hatte sich dieses Mittagessen anders vorgestellt. Felicity fehlte ihm und sie in seinem Buero zu sehen und dann noch mit einem anderen Boss der sie absolut unmenschlich behandelte ließen einfach seine Sicherungen durchbrennen. Wer weiß wie er sich Felicity gegenueber verhielt wenn niemand im Buero anwesend war und seine Hand auf ihrer Taille. Queen atmete tief aus und versuchte die Bilder aus seinem Kopf zu verdraengen. Er hatte jetzt eine Stunde mit der Frau die er liebte und das wollte er genießen.