Ein neues Kapitel fuer euch, ich hoffe es gefaellt euch und ihr schenkt mir eine Review ;)

Im Moment bin ich etwas hinterher mit Updates sorry, irgendwie hab ich etwas schreib Chaos. One Shots, gebrochene Herzen und In meiner dunkelsten Stunde. Ahhhhhh ;)

Oliver hatte ein kleines gemuetliches Bistro ausgesucht, der Tisch befand sich in einer ruhigen Ecke. Felicity schien sich mehr und mehr zu entspannen, aber Oliver behielt die Situation in seinem Kopf, er wuerde John darauf ansetzen Nachforschungen ueber diesen Daniel Miller einzuholen und der Bogenschuetze wuerde jetzt auch oefters mal vor seinem Haus auftauchen.

Der Ex Billionaer betrachtete die Frau die er liebte genauer, sie sah muede aus anscheint war es gestern Abend spaet gewesen. Die Gala, sie war mit ihm auf dieser Gala. Seine Gedanken kreisten um Daniel Miller wie er seine Hand ueber ihren Koerper wandern ließ, Felicity in einem unglaublichen Abendkleid Ruecken frei. Wie er ihre blanke Haut beruehrt. Verdammt er wollte diese Gedanken nicht, es brachte ihn erneut in Rage. „Entschuldigt mich bitte fuer einen Moment", sagte er und versuchte ein Laecheln ueber seine Lippen huschen zu lassen. Diggle und Felicity schauten ihn verwundert an, widmeten sich dann aber wieder einander.

Die Blondine streckte ihren Arm aus um nach der Wasserflasche zu greifen die auf dem Tisch stand, dabei legte sie ihr blaues Handgelenk frei. Diggle erschrak und griff danach, er zog den Aermel ihrer Bluse zurueck und schaute seine Freundin an.

„Verdammt Felicity war er das?" Diggles Stimme schwang unbaendiger Zorn.

Schnell zog das IT-Girl ihre Hand zurueck und bedeckte das laedierte Stelle mit ihrer Bluse.

„Warum hast du mir das nicht erzaehlt? Felicity es faellt mir schwer genug diese Sache nicht sofort mit der Polizei oder Oliver zu beenden. Ich kann dich nicht beschuetzen, wenn ich nicht weiß was passiert. Und ich werde mir nicht anschauen das du dein Leben ruinierst. Also entweder du bist ehrlich zu mir und sagst mir jede Einzelheit die passiert oder ich lasse unseren Deal platzen und werde mir diesem Miller schnappen, oder noch besser ich lasse Oliver einen Pfeil in ihn jagen. Haben wir uns verstanden?"

Felicity schluckte hart, sie war nicht gewohnt das Diggle seine Stimme gegen sie erhob. Das hatte er bis jetzt nur gegen Oliver getan. Sie wusste dass er sich Sorgen um sie machte und die waren auch nicht ganz unberechtigt.

„Es tut mir leid John. Ich weiß du hast recht, ich dachte ich haette das alles unter Kontrolle, aber es sieht nicht so aus."

Diggles Blick wurde sanfter, „Das glaube ich allerdings auch Felicity. Lass dir helfen ok? Ich werde dich nach der Arbeit abholen und dann gehen wir was essen und du erzaehlst mir alles ja?"

Sie nickte, „OK abgemacht."

„Oliver kommt."

Der ehemalige CEO hatte sich beruhigt. Er hatte 5 Minuten gebraucht um die Bilder die erneut vor seinen Augen aufgeflackerten zu verarbeiten. Er musste dafuer sorgen das Felicity sich einen anderen Job suchte. Nie im Leben war es ihm in den Sinn gekommen dass es ihn so belasten koennte seine Felicity mit einem anderen Mann zu sehen. Natuerlich er war nur ihr Boss und nicht ihr Freund, aber er war ein Arschloch und behandelte sie nicht mit dem noetigen Respekt den sie verdiente. Ganz im Gegenteil, seine Gesten hatten deutlich klar gemacht das er sie als sein Eigentum betrachtete und das passte ihm gar nicht. Felicity gehoerte zu ihm und zu keinem anderen. Vielleicht hatte er mit diesem Denken genau die gleiche Steinzeiteinstellung wie Miller aber er behandelte sie mit Respekt. Felicity hatte nie einen so aengstlichen und angewiderten Ausdruck in ihren Augen wenn er sie beruehrte. Ganz im Gegenteil, Felicitys Blick signalisierte pure Lust und Verlangen durch jede seiner Beruehrungen.

Er hatte sie vernachlaessigt in den letzten Wochen das wurde ihm klar. Aber er wusste nicht so recht wie er mit der Situation umgehen sollte. Er hatte Felicity gesagt das er sie liebte, aber nur um Slade eine Falle zu stellen. Das hatte ihn viele schlaflose Naechte gekostet, natuerlich es war ihre Idee, aber nachdem er die Worte ausgesprochen hatte, hatte er den Wunsch und den Schmerz in ihren Augen gesehen und es hatte ihm sein Herz gebrochen. Sie wusste nicht dass er es gemeint hatte mit jeder Faser seines Koerpers liebte er diese Frau. Aber er brachte sie nur in Gefahr. Ihre Worte das es undenkbar waere das er sie Lieben koennte, ließen sein Herz danach erneut brechen, wie konnte sie nur so schlecht von sich denken. Sie war alles fuer ihn, sie hielt ihm am Leben.

Miller hielt sich den ganzen Nachmittag zurueck, er war viel zu viel damit beschaeftigt Amber an die Waesche zu gehen. Das IT-Girl konnte etwas durchatmen. Puenktlich um 17Uhr holte Diggle seine Freundin ab. Millers Augen funkelten als er den großen muskuloesen Mann an Felicitys Seite sah.

„Mrs. Smoak, da Amber heute laenger arbeitet damit sie ihrem Date nach gehen koennen erwarte ich sie morgen eine Stunde frueher im Buero."

„Verstanden Mr. Miller. Ich wuensche ihnen einen schoenen Abend."

Felicitys Anspannung wich langsam als sich die Aufzugtueren schlossen. Diggle betrachtete seine Freundin genauer, sie wirkte schmaler und ihre Augen hatten nicht diesen Glanz wie sonst. Sie wirkte abwesend und veraengstigt. Am liebsten wuerde er zurueck in die Chefetage fahren und Miller eigen haendig erwuergen.

„Auf was hast du Lust", fragte er

„Koennen wir zu mir fahren und etwas kommen lassen?"

Er schenkte ihr ein Laecheln, „ Natuerlich."

Die Daemmerung legte sich ueber die Stadt und Oliver stand auf dem Dach des Nachbargebaeudes von QC. Er konnte genau auf sein altes Buero schauen. Miller befand sich noch darin zusammen mit der dunkelhaarigen Frau die auch heute Mittag mit Felicity im Buero war.

Sie saß an Felicitys Platz und tippte etwas auf dem Computer. Miller verließ sein Buero und ging zu ihr. Er stellte sich hinter sie und seine Haende wanderten sofort an ihren Ruecken. Olivers Gedanken drifteten wieder ab, an dieser Stelle befand sich sonst die Frau die er liebte. Miller begann Ambers Ruecken zu massieren und sein Kopf wanderte langsam zu ihrem Hals. Er versuchte sie zu kuessen, aber Amber schien das nicht zu gefallen sie wehrte sich gegen ihn und fing sich dafuer eine schallende Ohrfeige ein, die sie vom Stuhl fallen ließ. Miller ging von ihr weg. Amber stand auf und hielt sich die Wange.

Olivers Herz raste, er konnte nichts tun. Miller war ein Schwein, er wuerde ihn sich wenn er alleine war. Jetzt wuerde er zu viel Aufsehen erregen.

Miller kam zurueck warf Amber Tasche und Mantel hin und ließ sie gehen.

Oliver setzte sich einen Moment auf das Dach und streifte seine Kaputze nach hinten. Verdammt Felicity arbeite seit knapp 8 Wochen fuer diesen Menschen, wenn er sie auch so behandelte. Die Art wie er sie ansah, wie er ihren Koerper beruehrt hatte, ihr Blick der so voller Angst war. Er war zu beschaeftigt gewesen in den letzten Wochen um zu realisieren wie es ihr ging. Sie war ruhiger als sonst. Er hatte es auf die Sache mit Slade zurueck gefuehrt und ihr Gespraech auf der Insel. Dabei schien es einfach und alleine an diesem Schwein Miller zu liegen.

Er musste mit Felicity reden, er musste ihr die Wahrheit sagen.