UPDATE fuer euch ;) viel Spaß beim Lesen

Oliver saß auf Felicitys Couch und trank einen Schluck Rotwein, zwar waere ihm etwas staerkeres lieber gewesen aber Felicity hatte nichts dergleichen im Haus. Sie war eingeschlafen, in seinen Armen. Ihr kleiner Koerper hatte sich so fest an ihn gedraengt, dass er sich nur mit Muehe von ihr befreien konnte. Eigentlich wollte er es auch gar nicht, viel zu oft hatte er sich diesen Moment gewuenscht, aber nicht unter diesen Umstaenden. Außerdem wuerde Diggle bald aufkreuzen, mit den Videoaufzeichnungen.

Er hatte Angst vor den Aufnahmen, aber er musste sie sehen. Lance hatte ihn mit seiner Aussage ueber eine moegliche Vergewaltigung so durch einander gebracht das er sehen musste dass es nicht passiert war. Oliver wusste dass diese Aufnahmen egal was sie zeigten ihn verfolgen wuerden in seinen Traeumen.

Es klopfte an der Tuer, Oliver befreite sich aus seinen Gedanken und oeffnete.

„Alles klar?" fragte Diggle seinen Freund mit eindringlichem Blick.

„Ja alles ok, Felicity ist eingeschlafen."

„Was hat der Doc gesagt?"

„Sie braucht Ruhe, darf nichts heben und jemandem um sich herum dem sie vertraut", Oliver setzte sich wieder auf die Couch, „ Diggle ich hab sie noch nie so veraengstigt und panisch gesehen. Warum hat sie das nur gemacht?"

Der Bodyguard setzte sich neben seinen Freund, „Weil sie dich liebt."

Oliver stuetzte seinen Kopf in seine Haende, „Aber das ist es nicht wert. Kein Geld und keine Firma ist das wert."

„Das habe ich ihr auch gesagt, aber du kennst sie."

„Hast du das Video dabei?"

John Diggle zog tief die Luft ein, „Oliver das solltest du dir lieber nicht anschauen."

„Ich muss wissen was genau passiert ist und nach Hinweisen suchen."

„Felicity ist wie eine Schwester fuer mich und mir hat dieses Video ziemlich zugesetzt. Du liebst sie und das zu sehen, das brennt sich in deine Seele."

„Diggle ich muss wissen was passiert ist, Lance hat da eine Andeutung gemacht. Bitte starte das Video."

„Ok, aber ich hab dich gewarnt", Olivers Freund startete sein Tablet.

Die Aufnahme zeigte wie Felicity seinen Rechner startete und Miller sich von hinten naeherte. Die Blondine zuckte unter seiner Beruehrung zusammen. Olivers Herz begann zu rasen.

Felicity versuchte sich zu wehren und schaffte es, sie rannte aus dem Buero aber Miller hatte sie schnell wieder und schlug ihr hart ins Gesicht, so dass sie zu Boden ging. Diggle beobachtete seinen Freund, seine Miene war ernst, seine Haende umklammerten das Tablet fester als notwendig und seine Atmung war eindeutig schneller.

„Oliver tu dir das nicht an", sagte er vorsichtig und stoppte die Aufnahme.

Der Ex Billionaer schloß seine Augen fuer einen kurzen Moment, „Ich komm damit klar Dig ok?"

„Wie du meinst", Diggle startete das Video wieder.

Felicity lag auf dem Boden, Miller setzte sich auf sie und hielt ihre Arme fest. Die Blondine hatte Traenen in den Augen und wand sich unter den Angriffen ihres CEOs. Miller riss ihre Bluse auf. Felicity kaempfte und schaffte es sich zu befreien. Sie kratzte und schaffte es ihn an seine empfindlichste Stelle zu treten. Sie schaute nicht zurueck sie rannte zu den Treppen. Die Kamera Einstellung wechselte Felicity rannte die Treppen hinunter und stolperte.

Dieser Sturz erklaerte die gebrochenen Rippen. Oliver starrte auf den Bildschirm und sah wie Felicity sich einen Moment nicht bewegte, dann hob sie ihren Kopf und Oliver gefror das Blut in den Adern. Ihre Augen waren voller Angst und Schmerz, Olivers Augen fuellten sich mit Traenen. Felicity stand auf und rannte mit Schmerz verzerrtem Gesicht weiter die Treppen hinunter.

„Das war es", sagte Diggle und nahm seinem Freund das Tablet aus den Haenden.

Oliver atmete schwer durch und erhob sich, „Ich muss etwas erledigen, bitte bleib bei Felicity."

Mehr sagte sein Freund nicht und verließ die Wohnung.

Oliver schwang sich auf seinen Streetfighter und fuhr in sein Haus. Er schnappte sich seinen Bogen und zog seinen gruenen Lederanzug an.

Er musste Miller kriegen, das konnte er ihm nicht durch gegen lassen. Vor den Augen des Bogenschuetzen blitzten immer wieder die Bilder auf wie Felicity von seinem Schlag zu Boden ging. Das blanke entsetzen in ihren Augen als er etwas zu ihr gesagt hatte. Die Aufnahmen waren ohne Ton gewesen, es war besser so gewesen, die Bilder waren fuer ihn schon kaum zum aushalten gewesen. Die Panik in ihrer Stimme waer fuer ihn der sichere Tod gewesen.

Oliver reagierte auf alles was sich um Felicity drehte hoechst sensibel, gerade nachdem er schon so viele Menschen verloren hatte. Er konnte nicht noch den einen Menschen verlieren und schon gar nicht diese Frau, sie war es die ihn zum Laecheln brachte.

Millers Haus lag im Dunkeln, Oliver oeffnete vorsichtig die Balkontuer die im ersten Stock lag. Fuer einen CEO der kein Billionaer war, hatte er eine ganz schoen stattliche Behausung.

Der Bogenschuetze schaute sich vorsichtig um, das Haus schien leer zu sein, wo hatte sich dieser Bastard nur versteckt. Mit gespanntem Bogen lief er lautlos durch jeden Raum. Die letzte Tuer fuehrte zu Millers Schlafzimmer, als Oliver diese Tuer oeffnete verschlug es ihm die Sprache.

„Oh mein Gott", sagte er zu sich selbst. Er senkte seinen Bogen und betrat den Raum. Hunderte von Bildern hingen an den Waenden, sie zeigten Felicity. Oliver konnte es nicht genau erkennen, denn nur der Schein einer Straßenlaterne erhellte den Raum. Der Bogenschuetze lief mit schnellen Schritten zum Fenster und verschloss es mit den dicken Vorhaengen. Anschließend schaltete er die Nachttischlampe an. Felicity ueberall an seinen Waenden, beim Einkaufen, auf der Arbeit, wie sie ihre Haustuer aufschloß, wie sie in ihr Auto stieg, selbst wie sie sich schlafen legte. Dieses Schwein beobachtete sie schon eine ganze Weile, aber wie kam er auf sie? Neben den Bildern hingen verschiedene Post It Zettel. Ich liebe dich, du gehoerst zu mir, ich werde deinen Freund zerstoeren, stand neben einem Bild das sie mit ihm zusammen zeigte wie sie Big Belly Burger verließen. Oliver erinnerte sich an diesen Tag es war im letzten Sommer gewesen. Das war vor einem halben Jahr. Er hatte es alles geplant, das bedeutete Slade und Isabel mussten ihm dabei geholfen haben.

Oliver schaltete das Licht wieder aus und ging. Er brauchte Felicity und John, moeglicherweise befanden sich Beweise auf seinem Rechner, die ihn in Zusammenhang mit Slade und Isabel brachten.

Der Bogenschuetze verließ das Haus lautlos und kehrte in sein eigenes zurueck. Er zog sich um und packte die gruene Lederkombi in eine Tasche. Dann schwang er sich erneut auf seinen Streetfighter und fuhr zurueck zu Felicitys Haus.

Diggle oeffnete die Tuer und signalisierte Oliver leise zu sein.

„Schlaeft sie noch?"

„Sie hatte Alptraeume und hat deinen Namen gerufen. Jetzt schlaeft sie wieder", gab der Bodyguard zurueck.

„Wir muessen sie wecken und mit zu Miller nehmen", sagte der Ex CEO.

„Was?"

„Miller hat sein ganzes Schlafzimmer mit Bildern von Felicity gepflastert und das schon seit einem halben Jahr. Ich bin mir sicher Slade oder Isabel stecken da mit drin, oder besser gesagt haben da mit drin gesteckt. Aber um das zu beweisen muessen wir an seinen Computer, " erklaerte Oliver.

Diggle nickte, „Und dafuer brauchen wir Felicity. Ich geh sie wecken."

Oliver hielt seinen Freund zurueck, „Ich mach das."

Der Ex Billionaer betrat leise Felicitys Schlafzimmer. Die Blondine lag wie ein Engel zusammen gerollt in ihrem Bett. Oliver fiel es schwer sie zu wecken sie sah so friedlich aus. Er strich ihr sanft eine Haarstraehne aus dem Gesicht. „Mmmmhhh", knurrte sie sanft und oeffnete die Augen.

„Hey", sagte er mit einem laecheln.

„Oliver", Felicity saß sofort in ihrem Bett und hielt sich ihre schmerzenden Rippen, „was ist passiert?"

„Hey hey nicht so hastig, es ist alles in Ordnung, aber ich brauche deine Hilfe."

„Was ist passiert?"

„Ich war bei Miller zu Hause und er hat dich schon laengere Zeit beobachtet. Ich vermute er steckt mit Slade und Isabel unter einer Decke."

Felicity schaute ihn mit großen Augen an, „Isabel es war Isabel."

„Was meinst du damit?"

„Moskau, das Passwort auf Millers PC. Ich wusste nicht woher ich es kannte, aber jetzt faellt es mir wieder ein von Isabel als ich ihren PC gehakt habe."

„Wir muessen Millers privaten PC durchsuchen nach Informationen und ich brauche dafuer deine Hilfe."

Felicity schluckte, sie wollte nicht in die Naehe von Miller oder in sein Haus sie fuehlte sich unwohl dabei, aber sie hatte keine andere Wahl und sie vertraute Oliver.

„Ok."

Er sah ihren aengstlichen Blick und nahm ihr Kinn, „Hey ich pass auf dich auf er wird nichts tun."

Sie ließ sich in seine Arme fallen, Oliver zoegerte einen Moment aber schloss sie dann in seine Arme.

„Wir schaffen das und ich bleib so lange bei dir bis Miller aus dem Weg ist und du keine Angst mehr hast."