Das naechste Kapitel fuer euch, viel Spaß beim Lesen ;)

Und danke danke fuer die ganzen Reviews, ich freu mich immer wahnsinnig darueber.

Felicity klammerte sich an den Arm des Bogenschuetzen, als sie das Haus von Miller betraten. Zielsicher steuerte Oliver sie in das Arbeitszimmer. Miller war Gott sei Dank nicht nach Hause zurueck gekehrt in der letzten Stunde.

Der Ex Billionaer legte schuetzend seinen Arm um die Blondine, ihr ganzer Koerper zitterte. In Gedanken verpasste er sich eine Ohrfeige nach der anderen das er sie hier her bringen musste, aber er hatte keine andere Wahl. Er brauchte die Informationen in wie weit Miller in Verbindung mit Slade stand. Auch wenn dieser hinter Gittern war und Isabel Rochev tot Oliver musste sicher gehen das nicht doch noch Gefahr drohte fuer die Menschen die er liebte.

Er zog sie fester an sich heran und Felicity ließ es geschehen. Ihr Puls ging immer schneller, alles um sie herum roch nach Miller und vor ihren Augen blitzten die Bilder des Tages vor ihren Augen. Ihre Knie gaben nach. Der Griff des Bogenschuetzen wurde staerker.

Oliver schaute sie an, ihr Gesicht war weiß und ihre Augen starrten in die Unendlichkeit, „Hey Felicity, sie mich an." Sie reagierte nicht, „Sie mich an."

Endlich schaute sie in seine Augen, „Ich bin bei dir, dir kann nichts passieren ok? Es tut mir leid das ich dich hier her bringen musste, aber ich brauche dich um diesen Mistkerl zu kriegen."

Sie nickte ohne eine Antwort zu geben. Oliver lockerte seinen Griff, erst jetzt merkte die Blondine wie der Schmerz ihrer Rippen langsam abebbte.

Oliver fuehrte sie in das Arbeitszimmer. Das IT-Girl setzte sich an den Computer und startete ihn. Es dauerte nicht lange bis sie das Passwort geknackt hatte, denn es war dasselbe wie an seinem Rechner im Buero. Sie durchstoeberte als erstes seinen Email Account und wurde prompt fuendig. Es befanden sich jede Menge Nachrichten von Isabel auf seinem Rechner. Felicity schloss ihre externe Festblatte an und zog jede einzelne darauf.

Als sie die letzte oeffnete blieb ihr fast das Herz stehen, sie war knapp 4 Monate alt.

Ich bin nicht bereit weiter fuer sie zu arbeiten, ich beschatte Felicity Smoak nun schon seit 2 Monaten und ich bin nicht bereit ihr Schaden zu zufuegen. Ganz im Gegenteil, ich habe mich in sie verliebt sie gehoert mir ganz alleine und ich werde nicht zulassen das sie ihr auch nur ein Haar kruemmen.

Uebelkeit stieg in Felicity auf, dieser Mensch war krank. Sie erhob sich ruckartig vom Stuhl und rannte aus dem Arbeitszimmer. Der Schmerz in ihren Rippen verstaerkte das Gefuehl des Erbrechens nur noch. Aber wo war das Badezimmer? Sie oeffnete eine Tuer und blieb entsetzt stehen, es war Millers Schlafzimmer und ueberall an seinen Waenden hingen Bilder von ihr. Manche waren mit Herzen bemalt auf anderen stand in ewiger Liebe oder fuer immer mein.

Das IT-Girl sackte auf ihre Knie und begann zu weinen, Oliver und Diggel standen hinter ihr. Der Bodyguard schaute sich entsetzt alles an, der pure Schock traf ihn als er sah wie weit Miller in ihr Leben eingedrungen war in den letzten Monaten. Im war bewusst das er nicht ungefaehrlich war aber damit hatte er nicht gerechnet. Miller war ein Psychopath der in einer Traumwelt lebte und in dieser besaß er Felicity. Sie mussten ihn schnellst moeglich aus dem Weg schaffen und die Schloesser von Felicitys Wohnung mussten ausgetauscht werden sie war keine Sekunde sicher.

Der Bogenschuetze kniete sich neben Felicity, „Komm lass uns gehen."

„Oliver ich habe Angst", wimmerte sie.

„Das brauchst du nicht, ich werde keine Sekunde von deiner Seite weichen bis wir dieses Schwein haben."

„Ich habe Angst das er das zu Ende bringt das er begonnen hat. Ich kein seine Haende spueren, seinen Atem, seinen Geruch. Er ist ueberall und er bringt mich um den Verstand."

Oliver zog seine Kapuze aus und seine Augenmaske, „Es ist noch keine 24Std her das dir das passiert ist, es ist normal das du das alles empfindest. John und ich sind fuer dich da wann immer du uns brauchst. Lass uns gehen."

Sie versuchte aufzustehen, aber ihre Beine hatten keine Kraft, Oliver nahm sie hoch und trug sie nach draußen.

Nachdem Felicity im Auto saß schaute John zu Oliver, „Wir muessen ihn schnellst moeglich finden, dieser Kerl ist gefaehrlicher als wir dachten. Das was wir da gesehen haben zeigt das er eine verdammt große psychische Stoerung hat."

„Ich weiß Diggle uns fehlt aber der Anhaltspunkt. Wir muessen die ganzen Emails durch gehen und sehen ob da etwas ist."

„Als erstes sollten wir Felicity aus ihrer Wohnung schaffen, der Kerl hat ihren Schluessel und er wird ihn nutzen."

Oliver nickte, „Wir holen ihre Sachen und ich bring sie zu mir nach Hause", der Ex Billionaer schaute auf die Uhr, „Du machst dich dann am besten nach Hause es ist schon 1Uhr, Lyla ist bestimmt schon krank vor sorge."

Die beiden Maenner stiegen in das Auto, Oliver setzte sich neben Felicity. Sie suchte sofort seine Naehe. Er erklaerte ihr dass sie nicht in ihrer Wohnung bleiben konnte und was der Plan war. Sie stimmte zu, was ihn ueberraschte.

Oliver und Felicity verabschiedeten sich von Diggle und betraten Felicitys zu Hause. Oliver ging vor ihr zur Tuer rein und schaute sich genau um. Es schien alles in Ordnung zu sein, „Lass uns schnell deine Sachen packen und verschwinden ich hab irgendwie ein ungutes Gefuehl."

Felicity nickte, Oliver betrachtete sie genau, sie sah besorgniserregend aus. Sie ging in ihr Schlafzimmer oeffnete ihren Schrank und stopfte in Windeseile Klamotten in eine Reisetasche.

Anschließend ging sie ins Badezimmer und warf achtlos alle Sachen in die Tasche die sie brauchte.

„Ich bin so weit, nichts wie raus hier", sagte sie kaum hoer bar. Ihr Koerper zitterte wieder. Oliver legte sanft seinen Arm um sie und spuerte wie sie sich beruhigte.

„Wir muessen meine Maschine nehmen denkst du du schaffst es mit deinen Rippen? Dein Auto vor meiner Haustuer wuerde auffallen falls er dich immer noch beobachtet."

„Ich denke es wird gehen", sie biss die Zaehne zusammen und schwang sich hinter hin auf den Streetfighter. Der Schmerz war fast unertraeglich, aber Oliver war bei ihr und er brachte sie in Sicherheit vor Miller.

Warum zum Teufel brachte dieser Mensch sie so aus dem Gleichgewicht? Sie hatte sich in Gewalt von Count Vertigo befunden, er wollte sie toeten, William Tockman hatte sie angeschossen und sich in ihr Computersystem gehakt. Diese Dinge waren doch vergleichbar, oder etwa nicht? Wieso konnte sie sich nicht zusammenreißen wenn es um Miller ging. Wieder flimmerten Bilder vor ihren Augen, wie er sie beruehrte, wie er sie zu Boden schlug. Du gehoerst mir Felicity ich kriege dich, ich liebe dich. Die heißen Traenen die ueber ihre Wangen liefen wurden eiskalt durch den Fahrtwind. Sie umklammerte Oliver fester, der das Tempo erhoehte.