Und wieder ein Kapitel fuer euch, leider etwas kuerzer als die anderen. Aber es ist verdammt schwer aus der Sicht von einem Stalker zu schreiben.
Ich wuensch euch trotzdem viel Spass beim Lesen.
Alle dachten er waere außer Landes, keine nahm ihn war. Niemand bemerkte ihn, weder der Bogenschuetze, der Nacht fuer Nacht durch die Stadt streifte noch Oliver Queen der jede Nacht in ihrem Bett schlief.
Wut kam in ihm auf, Oliver Queen liebte sie, beruehrte ihren Koerper und kuesste ihre Lippen. Es war seine Liebste, er sollte der Mann an ihrer Seite sein, er sollte ihr CEO sein. In seiner Firma sollte sie sitzen und seinen Armen sollte sie liegen.
Alles hatte harmlos angefangen, er sollte fuer Isabel Rochev und ihren Auftraggeber die Blondine beschatten. Er sollte raus bekommen wie das Verhaeltnis zwischen ihr, dem Bogenschuetzen und Oliver Queen war.
Die Mission schlug fehl nach zwei Wochen empfand er Sympathie fuer die blonde Assistentin, nach 2 Monaten war er voll ueber ihr Leben informiert und nach 3 Monaten beherrschte sie sein Leben vollstaendig.
Er war ihr hoffnungslos verfallen, jede Geste, jede Bewegung konnte er von ihr deuten. Er kannte ihr Lieblingsessen, ihren Lieblingsfilm, ihre Schlafgewohnheiten und ihre Shampoo.
Er war von ihr besessen und nun hatte er alles von ihr. Miller schaute sich die Bilder der letzten Tage an. Oliver Arm in Arm mit seiner Felicity, Küsse, Verlangen in seinen Augen, dass ihn in Rage brachte.
Der ehemalige Vorgesetzte der Blondine zog ein Feuerzeug aus der Tasche und ließ die Bilder in Flammen aufgehen.
In den letzten Monaten hatte er sich ein neues Leben aufgebaut. Seine Kontaktpersonen hatten ganze Arbeit geleistet. Gleich nachdem er QC verlassen hatte war er nach Central City gefahren, aber nicht ohne ein Souvenir seiner Angebeten, die Handtasche.
Wie haette er ohne ein Andenken an sie gehen koennen?
Ihr Tablet, ihr Haustuerschluessel, ihr Handy, ihre Kosmetika und ihr Parfum waren darin gewesen.
Nachdem er unter getaucht war, hatte er viel Zeit gehabt sich daran zu erfreuen. Der Geruch ihres Parfums half ihm nach den schmerzhaften Operationen in seinem Gesicht.
Nun war er zurueck gekehrt um sich das zu holen was ihm zustand, seine Felicity.
Er sah zu wie das Feuer die Bilder von Oliver und Felicity vernichtete. Sie gehoerte ihm, nur ihm und keinem anderem und wenn er sie nicht haben konnte, dann stand sie auch keinem anderen zu.
Er loeschte das Feuer und verließ seine Wohnung.
Die Gedanken in seinem Kopf ließen ihn rasen vor Zorn, wie konnte sie ihm das antun? Er hatte viel mehr zu bieten als Oliver Queen, genau das wollte er ihr zeigen an dem Tag im Buero, aber sie hatte sich wie eine Furie benommen. Also hatte er keine andere Wahl gehabt als sie zu ihrem Glueck zu zwingen.
In seinen Gedanken versunken fand er sich wie jeden Abend vor ihrem Haus wieder, die Schlösser waren ausgetauscht worden und sie war schon lange nicht mehr hier gewesen, aber diesen Abend brannte Licht. Er schaute durch die Fenster und sah wie sie Kisten packte. Sie sah unglaublich sexy aus, in ihrer Jogginghose, dem engen Traegertop unter dem sie keinen BH trug. Ihre Haare waren unordentlich zu einem Dutt gemacht, er spuerte wie seine Hose enger wurde. Felicity war einfach der Inbegriff einer Traumfrau, wie gerne wuerde er ihren Koerper spueren. Seine Hand glitt in seine Hose waehrend er sie beobachtet.
Doch ploetzlich stockte er, zwei Arme schlossen sich um ihren Koerper und Lippen begannen ihren Nacken zu kuessen. Die Blondine drehte sich um und begann zu laecheln, sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und erwiderte seine Kuesse. Seine Haende wanderten unter ihr Shirt und beruehrten ihre Brueste.
Miller sah Rot, aber er konnte seinen Blick auch nicht abwenden, die Bewegung ihres Koerpers fesselte ihn, aber gleichzeitig ekelte ihn der Gedanke an, dass Oliver Queen alles bekam und nicht er.
Er lief zu seinem Auto und holte einen Benzinkanister aus dem Kofferraum. Er verteilte das Benzin rund um ihr Haus.
„Wenn ich dich nicht haben kann, dann wird dich niemand bekommen, meine Liebe geht ueber den Tod hinaus", mit diesen Worten warf er ein brennendes Streichholz vor die Eingangstuer und die Schachtel gleich hinterher.
Miller blieb einen Moment stehen und schaute zu wie die Flammen sich ausbreiteten, dann stieg er in sein Auto und fuhr davon.
