Kapitel 5 Erinnerungen
Als der Zug In Hogsmeade einfuhr, war alles wie immer und in diesem Jahr hörte Harry auch wieder eine vertraute Stimme rufen. „Erstklässer zu mir bitte!"
Harry sah auf und erkannte die Riesige gestallt von Hagrid sofort. Er ging auf ihn zu um ihn kurz zu begrüßen.
„Hallo Hagrid", Harry winkte seinem Professor und Freund zu, als dieser ihn sah tauchte seine Lächeln unter seinem Bart auf.
„Hallo Harry, ich hoffe du deine Ferien genießen konntest."
„Ja Hagrid so sehr wie noch nie."
„Das freut mich zu hören Harry, komm mich doch mit Hermine und Ron besuchen, wenn ihr Zeit habt, dann kannst du mir alles in ruhe erzählen. Ich muss mich jetzt um die Neuankömmlinge kümmern."
„Das machen wir Hagrid. Dann bis Später." Harry verabschiedete sich von Hagrid und ging zu deinen Freunden, die sich schon eine Kutsche ergattert hatten mit der sie dann nach Hogwarts gebracht wurden.
Ron Knurrte mal wieder der Magen und ersehnte sich nach dem Festessen, er wartete ungeduldig auf die Erstklässler und darauf, dass sie endlich auf ihre Häuser verteilt wurden.
„Ich wundere mich dass sich Malfoy so ruhig verhält, er hat uns bis jetzt noch nicht beleidigt", sagte Hermine zu Ron und Harry.
„Ja es ist seltsam nicht war", stimmte Harry ihr zu.
„Ach was er hat nur im Letzten Jahr eine bittere Pille schlucken müssen. Schließlich ist sein Super Dad jetzt in Askaban." Ron hatte einen triumphierenden Blick aufgesetzt.
„Wir sollten Malfoy im Auge behalten. Zum Glück sind er und Pansy keine Vertrauensschüler mehr."
„Im Ernst?" Fragte Harry und starte Hermine ungläubig an.
„Ja, sie hatten im letzten ja ihre Befugnisse als Vertrauensschüler überschritten und jetzt sind zwei neue Vertrauensschüler in Slytherin gewählt worden."
„Na endlich jetzt gibt es was zu futtern, " Ron rieb sich vergnügt die Hände. Dumbledore erhob von seinem Stuhl und die Schüler wurden leise. Harry sah zu Dumbledore und war entsetzt. Sein Direktor wirkte müde und krank, er sah mager aus und unter seinen Augen hatten sich Augenringe gebildet und seine Wangen waren eingefallen. Aber er lächelte seine Schüler wie immer an.
„Ich heiße euch zu einem neuen Jahr in Hogwarts Willkommen. Bevor wir mit dem Essen beginnen", Ron seufzte laut auf bei diesen Worten da sein Magen heftig anfing zu knurren. „Muss ich euch noch einige Änderungen mitteilen. Aufgrund der Bedrohung durch Lord Voldemort", Harry sah wie seine Mitschüler bei Voldemorts Namen zusammenzuckten, „werden in diesem Jahr öfters Auroren vorbei kommen, des weiteren ist es euch mehr den ja untersagt in den Verbotenen Wald zu gehen. Leider muss ich darauf bestehen das alle Schüler wirklich alle, ab 19 Uhr nicht mehr ihren Gemeinschaftsraum verlassen. Die Hogsmead Wochenenden werden nur in Gruppen und in Begleitung eines Lehrers stattfinden können."
„Och man" murmelte Ron Harry zu. „ Wenn Snape uns begleiten soll dann bleibe ich freiwillig im Schloss."
„Ich weiß das euch das nicht gefällt, aber es muss leider sein sonst muss ich diese Ausflüge ganz entfallen lassen und das wollt ihr ja bestimmt auch nicht," Dumbledore lächelte seine Schüler an. „So und als letztes möchte ich euch noch eure neue Lehrerin in Verteidigung gegen die dunkeln Künste vorstellen. Rowena Lupin." Harry, Ron, Ginny und Hermine sprangen auf und applaudierten so heftig, dass viel Schüler ihrem Beispiel folgten. Levander Brown sah Hermine verdutzt an. „Lupin? Ist sie vielleicht Verwand mit …",
„Ja!" Riefen Harry und Hermine gleichzeitig. Rowena fühlte sich sehr geschmeichelt durch den Jubel und hoffte das sie den Erwartungen ihrer Schüler gerecht werden würde. Dumbledore erhob seine Hände und der Jubel verebbte.
„So und nun wünsche ich euch allen einen guten Appetit." Bei diesen Worten verwandelte sich der Tisch in ein Schlaraffenland. Ron packte sich seinen Teller so voll wie es nur ging. Man hätte glauben können, dass er seit Wochen nichts mehr gegessen hat.
Nach dem Essen ging sie zu ihrem Turm und fielen müde und satt in ihre Betten. Harry war froh endlich wieder in Hogwarts zu sein. Er Fühlte sich zum ersten mal seit Sirius Tod wieder glücklich.
Die erste Woche in Hogwarts verging wie im Flug das schlimmste in der Woche war wie immer die Doppelstunde Zaubertränke. Snape hatte es wie üblich wieder auf Harry abgesehen, da ihm der Wachstumstrank nicht gelingen wollte schickernierte Snape ihn wärmend des gesamten Unterrichtes. Malfoy hatte sei aber immer noch in Ruhe gelassen, er hatte sich damit zufrieden gegeben Harry einen hasserfüllten Blick zu zuwerfen. Hermine war über sein verhalten zutiefst besorgt. Leider hatten sie aber auch ihre erste Stunde bei Rowena hinter sich. Das war seit Remus da war die beste Stunde die sie ja hatten. Zwar ließ Rowena sie zunächst viele Abwehrflüche wiederholen, aber sie hatte ihnen noch einige Tipps gegeben, wie sie diese Zauber noch besser einsetzen konnten. Sie Lehrte Ihre Schüler sich mit allem zu verteidigen, was sie nur nutzen konnten. Sie ließ ihre Schüler sich mit Hilfe des Aufrufezaubers Deckung verschaffen, indem sie sich zum Beispiel eine Rüstung vor sich zauberten. So wie es Dumbledore Harry vor Voldemort schützte, als dieser ihn im Ministerium angriff. Harry war gespannt was sich Rowena für die nächste Stunde wohl ausdenken würde.
Es war ein herrlicher Samstagnachmittag und Harry, Ron und Hermine waren auf den Weg zu Hagrid, um ihn wie versprochen zu besuchen.
Als sie dort ankamen war Hagried aber nicht da. Sie gingen hinter seine Hütte, doch auch da war er nicht zu sehen. Ein wenig enttäuscht gingen sie wieder zum Schloss. Als sie eine Ihnen vertraute Stimme am See singen hörten a
Ändertenn sie aber die Richtung um Rowena zu zuhören.
Sie sahen wie Rowena auf den See hinaus sah und dabei das wohl traurigste Lied sagen, was Harry ja gehört hatte.
Lay down
Your sweet an weary head
Night is falling
You have come to journey´s end
Sleep now
Dream – of the ones who came before
They are calling
Frome across a distant shore
Harry sah wie Hermine sich an Ron anlehnte und ihr Tränen über die Wangen liefen und auch Ron hatte Tränen in den Augen. Es war wirklich ein schmerzliches Lied Harry dachte an seine Eltern und an Sirius, aber auch an Cedric.
Es sind schon so viele fort, ´ dachte Harry und auch er fühlte das sich seine Augen mit Tränen füllten.
Why do you weep?
What are these tears upon your face?
Soon you will see
All of your fears will pass away
Safe in Arms
You´re only sleeping
What can you see
On the Horizon?
Why do the white gulls call?
Across the sea
A pale moon rises
The shipshave come
To carry you home
And all will turn to silver glass
A light on the water
All souls pass
Rowena hatte ihnen noch immer den Rücken zugedreht und sah auf den See hinaus. Der Halbmond stand am Himmel und einzelne Wolken zogen vorbei. Rowena sang dieses Lied und alles um sie herum schien sich zu verändern, ganz so als würde die Natur dieses Lied verstehen.
Rowena hatte die Arme vor der Brust verschränkt, als ob sie sie jemanden festhalten wollte und ihn nicht von sich gehen lassen wollte.
Hope fades
Into the world of night
Through shadows falling
Out of memory and time
Dont say
We have come now to the end
White shores are calling
You and I will meet again
And you´ll be herre in my arms
Just sleeping.
Rowena drehte sich nun leicht vom See weg, aber es reicht um die drei Schüler sehen zu können, aber sie lächelte sie nur kurz traurig an und sang weiter. Allerdings sah sie nun ihre Schüler dabei an.
What can you see
On the horizon?
Why do the white gulls call?
Across the sea
A pale moon rises
The shipshave come
To carry you home
And all will turn to silver glass
A light on the water
Grey ships pass
Into the West
Bei der letzten Strophe blicke Rowena noch mal über den See. Nachdem sie das Lied beendet hatte ging sie auf ihre Schüler zu.
„Na Hermine wer wird den da weinen", sagte sie mit einem Sanften lächeln zu Hermine, aber Harry sah das auch sie die Tränen noch in den Augen hatte.
„Ach Rowena das Lied war ja so traurig", sagte Hermine und schmiegte sich noch dichter an Ron, der sie die ganze Zeit sanft im Arm hielt.
„Es war nicht nur Traurig Hermine;" sagte Harry als er seine Stimme wieder gefunden hatte, „Es war auch voller Hoffung."
„Das stimmt Harry", Rowena war froh das Harry diese erkannt hatte und das gab ihr Hoffung Harry und sich selbst, das sie über Sirius Tot hinweg kommen würden. „Dieses Lied trägt auch Hoffung auf eine bessere Zukunft in sich. Wart ihr auf den weg zu Hagrid?"
„Ja aber ist nicht da", sagte Harry und er war erleichtert darüber, das Rowena das Thema wechselte.
„Der kommt erst heute Abend zurück. Wenn ihr wollt könnt ihr gerne mit mir in meine Wohnräume kommen, dann könnt ihr mir erzählen wie euch mein Unterricht gefallen hat." Rowena lachte und sah die Drei vor sich an. „Wir kommen gerne, dann kannst du mir ja auch noch den Rest über Sirius und dich erzählen", sagte Harry es interessierte ihn brennend zu erfahren wie sie mit Sirius zusammen kam und in welchem Haus sie war, als sie nach Hogwarts ging.
„Also gut dann kommt mit mir, ich freue mich auch wenn ich besuch bekomme", sie gingen gemeinsam ins Schloss zurück. Hermine hielt sich aber immer noch an Rons Arm fest, so als ob sie Angst davor hätte zu stürzen.
Als
sie in Rowena's Privaträumen ankamen bot sie ihnen erst einmal
einen Tee an. Nachdem sie es sich es in einem den Sesseln bequem
gemacht und sich mit dem Tee etwas aufgewärmt hatten, ließ
sich Rowena entspannt in ihren Sessel zurücksinken.
„Also
wie fandet ihr meinen Unterricht und ich bitte um die schonungslose
Wahrheit."
„Er war echt klasse Rowena, ich bin schon
gespannt, was du als nächstes geplant hast", sagte Harry und
sah sie dabei prüfend an.
„Ah da werdet ihr euch wohl noch
etwas gedulden müssen. Denn ich habe nicht vor, euch irgendwas
über meinen Unterricht zu erzählen. Zum einen weil ich
nicht will, dass jemand behaupten könnte, dass ich euch
bevorzugen würde und zum andern weil ich euch überraschen
will." Rowena lächelte sie an und wartete auf eine Reaktion
ihrer Schüler.
„Das ist schade, Rowena aber wir wollen
auch nicht, dass du Ärger bekommst, wenn du uns das erzählst",
sagte Hermine die sich immer noch in Ron's Nähe aufhielt. Rowena
warf den beiden einen Blick zu und hatte das Gefühl, dass sie
einander näher standen, als sie zugeben wollten.
„Rowena,
mich würde interessieren, wie du damals mit Sirius zusammen
gekommen bist?" Rowena sah nun Harry an fing wieder sanft an zu
lächeln.
„Du möchtest also unser Gespräch
fortführen, also gut, wo waren wir denn stehen geblieben?"
„Du sagtest mir, dass Sirius und du euch Anfangs nicht
ausstehen konntet, aber nicht, warum das so war. Du hast mir nur
gesagt, dass Sirius und Dad selbstver…."
„…liebt und
arrogant waren, ja, ich erinnere mich wieder. Die ersten 4 Jahre
waren hart mit den beiden. Remus hat sich immer wieder bemüht,
uns zur Vernunft zu bringen, aber wir konnten uns einfach nicht
riechen. Einzeln konnte man sie ja noch ertragen, aber nicht, wenn
James und Sirius zusammen waren. Sie heckten dann die ganze Zeit
irgendeinen Mist aus. Auch deine Mutter war am Anfang nicht so sehr
von James angetan Harry, aber wie wir wissen hat sich das ja auch
geändert."
„Du hast mir gesagt, dass Sirius ein Problem
mit dir hatte, weil du nicht in Gryffindor warst. Aber in welchem
Haus was du denn nun eigentlich?" Diese Frage beschäftigte
Harry schon lange und er war sehr gespannt auf ihre Antwort. Doch
Rowena sah jetzt in das Kaminfeuer und ihre Gedanken schienen sehr
weit weg zu sein. Es vergingen einige Minuten, bis sie wieder anfing
zu erzählen.
„Ja Harry, Sirius hatte ein Problem damit,
dass ich eine Slytherin war und ich bin weiß Gott nicht stolz
darauf." Harry, Ron und Hermine sahen sich ungläubig an. Das
hätten sie nicht gedacht. Rowena eine Slytherin- das konnte
nicht sein.
„Ihr braucht mich gar nicht so ungläubig
anzusehen. Ich war eine Slytherin, zumindest die ersten 4 ½
Jahren, dann durfte ich endlich das Haus wechseln und kam zu den
Gryffindor´s. Professor Dumbledore hatte bemerkt, das mich alle
Slytherins verabscheuten, weil ich Kontakt zu den Schülern von
Gryffindor hatte. Das war für sie der schlimmste Verrat, den ein
Schüler des Hauses Slytherin begehen konnte. Dies ließ
mich auch der damalige Hauslehrer immer stärker spüren.
Nachdem ich von einigen Mitschülern angegriffen wurde ging ich
zum Direktor und bat ihn darum, nach Gryffindor wechseln zu dürfen.
Er hatte aber bereits alles in die Wege geleitet und so kam ich noch
am selben Tag von den Slytherins weg, was mich nicht gerade beliebter
machte"
„Wieso denn nach Gryffindor, Rowena und wer hat dich
angegriffen?" wollte Hermine wissen.
„Mich haben Malfoy
und seine Clique angegriffen, aber das Thema ist abgehakt. Ich wollte
deswegen nach Gryffindor, weil sich der Sprechende Hut bei meiner
Einschulung in Hogwarts zwischen diesen beiden Häusern
entscheiden musste. Außerdem dachte ich, dass ich mich dort
ganz wohlfühlen würde, da Remus ja auch dort war.
„Aber
warum hat er dich nach Slytherin geschickt und nicht nach
Gryffindor?" fragte Hermine, die nun ganz interessiert zuhörte.
„Tja Hermine, ich denke, das hat etwas mit der
Familiengeschichte zu tun. Dazu muss ich aber etwas weiter ausholen.
Meine Mutter war für mich der liebste Mensch auf der Welt und
ich habe bis heute nur ihr Sirius und Remus bedingungslos vertraut.
Ich hätte mein Leben für sie hergegeben. Doch sie war wohl
letztendlich der Grund, warum ich in Slytherin war. Ein
Ur-Ur-Ur-Urgroßvater von meiner Mutter war ein Neffe von
Salazar Slytherin."
„Dann ist Tom Riddel ja gar nicht der
einzige Nachfahre von Salazar Slytherin!" sagten Ron und Harry wie
aus einem Mund.
„Doch. Da ich nicht direkt mit Slytherin
verwand bin. Sondern nur um 10 Ecken oder so. Aber wir sind verwand
und ich besitze auch einige der Fähigkeiten, die er so sehr
bevorzugt hatte. Aber wir könnten unterschiedlicher nicht sein.
Ich habe einfach zu viele Eigenschaften von meiner Mutter bekommen.
Sie hatte nämlich auch Gryffindor Blut in den Adern fließen.
Als bin ich so zu sagen eine Slytherdor." Sie fing an zu lachen,
doch Hermine, Ron und Harry starrten sie nur mit offenen Mündern
an, was Rowena dazu veranlasste, noch lauter zu lachen.
„Du
bist mit Gryffindor verwand! Das wird ja immer interessanter," Ron
grinste nun bis über beide Ohren.
„Ja Ron, und mit
Gryffindor bin ich sogar direkt verwand, denn er war der
Ur-Ur-Ur-Urgroßvater meiner Mutter. Meine Großmutter war
noch eine reine Gryffindor. Mein Onkel ist der letzte männliche
Gryffindor." Rowena machte eine Pause und starrte ins Feuer. Ihre
drei Schüler schienen gerade über ihre Erzählungen
nachzudenken und sie ließ ihnen Zeit, um das Erfahrende zu
verarbeiten. Sie ließ sich tiefer in ihren Sessel sinken und
schloss für einen Moment die Augen, bevor sie weiter erzählte.
Allerdings klang ihre Stimme nun so, als käme sie von sehr weit
weg. Harry und seine Freunde sahen sie an und keiner wagte es, sie zu
unterbrechen, denn sie merkten, dass Rowena tief in ihre Erinnerung
eingetaucht war und wollten sie dort nicht heraus ziehen.
„Ich
bin so froh endlich von diesem Haufen Kanalratten weg zu sein Remus,
das kann ich dir gar nicht sagen." Rowena stand mit dem Rücken
zu Remus, der gerade dabei war, ihr sanft die Schultern zu massieren.
„Ich bin auch froh, dass du da weg bist Rowena, außerdem
finde ich es super, dass du nach Gryffindor gekommen bist."
„Ehrlich gesagt Remus, bin ich da auch nicht gerade unglücklich
drüber. Aber ich denke nicht, dass ich mich je mit Sirius und
James so richtig verstehen werde."
„Na wer wird denn da
gleich so negativ in die Zukunft blicken?" Die Stimme kam von einem
Baum der in der Nähe der beiden stand. Als sich Rowena und Remus
umdrehten, sahen sie, dass Sirius auf sie zukam. Remus merkte, dass
Rowena sich versteifte und flüsterte ihr ins Ohr,
„Gib ihm
eine Chance. Er ist im Grunde ein wirklich netter Kerl, das kannst du
mir glauben." Er grinste sie verschmitzt an, worauf sie ihm nur
leicht zunickte.
„Was treibt ihr beide den hier so alleine?
Also wenn ich nicht wüsste, dass ihre verwand seit, würde
ich jetzt glatt annehmen, dass ihr ein Paar wärt", Sirius
setzte wieder sein übliches Grinsen auf, welches er immer in der
Nähe seiner Freunde zeigte. „Ich wollte dir eigentlich nur
gratulieren, dass du aus diesem Rattennest entkommen bist Rowena, du
bist mir allein durch deinen Wechsel gleich sympathischer geworden."
„Oh, danke für die Blumen- ich wünschte, das könnte
ich von dir auch sagen." Rowena sah ihn dabei in die Augen und war
auf einmal verwirrt. Was war das für ein seltsames Gefühl,
das sich in ihr ausbreitete und wo kam dieses Gefühl auf einmal
her.
„Also, ich lass euch beide mal alleine, in der Hoffnung,
das ihr euch nicht gleich zerfleischt. " Remus grinste jetzt
genauso wie Sirius es zuvor getan hatte und machte sich auf den Weg
ins Schloss.
„Aber…"
„Lass ihn doch gehen, dann haben
wir endlich mal die Chance, uns alleine zu unterhalten." Sirius sah
ihr jetzt tief in die Augen und sie hatte das Gefühl in seinen
Augen zu versinken. Nein,
du wirst ihm nicht auf den Leim gehen, er wird dich nicht als Trophäe
vorzeigen,
dachte sie und ging in Richtung See davon, aber sie war sich nicht
sicher, ob sie ihm nicht doch erliegen würde.
„Warum
läufst du eigentlich vor mir weg, so schlimm bin ich doch auch
wieder nicht. Zugegeben, ich war nicht immer nett zu dir, aber ich
habe dich doch immer respektiert."
„Das liegt aber wohl mehr
daran, das Remus euch auf die Füße getreten hat, wenn ihr
zweit gehen wolltet!" Sie wollte weg von ihm, weit weg, doch aus
irgendeinem Grund konnte sie sich nicht wegbewegen. Sirius nahm ihre
Hand und drehte sie wieder zu sich. Er sah ihr erneut tief in die
Augen, so als wollte er ihre Gedanken lesen.
„Ich kann verstehen, wenn du nichts von mir wissen willst. Ich war wirklich nicht nett zu dir, aber glaube mir bitte wenn ich dir sage das es mir Leid tut und ich verspreche dir das ich dich von heute an netter behandeln werde, " er sah ihn nun sehr intensiv in die Augen und Rowena spürte das er es ernst meinte. Doch sie wollte nicht so einfach nachgeben, sie würde erstmal abwarten, wie sich über ihre Gefühle Sirius gegen über erstmal selber klar werden, den jetzt konnte sie nicht verstehen was mit ihr geschah. Es war soviel geschehen in den letzten Tagen und ihre Gefühle sind mit ihr Achterbahn gefahren.
„Laß
uns noch mal von vorne anfangen Rowena, ich verspreche dir, dann wird
alles anders werden."
„Ich weiß nicht ob das eine gute
Idee ist, Sirius." Sie wollte sich wieder von ihm entfernen, doch
erhielt sie fest. Langsam beugte er sich zu ihr und gab ihr einen
Kuss auf die Wange. Sie entzog sich ihm und befreite sich von seinem
Griff, er ließ sie los und sah sie doch etwas enttäuscht
an.
„Ich
denke sogar, dass es eine super Idee ist, Angel. Das ist mit Abstand
einer meiner besten." Er nahm sie nun in den Arm, Rowena wollte
sich ihm entziehen, doch er hielt sie fest.
„Wieso nennst du
mich Angel?" wollte sie wissen.
„Na das ist die Abkürzung
für Angelina und das ist doch dein zweiter Name. Zumindest hat
mir das ein Vögelchen gezwitschert." Er zog Rowena noch näher
an sich heran, als sie sich jedoch dagegen zu wehren begann ließ
er sie wieder los.
„Ok ich akzeptiere es wenn du nichts mit mir zu tun haben willst", sagte er und ging einen schritt von ihr zurück, aber glaube mir ich mein es ehrlich. Ich weiß auch nicht wie es kommt aber ich habe schon seit langem tiefere Gefühle für dich und hoffe das du mir irgendwann verziehen kannst."
„Sirius
gib mir einfach Zeit dich näher kennen zu lernen, und bedräng
mich nicht, es ist noch so viel zwischen uns das ich nicht so einfach
vergessen kann. Sirius beugte sich erneut zur ihr herunter, aber
diesmal wollte er sie richtig küssen, doch Rowena drehte sich
weg, das zeigte ihm sehr deutlich das er jetzt keine Chance hatte,
also legte er vorsichtig seine Arme von hinten um sie. Eigentlich
hatte er erwartet das sie sich wieder entziehen würde, doch sie
blieb stehen und lehnte sich leicht gegen sie. Rowena verlor sich in
seiner endlos scheinenden Umarmung. Sie hatte das Gefühl, dass
die Zeit stehen geblieben wäre. Als Sirius die Umarmung beendete
und sie zu sich drehte, hatte sie das Gefühl zu schweben.
„Und,
was meinst du, sollen wir noch mal neu anfangen?" Rowena sah ihn
tief in die Augen und nickte leicht mit dem Kopf.
„Gut."
Er lächelte sie verschmitzt an. „Ich denke, wir sollten
langsam ins Schloss gehen, du zitterst ja am ganzen Leib, außerdem
gibt es gleich Abendessen." Sirius gab ihr seinen Umhang und
dann gingen sie zusammen zurück ins Schloss.
Die Beiden hatten nicht bemerkt das Remus sie vom Schlosstor aus beobachtet hatte. Also das wurde ja auch langsam Zeit, das den beiden ein Licht aufgeht, ´ dachte er bei sich. Als sie auf das Schloss zu kamen machte er sich schnell auf den Weg zur Bibliothek.
Als
Rowena ihre wieder Augen öffnete sah sie drei staunende
Gesichter vor sich.
„Was habt ihr drei?" fragte sie. Harry
fand als erster seine Stimme wieder und antwortete der nun verdutzt
aussehende Rowena.
„Weißt du denn nicht, was du uns
gerade erzählt haben?"
„Ich habe mit euch geredet? Das
war mir gar nicht bewusst, ich dachte ich wäre nur in einer
Erinnerung versunken. Ich hoffe ihr seit mir jetzt nicht böse."
Rowena lächelte und Harry wusste, dass sie das nicht so ganz
ernst meinte. Er fühlte sich seiner Lehrerin noch verbundener
als je zuvor, denn nun wusste er, wie sehr sie Sirius geliebt haben
musste.
„Oh, ist es schon so spät, ihr solltet schon
längst im Bett liegen. Also auf jetzt, ich begleite euch noch
ein Stück, da ich noch zu Madame Pomfrey muss." Sie
begleitete ihre Schüler. Schließlich verabschiedeten sie
sich voneinander und Rowena machte sich auf den Weg zum
Krankenflügel.
