Kapitel 7 Die Jagt beging
Die Nacht näherte sich dem Ende und der Mond ging unter. Pegasus sah dass der Werwolf zusammen brach, er lag auf dem Boden und verwandelte sich in Remus zurück. Rowena verwandelte sich ebenfalls zurück und ging zu Remus der das Bewusstsein verloren hatte. Sie strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht, als sie ihn auf den Rücken drehen wollte, spürte sie einen stechenden Schmerz unterhalb ihrer Rippen. Sie presste automatisch ihre Hand auf die Stelle und bemerkte dass sie dort blutete.
„Verdammt, auch das noch. Remus bitte wach auf", flüsterte sie ihm zu, doch er regte sich nicht. Rowena sah sich um und sucht nach einer Lösung, wie sie Remus dem Wald schaffen konnte, doch sie fand nichts was ihr hätte helfen können und ihren Zauberstab hatte sie im Krankenflügel vergessen.
„So ein mist aber auch", fluchte sie vor sich hin. Da sah sie an einem Baum eine seilartige Pflanze wachsen und ging darauf zu.
„Das könnte klappen", sie pflückte die Pflanze und ging zu Remus zurück. Sie stemmte ihn mühsam hinter sich hoch und legte seine Hände um ihre Schultern. Rowena war erleichtert, das er nicht wegrutschte als sie ihn los ließ um seine Hände mit dieser Pflanze zusammen zubinden. Nachdem sie den Konten nochmals kontrolliert hatte verwandelte sie sich erneut in Pegasus. Remus lag nun auf dem Rücken des Pferdes, welches sich so gleich in die Lüfte erhob und zum Schloss zurück flog.
Am Schlosstor angekommen verwandelte sich Rowena wieder zurück. Sie legte Remus vorsichtig ab und sah sich Hilfe suchend um. Ihr viel ein Stein vom Herzen als sie Hagrid zum Schloss kommen sah.
„Hagrid", sie winkte ihn zu sich herüber. Als er die beiden sah kam er zu ihnen.
„Hagrid gut das du kommst bitte bring Remus hoch in den Krankenflügel ich kann ihn nicht tragen", sie sah Hagrid flehend an. Doch Hagrid bemerkt das auch ihr etwas fehlte.
„Ich glaube ich bringe euch beide besser zu Madam Pomfrey, du scheinst ja auch verletzt zu sein."
„Danke Hagrid aber ich kann selber zu Poppy gehen, aber …"
„Schon gut, schon gut, also du gehst vor und ich komme mit Remus hinter dir her"; Hagrid schob Rowena, nachdem er Remus aufgehoben hatte, in das Schloss. Rowena wusste dass sie jetzt nicht mit ihm darüber diskutieren konnte und machte sich auf den Weg zum Krankenflügel.
Im Krankenflügel am gekommen, kam Madame Pomfrey auch schon auf sie zu gelaufen.
„Professor Lupin sind sie in Ordnung", sie blickte besorgt zu Rowena.
„Es geht schon Poppy bitte kümmern sie sich erst um Remus", Rowena sah das Hagrid Remus bereits auf eines der Betten abgelegt hatte.
„Also ich gehe dann mal wieder. Madam Pomfrey sie sollen sich aber auch Professor Lupin ansehen, sie ist auch verletzt", Rowena warf Hagrid einen bösen Blick zu, doch dieser zuckte nur leicht mit den Schultern und verließ den Krankenflügel. Madam Pomfrey war bereits damit beschäftigt Remus zu versorgen, nach dem sie damit fertig war kam sie auf Rowena zu, schob sie zu dem nächsten freien Bett und deutete darauf.
„Bitte legen sie sich hin, damit ich sie besser untersuchen kann", Rowena wusste dass jeder Widerstand zwecklos war und ließ die Untersuchungen über sich ergehen.
„Sie haben drei Rippen gebrochen, eine leicht blutende Wunde die aber nicht weiter schlimm ist und einige Prellungen, ich gebe ihnen einen Trank für die Rippenbrüche, aber sie sollten sich die nächsten Tage etwas schonen, denn die Prellungen werden bleiben." Madam Pomfrey ging in ihr Büro und kam kure Zeit später mit einem Trank zurück. Sie wachtet bis Rowena ihn getrunken hatte und brachte dann den leeren Becher weg. Rowena lag auf Bett und starrte an die Decke, sie spürte wie eine unheimliche Wut in ihr anschwoll.
Ich werde ihn kriegen und er wird dafür bezahlen was er Lily, James, Sirius und Remus angetan hat, er wird dafür zu Rechenschaft gezogen werden und ich werde nicht eher Ruhen bevor Peter bekommt was er verdient, dieser Verräter!´
Rowena konnte ihre Gedanken nicht von Peter abwenden, sie wollte ihn leiden sehen, sie wollte ihm die selben Qualen zu fügen, die er auch seinen Freunden zu gefügt hatte.
„Rowena bist du in Ordnung", die Stimme von Hermine riss sie aus ihren Gedanken heraus. Rowena sah Hermine überrascht an.
„Ja danke Hermine es geht schon wieder", sie war froh darüber das Hermine gekommen war das lenkte sie von ihren Rachegefühlen etwas ab.
„Wo sind denn Harry und Ron?"
„Da drüben bei Remus", antwortet ihr Hermine. Rowena setzte sich auf und sah zu ihrer Freude das Remus wach war. Sie stand auf und ging mit Hermine zu den anderen. Hermine sah ihr besorgt nach.
„Bist du sicher das du aufstehen darfst?"
„Hermine mir geht es wirklich gut, der Trank von Poppy hat seine Aufgabe bestens erledigt." Hermine war zwar nicht sicher ob sie schon wieder herum laufen sollte, doch sie konnte sie ja sowieso nicht aufhalten.
„Remus wie geht es dir?" Rowena sah in besorgt an, doch Remus schenkte ihr ein mildes lächeln um ihr zu zeigen das es ihm schon wieder gut ging. Als Rowena ihn erreicht hatte viel sie ihm erstmal um den Hals, weil sie so glücklich war, das er es ihm augenscheinlich schon wieder besser ging.
„Ich denke wir gehen dann besser mal wieder", sagte Harry und schob seine Freunde in Richtung Ausgang.
„Ähm, Rowena wir haben doch heute bei dir Unterricht oder wird dich Snape etwa vertreten?"
„Professor Snape Harry, aber nein er wird euch nicht unterrichten das mache ich selber also wir sehen uns dann in der 3. Stunde", Rowena war Harry so dankbar das er ihr die Möglichkeit gab noch mit Remus alleine reden zu können bevor der Unterricht begann.
Harry, Ron und Hermine machten sich auf den Weg zu den Kerkern, um zwei weiter Quälende Stunden bei Snape über sich ergehen zu lassen.
„Warum wolltest du den das wir schon gehen Harry? Wir waren doch gerade erst bei Remus angekommen", Ron sah Harry fragend an, Harry drehte sich Ron zu.
„Weil ich glaube das sie beiden sich einiges zusagen haben, nach der vergangenen Nacht und außerdem sollten wir nicht zu spät zu Zaubertränke kommen." Ron nickt und sie gingen weiter zu den Kerkern. Als sie die Tür zu Snape´s Klassenzimmer erreichten waren die übrigen Gryffindor´s schon da, leider waren auch Malfoy und seine Clique da. Malfoy sah die drei herab lassend an.
„Ah wenn das nicht Potty und sein Wiesel ist", Malfoy warf Hermine einen Hass erfüllten Blick zu, „Und das widerliche kleine Schlammblut darf natürlich nicht fehlen."
„Malfoy wenn ich dich in die Finger kriege, dann …"
„Ron lass ihn er ist es nicht Wert", Harry und Hermine hatten alle mühe Ron von Malfoy fern zu halten.
„Ron denk dran was Professor Lupin gesagt hat", zischte Hermine ihn ins Ohr als sie sich abmühte ihn wieder zu den Gryffindor´s zuschieben. Doch Malfoy wollte ihn nicht vom Hacken lassen und provozierte weiter.
„Oh das Wiesel lässt sich von diesen Schlammblut sagen was er zu tun hat. Aber was soll man von einer Familie erwarten die ja sowieso eine Schande für die Zaubererschaft ist", er wusste dass er nun den Wundenpunkt bei Ron getroffen hatte und warf Ron einen gehässigen und zu gleich triumphierenden Blick zu. Ron wollte gerade nach seinen Zauberstab zücken als er hinter sich eine sehr vertraute Stimme hörte.
„50 Punkte Abzug für Slytherin und Straffarbeit für sie Mr. Malfoy", Professor McGonagall trat näher ihre Lippen waren zu einem schmalen Streifen zusammen gepresst und ihre Augen waren nur auf Draco Malfoy gerichtet.
„Aber…" Malfoy war kreide bleich geworden als Professor McGonagall aufgetaucht ist und suchte nun verzweifelt nach einem Ausweg, doch er wusste das ihm nicht viel blieb, da sie ja mit bekommen haben musste was geschehen war, denn noch versuchte er Ron noch mit rein zuziehen.
„Aber Weasley er wollte mich angreifen und …"
„Den Ort und die Zeit ihrer Straffarbeit werden sie noch erhalten und seien sie versichert Mr. Malfoy das ich sie im Auge behalten werde. Sollte mir noch mal zu Ohren kommen, dass sie Schüler dieser Schule weiterhin auf diese Art und Weise diskreditieren werden sie sich nicht mehr vor Straffarbeiten retten können." McGonagall ging nicht weiter auf Malfoy ein der sich immer noch über diese unfaire Behandlung beschwerte. McGonagall wandte sich den übrigen Schülern zu. Hermine Sah sie fragend an und wunderte sich darüber, das McGonagall in den Kerker war.
„Ich bin gekommen, um ihnen mitzuteilen, dass die Stunden bei Professor Snape heute ausfallen, da dieser dringend verreisen musste. Er hat mich gebeten ihnen folgende Aufgabe zu geben. Sie sollen 8 Rollen Pergament über die Beschaffenheit, Wirkung und Herstellung des Skele - Wachs schreiben. Die Abgabe ist am Freitag", McGonagall drehte sich nun wieder Malfoy zu.
„Ich erwarte das sie alle nun ohne Umwege in ihre Gemeinschaftsräume gehen um dort die Aufgabe für Zaubertränke erledigen", Malfoy wandte sich ohne ein weiteres Wort ab und ging in Richtung Gemeinschaftsraum der Slytherins. Professor McGonagall ging mit Gryffindor´s zusammen nach oben und vergewisserte sich das diese sich auch auf den Weg zum Gemeinschaftsraum machten und nicht wo anders hin gingen.
Als sie sich sicher war, das ihre Schüler ihren Anweisungen folgten ging sie in ihr Büro um ihre nächste Stunde weiter vor zu bereiten.
Harry, Ron und Hermine setzten sich an einen Tisch der in einer Nische stand, von dort aus konnten sie direkt auf Hagrid´s Hütte sehen. Sie begannen ihre Schulsachen für Zaubertränke aus zu packen und machten sich dran ihre aufgaben für Snape zu schreiben.
„Was glaubt ihr wo Snape hin ist?" Ron sah zu den beiden.
„Er wird sicherlich in Dumbledore's Auftrag unterwegs", flüsterte Hermine, „aber wir sollten uns jetzt an diese Aufgaben machen", sie sah Ron und Harry eindringlich an. Harry nickte ihr zu und machte sich an seinen Aufsatz. Ron und Hermine folgten seinem Beispiel.
„Ich hoffe das ich dich nicht schlimm verletzt habe Rowena?", Remus sah sie besorgt an. Rowena schenkte ihm ein lächeln.
„Mir geht es gut Remus, Poppy hat mich schon wieder zusammen geflickt. Ich mache mir viel mehr sorgen um dich. Du hast in der letzten Nacht sehr viel durch gemacht."
„Ich bin nur froh darüber das du verhindert hast dass ich Harry, Ron oder Hermine angreife. Wenn ihnen was passiert wäre….
Oh Gott da will ich gar nicht dran denken", seine Stimme brach ab und er starrte zur Decke. Rowena legte ihm eine Hand auf seine Schulter, den sie wusste nicht was sie sonst für ihn hätte tun können. Sie wollte einfach dass er weiß das er nicht alleine ist und das auch die drei ihn nicht die Schuld an dem geschehenen geben würden. Remus schloss für einen Moment die Augen, dann öffnete er sie wieder und sah zu Rowena.
„Danke das du für mich da bist, Sirius hatte recht du bist wirklich ein Angel", Remus zwinkerte ihr zu und tat so als hätte nicht gemerkt das sie zusammen gezuckt ist als er Sirius Name nannte.
„Ich bin kein Engel Remus, sondern nur um meine Freunde, meine Familie besorgt und du bist der einzige den ich noch habe Remus", ihr Blick zeigte ihm erneut die tiefe Trauer die sie gefangen hielt seit dem er ihr sagen musste das Sirius in den Bogen gestürzt war. Wenn sie ihn so ansieht hat er immer das Gefühl das sie nie wieder Glücklich sein könnte und dann wünscht er sich immer das er besser in den Bogen gefallen wäre und nicht Sirius, denn Sirius hätte Rowena wahrscheinlich besser trösten können als er.
„Denk so was nicht Remus, er könnte mir über deinen Verlust genau so wenig hinweg helfen wie du mir über seinen Verlust hinweg helfen kannst", Remus sah Rowena überrascht an, wo her wusste sie was er gedacht hatte?
„Legilimentik Remus", nun zwinkerte sie ihm zu.
„Seit wann kannst du das den?"
„Das habe ich während meiner Ausbildung zum Auror gelernt, Sie erkannten dort das ich das Talent dazu hatte und bildeten mich darin aus", es freute sie ein wenige Remus mal so verwirrt zu sehen den normalerweise ließ er sich nicht so schnell mit etwas überraschen. Sie stand auf und ging an das große Fenster neben Remus Bett und schaute hinaus auf das Hogwartsgelände. Es gab so viele Erinnerungen die sie hier in Hogwarts hatte so viele schöne und auch schreckliche Dinge hatte sie hier durchlebt, dass sie das Gefühl hatte nur hier wirklich zu Hause zu sein. Ihr Blick viel auf Remus der gerade wieder eingeschlafen war. Sie lächelte und schaute wieder nach draußen. Ab und zu flogen ein paar Eulen am Fenster vor bei doch Rowena nahm sie nicht war, denn sie war in ihre Erinnerung ein getaucht.
Es war ein herrlicher Sommertag Rowena saß unter einem Baum und sah hinaus auf den See. Ihr sechstes Schuljahr war fast zu Ende und das hieß für sie, dass sie sich im nächsten Jahr ohne Remus, James, Sirius und Lily hier zurecht finden musste und davor hatte sie doch etwas Angst, denn sie waren ihre einzigen Freunde hier. Natürlich nicht ganz die einzigen, den sie verstand sich auch mit einigen Schülern aus ihrem Jahrgang aber es ist nicht zu vergleichen mit dem was sie mit den Rumtreibern verband. Die Rumtreiber haben sich ihrer angenommen als sie das Haus gewechselt hatte und sie lernte sie von einer ganz anderen Seite kennen. Sie waren für sie da und haben ihr aus der schlimmsten Zeit ihres Lebens hindurch geholfen. Rowena hing ihren Gedanken nach und merkte dadurch nicht dass sich jemand ihr näherte.
Sirius schlich sich hinter Rowena, als er sie erreicht hatte, packte er sie an den Schultern und zog sie auf den Boden. Dann beugte er sich von hinten über sie und gab ihr einen langen leidenschaftlichen Kuss. Zu seiner Überraschung erwiderte sie seinen Kuss.
Rowena wunderte sich über sich selbst, doch sie verlor sich ganz in diesen Kuss und wünschte sich er würde nie enden. Schließlich löste sich Sirius von ihr und sah tief in ihre Augen.
„Also eigentlich hatte ich eher mit einer Ohrfeige gerechnet", er hatte sein übliches Rumtreiber lächeln auf gesetzt und half ihr dabei sich wieder hinzusetzten.
„Vor nicht allzu langer Zeit hättest du das auch", Rowena sah ihn weiter in die Augen.
Sirius konnte immer noch nicht glauben dass sie ihn geküsste hatte, denn sie hielt ihn für gewöhnlich auf Abstand, doch ihr Blick verriet ihm das sich ihre Meinung geändert hatte. Rowena beugte sich vor und zog Sirius zu sich heran.
„Mr. Black ich glaube ich habe mich in sie verliebt", nun gab sie ihm einen langen Kuss. Sirius schloss sie in seine Arme und erwiderte ihren Kuss und die beiden vergaßen alles um sich herum.
Er hatte solange auf diesen Moment gewartet, hatte sich um Rowena bemüht und sie nie unter Druck gesetzt und sich immer bemüht sie spüren zu lassen das er sich ernsthaft in sie verliebt hatte. Zwei Jahre lang hatte er auf diesen Moment hin gearbeitet und nun war es endlich soweit Rowena erwiderte sein Liebe und das war alles was er sich je ersehnt hatte.
Nach einer weile lehnte sich Rowena etwas zurück um Sirius in die Augen sehen zu können.
„Ich glaube nicht das ich das nächste Jahr hier in Hogwarts ohne euch überstehen werde", Ihr Blick wurde Traurig und sie wandte sich von Sirius ab, doch er legte ihr eine Hand auf die Wange und drehte ihr Gesicht wieder zu sich.
„Du schaffst das schon, Angel du kommst in den Ferien einfach mit zu mir und wenn du mir schreibst wann deine Hogsmead Wochenenden sind komme ich dort hin, dann können wir was zusammen unternehmen. Außerdem kannst du mir jeden Tag schreiben und ich schreibe dir jeden Tag ist das in Ordnung für dich, oder soll ich Dumbledore fragen ob ich noch ein Jahr in Hogwarts bleiben darf?" Er sah dass sie lächelte und nahm sie fester in den Arm. „Du bist nicht alleine Angel und wirst es niemals sein."
Rowena lehnte sich gegen seine Brust und lauschte seinem Herzschlag, sie schloss die Augen und atmete Sirius Duft tief ein. Sie hatte das Gefühl über Wolken zu schweben. Leider wurde dieses Gefühl jäh unterbrochen als James und Remus zu ihnen kamen.
„Also wirklich Moony kannst du nicht besser auf deine Cousine aufpassen? Jetzt müssen wir Tatze aus ihren gefährlichen Klauen befreien, oder wir haben ihn für immer verloren", James grinste zu Remus und zu Rowena bedauern erwiderte Remus dieses grinsen.
„Oh James ich befürchte wir haben Tatze bereits verloren, da bleibt uns nur die Vergeltung", Remus sah zu James und sein Grinsen wurde noch breiter.
„Oh nein das werdet ihr nicht tun oder ihr werdet dafür bezahlen müssen", Rowena sah Hilfe suchend zu Sirius, doch auch er hatte sein Rumtreibergrinsen auf gesetzt. „Na toll", Rowena versuchte sich aus Sirius Umarmung zu befreien doch er hielt sie fest, während dessen kamen Remus und James näher und fingen an sie durch zu kitzeln. Rowena versuchte sich zu befreien doch es gelang ihr nicht. Lachend schrie sie dass sie damit aufhören sollten, doch sie machten weiter, bis Lily Evans ihr zu Hilfe kam. Sie stand mit gezücktem Zauberstab hinter Remus und James hatte ein triumphierendes Lächeln aufgesetzt,
„Lasst dies arme Mädchen los oder ich werde euch einen Fluch aufhalsen der es in sich hat", sie sah die drei eindringlich an. James stand auf und ging auf sie zu.
„Ich warne sie Mr. Potter ich meine es ernst."
„Oh Miss Evans mir schlottern schon die Knie", James ging weiter auf seine Freundin zu, nahm sie in den Arm und gab ihr einen langen Kuss. Rowena war noch nie so froh über das erscheinen ihrer Freundin gewesen wie in eben diesen Moment. Sie hatte die Jungs erfolgreich davon abgebracht sie zu Tode zu Kitzeln.
„Das werde ich euch noch heim Zahlen", flüsterte sie zu Remus und Sirius als sie endlich wieder Luft dazu hatte. Allerdings erntete sie von beiden erneut ein Grinsen. Rowena sah flehend zu Sirius und dieser lies sich erweichen und gab ihr einen Kuss.
„Also doch ihr beide, das wurde auch langsam mal Zeit das ihr das kapiert", flüsterte Remus zu Rowena und Sirius. Sirius hob nur unschuldig die Hände.
„Es war nicht meine Schuld Moony", er sah das Rowena protestieren wollte und gab ihr schnell einen langen Kuss um sie vom protestieren ab zu halten.
Rowena wurde durch das leise Klopfen einer Eule, aus ihrer Erinnerung gerissen. Sie öffnete das Fenster und die Eule flog auf den kleinen Tisch neben Remus. Rowena ging zu Eule und nahm ihr den Brief ab. Es war bereits Abend geworden, als die Eule wieder durch das Fenster davon geflogen war schloss Rowena es und las sich den Brief durch.
Wie ich gehört habe sind sie interessiert daran den Aufenthaltsort von Peter Pettingrew zu erfahren. Nun mir ist zu Ohren gekommen, dass er sich heute Abend in der Mysteriumsabteilung, aufhalten wird.
Wenn sie ihn wirklich verhaften wollen sollten sie heute Abend um 20 Uhr zu der besagten Abteilung gehen.
Rowena lass sich den Brief noch einige male durch, doch wurde ihr Mistrauen nicht weniger. Da der Brief nicht Unterschrieben war, wusste sie nicht von wem er kam oder von wo. Doch spürte sie wieder diese rasende Wut in sich. Sie wollte Peter für alles was er getan hatte zur verantwort ziehen. Er sollte denselben Schmerz erfahren den sie schon so oft durch lebt hatte. Rowena sah noch mal zu Remus ließ den Brief fallen und verließ den Krankenflügel.
Sie durchquerte mit schnellen schritten die Eingangshalle und verließ das Schulgebäude und machte sich auf den weg nach Hogsmead, von dort aus apparierte sie zum Ministerium um dort noch einige nach Forschungen anzustellen. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch in der Aurorenabteilung und studierte einen Plan den sie vor sich ausgebreitet hatte. Zum Glück war keiner der anderen Auroren mehr da. Sie sah auf und konnte auf einer der Uhren sehen, dass es schon 19.30 Uhr war, also machte sich Rowena auf den Weg zur Mysteriumsabteilung. Sie kam an eine Tür als sie durch sie hindurch ging kam sie in den Raum wo der Todesbogen stand in den Sirius hinein gestürzt war.
Es überkam sie ein eiskalter Schauer und sie fühlte wie sich ihre Augen mit Tränen fühlten. Sie ging näher auf den Bogen zu und hörte leise Stimmen hinter dem Vorhang. Doch da war mehr als nur Stimmten sie spürte eine ihr sehr vertraute Präsens in diesem Bogen und sie wusste das es sich dabei um Sirius handeln musste. Es brach ihr das Herz sie konnte ihn spüren doch nicht umarmen. Sie sah auf diesen Bogen und begann ohne es zu merken an zu singen.
Du allein warst mein Beschützer
Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vertrauter,
jetzt ruf ich vergebens.
Könntest du doch wieder, bei mir sein
seit du fort bist leb ich kaum.
Oft schien es mir, ich wär bei dir
doch es war nur ein Traum
Könnte ich doch deine Stimme hören,
wärst du noch einmal ganz nah.
träumen allein hilft mir nicht zu sein,
wie mich dein Ehrgeiz sah.
Sie sah weiter auf den Bogen und spürte, wie ihn ihrem tiefsten Inneren eine unheimliche Macht anschwoll. Ihre Sehnsucht wurde immer stärker und sie merkte dass eine wohlige Wärme sich um sie legte.
Kreuze, Moos und Friedhofsengel,
steinern, stumm und schmerzlich.
Wie bist du hierher geraten? Du
warst weich und herzlich-
wie lang muß ich, weinen um dich?
Kann ich mich nie befrein?
Sie breitetet ihre Arme aus und es hüllte sie ein unglaublich helles Licht ein. Der Schleier vor dem Bogen begann in einem Luftstrom zu flattern und das Licht schien in den Bogen einzudringen.
Könntest du doch wieder bei mir sein
mich verstehn und mich befrein ...
nimm was zerann und gib mir dann
Stärke allein zu sein.
Sie stand nun direkt vor dem Bogen und hielt ihre rechte Hand davor in die Luft als ob sie erwartete dass jemand seine Hand heraus schob um nach ihrer zu greifen.
Keine Tränen mehr, keine Bitterkeit,
keine Trauer um längst verlorne Zeit.
Doch plötzlich griff wirklich eine Hand nach ihrer, es war eine Männerhand und Rowena packte fest zu. Sie begann langsam rückwärts zu gehen.
Hilf mir stark zu sein!
Ihre Augen weiteten sich als sie sah wer dort aus den Bogen trat.
Hilf mir stark zu sein!
Sie sah Sirius Black tief in die Augen als sie das Lied beendete. Er erwiderte ihren Blick und trat näher an sie heran.
„Danke", flüsterte er ihr zu und sackte dann zusammen. Rowena stand das Entsetzten ins Gesicht geschrieben. Das durfte nicht sein sie hatte ihn nicht dort raus geholt um ihn nun wieder zu verlieren. Sie kniete sich neben ihn, um sicher zu gehen, dass er noch lebte.
Als sie sah das er Atmete war sie erleichtert, doch diese Freude war nur von kurzer Dauer.
„Och sind sie nicht niedlich", ertönte eine kalte Stimme hinter ihnen. Rowena wirbelte herum und zückte ihren Zauberstab. Sie wollte nicht glauben was sie da sah, wie konnte sie nur so blöd gewesen sein um das nicht sofort zu erkennen.
„Ich hätte mir eigentlich gleich denken können, dass du hinter diesem Brief steckst", Rowena sah ihrem gegenüber kalt in die Augen.
Als Remus erwachte war Rowena nicht mehr da, sein Blick viel auf ein kleines Stück Pergament, das neben seinem Bett auf dem Boden lag. Er hob es auf und noch während er es las weiteten sich seine Augen und er rief nach Madam Pomfrey.
„Mr. Lupin was fehlt ihnen haben sie schmerzen?" Madam Pomfrey kam aus ihrem Büro gestürmt und sah Remus mit sorgenvollem Blick an.
„Nein ich habe keine schmerzen", log Remus den das er schmerzen hatte schien ihn im Moment nebensächlich, „Ich möchte das sie diesen Brief sofort zum Schulleiter bringen und ihm sagen das Rowena gerade eine riesen Dummheit begeht." Er sah Madam Pomfrey streng an. Sie hatte einen entsetzen blick nahm den Brief entgegen und eilte aus dem Krankenflügel.
Remus richtete sich leicht in seinem Bett auf, doch bereute es im selben Augenblick sich überhaupt bewegt zu haben. Er spürte einen reißenden schmerz in seinem Brustkorb und ihm wurde schwarz vor Augen, er schloss sie und ließ sich wieder auf das Bett sinken und versuchte so tief wie es ihm möglich war durch zu atmen. Er hörte schritte im Flur und öffnete seine Augen wieder, als Madam Pomfrey mit Professor Dumbledore den Krankenflügel betraten.
„Remus glauben sie das Rowena wirklich alleine zum Ministerium unterwegs ist?" Albus Dumbledore sah auf Remus und kannte die Antwort bereits.
„Ja", antwortete Remus knapp, obwohl die antwort klar war. Albus Dumbledore drehte sich um und verließ den Krankenflügel im vorbeigehen sagte er zu Madam Pomfrey, „sorgen sie dafür das er hier bleibt Poppy".
Remus sah ihm nach und lächelte bitter. Er fühlte sich der Zeit überhaupt nicht in der Lage dazu auf zu stehen, also konnte er nicht mal daran denken Rowena zur Hilfe zu eilen, obwohl er dies am liebsten tun würde. Er sah Poppy´s strengen Blick und hob beschwichtigend die Hände.
„Ich werde brav hier liegen bleiben Poppy, dass können sie mir glauben."
Madam Pomfrey sah ihn prüfend an dann sagte sie, „ich hole ihnen etwas gegen die Schmerzen." Sie verschwand in ihr Büro. Remus sah aus dem Fenster und konnte erkennen, dass sie draußen eine gewaltige Gewitterfront näherte. Es wurde rasch immer Dunkler und es dauerte nicht mehr lange bis ein Sturm los brach, wie ihn Remus schon lange nicht mehr erlebt hatte. Regentropfen prasselten zunächst leicht und dann zunehmend stärker gegen die Scheiben des Krankenflügels. Madam Pomfrey kam mit einem übel riechenden Trank zu Remus zurück sie wartete an seinem Bett bis er ihn getrunken hatte.
„Sie sollten jetzt versuchen zu schlafen, damit sie wieder zu Kräften kommen," sagte Madam Pomfrey und Remus war klar, dass sie keine Widerworte dulden würde. Also nickte er und Madam Pomfrey marschierte zu ihrem Büro davon. Sie hatte die Türe noch nicht geschlossen, als das Gewitter über Hogwarts herein brach. Remus lag im Bett und beobachtete das Schauspiel, er sah wie die Blitze am Himmel entlang zuckten und lauschte dem Donnergrollen. Er wusste nicht wie lange er dort gelegen hatte bis er endlich eingeschlafen war.
Dumbledore betritt mit schnellen Schritten ins Büro und geht auf seinen Phönix zu.
„Du musst eine Nachricht überbringen Fawkes", der stolze Vogel erhob sich in die Luft und verschwand im nichts. Dumbledore drehte sich um als es an der Tür klopfte und öffnete die Tür. Vor ihm standen Minerva McGonagall und Severus Snape. Er hatte sie herbestellt bevor er zu Remus ging.
Was ist den passiert Albus", fragte McGonagall mit besorgtem Blick.
„Ich fürchte das Rowena in ernsthaften Schwierigkeiten steckt.", gab Dumbledore zur Antwort und sah nun zu Snape.
„Severus haben sie heute Morgen etwas darüber erfahren, ob Voldemort Rowena gefangen nehmen wollte oder ob Todesser sie in die Mysteriumsabteilung gehen sollten? " Snape sah Dumbledore direkt in die Augen als er antwortete.
„Nein Direktor. Aber wenn es sich hier um wirklich Todesser handelt, dann arbeiten sie auf eigene Faust und darüber wird der dunkle Lord nicht erfreut sein." Dumbledore wendete seinen Blick nicht von Snape ab.
„Ich möchte sie bitten unauffällig heraus zu finden, ob Todesser dahinter stecken."
„Sicher Direktor, ich mache mich sofort an die Arbeit." Snape nickte zum abschied und verlies das Büro. Dumbledore wandte sich nun an Minerva.
„Ich werde mich jetzt zur Mysteriumsabteilung begeben um nach zusehen was dort geschehen ist. Minerva ich möchte sie bitten Tonks, Molly und Arthur zu informieren, die andern Ordenmitglieder werden von Fawkes eine Nachricht bekommen."
„Natürlich werde ich sie informieren, Albus. Ich hoff nur dass sie noch rechtzeitig dort eintreffen", McGonagall sah besorgt zu Dumbledore.
„Das hoffe ich auch Minerva", sagte Dumbledore, dann tauchte Fawkes über ihm auf Dumbledore griff nach dem Phönix und verschwand im selben Moment aus dem Büro, McGonagall verließ das Büro um die Weasely´s und Tonks zu informieren.
Harry, Ron und Hermine saßen vor dem Kamin im Gemeinschaftsraum von Gryffindor und lassen sich ihre Haus aufgaben durch. draußen tobte ein Unwetter. Harry sah auf und blickte zum Fenster.
„Man könnte fast denken das uns der Weltuntergang bevor steht, so wie es das da draußen stürmt", Ron und Hermine sahen nun auch auf.
„Ja so einen Sturm Hatten wir noch nie hier in Hogwarts", bestätigte Hermine.
„Hört mal was haltet ihr davon Remus zu besuchen", schlug Harry nun vor und wendetet seinen blick zu seinen Freunden.
„Das ist eine gute …", begann Ron als es einen entsetzlichen Knall gab und Hermine die neben ihm saß um den Hals viel.
„Was war den das"; fragte er Harry und hielt einen zitternde Hermine im Arm.
„Es muss ein Blitz in der nähe eingeschlagen sein2, antwortete Harry er stand auf, ging zum Fenster und sah hinaus, doch er konnte nichts sehen. Als er sich wieder umdrehte sah er das Ron Hermine immer noch im Arm hielt und lächelte sanft.
„wenn gebt ihr beide es eigentlich zu?" Harry sah seine Freunde fragend und mit einem breiten grinsen im Gesicht an.
„Was meinst du den Harry", fragte ihn ein sichtlich verwirrter Ron.
„Na das …."
„Wollten wir nicht zu Remus", unterbrach Hermine Harry und warf ihm einen weh du sagst etwas´ Blick zu. Worauf Harry leise zu Kichern begann.
Ron sah von einem zum andern und verstand nicht was Harry denn so lustig fand. Hermine Stand auf und ging zum Poträloch und die beiden Jungs folgten ihr. Harry kicherte immer noch vor sich hin und Ron obwohl Harry ihn mit seinem Kichern immer mehr verwirte, freute sich ins geheim darüber das er seinen besten Freund endlich mal wieder lachen sah. Gemeinsam machten sie sich auf den weg zum Krankenflügel.
Als sie den Krankenflügel erreichten trafen sie auf Professor McGonagall.
„Guten Abend Professor", rief Hermine und sah, das Professor McGonagall sie erst jetzt zu bemerken schien.
„Oh guten Abend Miss Granger", sie nickte Harry und Ron Kurz zu Begrüßung zu, „sollten sie eigentlich nicht in ihrem Gemeinschafsraum sein?"
„Wir wollten Mr. Lupin besuchen", antwortete Hermine McGonagall sah sie an.
„Das halte ich durch aus für eine gute Idee" sagte McGonagall, „Mr. Lupin könnte in der tat ein wenige Abwechslung gebrauchen."
„Wieso geht es ihm wieder schlechter?" Erkundigte sich Harry sich so fort. McGonagall über legte Kurz was sie antworten sollte, dann sagte sie schließlich. „sagen wir das er in den Letzten Tagen etwas viel durch zu machen hatte." McGonagall wusste das diese Antwort den dreien nicht genügen würde und fügte deshalb mit scharfen Blick hinzu, „und das ist alles was sie vorläufig wissen müssen. Deshalb möchte auch das sie Mr. Lupin nicht mit fragen belästigen, er braucht vor allem sehr viel ruhe, haben sie das verstanden?" Die drei murmelten ein ja und ernteten einen weitern strengen Blick ihrer Lehrerin. Doch nickte sie Knapp und ging ohne ein weiters Wort davon .
Harry, Ron und Hermine setzten ihren Weg zum Krankenflügel fort, als sie ihn betraten sahen sie das Remus am schlafen war und waren doch sehr überrascht das Rowena nirgends zu sehen war, den sie war in den letzten Tagen so gut wie nie von seiner Seite gewichen.
„Wo ist den Rowena, " flüsterte Ron seinen Freunden zu. Harry zuckte die schultern und gab Ron damit zu verstehen das er keine Ahnung hatte, dann ging er zu einem der beiden Fenster neben dem Bett in dem Remus lag.
„Vielleicht hat sie sich auch endlich mal etwas hingelegt", flüsterte Hermine Ron zu, „sie hatte ja auch wenig schlaft in den letzten Tagen."
Ron hatte sich auf einem Stuhl gesetzt der neben dem Bett stand und nickte Hermine zu.
„Ja das wird es wohl sein."
Hermine ging nun auf Ron zu und setzte sich auf seinen Schoß, den es war der einzige Stuhl in der näh und Hermine wollte nicht Gefahr laufen das sie Remus aufweckt.
Ron sah sie verdutzt an doch dann legte er ihr seine Arme um die hüften um zu verhindern, das sie von seinem Schoß herunter rutscht. Dabei lächelte er sie sanft an. Hermine drehte sich zu Ron und sah ihm tief in die Aungen. Harry stand immer noch am Fenster sah jedoch nicht mehr nach draußen, sondern beobachtete seine Freunde aus dem Augenwinkel und fing an zu lächeln.
Hermines Kopf näherte sich langsam dem vom Ron und schließlich gab sie Ron einen Kuss. Ron war überrascht darüber, das Hermine ihn so Plötzlich einen Kuss gab, aber er erwiderte ihn und drückte Hermine näher an sich du verlor sich in ihrem Kuss.
Harrys lächeln war nun einem breiten grinsen gewichen, er sah wieder zum Fenster raus und flüsterte vor sich hin, „na das wurde ja auch mal langsam Zeit."
Rowena sah das mindestens 10 Todesser die Todeskammer betreten hatten, die sich nun um eine Person herum postierten.
„Ja in der Tat das hättest du dir denken können meine Liebe, aber ich wusste das dich dein Hass auf Pettingrew dich her bringen würde. Ich wollte ja eigentlich das du Mr. Black flogst, aber wie ich sehe konntest du ihn irgendwie zurückholen. In diesem Punkt muss ich zu geben das ich deine Fähigkeiten wirklich unterschätzt habe, meine Liebe."
„Oh ich bin noch zu viel mehr fähig also du denkst", fauchte Rowena ihr gegenüber an. Sie suchte Fieberhaft nach einem Ausweg, doch die Todesser hatten inzwischen alle Türen besetzt, um ihre so die Fluchtmöglichkeiten zu nehmen, doch so leicht würde sie nicht aufgeben.
„Nun", lachte die kalte Stimme auf, „euer Wiedersehen war nur von kurzer Dauer, aber keine Angst ihr werdet euch in der Hölle wieder sehen und das schon sehr bald."
„Träum weiter Bellatrix, du warst weder Sirius, noch mir jemals gewachsen und auch diesmal wirst du versagen." Rowena sah Bellatrix kalt an, bemerkte jedoch das Sirius, der neben ihr lag wieder zu Bewusstsein gekommen war und ihr leicht am Umhang zupfte.
Er bewegte sich aber nicht, um die andern im glauben zu lassen das er noch ohnmächtig war. Rowena schloss die Augen und konsentrierte sich ganz auf sich selbst. Sie lies den Zauberstab fallen, so dass Sirius ihn auffangen konnte und im selben Augenblick als dieser den Zauberstab auf fing, stießen die Todesser die ersten Flüche aus.
Rowena bekam noch mit das Sirius ebenfalls Flüche aussprach und dann hörte sie nur noch ein Rauschen um sich herum.
Sie spürte wie sich eine wärme in ihrem Körper ausbreitete. Die wärme kroch in jeden Teil ihres Körpers und entwich nach draußen.
Sirius hatte es geschafft drei der Todesser zu betäuben, doch nun hatte Bellatrix den Todesfluch ausgesprochen der ihm galt, doch kurz bevor dieser ihn traf prallte der rote Blitz an einer unsichtbaren Wand ab. Sirius sah zu Rowena auf um zusehn was sie tat. Doch sie stand nur steif und mit geschlossenen Augen da.
Rowena spürte eine sehr starke Macht die von ihrem Herzen aus zu gehen schien, es war die selbe Macht, mit der sie noch kurz zu vor Sirius aus diesem Bogen befreit hatte.
Sie hatte nur noch einen Gedanken, der die ihre Macht ins unermessliche stiegen ließ. Sie wollte Sirius nach Hogwarts schaffen und mit ihm endlich Glücklich sein.
Sie hatte es geschafft einen Schutzzauber um sich und Sirius zulegen, an dem die Flüche der Todesser abprallten und durch den Raum zuckten, doch sie wusste das diesen Zauber nicht ewig aufrecht erhalten konnte. Deshalb nutzte sie diese Atempause und überlegte fieberhaft wie sie hier raus kommen können.
Bellatrix wurde immer wütender und schrie die übrigen Todesser an. Sie wollte Black und Lupin Tot sehen, diesen Wunsch hegte sie bereits seit Jahren.
„Ich will das sie Sterben und mir ist es egal wie ihr das anstellt! Habt ihr das verstanden" Bellatrix schoss den übrigen Todessern zornige Blicke zu und trieb sie immer wieder dazu an Sirius und Rowena anzugreifen. Doch all das nutzte nichts, sie konnten diesen Schutzschild nicht durchdringen der sich um die beiden gelegt hatte.
Plötzlich kam ein Wind auf, was Bellatrix irritierte, da sie sich ja in einem Gebäude aufhielten.
Der Wind wurde immer stärker, er entwickelte sich zu einem Sturm.
Bellatrix sah zu und erkannte, dass sie es war der diesen Sturm herbei rief, den um Rowena hatte sich eine leuchtende Aura gebildet, die immer heller wurde.
„Schalltet sie aus", bellte Bellatrix die andern an, doch die meisten hatten sich auf den Boden geworfen oder waren durch den Sturm umgeworfen worden.
„Adavra Kedavra", schrie Bellatrix und hatte den Zauberstab auf Rowena gerichtet.
Sirius erkannte was sie vor hatte und riss Rowena zu Boden. Im selben Augenblick folg eine der Türen auf und Albus Dumbledore stand im Raum.
Der Todesfluch zischte knapp an Sirius Ohr vorbei. Er sah zu Dumbledore hoch und erkannte, dass weitere Ordensmitglieder in die Todeskammer kamen und sich um die Todesser kümmerten. Sirius hörte noch wie Bellatrix einen Fluch ausstieß, der nun Dumbledore galt und verschwand dann ins nichts.
Dumbledore warf einen Blick auf Rowena und Sirius und ein lächeln huschte über sein Gesicht, dann half er den übrigen Ordensmitgliedern die übrigen Todesser zu fesseln.
Sirius merkte, dass der Sturm aufgehört hatte und sah nun besorgt zu Rowena, die sehr schnell atmete.
Sie erwiderte seinen Blick und flüsterte, „halt dich gut fest."
Er klammerte sich an sie und im selben Moment verschwanden sie aus der Mysteriumsabteilung. Nach wenigen Minuten befanden sie sich in Hogsmeade. Rowena rappelte sich auf und half Sirius aufzustehen.
„Sirius geht es dir gut? Ich …" sie brach ab und viel ihm um den Hals. Sie küsste ihn und hatte das Gefühl in diesem Kuss zu versinken.
Sirius erwiderte ihren leidenschaftlichen Kuss. Nach einigen Minuten löste er sich von ihr und sah ihr tief in die Augen.
„Mir geht es gut Angel, ich bin nur noch was wacklig auf den Beinen", er lächelte sie sanft an und sie lächelte zurück.
„Meinst du, dass du es nach Hogwarts schaffst?"
„Ich denke schon. Aber wieso willst du nach Hogwarts?" Sirius sah sie fragend an.
„Weil ich dort zur Zeit als Lehrerin eingestellt bin", antwortete sie ihm, dann sah sie auf ihre Uhr. „Gut es ist schon spät, dann sollte Harry schon schlafen."
„Wieso ist es gut wenn er schläft?" Er sah sie verwirrt an.
„Ganz einfach, weil ich dann schon ein schönes Weihnachtsgeschenk für Harry habe", sie lächelte ihn sanft an und er fand die Idee von ihr nicht schlecht.
„Und wann haben wir Weihnachten? Ich hoffe doch bald", sein lächeln verwandelte sich zu seinem Rumtreibergrinsen, dass sich Rowena vor so vielen Jahren verliebt hatte.
„In drei Wochen", antwortete sie ihm, „Ich hoffe das Remus bis dahin auch wieder Fit ist."
„Remus, was ist mit ihm?" Sirius sah nun besorgt zu Rowena.
„Komm ich erzähle es dir auf den weg zum Schloss. Ich denke dass mich Albus heute noch sehen will", ihr Blick verdunkelte sich etwa, als sie an ihre eigene Dummheit dachte. Sirius nickte und die beiden machten sich auf den weg zum Schloss, doch nach einigen Metern merkte Sirius das er doch noch schwächer war als er dachte. Rowena legte einen seiner Arme um ihre Schultern und stützte ihn so auf den Weg nach Hogwarts. Unterwegs erzählte sie ihm alles wichtige was in den letzten Monaten geschehen war.
Als sie das Schloss erreichten gingen sie auf den schnellsten Weg zu Rowena´s Privaträumen. Nachdem sie, sie erreicht hatten half Rowena Sirius ins Schlafzimmer. Sie bestand darauf dass er sich hinlegt und dass er sich von Madam Pomfrey untersuchen ließ. Schließlich willigte er ein und Rowena ging zum Krankenflügel, um Madam Pomfrey zu holen.
Sie öffnete die Türe des Krankenflügels und sah zu ihrem erstaunen, dass Harry Ron und Hermine dort waren. Nun war sie sehr erleichtert ohne Sirius hergekommen zu sein, denn sonst wäre die Weihnachtsüberraschung geplatzt. Sie setzte ein lächeln auf und ging weiter.
„Hallo ihre drei", flüsterte Rowena als sie sah das Remus schlief.
„Hallo Rowena, wo warst du, wir haben uns sorgen um dich gemacht", entgegnete Hermine leise.
„Ich erzähle es euch später ich muss kurz mit Madam Pomfrey reden", antwortete Rowena und ging ins Büro von Madam Pomfrey. Kurze Zeit später kam sie mit Madam Pomfrey wieder heraus. Die beiden durchquerten den Krankenflügel und im vorbei gehen forderte Madam Pomfrey die drei Schüler auf in spätestens 5 Minuten zu Bett zugehen, dann rauschte sie mit Rowena davon.
Die drei Freunde warfen sich verwirrte Blicke zu, dann verließen sie den Krankenflügel und machten sich auf den weg zum Gemeinschaftsraum.
Rowena und Madam Pomfrey kamen bei Sirius an, der in der zwischen Zeit eingeschlafen war. Madam Pomfrey untersuchte ihn eingehend und wandte sich dann an Rowena.
„Also er ist Kerngesund das einzige was er und sie brauchen ist etwas Schlaf und ein ordentliches Frühstück", sie sah Rowena scharf an und machte ihr so klar das sie keine Widerworte duldete.
„Ich danke ihnen Poppy, ich werde mich gleich hinlegen wenn ich bei…."
„Nein sie werden sich sofort hinlegen, alles andere hat auch morgen noch Zeit", befahl Madam Pomfrey ihr nun. „Ich werde den Schulleiter informieren dass sie morgen zu seiner Verfügung stehen." Madam Pomfrey machte auf dem Absatz kehrt und verließ den Raum.
Rowena sah ihr nach und fragte sich woher Madam Pomfrey wusste das sie mit Dumbledore reden wollte. Doch sie schob die Gedanken bei Seite und zog sich um, dabei begann sie leise zu singen.
Ich
seh' durch's Fenster, Leben vergeh'n,
und träum von morgen,
was soll gescheh'n?
Sie sah zum Fenster und konnte den Halbmond sehen und dachte kurz an Remus.
Ich
spür' Vergangenes,
das mich noch stets beklemmt.
Ich
schlend're in verlor'ner Welt,
ich will ins Licht - und trau mich
nicht.
Sie sah nun zu dem schlafenden Sirius, ging zu ihm und setzte sich auf das Bett.
Doch
wenn jemand wie Du
sich fände in mir,
wär plötzlich
klar,
nichts bliebe, wie es einmal war.
Mein Herz trägt
mich fort
und ich fühle mich frei -
wenn jemand wie
Du
mich fänd'!
Sie strich ihm leicht über die Wange und lächelte ihn an.
Ich
will gern teilen,
was sonst geheim,
Du bist mir alles,
der
Hoffnung Keim.
Durch Deine Welt seh' ich,
was ich nie sah
zuvor,
die Liebe öffnet mir das Tor,
sie macht mich
frei,
ich steig empor!
Sie deckte ihn zu und legte sich neben ihn. Sie konnte den Blick nicht von ihm abwenden und sang weiter.
Wenn
jemand wie Du
sich fände in mir,
wär' plötzlich
klar,
nichts bliebe, wie es einmal war.
Ein neuer Weg,
Lebensglück
und das Leben geliebt,
wenn's jemand wie Dich
dann gibt.
Rowena kuschelte sich an Sirius und nahm ihn in den Arm.
Oh,
wenn jemand wie Du
sich fände in mir,
wär' plötzlich
klar,
nichts bliebe, wie es einmal war.
Mein Herz trägt
mich fort,
wenn es Dich endlich gibt!
Wenn jemand wie Du
mich
liebt - mich liebt - mich liebt.
Rowena drückte ihn zärtlich einen Kuss auf die Wange, worauf er sie in seine Arme zog. Sie beobachtete ihn noch eine Weile und schlief schließlich glücklich in seinen Armen ein.
