Kapitel 10 Wiedersehen in Godric's Hollow

Remus verabschiedete sich von Rowena und Sirius und ging in seine Wohnräume. Rowena schloss hinter sich die Türe, als sie ihre Privaträume betreten hatten und sah zu Sirius der sich, immer noch sehr blass, auf das Sofa gesetzt hatte.

Darling wie geht es dir?" Sirius konnte die Besorgnis deutlich in ihrer Stimme hören.

Mir geht es gut Angel. Du wirst sehen morgen früh bin ich wieder ganz der Alte", er lächelte sie an und streckte ihr die Hand entgegen. Sie griff danach und ließ sich von ihm auf das Sofa ziehen.

Das werden wir ja morgen sehen, aber jetzt solltest Du wirklich langsam ins Bett, Poppy dreht mir sonst den Hals um", sie grinste ihn nun an, um ihre Sorgen besser überspielen zu können.

Ich gehe aber nur wenn die Frau Professorin mich begleitet", seine Augen funkelten sie an, als er das sagte und Rowena erwiderte seinen Blick auf die selbe weiße.

Du bist gierig", sagte sie und stand auf.

Ich weiß", setzt ein schurkisches Grinsen auf und erhob sich ebenfalls, „und genau das leibst du so an mir."

Ach ja tue ich das?" Rowena sah ihn über die Schulter hin weg an.

Ja das tust du", antwortete er während er ihr folgte. Sie gingen ins Bett und Rowena kuschelte sich dicht an Sirius, der sanft seine Finger über ihren Rücken gleiten ließ.

Oh das solltest du nicht tun, Darling", sie erschauderte leicht bei seinen zärtlichen Berührungen.

Und warum sollte ich das nicht tun", fragte er sie, ließ dabei aber seine Hand tiefer gleiten.

Weil ich sonst nicht dafür garantieren kann das du morgen wieder der Alte bist", sie sah ihm in die Augen und konnte im Dunkeln sein breites grinsen erkennen, noch ehe sie etwas hinzufügen konnte spürte sie seine warmen Lippen auf den ihren und ließ ihre bedenken fallen.

Sirius zog Rowena fest zu sich heran während er sie leidenschaftlich küsste und sie diesen Kuss erwiderte. Er ließ seine Hand über ihr Nachthemd wandern und begann es langsam nach oben zu ziehen, solange bis er mit seiner Hand unter diese gleiten konnte. Rowena löste den Kuss und er merkte, dass ihr Atem schneller ging, seine Hand sticht über ihren Oberschenkel und er begann sie vom Hals abwärts zu Küssen. Sie stöhnte leise auf als er dies tat und ließ ihre Hand über seinen Oberkörper gleiten und sie musste mal wieder feststellen wie praktisch es war das er nur in Boxershorts schlief. Sirius rollte sich über sie, hörte aber nicht auf mit seiner Hand über ihren Schenkel zu fahren, er konnte deutlich spüren wie sie unter seinen Brührungen zu zittern begann und das erregte ihn selber, sehr stark. Rowena ließ ihre Hände durch seine Haare wandern und drückte ihm ihren Körper entgegen, als anfing ihre Bürste mit der Zunge zu liebkosen und dabei eine feuchte Spur auf der Haut hinterließ. Zu ihrer Überraschung hörte er abrupt auf und sah sie an. Ein verführerisches lächeln huschte über sein Gesicht, als er sie von ihrem Nachthemd ganz befreite. Er packte plötzlich ihre Hände und band sie mit dem Nachthemd am Bett fest.

Oh nein das wirst du nicht tun", sagte Rowena und versuchte vergeblich ihn daran zu hindern doch er war viel stärker als sie und gab ihr nicht die kleinste Chance zu entkommen.

Und ob ich das tun werde", erwiderte er mit funkelnden Augen, dann senkte er den Kopf und begann von neuen ihren Körper mit Zunge, Lippen und Händen zu erforschen.

Das ist unfair Sirius Black ich will mich verteidigen können", protestierte sie laut Hals und versuchte ihn zu erreichen, was ihre Fesseln aber erfolgreich verhinderten. Sirius sah sie kurz an, sagte aber nichts, er setzte seinen Weg über ihren Körper fort, als er ihren Bauch erreichte, hielt er inne, strich sanfte mit der Hand darüber, bevor ihn zärtlich aber noch intensiver küsste und Rowena war klar das dieser Kuss nicht ihr galt, sondern dem Leben ihn ihr. Sie beobachtete Sirius dabei wie er ihren Bauch Zentimeter weiße liebkoste und ein lächeln huschte über ihr Gesicht, in eben diesem Moment, wusste sie das Sirius der beste Vater sein wird, den je ein Kind haben könnte und das freute sie, aber gleichzeitig versetzt dieser Gedanke ihr auch einen Stich ins Herz, weil es da eine Sache gab von der er bis jetzt noch nichts wusste. Sirius hob den Kopf und sah zu Rowena, die irgendwie Traurig zu sein schien.

Hey alles klar mit dir?" Er unterbrach sein Spielchen und kam wieder zu ihr nach oben.

Nein ist es nicht", antwortete sie und grinste ihn an, als sie seinen verwirrten Blick sah, „ich kann dich nicht umarmen und das ist unfair." Sie wollte ihm nicht sagen was sie wirklich beschäftigte und schien mit diesen Worten erfolg zu haben. Denn er sah sie mit einem durch dringlichen an.

So, das ist unfair dann bin ich mal gespannt wie du das findest", er hauchte ihre einen flüchtigen Kuss auf die Lippen und machte dann da weiter, wo er eben aufgehört hatte. Sirius begann nun ihren Schoss zu küssen und drückte ihre Schenkel leicht auseinander, was sie bereitwillig geschehen ließ. Als sie seine Zunge an ihrer Scharm spürte bäumte sie sich mit einem Lauten stöhnen auf und begann sich unter seinen Berührungen zu winden. Sirius trieb sie immer bis am die grenzen, um dann abzubrechen und sie einfach zärtlich zu Streicheln bis ihre Erregung nach ließ, wenn er merkte das sie sich wieder beruhigte, begann er von neuen sie in den Wahnsinn zu treiben. Rowena wusste nicht genau wie viel Zeit schon vergangen war, aber es musste schon bestimmt eine Stunde so gehen, und sie wollte nur eins, ihn in sich spüren. Ihr Körper zitterte und das Herz raste, als sie ihn ansah.

Sirius bitte, hör auf mich so zu quälen, ich will dich", flüstert sie ihm leise entgegen.

Wer ist hier nun gierig", fragt er grinsend, aber er kam ihren Wunsch nur allzu gerne nach. Er legte sich zwischen ihre Schenkel und küsst sie am Hals, dann sah er in ihre Augen und drang langsam in sie ein, dabei fühlte er wie sie das Becken anhob und hörte wie sie dabei leise aufstöhnte. Als er ganz in ihr war blieb er einen Moment lang still liegen und gab ihr einen feurigen Kuss, den sie erwiderte, dabei versuchte sie ihn zu umarmen, was die Fesseln allerdings verhinderten. Sirius sah das ließ sie weiter Zappeln und begann sich nun langsam in ihr zu bewegen. Als er ihre Enge spürte, wurde ihm Bewusst, dass das Spiel von eben nicht nur Rowena an den Rand der Extasse gebracht hatte, was zur folge hatte, dass er schnell begann das Tempo zu erhöhen.

Sirius bitte", hauchte sie flehend gegen sein Ohr, worauf er mit einer Hand das Nachthemd aufknotete. Rowena schlang ihre Arme um ihn so bald sie frei waren und Küsste ihn Wild.

Wie ich sehe muss ich das öfters mit dir machen", haucht er gegen ihre Lippen, ohne dabei das Tempo zu verlangsamen. Rowena war so erregt, das sie ihm darauf nicht antworten konnte und spürte wie sie unaufhaltsam auf den Höhepunkt zukam. Ihr Atem ging noch schneller, ihr Herz schlug ihr bis zum Hals und ihr Stöhnen, trieb Sirius an. Auch er wusste dass er sich nicht mehr lange zurückhalten konnte, als er merkte das Rowena unter ihm zu beben begann und er fühlte dass sie so weit war. Seine Stöße wurden noch fordernder und in dem Moment wo sie ihren Höhepunkt hatte, ergoss sich Sirius in ihr. Bei beiden entlud sich der Orgasmus in einen lauten stöhnen, dann sank Sirius auf sie und hauchte ihr sanfte Küsse auf die Lippen.

Rowena hielt in fest umschlungen, während sie seine Küsse erwiderte, dann Rolle sich Sirius neben sie und zog sie fest in seine Arme. Sie kuschelte sich in seine Umarmung und stich ihm sanft über die Schulter.

Bin ich immer noch unfair", fragte er sie leise.

Ja bist du und ich hoffe das dir klar ist das ich mich dafür furchtbar rächen werde", sie haucht ihm einen Kuss auf die Lippen.

Oh ich zittere schon vor Angst", erwiderte er lachend

Sirius du zitterst wirklich", sagte sie ernst als ihr das auffiel.

Das lässt gleich wieder nach, mach dir keine sorgen", er griff hinter sich und zog die Decke über sich und Rowena, dabei zog er aber zischend die Luft ein, da ihm seine Muskeln wieder stärker wehtaten. Rowena sah ihn an und machte sich selber Vorwürfe ihn nicht davon abgehalten zu haben.

Hör auf damit kleines, ich hätte mich eh nicht davon abhalten lassen." Sirius strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.

Kannst du neuerdings Gedanken lesen?"

Wenn sie dir so offensichtlich ins Gesicht geschrieben stehen, dann ja", antwortete er.

Versuch jetzt was zu schlafen, sonst bist du morgen wirklich nicht fit", sagt sie streng, er nickt und fühlte wie die Müdigkeit ihn übermannte.

Als Rowena den ruhigen gleichmäßigen Atem von Sirius hörte wusste sie dass er eingeschlafen war und fiel kurze zeit später selber in einen unruhigen Schlaf. Sirius bekam das allerdings nicht mit, da er sehr tief am schlafen war, was er schon seit Jahren nicht mehr getan hatte.

Rowena hingegen jagte ein Alptraum nach dem anderen und sie fand keinen Weg aus diesen Träumen heraus.

Es war nun 15 Jahre her, als Rowena morgens ins Büro kam und von Kingsley sie mit den Worten, „wir haben ihn", begrüßt wurde. Wie sie dann sah, dass Sirius gerade abgeführt wurde, blieb ihr das Herz stehen. Rowena bad Kingsley, der wusste das sie mit ihm und den Potters befreundet war, kurz mit ihm unter vier Augen reden zu dürfen, weil sie von ihm hören wollte wieso die Potters sterben mussten. Nach einer kurzen Diskussion erlaubte er es ihr, da er ihr auch vertraute.

Sirius war in ein leeres Büro gebracht worden und saß auf einem Stuhl, als Rowena das Zimmer betrat. Sein Blick war leer und seine Hände ihm auf den Rücken gefesselt. Sie schloss die Türe hinter sich, dann sah sie ihn an und ging auf ihn zu, doch als sie ihn umarmen wollte hielt er sie auf.

Nein Rowena nicht, sie wissen nichts von uns und so sollten wir es belassen", flüsterte so leise das sie ihn kaum verstehen konnte.

Was meinst du? Wir sind doch …", als sie seinen Blick zur Türe wandern sah wusste sie was er meinte und nickte kaum merklich. Anschließend setzte sie sich auf einem Stuhl ihm gegen über und musterte ihn genau.

Sirius, was ist geschehen, ich kann und will nicht glauben was man dir vor wirft. Du hättest Lily und James niemals verraten nie."

Und doch habe ich diesen Verrat mit verschuldet", antwortete er ihr, sah sie dabei aber nicht an. Rowena konnte seinen Schmerz über den Verlust seiner Freunde deutlich fühlen und dieser Schmerz bohrte sich tief in ihr Herz.

Sirius erzählte ihr alles was geschehen war, er erzählte ihr das er Peter als Geheimniswahrer vorgeschlagen hatte und er die Potters verraten hatte, dann erklärte er ihr wie es zu seiner Verhaftung kam, sowie das Peter nicht tot war.

Rowena ließ ihn alles erzählen und hörte ihm aufmerksam zu, als er fertig war, sah sie ihm eine weile an.

Ich glaube dir Sirius, ich fühle einfach das du mir die Wahrheit sagst", sie legte ihm eine Hand auf die Wange und er schmiegte sich leicht gegen ihre Hand.

Ich werde diese Ratte finden Darling und dich aus Askaban raus holen, ich werde nicht eher ruhen bis ich ihn habe und deine Unschuld beweisen kann", ihre Augen sprühten vor Hass auf Peter.

Angel ich möchte das du dein Leben lebst und dich nicht der Rache und dem Hass hin gibst, versprich mir das bitte", Sirius Blick war der Verzweifelung nahe, als er die sagte, „versprich mir das du glücklich wirst und mich vergisst." Rowena sah ihn entsetzt an und schüttelte energisch den Kopf.

NEIN NIEMALS, ICH WERDE DICH NIE VERGESSEN", sie ließ alle bedenken fallen und Küsste ihn so, als ob es für sie keinen Morgen mehr geben würde und er erwiderte diesen Kuss auf die gleiche weiße. Da wusste sie das er seine Worte vorhin nicht ernst meinte. Plötzlich ging die Bürotüre auf und Mad Eye Moody betrat das Zimmer, schloss sie aber gleich wieder hinter sich. Er sah zu den beiden als Sirius sich ruckartig von ihr löste, doch Rowena hielt ihn weiter fest.

Ich liebe dich Sirius Black, vergiss das niemals", flüsterte sie so leise, dass nur er sie hören konnte.

Das werde ich nicht, wenn du nicht vergisst, dass ich dich auch liebe", haucht er ihr zu.

Die Dementoren sind da", unterbrach Mad Eye die beiden, worauf beide sichtlich zusammen zuckten und Sirius die pure Angst ins Gesicht trieb. Rowena umarmte ihn ein letztes Mal und schwor ihm erneut ihn da raus zuholen. Als sie ihn dann nach draußen begleiten wollte, hielt Moody sie auf.

Du bleibst besser hier, bevor jeder im Büro mit bekommt was mit dir los ist, wir beide werden uns später noch über diese Sache unterhalten", er sah Rowena mit durch dringenden Blick an. Sie suchte Sirius Blick, der leichte nickte, dann führte Mad Eye ihn ab und sie war alleine in dem Büro. Ihre Hände glitten über ihren Bauch, aber ihr Blick ruhte immer noch auf der Türe wo durch der Vater ihres Kindes so eben abgeführt worden war.´

Rowena seufzte im Schlaf auf und Tränen liefen ihr über die Wangen, sie wollte aufwachen, aber sie konnte nicht, stattdessen war sie in einem neuen, für sie noch schlimmeren Traum gefangen. Dieser Traum riss längst verheilte Wunden wieder auf und Rowena wälzte sich hin und her. Sie sah sich selbst in St. Mungos liegen und Remus war an ihrer Seite, als eine Heilerin in ihr Zimmer kam und ihr dieses schreckliche Wahrheit sagte.
Rowena wachte mit einem lauten Schrei auf und saß in ihrem Bett, Sirius war durch den Schrei ebenfalls hoch geschreckt und nahm eine völlig aufgelöste Rowena in den Arm.

Ganz ruhig Kleines, es war nur ein Traum", versuchte er sie zu beruhigen, doch es half nichts sie zitterte und weinte immer noch in seinen Armen.

Nein Sirius, es war nicht nur ein Traum, es war eine Erinnerung", erklärte sie ihm mit zitternder Stimme.

Was für Erinnerungen", fragt er leise. Rowena drückte sich an ihn und wusste nicht, wie sie ihm das erklären sollte und ob sie es sagen sollte. Er hat so viel gelitten, musste er wirklich auch diesen Schmerz noch erleiden, wo doch so viele Jahre dazwischen lagen.

Angel sag mir doch was los ist, es wird dir helfen", er sah sie eindringlich an und hoffte, dass sie ihm erzählen würde, was geschehen war. Denn aus irgendeinem Grund hatte er das Gefühl, dass ihn die Sache auch betraf.

Rowenas Gedanken drehen sich wie wild im Kreis, sie weiß das er ein Recht hat es zu erfahren, aber andererseits möchte sie ihm den Schmerz ersparen und ebenso die Angst um das ungeborene Leben in ihr. Doch als sie Sirius besorgten Blick sah entschied sie sich ihm alles zu sagen.

Sirius da gibt es etwas was du nicht weißt", sie sah auf ihre Hände und suchte nach den richtigen Worten, „verdammt ich weiß einfach nicht wie ich es dir sagen soll, es ist … so …", sie bricht ab und kletterte aus dem Bett und ging ans Fenster. Sirius sah ihr verwirrt nach, stand dann ebenfalls auf und ging zu ihr. Er nahm sie von hinten sanft in die Arme, fühlte aber wie sie sich versteifte.

Rowena, du musst nicht mehr alleine …"

Sirius ich hatte vor 15 Jahren eine Fehl … geburt", unterbrach sie ihn leise.

Er sah auf sie herunter, er wusste nicht was er sagen sollte und fühlte wie sich sein Herz bei ihren Worten zusammen zog. Rowena wollte sich von ihm lösen doch er hielt sie fest und drehte sie zu sich um.

Was ... ich meine wieso, nein warum kam es zu der Fehlgeburt", stammelte er doch ahnte, dass er die Antwort eigentlich schon kannte.

Es war kurz nach dem du nach Askaban kamst, ich bekam auf einmal schrecklich Unterleibsschmerzen und Remus brachte mich sofort ins St. Mungos, doch die Heiler konnten das Kind nicht mehr retten", sie konnte Sirius nicht ansehen während sie ihm das erzählte, als sie ein kurze Pause machte sah sie kurz auf, wandte den Blick aber gleich wieder ab und erzählte weiter, „sie sagten mir das ich einem zu großen Seelischendruck ausgesetzt war und mein Köper die Schwangerschaft, sozusagen abgebrochen hatte". Tränen rannen Rowena über das Gesicht, als sie den Satz beendet hatte.

Sirius wischte ihr diese aus dem Gesicht und schloss sie fest in seine Arme, sagen konnte er im Moment nichts, da er sich unheimlich leer fühlte und keine Worte der Welt hätten ihr den Schmerz nehmen können.

Angel, was ist … ich meine, könnte ...?" Sirius brachte es nicht fertig die Frage zu beenden, aber das musste er auch nicht da Rowena wusste was er meinte.

Ich möchte diese Gefahr nicht ausschließen, Sirius. Die Zeiten haben sich nicht gerade gebessert seit damals, aber heute weiß ich dich an meiner Seite und daraus schöpfe ich Kraft", sie sieht ihn nun direkt in die Augen, „ich werde alles tun, damit ich nicht noch eine …" Sirius ließ sie den Satz nicht beenden und presste seine Lippen auf ihre. Rowena erwiderte den Kuss und war ihm unendlich dankbar dafür.

Ich liebe dich Rowena Black – Lupin, das werde ich immer tun, und wenn wir beide … nein wir drei aufeinander aufpassen, wird alles gut werden", er flüsterte diese Worte nur und doch hatten diese eine sehr beruhigende Wirkung auf sie. Rowena lehnte sich gegen Sirius, der sie einfach nur festhielt, bis er auf einmal ein, ihr sehr bekanntes Lied, zu singen begann.


In a place that won't let us feel
In a life where nothing seems real
I have found you
I have found you

Rowena lauschte seiner dunklen aber sehr weichen Stimme und begann dann ihren Text zu singen.


In a world that's moving too fast
In a world where nothing can last
I will hold you
I will hold you

Sirius sah ihr nun in die Augen und sang weiter.

Our lives will change, when tomorrow comes

Rowena erwiderte den Blick und legte jede Menge Gefühl in ihren Text.


Tonight our hearts drown the distant drums

Sirius schloss sie wieder in seine Arme.


And we have music, all right

Tearing the night

Rowena schlang ihre Arme um ihn und sah zu ihm auf als sie die Stelle erreichten wo sie zusammen sangen.

A song
Played on a solo saxophone
A crazy sound
A lonely sound
A cry that tells us
Love goes on and on

Played on a solo saxophone
It's telling me
To hold you tight

And dance
Like it's the last night
Of the world

Sirius sah durch das Fenster hinaus in die Dunkelheit und sang nun wieder alleine.

On the other side of the earth
There's a place where life still has worth
I will take you

Rowena folgte seinem Blick und drehte sich so das sie mit den Rückem zu ihm stand. Sie sang weich und gefühlvoll weiter.


I'll go with you

Sirius nahm ihre Hand und drückte sie sanft.


You won't believe all the tings you'll see
I know 'cause you'll see them all with me

Sie sangen beide wieder zusammen und es kam aus tiefsten Herzen.


If we're together, that's when
We'll hear it again.

Dann wurden ihre stimmen wieder weicher, aber sie bildeten eine Einheit beim singen.

A song
Played on a solo saxophone

A crazy sound
A lonely sound

A cry that tells us

Love goes on and on

Played on a solo saxophone

It´s telling me

To hold you tight

And dance

Like it's the last night
Of the world

Rowena sang ihren nächsten Part voller sehen sucht.

Dreams

Were all i ever knew

Sirius dagegen mir leiser weicher Stimme.

Dreans

You won´t need when i´m through

Danach begannen beide den letzten Teil des Liedes, erst sanft und dann immer kraftvoller.

Anywere we my be

I will sing with you

A song –

Played on a solo saxophone

So stay with me

And hold me tight

And dance

Like it's the last night
Of the world

Rowena drehte sich wieder zu ihm um und schlang ihre Arme um seinen Nacken, dann hauchte sie ihm einen langen Kuss auf die Lippen.

Ich liebe dich auch Sirius Black, das habe ich immer getan." Sirius lächelte sie sanft an und hob sie hoch. Dann trug er sie zum Bett und legte sie darauf ab.

Du willst doch nicht etwa …", sie sah ihn unsicher an.

Eigentlich wollte ich dich in meine Arme nehmen und mit dir zusammen einschlafen, aber …", er grinst sie an, „deine Idee ist auch nicht schlecht."

Nein ist sie nicht, aber diese Nacht nicht mehr, Poppy bringt mich um wenn ich dich noch länger vom schlafen abhalte", erwiderte sie.

Poppy muss das gar nicht wissen", sein grinsen wird noch breiter.

Du kennst Poppy, wenn sie dich morgen untersucht wird sie sehen, dass sich deine Muskeln noch nicht entspannt haben und dann bekomme ich den Ärger. Nein mein lieber jetzt wird geschlafen", sagte sie energisch und ihr Blick machte ihm klar, dass sie nicht weiter darüber diskutieren würde.

Ist ja gut du hast recht, aber glaube mir morgen kommst du mir nicht mit so einer billigen Ausrede davon", antwortete er und seine Augen funkelten. Rowena gab ihm einen guten Nachtkuss und kuschelte sich in seine Arme. Kurze Zeit später waren beide wieder eingeschlafen.

Also Rowena am nächsten morgen erwachte war Sirius bereits wach. Er stand fertig angezogen am Fenster und beobachtet den Wald. Sie kletterte leise aus dem Bett und zog sich ihren Morgenmantel über, dann ging sie zu ihm und nahm ihn in den Arme.

Guten morgen Darling", sie versuchte noch seinem Blick über seine Schulter hin weg zu folgen, doch er hatte sich bereits zu ihr umgedreht und sah sie an.

Morgen Angel", seine Augen wirkten traurig, jedoch versuchte er ein lächeln auf zu setzten. Rowena musterte ihn einen Moment lang, war sich aber ziemlich sicher wo er gerade mit den Gedanken war.

Sirius ich hätte…", begann sie wurde aber von ihm unterbrochen.

Doch hättest und das war auch gut das du es mir gesagt hast", flüsterte er leise, „Angel du warst schon viel zulange alleine damit, es ist nur das ich mich wohl erst an den Gedanken gewöhnen das …"

Da ist doch mehr Sirius, als nur das", unterbrach nun sie ihn und sah ihn ernst an. Sirius wusste das sie ihn nicht vom harken lassen würde, er seufzte leise und zog sie zum Bett, wo er sich mit ihr hin setzte. Sein Blick viel kurz auf ihren Bauch, bevor er ihr wieder in die Augen sah.

Ich mach mir nur Sorgen Angel, Sorgen um dich und um unser Kind", er sah erneut auf ihren Bauch und nahm dann ihre Hand in seine, bevor er leise weiter sprach, „du hast mir gestern nicht gesagt, im wievielten Monat du warst, als es passierte." Rowena versteifte sich leicht als er das sagte.

Ich war in der 7 Woche, genau wie jetzt", antwortete sie kaum hörbar.

Weiß Poppy davon?"

Nein außer dir und Remus weiß es keiner", sie suchte seinen Blick. Sirius erwiderte ihren Blick mit Entschlossenheit.

Ich möchte das du jetzt zu ihr gehst und ihr alles sagst Angel, wenn Poppy es weiß kann sie dir vielleicht was geben was die Gefahr einer Fehlgeburt minimiert, wenn den eine besteht", er sagte dies sehr eindringlich und Rowena fühlte das er genauso große Angst um das Kind hatte wie sie. Sie nickte ihm als antwort zu, stand dann auf und ging ins Bad um sich fertig zumachen.
Eine halbe Stunde später befanden die Beiden sich auf den Weg zum Krankenflügel. Rowena hatte Sirius darum gebebten bei ihr zu bleiben, weil sie Angst hatte das sie der Mut verlassen würde, wenn sie Madam Pomfrey gegen überstand.

Die beiden betraten den Krankenflügel und sahen Harry, Neville und Ron die alle um Hermine herum stand die gerade eine Kleinigkeit am Frühstücken war. Rowena lächelte Hermine erleichtert an und ging gefolgt von Sirius an ihr Bett.

Es ist schön dich wieder wach zu sehen Hermine", begrüßte sie Hermine, merkte aber doch das sie noch einen langen weg vor sich haben würde bis sie wieder auf den Beinen sein würde.

Danke Rowena", antwortete Hermine mit sehr schwacher Stimme. Sirius konnte die Erleichterung in den Gesichtern der Jugendlichen deutlich sehen und auch er war froh das Hermine wieder auf dem Weg der Besserung war.

Wie geht es dir Hermine", fragte er mit ehrlichem Interesse.

Es geht Sirius danke, aber Madam Pomfrey meinte das ich noch eine ganze Zeit im Krankenflügel bleiben muss", antwortete sie und man konnte die Traurigkeit darüber deutlich hören.

Das wichtigste ist das du wieder auf die Beine kommst, alles andere wird sich finden", versuchte Rowena sie auf zu muntern, „außerdem hast du ja Freunde die sich um dich kümmern werden."

Ja, die habe ich", entgegnete Hermine mit einem dankbaren Blick zu den drei Jungen, dann ging die Krankenflügel Türe auf und Ginny, sowie die übrigen Gryffindor´s aus Hermines Klass betraten den Krankenflügel. Rowena grinste Sirius breit an und deutete mit dem Kopf zu Madam Pomfrey's Bürotüre und er nickt kurz.

Dann lassen wir euch mal in ruhe feiern", zwinkerte Sirius den Schülern zu, „und Poppy ein wenig ablenken." Sirius und Rowena verließen die Gruppe und gingen zu Madam Pomfrey's Büro.

Madam Pomfrey saß an ihrem Schreibtisch und sah auf, als Rowena und Sirius, das Büro betraten.

Miss Lupin, Mr. Black, was kann ich für sie tun", sie stand auf und deutete auf zwei lehre Stühle vor ihrem Schreibtisch. Rowena setzte sich, aber Sirius zog es stehen zu bleiben, er fühlte sich im Krankenflügel nie sonderlich wohl. Er legte Rowena eine Hand auf die Schulter, weil er merkte dass sie mit sich haderte.

Poppy es geht um Rowenas Schwangerschaft, wir beide machen uns sorgen, das alles gut verläuft", begann er zu erklären und sah das Madam Pomfrey hellhörig geworden war.

Und woher kommen diese Sorgen, es scheint doch alles Problemlos zu verlaufen", fragte Madam Pomfrey, während ihr Blick auf der werdenden Mutter ruhte.

Weil ich vor 15 Jahren eine Fehlgeburt hatte", antwortete Rowena, dann begann sie Madam Pomfrey alles zu erzählen. Als sie fertig war stand Madam Pomfrey auf und ging zu einer Liege die in ihrem Büro stand.

Ich würde mir das gerne erst mal ansehen Miss Lupin", sie deutete auf die liege und Rowena folgte ihrer Aufforderung, „ich würde ihnen aber auch empfehlen regelmäßig einen Heiler in St. Mungos aufzusuchen." Madam Pomfrey wartete auf keine antwort, sondern begann gleich damit Rowena eingehen zu untersuchen. Als sie damit fertig war sah sie Rowena an und lächelte.

Ich kann sie beruhigen, soweit ist alles in bester Ordnung. Trotzdem werde ich ihnen einen Trank mitgeben, der sie beruhigt, das schadet nicht und wir gehen nicht das Risiko ein, das damals zur Fehlgeburt führte. Aber wie ich bereits sagte sollten sie regelmäßig zu einem Heiler gehen, der die Schwangerschaft überwacht. Ich könnte ihnen Mr. Hopkirk empfehlen. Er ist einer der besten Heiler auf diesem Gebiet."

Danke Poppy, ich werde ihn aufsuchen", erwiderte Rowena und ging dann zu Sirius der gleich einen Arm um sie legte.

Und sie Mr. Black sollten einen großen Umweg um Schwierigkeiten machen, damit sich Miss Lupin nicht aufregen muss", sagte Madam Pomfrey und ein lächeln huschte über ihr Gesicht.

Ich werde mein bestes tun", antwortete Sirius mir seinem Rumtreibergrinsen.

Oh das Beste ist hier wohl nicht gut genug", zwinkerte Madam Pomfrey, bevor sie wieder ernst wurde, „Miss Lupin, wenn ihnen Irdenetwas seltsam vorkommt, also wenn sie Schmerzen haben die nicht da sie sollten, kommen sie bitte umgehend zu mir."

Natürlich Poppy, ich werde mich dann an sie wenden", versicherte Rowena, „ich danke ihnen für die Hilfe."

Nicht doch dafür bin ja schließlich hier, jetzt muss ich aber erstmal nach Miss Granger sehen."

Wie geht es ihr Poppy", fragte Sirius.

Sie wird wieder gesund werden Mr. Black, aber sie wird noch einen langen Weg vor sich haben, aufjedenfall werde ich sie erst einmal hier behalten." Rowena nickte und sah sie den fragend an.

Wie lange wird sie noch hier bleiben müssen?"

Ich gehe von 3 bis 4 Wochen aus, es kommt ganz darauf an wie sie das Gegengift verträgt", beantwortete Madam Pomfrey die frage.

Gut ich werde das Kollegium informieren, so viel ich weiß wollten ihre Eltern in den nächsten Tagen noch mal nach Hogwarts kommen." Madam Pomfrey nickte Bestätigend, dann verabschiedeten sich Sirius und Rowena und verließen den Krankenflügel.

Die beiden beschlossen etwas nach Hogsmead zu gehen, es war Samstag, also hatte Rowena frei. Sie schlenderten gemütlich die Straße nach Hogwarts entlang. Rowena hatte sich bei Sirius eingeharkt doch ihr Blick ist immer noch sorgen voll. Sirius wusste woran sie dachte und blieb plötzlich stehen, zog sie zu sich in den Arm uns sah ihr in die Augen, dann begann er leise zu singen

Nun bist Du geborgen,
die Nacht erreicht dich nicht,
denn ich will Dich bewahren
vor Ängsten und Gefahren.

Folg mir in den Morgen,
ich geh mit dir uns Licht.
und ich will für Dich da sein,

für alle Zeit dir nah sein.


Rowena erwiderte seinen Blick und schlang ihre Arme um ihn, dann sang sie.


Lehr mich, wieder ohne Angst zu leben,
sei mein Retter aus der Einsamkeit.
Gib mir Wärme, um mir Mut zu geben,
und versprich, dass ich Dich nie verlier,
mehr will ich nicht von Dir.

Sirius hielt sie weiter fest und wandte auch nicht den Blick von ihr ab, während er sang. Seine Hände glitten beruhigend über ihren Rücken.


Laß, was war, vorbei sein!
Schenk mir Dein Vertraun.
Dann wird niemand Dich finden,
die Träume werden schwinden...

Rowena legte ihren Kopf auf seine Brust, sie wollte ihm ganz nah sein, seinen wärme spüren und das schützende Gefühl genießen, welches von ihm ausging.


Laß mich wieder frei sein,
beschütz mich vor dem Graun.
Nur Du kannst mich bewahren,
vor Ängsten und Gefahren...

Sirius drückte sie fest an sich und seine Stimme wurde etwas lauter, sie war kraft voll und bot sehr viel Sicherheit, so das Rowena sicher war das sie nichts mehr so schnell entzweien könnte.


Ich will Dir helfen ohne Angst zu leben.
Ich führ´ Dich aus Deiner Einsamkeit.
Meine Liebe soll Dir Wärme geben.
Geh´ von heut´ an jeden Weg mit mir.
Rowena, mehr will ich nicht von Dir.

Rowena sah zu ihm auf und traf seinen Blick, leise fast schon flehend sang sie weiter.


Gib mir Liebe, um mir Kraft zu geben!
Wenn es dunkel wird, bleib hier bei mir!

Sirius stimmte mit ein und sie sangen beide ohne den andern aus den Augen zu lassen.


Gib mir Liebe, teil mit mir mein Leben!

Rowena legt Sirius eine Hand auf die Wange und sang alleine weiter.


Bleib für immer!

Sirius lächelte sie an und nahm ihre Hand in sein.

Ich bleib bei Dir.

Rowena sah ihn erleichtert an und legt ihren Kopf erneut an seine Brust. Sirius hielt sie fest und merkte das die Angst sie langsam wieder verließ, dann sangen sei beide den letzten Teil des Liedes, welches ihnen aus dem tiefsten inneren zu kommen schien.


Lieb mich, mehr will ich nicht von Dir.
Geh von heut an jeden Weg mit mir!
Lieb mich, mehr will ich nicht von Dir.

Sirius löste sich etwas von ihr und hob mit zwei Fingern ihr Kinn etwas an und gab ihr einen langen zärtlichen Kuss, den sie nur zu gerne erwiderte. Nach einer weile gingen sie dann weiter um erst ein paar Einkäufe zu machen und anschließend gingen sie noch in die Drei Besen wo sie auch was zum Mittag essen wollten.

Die beiden betraten die Drei Besen und suchten sich eine ruhige ecke wo sie ungestört sein konnten, dann bestellten sie bei Rosmerta etwas zu essen. Nachdem Rosmerta die Bestellung aufgenommen hatte, verließ sie den Tisch wieder. Sirius ließ seinen Blick durch Wirtschaft schweifen, doch als die Türe geöffnet wurde, lehnte er sich so weit auf seinem Platz zurück, dass er von einer großen Pflanze völlig verdeckt wurde.

Was hast du den", flüsterte Rowena die an seinen Augen sah, dass etwas nicht in Ordnung war.

Draco ist gerade gekommen und er ist nicht alleine", antwortete er sehr leise, „ich hätte nicht gedacht das er noch in Hogsmead ist." Sirius beobachtet die drei Gestallten, die sich in eine der hinteren Ecken niederließen.

Rowena hat eine weitere Pflanze herüber schweben lassen, so dass auch sie nun versteckt war und die drei ebenfalls beobachten konnte.

Was würde ich jetzt für Fred und Gorges Langziehohren geben", murmelte Sirius leise vor sich hin und Rowena nickte zustimmend.

Das sind McNair und Goyle, da waren unser Vermutungen also doch Richtig. Draco wird sich Voldemort anschließen", sagte Rowena gedämpft.

Es hätte mich auch gewundert wenn es nicht so gewesen, wenn es nicht so gewesen wäre", erwiderte Sirius, doch als er sah das die drei sich bereits wieder erhoben, um die Wirtschaft wieder zu verlassen, faste Sirius einen Entschluss.

Rowena bleib hier ich werde mal sehen ob ich raus finden kann, wo sie hin wollen", er wartete bis dir drei durch die Türe verschwunden waren und folgte ihnen ohne auf eine antwort von Rowena zu warten. Vor der Türe verwandelte er sich zum Hund und lief den dreien mit einigen Abstand nach.

Sei Vorsichtig", murmelte Rowena als Sirius durch die Türe verschwand und wartete unruhig auf seine Rückkehr.

Sirius sah das Draco und seine Begleitung einen kleinen Wald erreichten und schlich sich im Schutz der Büsche näher, dabei konnte er wenigstens ein paar Worte aufschnappen.

Sehr gut Draco, du hast wahrlich sehr nützliche Informationen für den Dunklen Lord", erklang McNairs Stimme, „er wird sicher sehr erfreut sein das du dich ihm anschließen willst, es ist nur Schade das du nicht weiter in Hogwarts sein kannst aber wir haben ja noch andere Informanten dort." McNair lachte kalt auf und dann verschwanden die drei im nichts. Sirius machte sich auf den Weg zu Rowena, in dem Moment wo er die Drei Besen zurück kam brachte Rosmerta das essen. Er ging zu Rowena und während sie aßen, erzählte Sirius ihr was ergehört hatte.

Na wer diese Informanten wohl sein können", fragte Rowena spitz, „wenn wir wieder im Schloss sind müssen wir umgehend Albus benachrichtigen." Sirius nickte und die beiden Beendeten kurze Zeit später ihr essen und machten sich auf den Weg zum Schloss wo sie Dumbledore gleich aufsuchten.

Rowena und Sirius erreichten das Büro und Klopften, sie betraten nach Dumbledores Aufforderung das Büro und Rowena sah erstaunt das Kingsley bei Dumbledore war. Beide Männer sahen mit ernster Miene zu ihnen.

Hallo ihr beiden", begrüßte Dumbledore die beiden freundlich, „was führt euch zu mir?"

Rowena fing an zu erzählen was sie mit bekommen haben und als sie endete sah Dumbledore nachdenklich an.

Gut, aber um Draco kümmern wir uns Später, jetzt gibt es wichtigeres zu besprechen", sieht zu Kingsley, „wir wissen wo Peter ist."

WO IST ER?" Sirius war schneller aufgesprungen und sah Dumbledore mit glühenden Augen an, doch dieser beantwortete seine Frage nicht sondern wand sich an Rowena und Kingsley.

Ich möchte das sie beide sich zurückziehen und einen Plan ausarbeiten, Kingsley wird ihnen alles erklären Rowena er möchte sie bei dieser Aktion dabei haben", er Sprach ruhig und ließ sich von Sirius wütendem Blick nicht beeindrucken. Rowena sah kurz zu Sirius und nickt Albus dann zu. Kingsley verabschiedete sich von Dumbledore und Sirius und verließ das Büro. Rowena ging kurz zu Sirius hauchte ihm einen Kuss auf die Wange und flüstert ihm ins Ohr.

Bitte beruhige dich ich werde diese Ratte herschaffen", sie sah ihn noch mal eindringlich an verabschiedete sich von Dumbledore und folgte Kingsley. Sirius wollte das Büro ebenfalls verlassen wurde aber von Dumbledore aufgehalten.

Sirius setzt dich bitte ich muss mit dir reden", Dumbledore sah ihn streng an und Sirius wusste das er ihm jetzt besser nicht widersprach und tat was er sagte.

Ich kann mir vorstellen was gerade in dir vorgeht und genau aus diesem Grund will ich dich bei dieser Sache nicht dabei haben, ich brauch dort Leute mit einem kühlen Kopf. Du bist schon immer der Impulsivste von euch vieren gewesen und hast dadurch schon oft Probleme gehabt und Peter festzunehmen darf nicht schief gehen Sirius. Zum einen weil wir durch ihn vielleicht an Informationen kommen und zum andern weil er eine Geisel bewacht, um deren Rettung wir uns vorrangig kümmern müssen." Sirius wollte etwas entgegnen doch der Schulleiter brachte ihn mit einer Handbewegung zum schweigen.

Du wirst hier bleiben und Rowena, Kingsley, Remus und den Weasleys vertrauen müssen", er musterte Sirius der ihn nun noch wütender ansah, „zwing mich nicht dazu dich gewaltsam hier zu halten Sirius, denn das würde ich nur ungern tun, aber ich würde es tun um die Sache zu schützen."

War das alles? Wenn ja würde ich mich gerne um meinen Patensohn kümmern gehen", er fügt murmelt hin zu, „das werden sie mir niemals verbieten können."

Tu das Sirius, aber vergiss darüber hinaus meine Worte nicht." Sirius verließ ohne ein weiteres Wort Dumbeldores Büro und ging Richtung Quidditchfeld davon, wo Harry gerade beim Tranig war. Dumbledore sah ihm nach bis er die Türe hinter sich zu schlug und ließ sich mit einem seufzten auf seinen Stuhl sinken.

Sirius ging mit langen Schritten zum Quiddich Stadion der Schule, als er dieses betrat und Harry auf seinem Besen sah hatte er das Gefühl James beim Training zu sehen. Er beobachtet das Tranig der Gryffindor´s und kam nicht drum herum Harry, aufs Neue zu bewundern.

Da würde sogar James vor Neid erblassen", murmelte er vor sich hin als sein Blick auf ein Mädchen fiel das auf der Tribüne saß und Harry genau zu beobachten schien. Sirius huschte ein lächeln über das Gesicht und sah dann wieder zu den Spielern die ihr Tranig gerade beendeten. Er sah wie das Mädchen, welches seinen Schal von Huffelpuff um den Hals trug die Bühne verließ, als er neben sich eine Stimme vernahm.

Hallo Sirius", er drehte sich um und sah in das gut gelaunte Gesicht von Ginny Weasley die ihren Besen über die Schulter geworfen hatte.

Oh der Kapitän höchst persönlich", grinste er das Mädchen an und fügte scherzend hinzu, „ihr wisst schon das ein Spion auf der Tribüne saß?"

Du meinst Tara?", grinste Ginny ihn breit an „ja ich weiß, sie wollte uns unbedingt mal beim Training zusehen, aber da kommt sie ja."

Ich sag doch Spionage", lachte Sirius und sah dann das Tara wie Ginny sie nannte lächelnd auf sie zukam.

Ich denke eher das sie aus einem andern Grund hier ist Sirius", grinste Ginny und schielte kurz zu Harry.

So ist sie das, dann will ich mal nichts gesagte haben", er sah ebenfalls zu Harry der noch mit Ron am reden war und dann auf ihn zukam.

Hi Sirius", rief Harry, nach dem er seinen Paten entdeckt hatte zu, er Umarmte Sirius kurz als er diesen erreichte und sah ihn dann an, „was treib dich den hier her?"

Ich wollte mich nur davon überzeugen das du dich noch auf dem Besen halten kannst", antwortete Sirius, doch Harry merkt ihm deutlich an das etwas nicht stimmte, aber bevor er nachfragen konnte, ergriff Ginny das Wort.

Harry, Ron, Sirius, darf ich euch Tara Wood vorstellen, sie ist in meinem Jahrgang bei den Huffelpuffs." Tara lächelte die drei an und ihr Blick blieb einen Moment zu lange auf Harry ruhen, was Sirius ihm noch eine weile unter die Nase halten würde.

WOOD?" Riefen Harry und Ron wie aus einen Mund, worauf Tara die beiden angrinste.

Ja, Oliver ist mein Cousin", sagte sie bevor einer der beiden die Stimme wieder fand, dann bemerkte sie den viel sagenden Blick von Sirius und wurde verlegen.

Warum hat er uns den nie von dir erzählt", wollte Ron wissen und bemerkte die Veränderung von Tara nicht.

Das weiß ich nicht, wir beide kennen uns eigentlich auch nur flüchtig, seine Mom und mein Dad verstehen sich nicht so gut", antwortet Tara und war froh über Rons Ablenkung, „ich finde es eigentlich schade, den Oliver und ich haben uns eigentlich gut verstanden."

Oh entschuldige", sagte Ron rasch und wurde Rot, „das habe ich nicht gewusst."

Nein ist schon gut Ron", sie lächelt ihn an, „du konntest das ja auch nicht wissen." Ron sah immer noch etwas verlegen drein, dann bemerkte er erst Sirius Blick und sah kurz zu Harry der auf einmal so still geworden war, doch bevor Ron etwas sagen konnte, hatte Sirius sein Hand auf Rons Schulter gelegt, „sag mal Ron wie geht es Hermine heute eigentlich", fragte er ihn und gab Ginny mit einem Blick zu verstehen das sie mit kommen sollte. Dann verließen die Drei das Quidditchfeld und ließen Harry und Tara alleine zurück, „wir sehen uns Später Harry", rief er seinem Patensohn zu als dieser ihnen folgen wollte.

Er ist nett." Harry drehte sich wieder zu Tara um und rieb sich mit einer Hand durch den Nacken, weil ihm gerade bewusst wurde, was Sirius vor hatte.

Ja ist er", grinst er etwas verlegen und sieht dann den andern nach, „also du bist die Cousine von Oliver? Spielst du den auch Quiddich?"

Nein ich mag das Spiel zwar, aber ich würde mich wohl keine 2 Minuten auf dem Besen halten können, aber du bist wirklich sehr gut", antwortet Tara und sah ihm dabei an.

Danke", er lächelte verlegen und wusste nicht so recht was er sagen sollte.

Harry ich … also …", sie stotterte auf der suche nach den richtigen Worten, doch dann fast sie allen Mut zusammen und fragt gerade raus, „hast du Lust nächstes Wochenende nach dem Spiel mit mir nach Hogsmead zu gehen?"

Gerne", antwortet Harry ohne zu überlegen.

Wirklich? Oh Harry", sie umarmt ihn kurz und löst sich gleich wieder mit hoch rotem Kopf von ihm. Auch Harry war errötet, doch dann lächelte er sie an.

Also abgemacht nächsten Samstag nach dem Spiel gehen wir zusammen nach Hogsmead." Tara nickte heftig und verschwand dann sehr schnell aus dem Quidditchstadion. Harry sah ihr noch nach und ging dann ebenfalls zum Schloss zurück, da er nun doch endlich wissen wollte warum Sirius ihm eben so wütend vorkam.

Harry betrat die Eingangshalle und sah gleich in die gespannten Gesichter von Ron uns Sirius, er verdrehte die Augen und ging auf die beiden zu.

Ja wir haben uns für nächsten Samstag verabredet", sagte er bevor auch nur einer fragen konnte und fügte dann hastig hinzu, „aber es ist nicht so wie ihr denkt!"

Sicher nicht Harry", grinste Sirius ihn breit an, „du willst sie einfach nur besser kennen lernen weil sie so hübsch war."

Richtig", reist die Augen auf als ihm sein Fehler bewusst wurde und versuchte sich zu Retten, „nein falsch ich …."

Schon gut Harry, ich weiß genau das dir die Kleine gefällt", sieht zu Ron, „das muss man ihm lassen der Junge hat Geschmack" Ron prustet los als Sirius das sagte und Harry ihn wie ein begossener Pudel ansah.

Vielen dank Black", sagte Harry gespielt wütend und konnte nur schwer ein grinsen unterdrücken.

Gern geschehen Potter. Bei Merlin jetzt redet der schon wie sein Vater mit mir", er schüttelte den Kopf und begann zu lachen, worauf er einen verwirrten Harry vor sich stehen hatte, „Harry dein Vater und auch Remus haben mich auch immer Black genannt wenn ich … nun ja sagen wir mal zu persönlich wurde." Sirius legte seinem Patensohn eine Hand auf die Schulter und lächelt ihn aufmuntern zu.

Keine Angst Harry ich halte schon die Klappe", er sah das Harry sich etwas zu entspannen begann und fuhr dann fort," nun dann werde ich euch beide mal alleine lassen ich … hab noch was zu erledigen." Sirius drehte sich zur Treppe und ging auf diese zu. Harry viel noch ein das er ihn was fragen wollte, aber eher er dazu kam war Sirius schon die Stufen nach oben geeilt.

Na los Harry, wir müssen nach oben und außerdem will ich genau wissen ob Sirius Recht hat mit dem was er mir eben sagte, aber vorher sehen wir noch nach Hermine", sagte Ron mit einen Breitem Grinsen und schob Harry die Treppen nach oben.

Sirius kam in seine Privat räume und sah zu seiner großen Überraschung, das Rowena auf dem Sofa lag und zu schlafen schien. Er schloss leise die Türe hinter sich, dann ging ebenso leise auf sie zu und setzte sich in den Sessel neben den Sofa von wo aus er sie beobachtet. Rowena schlief Tatsächlich hatte sein komme allerdings mit bekommen, sie schlug die Augen auf und sah ihn verschlafen an.

Jetzt habe ich dich doch geweckt tut mir leid Kleines", sagte Sirius und richtet den Blick dann auf den Kamin, „Kingsley ist schon wieder weg? Ich dachte müsstet einen Plan ausarbeiten?"

Du hast mich nicht wirklich geweckt", sie machte eine kurze pause weil ihr die Bitterkeit in seiner Stimme nicht entgangen war, sie setzte sich auf und suchte seinen Blick während sie weiter sprach, „nein Kingsley hat mir den Plan und die Situation nur geschildert, allerdings muss ich morgen deswegen ins Ministerium."

Angel ich…"

Sirius bitte", unterbrach sie ihn, „ich weiß das du mit willst und ich kann dich verstehen, aber … verdammt Darling es wird für mich schon sehr viel Selbstbeherrschung erfordern diese Ratte nicht einfach zu Hölle zu jagen. Sei ehrlich zu dir selbst du würdest in dem Moment wo du ihn siehst die Kontrolle über dich verlieren, was auch ein jeder von uns versteht", sie nimmt seine Hand in ihre, „ich muss bei dieser Sache einen kühlen Kopf haben Darling, weswegen ich dich und auch Remus bitten muss hier zu bleiben." Sirius sieht sie nun verwundert an und presst die Lippen aufeinander.

Warum willst du Remus nicht dabei haben? Jetzt sag mir nicht das er ein Hitzkopf wäre", er musterte Rowena und merkte das sie ihm etwas verschwieg.

Nein ein Hitzkopf ist er nicht", sie überlegt einen Moment ob sie es ihm sagen sollte, dann fasste sie sich ein Herz, „so wie es aussieht ist die Geisel von der die rede war Ivy." Rowena sah wie sich Sirius Augen weiteten und sie fassungslos ansah.

Weis er es?"

Nein und mir wäre es lieb wenn es erstmal so bleibt", sie sieht Sirius eindringlich an.

Warum, Angel er …"

Liebt sie ich weiß und genau deswegen möchte ich nicht das er es weiß. Sirius versteh doch wenn wir es ihm jetzt sagen, wird er sich Sorgen machen und hoffen dass wir sie heil hier herbringen, aber was ist wenn sie es doch nicht ist? Oder noch schlimmer was ist wenn wir sie nicht lebend daraus holen können?" Er sah sie lange an und nickte schließlich, dann steht er auf und setzt sich neben sie und legt einen Arm um ihre Schultern.

Also gut ich werde Remus nichts sagen, aber das ich dazu verdammt werde hier untätig herum zu sitzen stinkt mir gewaltig."

Das weiß ich Darling", lehnt sich gegen ihn, „und ich verstehe dich ja auch, aber ich will einfach nicht das dir was passiert. Glaub mir Kingsley, Mad Eye, Tonks und ich werden diese Ratte schnappen und dann herbringen, dann darfst du ihn mit meinem Segen so richtig verprügeln."

Wirklich? Nun ich nehme dich beim Wort", er grinst sie kurz an, „du siehst müde aus."

Das bin ich auch, die letzte Nacht war nicht so erholsam wie sie hätte sein sollen", sie legt in Kopf etwas in den Nacken um ihn ansehen zu können.

Dann solltest du dringend etwas schlafen", er erwidert ihren Blick, „Wann soll die Aktion Wurmschwanz den stattfinden?"

Wir müssen noch einige Vorbereitungen Treffen, was leider noch ein wenig dauern wird, aber nächste Woche wollen wir zu schlagen."

Was ist wenn er abhaut?"

Er wird rund um die Uhr beobachtet Darling, so können wir auch eingreifen wenn Ivy Gefahr drohen sollte. Ach ich hab das ja ganz vergessen", sie setzt sich gerade hin und sieht in an, „Sirius könntest du die nächste Woche den Unterricht übernehmen? Dann kann ich mich ganz auf diese Sache Konzentrieren."

Wer ich? Warum den ausgerechnet ich kann nicht Remus…"

Nein kann er nicht, schon mal in die Mondtabelle gesehen und warum ich dich frage ist schnell erklärt, erstens kennst du meinen Unterrichtsplan und zweitens bist du mir Remus und James einer der besten in diesem Fach gewesen, also liegt es doch nahe das ich dich Frage", sie beobachtet ihn eine weile und stellt amüsiert fest das er an sich zu zweifeln scheint, „sehr schön dann ist das ja gebongt." Sie haucht dem sie nun perplex anstarrenden Sirius einen Kuss auf die Lippen und grinst ihn breit an.

Irgendwie habe ich gerade das Gefühl von dir überrumpelt worden zu sein", er zieht sie wieder in den Arm, „ich liebe dich."

Ich liebe dich auch", antwortet sie und Kuschelt sich dann gegen ihn und schließt die Augen.

Sirius beobachtet sie und streicht ihr sanft über den Arm. Ein lächeln huscht ihm über das Gesicht, dann drückt er sie an sich und Singt mit weicher und zärtlicher Stimme.


Ich fühl wie du.
Ja es ist soweit.
Für immer du
in alle Ewigkeit.
Ich fühl wie du
und will dich fühlen.

Ich hör dir zu.
Auch ohne Worte kann ich dich verstehn,
du wirst sehn.

Denn bist du da
geht die Sonne auf
und ich geh wie auf Wolken
Oh- und werd es immer tun.

Er sieht nun in die Augen leicht glänzenden Augen und lächelt sie an.

Ich fühl wie du,
ein Abenteuer.
In mir brennt
ein neues Feuer.

Ich gebe zu
Zärtlichkeit war vor dir nur ein Wort
nicht mehr.

Ich mag dich sehr
und bist du nicht da
hört mein Herz auf zu schlagen
und wird es nie mehr tun.

Rowena laufen die Tränen über die Wangen, fühlt aber wie das Glück ihn an ihre Seite zu wissen, sie durch strömt und singt nun mit all ihren Gefühlen für ihn.


Ich fühl wie du.
Du bist mein Leben.
Für immer du.

Es wird niemals anders sein.

Ich hör dir zu.
Auch ohne Worte kann ich dich verstehn,
du wirst sehn.

Denn bist du da

Sirius wicht ihr die tränen mit dem Daumen aus dem Gesicht und stimmt in ihren Text mit ein.


bricht der Himmel zusammen,
geht ein Sturm durch mein Blut,
steht die Erde in Flammen
oh –

Es entstand eine kurze Pause in der sie sich gegenseitig tief in die Augen sahen und sich in denen des Partners zu verlieren schienen.

und wird es immer tun.

Rowena schlingt ihre Arme um Sirius und Küsst ihn Liebevoll, er erwidert den Kuss eben so zärtlich, wo bei er ihr eine Hand auf die Wange legt und Rowena leicht gegen drückte. Die Beiden saßen noch Lange eng umschlungen auf dem Sofa und genossen die Nähe des andern. Sirius dachte darüber wieviele solcher Momente verloren hatte nur weil er Peter Vertraut hatte. Er spürte wie er erneut die Wut in ihm aufstieg und zu seinem Bedauern hatte Rowena für so was eine sehr feine Antenne. Sie sah zu ihm auf und drückte seine Hand.

Lass nicht zu das der Hass auf ihn deine Seele vergifte Sirius, das ist er nicht wehrt. Ich weiß er hat uns beiden sehr viel genommen und wir haben eigentlich das Recht ihn zu hassen, aber Hass ist der Freund der Dunklen Künste."

Ich weiß Angel, aber es ist nicht so einfach", er streicht sich mit der Hand durch den Nacken wie er es immer tat wenn etwas beschäftigte oder er nervös war, „ich wäre so gerne dabei."

Rowena seufzte leise auf als er das sagte sie hatte geahnt das er noch mal auf diese Thema zu sprechen käme aber nicht das er es schnell wieder aufgreifen würde. Gerade als sie ihm antworten wollte ergriff er das Wort.

Sag nichts, ich weiß eh was du sagen willst. Es ist nur … ich habe Angst um dich … um euch", er legt seine Hand auf ihren Bauch der sich nun doch langsam zu runden beginnt, da sie bereits im vierten Monat war und flüstert, „ich will euch nicht verlieren."

Du wirst uns nicht verlieren, da müssen schon ganz andere als Pettingrew kommen um für uns beide gefährlich zu werden", entgegnete sie ihn fest entschlossen.

Unterschätze Wurmschwanz nicht Rowena. Er ist ein Feigling gewiss, aber er ist Stärker als er zeigt."

Dessen bin ich mir bewusst Sirius, aber ich weiß auch das er mir noch nie gewachsen war, weswegen er auch immer Angst vor mir hatte, letzt endlich ist und bleibt er nichts weiter als eine miese kleine feige Ratte der andere die Drecksarbeiten machen lässt."

Da möchte ich dir nicht wieder Sprechen", er sah sie an als ihm ein viel das er ihr noch gar nichts von Harry gesagt hatte, „du ich denke Harry ist verliebt."

Wie jetzt? Im ernst? Erzähl wer ist die Kleine?" Rowena war froh über diesen Themawechsel und hörte seiner Erzählung aufmerksam zu.

Endlich scheint der Junge auch mal was Glück zu haben, ich hoffe nur, dass das mit den beiden auch gut geht", sagt sie nachdenklich nach dem er geendet hatte.

Ich denke schon, die Augen von der Kleinen haben jedenfalls eine sehr deutliche Sprache gesprochen", antwortete er.

Haben sie das ja? Wie hat sie ihn den angesehen?"

Genauso wie du mich immer ansiehst", sagte er Knapp.

Wenn das so ist dann hast du recht, dann kann es nur gut gehen mit den beiden", haucht sie leise und küsst ihn. Sirius tat es ihr gleich, rutschte dann an das Ende des Sofas und griff sich das Buch was er auf den Tisch liegen hatte, ein Roman in dem er zurzeit am lesen war. Er klopfte auf seinen Oberschenkel und gab so Rowena zu verstehen das sie sich hin legen sollte. Sie kam dieser Aufforderung nach und legte sich hin.

Versuch was zu schlafen" sagte er und merkt noch im selben Moment das sie bereits eingeschlafen war, er lächelte sie an und schlug das Buch auf und begann zu lesen.

Sirius war in sein Buch vertieft, Rowena lag zusammen gerollt mit dem Kopf auf seinem Schoss, er hatte einen Arm um sie gelegt und nah dadurch ihren ruhigen Atem war.

Rowena ist ein einen Sehr tiefen schlaf gesunken, doch sie hatte dabei einen sehr merkwürdigen Traum.

Rowena lief alleine durch einen sehr dicht bewachsenen Wald, er wirkt unheimlich aber hatte doch etwas was ihr vertraut vorkam. Sie lief immer tiefer in diesen Wald. Rowena hatte das Gefühl das der ganze Wald von einer wunderschön klingenden Musik erfüllt war. Als sie eine Lichtung erreichte wurde sie von einem unsagbar hellen Licht umhüllt, sie musste die Augen schließen, damit sie nicht vom Licht geblendet wurde und sank auf ihre knie. Nach einer weile sah sie auf und es zeichnete sich eine weibliche Gestallt schattenhaft in dem Licht ab, doch war es ihr nicht Möglich das Gesicht der Gestallt zu sehen. Rowena wollte sie etwas fragen doch sie konnte nicht. Die Gestallt blieb vor ihr stehen und begann leise zu singen.

On golden wings
She flies at night
With her dress
It's blinding white
Countless diamonds
And her long long hair
The queen is coming
So you'd better be aware

Rowena sah an sich herunter und bemerkte erst jetzt das sie ein langes weißes Kleid trug nicht weit von ihr Stand ein weißes geflügeltes Pferd, es war Pegasus ihre Animagusgestallt. Sie sah zu der gestallt auf und so langsam konnte sie ihr Gesicht erkennen, denn sie trat näher auf sie zu während sie weiter sang.


Her plants and flowers
They are never the same
Blue and silver
It's all her game
flying dragons
And enchanted woods
She decides, she creates
It's her reality

In her world
Of dreams and make believe
She reigns forever
With all her glory

Unicorns appearing her side
Her fireflies
Lead her trough these woods
At night
Insearch of the legend and rearmament
And it's secrets

Die Frau reichte ihr die Hand, welche Rowena entgegen nahm und von ihr hoch gezogen wurde. Nun standen sie vor einander und Rowena konnte über die Schulter der Fremden Einhörner sehen. Sie wusste nun das sie schon mal an diesem Ort war aber nicht mehr wann und warum.


In the willow
There is a door
Wich will lead her
To the wizard shore
And she locks him
For the wind to sail her home
To the world where she belongs

In her world
Of dreams and make believe
She reigns forever
With all her glory
In this world
Of endless fantasy
She makes it happen
It's her reality

Sie sah der Frau in die Augen und fühlte wie sie von einer seltsamen Macht durch flutet wurde. Eine macht aus der sie neue Hoffnung schöpfte und in diesem Moment erkannte sie die Frau vor sich und ihre Augen weiteten sich, aber sie war immer noch nicht in der Lage zu reden. Aber nun wusste sie das sie eine ihrer Elbischen Vorfahren vor sicht stehen hatte um genau zu sein musste es sich um ihre Ur-ur-ur-ur- Großmutter handeln.


In her world
Of dreams and make believe
She reigns forever
With all her glory
In this world
Of endless fantasy
She makes it happen
It's her reality

Du musst an dich Glauben mein Kind, dann erst kannst du die Kraft die dir deine Elbischen Vorfahren hinterlassen haben völlig nutzen. Mein Kind du hast die Macht über die Erde, die Luft, das Wasser und das Feuer, du kannst die Tiere um Hilfe bitten und dir ihre Augen und Ohren zu nutzen machen. Alle diese Fähigkeiten ruhen tief in deinem Innern du musst sie nur nutzen, aber nutze sie gut und niemals aus dem Zorn heraus, den dann könntest du die Kontrolle darüber verlieren." Rowena sah ihr Gegenüber an und nickte Stumm.

Rowena du bist eine die Enkelin einer Elbischenprinzessin und ich weiß, dass du das Richtige tun wirst. Höre auf dein Herz und alles wird gut werden", die Frau lächelte sie an und wendete sich von ihr ab.

Das werde ich Ur-Grossmutter", Rowena sah wie sie in dem Gleißenden Licht verschwand und hörte noch wie sie sagte, „achte mir gut auf deinen Sohn", dann verschwand ihr schatten und mit ihr das Licht. ´

Rowena wachte auf und sah in das verdutzte Gesicht von Sirius.

Was ist den", fragte sie ihn und setzte sich dabei auf.

Och nichts weiter, außer das du im schlaf Elbisch mit mir sprichst", er grinste sie kurz an.

Oh habe ich das? Nun immer hin habe ich gerade erfahren ob wir einen Jungen oder ein Mädchen bekommen", nun grinst sie Sirius breit an und wusste genau das sie seine Neugierde geweckt hat.

Dann spann mich mal nicht auf die Folter, was wird es?"

Also ich weiß wirklich nicht ob ich dir das jetzt schon sagen soll", sieht ihn nachdenklich an, „schließlich will ich dir ja nicht die Überraschung verderben."

Jetzt red schon oder ich muss drastische Erziehungsmaßnamen ergreifen", seine Augen funkeln bei diesen Worten.

OHHHHH nein du würdest der Mutter deines Kindes nichts antun wollen", sie rückte aber doch was von ihm weg, weil sie diesen Blick nur zu gut kannte.

Bist du dir da so sicher", fragte er und rückte ihr nach, als sie nicht weiter zurück weichen konnte schlang er seine Arme um sie und fing an sie durch zu Kitzeln, sie wand sich in seinen Armen und krümmte sich vor lachen.

Nein lass das SIRIUS … hör auf da … mit … ich … kriege… kei ... ne … Luft mehr", presste sie unter lachen und Luftschnappen hervor.

Dann rede, was wird es?" Sirius sah sie an unterbrach seine Kitzelattacke aber nicht.

Also gut ich sage es dir", rief sie nun lachend und er ließ ab von ihr.

Nun, ich höre", er hatte sie immer noch im Arm.

Wir bekommen einen Sohn", sagte sie nun und sah ihm dabei in die Augen. Rowena wusste das es ihm in Grunde egal war, aber das Leuchten in seinen Augen zeigte ihr das sich sein größter Wunsch gerade erfühlt hatte. Sie hatte eigentlich erwarte das er darauf etwas sagen würde, aber er zog sie einfach fest zu sich und Küsste sie liebevoll. Sie legte nun ihre Arme um seinen Nacken und erwiderte den Kuss.

Die beiden verharrten noch eine ganze weile in dieser Position, bis sich Rowen von ihm löste und ihm in die Augen sah.

I amar prestar aen, han mathon ne nen, han mathon ne chae a han noston ned 'wilith", sie lächelte ihn an weil sie wusste das er es nicht verstehen konnte und war selber erstaunt das sie diese Worte bewusst ein gesetzt hatte.

Das heißt die Welt ist im Wandel. Ich spüre es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich reiche es in der Luft." Rowena wurde sich in dem Moment als sie Sirius das übersetzte, das sie diesen Wandel wirklich spürte, war sich aber nicht sicher, ob es sich zum Guten oder zum Schlechten wandeln würde.

Ich hoffe das dieser Wandel mit Voldemorts Untergang zu tun hat", sagte Sirius der die Unsicherheit in ihrem Gesicht bemerkt hatte.

Genau in dem Punkt bin ich mir nicht sicher, Darling", sie lehnte sich gegen ihn und hing ihren Gedanken eine Weile nach.

Lass uns zum Abendessen gehen ich … wir haben Hunger", grinste Rowena ihn schließlich an.

Oh ich will ja natürlich nicht das du verhungerst", grinst er zurück, dann steht er auf und reicht ihr die Hand, „My Lady lassen sie uns speisen gehen."

Gerne My Lord", erwiderte sie lachend und ging dann mit ihm zur Großen Halle.

Als die beiden die Große Halle betraten sahen sie Harry und Ron. Rowena sah den genervten Blick von Harry und musste grinsen, sie stupste Sirius leicht in die Rippen und nickte zu Harry.

Das kommt mir irgendwie sehr bekannt vor", sie bedachte Sirius mit einem noch breitern grinsen, welches dieser erwiderte.

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich wirklich behaupten das Ron mein So…. ähm kleiner Bruder sein könnte." Rowena quittierte diese Antwort mit einem lauten lachen und ging zum Lehrertisch. Sirius strich sich verlegen durch den Nacken und folgte ihr dann mit einem letzten Blick auf Harry und Ron.

Harry drehte sich überrascht um als er an der Türe ein lachen hörte und warf Sirius der sehr verlegen wirkte einen fragenden Blick zu, doch schien dieser das nicht bemerkt zu haben da er Rowena zum Tisch folgt.

Ich würde ja gerne wissen warum Rowena so gelacht hat", vernahm er Rons Stimme neben sich und sah dann zu ihm.

Ich auch Ron ich auch", er widmete sich wieder seinem essen. Nach einer weile sah er erneut auf und erkannte Tara die gerade mit einer Freundin die Große Halle betrat, als sie ihn sah winkte sie kurz mit einem lächeln zu und ging dann an den Tisch der Huffelpuffs. Harry winkte ihr zurück und versuchte die bohrenden Blicke von Ron zu ignorieren.

Sie ist wirklich süß", flüsterte Ron als er merkte das Harry ihm erneut auszuweichen versuchte.

Halt die Klappe Ron", zischt Harry ihm leise zu und konzentriert sich dann wieder um sein essen.

Ich hab doch gar nichts gesagt", grinst er Harry breit an und widmet sich dann auch wieder seinem essen.

Harry versuchte Rons Seitenblicke zu ignorieren, was ihn aber doch sehr viel mühe Kostete. Er sah zum Lehrertisch hoch und erkannte das auch Sirius ihn mit scheinbar großem Interesse zu beobachten schien. Das war genug für ihn er stand auf und verließ die Große Halle ohne ein weiteres Wort, was ihn verwunderte Blicke seiner Mitschüler einbrachte.

Harry verließ das Schloss und stapfte auf den See zu die milde Frühlingsluft tief ein atmend ließ er sich ins Gras sinken und starrte über das Wasser. Einen Moment lang glaubte er einen Mann am andern Ufer gesehen zu haben, doch dann schüttelte er den Kopf und legte sich in das Gras.

Jetzt drehst du langsam durch Harry", murmelt er leise zu sich selbst und starrt dann in den Himmel.

Rowena sah das Harry fluchtartig die Große Halle verließ und folgte ihm, allerdings warf sie Sirius vorher einen du bleibst besser hier´ Blick zu. Mit großen Schritten durchquert sie die Halle und sieht noch wie Harry das Schloss verlässt. Sie verließ kurz nach ihm ebenfalls das Schloss und ging langsam zum See den Harry so eben erreicht hatte. Rowena erreichte ihn und lehnte sich mit der Schulter gegen einen Baum hinter Harry.

Gib nichts darum was Sirius und Ron sagen Harry, so sind die beiden einfach, stecken mit Vorliebe ihre Nase in Dinge die sie nichts angehen." Harry richtete sich erschrocken auf und drehte sich ruckartig zu Rowena um, er hatte sie einfach nicht kommen gehört.

Rowena was? Ja sie stecken allerdings ihre Nase in Sachen die sie nichts angehen", erwidert er dann leise. Rowena setzt sich neben ihn und sieht ihn an.

Wenn du darüber reden willst ich höre zu", sie lächelte ihm aufmuntern an.

Ich … nun … ich weiß nicht", stottert Harry aber als er Rowena ansah sprudelte alles aus ihm heraus, „das schlimme ist das die beiden Recht haben Rowena. Ich mag Tara und dabei kenne ich sie noch nicht mal, aber wenn ich sie ansehe …", er bricht ab da ihm seine weitern Gedanken so albern vorkommen.

Hast du das Gefühl wie über Wolken zu laufen nicht war?" Harry nickt kurz und sieht dann wieder auf das Wasser.

Harry du bist verliebt, und dann ist es normal wenn man so empfindet. Erhalte dir dieses Gefühl für den Rest deines Lebens, denn daraus schöpfen wir die Kraft, die wir brauchen um den Alttag zu überstehen", sie legt Harry eine Hand auf die Schulter und sieht dann ebenfalls auf den See hinaus. Sie dachte an die letzten Jahre die sie nur überstanden hat weil sie unerschöpflich an ihre Liebe zu Sirius festgehalten hat. Harry sah zu ihr und musterte sie einen Moment er konnte ihr an sehen das sie etwas sehr zu beschäftigen schien.

Du hast ihn sehr vermisst nicht war?"

Ja Harry jede Sekunde in der wir getrennt waren habe ich ihn vermisst, aber er war immer bei mir und wird es immer sein", sie sieht Harry an und legt ihre Hand auf ihre Brust, „hier drin wird ihn mir niemand jemals nehmen können und dir auch nicht."

Du hast recht niemand wird ihm mir nehmen können, genauso wenig wie Hermine, Ron, Remus, meine Eltern und dich", entgegnet er und sah wie Rowena ihn erst verwundert, dann jedoch mit einem Lächeln ansah.

Nein wir alle werden immer bei dir sein Harry", sie legte nun einen Arm um seine Schultern und haucht ihm einen Kuss auf die Wange was ihm die Scharmröte ins Gesicht trieb. Rowena drückt in lachend an sich und kneift ihm leicht in den Arm.

Es hat ja keiner gesehen", sagt sie grinsend, „vielleicht solltest du in Schloss gehen, es könnte ja sein das du Tara triffst."

WAS? Aber …", er sieht sie entsetzt an, „ nein ich … ich bleibe hier … ich weiß ja noch nicht mal worüber ich mit ihr nächsten Samstag reden soll und bis dahin habe ich noch Zeit mir was zu überlegen." Rowena lacht laut als sie seine Worte hört und klopft ihm auf die Schulter.

Euch wird schon das richtige einfallen wenn ihr euch seht", versucht sie ihn aufzumuntern.

Meinst du?"

Da bin ich mir sicher", antwortet sie ihm mit einem sanften Lächeln, „jetzt geh schon." Harry sah sie noch mal an nickte dann und ging zum Schloss zurück. Rowena sah ihm nach und entschied sich dann noch eine weile hier draußen zu beleiben um die Frühlingsluft zu genießen.

Sie saß noch eine ganze Zeit am See und als sie sich auf den Weg zum Schloss machen wollte sah sie wie Kingsley eilig das Schlossgelände betrat, selbst auf dieser Distanz konnte sie an seinen Bewegungen erkennen das etwas nicht stimmte. Sie ging mit schnellen Schritten auf ihn zu und als er sie bemerkte kam er ihr entgegen.

Kingsley was ist den geschehen?" sie brauchte eigentlich keine Antwort mehr von ihm, da seine Augen ihr diese gerade gegeben haben.

Wir müssen Heute noch nach Godric's Hollow oder sie werden die Geisel töten! Rowena wir brauch jeden Mann und jede Frau die wir auftreiben können sonst ist sie verloren", sagte er und Rowena war bewusst das er auf Remus und Sirius anspielte, doch noch bevor sie etwas erwidern konnte fuhr er fort, „wir haben Grund zur annahme, dass Du – weißt – schon – wer sie heute für irgend ein Ritual benötigen wird, was mit Sicherheit ihren tot bedeuten wird."

Ritualmord?" Rowena zieht zischend die Luft ein, „ich werde Remus und Sirius informieren, wo werden wir uns Treffen?"

Am besten in dem kleinen Wald in der Nähe des Dorfes, dort fließt auch ein breiter Fluss entlang", beantwortet er ihre Frage.

Gut wir werden sofort aufbrechen, wenn ich ihnen die Lage erklärt habe informierst du noch Albus?" Rowena sah wie Kingsley ihr zu nickte und verschwand dann ohne ein weiteres Wort im Schloss. Sie betrat kurz die Große Halle, doch als sie feststellte das weder Remus noch Sirius sich dort aufhielten, ging sie hoch zu ihren Privaträumen. Als sie diese erreichte sah sie das Remus bei Sirius war. Sie bemerkte die verwirrten Blicke der beiden als sie so hastig das Zimmer betrat, daher fing sie noch bevor einer etwas Fragen konnte an ihnen zu erklären was geschehen ist, ließ aber bewusst den Namen der Geisel weg und warf Sirius einen Sag jetzt nichts´ Blick zu. Sirius nickte ihr kaum merklich zu um ihr zu signalisieren das er sie verstanden hat.

Wann sollen wir auf brechen und wo treffen wir uns", fragte Remus dem der Blick von Rowena nicht entgangen war, was in ihm den Verdacht erweckte, dass es sich bei der Person die entführt worden war, um jemanden handeln muss den oder die er kennt.

Rowena zeigte ihnen auf einer Karte die sie aus ihrem Schreibtisch geholt hatte wo sie ihn mussten und sah die beiden Männer an.

Eins noch bevor wir aufbrechen", sie sieht erst Remus und dann Sirius eindringlich an, „keine Alleingänge, egal was uns da erwartet, geht niemals alleine, sondern nehmt einen mit der euch den Rückendecken kann." In ihrer Stimme lag ein gewisser Befehlston mit, der den Beiden zeigte, das sie jetzt nicht als Cousine oder Ehefrau sprach sondern eher als Vorgesetzte.

Wir belieben zusammen Angel, mach dir keinen Kopf um uns beide", erwiderte Sirius doch ihr Blick verriet ihm nur zu deutlich, dass sie genau das gerade tat. Er ging auf sie zu und nahm sie in die Arme.

Rowena wenn wir das hier alles hinter uns haben, würde ich dich gerne noch mal Heiraten, aber diesmal mit allem was dazu gehört und vor allem mit Remus als Trauzeugen an meiner Seite", er sah in das verwirrte Gesicht seiner Frau und schielte bei seinen letzten Worten zu Remus der nicht minder überrascht zu sein schein, er blickte Rowena schließlich in die Augen und wartete angespannt auf eine Antwort. Rowena erwiderte seinen Blick, er hatte sie mit dieser Frage überrumpelt und wusste im erstem Moment nicht so recht wie sie Reagieren sollte, doch dann schlang sie ihre Arme um seinen Nacken und Küsste ihn mit all ihrer Liebe den Sirius nur zu gerne erwiderte. Es kam ihr vor als ob eine Ewigkeit vergangen war als sie sich von Sirius löste um ihn erneut ansehen zu können.

Darf ich das als ein ja auffassen", fragte er sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Ja du darfst diesen Kuss als ein ja auffassen, ich wüsste nicht was ich lieber tun würde als endlich die Hochzeit mit dir zu haben die wir uns immer gewünscht haben", haucht sie ihm als Antwort zu.

Ich möchte euch beide ja nur ungern stören, aber wir haben noch etwas zu erledigen", erklang Remus Stimme, der mit einem lächeln neben sie getreten war, „wenn wir zurück sind werde euch ich mit Freuden helfen die Hochzeit zu Planen."

Sirius legte Remus eine Hand auf die Schulter und nickte im dankend zu. Dann legte er einen Arm um Rowenas Talje und verließ mit den Beiden die Privaträume, als sie das Schloss verließen sah Rowena zu den Sternen und hoffte dass sie nicht zu spät kommen würden. Mit schnellen schritten gingen die drei auf das Schlosstor zu als sie das Hogwartsgelände verlassen hatten disapparierten sie zu dem vereinbarten Treffpunkt wo die meisten schon anwesend waren.

Rowena grüsste in die Runde und ging dann zu Kingsley um mit ihm kurz zu sprechen, während dessen gingen Remus und Sirius zu Arthur, Bill, Charly, Tonks und Mad Eye.

Kingsley wäre es möglich das du in der Nähe von Sirius und Remus bleibst? Ich befürchte dass die beiden unbesonnen handeln könnten", sie verzieht leicht das Gesicht, „ich wollte sie eigentlich daraus lassen, aber sie sind nun mal zwei der Besten Zauberer die wir haben."

Mach dir keine Sorgen Rowena, ich habe das bereits alles mit Albus geregelt, die beiden werden den Rückzug decken", Kingsley legte ihr die Hände auf die Oberarme und sah sie mit ruhigen Blick an.

Danke ich denke das ist das Beste was wir tun können", sie sah kurz zu den andern, „kommen noch mehr oder sind das alle?"

Nein vorerst sind wir Komplett, aber Albus versucht noch Verstärkung zu bekommen, aber jetzt lass uns zu ihnen gehen und wir haben nur wenig Zeit", erwiderte Kingsley und ging mit ihr zu den andern, wo er kurz erklärte wie es in dem Haus aussah und wer welche Aufgabe hatte.

Sirius, Remus, Tonks ihr deckt unsern Rückzug", Kingsley sah den beiden an das sie nicht erfreut darüber waren doch sein Blick machte den beiden klar das es da nichts dran zu rütteln gab, er wendete seinen Blick zu den Weasleys, „ihr greift vom hinter Eingang aus an. Mad Eye, Rowena und ich gehen vorne rein und lenken die anwesenden Todesser ab. Wir müssen die Geisel und Pettingrew in die Finger bekommen, dann ziehen wir uns über diesen Fluss hier ab in der Hoffung das alles glatt läuft und die Verstärkung rechtzeitig eintrifft. Noch fragen?" Die anwesenden schüttelten den Kopf auf seine Frage. Rowena ging noch mal zu Sirius und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen.

Seit vorsichtig", sagte sie mit einem wechselnden Blick von Sirius zu Remus, dann umarmte sie Remus und wandte sich ohne eine Antwort abzuwarten wieder zu Kingsley.

Also dann an die Arbeit und viel Glück." Kingsley nickte noch mal allen zu und machte sich dann mit Rowena und Mad Eye auf den Weg zum Haus, wobei sie sich im Schatten hielten.

Rowena sah noch wie die Weasleys hinter dem Haus verschwanden und schlich dann in das Haus nach dem sie sich mit ihrem Zauberstab Zugang dazu verschafft hatte. Kingsley und Moody durchsuchten das Haus unten und Rowena ging nach oben, sich sehr wohl darüber bewusst, das Mad Eye sie beobachtete.

Leise schlich sie den Flur entlang und ihr lief das irgendwie alles zu glatt.

Rowena? Welche Freude dich hier zu sehen", erklang eine fipsige Stimme hinter ihr und ließ sie in der Bewegung verhaaren. Langsam drehte sie sich um dem Zauberstab einsatzbereit in der Hand haltend und ihre Augen verengten sich als sie nun ihrem gegenüber in die Augen sah.

Hallo Peter, die Freude ist aber recht einzeitig", sie hörte von unten das auch die andern entdeckt worden waren und wusste das sie in eine Falle getappt waren, sie blickte mit ausdrucksloser Miene in Pettingrews Gesicht, der sie Sieges sicher angrinste.

Mein Meister wird hoch erfreut sein wenn er hier eintrifft", mit stolz geschwellter Brust trat er auf Rowena zu, „und ich werde es genießen dich und die andern Leiden zu sehen."

Du bist immer noch so naiv Peter, dabei weißt du doch ganz genau das du mir nicht gewachsen bist genauso wenig wie deine Spießgesellen", erwiderte Rowena kalt und ihr Augen funkelten Pettingrew bedrohlich an, was diesen dazu veranlasst zurück zu weichen. Er riss seinen Zauberstab hoch und schrie, „Stupor!!!".

Harry und Ron hatten sich entschlossen noch mal nach Hermine zu sehen, der es von Stunde zu Stunde besser ging, als sie bei ihr ankamen erzählte sie den beiden voller stolz, das sie am nächsten Morgen den KF wieder verlassen dürfte und Harry konnte deutlich erkennen das eine schwere last von Ron abfiel. Hermine grinste Harry an worauf dieser sie fragend ansah.

Wie geht es Tara Wood", wollte sie wissen und Harry schüttelte kaum merklich den Kopf.

Ich hab keine Ahnung Hermine, da ich sie seit dem Frühstück nicht mehr gesehen habe", antwortet Harry leicht genervt, was seine Freunde veranlasste laut zu lachen. Harry sah von einem zum anderen und stimmte dann in das lachen ein. Er griff sich mit der Hand in die Harre und zerstrubelte diese ein wenig, was Hermines Aufmerksamkeit erweckte.

Ah das ist erblich", sie grinste ihn breit an als sie seinen verwirrten Blick sieht und fügt hin zu, „ich rede von dem Haare zertrubeln Harry, dein Vater soll das doch auch immer gemacht haben."

Harry grinste nun ebenfalls, als er verstand was Hermine meinte.

Ja es scheint so", erwiderte Harry lachend, „sagt mal ihr beiden würdet ihr Tara und mich am Samstag vielleicht begleiten?"

Hermine und Ron tauschten überraschte Blicke aus, aber dann ergriff Ron das Wort.

Nun ich bin mir zwar sicher das Tara eigentlich lieber mit dir alleine wäre, aber wir können euch ja erstmal begleiten, wenn dir das lieber ist Harry, wir können uns ja immer noch zurück ziehen wenn ihr alleine sein wollt."
Harry nickte Ron dankbar zu und sein Blick sagte mehr als tausend Worte.

Danke ich schulde euch was", seine Stimme klang sehr erleichtert wo durch er erneut von seinen Freunden angegrinst wurde. Harry sah wie Ron Hermines Hand in seine nahm und entschloss sich die beiden alleine zu lassen.

Also ich geh dann mal Hermine, ich wollte noch zu Sirius, wir sehen uns spätestens morgen", mit diesen Worten verließ er den Krankenflügel und bekam so die fragenden Blicke von Hermine und Ron nicht mehr mit.

Harry erreichte nach wenigen Minuten die Privaträume von Rowena und Sirius und klopfte an dessen Türe, doch musst er enttäuscht Festellen das die Beiden scheinbar nicht da waren. Allerdings erregte dann etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Es war Professor Snape, der offensichtlich von Dumbledore kam und es sehr eilig hatte. Harry hörte das dieser leise vor sich hin fluchte und ohne zu überlegen folgte er ihm.
In der Eingangs Halle wirbelte Snape plötzlich herum und funkelt Harry wütend an.

Wo wollen sie hin Potter", begann er mit seiner typischen kalten Art. „ein kleiner Spaziergang bei Sonnenuntergang?"

Ja genau das…", setzt Harry an doch Snape ließ ihn nicht aussprechen.

Lügen sie mich nicht an Potter, sind mir gefolgt, weil sie ihre Neugierde befriedigen wollten, sie …", diesmal wurde Snape unterbrochen, als eine weibliche Stimme von der Eingangshalle her erklang.

Harry da bist du ja ich dachte schon du kommst nicht mehr."

Harry sah zu Tara die auf ihn zukam und dankte Gott für ihr unerwartetes erscheinen, er wendete sich dann mit Unschuldmine Snape zu, der ihn hass erfüllt ansah. Doch dann drehte sich Snape um und verließ eilig das Schloss, da er jetzt nicht die Zeit hatte sich mit Potter abzugeben.

Tara erreichte Harry und sah Snape verwundert hinter her, wandte sich dann jedoch mit einem freudigen Lächeln Harry zu.

Danke Tara du hast mir gerade die Haut gerettet", sagte Harry nach dem Snape außer hörweite war.

Es freut mich wenn ich dir Helfen konnte, der olle Snape hat dich ja scheinbar mächtig auf dem Kicker was?" Tara musterte Harry einen Moment lang, „alles in Ordnung Harry?"

Was? Ja sicher", lächelt sie an, „es ist nur komisch Sirius ist nicht da uns Snape schien es recht eilig zu haben", murmelt das vor sich hin.

Ich glaube etwas Ablenkung tut dir gut", sie packt Harry an der Hand und zieht ihn aus dem Schloss.

Tara wo…", begann er doch dann ließ er sich einfach mit ziehen von ihr. Tara machte erst halt als sie das Quidditchfeld erreicht hatte, dort drehte sie sich zu ihm um und grinste ihn an. Harry sah sie verwirrt an und wurde nervös, was er aber noch gut überspielen konnte.

Ähm Tara, meinst du nicht das wir besser zum…", weiter kam er nicht da Tara ihm einen Finger auf die Lippen gelegt hat und ihn immer noch mit einem Lächeln ansah.

Harry entspann dich einfach mal", sagte sie und zog ihn weiter zu den Tribünen als sie dort ankamen drückte sie ihn sanft auf eine der Bänke und setzte sich hinter ihn, anschließend massierte sie ihm sanft die Schultern. Harry fühlte sich zu nächst völlig überrumpelt von Taras Aktion, doch als sie anfing ihn zu massieren, fühlte er dass es ihm gut tat und entspannte sich wirklich.

Schon viel besser Mr. Potter", hörte er ihre Stimme von hinten und ihm huscht ein lächeln über das Gesicht.

Bei einer so guten Masseurin muss man sich doch entspannen nicht war?" Harry sieht über die Schulter und grinst sie an. Tara sah das und errötete leicht. Ein verlegenenes Lächeln huscht ihr über das Gesicht und dann Konzentriert sie sich darauf Harry weiter zu massieren. Er dreht den Kopf wieder nach vorne und schloss die Augen. Harry genoss es wie sie sanft seine Schultern knetete und bemerkt zu nächst gar nicht, das sie aufgehört hat, sich neben ihn setzte und seine Hand in ihre nahm. Als er das dann doch merkte sah er zu ihr.

Du Tara, hättest du was dagegen wenn Hermine und Ron am Samstag mit uns gehen?" Tara sah ihn einen Moment überlegend an.

Nein, ich hab nichts dagegen, Harry", sie sah ihn dabei offen an und drückte seine Hand.

Danke", er war fasziniert von diesem Mädchen, sie kannten sich nicht und doch hatte fühlte er das er Tara vertrauen konnte und sie gab ihm sogar ein Gefühl der Sicherheit.

Du musst mir nicht danken Harry, sie sind deine Freunde und scheinen beide nett zu sein, ich freue mich darauf sie kennen zu lernen", sagte sie mit einen kurzen Blick in seine Augen.

Trotzdem, ich meine schließlich wolltest du dich ja mit mir Treffen und nicht mit den beiden", erwidert er unsicher. Sie schenkt Harry abermals ein lächeln.

Du grübelst viel zu viele Harry, sei doch einfach mal Locker und warte ab was geschieht, du wirst dann bestimmt ein Wunder erleben." Harry sah sie an und musste sich eingestehen dass an ihren Worten etwas dran war, jedoch wurde er gleich wieder nervös, als sie sich ihm langsam mit ihrem Gesicht näherte und gut 20 Zentimeter vor ihm inne hielt, wobei sie ihn unsicher ansah. Harry erwiderte ihren Blick und weiß nicht so recht was er tun sollte. Die beiden verharrten einen Moment so bis er ihr aus einem Impuls heraus einen flüchtigen Kuss auf die Lippen hauchte, was Tara selber im ersten Moment völlig irritierte, das sie sich das zwar gewünscht aber nicht erwartet hatte. Harry lächelte verlegen und seine Wangen waren leicht gerötet, sie lies sich wieder auf die Bank sinken und sah zum Rasen des Quidditchfeldes. Die beiden saßen eine ganze Zeit so schweigend neben einander und beobachteten die untergehende Sonne