Kapitel 11 Kräftemessen
Rowena sah wie der rote Lichtblitz auf sie zu schoss und drückte sich mit dem Rücken an die Wand. Wo durch der fluch sie knapp verfehlte. Pettingrew fluchte und wollte einen neuen Fluch aussprechen doch Rowena kam ihm zuvor, sie murmelte leise den Fluch und aus der Spitze ihres Zauberstabes zuckte ein gelber Lichtblitz. Der Fluch hatte Pettingrew noch nicht erreicht, da schickte sie ihm einen weiteren hinterher. Er konnte dem ersten Fluch entgehen, aber der zweite traf ihn und Peter sackte zu Boden. Rowena zögerte keine Sekunde, sie fesselte ihn und nahm seinen Zauberstab an sich. Anschließend rannte sie nach unten, wo die andern mindestens 20 Todessern gegenüberstanden. Leise Fluchend ging sie zu Kingsley flüstert ihm was zu worauf dieser nickte.
„Hol du sie daraus Rowena, wir lenken sie solange ab", flüstert er leise. Rowena drück sich gegen die wand und schlich zu dem Zimmer wo Ivy sein sollte, währenddessen sorgen Mad Eye und Kingsley für Ablenkung. Es gelang ihr unbemerkt in das Zimmer zu gekommen, jedoch war ihre Freude darüber nur von sehr kurzer Dauer, da sie eine krächzende Stimme schräg hinter sich vernahm.
„Ah wenn haben wir den da? Wenn das nicht unsere wehrte Miss Lupin ist?"
Rowena drehte sich langsam zu der Stimme um und erwiderte den kalten ausdruckslosen Blick ihres Gegenübers.
„Mrs. Black – Lupin, wenn ich bitten darf, so viel zeit muss sein", ihre antwort war ebenso kalt an Rudolfus gerichtet wie ihr Blick.
Rudolfus lacht kalt auf.
„So Black also ja, dann scheinen wir ja nun verwandt zu sein nicht war? Dann komm und lass dich umarmen," er macht einen schritt auf sie zu und seine Augen blitzen gefährlich auf.
„Wenn du das versuchen solltest, würdest du es bereuen Lestrange", entgegnete Rowena kalt.
„Du hast recht, genug der Höflichkeiten, es wird den dunklen Lord eine Freude sein sich mit dir selber beschäftigen zu können", er riss seinen Zauberstab hoch und wollte einen Fluch aussprechen, doch Rowena war schneller und lähmte ihn mit einem SchockzauberSie ging mit langen Schritten zu Ivy, die an einen Stuhl gefesselt und mit einem schmutzigen Lumpen geknebelt worden war. Rowena hatte ihr den Knebel noch nicht ganz gelöst als Ivys Augen sich weiteten und sie aufschrie.
„Pass auf hin….", weiter kam Ivy nicht da Rowena bereits von dem Curciatusfluch getroffen wurde. Bellatrix hatte den Raum durch eine Seitentüre den Raum betreten und ging nun mit einem Sieges sicheren Gesichts Ausdruck auf ihr Opfer zu. Rowena schrie auf und sank auf die Knie, sich selber konnte sie sich nicht mehr vor dem Fluch schützen, aber durch Ivys Warnung konnte sie das ungeborene Leben in ihr in einer Art Blase vor dem Fluch schützen. Rowena stützte sich auf den Händen ab und merkte wie Ivy verzweifelt versuchte sich von den Fesseln zu befreien, doch der Schmerz nahm immer mehr zu und das kalte Lachen von Bellatrix drang in ihr Bewusstsein. Sie sank ganz auf den Boden und krümmte sich unter weitern schreien zusammen. Durch die schmerzen, konnte sie keine klaren Gedanken mehr fassen und schloss die Augen nur noch das verrückt klingende Lachen von Lestrange wahrnehmend war sie kurz davor das Ohnmächtig zu werden. Ein spitzer Schrei erfüllte die Luft, als die schmerzen plötzlich nach ließen, sie lag keuchend auf den Boden und versucht die Augen zu öffnen, was ihr mit einiger mühe dann auch gelingt. Sie sieht als erstes Kingsley der sich neben sie gekniet hatte und sie besorgt ansah, dann erkannte sie auch die anderen Ordensmitglieder im Raum.
„Rowena, verdammt hast du uns einen schrecken eingejagt, ich sage es dir ja nur ungern aber wir müssen hier weg." Kingsley sah wie das sie leicht nickte und sich dann aufrappelte, er half ihr und stützte sie dann als sie auf sehr wackeligen Beinen neben ihm stand. Rowena sah nun auch Moody der Peter mit seinen Zauberstab in Schach hielt und das beide Lestranges betäubt am Boden lagen.
„Was machen wir mit den beiden", fragte sie mit vor Anstrengung zitternder Stimme.
„Um die müssen wir uns leider ein anderes mal Kümmern, Rowena. Wir müssen hier weg bevor die Todesser wieder zurück kommen", antwortete Kingsley ihr und nickte den andern zu, die alle recht angeschlagen wirkten. Bill und Charlie verließen, auf Kingsleys Zeichen hin, zuerst das Zimmer, ihnen folgten Molly und Ivy, anschließend verließe Moody mit Peter das Zimmer, dann kamen Rowena und Kingsley und Arthur machte mit den Zwillingen den Schluss.
Sirius,
Remus und Tonks hatten sich hinter einigen Büschen in der Nähe
des Hauses versteckt, um das Haus und die Umgebung besser beobachten
zu können.
Sirius wurde immer unruhiger, weil ihm das alles
viel zulange dauerte und Remus hatte alle mühe ihn zurück
zuhalten.
„Sirius jetzt beruhig dich , wenn wir jetzt da rein gehen und die Todesser Verstärkung bekommen, haben wir überhaupt keine Chance mehr hier heil raus zukommen. Wir müssen ihnen den Rücken frei halten", flüstert Remus ihm mit ernstem Blick zu.
„Ich weiß Remus, aber … verdammt du weißt wie ich es hasse nichts tun zu können", murrte Sirius schlecht gelaunt.
„Glaub mir mal das Tonks und ich auch lieber da drin wären als hier rum zuhocken, aber …", er verstummte als er einige Gestallten erblickte die mit schnellen schritten auf das Haus zu gingen und ihm stockte als er den Anführer der kleinen Gruppe erkannte.
„Verdammt das ist Voldemort", zischte er den denn andern beiden zu und sah zur Hintertüre des Hauses, wo im selben Moment als Voldemort das Haus betrat, eine neue Gruppe das Haus verließ. Sirius wollte gerade aufstehen als er Remus Hand auf seinen Arm spürte und folgte seinem Blick. Sein Herz machte einen kleinen Sprung, als er Rowena in der Gruppe erkannte, doch noch ehe sich die Ordensmitglieder groß vom Haus entfernen konnten gab es hinter der Gruppe einen lauten Knall und die Todesser setzten zu einem neuen Angriff an.
Sirius zog ohne zu zögern seinen Zauberstab begann, die Todesser von seinem Platz aus mit Flüchen einzudecken, so das diese zeitweilig in Deckung gehen mussten. Tonks und Remus begannen fast im selben Augenblick wie Sirius Flüche auszusprechen, alle drei waren immer darauf bedacht keinen ihrer eigenen Leute zu treffen.
Die Anderen Ordensmitglieder rannten los, als sie erkannten das ihr Rückzuck gedeckt wurde. Bis auf Zwei Personen rannten alle auf die drei zu und Sirius presste die Lippen zusammen um nicht laut zu fluchen, denn es waren Kingsley und Rowena die zurück blieben.
Rowena wirbelte herum als sie das zerberstende Holz der Türe hinter sich hörte.
„RENNT
LOS!" Schrie Rowena zu den andern, als von hinten die ersten Flüche
an ihr vorbei auf die Todesser zu schossen. Was diese dazu
veranlasste sich Deckung zu suchen.
Rowena achtete jedoch nicht
weiter darauf, sondern konzentrierte sich ganz auf ihre nähere
Umwelt. Um sie herum begann der Wind immer stärker zu werden und
zwang einige Todesser die sie fast erreicht hatten, schon in die
Knie.
Kingsley sah zu Rowena und nur sehr wieder sterbend setzte auch dieser sich in Bewegung, als er einen Blick zurück zu ihr warf konnte er erkennen, das sie langsam rückwärts ging. Sie behielt die Todesser alle im Auge und durch den Sturm den sie herauf beschworen hatte konnten diese nicht so wie gewollt nachsetzten.
„Kingsley bringt alle über den Fluss! Schnell ich halte sie solange zurück!" Rowena wendete den blick nicht von den Todessern ab, aber besonders nicht von Voldemort der von allem am besten gegen den Sturm vorankam, was Rowena beunruhigte.
Kingsley rannte zu den andern und sorgte dafür, dass die andern über den Fluss verschwanden, allerdings gab es einen der nicht mit zog. Sirius. Remus und Bill hatten alle mühe ihn zurück zuhalten, damit er nicht einfach in das Kreuzfeuer der Todesser lief.
„VERDAMMT LASST MICH LOS!" Schrie er die beiden an.
„Vergiss es Sirius du kannst Rowena nicht helfen wenn du ihnen in die Falle läufst", zischte Remus ihm zu und zerrte ihn mit Bill weiter zum See. Kingsley ging auf die Drei zu und richtete Sirius seinen Zauberstab auf die Brust.
„Entweder du gehst freiwillig Black oder ich helfe nach und glaub mir das würde dir sicher nicht gefallen!"
„Leute Du weist schon wer kommt immer näher, wenn wir eine Chance haben wollen müssen wir weg von hier", Bills stimme klang sehr ernst und Remus sah das Voldemort sich bis auf ca. 10 Meter Rowena genähert hatte. Mit stählernem Griff packte er Sirius am Oberarm und riss ihn fast von den Füssen als er diesen zum See zog. Dieser versuchte sich vergeblich aus dem Griff zu befreien doch in Kingsleys Augen, sah er deutlich das dieser zu allem bereit war, mit einem letzten verzweifelten Blick zu Rowena, ging er, wenn auch wieder strebend mit den andern auf die andere Seite des Flusses.
Von alle dem hatte Rowena nichts mit bekommen, da sie sich voll und ganz auf Voldemort konzentrierte, wie schon in der Myseriumsabteilung wurde sie von einer Art Schutzschild eingehüllt.
Sie stand nun mit dem Rücken zum Fluss sie hoffte das ihr vorhaben gelingen würde und sie ihnen allen genug Zeit zur Flucht verschaffen konnte. Die Todesser hatten offensichtlich befehlt erhalten, sich zurück zuhalten, da sie alle einen recht großen Abstand hielten. Ihr Blick viel auf einen Todesser der sich in der nähe eines Busches auf hielt, scheinbar um Deckung hinter diesem zu suchen, durch die Maske konnte sie ihn zwar nicht erkennen, doch die Körperhaltung verriet ihr um wen es sich bei dieser Person handeln musst. Severus Snape hatte an diesem Abend wahrlich eine sehr schwierige Aufgabe, doch darum konnte sie sich jetzt nicht kümmern. Sie sah wieder zu Voldemort der sie mit einem bohrenden Blick anstarrte. Rowena konnte den Triumph in seinen Augen sehen, jedoch hatte sie nicht im geringsten vor klein bei zugeben, das würde er schon noch merken.
„Ihr armseligen kleinen Wichte, ihr glaubt doch nicht im ernst das ich mir von euch meinen Plan vereiteln lasse? Ich werde mir dieser Frau meine Macht erneuern und niemand wird mich davon abhalten", mit einem kalten hohlen lachen riss er seinen Zauberstab hoch und richtet diesen auf Rowena. Sein Fluch prallte jedoch von ihrem Schutzschild ab, was den Dunklen Lord nicht zu erfreuen schien.
„Ich bin wohl doch nicht so armselig wie du dachtest was? Nun ich will dir mal was verraten, du wirst heute niemanden opfern", spöttelte Rowena war jedoch bis in die letzte Faser ihrer Muskulatur angespannt.
„Du glaubst doch nicht im ernst das du mir gewachsen bist? Oder mich besiegen könntest?"
„Nein für das Besiegen ist Harry zuständig und ich denke nicht nur dass ich dir Gewaschen bin. Ich weiß es", erwiderte sie fast schon trotzig. Ein kaltes lachen durch schnitt die Luft, welches einem das Blut in den Adern gefrieren lassen konnte.
„Nun dann zeig mal was du kannst Lupin", ein teuflisches lächeln umspielte die Lippen Voldemorts, doch Rowena wirkte völlig gelassen.
„Ich heiße Black Lupin", zischte sie, riss ihren Zauberstab in die Luft und schleuderte ihm einen Fluch entgegen.
Remus gelang es Sirius hinter einen der nächsten Büsche zu ziehen von wo aus dieser Rowena beobachten konnte. Kingsley ging der weil kurz zu Arthur, da dieser Ivy und die andern ins Hauptquartier schaffen sollte. Dann kam er zu Remus, Bill und Sirius zurück. „Wir sichern von hier aus den Rückzug der andern", sagte Kingsley an die drei gewandt. Remus nickte dann stand er auf und ging zu Ivy. Als er ihr gegen überstand hatte er das Gefühl, das ihm jemand den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Doch noch bevor er etwas sagen konnte hatte Ivy ihre Arme um seinen Nacken geschlungen und ihre Lippen auf seine gepresst. Zunächst wollte er sich ihre entziehen, doch dann schlang er einfach seine Arme um sie, drückte sie an sich und erwiderte diesen Kuss. Alle Zweifel, Ängste und Sorgen schien Ivy mit diesem Kuss davon gewicht zu haben.
Nachdem Ivy sich von seinen Lippen gelöst hatte sah sie ihn an.
„Ich bin so froh das du hier bist Remus, du kannst dir nicht vorstellen wie sehr ich dich vermisst habe", haucht sie ihm entgegen.
„Ich hab dich auch vermisst Ives, jetzt musst du aber erst weg von hier. Wir sehen uns Später", erwidert er leise und streicht ihr über die Wange.
„Bitte komm mit", fast fehlend.
„Ich komme bald nach", beruhigend, „ich muss nur erst noch sicher gehen das Rowena heil daraus kommt. Molly wird solange bei dir sein."
Molly legte einen Arm um Ivy und Remus hauchte ihr noch mal einen Kuss auf die Lippen.
„Geh jetzt wir sehen uns später", versicherte er ihr noch mal. Dann führte Molly sie zu den andern die warteten. Ivy war Remus noch mal einen Blick zu, dann drehte er sich um und ging mit wutverzerrtem Gesicht zu Sirius und den andern zurück. Sein Blick viel gleich auf Sirius dessen Mine völlig erstarrt war. Blankes entsetzten stand auf seinem Gesicht geschrieben, wo durch Remus seinen Blick folgte, doch was er da sah ließ ihn den Atem anhalten.
Rowena lieferte sich einen verbissen Kampf mit Voldemort und beide schenkten sich nichts. Remus fragte sich wie lange sie ihm etwas entgegen setzten konnte. Sein Blick viel auf die Todesser die sich langsam näherten. Ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen richtete er seinen Zauberstab auf diese und jagte ihnen Flüche auf den Hals. Aus dem Augenwinkel konnte er sehen das Sirius Kingsley und Bill es ihm gleich taten. Immer wieder huschte sein Blick zu Rowena die nun weiter zurück wich und schon mit beiden Beinen bis zu den Knien im Wasser stand, aber nicht aufhörend sich mit Voldemort zu Duellieren.
„Gib auf, du hast keine Chance gegen mich", zischt Voldemort ihr abermals zu.
„Niemals!" Schrie ihm Rowena entgegen, sie fühlte das sie langsam an Kraft verlor und wusste nicht wie lange sie sich noch mit dem Energieschild schützen konnte.
„Schließ dich mir an, zusammen werden wir unschlagbar sein", drang Voldemorts Stimme am ihr Ohr.
Energisch schüttelte sie den Kopf „nein niemals ich werde mich niemals dir anschließen, du wirst mich schon töten müssen!"
„Nun wenn das dein Wunsch ist", er lacht kalt auf und richtet seinen Zauberstab auf sie.
Rowena ist während sie Sprach immer weiter zurück gewichen und hat das andere Ufer fast erreicht. Voldemort war ihr wie geplant ins Wasser gefolgt ließe begann sie etwas vor sich hin zu flüstern.
„Nun wenn du mir nicht dienen willst, dann sollst du eben Sterben! Adava…."
Mit lauter und klarer Stimme wiederholte Rowena den Satz und ein lautes Donnergrollen ertönte aus den Bergen.
"Nîn o Chithaeglir lasto beth daer; Rimmo nîn Bruinen dan in Ulaer!"
("Wasser des Nebelgebirges, hört das große [mächtige Wort; fließt, Wasser des Bruinen, gegen die Ringgeister!" Ringgeister ersetzten wir einfach durch Todesser :D)
Voldemort wirbelte herum als er das grollen vernahm und schrie zu seinen Todessern die ihm gefolgt waren zu das sie verschwinden sollten und dann verschwand er im nichts, doch eigen seiner Leute waren nicht so schnell und wurden von der Tossenden Welle die aus dem Bergen herab gedonnert kam erfasst und mit sich gerissen.
Rowena sackte in die Knie und holte keuchend Luft.
Jetzt gab es nichts mehr was Sirius noch halten konnte, er verließ seine Deckung und rannte zu Rowena, die Todesser auf der andern Seite jagten Flüche über den Fluss. Sirius hob Rowena hoch die gleich zu protestieren anfing, doch er ignorierte das, und trug sie hinter die Büsche.
„Wir müssen weg von hier", sagte er zu den andern und sah dann zu Rowena die er sanft auf dem Boden gesetzt hatte, „glaubst du das apperiern kannst?"
„Ja das schaffe ich schon", erwidert sie entschlossen.
„Gut dann nichts wie weg zum Haupthautier", er sah wie die anderen ihm zunickten, „Rowena, Bill, Remus ihr geht zu erst, Kingsley und ich folgen euch dann. Die drei nickten nur und verschwanden einer nach dem andern. Anschließend disapparierten auch Kingsley und Sirius.
Sirius
erreichte mit Kingsley den Grimmauldt Platz und ging mit langen
Schritten auf das Haus seiner Familie zu. Als er die Tür
ereichte war sie nur angelehnt, offensichtlich hatte Remus sie offen
gelassen, um ihm einen schnelleren Eintritt zu ermöglichen. Er
trat ein und schloss die Türe hinter Kingsley. Nachdem er sich
umgedreht hatte sah er Remus, der Rowena besorg musterte, noch in der
Eingangshalle stehen und ohne zu zögern ging er auf die beiden
zu.
„Wie geht es ihr", sagte er an Remus gewandt musterte
dabei jedoch Rowena ausgiebig.
„Mir geht's gut Jungs",
entgegnete Rowena, noch bevor Remus überhaupt die Gelegenheit
hatte Sirius zu antworten.
„So siehst du aber gerade nicht
aus", warf Remus ein.
„Ich bin lediglich erschöpft, das
ist alles, aber ansonsten erfreue ich mich bester Gesundheit, vielen
Dank." Rowena ließ die beiden einfach stehen und ging auf die
Küche zu, wo die andern sich versammelt hatten.
„Versteh'
einer diese Weiber", knurrte Sirius Remus zu und folgt ihr dann in
die Küche. Remus tat es ihnen mit einem Kopfschütteln
gleich. Als sie die Küche betraten, sprang Ivy gleich auf und
rannte auf Remus zu, dem sie zitternd um den Hals fiel, was den
beiden verwunderte Blicke ein brachte. Remus hielt sie behutsam im
Arm war von ihrer Aktion aber mindestens genauso überrascht wie
all die andern.
„Schht Kleines, jetzt bist du in Sicherheit,
hier werden sie dich nicht finden", flüsterte er ihr leise zu
und strich ihr beruhigend über den Rücken. In normaler
Lautstärke wandte er sich dann an Molly.
„Molly, könntest
du ihr einen Tee machen, damit sie sich etwas beruhigt?"
„Ich
habe das Wasser bereits aufgesetzt, Remus. Der Tee ist gleich
fertig", antwortete Molly und ging wieder zum Herd, wo sie das
Wasser für den Tee aufgesetzt hatte.
„Danke Molly", er
schob Ivy sanft zu einem der Stühle und setzte sich dann neben
sie. Ivy lehnt sich gleich wieder gegen ihn und fühlte sich
langsam wieder sicherer, was sie zum größten Teil seiner
Anwesenheit zuschrieb. Remus legte ihr einen Arm um die Schultern und
strich ihr weiter beruhigend über den Arm. Molly brachte ihr
kurze Zeit drauf eine Tasse dampfenden Tee und stellte diese vor ihr
ab.
In der Küche herrschte eine erdrückende Stille,
alle waren von dem auftauchen des Dunklen Lords sehr überrascht
worden, noch mehr aber waren sie von der beherzten Gegenwehr Rowenas
beeindruckt. Denn nur ihrem mutigen Einsatz war es zu verdanken, das
alle unverletzt entkommen konnten.
Sirius stand neben Rowena, die
sich mit dem Rücken an die Wand gelehnt hatte und musterte sie
einen Moment lang.
„Willst du hier übernachten oder lieber
zurück zum Schloss?" flüsterte er ihr fragend zu.
„Ich
würde eigentlich gerne ins Schloss zurück", antwortete
sie ihm sichtlich müde.
„Gut, dann berechen wir besser
gleich auf." Er wandte sich an Remus, „Du bleibst besser heute
Nacht mit Ivy hier Moony, hier ist sie erst mal am sichersten, ich
rede dann morgen mit Dumbledore und melde mich dann bei dir."
„Ja,
ich denke du hast recht Tatze, es ist erstmal das Beste und sie
sollte im Moment nicht alleine sein",
entgegnete er Sirius.
„Ganz
meine Meinung Remus,
euch andern brauche ich ja wohl
nicht zu sagen, das ihr hier bleiben könnt", fügte er mit
einem breiten Grinsen an die andern Ordensmitglieder hinzu. Ein
leises Raunen ging durch die Gruppe, was Sirius nur dazu veranlasste
noch breiter zu grinsen. Dann nahm er Rowena an die Hand und zog sie
aus dem Raum.
Die beiden verließen das Haus schweigend
und disapparierten nach Hogwarts. Als sie über das
Hogwartsgelände gingen, sahen sie zwei Gestalten vom
Quitddichfeld aus auf sie zu kommen. Sirius sah mit einem warmen
Lächeln zu Rowena, als er Harry und Tara erkannte.
„Die
beiden geben wirklich ein nettes Paar ab, meinst du nicht auch?"
flüsterte er Rowena zu.
„Ja, fast so nett wie Remus und
Ivy!" gab sie mit einem breiten Grinsen zurück. Harry
entdeckte nun auch Sirius und Rowena und winkte ihnen zu. Die beiden
winkten zurück und gingen weiter auf das Schloss zu, während
Harry noch mit Tara auf den See zuging.
„Ich hoffe nur, dass er
Snape nicht in die Arme läuft. Der würde dem Jungen sicher
wieder die Hölle heiß machen", sagte Sirius, als sie die
Eingangshalle betraten.
„Harry wird sich schon nicht erwischen
lassen und ich denke, dass Severus erst spät wieder kommen
wird", erwiderte Rowena und musste anschließend gähnen.
„Damit hast du wahrscheinlich sogar Recht und jetzt bringe ich
dich erst mal ins Bett!" Ohne auf eine Antwort zu warten, zog
Sirius Rowena mit sich. Er führte sie zu ihren Privaträumen
und ließ sie zuerst eintreten. Er schloss die Türe hinter
sich und schob Rowena, die gerade auf den Schreibtisch zugehen
wollte, Richtung Schlafzimmer.
„Nichts da, du gehst erst mal
ins Bett und schläfst dich aus."
Sie sah ihn an und musste
lachen.
„Zu Befehl Major", erwiderte sie und ging ins
Schlafzimmer, wo sie sich erst umzog und dann ins Bett legte.
Sirius
ging noch mal zu Dumbledore, um ihm zu berichten, was sich am Abend
ereignet hatte, anschließend ging auch er ins Schlafzimmer, zog
alles bis auf die Boxershorts aus und legte sich ins Bett.
„Was
hat Albus gesagt?" murmelte Rowena im Halbschlaf.
„Ich dachte
du wärest schon längst eingeschlafen?!" Er rückte
dichter zu ihr und legte seinen linken Arm um ihre Taille und zog sie
dann dicht an sich. Rowena drehte sich zu ihm und sah ihm in die
Augen.
„Ich konnte nicht, dein Sohn wird bestimmt mal Fußballer
werden", scherzte sie und legte seine Hand auf ihren Bauch, ihre
Hand lag auf seiner und sie leitete die Bewegungen die sie durch ihre
Fähigkeiten schon deutlich spüren konnte an ihn weiter, so
das der fühlen konnte wie der Kleine um sich trat
„Fuß
… was?", er sah sie verwundert an, aber als sie seine Hand auf
ihren Bauch legte wusste er, was sie meinte. Sie war mittlerweile war
sie im 5. Monat und der Kleine schien gerade putzmunter zu sein.
Sanft strich er mit seiner Hand über die Rundung ihres Bauches
und erwiderte ihren Blick. Sirius
hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Lippen, da er wusste das er
nur durch ihre Hilfe diese Bewegungen bemerken konnte und dafür
war er ihr sehr dankbar.
„Ich hatte heute verdammt viel Angst um euch beide, weißt
du das? Tu so was bitte nicht noch mal, Angel."
„Wenn ich mir
meiner Sache nicht sicher gewesen wäre Sirius, dann hätte
ich das auch nicht getan, hab Vertrauen", flüsterte sie ihm zu
und begann ihn dann zunächst sanft, dann jedoch immer fordernder
zu küssen, dabei drückte sie ihn sanft in seine Kissen
zurück.
Sirius ließ sich in die Kissen sinken und
erwiderte ihren Kuss auf die selbe Weise, dabei schlang er seine Arme
um sie und drückte sie dichter an sich. Rowena schlang nun ihre
Arme um ihn, presste ihre Lippen auf die seinen, öffnete dann
leicht den Mund und strich mit der Zunge über seine Lippen.
Sirius
öffnete seine Lippen und ließ ihre Zunge ein, dann begann
er ein leidenschaftliches Zungenspiel mit ihr, welches ihm fast den
Verstand raubte. Rowena stöhnte in seinen Mund, spürte wie
sich die Härchen ihres Körpers aufstellten und ihr
Herzschlag sich beschleunigte. Langsam ließ sie die Hand über
eine Schulter zu seiner Brust wandern über die sie in
Schlangenlinien strich. Er seufzte leise als er ihre Hände
fühlte und seine Hände dann über ihren Rücken
tiefer gleiten ließ. Sie bog den Rücken etwas durch, als
sie seine Hände auf diesem spürte, löste die Lippen
von den seinen und begann ihn nun vom Hals abwärts zu küssen.
Sirius schloss die Augen einen Moment lang und ließ seine
Hände so tief wie möglich wandern, dann sah er sie erneut
an und seine Augen funkelten. Rowena bemerkte seinen Blick, sah kurz
zu ihm hoch, um dann wieder mit dem Küssen fortzufahren. Doch
diesmal wechselte sie ab, und hinterließ ab und an eine feuchte
Spur mit der Zunge auf seiner Haut. Sirius keuchte, als sie das
machte und ein wohliger Schauer rann ihm über den Rücken,
während Rowena langsam etwas tiefer rutschte. Sie erreichte
seinen Bauchnabel, um den sie Küsse verteilte und anschließend
mit der Zunge eine feuchte Bahn zog. Währendessen wanderten ihre
Hände wieder nach oben und strichen über seine Haut. Seine
Hände strichen durch ihre Haare und ihr Tun regte ihn immer mehr
an. Sie konnte spüren, wie sein Körper leicht zu vibrieren
begann und hörte, wie sein Atem sich beschleunigte. Kurz sah sie
zu ihm auf, bevor sie grinsend weiter nach unten glitt. Ihre Hände
folgten nach und strichen über seine Hüften, blieben an der
Boxershorts hängen und zog diese dann langsam nach unten. Noch
einmal sah sie kurz zu ihm nach oben und Sirius sah zu ihr, dabei
strich er ihr durch die Haare. Rowena lächelte jetzt und führte
das fort, was sie soeben begonnen hatte. Sie streifte ihm die Shorts
ab und rutschte dann wieder zu ihm. Zart strich sie mit den
Fingerspitzen über seine Hüfte und näherte sich dabei
langsam, aber sehr zögerlich seinem Schaft. Erst nach kurzer
Zeit strich sie sanft darüber, bevor sie ihre Hand um ihn legte.
Sirius schloss mit einem leisen Stöhnen die Augen und zog sie
dann zu sich, um sie zu küssen. Mit der andern Hand raffte er
ihr Nachthemd, um es nach oben ziehen zu können. Rowena ließ
sich bereitwillig nach oben ziehen, legte ihre Lippen auf die seinen
und küsste ihn. Währenddessen begann sie ihn zu massieren,
dabei strich sie immer wieder mit dem Daumen über die
empfindliche Spitze. Innerlich, muss sie nun grinsen, weil sie
wusste, dass er gleich feststellen würde, dass sie sich nur das
Nachthemd übergezogen hatte, welches er ihr nun über den
kopf zog, und drunter nichts trug. Sirius rollte sich zur Seite so
das er jetzt halb über ihr lag und ließ seine Hand an der
Innenseite ihres Schenkels nach oben gleiten und hob eine Augenbraue,
als er über ihre Scham strich. Er grinste sie kurz an, bevor er
sie abermals leidenschaftlich küsste. Sie ließ sich zu auf
das Bett sinken und ein leises Stöhnen kam ihr über die
Lippen, als sie seinen verlangenden Kuss erwiderte. Sie spürte
seine kühlen Hände auf ihrer Haut und erschauderte, obwohl
sie gar nicht genug bekommen konnte. Seine Hand wanderte immer wieder
auf und ab, während er begann, sie am Hals zu küssen und im
Wechsel seine Zunge über ihre Haut glitt. Rowena nahm ihren Kopf
in den Nacken, so dass er ihren Hals besser erreichen konnte, sie
spürte wie ihr Herz immer heftiger zu schlagen begann und ihr
Atem immer flacher ging. Sie spürte, wie das Verlangen in ihr,
mehr von ihm zum spüren, immer mehr anwuchs und sie suchte
seinen Blick. Er wanderte wieder langsam an ihrem Hals entlang nach
oben, auch sein Atem ging schneller und sein Körper zitterte
leicht vor Erregung. Dann hob er leicht den Kopf um ihren Blick zu
erwidern, hörte dabei aber nicht auf seine Hand über ihre
Schenkel gleiten zu lassen. Rowena hatte ihre Hand immer noch um
seinen Schaft gelegt, doch stoppte sie ihre Bewegung und ein Grinsen
huschte über ihr Gesicht. Langsam schob sie ihn abermals auf den
Rücken und wanderte mit den Lippen nach unten, immer wieder
einen Blick in seine Augen werfend. Dann küsste sie seine
empfindliche Spitze und leckte mit der Zunge darüber, bevor sie
ihn ganz in den Mund nahm. Sirius sank mit einem leisen Seufzen auf
das Bett zurück und schloss abermals einen Moment lang die
Augen, um sie intensiver zu spüren, sein Atem ging nur noch
stoßweiße und seine Finger spielten sanft mit ihren
Haaren, dabei gab er sich ihr ganz hin. Rowena strich mit der Hand
über seine Erregung während sie gleichzeitig ihn mit ihren
Lippen und ihrer Zunge verwöhnte. Doch nach einiger Zeit wurde
ihr Wunsch, ihn in sich zu spüren so groß, dass sie
langsam zu ihm nach oben glitt, ihre Haut gegen die seine reibend bis
sie ihm einen Kuss auf die Lippen presste.
Sirius ließ
seine Hände an ihrem Rücken bis zu ihrem Po gleiten und
erwiderte ihren Kuss, auch er wollte nun mehr und sein Blick zeigte
ihr das überdeutlich. Sie hob ihre Hüften an und sank dann
langsam auf ihn herunter. Doch sie tat es wirklich quälend
langsam und genoss jeden Zentimeter von ihm. Er beobachtete sie genau
bei ihrem Tun. Auf einer Seite verfluchte und auf der andern Seite
liebte er sie dafür. Rowena blieb ruhig sitzen, als er sie ganz
ausfüllte und beugte sich dann nach vorn, um ihn
leidenschaftlich zu küssen. Sie presste sich ihm mit dem ganzen
Körper entgegen und ihre Hände strichen wild durch seine
Haare, als sie sich langsam auf ihm zu bewegen begann. Sirius stöhnte
auf, als sie das tat und seine Hände umfassen ihre Hüften,
um sie in ihrer Bewegung unterstützen zu können. Sie
richtete sich wieder auf, stützte ihre Hände auf seiner
Brust ab, während sie sich langsam und rhythmisch auf und ab
bewegte. Er löste seine rechte Hand von ihrem Becken und glitt
mit den Fingerspitzen zärtlich über ihre Brust, während
die linke weiter hin unterstützend auf ihrer Position ruhte,
dann presste er sich ihr soweit entgegen, wie er nur konnte, um
tiefer in sie einzudringen. Rowena spürte, wie seine erhitzte
Haut unter ihr sie noch mehr erregte. Unwillkürlich erhöhte
sie ihr Tempo, spürte wie ihre Körper anfingen zu
schwitzten, sie beugte sich wieder nach vorn und leckte die
Schweißperlen von seiner glänzenden Brust. Der salzige
Geschmack auf ihrer Zunge machte sie fast verrück, und es fiel
ihr verdammt schwer, doch sie tat es ... sie hielt einfach inne und
sah ihn schwer atmend an.
Sirius sah sie gespielt enttäuscht
an, als sie plötzlich aufhörte, richtete seinen Oberkörper
dann auf und schlang seine Arme um sie, so dass sie nun auf seinem
Schoss saß und abermals begann er, ihren Hals zu küssen
und der Geschmack ihrer Haut erregte ihn immer mehr. Seine Hände
glitten leicht über ihre Schultern, während sie ihm leise
keuchend etwas ins Ohr raunte.
„Denkst du nicht, das ich jetzt
genug gearbeitet habe?" Rowena beugte sich leicht zurück und
sah ihn mit glühenden Augen an.
„Nein, eigentlich nicht",antwortete
er und grinste sie frech an, als er ihr weitere Küsse auf den
Hals hauchte . Anschließend ließ er sie langsam nach
hinten gleiten, so dass er abermals über ihr lag und nun erneut
in sie drang und begann, sich quälend langsam in ihr zu bewegen.
Rowena hatte ihre Arme um seinen Nacken geschlungen, als er sie nach
hinten drückte, ließ sie sich bereitwillig auf den Rücken
sinken und strich mit ihren Händen über seine Schultern.
Sirius stieß immer wieder mit langsamen aber kräftigen
Bewegungen in sie vor und übersäte Hals und Brust mit
unzähligen Küssen. Rowenas Atem ging immer heftiger. Die
vielen Berührungen und seine fordernden Bewegungen trieben sie
immer weiter auf das ersehnte Ziel zu, doch noch wollte sie es nicht
so schnell erreichen, seine Hände und seine Lippen auf sich
spüren. Immer wieder kam sie seinen Stößen entgegen,
klammerte nun ihr Beine um seine Hüften und musste ihre Lippen
aufeinander pressen, um nicht laut aufzustöhnen. Sein Atem
streifte stoßweiße ihre Haut und er merkte dass, ihn
langsam seine Selbstbeherrschung verließ und langsam erhörte
er das Tempo. Sie spürte seinen heißen Atem an ihrer Haut
und in ihrem tiefsten Innern spürte sie, wie sich ein Feuer in
ihr auszubreiten begann, sie wusste dass es nicht mehr lange dauern
würde und suchte seine Lippen, auf die sie darauf presste, um
ihr Stöhnen zu ersticken, welches sie in dem Moment nicht mehr
zurückhalten konnte, als sie der Höhepunkt überrollte.
Leise stöhnte sie in seinen Mund, während sich ihre Nägel
in seine Schultern bohrten. Sirius erwiderte den Kuss, als er ihr
Stöhnen vernahm und merkte, wie sie sich um ihn zusammen zog
fühlte auch er, dass er nicht mehr weit vom Ziel entfernt war.
Leidenschaftlich küsste er sie weiter und nach einigen Stößen
ergoss er sich mit einem Stöhnen in ihr. Rowena strich mit ihren
Händen über seinen Rücken, um ihn dann gleich wieder
fest zu halten und eng an sich zu ziehen. Erst nach einer Weile löste
sie ihre Lippen keuchend von den seinen und japste nach Luft, dabei
sah sie ihm in die Augen und strich dann mit einer Hand durch sein
verstrubbeltes Haar. Sirius erwiderte schwer atmend ihren Blick und
spielte dabei mit einer Haarsträhne von ihr.
„Du bist verrückt, weißt du das? Anstatt dich
auszuruhen machst du so was", flüsterte er atemlos und hauchte
ihr nach diesen Worten einen neuen Kuss auf die Lippen.
Rowena
sah ihn an und summt leise „Ich will gern teilen was sonst geheim.
Du bist alles, der Hoffung Keim, durch ich deine Welt seh ich, was
ich nie sah zuvor, die Liebe öffnet mir das Tor sie macht mich
frei, ich steig empor" Sie strich ihm, während sie diese kurze
Passage sang, über die Wange.
„Ich liebe dich Sirius Black
und niemand wird daran je etwas daran ändern können..."
Sie küsste ihn sanft.
„Dito..." Er murmelte das gegen
ihre Lippen, dann sah er sie entschlossen an, „Niemand wird uns
mehr trennen."
„Niemand und niemals!" Sie schmiegte sich an
ihn und merkte nun doch, dass sie der Kampf viel Kraft gekostet
hatte, denn was sie Sirius verschwiegen hatte war, dass sie bis an
ihre letzten Kraftreserven gegangen war um Voldemort zu beschäftigen.
Sie fragte sich, wie Harry es schaffen sollte, gegen einen so
mächtigen Gegner zu bestehen. Sie wusste, dass sie Voldemort
auch eine Menge abverlangt hatte und dieser nun sicher auch
geschwächt war, aber sie war ihm buchstäblich im letzten
Moment entkommen. Denn lange hätte sie seinen Flüchen
nichts mehr entgegensetzten können.
„Woran denkst du
Angel?" drang Sirius Stimme an ihr Ohr, der sie beobachtet hatte.
„An Harry und an die Aufgabe, die vor ihm liegt", antwortete
sie.
„Er wird das schaffen, solange wir alle zusammen halten
und ihm helfen, wird er es schaffen können", sagte Sirius aus
tiefster Überzeugung.
„Ja, das glaube ich auch, aber ich
weiß jetzt auch, dass er alle Kraft braucht, die er nur
bekommen kann, wenn der Tag kommt, wo sich die beiden gegenüberstehen
werden", entgegnete sie leise und strich ihm nachdenklich über
den Arm.
Sirius nickte nur leicht, legte einen Arm um sie und
eine Hand auf ihren Bauch, wo jemand wieder zu treten begann.
„Ich
glaube, dass er uns beiden das noch mal übel nehmen wird,
schließlich wird er ja recht durchgeschüttelt wenn wir so
was machen",
sagte er mit seinem Rumtreibergrinsen.
„Ja, das glaube ich auch", seufzte sie leise und zog dann eine Decke über Sirius und sich, um sich dann eng in seine Umarmung zu kuscheln. Kurz drauf hatte die Müdigkeit sie übermannt und sie schlief in seinen Arm ein, was Sirius nicht dran hinderte, noch eine Weile sanft über ihren Bauch zu streichen, bis auch er schließlich einschlief.
Zur
selben Zeit ging Harry mit Tara spazieren. Die beiden waren in ein
Gespräch vertieft und merkten nicht, wie die Zeit verging.
Plötzlich erstarrte Tara, dabei weiteten sich ihre Augen und ehe
Harry verstand, was los war, wurde er schon zu Boden gerissen,
wodurch sie von einem Busch verdeckt wurden.
Harry sah fragend zu
Tara, die nun halb über ihm lag, doch dann erkannte er den Grund
für diese Aktion- Snape!
Nun hatte sie ihm schon zum zweiten
Mal an diesem Tag die Haut gerettet.
„Danke", flüstert
er ihr sehr leise zu, „das hätte sicher gewaltige Probleme
gegeben."
„Nichts zu danken, aber ein Problem haben wir
trotzdem. Snape wird sicher das Tor abschließen und wie kommen
wir dann wieder ins Schloss?" Harry grinste sie breit an und man
könnte meinen, dass er mit seinem Paten in Schule gegangen war,
da sein Grinsen dem vom Sirius gerade sehr ähnlich war. Er
zückte ein leeres Pergament und richtet seinen Zauberstab
darauf, dabei murmelte er ein paar Worte vor sich hin.
„Wenn es
nur das ist, dann ist das unser kleinstes Problem", sagte er,
während er einen prüfenden Blick auf die Karte des
Rumtreibers warf. Einen Moment lang glaubte er, einen ihm bekannten
Namen gelesen zu haben, doch dann schüttelte er den Kopf und war
sicher, sich das eingebildet zu haben, da es völlig unmöglich
war, dass diese Person auf Hogwarts war.
„So, die Luft ist
rein, lass uns ins Schloss gehen", er ergriff ihre Hand und führte
die immer noch verdutzt drein blickende Tara zu einem der zahlreichen
Geheimgänge des Schlosses.
Er ging den dunklen Gang, der nur durch Taras und seinen Zauberstab beleuchtet wurde entlang.
„Woher kennst du den diesen Gang?" wollte Tara wissen.
„Durch die freundliche Hilfe von Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone", antwortet er nur und grinste sie an.
„Ah ja und wer sind diese Leute?"
„Oh wenn ich dir das sagen würde müsste ich dich Töten", entgegnete er und als er ihr Gesicht sah musste er laut lachen, „keine Sorge Tara das war nur ein Scherz, aber ich kann es dir im Moment nicht sagen." Er nahm ihre Hand in seine und drückte sie kurz. Tara erwiderte den Druck seiner Hand und ein lächeln um spielt ihre Lippen.
„Ist
schon Ok Harry. Ich Glaube fast, das es besser ist wenn ich es nicht
weiß."
Harry nickt leicht und dann endete der Gang auch
schon. Er warf noch mal einen Blick auf die Karte, ob auch keiner in
der nähe war. Dann öffnete er den Geheimgang und führte
Tara sicher zu ihrem Gemeinschaftsraum. Dort verabschiedete er sich
dann von ihr.
„Also wir sehen uns dann am Samstag. Ich warte in der Eingangshalle auf dich", er fühlte wie die Vorfreude in ihm anwuchs, da ihm die letzten Stunden viel Freude gemacht hatten.
„Ich werde da sein Harry. Bis Samstag ich freue mich schon", sie stellt sich auf die Zehenspitzen, da Harry fast einen Kopf größer war als sie, und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. Dann drehte sie sich um und lief den Gang entlang, der zum versteckten Eingang des Gemeinschaftsraumes führte.
Harry sah ihr verlegen, aber auch glücklich nach und machte sich dann auf den Weg zum Gryffindorturm. Er hatte den Blick immer noch auf die Karte gerichtet um keinen Professor oder Filch in die Arme zulaufen. Es gelang ihm unbemerkt den Gemeinschaftsraum zu erreichen und betrat ihn nach dem die Fette Dame ihn, nicht ohne ihn zu Tadeln, weil er sie geweckt hatte, durch das Portätloch ließ.
Er saß noch eine weile alleine im verweißten Gemeinschaftsraum und dachte an die letzten Stunden. Doch mit der Zeit wurde er immer müder und ging zu seinem Schlafsaal. Auf den Weg nach oben beschäftigte ihn allerdings eine neue Frage. Wo kamen Sirius und Rowena her? Und wo war Snape gewesen? Ob etwas geschehen war, wo die Ordensmitglieder eingreifen mussten? Er betrat den Schlafsaal und ging leise zu seinem Bett, wo er sich um zog doch diese fragen ließen ihn nicht mehr los. Er beschloss am nächstem Morgen zu Sirius z u gehen, vielleicht würde dieser ihm etwas sagen.
„Harry? Wo warst du? Hermine und ich haben uns schon sorgen gemacht", drang Rons stimme an sein Ohr.
„Entschuldige Ron aber ich hatte einfach die Zeit vergessen", antwortete Harry ebenso leise um die andern nicht zu wecken. Anschließend legte er sich auf sein Bett.
„Wie kann man den die Zeit einfach vergessen?" Ron sah ungläubig zu Harry.
„Nun ja wir haben uns viel erzählt und darüber eben die Zeit vergessen", murmelte Harry und versuchte dann Rons Interesse auf etwas anderes zu lenken, „sag mal weißt du vielleicht wo Sirius, Rowena und Snape heute Abend waren?"
„Nein weiß ich nicht, aber sie werden sicher für Dumbledore gewesen sein oder so. Aber wer ist wir?" Ron saß nun auf seinem Bett und starrte zu Harry.
„Nun ja ich werde morgen mal zu Sirius gehen, vielleicht sagt er mir ja was. Gute Nacht Ron", er drehte Ron den Rücken zu und gab diesem damit zu verstehen das er nicht darüber reden will.
„Du hast dich mit Tara getroffen! Du warst mir ihr zusammen!" Mit weit offenen Mund sah er weiter auf Harry doch als dieser nichts mehr sagte, legte er sich brummelnd ins Bett. Harry lag Noch eine weile wach da, doch dann glitt er langsam in einen wunderschönen Traum davon.
Kingsley und Tonks brachten Peter, mit verbundenen Augen, auf eines der Zimmer welches sie vorher so verzaubert hatten das er nicht entfliehen konnte, auch nicht als Ratte. Kingsley über nahm dann die erste Wache, so das Tonks alleine wieder in die Küche kam.
„So der macht uns heute keinen Ärgern mehr", sagte sie zu den andern als sie sich setzte.
„Das ist gut Tonks dann sollten wir uns noch die Wachwechsel einteilen und dann ins Bett gehen es war ein harter Abend", ergriff Arthur das Wort.
„Ja du hast Recht Arthur ich würde gerne ….", weiter kam Remus nicht, da Molly ihm das Wort abschnitt.
„Nein Remus ich denke es ist besser wenn du dich um Ivy kümmerst, wir sind auch so genug Leute die sich um Pettingrew kümmern können."
Remus sieht zu den andern dann fällt sein auf Ivy und er nickt leicht. Eine weile schwiegen alle doch dann stand Remus auf und wandte sich an Ivy.
„Ich zeige dir erstmal ein Zimmer, damit du etwas schlafen kannst", er reicht Ivy die Hand die sie auch gleich ergreift und aufsteht.
Sie verabschiedete sich von den andern und folgte Remus aus der Küche. Remus warf ihr immer wieder einen besorgten Blick zu.
„Das Zimmer hier ist frei, hier kannst du dich ausschlafen", sagte er, während er die Türe eines Zimmers im ersten Stock öffnete, „wenn du was brauchst musst du mich nur rufen ich schlafe zwei Zimmer weiter."
„Remus lass mich bitte nicht alleine heute Nacht", sie drückt fest seine Hand und sah ihn mit Angst in den Augen an.
Remus
zögerte einen Moment doch dann nickte er und ging mit ihr in
das Zimmer. Ivy viel ein Stein vom Herzen als Remus zustimmte bei ihr
zu bleiben. In den letzten Tagen hatte sie so viel durch gemacht und
dieses Haus, welches sie nicht kannte, flösste ihr noch mehr
Angst ein. Leicht zitternd folgte sie Remus und sah sich um. Er
bemerkte ihr zittern und auch ihre Angst und ohne zu zögern
nimmt er sie in den Arm und strich ihr beruhigend über den
Rücken.
"Schh, Ives du bist hier in Sicherheit, hier wird
er dich nicht finden und außerdem sind noch genug Leute im
Haus, die auf dich aufpassen."
„Ich weiß aber …", sie lehnte sich gegen Remus und merkte, dass er ihr immer noch so viel bedeutete wie früher, „es war alles so schrecklich."
„Ich weiß und ich wünschte ich könnte das ungeschehen machen, aber leider kann ich das nicht", er suchte ihren Blick bevor er weiter redete, „versuch was zu schlafen ich werde heute Nacht hier bleiben und aufpassen das dich keiner stört."
Ivy lächelte ihn erschöpft an, sie löste sich von ihm und ging zu seiner Überraschung zum Fenster und sah hinaus.
Sie
wischte mit der Hand über das Fenster, so das etwas von dem
Schmutz auf diesem abging und sah in die ferne. Sie stand eine ganze
Zeit einfach nur so da und bemerkte nicht mal das Remus sie währen
dessen beobachtete. Er wusste nicht so recht was er tun oder sagen
sollte, so entschied er sich ihr einfach Zeit zu geben. Erst als sie
leise zu singen anfing versteifte er sich ein wenig, doch auch hier
unterbrach er sie nicht, denn er wusste von Rowena nur zu gut das
Singen sehr befreiend sein konnte.
An
dem Tag als ich dich verließ
Hab ich noch nicht geahnt was
das hieß
Da dachte ich
Ich könnt neu beginnen
Remus Augen weiteten sich bei ihren Worten und er wollte sie unterbrechen, doch sie drehte sich in dem Moment zu ihm um und hob die Hand um ihn zu stoppen und sang weiter.
Ich
hab die Erinnrung verbrannt
Ich tat als hätte ich dich nie
gekannt
Doch vor der Einsamkeit
Gibt es kein Entrinnen
Ich
leb unter Menschen
Und bin doch allein
Ivy drehte sich wieder zu Fenster und starrte wieder nach draußen, nie hatte sie Remus gesagt was sie wirklich für ihn empfunden hat. Als sie dann Hogwarts verlassen musste war es zu spät und wenn sie ehrlich war hätte sie nie geglaubt, ihn noch einmal wieder zu sehen. Doch jetzt wo er hier bei ihr war, wollte sie es ihm wenigstens ein einziges Mal sagen, wie sehr sie ihn in all den Jahren vermisst hat. So wird ihr Stimme nun etwas kräftiger, aber die Sehnsucht liegt in jedem einzelnen Wort.
Und ein Engel in Schwarz
den
man die Sehnsucht nennt
Fragt mich jede Nacht
warum
hab ich mich von dir getrennt
Und dann liege ich wach
Ich geb
zu manchmal bet ich sogar
Engel in Schwarz
laß
es wieder so sein wie es war
Tränen
treten ihr in die Augen, als sie daran dachte wie einsam sie die
letzten Jahre war und wie verzweifelt sie sich nach diesem Augenblick
gesehnt hat. Nun wo sie ihm endlich wieder gegen über stand,
hatte sie das Gefühl als müsse sie im Boden versinken.
Dabei würde sie nichts lieber tun als ihn zu küssen. Doch
was hatte er in den letzten Jahren gemacht? War er verheiratet? Oder
hatte er eine Freundin?
Diese Fragen legten sich wie ein schwerer
schwarz Schleier um ihr Herz, doch trotzt aller Traurigkeit hörte
sie nicht auf diese Lied zu singen.
Niemals
werd ich sentimental
Ich tu so als wärst du mir egal
Doch
gegen Einsamkeit
helfen
keine Lügen
Ich zeig keine Schwäche
Doch ich halts
kaum aus
Remus
stand wie angewurzelt da und fühlte sich so hilflos wie noch nie
zu vor. Er konnte Ivys Traurigkeit kaum er tragen und wusste doch
nicht wie er ihr helfen sollte. Schließlich löste er sich
aus seiner Starre und ging zögerlich auf sie zu.
Und ein Engel in Schwarz
den
man die Sehnsucht nennt
Fragt mich jede Nacht
warum
hab ich mich von dir getrennt
Und dann liege ich wach
Ich geb
zu manchmal bet ich sogar
Engel in Schwarz
laß
es wieder so sein wie es war
Er legte seine Arme von hinten um ihre Hüften, nach dem er sie erreicht hatte und zog sie sanft zu sich. Im ersten Moment hatte er Angst, dass sie sich ihm entziehen würde, doch mit Erleichterung, stellte er fest das sie sich gegen ihn lehnte und ihr Hände auf seine legte. Sie sah zu ihm auf und er konnte nun ihr Tränen sehen.
Als
ich dich neulich sah
War ich den Tränen nah
Ich hoffte so
daß du sagst
bleib noch da
Ein Engel in Schwarz
den
man die Sehnsucht nennt
Fragt mich jede Nacht
warum
haben wir uns getrennt
Und an liege ich wach
denk
an dich und ich bete sogar
Engel in Schwarz
laß es wieder so sein wie es war!
Ivy sang nun mir viel kraft in der Stimme, dann drehte sie sich zu ihm um und schlang ihre Arme um seinen Nacken, zog ihn zu sich herunter und küsste ihn. Remus wusste nun gar nicht mehr was ihm geschah, doch anstatt sich ihr zu entziehen drückte er sie fester an sich und begann ihren Kuss zu erwidern. Die beiden standen so eine ganze weile da und küssten sich immer leidenschaftlicher, doch dann löste sich Remus von ihren Lippen und schnappte nach Luft. Er sah ihr in die Augen und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
„Du solltest wirklich versuchen zu schlafen Ives", sagt er leise ohne sie los zu lassen.
„Ich weiß nicht ob ich heute überhaupt schlafen kann Remus. Es … mir geht so viel durch den Kopf … ich…", weiter kam sie nicht da Remus ihr einen Finger auf die Lippen gelegt hatte um sie zu unterbrechen.
„Versuch es einfach, und morgen sieht die Welt schon ganz anders aus", er konnte nicht glauben was er da gerade sagte. Er der jenige der sich eigentlich ständig Gedanken um alles machte, forderte gerade einen andren auf das Grübeln auf zuhören. Diese Tatsache entlockte ihm ein lächeln. Remus schob Ivy zum Bett und zwang sie mit sanfter Gewalt sich auf dieses zu legen, anschließend setzte er sich auf die Bettkante und hielt ihre Hand fest. Ivy wusste das es keinen Sinn hatte sich zu sträuben, deswegen legte sie sich ins Bett und sah dann noch mal zu Remus, wobei sie merkte wie die Müdigkeit die Oberhand zu gewinnen begann.
„Ich liebe dich Remus, ich hab immer nur dich geliebt", murmelt sie noch sehr leise bevor sie einschlief.
Remus lächelte und strich ihr sanft über die Wange.
„Ich liebe dich auch Ives", hauchte er. Dann zog er sich einen Stuhl näher und setzte sich auf diesen. Lange Zeit beobachtete er sie und hing seinen Gedanken nach, bis auch er vor Erschöpfung einschlief. Remus saß auf den Stuhl, doch sein Kopf lag neben ihrem Körper auf dem Bett und dabei hielt er immer noch ihre Hand in seiner.
Sirius war schon früh am nächsten Morgen wach und stand leise auf ohne Rowena zu wecken. Er ging erstmal Duschen und versuchte dabei seine trüben Gedanken an Seite zu schieben.
Die Ereignisse des letzten Abends hielten ihn immer noch gefangen und seine Angst um Rowena und Lucas stieg ins Unermessliche. Doch durfte Rowena nicht mit bekommen das er sich so sehr um sie sorgte, er musste stark für sie sein. Er fühlte wie das Wasser über seinen Rücken lief und hatte die Augen geschlossen, als ihn plötzlich jemand von hinten in die Arme nahm, zuckte er erst zusammen, doch entspannte er sich gleich wieder, als er Rowena erkannte.
„So schreckhaft Heute morgen", hauchte sie ihm leise ans Ohr.
„Da ich davon ausgegangen bin das du noch schläfst, hab ich nicht damit gerechnet das du auf ein mal hinter mir stehst", erwiderte er ihr, drehte sich zu ihr um und nahm sie in die Arme.
„Achsooooo, na dann ist das natürlich was anderes", sie lächelte ihn an und stellte sich auf die Zehenspitzen um ihn zu küssen, „guten morgen mein Großer, hast du gut geschlafen?"
„Zu gut kleines", er sah ihr dabei in die Augen „ich hoffe doch das ich dich jetzt nicht geweckt hab?"
„Nein du nicht aber dein Sohn" antwortete sie ihn und blickte zu ihrem Bauch.
Sirius strich ihr sanft über den Bauch uns suchte dann wieder ihren Blick.
„Ich glaub ich muss mit Luke mal ein erstes Wörtchen reden was? Ich meine er kann seiner Mutter ja nicht einfach so den Schönheitsschlaf rauben." Sirius grinste sie breit an als er das sagte.
„Oh ich befürchte das wir noch sehr viel weniger Schlaf bekommen werden wenn der her erstmal auf der Welt ist", entgegnete sie ihm mit einem Lächeln, „aber genau auf diese Zeit freue ich mich noch am meisten."
Sirius zog sie Fest zu sich heran so und beugte sich zu ich herunter, so das sein Mund dicht an ihrem Ohr war.
„Was hältst du davon wenn ich dir den Rücken wasche", flüsterte er ihr fragend ins Ohr.
„Hm das klingt sehr gut", erwidert sie eben so leise. Sirius drehte sie um sie das sie nun mit dem Rücken zu ihr stand und begann damit ihr den Rücken einzuseifen und massierte anschließend leicht ihre Schultern, was ihr ein erleichtertes seufzten entlockte.
Rowena schloss die Augen und genoss seine sanfte Massage nach eine weile drehte sie sich ihm um und begann ihn zu küssen. Er erwiderte Ihre Küsse und zog sie dabei dichter an sich.
„Ich weiß nicht ob das jetzt so eine gute Idee ist Angel", haucht er gegen ihre Lippen.
„Wieso nicht?" Sie sah ihn fragen an. „Es ist doch noch sehr früh."
„Schon aber was ist wenn jetzt einer zu uns kommt, Remus oder so zum Beispiel?"
Rowena macht einen kleinen schritt zurück und mustert ihren Mann genau, sie merkt das ihn etwas beschäftige, doch merkte sie auch das er im Moment nicht darüber reden wollte.
„Also gut, aber das nächste Mal kommst du mir nicht so leicht davon Sirius Black", sie hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen und presste sich dabei noch mal gegen ihn. Er keuchte leise, erwiderte aber ihren Kuss auf die selbe weise. Dann lösten sie sich widerwillig von einander, sie duschten noch zusammen bis sie beide fertig waren und trockneten sich dann ab. Sie gingen anschließend zusammen in ihr Wohnzimmer wo sie sich auf das Sofa setzten, da es zum Frühstücken noch zu früh war.
Die beiden saßen noch nicht ganz, als es an der Türe klopfte. Überrascht sahen die beiden zur Tür und Sirius öffnete den Mund um was zu sagen.
„Ja ich weiß", sagt Rowena knapp und rief dann, „ja bitte?" Die beiden sahen wie sich die Türe öffnete und Harry eintrat, er wirkte irgendwie verändert und Rowena hatte das Gefühl den Grund dafür zu kennen.
„Morgen Harry", begrüßte sie ihn mit einem lächeln.
„Morgen ihr beiden, ich hoffe ich störe euch nicht", antwortete der junge und schloss die Türe hinter sich.
„Du störst doch nicht Harry, was führt dich zu uns?" Sirius schenkt seinen Patensohn ebenfalls ein lächeln.
„Nun … ich", druckste Harry herum.
„Setzt dich doch erstmal Harry." Sirius deutet auf den Sessel der neben dem Sofa steht. Harry nickte und setzte sich zu ihnen bevor er dann allen Mut zusammen nahm und sich wieder an die beiden wandte.
„Nun ich hab mich gefragt was gestern Abend los war? Ich meine erst dieses recht merkwürdige verhalten von Snape mir gegen über und dann kamt ihr und Snape recht späte wieder ins Schloss, das ist doch komisch?"
Sirius und Rowena warfen sich einen kurzen Blick zu doch dann sah Sirius wieder zu Harry.
„Ja gestern war was los, ich kann dir nicht genau sagen was Harry, aber wir konnten Voldemort gestern einen schweren Schlag versetzten. Zu mindestens hoffen wir das."
Harry nickte und musste es akzeptieren das er sie ihm nicht mehr sagen würden.
„Ach
Harry", Rowena ergriff das Wort um ihn auf andere Gedanken zu
bringen, „was würdest du davon halten wenn du deine Nächsten
Sommerferien bei Sirius und mir verbringst?"
„Du meinst die
ganzen Sommerferien? Ich muss nicht erst zu den Dursleys?"
„Genau das meine ich Harry", sie lächelte als sie sah wie seine Augen zu strahlen anfingen.
„Das währe Wunderbar", schoss die Antwort aus ihm hervor, „aber ich befürchte das Professor Dumbledore es nicht erlauben wird."
„Doch ich denke das wird er erlauben und wenn nicht, dann kommen wir einfach mit zu den Dursleys", erwiderte Sirius mit einem breiten Grinsen.
„Meinst du das jetzt ernst Sirius?" Harry sah seinen Paten ungläubig an, doch dann strahlten seine Augen wieder vor Glück und er wusste einfach nicht was er jetzt dazu sagen sollte. Rowena stand auf einmal auf und sah zu den Beiden.
„Ihr entschuldig mich bitte. Ich muss kurz in mein Büro und etwas für den morgigen Unterricht vorbereiten", sie zwinkerte Sirius zu, der begriff, was sie ihm damit sagen wollte.
„Bleib aber nicht solange, sonst such ich mir eine andere Braut", grinste er sie frech an und handelte sich gleich einen bösen Blick von seiner Frau ein.
„Mr. Black, ich finde Sie sind heute Morgen schon reichlich unverschämt und wenn Sie heute Nacht nicht auf dem Sofa nächtigen wollen, sollten Sie sich einwenig zusammen reißen."
Harry brach in schallendes Gelächter aus, als er sah, wie Sirius die Farbe aus dem Gesicht wich und auch Rowena lachte los. Dann winkte sie den beiden kurz zu, verließ das Zimmer und ging in ihr Büro.
Sirius schüttelt den Kopf, als er ihr nach sah und wandt sich dann wieder an Harry.
„Wie war eigentlich dein Abend mit der Kleinen", er musstet Harry bei seinen Worten und merkte, dass sein gegenüber leicht nervös zu werden schien.
„Ach, wir haben einfach nur geredet, mehr nicht", spielte Harry die Sache herunter.
„Ja und deswegen leuchten deine Augen auch so", er grinste den jungen Mann vor sich an und stellte fest, dass Harry auch in diesem Punkt seinem Vater mehr als ähnlich war. „Raus mit der Sprache, Harry. Du magst die Kleine doch, stimmt es?"
Harry errötete leicht und wich dem Blick seines Paten aus, doch dann nickte er schüchtern und sah wieder zu Sirius.
„Ja, ich hab sie sehr gern…, ich…", er brach ab und ging zum Fenste,r von wo aus er über das Schulgelände blickte.
„Du bist ja verliebt", sagte Sirius, während er aufstand und zu ihm ging, „und jetzt sag mir nicht, dass es nicht wahr ist, denn ich hab ein Auge für so was!"
Harry atmete hörbar aus und wusste nicht, was er jetzt sagen sollte. Doch als er Sirius Hand auf seiner Schulter spürte, drehte er sich zu diesem um und sah ihn unsicher an.
„Ja, ich liebe sie Sirius, aber ich hab Angst", er schwieg eine Weile, bevor er weiter sprach.
„Was ist wenn Voldemort das mit bekommt? Ich meine, vielleicht würde ich sie durch meine Liebe nur unnötig in Gefahr bringen."
Sirius konnte Harry Verzweiflung deutlich in seinem Gesicht lesen, er drückte den Jungen einfach einen Moment fest an sich und sah ihn dann wieder an.
„Harry,
du darfst Voldemort nicht dein Leben bestimmen lassen. Ich weiß
genau was du meinst, denn mir geht es mit Rowena nicht anders, ich
habe auch Angst um sie, vor allem jetzt, wo er weiß, was für
ein Gegner sie für ihn ist. Aber wir dürfen uns von dieser
Angst nicht unterkriegen lassen, sondern müssen sie zu unserem
Vorteil nutzen."
"Wie meinst du das", wollte Harry wissen.
„Ganz
einfach unsere Angst macht uns wachsam, durch die Angst behalten wir
immer unsere Umgebung genau im Auge und das ist unser Vorteil.
Voldemort ist zu selbstsicher, um zu erkennen, dass Angst ein
mächtiger Verbündeter sein kann, aber noch mächtiger
ist die Liebe, Harry. Ein Gefühl, welches er nicht kennt und
deswegen wird er untergehen, Harry."
"Ich hoffe, dass du Recht
hast Sirius, ich hoffe es wirklich." Harry sah wieder aus dem
Fenster nach draußen.
„Du bist nicht alleine, Harry und stoße das Mädchen, das du liebst nicht weg. Sie wird dir sehr viel Kraft geben können", er folgte Harrys Blick nach Draußen und legte ihm erneut einen Arm um die Schulter.
Die beiden standen eine ganze Zeit schweigend da, doch dann drehte sich Harry zu Sirius und sah ihn an.
„Ich hoffe nur, dass sie mich auch gerne hat", er sprach leise, aber die Unsicherheit war deutlich zu hören.
Sirius schenkte ihn eine Lächeln, während er Harry zurück zur Sitzgruppe zog.
„Oh, da bin ich mir ganz sicher, Harry, so wie sie dich angesehen hat, gibt es da gar keine Zweifel", er sah, wie sich Harrys Miene wieder aufhellte und sie unterhielten sich anschließend noch lange über Harrys Treffen mit Tara.
Ivy erwachte am nächsten Tag und versuchte sich erstmal zu orientieren, doch als sie den schlafenden Remus neben sich sitzen sah, kamen alle Erinnerungen an den gestrigen Abend zurück. Mit einem sanften lächeln strich sie ihm durch die Haare und beobachtet ihn eine weile.
Remus fühlte eine leichte Berührung am Kopf und murmelte leise was vor sich hin, doch dann zuckte er leicht zusammen und sah, sich den Schlaf aus den Augen blinzelnd, auf.
„Morgen Remus", flüstert Ivy leise und sieht ihn an.
„Morgen", erwidert er mit einem sanften lächeln, „gut geschlafen?"
„Ja, aber das hab ich wohl dir zu verdanken, denn wenn ich alleine gewesen wäre hätte ich sicher kein Auge zu gemacht", antwortete sie ihm und ihr Blick blieb an seinen Augen hängen und erst jetzt bemerkte sie, dass er sehr blass und kränklich aussah, „Remus ist mit dir alles in Ordnung? Du bist so Blass:"
„Ja mir geht es gut", erwidert er mit einen sanften lächeln, „ich bin oft so blass mach dir darum keine sorgen."
Ivy sah ihn an und nahm dann seine Hand in ihre ohne den Blick von ihm zu nehmen. Sie wusste nicht so recht was sie von seiner Antwort halten sollte und doch hatte sie das Gefühl, das es da etwas gab wo er jetzt nicht darüber reden wollte. Remus strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und ahnte wo ran sie gerade dachte.
„Ich werde es dir noch erklären, aber nicht heute ok?" Ivy nickte leicht und setzte sich dann auf, Remus setzte sich derweilen gerade auf den Stuhl.
„Ivy ich muss heute zurück nach Hogwarts, wenn du willst kannst du hier bleiben, oder aber du kommst einfach mit ins Schloss", er sah sie an und wartete gespannt auf ihre antwort und hoffte das sie sagen würde das sie mitgehen würde.
„Nein ich möchte nicht allein hier beleiben Remus, wenn es irgendwie machbar wäre, dann würde ich gerne mit dir nach Hogwarts gehen. Lass mich nicht alleine hier", ihre Stimme klang verängstigt, was Remus dazu veranlasste sie fest in die Arme zu nehmen.
„Ich werde dich nicht alleine lassen. Dann lass uns erstmal etwas Frühstücken und dann machen wir uns auf den Weg in Ordnung?"
„Danke Remus", schlang ihre Arme um ihn „danke das du da bist."
Remus fühlte wie sie sich an ihn schmiegt, er schloss einen Moment lang die Augen und atmete ihren Duft tief ein und fühlt wie das verlangen nach ihr im gleichen Moment zunimmt. Ivy fühlt wie er sich ein wenig verkrampfte und sah ihn dann fragend an. Als er ihren Blick sah wusste er das er ihr die Wahrheit sagen musste und ihm war klar das er das jetzt tun musste auch wenn es ihm schwer fiel. Remus atmete einmal tief durch und begann dann zu reden, sah sie dabei jedoch nicht an.
„Ivy da gibt es etwas was du wissen solltest", er hob die Hand als sie ihn unterbrechen wollte und deutete ihr damit an das sie erstmal warten sollte bis er geendet hatte, sie nickte dann leicht und hörte ihm einfach nur zu.
„Wie du sicher noch weißt, habe ich damals doch regelmäßig einmal im Monate gefehlt. Ich habe immer behauptet das ich zu meiner Kranken Mutter musste, doch in Wahrheit, war ich nie zu Hause. Ich musste die Schule immer verlassen weil ich ein … ."
„Du bist ein Werwolf hab ich recht", unterbrach sie Remus der sie dann mit großen Augen ansah.
„Du weißt es?"
„Jetzt ja, ich habe es bisher immer nur vermutet das du einer bist, weil du immer an Vollmond weg warst und du siehst heute auch wieder so blass aus, was ich jetzt auch dem Mond zuschreibe, schließlich ist übermorgen Vollmond."
Remus wusste im ersten Moment nicht was er sagen sollte, er stand auf und ging an das Fenster und zu seiner Überraschung folgte Ivy ihm sofort.
„Remus mich interessieren die Vorurteile anderer nicht, ich habe dich als liebenswerten und stets höflichen jungen kennen gelernt, der mit seinen Freunden gerne mal über die Strenge geschlagen hat. Und sowohl gestern als auch heute habe ich das Gefühl gehabt genau diesem Jungen, in den ich mich damals verliebt habe und immer noch liebe, endlich gegen über zustehen", sie stellte sich vor ihn und sah ihm in die Augen, „ich liebe dich Remus und ich wäre sehr traurig wenn ich dich erneut verlassen müsste, also lass diese Sache nicht zwischen uns stehen."
Remus erwiderte ihren Blick und bei ihren Worten verkrampfte sich leicht sein Herz, er hatte Angst sie zu verletzen oder die Kontrolle über sich zu verlieren, doch noch bevor er irgend etwas entgegnen konnte hatte Ivy ihre Arme um seinen Nacken geschlungen und küsste ihn. Zunächst war er überrascht von ihrer Aktion, doch dann erwiderte er ihren Kuss mit der selben Leidenschaft und hatte das Gefühl das sie mit diesem Kuss all seine Bedenken in Luft auflöste. Nach einer weile löste er sich dann wieder von ihr und streich ihr mit dem Daumen über die Wange.
„Ich liebe dich auch und ich bin froh das du endlich wieder hier bist, aber trotzdem musste ich dir sagen was ich bin Ivy, ich meine durch den Wolfbahntrank ist mein leben um einiges leichter geworden, aber ich könnte es nicht ertragen wenn du durch mich zu schaden kommst", er sah sie ernst an als er das sagte, doch sie schenkte ihm ein sanfte lächeln.
„Wie du schon sagtest es gibt den Wolfsbahntrank und für alles andere werden wie gemeinsam eine Lösung finden", antwortete sie sehr entschlossen.
Remus nickte leicht und zog sie erneut in seine Arme um sie zu küssen, dann bleiben sie noch eine Weile einfach sich umarmend stehen, bevor sie zur Küche gingen um zufrühstücken.
Sie
unterhielten sich lange mir den noch anwesenden Ordensmitgliedern und
erfuhren von Kingsley das sie Peter mit einem Portschlüssel ins
Schloss schaffen sollten. Er bot Remus und Ivy dann an mit ihnen auf
diesen Weg zum Schloss zu reisen und Remus nahm dankend an. Obwohl
ihm der Gedanke das Peter in Hogwarts sein sollte nicht gefiel,
allerdings musste er den andern zustimmen das er wohl nicht lange in
Askaban sein würde, wenn es ihnen überhaupt gelingen würde
ihn dort hin zu bringen.
Eine Stunde später reisten Kingsley,
Tonks, Peter, Ivy und Remus mit den Portschlüssel nach Hogwarts,
der sie direkt in das Büro des Schulleiters brachte.
Dumbledore begrüßte Ivy als erstes und erkundigte ich nach ihrem Befinden, er zog die beiden dann in einen Nebenraum der Dumbledore als Wohnzimmer diente.
„Ich freue mich das es ihnen besser geht Miss Fraser und ich freue mich Sie in Hogwarts begrüßen zu können. Remus könntest du bitte dafür sorgen das Miss Fraser ein Zimmer bekommt", er zwinkerte Remus zu und dieser sah ihn einen Moment lang verwundert an, doch dann begriff er das Dumbledore die beiden scheinbar schon durch schaut hatte.
„Sicher ich werde mich darum kümmern", antwortete dann knapp und errötete leicht.
„Sehr schön dann sehen wir uns beim Mittag essen in der Großen Halle, doch jetzt muss ich mich darum kümmern, das Mr. Pettingrew in sicheres Gewahrsam kommt", er lächelt den beiden noch mal zu und ließ sie dann alleine. Ivy sah zu Remus und nahm seine Hand.
„Ich hoffe doch dass das Zimmer sehr nah bei deinem sein wird", flüsterte sie und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange.
„Dann lass uns mal nachsehen, ob da was frei ist", entgegnete er ihr und zog sie mit sich aus dem Raum, „Lass uns aber zu erst noch zu Sirius und Rowena gehen ich will wissen wie es Rowena geht."
Ivy nickte nur und folgte ihm dann aus Dumbledores Büro. Die beiden gingen die Gänge entlang und kamen an Rowenas Büro vorbei, da sie die Türe dort offen hatte konnte Remus sehen das sie dort am Arbeiten war. Remus zog Ivy mit sich in ihr Büro und ging auf seine Cousine zu. Rowena sah auf als sie Schritt hörte und stand gleich auf um auf die beiden zu, dabei fiel ihr Blick auf die Hände der beiden und ein lächeln tritt auf ihr Gesicht.
„Schön euch beide zusehen, wie geht es euch?" Rowena umarmte Ivy herzlich und dann Remus.
„Gut soweit, aber eigentlich wollte ich dich das fragen Cousinchen" Remus erwidert ihre Umarmung und musterte sie dann eine weile.
„Mir geht es gut Remus, wirklich … nein uns geht es gut", korrigierte sie sich mit einem Lächeln, während sie mit ihrer Hand leicht über den Bauch stricht.
„Das höre ich gerne Rowena, ich hab mir gestern wirklich sorgen um dich gemacht", er zog Ivy näher an sich und beobachtete Rowena dabei.
„Du weißt doch Unkraut vergeht nicht und wie mir scheint hast du ja Ablenkung gehabt", sie grinst jetzt beide breit an. Remus errötete erneut leicht und versteift sich kaum merklich, doch ehe er etwas sagen konnte, ergriff Ivy das Wort.
„Naja Ablenkung hatte er schon, aber nicht so wie du jetzt vielleicht denkst", nun ist es Ivy die leicht errötet und sie dann überrascht zu Rowena, die zu lachen begonnen hat.
„Ihr müsst mir gar nichts sagen", sie zwinkerte den beiden zu, „schließlich heiß ich ja nicht Sirius Black."
Remus seufzte hörbar auf als sie Sirius erwähnte.
„Ja das wird wohl unsere Feuertaufe", entgegnete er dann leicht resignierend.
„Keine angst Remus ich werde ihn zügeln", versprach sie ihm und sah dann zu der Türe wo ihr Wohnzimmer war, „vielleicht ist auch Harry noch da? Wenn ja könntest du sogar Glück haben das er sich wegen Harry zurückhält."
Ivy sah von einem zum andern und merkte das Remus sich scheinbar Mental gegen Sirius zurüsten schien.
„Am besten ihr bringt das gleich hinter euch, dann habt ihr danach Ruhe vor ihm", durchbrach die Stille und schob die beiden zu ihrem Wohnzimmer.
Sirius sah auf als die Türe von Rowenas Büro öffnete und Remus und Ivy von ihr herein geschoben wurden. Sein Blick viel gleich auf Remus Hand der Ivy immer noch fest hielt und ein grinsen umspielte seine Lippen als er aufstand.
„Ivy es freut mich zu sehen das es dir wieder besser geht"; sein Blick geht zu Remus, „ich wusste doch das sie bei dir in den besten Händen ist."
„Komm schon Black sag es und lass uns dann in Ruhe ja", erwiderte Remus leicht brummelig und zog Ivy dann einfach fester an sich.
„Ich??? Aber was soll ich den Schon sagen?? Ach du meinst ….", sein grinsen wurde noch breiter, „das ihr beide ein sehr sehr nettes Paar seit? Und das ich dir das schon vorher hätte sagen können?"
„Ja genau das meinte ich", seufzte Remus und zu seiner Überraschung fing Ivy laut zu lachen an.
„Sirius Black immer noch der Alte was? Du kannst Remus wohl nie einfach mal Kommentarlos mit einem Mädchen sehen", sie grinste Sirius an und drückte sich gegen Remus.
„Du hast es erkannt kleines ich muss doch darauf achten das Remus sein glück nicht an sich vorbei rennen lässt", entgegnete er und zwinkerte Ivy zu.
„Nun ich kann dich beruhigen Sirius, das schafft er auch sehr gut alleine." Remus brummte leise neben ihr und sah dann wie Harry ihn anstrahlte, was ihm ein lächeln entlockte.
„Ja Ives das beruhigt mich ungemein, aber jetzt steht da nicht rum wie bestellt und nicht abgeholt sondern setzt euch." Sirius ergriff Rowenas Hand die grinsend hinter den beiden stand und zog sie mit sich aufs Sofa.
Die nächsten Tage vergingen wie im Flug und Harry wurde immer nervöser. Am Samstagmorgen war er schon in aller Herrgottsfrühe wach und schlich sich ins Badezimmer. Nach einer Weile kam er dort wieder heraus und ging leise in den Gemeinschaftsraum, wo er sich mit einem leisen seufzten auf seinen Lieblingssessel fallen ließ. Er wartete einige Zeit im Gemeinschaftsraum und machte sich dann alleine auf den Weg zur Grossen Halle, wo er sich als erster zum Frühstücken an seinen Platz setzte. Zu seiner Überraschung, kamen Hermine und Ron nur gut 10 Minuten später, wo bei Ron ihn doch mit einem breitem Grinsen ansah.
„Du warst aber schon früh weg heute Morgen Harry", begrüßte Ron seinen Freund mit einem breitem Grinsen, „du kannst es ja scheinbar gar nicht mehr erwarten …". Ron brach ab als Hermine ihm leicht in die Rippen stieß.
„Morgen ihr beiden, nun ich konnte einfach nicht mehr schlafen und deswegen bin ich schon mal vorgegangen.
„Ah wenn das so ist", das Grinsen von Ron wurde noch breiter als er sich setzte und zu essen begann.
„Sag mal Harry", ergriff Hermine das Wort, „hast du dir schon mal überlegt wo wir vier heute alles hingehen sollen?"
„Ich dachte eigentlich an die drei Besen", erwidertete Harry ihr und sein Blick fiel auf die Türe der Großen Halle, wo Tara gerade rein kam. Sie winkte ihm mit einem liebevollem Lächeln zu und er tat es ihr gleich. Er sah ihr noch nach bis diese sich gesetzt hat und wendete sich dann wieder seinen Freunden zu.
„Jetzt sag es schon Ron, oder du erstickst noch dran."
„Harry dich hat es voll erwischt", brach es im selben Moment aus Ron hervor und auch Hermine konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Harry sah Ron an doch entgegnete nichts weiter darauf, sondern widmete sich in Gedanken versunken seinem Essen. Ron und Hermine unterhielten ich über die verschiedensten Dinge während auch sie zu frühstücken begannen.
Nachdem Frühstück ging Harry gleich zu Eingangshalle und zu seiner Überraschung, wartete Tara bereits auf ihn und seine Freunde. Mit einem sanften lächeln geht er auf sie zu, noch ehe er sich versah hatte Tara ihre Arme um ihn geschlungen und ihm einen Kuss auf die die Wange gedrückt. Harry erwiderte ihre Umarmung, in dem er seine Arme um ihre Mitte legt. Das Kichern von Ron ignoriert er dabei völlig.
„Schön das du da bist Harry, ich dachte die Zeit würde überhaupt nicht vergehen wollen", flüstert sie ihm so leise zu das nur er es verstehen konnte.
„Mir
ging es genauso", antwortete er ihr ebenso leise, dann nahm er ihre
Hand und sah zu Ron und Hermine, „wenn ihr beiden euch dann mal
wieder beruhigt habt, würde ich vorschlagen das wir gehen."
Ron
konnte nun nicht mehr anders als laut los zu lachen, was ihm erneut
einen Stoß, von Hermine, in die Rippen einbrachte. Harry
grinste seine Freunde an und zusammen gingen die vier erstmal zu den
drei Besen.
Sirius hatte die letzte sehr unruhig geschlafen und um Rowena nicht zu wecken hat er sich in den Wohnraum zurückgezogen. Er hatte ein ungutes Gefühl das etwas nicht Stimmte, er wusste selber nicht woran es lag, aber er machte sich immer größere Sorgen um Rowena.
Sirius wurde schon seit einigen Tagen von Alpträumen geplagt, immer wieder wachte er Nachts schweiß gebadet auf und musste die Bilder verdrängen. Er war sich sicher das sie das mitbekommen haben musste und doch brachte er es nicht über sich mit Rowena darüber zu reden, schon alleine die Erinnerung an diese Bilder schnürten ihm die Kehle zu.
Gedanken verloren saß er auf dem Sofa und starrte vor sich hin, er bemerkte noch nicht mal das Rowena in der Schlafzimmertüre stand und ihn schon eine ganze Zeit beobachtete.
Langsam ging sie auf ihn zu und legte ihre Hand auf seine Schulter, er zuckte deutlich zusammen als sie ihn berührte was ihr zeigte, dass er in Gedanken ganz wo anders gewesen war.
„Sirius was beschäftigt dich so? Ich fühle das dich etwas quält warum sagst mir nicht was es ist, vielleicht kann ich dir helfen?"
Sirius sieht zu ihr auf und legt seine Hand auf ihre und ringt sich zu einem lächeln durch.
„Ist nichts weiter Kleins, das geht schon wieder vorbei."
„Ja das merke ich, deswegen schläfst du auch keine Nacht mehr durch", sie setzte sich neben ihn und sah in besorgt an, da er zu glühen schien. Sie musste ihn nicht mal berühren um zu merken, dass er Fieber hatte. „Bitte Herzblatt sag mir was los ist, was fehlt dir?"
„Es sind nur Träume aus der Vergangenheit Angel, nicht weiter wild und wie kommst du darauf das mir was fehlt?", er sieht ihr besorgtes Gesicht und versteht nicht ganz was sie so aufregt, gut er fühlt sich ausgelaugt, was aber normal sein sollte, wenn man Nächte lang nicht richtig schläft.
„Wie ich darauf komme? Sirius du glühst richtig, deine Augen sind glasig und der schweiß auf deiner Stirn ist kalt und jetzt sag mir bitte nicht das es dir gut geht!" Rowena nahm ihn sanft in den Arm und strich ihm eine Strähne die ihm auf die Stirn gefallen war zurück.
Er ließ sich in ihre Umarmung fallen und sein Kopf ruhte auf ihrer Schulter. Er wusste das sie Recht hatte und doch wollte er nicht zugeben, das er sich alles andere als wohl fühlte. Er fühlte wie sein Körper leicht zitterte und hoffte dass sie das nicht merkte, doch ist es wohl illusorisch zu glauben, das der Frau die ihn besser kannte als er sich selber, so etwas entgehen würde.
„Mach dir keine Sorgen kleines, ich hab mir sicher nur eine Grippe eingefangen oder so was", versucht er die Sache herunter zuspielen.
„Ich denke ich bring dich besser zu Poppy, wenn du Recht hast dann wird sie sicher etwas haben was dir hilft."
„Nein Rowena das ist nicht nötig Poppy muss sich um wichtigeres kümmern." Sirius richtete sich auf und im selben Moment wird ihm schwindelig.
„So das reicht ich bring dich ins Bett und dann hole ich Poppy", sagte Rowena sehr streng, so das Sirius für einen kurzen Moment glaubte Professor McGonagall stünde vor ihm. Ohne ihr zu wieder sprechen lässt er sich von Rowena ins Schlafzimmer bringen. Kurz darauf verschwand Rowena aus dem Zimmer um Madam Pomfrey zu holen.
Sirius schloss die Augen und es kam vor als wäre Rowena Tage lang fort gewesen, als diese endlich mit Poppy zurückkehrte. Er nahm eigentlich gar nicht mehr recht wahr wie den Raum betrat und schon bald drauf wieder verließ, er sehnte sich einfach danach zu schlafen. Rowena legte ihm einen feuchten Lappen auf die Stirn, das was Poppy ihr gerade gesagt hatte gefiel ihr überhaupt nicht und sie hoffte dass der Heiler den Poppy ins Schloss bestellen wollte, ihm helfen konnte. Sanft streichelte sie ihm über die Wange und merkte dass er sich gegen das Einschlafen wehrte.
„Schlaf ruhig Sirius, du brauchst deine Kraft noch", sie flüstert das nur und haucht ihm dann einen Kuss auf die Wange. Sirius murmelte etwas vor sich hin was sie nicht verstand, doch im selben Moment kam Poppy zurück ins Zimmer.
„Schläft er?" Wollte Poppy wissen doch Rowena schüttelt nur leicht den Kopf. Worauf Poppy ihn noch einmal eingehend untersucht.
„Heilerin Hopkirk hat mir versprochen so schnell wie möglich herzukommen, bis dahin sollten wir alles versuchen um das Fieber zu senken. Vor allem sollte er schlafen", sie betrachtete Sirius mit strengen Blick, welchen er aber gar nicht mit bekam, da er immer noch die Augen geschlossen hatte. Rowena macht Poppy platz am Bett und rief Remus über den Kamin zu sich, dann ging sie wieder zurück an das Bett.
In der zwischen Zeit hatte Poppy Sirius einen Fieber senkenden Trank verabreicht, welchen er nur wieder willig schluckte. Er sah mit fast ausdruckslosem Blick zu Rowena und ihr gefror das Blut in den Adern. Poppy gab ihm nun den Trank für einen Traumlosen schlaf der Sirius nur Sekunden später in einen ruhigen Schlaf sinken ließ, dann nahm sie Rowena sanft am Arm und führte sie aus dem Schlafzimmer und schloss die Türe hinter ihnen.
Noch bevor Madam Pomfrey das Wort ergreifen konnte kamen Remus und Ivy in die Privaträume der Blacks gestürzt.
„Rowena was ist passiert? Du klangst so ner …", weiter sprach Remus nicht, denn der Blick seiner Cousine verriet ihm das sie sich große sorgen machte und da Sirius nirgendwo zu sehen war, musste ihm etwas zugestoßen sein.
„Am besten setzten wir uns erst ein mal hin, ich werde ihnen dann alles erklären," durch brach Madam Pomfrey die Stille und schob Rowena zum Sofa. Ivy setzte sich in ein einen der Sessel und Remus setzte sich neben Rowena, die er gleich tröstend in die Arme nahm, sein Blick war allerdings fragend auf Madam Pomfrey gerichtet.
„Es ist so Mr. Lupin, Mrs. Black hat plötzlich unerklärlicher weiße sehr hohe Fieber bekommen und es steigt noch weiter an. Ich kann leider keine Ursache für diese Fieber finden. Soweit ich das festellen kann ist Mr. Black vollkommen gesund", sie machte eine Paus und noch bevor Remus etwas sagen konnte, sprach sie weiter. „Ich habe eine Heilerin aus St. Mungos her bestellt, sie ist eine der führenden Heiler auf ihrem gebiet und ich hoffe das sie licht in das Dunkel bringen wird. Sie wird so schnell wie möglich hier eintreffen. Bis dahin können wir nur warten und hoffen."
Ivy zog scharf die Luft ein und Remus klappte der Unterkiefer herunter. Wie konnte es sein das sein Freund auf einmal so krank geworden ist und es dann scheinbar noch nicht mal einen Grund dafür gibt? Sirius war doch gestern noch völlig in Ordnung gewesen und wenn er Poppy jetzt richtig verstanden hat, rang er gerade mit dem Tod. Zu seiner Überraschung erhob sich Rowena auf einmal und sah ihn dann an.
„Remus,
Ivy tut mir bitte den gefallen und bliebt hier bei Sirius, ich will
nicht das er alleine ist."
„Aber wo willst du hin Vena? Ich
meine willst du nicht lieber bei Sirius b …"
„Nein Remus, das ist lieb von dir, aber ich habe Albus versprochen ein Auge auf Harry zu haben und ich muss noch etwas erledigen, was zum einen keinen Aufschub duldet und zum andern ich selber machen muss", kurz huschte ihr ein lächeln über das Gesicht, da Remus sie zum ersten mal mit dem Kosenamen ansprach den sein Vater immer verwendet hatte, „bitte bliebt bei Sirius, ich weiß das eure nähe ihm gut tun wird."
„Sicher blieben wir bei Sirius Rowena", antwortete Ivy und sah dann zu Remus dem die ganze Sache offensichtlich nicht so recht war, „wenn etwas sein sollte werden wir dich sofort benachrichtigen.
„Danke
Ivy", ohne ein weiteres Wort ging Rowena zu Türe, und verließ
ihre Privaträume, mit schnellen schritten eilte sie die Gänge
entlang und verließ das Schloss. Während dessen starrt
Remus sprachlos. auf die Türe.
„Lass ihr etwas Zeit Remus",
flüstert Ivy ihm zu und schenkt ihm ein warmes lächeln und
auch Poppy versuchte ihn davon zu überzeugen das sie einfach
eine weile alleine sein musste.
Remus nickte leicht und Zorn stieg in ihm auf. Zorn darüber, das Rowena und Sirius wieder einmal nicht glücklich sein durften.
Poppy gab den beiden noch einige Anweisungen, dann verließ auch sie das Zimmer und Remus und Ivy gingen zu Sirius um sich um ihn zu kümmern.
Harry, Tara, Hermine und Ron saßen in den Drei Besen und lachten viel, vor allem als Fred und Gorge sich plötzlich zu ihnen gesellt hatten und Harry erstmal die peinlichsten Fragen gestellt hatten, wurde es ein sehr lustiger Vormittag.
„Sag mal Fred, warum seit ihr eigentlich hier?" Harry musterte die Zwillinge eingehend und wartete auf eine Antwort.
„Wieso fragst du das Harry? Wir stören dich doch nicht bei …", ein grinsen macht sich auf Freds Gesicht breit, „… was auch immer?"
„Nein ihr stört mich gar nicht, ich hab mich nur gewundert, das ihr hier seit, schließlich habt ihr ja ein Geschäft zu führen."
„Nun da wir von Mum wussten das ihr heute eure Hogsmead Wochenende habt, haben wir Lee den Laden überlassen, er kommt auch ein paar Stunden ohne uns aus" entgegnete Gorge und beendete das Thema damit. Tara grinste die Zwillinge an und legt Harry eine Hand auf seinen Oberschenkel, aber so das es die andern nicht sahen. Harry zuckt erst leicht zusammen als er ihre Hand dort spürte doch dann legte er seine Hand auf ihre.
„Ach Ron du ich hab ganz vergessen ich muss noch etwas besorgen, kommst du mit?" Hermine sah zu den Zwillingen, die ihren Blick gleich verstanden und sprangen auf.
„JA
jetzt wo Hermine so was sagt wir müssen noch zu Zonkos wir haben
etwas … Geschäftliches mit ihm zu bereden, macht's gut und
denkt daran, wenn ihr was braucht wendet euch vertrauensvoll an uns",
mit diesen Worten verließen Fred und Gorge den Pup.
Ron
sieht den beiden verwundert her und dann zu Hermine die aufgestanden
war und nun auf ihn wartete, dann begriff auch er was Hermine
vorhatte und stand auch auf.
„Also wir sehen uns dann später ihr beiden", sagte Hermine und folgte mir Ron den Zwillingen.
„Ja bis später", riefen Harry und Tara wie aus einem mund den beiden hinter her und begannen dann zu lachen.
„Also auffälliger hätten sie sich nicht davon machen können", kicherte Tara an Harrys Seite, und dieser nickt zustimmend, doch eigentlich war Harry ganz froh etwas mit ihr alleine zu sein und war Hermine deswegen sehr dankbar.
„Und was machen wir beide jetzt noch so? Hast du eine Idee Harry?" Tara sieht ihn fragend an.
„Sollen
wir was Spazieren gehen?"
„Gute Idee lass uns in Richtung
Heulende Hütte gehen", sie nimmt seine Hand und steht auf nach
dem auch Harry auf gestanden ist zieht sie ihn mit sich nach draußen.
Die beiden schlendern Hand in Hand durch Hogsmead und Harry fühlt sich so wohl wie noch nie. Er bemerkt noch nicht mal das Rowena ihm in einem Gewissen abstand folgt.
Rowena
möchte Harry den Tag nicht verderben nur weil sie auf ihn
aufpassen muss, deswegen lässt er die beiden vorgehen, aber nur
soweit, das sie jeder Zeit rechtzeitig eingreifen kann.
Sie muss sich sehr Konzentrieren, damit ihre Gedanken nicht immer wieder zu Sirius abdriften und ermahnt sich immer wieder, das sie jetzt andere Aufgaben hat.
Als sie Hogsmead verlassen hat wirft sie sich Harrys Tarnumhang, denn sie ihn noch nicht wieder gegeben hatte über, dann schleicht sie etwas näher an die beiden heran, aber so das sie nicht hören kann was die beiden reden. Doch dann nimmt sie in dem nahe gelegenen Wald eine Bewegung war, die ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Harry erreicht mit Tara den Zaun von wo aus man auf die Heulende Hütte sehen kann, sie stehen eine weile nur da uns sehen zu dem alten Haus. Er sieht Tara an und will sie gerade etwas Fragen als sie sich auf die Zehenspitzen stellt und ihm einen kurzen, schüchternen Kuss auf die Lippen haucht, sich dann jedoch schnell leicht errötet von ihm ab wendet. Auch Harry errötet leicht doch dann nimmt er sie einfach in die Arme.
„Ich
mag dich sehr, sehr gerne Tara, ich kann dir gar nicht sagen wie
gerne."
„Ich mag dich auch sehr, sehr, sehr gerne Harry und
ich kann dir gar nicht sagen wie froh ich bin das du jetzt hier bei
mir bist", sie sieht ihn an und errötet noch mehr doch zu
ihrer Überraschung, beugt sich Harry nun zu ihr und gibt nun ihr
einen schütternden Kuss und sie lässt sich einfach gegen
ihn sinken.
„Oh sie mal einer an Potter hat eine Tussi
gefunden", erklang plötzlich eine kalte, schleimige Stimme
hinter ihnen und Harry wirbelte im selben Moment herum.
„Ich hätte nicht gedacht, dass du dich noch mal hier her traust Malfoy", sagt Harry ruhig doch schiebt er Tara hinter sich so das Draco sie nicht mit einem Fluch treffen kann.
„Oh Bitte Potter, ich habe mit dir noch einige Rechnungen offen und es wird mir ein vergnügen sein, dich bezahlen zu lassen", auf Dracos Gesicht taucht ein selbstgefälliges Grinsen auf-
„Träum weiter", antworte Harry, doch dann nimmt er weiter Gestallten war und fühlt wie eine eisige Kälte ihn zu Packen scheint, ohne lang zu überlegen flüstert er zu Tara, „lauf los."
Draco zieht seinen ZS und richte ihn auf Tara die davon laufen will und ruft „Impedimenta!"
Harry reagiert in Sekunden schnelle stellt sich mit gezogenem Zauberstab zwischen die beiden und schriet „Protgeo!"
Tara rennt weiter doch plötzlich tauchen weiter Männer auf die ihr den Weg versperren und ihre Zauberstäbe auf sie richten. Sie schlägt einen Hacken und rennt in eine Andere Richtung, als sie aus dem nichts etwas packt und hinter einige Büsche zieht. Rowena hält ihr den Mund zu bevor sie laut auf schreien kann und zieht sich dann mit der andern Hand den Tarnumhang herunter.
„Tara
nimm Harrys Tarnumhang und hol Hilfe, am besten du gehst zu Madam
Rosmerta, sag ihr das Professor Black Lupin schickt und sie dringend
den Phönix braucht. Sie weiß dann was zu tun ist. Beeil
dich." Rowena sprach sehr leise und ohne eine antwort abzuwarten
wirft sie Tara den Tarnumhang über und hört nur noch das
Tara sich schnell von ihr in Richtung Hogsmead entfernt. Rowena spürt
die Anwesenheit der Dementoren, doch kann sie diese nicht sehen, als
sie hört das Draco erneut einen Fluch auf Harry jagt zieht sie
ihren Zauberstab und eilt zu Harry, doch bleibt ihr das Herz stehen
als sie sieht das sich inzwischen auch Bellatrix Lestrang, Walden
McNair, Grab, Goyle und vier weiter Todesser die sie nicht kannte um
die beiden versammelt haben.
Sie überlegt nicht lange sonder
schaltet den ersten Todesser der ihr am nächsten steht aus, was
natürlich die Aufmerksamkeit der andern auf sich lenkt, sie
macht einen Hechtsprung und rollt sich über die Schulter ab, als
drei der Todesser einen Fluch auf sie jagen und kann den vierten
Fluch von Bellatrix gerade noch abwehren.
„SIE GEHÖRT MIR", schreit Bellatrix als sich die drei Todesser die Rowena nicht kennt auf sie zu kamen, „sorgt ihr dafür das Malfoy Potter ausschaltet.
Harry hat die Ablenkung durch Rowena genutzt und sich so weit wie es ihm möglich war ihr genähert so das die beiden nur gut 5 Meter trennen. Rowena lacht laut als sie Bellas Worte hört und sieht ihr lässig entgegen und nähert sich Harry ohne die Todesser aus den Augen zu lassen.
„Du bist mir doch gar nicht gewachsen Lestrange", sie sieht aus den Augenwinkel das Harry immer wieder Flüche von Draco abwehrt und selber Draco Flüche auf den Hals jagt, so das Draco einige male nur sehr knapp entkommen kann und kommt nicht umher Harry für sein Talent zu bewundern.
„Mit
dir werde ich schon noch fertig Lupin, Locomotor Mortis", sie
hattet ihren Zauberstab auf Rowena gerettet doch diese wert den Fluch
mühelos ab.
„Och bitte Bellatrix da musst du schon was
härteres Aufbringen", spottete Rowena und zu ihrer
Erleichterung war Harry jetzt dicht bei ihr. Doch begannen die
Todesser die beiden einzukreisen so das sie sich Rücken anrücken
einer übermacht gegen übersahen.
„Dir wird das Spotten noch vergehen Lupin." Lestrang gab den andern mit einem wink zu verstehen das sie angreifen sollte, doch noch bevor die ersten Flüche ausgesprochen wurden hatte Rowena ihren Schutzzauber um sich und Harry gelegt.
Tara rannte so schnell es ihr unter dem Tarnumhang möglich war zum Dorf, als sie die Drei Besen fast erreicht hatte prallte sie gegen eine Frau, und stürzte zu Boden wobei der Tarnumhang von ihr abfiel.
Ivy war im ersten Moment völlig erstaunt als sie etwas rammte, doch als sie das völlig verstörte Mädchen vor sich sah halft sie dieser beim aufstehen.
„Bei Merlin, wer ist den hinter dir her?" Ivy sah Tara fragend an.
„Madam Rosmerta ich… ich … ich muss… ihr … dringet etwas … mitteilen … bei der Heu… heu.. heulenden Hütte …. Harry …. ich … muss Hilfe ... holen", stammelte Tara nach Atem ringend. Ivy sah sie mit weit geöffneten Augen an, hob den Tarnumhang auf und wandte sich an das Mädchen.
„Dann geht schnell zu Rosmerta und richt sag ihr bescheid ich werde sehen ob ich Harry Helfen kann", ohne weiter auf Tara zu achten rannte Ivy los und hoffte das sie nicht zu spät kommen würde.
Tara sah ihr noch kurz nach, doch eilte sie dann weiter zu den drei Besen, wo sie Rosmerta die Nachricht von Professor Lupin überbrachte.
Rosmerta schob Tara dann in ein Hinterzimmer und weiß sie an dort zu bleiben, dann schrieb sie eilig einen verschlüsselten Brief und schickte ihre Eule gleich zu Dumbledore, damit er Hilfe schickte. Anschließend ging sie mit einem starken Tee zu Tara zurück und setzte sich zu ihr.
„Beruhige dich mein Kind, Hilfe ist unterwegs, sie werden Harry schon Retten", redet sie beruhigend auf die zitternde Tara ein.
„Es waren soviel und dann war es dort auf einmal so fürchterlich kalt", sie erschauderte bei dem Gedanken an diese schleichende Kälte, die sie dort einhüllte.
„Es war kalt? Bei Merlin es waren doch keine …", entsetzt sah Rosmerta das Mädchen an und nahm sie in den Arm als diese zu weinen begann, „schhh, du wirst sehen es wird alles gut werden, und wenn Professor Lupin bei ihm ist wird Harry nichts passieren, glaub mir."
„Ich hab solche Angst um ihn", wimmert Tara leise.
„Ja so ist das nun mal wenn man verliebt ist mein Kind, aber hab einfach vertrauen, in ihm Harry hat schon so manche Gefahren überstanden." Rosmerta gibt sich alle mühe Tara aufzumuntern, was sich jedoch als äußerst schwierig gestaltete, da sie sehr verängstig war. So saß sie einfach da und hielt Tara im arm.
Ivy rannte so schnell sie konnte den weg zur Heulenden Hütte endlang, bis von einer seltsamen Kälte eingehüllt wird und kurz darauf hört sie einen rasselnden Atem hinter sich. Blitz schnell dreht sie sich herum und ihr Augen weiten sich. 3 Dementoren nähern sich ihr und sie beschleicht das Gefühl das dies nicht die einzigen Dementoren waren.
„Expecto Patronum", schrie sie und aus der Spitze ihres Zauberstab schoss ein großer Silberner Kater hervor, der mit buschigen Schwanz und Katzenbuckel auf die Dementoren zuschoss und diese mit scharfen krallen in die Flucht schlug.
Ohne zu zögern setzte sie ihren Weg fort und als sie den kleinen Waldweg verließ stockte ihr der Atem.
Rowena und Harry waren von neun Todessern umringt und vier weitere Todesser näherten sich der Gruppe. Sie sah das die Flüche der Todesser aus irgendeinen Grund in der Luft abprallten, konnte sich aber nicht erklären wieso das zu war, aber es gab ihr Zeit sich eine Ablenkung zu überlegen. Fieberhaft sah sie sich um und überlegte wie sie die Todesser von Harry und Rowena ablenken konnte als ein lauter schrei ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Und was sie sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Harry und Rowena standen Rücken an Rücken da die Zauberstäbe erhoben und beobachteten wie die Flüche der Todesser an dem Schutzschild abprallten. Doch Harry konnte deutlich fühlen wie ihn eine eisige Kälte zu umhüllen beginn und konnte an Rowenas Atem hören das es ihr nicht anders ging, doch noch etwas bemerkte er nur allzu deutlich, sie wurde schwächer, er konnte fast spüren wie ihre Kräfte sie verlassen und noch ehe er etwas zu ihr sagen konnte durchbrach einer der Flüche die Bellatrix auf Rowena zuschickte den Schutzschild und traff Rowena mit voller wucht, da sie nicht mehr in der Lage gewesen war, rechtzeitig einen gegen Zauber auszusprechen.
Ein Schrei zerschnitt die Luft und er hörte wie sie von dem Cruciatusfluch getroffen zu Boden ging. Harry wirbelte herum richtete seinen Zauberstab auf Bellatrix und schrie, „STUPOR", kaum das er den Fluch aus gesprochen hatte warf er sich zu Boden und rollte zur Seite, da hinter ihm Draco und McNair ebenfalls Flüche ausgesprochen hatten die Harry ausschalten sollten, die ihn beide nur knapp verfehlten. Ein kurzer Blick zu Bellatrix verriet ihm das er sie zwar nicht getroffen hatte, aber durch seinen Angriff war sie gezwungen von Rowena abzulassen, so das dieser eine Atempause blieb. Schnell stand Harry wieder auf den Füssen, und riss seinen Zauberstab hoch, er feuerte einige Flüche wahllos auf die Todesser zum so das diese immer wieder auswichen mussten. Harry hatte es gerade geschafft einen der Todesser auszuschalten, als er hörte wie Grabb hinter ihm zu Boden ging. Überrascht drehte er sich um und sah wie eine fremde Frau sich mit in den Kampf gestürzt hatte, dankbar für jede Hilfe, sah Harry kurz zu Rowena, die sich recht benommen wieder aufrappelte und selbst auch einige Flüche auf die Todesser los jagte.
Harry sah noch wie Rowena sich mit Bellatrix und Goyle duellierte, musste sich dann jedoch um Draco kümmern der ihn abermals angriff. Er ist seinem Fluch aus gewichen und es gelang ihm Draco zu lähmen, als er sich dann dem nächsten Todesser zu wand wischen alle zurück und Harry konnte deutlich fühlen warum.
Die
Dementoren, die sich bisher zurück gehalten hatten kamen nun auf
ihn Rowena und die Fremde Frau zu. Die drei stellten sich in einen
engen Kreis zusammen.
„Da kommen noch mehr", zischte Rowena
den andern beiden zu und man hörte an ihrer Stimme deutlich das
sie schmerzen hatte, mit schwerer Stimme fügte sie hinzu „Ivy,
Harry das sind mindestens 40 von ihnen wir müssen unsere
Patronen gemeinsam auf sie zu schicken. Also auf drei. Eins … Zwei
… Drei! EXPECTO PATRONUM!" Aus Rowenas Zauberstabspitze brach ein
blendend heller silberner Greif hervor und neben ihm erschienen fast
zeitgleich ein Hirsch und ein Kater, die sich auf die Dementoren zu
jagten und diese von den dreien fernhielten. Harry besah sich kurz
die Patronen von Ivy und Rowena und bemerkte dann in den Augenwinkeln
einen gelben Blitz der auf die Gruppe zu schoss.
„ROWENA RUNTER", schrie Harry und riss Rowena zu Boden, doch hörte er wie diese aufkeuchte und sich mit der Hand an die Schulter packte. Harry sah auf und sah wie von dem Kleinen weg aus sich einige Personen näherten, als er genauer hin sah konnte er die Professoren Dumbledore, McGonagall und Hagrid erkennen und sie wurden von Tonks, Kingsley und Charlie Weasley begleitet. Auch sie schickten ihre Patronen auf die Dementoren los, wodurch diese endlich in die Flucht geschlagen wurden und auch die Todesser zogen es bei Dumbledores erscheinen vor die Flucht zu ergreifen. Bellatrix hob Draco Lähmung auf und alle zusammen verschwanden sie im nichts.
