Kapitel 13 Hochzeitsglocken
Sirius streift nervös durch das Zimmer, er trägt einen schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd, einer Bordeauxroten Weste und gleich farbiger Krawatte. Remus saß in einem Sessel und grinste seinen Freund breit an, auch er trug einen schwarzen Anzug, allerdings mit grauer Weste. Er hatte in seinem Knopfloch eine rote Rose stecken und die für Sirius lag noch auf dem Tisch.
„Sirius beruhige dich, Rowena wird dir sicher nicht mehr vor dem Altar davon rennen", sagte Remus und als er Sirius Blick sah grinste er noch breiter.
„Ich weiß, ich weiß", antwortete Sirius und lief nach einer kurzen Pause wieder im Kreis herum, „es ist nur … ach ich weiß auch nicht."
„Dann setz dich, die Ladys brauchen nun mal was Länger und vergiss nicht es dürfte für deine Braut nicht so einfach sein, sich in ihrem zustand in das Kleid zu kämpfen."
„Du weißt wie sie aussehen wird?" Sirius ist plötzlich stehen geblieben und starrt Remus entgeistert an.
„Na was denkst du den, einer musste doch die Klamotten nach Hause schleppen", scherzte Remus. Sirius begann nun wieder nervös umher zulaufen und Remus schüttelte nur den Kopf, als es an der Türe klopfte wirbelte Sirius herum und wurde kreide Bleich. Remus stand auf, öffnete die Türe und sah Ivy vor sich, was ihm gleich die Sprache verschlug. Sie trug ein Fliederfarbenes Abendkleid, das Schultern - und Rückenfrei war. Vorne lief es am Dikultee Spitz zusammen und wurde, vom einem schmalen Band das im Nacken verkotet wurde, an der richtigen Position gehalten.
Ivy lächelt Remus an und wandte dann den Blick zu dem sehr nervösen Sirius.
„Wir sind so weit", sagte sie an Remus gewandt, „bist du sicher das Sirius das überleben wird?"
„Ja da bin ich mir sicher", antwortet Remus lachend. „Tatze wir müssen los", noch ehe Remus den Satz beendete, hatte Sirius die Rose gegriffen, sie ins Knopfloch gesteckt und das Zimmer verlassen, „wenn er doch immer so schnell wäre", lachte Remus und bot Ivy den Arm. Nachdem sie sich eingeharkt hatte gingen die Drei gemeinsam nach draußen, wo ein wunderschön geschmückter Pavillon stand. Die Stuhlreihen waren mit roten und weißen Rosen geschmückt und die Gäste waren bereits versammelt, als Sirius, Ivy und Remus ihre Plätze vor dem Priester einnahmen.
Die Musik spielte auf und alle Augen wandten sich nach hinten, wo nun die Braut, geführt von Albus Dumbledore, den Gang entlang schritt. Sirius vergaß, in dem Moment wo Rowena sah, alles um sich herum. Er nahm keine Sekunde lang den Blick von ihr und seine Nervosität war wie weg geweht. Sie sah in ihrem Kleid umwerfend aus. Es war ein Klassisches weißes Kleid aus weichem, matt glänzendem Satin und wunderschöner Perlenstickerei auf Spitzenverzierungen. Das Oberteil hatte schmale Trägerchen und war auf der Vorder - und Rückseite üppig verziert. Bei jeder ihrer Bewegungen glitzerten die Perlen im Licht. Die spitz zulaufende Taille zauberte ihr, trotz ihrer Schwangerschaft, eine Elfenhafte Figur.
Ab der Taille fiel der verzierte Rockteil wunder schön weit wallend zum Boden, so dass man unwillkürlich an die die Kleider aus dem 17 Jahrhundert denken musste und endet in einer gigantisch schönen und langen Schleppe. Ihr Haar war hochgesteckt und der kurze Schleier wurde von einem wunderschönen Diadem gehalten das im Licht der Sonne funkelte. Am Hals trug sie eine silberne Kette mit einem Anhänger der wie eine Fee aussah und mit sieben Diamanten verziert war. Rowena strahlte über das ganze Gesicht, auch sie erwiderte Sirius Blick den ganzen weg über. Als sie bei ihm und dem Priester an kamen umarmte Albus sie noch einmal Väterlich, übergab die Braut dann an Sirius und ging an seinen Platz. Sirius hauchte ihr einen Kuss auf die Wange und hauchte ihr leise ins Ohr, „du siehst wunderschön aus". Rowena lächelte ihm als antwort zu, dann nahm sie seine Hand in ihre und wendet sich dem Priester zu. Die Musik brach ab und alle sahen Gespannt nach Vorne.
„Liebes Brautpaar und verehrte Gäste", begann der Priester, „wir haben uns heute hier Versammelt um Zeuge zu werden, wie sich Rowena und Sirius heute vor Gott ihren Bund erneuern wollen." Er machte eine kurze Pause und sah die beiden dabei an.
„Vor nun fast 16 Jahren wart ihr beide gezwungen, eure Liebe mit einer heimlichen Hochzeit zukrönen und es ist euch beiden gelungen, trotz alle dem leiden, was euch beschieden war, den glauben an eure Liebe nicht zu verlieren. Ihr beide habt bewissen, das man auch die schlimmsten Zeiten durch stehen kann, wenn man nur an die Liebe des andern glaubt."
Bei diesen Worten vernahm der Priester ein leises Schluchzen unter den Gästen und sah wie Hermine sich gerade mit einem Taschentuch die Tränen von den Wangen tupfte.
„Bevor ich euch nun den Segen der Kirche gebe, möchte ich euch beiden die Gelegenheit geben eure von euch verfassten Gelübde dem andern vor zu tragen", er nickte ihnen zu, worauf sich Rowena zu Sirius drehte, sie sah ihm in die Augen und begann dann er zu singen.
Manchmal hab' ich meine Visionen,
sicher im Ziel, sicher im Leben,
aber das Ziel, wo soll es wohnen?
Wer kann mir Antwort geben?
Reißt mich mein Schmerz quälend entzwei,
wer außer Dir hört den Schrei?
Du weißt, wer ich bin,
nimm mich, wie ich bin!
Sirius hielt ihre Hände fest und drückte sie leicht, sie erwiderte den Blick und begann nun ihren Part des Liedes zu singen.
Sieh meinen Blick
und dann erzähl mir,
was Du drin siehst,
was Dich bewegt nun.
Sieh nur das Glück,
und es erzählt Dir,
nie wird uns Liebe leid tun.
Denn dieser Traum
wird für uns wahr,
Liebe und Glück sind so nah!
Du weißt, wer ich bin,
nimm mich, wie ich bin!
Sirius zieht sie etwas näher zu sich und legt ihr eine Hand um die Hüfte, dann Stimmt er mit einem Lächeln wieder in das Lied ein, so das sie jetzt zusammen Singen.
Erfüllt das Schicksal
dann die Träume nicht,
so leitet uns ein Liebeslicht.
Schenk' mir Dein Herz,
gib mir die Hand!
Schwör' mir das ewige Band.
Rowena endete mit dem Lied und ließ Sirius alleine weiter singen.
Du weißt, wer ich bin.
Nun war es Sirius der endete und Rowena wieder singen ließ.
Du weißt, wer ich bin.
Die beiden wechselten erneut erst sang Sirius und dann wieder Rowena.
Das ist, was ich bin.
Das ist, was ich bin.
Rowena drückt nun fest seine Hand und Singt erneut mit ihm zusammen, die letzten Worte des Liedes.
Nimm mich, wie ich bin!
Die beide sahen sich noch eine Weile an bis der Priester sich Räusperte und somit die Aufmerksamkeit der beiden wieder auf sich lenkte.
„So da ihr euch nun eure Gelöbnis gesagt, vielmehr gesungen habt, ist es nun mehr am mir euch den Segen der Kirche zu erteilen, Bitte reich euch gegenseitig die Linke Hand", er wartete bis die beiden die getan haben und wickelte dann seine Stola um die Hände der beiden, dann er setzte er feierlich fort, „Sirius Black, ist es dein freier Wille, mit der hier anwesende Rowena Angelina Lupin vor Gott den Bund der Ehe ein zugehen? Dann antworte mit ja, so war mir Gott helfe."
„Ja, so war mir Gott helfe", antwortete er mit leise aber entschlossener stimme.
„Wirst du sie lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten, bei Gesundheit und bei Krankheit, in Armut und in Reichtum, bis das der Tot euch scheidet? So antworte ja, mit Gottes Hilfe."
„Ja, mit Gottes Hilfe", er sah aus dem Augenwinkel das sich der Priester nun an Rowena wandte.
„Rowena Angelina Lupin, ist es dein freier Wille, mit dem hier anwesenden Sirius Black vor Gott den Bund der Ehe ein zugehen? Dann antworte mit ja, so war mir Gott helfe."
„Ja, so war mir Gott helfe", sie Sprach ebenfalls recht leise, aber in ihren Augen sammelten sich langsam die Freudentränen.
„Wirst du Ihn lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten, bei Gesundheit und bei Krankheit, in Armut und in Reichtum, bis das der Tot euch scheidet? So antworte ja, mit Gottes Hilfe."
„Ja, mit Gottes Hilfe." Der Priester nickte nun Remus zu der ihm die Ringe reichte, welche er zunächst segnete, dann hielt er Sirius den Ringe entgegen mit der auf Forderung ihm nun nach zusprechen.
„Nimm diesen Ring", begann der Priester
„Nimm diesen Ring", wiederholte Sirius
„Als ewiges Zeichen der Liebe und Treue zu dir", fuhr der Priester fort.
„Als ewiges Zeichen der Liebe und Treue zu dir", wieder holte Sirius während er Rowena den Ring auf den Finger streifte.
„Nun sie Rowena", erreicht ihr nun den größeren Ring für Sirius und sagte nun ihr den Spruch vor, „nimm diesen Ring."
„Nimm diesen Ring", ihre Stimme zitterte ein wenig, weil sie sehr gegen die Tränen ankämpfen musste.
„Als ewiges Zeichen der Liebe und Treue zu dir", endete der Priester.
„Als ewiges Zeichen der Liebe und Treue zu dir", nun streifte auch sie ihm den Ring über den Finger.
„Somit erkläre ich euch, vor Gott und den hier anwesenden Gästen zu Mann und Frau, sie dürfen ihre Frau jetzt küssen", er grinste die beiden an, da Sirius Rowena schon zu sich gezogen hatte und leidenschaftlich küsste, ohne auf seine letzten Worte zu warten.
Remus räusperte sich kurz und gewann so die Aufmerksamkeit seines Freundes, was Remus aus nutzte um seine Cousine fest zu umarmen. „Herzlichen Glückwunsch Cousinchen, wenn der Kerl dir ärger machen sollte zögere nicht und sag es mir dann gibt es ärger mit mir", er grinste bei diesen Worten breit und zwinkerte ihr zu, als sie ihm lächelnd zu nickte, dann wandte er sich an Sirius der ihn nun gespielt beleidigt ansah, „und du passt mir gefällig auf die Kleine auf ist das klar?" Remus umarmte nun auch Sirius ohne auf eine Antwort von ihm zu warten.
„Worauf du einen lassen kannst Moony", flüsterte er ihm zu während er die Umarmung erwiderte. Sie verbrachten nun einige Zeit damit die Gratulationen entgegen zu nehmen. Dann gingen sie gefolgt von den Gästen zu einem sehr großen Pavillon unter dem die Tische Hufeisenförmig aufgestellt waren. Sirius und Rowena nahmen in der Mitte platz, während die Gäste ihre Plätze einnahmen beugte sich Sirius zu Remus.
„Ich danke dir das du uns diesen wunderschönen Tag auf deinem Grund und Boden ermöglichst", flüsterte er seinem Freund zu.
„Da gibt es nichts zu danken Sirius, dafür sind wir schließlich freunde", er zwinkerte Sirius zu und als sich alle Gäste gesetzt haben stand er auf und sah durch die Runde. Sirius beobachtete seinen Freund und ein Grinsen huscht über sein Gesicht, da er weiß das Remus es hast Reden zu halten, wodurch er sich gleich noch geehrter fühlte.
„Meine Liebe Rowena, mein geschätzter Sirius", er grinste Sirius kurz an, „ich freue mich ganz besonders heute diesen Tag mit euch verbringen zu können. Vor 15 Jahren, war mir und euch dieses Glück leider nicht beschieden und von daher war es umso wichtiger für uns alle dieses Glück nach zu holen. Ihr beide seid die besten Freunde die ich habe und auch meine letzte Verwandtschaft", sein Blick glitt zu Rowena die ihn mit Tränen in den Augen anlächelte. „Ich werde euer Glück mit allem was ich zu geben habe schützen, so wie ihr beide es auch für mich tun würdet. Egal was die Zukunft uns noch bringen mag ich werde immer an eurer Seite sein. Es soll nichts geben was uns auseinander bringt." Remus machte eine kurze Pause um seine Gedanken zu ordnen, „Rowena, Sirius ihr habt in den letzten Jahren so viel durch gemacht, wart solange getrennt und habt gelitten wie es sich kaum einer vorzustellen vermag, selbst ich könnte es mir nicht vorstellen wenn ich es nicht eurer beider Augen gesehen hätte, aber ihr habt diese harte Zeit überstanden und zueinander gehalten. Ich wünsche euch aus tiefsten Herzen, das ihr nun für den Rest eures Lebens nur glückliche Zeiten erleben mögt. Genießt jede Sekunde die ihr gemeinsam habt und achtet gut auf euer Kind. Was ich dazu tun kann um euch Glücklich zu sehen werde ich tun das schwöre ich euch hier vor euren Gästen und eines Tages, da bin ich mir sicher, werden wir in Frieden leben können und uns vor nichts mehr fürchten müssen", er nimmt sein Glass und hebt es leicht in die Höhe, bevor er seine rede beendete, „auf euch, die besten Freunde die man haben kann. Ich liebe euch beide. Auf Rowena und Sirius." Die Gäste haben sind ebenfalls aufgestanden und stimmten ihn Remus tost mit ein.
Sirius sah seinen Freund verwundert an, von dem er so offene Worte nicht gewohnt war. Dann lächelt er Remus an und formte mit den Lippen ein "Danke".
Sirius und Rowena schnitten, nach Remus Rede, die Torte an und dann wurde ersteinmal Kaffe getrunken.
Als alle mit essen Fertig war, spielte die Musik auf und das Brautpaar eröffnete den Tanz. Die beiden schienen zu den Walzerklängen über das Parkett zu schweben.
Ivy stand zur Überraschung aller bei den Musikern und sag zu der Walzermelodie ein Lied.
Tänzerin
Bärenkind
Letztes
Blatt im Kalender
Und dein Lied jemals singt
Es war einmal im
Dezember
Sag
wer hält mich fest im Arm
Schlittenfahrt und doch ist mir
warm
Paare drehen sich geschwind
Musik verweht im Wind.
Ivy
verstummte und die Musik spielte nun etwas lauter eine
Zwischenmelodie. Wie auf zu ruf setzte Ivy erneut an, diesmal aber
nicht wie vorher mit Leiser ja fast zarter Stimme, sondern Lauter und
mit viel mehr Ausdruck in der Stimme.
Sag
wer hält mich fest im Arm
Schlittenfahrt und doch ist mir
warm
Paare drehen sich geschwind
Musik verweht im Wind
Seid
so weit, lange schon
Märchentraum im Dezember
Sehnsucht
ruft mein Herz nach Haus
Über Meere und Länder
Ihre Stimme wurde wieder leiser und auch die Musiker waren nur noch sehr leise am spielen.
Und
ein Lied leis' erklingt
Es war einmal im Dezember.
Nach dem der Walzerklänge verklungen waren, spielte ein neues Lied auf und als Sirius von der Tanzfläche gehen wollte, hielt Rowena hin fest und sah ihm Tief in die Augen.
I
lived my life in shadow
Never the sun on my face
It didn't seem
so sad, though
I figured that was ma place
Now I'm bathed in
light
Something just isn't right
I'm
under your spell
How else could it be
Anyone would notice
me
It's magic I can tell
How you set me free
Brought me out
so easily
Rowena lächelt leicht als sie sein verdutztes Gesicht sah und begann, während sie weiter sang, erneut zu den Klängen der Musik zu tanzen.
I
saw a world enchanted
Spirits and charms in the air
I always
took for granted
I was only one there
But your power
shone
Brighter than any I've shone
I'm
under your spell
Nothing I can do
You just took my soul with
you
You worked your charm so well
Finally I knew
Everything
I dreamed was true
You make me believe
The
moon to the tide
I can feel you inside
Sirius war wie verzaubert von Rowenas Gesang und nahm nur noch ihre Stimme und ihre Bewegungen wahr nach denen er sie beim Tanzen führte.
I'm
under your spell
Surging like the sea
Pulled to you so
helplessly
I break with every swell
Lost in ecstasy
Spread
beneath my willow tree
You make me complete
You
make me complete
Rowena beendete den Tanz, sah ihm aber immer noch in die Augen.
You make me complete
Leise
verklang die Musik im Hintergrund und nur noch Sirius konnte sie
hören als sie das Lied beendete.
You make me complete
Sirius zog sie zu sich und Küsste sie liebevoll, er bemerkte noch nicht mal das die anwesenden Rowena applaudierten, nach einer weile löste er sich vor ihr und führte sie zum Tisch.
„Habe ich dir eigentlich schon mal gesagt, dass du wunderschön singen kannst" hauchte er ihr ins Ohr als er sich neben sie setzte.
„Lass mich überlegen… hmmmm ... also nicht das ich mich daran Erinnern könnte", erwiderte Rowena ihm mit einem neckischen grinsen.
„Nicht? Na dann habe ich es ja jetzt gesagt", entgegnete er ihr mit seinem typischen Rumtreibergrinsen, „aber jetzt musst du wohl oder übel mal auf meine alles überstrahlende Anwesenheit verzichten, aber wage es nicht und rühr dich von der Stelle." Sirius stand auf, gab ihr einen zärtlichen Kuss und verschwand dann unter den tanzenden Gästen. Rowena sah ihm überrascht und verwirrt nach, ließ ihren Blick dann aber durch das Zelt schweifen und blieb auf Ivy und Remus hängen.
„Ein süßes Paar", murmelt sie leise vor sich hin. Rowena beobachtet die beiden noch eine weile Gedanken verloren.
Bis sie von einer wunder schönen Gitarrenmelodie abgelenkt wurde, ihr Blick schweifte über die Tanzfläche zu der kleinen Bühne auf dem die Musiker saßen und was sie da sah verschlug ihr die Sprache. Es war nicht wie sie angenommen hatte einer der Musiker der da spielte, sondern niemand anderes als Sirius selber. Ihr klappte der Mund auf als er ihren Blick auffing und zu singen begann.
Have I told you lately that I love you?
Have I told you there's no one else above you?
Fill my heart with gladness
take away all my sadness
ease my troubles that's what you do
Rowena fühlte wie ihr die Tränen in die Augen schossen wandte aber den Blick nicht von ihm ab, er saß da auf einen Barhocker spielte Gitarre und sang nur für sie, seine warme, sanfte Stimme löste in ihr ein Gefühl von tiefster Zufriedenheit aus und leise summte sie das Lied mit.
For the morning sun in all it's glory
greets the day with hope and comfort too
You fill my life with laughter
and somehow you make it better
ease my troubles that's what you do
There's a love that's divine
and it's yours and it's mine like the sun
And at the end of the day
we should give thanks and pray
to the one,
to the one
Have I told you lately that I love you
Have I told you there's no one else above you
Fill my heart with gladness
take away all my sadness
ease my troubles that's what you do
Sirius
sah von der kleinen Bühne herab zu Rowena, all die Gäste
hatte er ausgeblendet und hatte das Gefühl das er mit Rowena
alleine sei, irgendwo an einem einsamen flecken Erde. Nur sie und er
und sein ungeborener Sohn und für diesen Augenblick waren alle
sorgen und Ängste vergessen.
Er spielte die die Gitarre nun
etwas kräftiger, wodurch ihr Klang lauter wurde und auch seine
Stimme ob etwas an und verlieh der Textpassage noch mehr aussage.
There's a love that's divine
and it's yours and it's mine like the sun
And at the end of the day
we should give thanks and pray
to the one,
to the one
Rowena hielt es jetzt nicht mehr auf ihren Platz ohne den Blick von ihm zu nehmen erhob sie sich und ging langsam auf ihn zu. Währendessen wurde seine Stimme wieder leiser und er sah ihr mit einem sanften lächeln entgegen.
And have I told you lately that I love you
Have I told you there's no one else above you
You fill my heart with gladness
take away my sadness
ease my troubles that's what you do
Sirius betonte die letzten Worte des Liedes noch einmal besonders und spielte dann noch ein wenig auf der Gitarre bis er auch diese langsam ausklingen ließ. Rowena hatte die Bühne bereits betreten und stand direkt vor ihm, als er die Gitarre abgab viel sie ihm um den Hals und küsste ihn so dass es beiden die Luft nahm. Sirius löste sich von ihr und sah ihr, nach Luft schnappend, in die Augen.
„Das solltest du lieber nicht tun, sonst könnte ich vergessen das hier Zeugen sind", raunt er ihr leise ins Ohr was ihr einen wohligen Schauer über den rücken jagte.
„Das habe ich bereits vergessen, du hast wunderbar gesungen", sie lehnte sich gegen ihn und lauscht seinem Herzschlag.
Er grinste sie an, gab ihr noch einen Kuss und ging dann mit ihr zurück zu den Gästen.
Der Nachmittag verging wie im Flug und am Abend, gab es ein sehr reichhaltiges Büffet zur Überraschung von Rowena und Sirius, hatte sich mittlerweile der gesamte Orden versammelt und einige ihrer alten Schulkammerraden waren auch gekommen. Wie sich später raus gestellt hatte, wurden diese Leute alle noch von Professor Dumbledore eingeladen, der den Beiden ein großes Fest gönnen wollte.
Es war ein wunderschöner Abend, es wurde viel getanzt, gesungen und noch viel mehr gelacht.
Vergessen waren für einen Tag die Probleme, Ängste und Sorgen, die sie alle täglich heimsuchten. Vergessen waren die Todesser und ihr Meister. An diesem Tag wurde nur ausgelassen gefeiert. Rowena stand mit Ivy und einer alten Klassenkammeradin beisammen und unterhielt sich angeregt mit ihnen. Bis Remus zu den dreien stieß, um Rowena zum Tanz aufzufordern, den so hatte er seine Cousine wenigstens mal ein paar Minuten für sich und konnte sich mit ihr unterhalten, ohne das hundert andere um sie herum standen. Rowena war im ersten Moment mehr als erstaunt darüber das Remus sie zum Tanz aufforderte, da er sich da normaler weise immer gekonnt drum drückte, doch hielt ihre Verwunderung nur kurz an und sie genoss es dann sehr mit Remus über das Parkett zu schweben.
„Du siehst wunderschön aus Rowena, wenn du so glücklich bist", er schenkte seiner Cousine einen warmes lächeln.
„Du bist ein alter Charmeur Remus, doch ich danke dir für dein Kompliment. Ich muss sagen, dass Ivy, dir aber sehr gut tut", sie schmunzelte leicht und beobachtete wie sein Blick gleich zu Ivy ging, als sie ihren Namen erwähnte.
„Ja ich muss, dir ganz ehrlich sagen, dass ich über mich selber überrascht bin. Ich hätte nie geglaubt, dass ich es zulassen würde, dass sich ein Mensch so in mein Leben schleichen kann, wie sie es getan hat. Je länger ich mit ihr zusammen bin, umso mehr wird mir klar…", er brach ab, sah seine Cousine an und lächelte verträumt.
„Was wird dir klar?", harkte Rowena nach, obwohl sie sich denken konnte was er sagen wollte.
„Wie sehr ich sie liebe, Vena."
Rowena hauchte ihm einen Kuss auf die Wange und ihr Blick blieb auf seinen Augen hängen. Wie oft hatte sie schon in dies Augen gesehen, doch früher waren sie meist sehr traurig, leer ja fast schon eisig und jetzt?
Nichts von dem war mehr da, im Gegenteil, sie strahlten eine Wärme aus, wie noch nie zu vor, man brauchte ihn nicht zu fragen, ob er Glücklich war, den das sah man in seinen Augen, die für sie wie ein Spiegel in seiner Seele wahr, auch wirkten sie lebendiger den je auf Rowena und doch konnte sie eine Spur Angst darin erkennen und sie wusste nur zu gut was für eine Angst es war.
Währende
Remus sie beim Tanzen führte, gingen ihre Gedanken in die
Vergangenheit, sie waren beide noch kleine Kinder und doch hatte sie
schon damals in Remus ihren großen Bruder und Beschützer
gesehen. Sie waren beide fröhlich und wagemutige Kinder, denen
kein Baum zu hoch und kein Weg zu schmal war. Bis zu dieser einen
verhängnisvollen Nacht, an dem sich das Schicksal von ihrem
Cousin erfüllen sollte.
Sie konnte sich noch zu gut daran
erinnern, wie es geschehen war und es jagte ihr Heute noch einen
Schauer über den Rücken wenn sie daran dachte, wie sich
Fenrir Greyback in den 7 Jährigen Remus verbiss. Als er endlich
von Remus abließ, wagte sie sich nicht von dem Baum herunter,
auf den Remus ihr noch hoch geholfen hatte, selbst ihr Onkel brauchte
eine ganze Zeit bis er sie darunter bekam. Sie ist sich bis heute
nicht sicher, ob Remus noch leben würde, wenn sein Vater und die
andern Zauberer nicht so plötzlich auf getaucht wären.
„Alles klar mit dir Kleines?", riss seine Stimme sie aus den Erinnerungen, sie schüttelt sich kaum merklich und lächelte ihn wieder an.
„Ja, ich war nur was in Gedanken, Remus?"
„Ja?"
„Ich bin froh, dass ich dich habe", sagte sie leise und drückte seine Hand.
„Dito", erwidert er lächelnd und wirbelt sie um sich herum. Das Lied endete, doch da Remus noch keine Lust hatte Rowena wieder mit den andern zu Teilen, tanzte er auch den nächsten Tanz mit ihr. Die beiden wirbelten über das Parkett, als hätten sie nie etwas anderes getan und die neugierigen Blicke der andern bemerkten beide nicht. Rowena grinste breit als sie Tara und Harry wie zusammen geklebt in einer Ecke stehen sah, die beiden waren so mit einander beschäftigt, dass sie nicht bemerkten, das Fred und Gorge immer wieder mit einem viel sagenden Grinsen, zu ihnen sahen. Das die beiden etwas Ausheckten, konnten sogar jemand der sie nicht so gut kannten, erkennen.
Remus musterte seine Cousine und nun war er es der in Erinnerungen versank.
Er dachte daran, wie sehr sie ihm durch die Zeit, nach seiner ersten Verwandlung geholfen hatte. Sie war gerade mal 6 Jahre alt und doch, weigerte sie sich vehement, in ihn etwas anderes zu sehen als ihren Beschützer. In all den Jahren die darauf folgen sollten, war sie immer eine der Ersten die an seiner Seite waren, wenn es ihm nach seiner Verwandlung so schlecht ging. Er kann sich nicht erklären warum, aber er schöpfte aus ihrer bloßen Anwesenheit neue Kraft.
Wenn Rowena und sein Vater damals nicht so bedingungslos zu ihm gehalten hätten, und später auch Sirius und James, wer weiß was aus ihm geworden wäre.
Eins wusste er jedoch mit Sicherheit, ohne sie und seine Freunde, wäre er heute nicht hier um ausgelassen mit den anderen zu feiern, entweder wäre er schon längst tot oder aber zu so einem verachtenswertes Scheusal wie Greyback geworden.
„Jetzt grübelst du aber", drang die sanfte Stimme von Rowena in sein Bewusstsein und Lächeln umspielte seine Lippen.
„In Ordnung du hast mich erwischt Vena", er ließ seinen Blick über die andern Tanzpaare gleiten, dabei sah er, dass Ivy mit Charly am Tanzen war und beide herzhaft am lachen waren.
Auch er und Rowena tanzten noch eine ganze weile zusammen, scherzten dabei oder unterhielten sich über vergangenes.
Sirius,
der in einer Ecke des Pavillons stand, ließ seinen Blick über
die Gäste schweifen, bis er eine sehr zerlumpte Gestallt am
Büffet stehen sah. Er musterte den Fremden eine ganze Zeit
skeptisch.
Der
Mann wirkte sehr schmutzig aus, trug zerrissene Kleidung und sein
schwarzes, stark verstrubeltes, langes Haar, schein schon sehr lange
nicht mehr gewaschen worden zu sein, auch der struppige Vollbart war
völlig ungepflegt. Seine braunen Augen wirkten sehr müde
und dicke Augenringe zeichneten sich unter diesen ab.
Trotz
alle dem kam Sirius dieser Mann vertraut vor, so als ob er ihn schon
ein Leben lang kennen würde, also ging er kurzerhand auf den
Fremden zu. Der Blick des Mannes war verwirrt, nein es stand die pure
Angst in seinen Augen und als sich ihre Blicke trafen, durchfuhr
Sirius ein Schock, denn er wusste nun wer dieser Mann war.
„Nein
das kann nicht sein, dass ist unmöglich", murmelt Sirius
vor sich hin und seine Schritte beschleunigten sich, bis er direkt
vor dem Fremden stehen blieb, der jedoch erschrocken einen Schritt
zurück trat.
„Bei
Merlin, du bist es!" Sirius starrte sein gegenüber
fassungslos an. "James? Verdammt wo kommst du den her, du bist
doch ...", er beendete diesen Satz nicht sondern umarmte seinen
tot geglaubten Freund herzlich, zu groß war seine Freude
darüber, seinen besten Freud widerzusehen. Im wäre in
diesem Moment nicht mal im Traum der Gedanke gekommen, dass es eine
Falle sein könnte und der Mann vor ihm vielleicht ein Todesser
hätte sein können.
James
erstarrte bei seiner jähen Umarmung aber und sah Sirius noch
verwirrter als vorher an.
„Sie
kennen mich", fragte er und fügte an, den nun überrascht
aussehenden, Sirius flehend hinzu, „bitte helfen sie mir, sagen sie
mir wer und was ich bin!"
Sirius
klappte der Mund auf, er warf einen flüchtigen Blick zu Remus
und Rowena, die noch immer zusammen tanzten und schob James erstmal
von dem Buffet weg, um in einer ruhigern Ecke mit ihm zu reden.
Rowena bemerkte, das Sirius immer wieder besorgt/versohlen zu ihr und Remus blickte und seine Augen sagten ihr überdeutlich, dass gerade etwas geschehen sein musste. Sie musterte den Mann, den Sirius gerade von der Gesellschaft weg schob und hatte plötzlich das Gefühl, dass ihr Herz stehen bleiben würde. Aus den Augenwinkeln merkte sie, dass Remus dies ebenfalls mitbekommen hatte, da er den Tanz abrupt abbrach. Ohne ein Wort zu sagen folgten sie sofort Sirius besorgt aus dem Zelt.
Sie sahen dass Sirius mit dem Fremden fast den See erreicht hatte und beide begannen gleichzeitig ihnen nachzulaufen, bis sie die beiden erreicht hatten.
„Sirius
was …", sie verstummte als sie in die verwirrten Augen des Mannes
blickte, der Sirius nun gegenüberstand und ein keuchen drang aus
ihrer Kehle. Sie schrak zusammen als Remus neben ihr auf den Mann los
ging, ihm an Kragen Packte und gegen einen Baum drückte.
„Raus
mit der Sprache, wer sind sie und wer hat sie hergeschickt?",
dröhnte Remus Stimme durch die Nachtluft. Sirius brauchte nur
eine Schrecksekunde, ehe er dazwischen ging. Nur mit sehr viel Mühe
gelang es ihm Remus von James abzudrängen.
„Moony, warte gib ihm eine Chance, er weiß nicht wer er ist und wir sollten ihm helfen es heraus zu finden", sein Blick ging Hilfe suchend zu seiner Frau.
Diese ging nun langsam auf James zu, gab Remus und Sirius mit einen knappen Blick zu verstehen, dass sie sich etwas zurückziehen sollten. Sie jedoch blieb dann dicht vor der zerlumpten Gestallt stehen.
Während Sirius und Remus etwas weiter zum See gingen, starrte James die, ihm unbekannte, Frau vor sich an. Langsam nahm Rowena seine Hände in ihre und sah ihm in die Augen.
„Entspannen sie sich, ich werde Ihnen nicht weh tun", versprach sie ihm mit leiser, warmer Stimme und dann trat Stille ein. Sie konzentrierte sich ganz auf James und drang langsam in seine Gedanken ein, doch nach einer Weile hatte sie das Gefühl auf eine Wand zustoßen, die irgendetwas zu verstecken schien, doch merkte sie auch deutlich, das dieser Teil seiner Erinnerung, auch ihm verborgen blieb. Sie drehte den Kopf zu den andern beiden und ließ eine Hand von James los, sie war sich nun sicher, dass es James war, doch konnte sie sich nicht erklären, wieso er hier stand und was mit seiner Erinnerung geschehen war. Als Sirius ihren Blick bemerkte kam er mit Remus zu ihr zurück und beide sahen sie neugierig an.
„Er ist es, daran habe ich keine Zweifel, aber er kann sich an nichts was vor den letzten vierzehn Jahren geschehen ist Erinnern, ich weiß nicht wieso, ob durch einen Fluch oder einen Schock. Alles woran er sich erinnern kann ist an eine rastlose Wanderung, von einem Ort dieser Welt zu einem anderen, immer die Hoffnung hegend, herauszufinden wer er ist."
„Du bist sicher das er keiner von Ihm ist und die seine Erinnerung nur Manipuliert haben," harkte ihr Cousin nach, dem die ganze Sache immer noch sehr suspekt vor kam.
„Ja, Johnny, da bin ich mir sicher, so gut kann man keine Erinnerung Manipulieren, nicht über Jahre hinweg.
„Wovon reden sie eigentlich verdammt noch mal. Wo bin ich hier und was ist das für ein Schloss?" erklang nun die nervöse Stimme von James neben Rowena und zog die Blicke der anderen auf sich. Doch ehe einer der drei etwas sagen konnten, durch drang eine weitere Stimme die Nachtluft.
„Ich denke nicht, dass hier der angemessene Ort ist über so etwas zu reden, denkt ihr nicht auch?", mit einem Warmen lächeln und einem prüfenden Blick, trat nun Albus Dumbledore zu der kleinen Gruppe.
„Professor wir ..."
„Schon gut, Sirius, schon gut... Ich denke ihr beide sollte euch besser wieder um eure Gäste kümmern, besonders aber um Harry", unterbrach der Schulleiter ihn, und warf einen bedeutungsschweren Blick zum Festzelt zurück, „ich werde mit James Potter in mein Büro gehen und mich in ruhe mit ihm unterhalten."
Die drei Freunde warfen sich einen kurzen Blick zu, dann nickte Sirius, legte seinen Arm Rowena und führte sie, nach einem letzten Blick auf seinen tot geglaubten Freund, zurück zur Hochzeitsgesellschaft.
Remus zögerte noch einen Moment, doch nach dem Dumbledore ihm einen aufmunternden Blick zu warf, folgte er den beiden und versuchte auf dem Weg zum Festzelt seine Gedanken zu Orden.
„Nun James, möchte ich mich Ihnen erst einmal vorstellen, damit Sie wissen wer Ihnen gerade gegen übersteht. Ich bin Albus Dumbledore und der Schulleiter von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Der Schule die auch Sie vor Jahren, besucht haben", er lächelte sein Gegenüber warm an als er dessen offensichtliche Verwirrung sah und als dieser den Mund zum Protest öffnete hob er nur beschwichtigend die Hand, „ich schlage vor wir gehen erst einmal in mein Büro Mr. Potter, dort werde ich ihnen gerne alle Fragen beantworten, die sie beschäftigen und vielleicht können wir ihrer Erinnerung etwas auf die Sprünge helfen, wenn sie eine alte und mit Sicherheit gut vertraute Umgebung wieder sehen." Mit einer einladenden Geste deutete der Schulleiter den Weg entlang, der zum Schloss führte und obwohl James sich alles andere als wohl in seiner Haut fühlte, folgte er stumm dieser Einladung und ging neben diesem sehr beeindruckenden Mann her, auf das Schloss zu und auch wenn er sich nicht erklären konnte warum, wusste James, das er diesem Mann vertrauen konnte und auch den Personen die er eben getroffen hatte, obwohl sie ihm alle Fremd waren.
Nachdem
Rowena, Remus und Sirius das Zelt erreichten, beschlossen sie von dem
eben erlebten erstmal nicht weiter zu reden, denn sie wollten nicht
das andere davon etwas mitbekamen, vor allem Harry nicht, da sie doch
noch leichte zweifle dran hatten, ob sie wirklich gerade vor James
Potter gestanden haben.
Remus machte sich gleich auf den Weg zu
Ivy, doch so sehr er sich auch bemühte konnte man, wenn man ihn
gut kannte, erkennen das ihn etwas beschäftigte, die entging
auch Ivy nicht, doch Remus umging ihre Frage geschickt, in dem er sie
einfach auf die Tanzfläche zog.
Rowena verfolgte das mit einem warmen lächeln und kam erst aus ihren Gedanken zurück, als ihr Gatte ihr einen Kuss auf die Lippen hauchte. Nach dem sie sich von seinen Lippen löste sah er ihr tief in die Augen und ein ihr nur alt zu bekanntes Grinsen trat auf sein Gesicht, das sich bis in seine Augen fortsetze.
Ehe sich Rowena versah wurde sie auf die Tanzfläche gezogen und Sirius begann laut und über die noch spielende Musik zu singen.
I got chils
They´re multiplyin´ and Im losin
control.
Cause the power youre supplyin
ìts electrifyin.
Rowena sah ihn einen Moment lang verblüfft an, doch dann grinste sie ihn an, schob ihn von sich fort und begann nun ihrer seits zu singen, dabei hatte die Kappelle so schnell reagiert, das sie nun in das Lied einstiegen.
You better shape up, cause I need a man
and my heart is set on you.
You better shape up.
you better understand
to my heart I must be truenothinleft for me to do.
Sirius ließ sich zurück drängen, als sie ihn mit energischer Geste auf die Gäste hinter sich zuschob, doch nahm er keine Sekunde den Blick von ihr und sein altbekanntes Runtreibergrinsen trat ihm ins Gesicht, als er wieder in das Lied einstimmte und nun mit ihr Zusammen sang.
Youre the one that I want.
You´re the one to oh-oh-oh honey
The one that i want
You´re the one to oh-oh-oh honey
Youre the one that I want.
You´re the one to oh-oh-oh honey
Oh what indeed
Rowena drehte ihm den Rücken zu und marschierte nun im Rhythmus der Musik weg von ihm und sag alleine weiter, jedoch warf sie immer wieder verführerische Blicke über die Schulter zu. Sirius merkte nur zu deutlich dass sie ihm an der Angel hatte und folgte ihr langsam über die Tanzfläche.
If youre filled with affection
youre too shy to convey,
Meditate in my direction.
Feel your way.
Sirius hatte sie schnell wieder eingeholt, packte sie am Arm, um sie zu sich herum zu ziehen, dann presste er sie fest an sich heran und seine Augen begannen leicht zu Funkeln, als er nun sang.
I better shape up, cause you need a man.
Sie hingegen legte nun ihre Hände auf seine Brust und schob ihn ein wenig von sich und stellte mit ihrem Part des Liedes eine Forderung an ihn.
I need a man
who can keep me satisfied
Mit einem kurzen zwinkern drückte Sirius seine Frau wieder an sich und tanzte nun mir ihr zu der Musik und antwortete ihr in dem Lied.
I better shape up
if Im gonna prove
Auch ihr huscht nun ein lächeln übers Gesicht und lässt sich von ihm nun über die Tanzfläche wirbeln.
You beg aprove
That my faith is justified.
Noch einmal wechselten sich die beiden sich mit dem Text ab um dann erneut gemeinsam den Refrain zu singen und dabei wirbeln sie immer wieder, zu den klängen des Rock n Roll über das Parket.
Are you shure?
Yes´Im sure down deep inside.
Youre the one that I want.
You´re the one to oh-oh-oh honey
The one that i want
You´re the one to oh-oh-oh honey
Youre the one that I want.
You´re the one to oh-oh-oh honey
Oh what indeed
Rowena ließ sich überglücklich in die Arme ihres Mannes sinken und rang nach Atem, als das Lied endete und sah zu ihm auf.
„Sirius für solche Aktionen bin ich im Moment wohl nicht so gut geeignet", flüsterte sie ihm schwer Atmend zu und deutete auf ihren Bauch.
„Tut mir leid Angel, das hab ich nicht bedacht, aber schön war es trotzdem", erwiderte er und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen, „was hältst du davon wenn wir der Gesellschaft den Rücken kehren?"
„Ich halte das für eine sehr gute Idee, denn mir macht der Rücken jetzt doch ordentlich zu schaffen."
„Gut dann bringe ich dich in unsere Privaträume und massier deinen armen Rücken", er gab ihr noch einen Kuss auf die Lippen und dann verabschieden sich die Beiden von ihren Gästen, baten aber Harry noch darum am nächsten Tag zu ihnen zu kommen. Dann verließen die beiden die Feier und gingen ins Schloss, wo sie sich in ihr Reich zurückzogen.
Als Sirius die Türe hinter sich schloss, ließ er seinen Blick über ihren Körper gleiten, obwohl sie ihm den Rücken zugewandt hatte, übte sie eine verblüffende Anziehungskraft auf ihn aus. Langsam schlenderte er auf sie zu und ließ seine Hände von hinten über ihre Seiten zu ihrem Bauch gleiten, um sie dann sanft, aber bestimmt an sich heran zuziehen. Als sie sich gegen ihn lehnte und einen Moment genießerisch die Augen schloss, senkte er seinen Kopf und hauchte ihr einen zärtlichen Kuss auf den Hals, doch schon nach einen kurzen Moment wanderten seine Lippen weiter nach vorne und seine Hände suchten wie von selbst ihren Weg hoch zu ihren Brüsten. Es überraschte ihn ein wenig, das Rowena, sich überhaupt nicht rührte, sie stand völlig reglos, an ihn gelehnt da und genoss seine Zärtlichkeiten.
Er lies seinen Blick über ihr völlig entspanntes und zufrieden wirkendes Gesicht gleiten, strich sanft über ihren Busen und liebkoste ihre zarten Knospen liebevoll mit dem Daumen durch den seidigen Stoff ihres Kleides, anschließend wanderten seine Hände zu ihren Schultern, er machte dabei einen Schritt zurück und begann dann langsam den Reisverschluss ihres Kleides zu öffnen. Augenblicke Später glitt der schere Stoff an ihren Körper raschelnd zu Boden.
Sirius hauchte Rowena sanfte Küsse auf den Nacken hob sie dann einfach auf seine Arme suchte ihre Lippen und küsste sie dann mit wachsender leidenschaftlich.
Erst jetzt löste sich Rowena aus ihrer Bewegungslosigkeit und schlang ihre Arme um seinen Nacken, um seinen Kuss auf die selbe feurige Art und Weiße zu erwidern, die ihr Gatte an den Tag legte, während er sie ins Schlafzimmer trug.
Sirius stellte Rowena vor dem Bett auf ihre Füße ohne den Kuss zu lösen, der Raum war nur von dem sanften Licht des zunehmenden Mondes erhellt. Rowena wurde von Sirius zärtlich im Arm gehalten, doch erforschte seine Zunge glutvoll ihren Mund mit seiner Zunge und spielte mit der ihren.
Betörende heiße Wellen durchströmten ihren Körper und sie berührte sein Haar, strich über seinen Nacken und schmiegte sich noch fester an ihn.
Als er den Kopf hob, schaute er ihr lange wortlos in die Augen, doch dann brach sein Schweigen.
„Jetzt kann uns nichts mehr trennen, wir werden für immer zusammen sein und jeder soll es wissen".
„Nein" wisperte sie ohne seinem Blick auszuweichen, „niemals mehr wird man uns trennen."
Seine Hände lagen auf ihren Schultern und ihr Atem stockte, als er ihr die restlichen Kleidungstücke fast vom Leib riss und hinter sich auf den Boden warf.
Im Mondschein betrachtete er ihren Körper, die vollen Brüste mit den dunklen Knospen, den rundlichen Bauch, der ihren gemeinsamen Sohn behütete, und den Schwung ihrer Hüften.
Sirius stieß einen halberstickten Laut aus, zog sie wieder an sich und sie spürte erneut heißen Lippen auf ihren, während seine Hände immer kühner über ihren Köper glitten, über ihre Schultern und Brüste, den Bauch in dann in verwirrender Zielstrebigkeit zu den dunkel blonden Haar das sich darunter kräuselte.
Rowena schmunzelte leicht und wich, etwas vor ihm zurück, aber er hielt sie fest, flüsterte Koseworte an ihre Lippen und als die intime Berührung eine süße Schwäche in ihr erzeugte, lehnte sie sich an ihn.
„Ich kann und will dich nie wieder los lassen Angel", murmelte er.
Und Rowena wollte nicht mehr losgelassen werden. Sie drückte den Kopf an seine Brust, als er sie erneut hochhob und auf das Bett legte. Dort lag sie ein paar Sekunden lang allein und begann zu frösteln, doch dann spürte sie seinen warmen, nackten Körper, seine hungrigen Lippen, seine Zunge, als das weckte ein Feuer in ihren Brüsten und in ihrem Bauch.
Er richtete sich auf, und sie wusste, dass er sie anschaute. Seine Finger glitten über ihren Körper und erneut zwischen ihre Beine. Ihr Körper reagierte aus eigenem Antrieb darauf und öffnete sich für die Hand des Mannes dem sie Heute zum wiederholten Mal ewige Treue geschworen hat.
„Ich bin dem Mondlicht dankbar, denn ich sehne mich den ganzen Tag schon nach deinem Anblick und für diese Berührung könnte ich sterben", haucht er heißer an ihr Ohr und seine Lippen wandern von ihrem Mund zu ihren Brüsten und noch tiefer, um sie schließlich intim zu Liebkosen.
Rowena kam ein wohliges stöhnen über die Lippen, sie umfasste seine Arme um ihn nach oben ziehen, sie sah in seinen Augen das er nicht mehr spielen wollte, sie konnte sein Verlangen deutlich darin sehen, als wären seine Augen ein Spiegel seiner Seele. Entschlossen und doch sanft, zog er ihre Schenkel auseinander, um sein verlangen nach ihr zu stillen und drückte sich dabei fest an sie heran. Laut stöhnte Rowena auf, als Sirius sie auszufüllen begann und sich gleich, Rhythmisch und immer tiefer in sie eindringend, zu bewegen begann.
Rowena gab sich der wilden Sehnsucht die sie erfasst hatte völlig hin und hob sich seinen Bewegungen entgegen, streichelte seinen Rücken und spürte die wachsende Spannung in seinen Muskeln, sowie das gesteigerte Tempo des Liebesaktes.
Gemeinsam
mit ihrem Mann schwebt sie in ferne Höhen empor und plötzlich
schien die ganze Welt in ihr zu explodieren.
Sirius bewegte sich
noch eine Weile weiter doch schließlich sankt auf Rowena
nieder, wobei er jedoch darauf achtete, dass er nicht mit vollem
Gewicht auf ihr lag. Er atmete immer noch schwer und schweiß
Perlen glitzerten auf seiner Stirn, als er sanft an ihren Lippen
knabberte, einen Moment lang genoss er es noch ihre Hitze unter sich
zu spüren, dann ließ er sich neben sie gleiten und zog sie
gleich wieder fest in seine Arme. Er sah das Rowena etwas sagen
wollte doch legte er ihr sanft seinen Finger auf ihre Lippen und
schüttelte nur leicht den Kopf, um ihr zu sagen, dass sie jetzt
nichts sagen sollte, darauf hin konnte er im fahlen Mondlicht
erkennen, das sie ihn anlächelte und sich dann fest in seine
Umarmung schmiegte. Noch immer bemühten sich beide, ihre Atmung
und das beben ihrer Körper unter Kontrolle zu bringen, doch
wollte es ihnen nicht wirklich gelingen. Wie lange sie dort so, eng
umschlungen und die Wärme und Nähe des anderen genießend,
da lagen vermochte am Ende keiner der Beiden mehr zu sagen. Doch
waren sie irgendwann in der Nacht überglücklich und
zufrieden eingeschlafen.
Als Dumbledore mit dem Fremden das Fest verlassen hatte, war er mit ihm in sein Büro gegangen. Dort bot er dem verwirrten Mann, dessen Gesicht von Angst und Verzweiflung gezeichnet war, einen Tee und ein paar von Minervas Ingwerkeksen an. Denn Tee nahm dieser dankend an doch die Kekse lehnte er ab. Dumbledore wartete eine Weile bis er das Gefühl hatte, dass sich der Mann ein wenig beruhigt hatte und sah ihn dann über seine Halbmondbrille hinweg an.
„Nun James, wie mir scheint, darf ich sie wieder unter den Lebenden begrüßen und ..."
„Sie kennen mich wirklich? Sie wissen wer ich bin? Sie können mir sagen wo ich zu Hause bin? Sie..."
Dumbledore hob seine Hand und schenkte James ein warmes Lächeln, worauf dieser sofort verstummte und ihn verwundert ansah. Dieser weißhaarige Mann kam ihm so merkwürdig vertraut vor, doch konnte er sich nicht erklären warum. Er versucht sich zu erinnern, ob er ihm schon mal irgendwo begegnet war, doch umso mehr er sich anstrengte sich zu erinnern umso größer schien das schwarze Loch, dass einst seine Erinnerung gewesen sein musste, zu werden.
„Tunen sie das nicht James, Erinnerungen kann man nicht erzwingen, sie werden sehen, sie kehren ganz von alleine zu ihnen zurück, wenn sie in einer vertrauten Umgebung sind und ihnen Vertraute Personen um sich haben", erklang die warme Stimme des alten Mannes und riss James aus seinen Grübeleien.
„Sie sind so eine Person, habe ich Recht? Und diese Leute vorhin dort unten, sie sind doch auch Menschen die mich kennen oder?", harkte er nach. Auch wenn er nicht wusste warum, so war ihm doch klar, dass er seinem Gegenüber vertrauen konnte und er schien der einzige zu sein, der in der Lage war im zu helfen
„Ja in der tat kennen diese Leute Sie. Das waren Sirius und Rowena Black, sowie Remus Lupin. Sirius, Remus und Sie, waren in ihrer Schulzeit, hier auf Hogwarts, die besten Freunde. Ja sie waren sozusagen unzertrennlich, ganz besonders sie und Mr. Black. Auch nach der Schulezeit sollte sich dies nie ändern bis zu.."
„Zu was?", fiel er ihm ungeduldig ins Wort hing jedoch gleichzeitig förmlich an den Lippen des alten Mannes, der ihm nun ein kurzes Lächeln schenkte, dann jedoch recht ernst wurde.
„... zu diesem Schicksalshaften Abend in Godrics Hollow", beendete der Schulleiter seinen Satz. Einen Moment sah Dumbledore nachdenklich auf seine Hände die er übereinander gefaltet auf seinem Tisch liegen hatte. Dann wandte er sich wieder zu James und erzählte ihm alles was er über die Nacht wusste, als Lily und James Potter für Tot erklärt wurde und von Harry der diesen Abend überlebt hatte und nun hier auf diese Schule ging.
„Ich habe einen Sohn?", fragte er ungläubig, doch etwas in seinen Augen verriet Dumbledore, dass sich in den tiefe seiner Erinnerung etwas zu regen schien.
„Ja Sie haben einen Sohn James und sie können sehr stolz auf ihn sein, er ist wirklich ein großartiger Junge."
„All die Jahre, die ich ziel - und ruhelos durch die Welt gewandert bin... hatte ich hier einen Sohn, um den ich mich hätte kümmern müssen... der mich gebraucht hätte ... für den ich hätte da sein müssen..."
„James, Sie dürfen sich jetzt nicht die Schuld geben an Dingen die sind wie sie sind. Ich möchte Ihnen aber nichts vormachen, auch wenn Harry hier auf der Schule ist, so glaube ich doch das es für ihn erstmal ein Schock sein wird, zu erfahren das sein 15 Jahre lang tot geglaubter Vater, nun doch lebt. So wie es gerade für Sie ein Schock war, zu erfahren das sie einen Sohn haben. Deswegen würde ich vorschlagen, das Sirius und Rowena morgen erst einmal mit Harry reden, sie sollten ihn schonend erklären, dass Sie leben und endlich ihren Weg zu ihm zurück gefunden haben und auch warum sie solange weg waren", die ganze Zeit in dem Dumbledore mit James redete sah er ihm in die Augen und achtete auf jede Regung von ihm, es gab nichts was ihm entging.
James nickte auf Dumbledores Vorschlag und senkte leicht den Blick. Fünfzehn Jahre lang wusste er nichts über sich, weder wie er hieß noch woher er kam oder er hin sollte. Nun hatte er einen Namen und einen Sohn, der ihm vermutlich niemals verzeihen würde, dass er ihn all diese Jahre alleine gelassen hatte.
„Harry wird es verstehen, das einzige was er brauchen wird ist ein wenig Zeit um das alles zu verarbeiten James, so wie wir alle."
Der Kopf des jüngern Mannes ruckte hoch und auf seinem Gesicht spiegelte sich deutlich seine Verwirrung wieder. Dumbledore schenkte dem Mann vor sich ein warmes Lächeln und erhob sich dann von seinem Stuhl.
„Ich denke es ist wohl das beste, wenn ich Ihnen jetzt erstmal ein Zimmer zuweise und die Hauselfen bitte Ihnen etwas von dem köstlichen Hochzeitsmahl herauf zu bringen, dann können Sie sich erstmal richtig satt essen und anschließend, richtig ausschlafen. Morgen reden wir in Ruhe weiter."
Erneut nickte James zur Antwort, im Moment einfach nicht in der Lage etwas zu sagen. Stumm stand er auf und geht dann mit dem Schulleiter aus dem Büro. Als dieser ihm ein Zimmer zugewiesen hat, verabschiedete sich Dumbledore von James und ging davon.
James ging in das Zimmer und verschloss die Türe hinter sich, gerade als er sich gesetzt hatte, erschien einer der Hauselfen das essen, dass plötzliche auftauchen des Elfen erschrak ihn sehr doch als der kleine Wicht wieder verschwunden war, aß er gierig das gebrachte essen. Erst jetzt merkt er sehr deutlich wie groß sein Hunger war.
Nachdem er mit dem Essen fertig war, ging er ins Bad, sah sich alles genau an und nutzte die seltene Gelegenheit zu Duschen und sich zu Rasieren. Er sah sich im Spiegel an und hatte er das Gefühl einen Neuen Menschen vor sich zu sehen. Schließlich ging er ins Schlafzimmer, legte sich auf das breite Bett und noch ehe er dazu kam sich zu zudecken war er schon in einen tiefen Schlaf gefallen, allerdings plagten ihn wirre Träume in dieser Nacht.
Am nächsten Morgen schliefen Rowena und Sirius sehr lange, da die Nacht für sie sehr kurz war.
Erst als ein lautes und energisches Klopfen in ihr Schlafzimmer vor drang, wachte Sirius auf. Er befreite sich sanft aus Rowenas Umarmung, bemüht darum sie nicht aufwecken.
Als er aufgestanden war, griff er nach seinen Morgenmantel und warf in sich über und im gehen band er sich diesen zu. Gerade als er die Türklinge in der Hand hatte um zu öffnen klopfte es erneut. Sirius öffnete die Türe und sah in die blauen Augen des Schulleiters.
„Es tut mir sehr leid Sirius, dass ich so früh schon stören muss, aber ich muss mit dir wegen dem Herren von gestern Abend reden."
„Ja sicher, kommen sie doch rein Professor Dumbledore", er trat an Seite und ließ den Schulleiter eintreten. Nachdem Sirius die Türe geschlossen hatte, wandte Dumbledore sich Sirius wieder zu.
„Danke Sirius. Ich möchte dich auch gar nicht lange aufhalten, ich wollte dich nur darum bitten, Harry schonend zu erklären, dass sein Vater zurück ist."
„Es war also wirklich James?"
„Ja. Es besteht nicht der geringste Zweifel daran, das es sich bei dieser Armen verwirrten Seele wirklich um James Potter handelt."
Nachdenkleich und mit einem merkwürdigen Gefühl in seiner Magengegend, sah Sirius den älteren Mann vor sich an.
„Gut wenn das so ist, dann werde ich es Harry erklären, irgendwie", murmelt er leise.
„Du wirst schon die richtigen Worte finden Sirius, es ist aufjedenfall leichter für den Jungen, wenn er es von dir zu erfahren, er vertraut dir und er weiß das du keine bösen Spiele mit ihm Spielen würdest."
„Ich werde ihm gleich mit reden wenn er kommt, Rowena und ich wollten sowieso noch etwas mit ihm besprechen."
„Gut, ich danke dir dafür, derweilen werde ich mich um Mr. Potter kümmern, vielleicht gelingt es mir ja doch noch, seiner Erinnerung ein wenig auf die Sprünge zu helfen", Dumbledore nickte dem jungen Mann vor sich leicht zu und ging auf die Türe, von wo aus er sich verabschiedetet.
Als Dumbledore gegangen war, sah er noch einige Zeit nachdenklich auf die Türe, durch die der Schulleiter verschwunden war und ging dann leise zurück ins Schlafzimmer.
Rowena lag immer noch tief schlafend auf dem Bett zusammen gerollt. Ein warmes lächeln huschte ihm über das Gesicht, dann ging er an seinen Schrank und holte sich seine Anziehsachen dort heraus und verschwand dann ins Bad um zu duschen.
Durch das leise rauschen der Dusche, wurde Rowena wach und streckte sich mit einem herzhaften Gähnen. Schnell wurde ihr klar woher das Rauschen kam, mit einem breiten Grinsen stand sie auf und schlich ins Bad. Einen Augenblick lang beobachtete sie die vertrauten umrisse ihres Mannes durch den Duschvorhang, dann schob sie diesen einwenig zur Seite und schlüpft auch unter diese, legte gleich ihre Arme um seine Mitte und kuschelte sich an seine warmen feuchten Rücken, wodurch auch sie gleich unter den Wasserstrahl der Dusche geriet.
„Ich dachte schon, dass du heute gar nicht aufstehen willst", murmelt Sirius und dreht sich dabei zu ihr herum, schlang nun auch seine Arme um sie und senkte seinen Kopf, um ihr einen Liebevollen Kuss zu geben. Rowena schmiegte sich fest an ihn heran und erwiderte den Kuss, dabei murmelte sie an seine Lippen.
„Wollte ich auch, aber du warst nicht mehr da, um mich zu wärmen."
„Hmhm", war das einzige, was Sirius im Moment entgegnete, doch dann löste er sich von ihren Lippen und erzählte ihr, von Dumbledores besuch.
„Bei Merlin, es war also wirklich James gestern, ich ... willst du alleine mit Harry reden, oder ist es dir lieber, wenn ich dabei bin?"
„Ich denke für Harry ist es leichter, wenn ich mit ihm alleine bin, aber es wäre mir lieb wenn du in der Nähe sein könntest."
„Gut dann bleibe ich im Schlafzimmer, dann kannst du mich rufen wenn du mich brauchst", sie hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen.
„Danke Angel, du ahnst gar nicht wie sehr mir das hilft", murmelte er an ihre Lippen und drückte sie einen Moment fester an sich, dann löste er sich von ihr drehte sie sanft herum und begann ihr den Rücken einzuseifen. Sie duschten noch gemeinsam zu Ende und zogen sich dann an. Gerade als sie fertig waren, klopfte es auch schon an der Türe. Sirius drückte seine Frau noch mal an sich, um sich selber Mut zu machen, dann verließ er das Schlafzimmer und rief Harry zu das er rein kommen sollte.
Harry betrat den Raum und sah seinen Paten fragend an. Er schloss die Türe hinter und ging zu Sirius.
„Du wolltest mit mir reden Sirius? Ist was passiert? Deine bitte gestern klang so dringend."
„Setzt dich erstmal Harry, es gibt etwas, was ich dir sagen muss, es ist eigentlich etwas schönes, doch könnte es auch ..."
„Um was geht es den Sirius?", unterbrach der Junge seinen Paten, der auf ihn einen sehr nervösen Eindruck machte und er sich nicht erklären konnte wieso.
Einige Zeit herrschte ein bedrückendes Schweigen zwischen den beiden, während Sirius versuchte seine Gedanken zu Ordnen und seine nächsten Worte genau abwog.
„Harry, es ist nicht leicht dir das zusagen, doch es ist etwas, was dich mehr betrifft als sonst wenn. Gleichwohl wird es schwer zu verstehen sein, denn ich verstehe es selber kaum", er bemerkte Harrys fragenden, ja fast schon ungeduldigen Blick, „es geht um deinen Vater Harry, er..."
„Was ist mit meinem Dad", platzte es aus dem Jungen heraus, was Sirius dazu veranlasste, ihm seine Hände ihm auf die Schultern zulegen und ihn fast schon durch dringend ansah.
„Harry, James er ... nun... ach verdammt, Harry er lebt! James ist nicht tot er ist gestern Abend hier aufgetaucht ohne..."
„ER LEBT! NEIN DAS KANN NICHT SEIN... DAS...", schrie Harry aufgebracht und war gleichzeitig aufgesprungen, wobei er sich seinem Paten entzog.
„Bitte Harry lass mich zu Ende erklären", entgegnete Sirius ruhig und erhob sich ebenfalls.
„NEIN... DU LÜGST... SAG MIR DAS DU LÜGEST", flehte er ihn beinahe verzweifelt an. Sirius senkte seinen Blick eine Sekunde lang versucht Harrys Bitte nachzukommen, doch konnte und durfte er es nicht, für Harry und für James nicht, für die beiden musste er jetzt stark sein und ihnen zur Seite stehen, besonders aber für Harry.
„Nein
Harry, das tue ich nicht und das weißt du auch. Ich würde
dich niemals anlügen und schon gar nicht mit so etwas. Doch
bitte lass mich erst erklären", fügte er rasch an als er
merkte, dass Harry ihm erneut ins Wort fallen wollte, „James, hat
seine Erinnerung verloren, er weiß nichts mehr von früher,
er wusste nicht mal mehr seinen eigenen Namen. Was auch immer
Voldemort in jener Nacht mit James tat, so habe ich das Gefühl
das es eine schlimmer Strafe war, als der Tot. Ich weiß nicht
ob sich Krone jemals wieder an seine Vergangenheit erinnern wird,
doch ist seine einzige Chance, wieder der zu werden der er einmal
war, ist die dass wir ihm zur Seite stehen. Nein Harry ich verlange
gar nichts von dir", er trat auf ihn zu als er protestieren wollte
und legte ihm eine Hand auf die Schulter, „ich bitte dich nur, ihm
eine Chance zu geben, dich kennenzulernen und vielleicht kann er dir
eines Tages sogar der Vater sein den du all die Jahre entbehren
musstest."
„Sirius das kann ich nicht, ich ... nein ich war so
lange alleine und bin sehr gut klar gekommen, ich will weiter alleine
bleiben!"
Sirius schwieg eine Zeitlang, da er einfach nicht wusste was er sagen oder tun sollte, da er Harry nur zu gut verstehen konnte.
Rowena hat Harrys letzten Satz in Schlafzimmer gehört und entschloss sich Sirius besser aktiv zu unterstützen. Sie verließ das Zimmer und ging zu Sirius und Harry, die sie beide überrascht ansahen als sie eintrat.
„Harry, ich bin mir sicher dass du es kannst. Keiner verlangt von dir das du und James zusammen ziehen müsst, ihr sollt euch einfach nur kennenlernen, vielleicht mögt ihr euch ja, vielleicht auch nicht... aber das kann man nur herausfinden, wenn ihr mit einander redet", erklang ihre warme Stimme.
Harry starrte eine ganze Zeit lang nur vor sich hin, und dachte über Sirius und Rowenas Worte nach, und die beiden ließen ihm auch die Zeit, das einzige was Rowena tat, war sich neben den Jungen zustellen und ihm eine Hand auf die Schulter zu legen.
„Ihr seit euch wirklich sicher das es mein Dad ist und nicht irgendjemand anderes, der sich nur als James Potter aus gibt?", fragt der Junge nach einer Weile und man bekam das Gefühl, als wenn er sich fast wünschen würde das es sich um einen falschen James handeln würde.
„Professor Dumbledore hat das überprüft Harry, er hat nicht den geringsten Zweifel daran, das es sich hier um den echten James Potter handelt", ergriff Sirius das Wort und sieht seinem Patensohn dabei in die Augen, „hör zu Harry, wir machen es wie besprochen, du triffst dich mit James und wenn es dir zu viel wird, dann gehen wir einfach ok?"
„Wir?"
„Glaubst du im ernst ich würde dich alleine zu ihm gehen lassen? Ich werde bei dir sein und wenn du willst auch Rowena", ein warmes Lächeln umspielte seine Lippen als er das verdutzte Gesicht des jungen Mannes vor sich sah, kurz blickte er zu Rowena die zustimmend nickte und wartete dann auf die Reaktion von Harry Potter.
„Ich danke euch beiden, wirklich… ich glaube alleine würde ich das nie schaffen", erklang leise, fast schüchtern die Stimme von Harry und zur über von Sirius lehnte er sich gegen Rowena, so als wolle er bei ihr Schutz suchen vor dem was ihn erwartete. Sie wiederum reagierte auch sogleich darauf und nahm ihn fest in den Arm.
Wie viel Zeit vergangen war vermochte am Ende keiner der dreien mehr zu sagen, doch wusste Sirius das genau in dieser Zeit etwas geschehen war. Er konnte spüren, dass zwischen ihnen ein Band entstanden war, das fester war als alles was er bisher erlebt hatte, er hatte sogar das Gefühl das diese Band Harry und ihn noch enger verband als das zwischen ihn und James damals.
„Harry", durchbrach Sirius schließlich das schweigen, „was hältst du davon, mit Tara die Sommerferien bei mir und Rowena hier in Schottland zu verbringen?"
„Du meinst den ganzen Sommer? Aber das wird Professor Dumbledore sicher nicht erlauben", man kann die Skepsis und seiner Stimme deutlich hören, als er sich langsam aus der Umarmung von Rowena löst.
„Lass das mal meine Sorge sein, ich kläre das mit dem Schulleiter, nun wie sieht es aus? Glaubst du das du mich solange aushalten kannst?"
„Da fragst du noch? Ja sicher will ich das", diese Worte wurden von einem vor Freude strahlendem Gesicht begleitet und Harry umarmte Impulsiv seinen Patenonkel. Lächelnd erwiderte Sirius die Umarmung des Jungen.
„Gut dann ist das abgemacht und jetzt geh zu deiner Freundin und frag sie ob sie auch mit kommen will." Harry nickte knapp und verschwand kurz draus aus dem Zimmer der Beiden. Dabei hatte er das Gefühl, das alle Sorgen mit einem Mal davon von geweht worden sind.
Sirius sah seinem Patensohn mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck nach und sank auf den Sessel hinter ihm, er sah erst wieder zu Rowena, als sie sich auf seinen Schoss setzte und ihre Arme um seinen Nacken gelegte.
„Ich glaube du hast Harry mit diesem Angebot sehr glücklich gemacht", hauchte sie leise und gab ihm dann einen Kuss, den er nur zu gerne erwiderte.
„Ja sieht ganz so aus, ich hoffe das es für dich in Ordnung ist, ich meine ich werde alles tun was ich kann damit du dich Ausruhen kannst, wenn…", weiter kam er nicht den Rowena verschloss ihm den Mund mit einen weiteren zärtlichen Kuss, der lange anhielt. Erst als sie sich wieder von ihm löste und in die Augen sah, begann sie zu sprechen.
„Ja es ist in Ordnung ich mag Harry sehr gerne, das weißt du auch und ich habe gerne Menschen um mich herum. Davon abgesehen, denke ich das Harry mit ganz anderen Dingen beschäftig sein wird, als uns auf die Nerven zu fallen, besonders da du Tara mit eingeladen hast", sie grinste ihren Mann wissend an, der verdutzt eine Augenbraue hob, bis er begriff was diese ihm sagen wollte, gerade als er zum Protest ansetzen wollte, küsste sie ihn erneut und verhinderte seinen Einspruch auf ganz charmante Art und Weiße.
Den Rest des Vormittages verbrachten sie in trauter Zweisamkeit und überlegten sich wie sie hier das Kinderzimmer einrichten sollten, denn Albus hatte Sirius bereits gefragt ob dieser nicht an Rowenas Stelle im neuen Jahr als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste übernehmen würde und nach einigem hin und her und dem guten zureden von Rowena hatte er schließlich einwilligt. Auf diese Art und Weiße konnte er Harry nun ganz gezielt auf das vorbereiten, was ihn in naher Zukunft noch erwarten würde.
Es war Abend geworden und der Abschlussabend in der Großen Halle stand bevor, als Albus Dumbledore, Harry, Sirius und Rowena zu sich ins Büro gerufen hatte. Er wollte dass aufeinander Treffen von Harry und James bei sich statt finden lassen, wobei es Sirius lieber gewesen wäre, wenn sie sich an einem privateren Ort getroffen hätten, doch hielt er diese Meinung für sich.
Er konnte deutlich die Aufregung von Harry spüren und er fragte sich im Stillen wie der Junge wohl reagieren würde. Das es nicht leicht für ihn sein würde war ihm klar und er hoffte aus tiefsten Herzen, dass diese Sache für Vater und Sohn ein gutes Ende nehmen würde.
Als sie den Wasserspeier erreichten, der den Weg zu Schulleiterbüro versperrte, nannte er das Passwort und sah wie dieser an Seite glitt und den Weg zu den Treppen frei gab. Sirius warf Harry einen kurzen Blick zu und ging dann als erster die Stufen nach oben dicht gefolgt von Harry und Rowena.
Er klopft an der Türe an die sich kurz drauf wie von selbst öffnete, gemeinsam betraten sie das Büro und die Türe schloss sich hinter ihnen.
„Ah
Harry schön das du da bist, schön komm rein und setzt
dich", erklang die freundliche Stimme des Schulleiters der von
seinem Schreibtisch aufstand und auf die kleine Gruppe zukam. Harry
hielt sich dicht bei Sirius, als sein Blick auf James fiel, der sehr
verwirrt zu sein schien. Er wusste nicht was er jetzt tun sollte und
in der Nähe seines Paten fühlt er sich wenigstens sicher.
Sein Magen verkrampfte sich und sein Herz zog sich zusammen, bei dem
Gedanken daran, dass der Mann der so verloren neben Dumbledores
Schreibtisch stand, sein Vater sein soll. Wie in einer Trance ließ
sich Harry von Sirius zu dem Stuhl schieben auf den der Schulleiter
gedeutet hatte, doch nahm er nicht den Blick von James. Konnte es
wirklich war sein? Sollte dieser Mann da, sein tot geglaubter Vater
sein? Wo war er dann all die Jahre gewesen? Warum hatte er ihn bei
den Dursleys alleine gelassen, wo er doch wusste, was das für
Menschen sind? Deutlich konnte er spüren, wie die Wut in ihm
hoch kam. Wut darüber all diese Leid erfahren zu müssen,
Wut darüber nicht gewusst zu haben wer er war oder woher er
gekommen war. Elf Jahre lang wusste er nichts über sich und
jetzt wo er es endlich wusste, ja wo er wusste wo sein Platz in
dieser Welt war tauchte ein Mann auf, der behauptet sein Vater zu
sein. Der meinte er könnte einfach so auftauchen, als sei nichts
gewesen? Nein das konnte, das wollte Harry nicht akzeptieren, niemals
würde diesen Mann als seinen Vater ansehen niemals!
Was
Harry dabei völlig vergaß war, dass der Mann der dort
stand selber nicht wusste wer er war, geschweige den das er einen
Sohn hatte, auch bemerkte er nicht das James sehr verunsichert dort
stand und die Leute um sich herum wie Fremde ansah. Das er wohl
selber Angst haben musste, kam Harry nicht in den Sinn, dafür
war er viel zu sehr mit seinen eigenen Gefühlen beschäftigt.
Es verging eine ganze Zeit in der keiner sprach, bis Sirius schließlich das Schweigen brach. Er ging zu James und reichte ihm die Hand.
„Also nach der Aufregung von Gestern, lass uns einen neuen Anfang machen. Herzlich Willkommen zurück James", er wartet einen Moment bis James zögerlich seine Hand ergriff und drückt diese dann Freundschaftlich.
„Ich denke um es Ihnen leichter zu machen James, werde ich ihnen die drei erst einmal vorstellen, der Mann der sie so freundlich begrüßt hat ist Sirius Black, sie waren gemeinsam hier auf der Schule und haben… nun sagen wir … sie haben die Regeln gerne nach ihren Wünschen ausgelegt. Diese junge Dame hier ist Rowena Black, sie kannten sie allerdings noch mit dem Namen Lupin. Und das hier…", der Schuleiter machte nun eine Pause und trat neben Harry, „das ist Harry. Harry darf ich dir James Potter vorstellen?"
Erneut trat ein tiefes schweigen ein und Harry konnte merken das alle Blicke jetzt auf ihm ruhten, alle bis auf die von James Potter. Er sah zu dem Mann der sein Vater sein sollte, er wusste das alle nun von ihm erwarteten etwas zu sagen, oder etwas zu tun, doch konnte er nicht, es war als wäre alles leer in seinem Kopf. Nicht einen klaren Gedanken konnte er in diesem Moment fassen. Er sah Hilfe suchend zu Sirius, als dieser ihm einen aufmunternden Blick schenkte und kaum merklich nickte, er hob er sich und machte einen Schritt auf seinen Vater zu und sah diesen nun an.
James hob leicht den Kopf an als er den Blick des Jungen spürte, er verspürte tief in seinem Inneren einen dumpfen Schmerzt, diese Augen… er hatte sie schon einmal gesehen, doch das muss in einem anderen Leben gewesen sein. Er kannte den Jungen doch nicht. Er sah ihn Heute zum ersten Mal, oder doch nicht? Was ging hier vor sich, was war das für ein Spiel, das hier gespielt wurde. Er zuckte zusammen als er die Hand des Mannes auf seiner Schulter spürte und sah zu ihm, doch nur kurz den dann wandte er sich wieder dem Jungen zu, der genauso verwirrt zu sein schien wie er, doch da war mehr als nur Verwirrung, ja er konnte es deutlich in dessen Blick sehen. Wut! Tief sitzende Wut spiegelte sich in den Augen wieder, sie loderten in ihnen und es schien so als wartete diese Wut nur darauf ausbrechen zu dürfen.
„Warum?", durch schnitt die kalte, scharfe Stimme des Jungen die Stille, doch James ahnte nicht worauf er hinaus wollte, sicher hatte Professor Dumbledore ihm einiges berichtet über die Geschehnisse und das er nicht erwarten dürfte das Harry das alles verstehen würde, doch jetzt wo er nur dieses eine Wort von seinem Sohn hörte, krampfte sich sein Herz zusammen. Er spürte, auch wenn er sich nicht erinnern konnte, dass die beiden sehr viel verband und es schmerzte ihn mehr als er sagen konnte, dass er ihm nicht seine Frage beantworten konnte.
„All die Jahre dachte ich, dass ich alleine wäre, ich habe in dieser Höllen Familie gelebt und jetzt… du stehst hier als wäre es das normalste der Welt! WO WARST DU ALL DIE JAHRE!", platze es zornig aus dem Jungen heraus, seine Augen füllten sich mit Tränen als er begann wütend auf James Brust zu schlagen.
Rowena brach es das Herz zu sehen wie sehr die beiden litten, sie strich sanft über ihren Bauch und konnte nur er ahnen was in Harry gerade vor sich ging, doch als sie sah das Sirius dazwischen gehen wollte, deutete sie ihm an sich nicht ein zu mischen, sondern die beiden das alleine klären zu lassen. Langsam sehr zögerlich entfernte sich Sirius von den beiden und kam zu ihr und legte ihr einen Arm um die Schultern, dass ihm alles andere als wohl zu Mute war, konnte man ihm deutlich ansehen. Als sie einen kurz zum Schulleiter sah, stellte sie erstaunt fest das dieser zufrieden Lächelte.
„WARUM HAST DU MICH ALLEINE GELASSEN, WARUM HAST MUM IM STICHGELASSEN ALS SIE VERSUCHT HAT MICH RETTEN WARUM!", schrei Harry seinen Vater an, der immer noch reglos da stand und auf den Jungen sah der ihn alle diese Fragen stellte, auf die er doch keine Antworten hatte. Doch eins wurde ihm immer bewusster, sie beide hatten viel Leid erfahren, zu viel Leid, besonders für ihn muss es unerträglich gewesen sein.
„ICH HASSE DICH, HÖRST DU ICH HASSE DICH", die Tränen rannen ihm über die Wangen während er James immer wieder auf die Brust schlug, bis er schließlich gegen ihn sank und versuchte seine Fassung wieder zu finden.
Genau in diesem Moment legte James die Arme um seinen Sohn. Ja es war sein Sohn, dessen war sich nun sicher, auch wenn er sich immer noch nicht erinnern konnte, so spürte er es doch deutlich. Er hielt ihn Fest im Arm, sprach kein Wort, und ließ ihn weinen. Erst als das Zittern des Körpers den er im Arm hielt ein wenig nach ließ begann er zu Sprechen.
„Ich wünschte ich könnte dir deine Fragen beantworten, ich wünschte ich könnte das was war ungeschehen machen, doch wir wissen beide das es nicht geht", er sprach leise, doch man konnte den Schmerz den er in sich trug deutlich hören, „ich kann nicht von dir verlangen, mir zu verzeihen oder bei mir zu bleiben, doch möchte ich dich um etwas bitten."
Verunsichert sah der Junge zu ihm auf doch nickte er leicht, als er den flehenden Blick des Mannes vor ihm sah.
„Hilf mir Harry, hilf mir meine Erinnerung wieder zu finden, denn vielleicht kann ich dir dann der Vater sein der ich bisher nicht sein konnte."
Die erneute Stille die nun eintrat war mit nichts zu vergleichen, es war fast so als hätten alle die Luft angehalten und hätten Angst nur den kleinsten Laut von sich gegeben. Sirius beobachtete das ganze sehr angespannt und drückte seine Frau fest an sich und in Gedanken flehte er Lily, bitte steht den beiden bei, hilf ihnen neu anzufangen´.
Von einem tiefen Wunsch getrieben, schlang Harry letztendlich seine Arme um James, fühlte eine Geborgenheit, die er bis her nur bei Sirius und Rowena verspürt hatte und schloss die Augen.
„Ich weiß nicht ob ich tun kann worum du mich bittest, aber ich will es versuchen", flüsterte schließlich und gab sich der Umarmung seines Vaters hin.
„Danke", erwiderte James ebenso leise und drückte den Jungen fester an sich und sah dann zu den drei andern Personen im Raum.
„Ich mach euch einen Vorschlag", ergriff Sirius das Wort und warf einen kurzen Blick zum Schulleiter, „da ich Harry heute Morgen, dazu eingeladen habe die Sommerferien mit seiner Freundin bei Rowena und mir zu verbringen, würde es sich doch anbieten wenn James auch kommt, dann habt ihr alle Zeit euch kennenzulernen und ich und Rowena auch würden dir auch gerne helfen James."
Unschlüssig wandte sich James Harry zu doch als er seinen bittenden Blick sah nickte er.
„Ich weiß nicht wie Ihnen wieder gut machen kann", antwortet er leise.
„Du…," schmunzelnd zeigte Sirius mit dem Finger auf ihn, als wolle er ihm drohen, „James wir waren und sind Freunde und ich würde für meine Freunde alles tun, denn ich weiß ihr würdet es auch für mich tun, deswegen musst du auch nichts wieder gut machen, hörst du."
„Danke, vielen dank", nun war es James Potter, dem die Tränen in die Augen stiegen und erst als sich der ältere Mann räusperte schluckte er die Tränen herunter.
„Nun, wenn das so ist muss ich mir ja vorerst keine Gedanken um eine Unterbringung für Mr. Potter machen", sehr zufrieden blickte der Schulleiter durch die Runde, „ich würde vorschlagen wir gehen nun runter in die Große Halle und feiern dieses Wiedersehen."
„Professor, ist es nicht zu gefährlich wenn die Schüler, von James Wiederkehr erfahren? Grabb und Goyle könnten…"
„Voldemort würde es sowieso erfahren, Rowena", fiel ihr der Schulleiter lächelnd ins Wort, „ich finde wir sollten Tom, wissen lassen das der Vater von Harry nicht tot ist und zu uns zurück gekehrt ist, um an der Seite seines Sohnes gegen ihn zu kämpfen."
Rowena konnte sehen das nicht nur sie Zweifle an der Idee von Dumbledore hatte und doch vertrauten sie alle drauf, das er wusste was er tat und so gingen sie ohne weiter zu diskutieren in die Große Halle, die bereits voll besetzt war. Harry setzte sich zu Hermine und Ron die ihn ansahen als hätten sie ein Gespenst gesehen. Dieser jedoch sagte ihnen nur dass sie später darüber reden würden und warf einen sehnsüchtigen Blick zu Tara, die zu ihm herüber lächelte.
Als James sich neben Sirius gesetzt hatte, diesen dann fragte was die feindseligen Blicke, des Mannes der ganz in schwarz gehüllt war, zu bedeuten hatten, dieser dann nur knapp antwortete, dass dies ein ganz besonderer Freund von ihnen in der Schulzeit gewesen sei und gab dabei sein Rumtreibergrinsen zu besten, erreichte auch Dumbledore seinen Platz und brachte die Schüler zum Schweigen in dem er die Hände hob.
Nach einer kurzen Rede eröffnete er dieses letzte Festmahl in diesem Schuljahr, nahm dann selber Platz und unterhielt sich angeregt mit Madam Sprout und Professor McGonagall.
Nach dem Abendessen verließen die Schüler die Große Halle und begaben sich zu ihren Gemeinschaftsräumen um für die Abreise zu Packen, doch Harry redetet noch eine Weile mit Tara und als auch die Beiden die Halle verließen, sah er noch mal zu Sirius, Rowena und James und winkte ihnen zu, dann waren auch sie aus der Halle verschwunden.
Kurze Zeit Später gingen auch die drei Erwachsenen auf ihre Zimmer und Sirius freute sich diebisch darüber, das Snape gleich nach dem Essen wütend aus der Großen Halle verschwunden waren.
Er und Rowena gingen an diesem Abend führ zu Bett, denn er merkte das die weit fortgeschrittene Schwangerschaft ihr doch immer mehr zu schaffen machte und langsam wurde er doch nervös wenn er daran dachte, dass er diese kleine Wesen, was noch ihm Bauch der Mutter sicher behütet war, schon bald in seinen Armen liegen sollte.
Mit den Gedanken daran und das Harry nun endlich auch mal Glück zu haben schien schlief er, seinen Arm fest um seine Frau gelegt ein und begann zu Träumen.
Am nächsten Morgen kamen Tara und Harry mit ihrem Gepäck zu Rowena und Sirius, da sie gemeinsam zu Rowenas Haus aufbrechen wollten. Harry hatte sich schon im Gemeinschaftsraum von Hermine, Ginny und Ron verabschiedet und war dann zu den Huffelpuffs gegangen um Tara abzuholen. Gemeinsam erreichen sie nun die Privaträume der Blacks. Gerade als Harr anklopfen wollte öffnet sich die Türe schon und Sirius stand ihm gegenüber.
„Oh da seit ihr beiden ja schon, sehr gut ich denke dann sollten wir besser gleich aufbrechen um die Ferien zu genießen", er zwinkerte seinem Patensohn zu und sah zurück ins Zimmer, wo Rowena und James schon auf sie zukamen, da sie Sirius Worte gehört hatten. Harry nickte nur, warf einen flüchtigen Blick zu James und dann zu Tara, die ihm aufmunterten anlächelte.
Gemeinsam Verließen sie dann das Schloss, wobei sowohl Harry als auch Sirius einen Arm um die Schulter ihrer Partnerin gelegt hatten, etwas Abseits folgte ihnen James Potter, der einer für ihn ungewiesen Zeit entgegen ging, aber mit der stillen Hoffnung, mehr über sich und seiner Vergangenheit zu erfahren, vor allem aber wollte er alles über seinen Sohn erfahren und ihn näher kennenlernen, vielleicht schafften sie es am Ende ja doch zu einander zu finden.
The End
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