Erst einmal vielen Dank für die tollen Reviews an Addy1991, Lord Everhate, Olaf74, Diamanth und Aurora Parvati Snape. Jetzt sind es schon 11 Reviews, super-klasse! Dann viel Spaß beim nächsten Kapitel wünschen euch Daniel und Lukas!
Urlaub in Ägypten

Harry tat geknickt und ging dann wieder in sein Zimmer. Dann zauberte er das Zimmer stumm, Alicia wurde wieder sichtbar und dann schauten sich beide an. Nach einigen Sekunden husteten beide und dann lachten sie schallend.

Nach dem sie sich wieder beruhigt hatten sagte Harry: „Also das ist dann die zweite Feier, zu der wir zusammen gehen werden. Aber dafür werden wir noch gemeinsam einkaufen gehen. Was hältst du davon?"

Alicia rieb sich ihre Hände und sagte dann: „Ich bin dabei und ich werde dafür sorgen, das alle etwas fürs Auge bekommen!"

Nun grinste auch Harry und sagte: „Ich freue mich. Die sollen sabbern!"

Dann packte er alles zusammen, Alicia verschloss alles, was Harry hier lies und dann nahm sie Harry an die Hand und sie verschwanden nach Ägypten.

Kurz darauf waren sie angekommen. Überrascht schaute sich Harry um. Sie waren mitten in der Wüste. Alicia nahm ihn an der Hand und sie begaben sich umgehend an einen Hügel. Als sie sich diesem näherten öffnete sich ein Tor durch das sie gingen.

Als sie durch gegangen waren schloss sich die Türe und der Raum erhellte sich.

Harry erkannte einen langen Gang, in dem sie sich befanden. An den Wänden hingen Fackeln, die sich von alleine entzündet hatten. Alicia nahm ihn bei der Hand und so gingen sie gemeinsam den Gang entlang.

Nach mehreren Knicken, die sie den Gang folgten kam eine weitere Türe. Sie war verschlossen. Alicia sagte: „Harry, du musst dich nun erst einmal als würdig erweisen, dieses Tor zu passieren. Du siehst hier rechts neben der Türe ein tiefes Loche in der Wand. Stecke deinen Arm hinein, damit du überprüft werden kannst!"

Ungläubig schaute Harry Alicia an und fragte dann: „Und du hast das schon gemacht?"

„Ja" sagte Alicia einfach.

„Ähm und wie kamst du auf die Idee? Ich meine ich bin ja schon sehr impulsiv und renne gerne in jedes Abenteuer, ohne weiter zu überlegen, aber das du genau so bist, überrascht mich! Aber scheinbar passen wir noch besser als gedacht zusammen. Also was soll das, gemeinsam ab durch die Mitte und wenn es sein muss mitten in die Hölle!"

Alicia schmunzelte: „Weißt du, du bist echt süß! Aber irgendwie hast du Recht. Aber als ich das erste Mal hier war, waren gerade meine Eltern gestorben und ich war sowieso nicht wirklich klar am Denken. Daher habe ich mir auch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht. Es war einfach logisch und notwendig für mich, dann mache ich es halt!"

„Stimmt, das kenne ich von mir. Und das ist auch irgendwie logisch, also werde ich das auch machen. Aber warte, ich nehme erst meine Schlange von meinem Arm, damit ihr nichts passiert. Halte du sie solange, bitte!"

Gesagt getan, schon hielt Alicia Harrys Schlange - Death Adders – am Arm, um den sie sich gleich gewickelt hatte.

Harry legte seinen rechten Unterarm ohne zu zögern in das Loch. Kurz darauf bemerkte er ein Stechen und dann auch schon öffnete sich das Tor und eine Stimme sagte: „Ah die Auserwählte, Aranel Rîn-Alagos, hat ihren Partner gefunden. Sei gegrüßt, Dínendal Calmcacil, Herrscher der Elemente und der magischen Wesen!"

Überrascht schaute Harry sich um und entdeckte dann ein Schummern. Es war wie eine Art Geist, der auch eine menschliche Form hatte.

Der Geist stellte sich dann vor: „Mein Name ist Pharao Mentuhotep II. Nachdem auch du nun, Dínendal Calmcacil initiiert wurdest, möchte ich hier und jetzt noch mit euch einige Augenblicke verweilen, um euch noch einiges zu erklären."

Harry unterbrach den Geist des Pharao: „Entschuldigt, aber warum musste ich initiiert werden und warum nennt ihr mich Dínendal Calmcacil?"

„Durch die Initiierung wurde auch aus dir Dínendal Calmcacil oder auch Harry James Potter ein Magier oder Magus, wie es schon bei Aranel Rîn-Alagos oder auch Alicia Hasten in der Welt der Hexen, Zauberer und Menschen. Damit bist du leistungsfähiger, als jeder Zauberer und jede Hexe, auch als Dumbledore oder Voldemort. Doch es dauerte seine Zeit, bist ihr alle Fähigkeiten erlangt habt. In vier bis sechs Wochen habt ihr alle Fähigkeiten. Und dein Name beschreibt in Alt-ägyptisch deine Fähigkeiten. Dínendal Calmcacil bedeutet – der Herrscher aller magischer Geschöpft und der Elemente." Hier machte der Geist des Pharao eine Pause.

Harry sagte nur trocken: „Aha, und das bedeutet nun für mich oder besser für uns?"

„Nun du hast ja schon ein wenig die stille und die stablose Magie erlernt. Nun beherrschst du sie problemlos. Des Weiteren wirst du alle Elemente beherrschen und alle Fähigkeiten der magischen Wesen. Egal ob Drachenmagie, Phönixmagie, Einhornmagie oder welche auch immer. Die kompletten Fähigkeiten beherrschst du nach spätestens vier Wochen und nach spätestens sechs Wochen hat auch deine Seelenpartnerin diese Fähigkeiten, wie auch du dann ihre hast!" erklärte Mentuhotep.

Nachdenklich schaute ihn Alicia an und fragte dann: „Ähm und wieso konnte ich dann Harry letzt schon Teile meiner Sonnenmagie übertragen?"

Jetzt schaute Pharao Mentuhotep II sehr verdutzt aus der Wäsche. Dann fragte er vorsichtshalber: „Das ist euch schon gelungen, vor der Initiierung von Dínendal Calmcacil? Das ist mehr als ungewöhnlich. Damit werft ihr alle Erfahrung über den Haufen!"

„Wieder einmal!" stöhnte Harry nur und Alicia schmunzelte.

Dann erklärte Pharao Mentuhotep weiter: „Ich habe fest gestellt, das ihr ein sehr festes Seelen band aufgebaut habt. Ist euch eigentlich bewusst, dass ihr dadurch nie wieder einen anderen Partner haben könnt?"

Alicia und Harry schauten sich erst ein wenig überrascht an. Der Blick wurde dann immer verliebter und Harry sagte: „Nun, das ist mir zwar nicht bewusst gewesen, aber ich habe eigentlich auch nicht vor gehabt, nur so zum Spaß mit dir zusammen zu sein oder irgendwann unsere Beziehung zu beenden. Mir war unsere Liebe von Anfang an Ernst. Das ist nichts, womit ich Scherze!"

„Das ist genau so auch meine Meinung!" bestätigte Alicia.

„Nun wie dem auch sei, ihr habt sicher noch mehr vor, als euch mit mir zu unterhalten, oder?" fragte Pharao Mentuhotep II.

Fragend schaute Harry Alicia an und sagte dann: „Und ich dachte wir bleiben hier drei bis vier Tage?"

Alicia nahm ihn liebevoll in ihre Arme und sagte: „Das hatte ich wohl nich so genau erklärt. Ich wollte dir ein wenig meine Heimat zeigen und etwas Urlaub machen. Bist du sauer?"

Harrys Augen glänzten, dann küsste er Alicia zart und liebevoll auf den Mund und sagte dann: „Das wäre wundervoll und ich bin nicht sauer, sondern im Gegenteil total happy. Das ist das erste Mal, das ich Urlaub mache in meinem Leben!"

Erst maßlos überrascht und dann entsetzt schaute ihn Alicia an und fragte vorsichtig: „Du warst noch nie im Urlaub?"

„Ne, wieso, für meine ach so lieben Verwandten bin ich nur ein Freak. Und ihren Verwandten und Bekannten sagen sie, das ich in einem Erziehungsheim zur Schule gehe!" erklärte Harry.

Alicia war erst einmal sprachlos, dann sagte sie: „Ich denke wir gehen dann mal. Pharao Mentuhotep ich bedanke mich und wir sehen uns wieder!"

„Auch ich bedanke mich und würde mich auch freuen, sie wieder einmal zu treffen!" sagte Harry.

Pharao Mentuhotep II verabschiedete sich ebenfalls und dann verließen Alicia und Harry die Grabkammer.

Nach einiger Zeit kamen beide unerkannt mitten in Alexandria an. Dort hatte, ohne das Harry davon wusste, Alicia ein schönes Zimmer gemietet. Sie hatten nur wenige Minuten zum Strand.

Sie richteten sich erst einmal häuslich ein und Harry erkannte, das es eine Art Wohnung war und nicht nur ein Zimmer. Sie hatten eine Wohnzimmer eine kleine Küche, ein geräumiges Bad und ein Schlafzimmer mit einem Doppelbett.

Fragend schaute er Alicia an und die sagte nur mit einem freudigen Funkeln: „Probleme mit mir zusammen in einem Bett zu liegen?"

Mit leicht rotem Gesicht sagte Harry: „Probleme nicht, aber ich finde das wir das aber nicht überstürzen müssen!"

Alicia umarmte ihn wieder und sagte: „Ich möchte auch nicht sofort mit dir schlafen, aber ich will dich schon spüren und auch mit dir in einem Bett liegen und dich streicheln. Und wann und wie, das lassen wir auf uns zu kommen! Einverstanden?"

Harry sagte nichts, sondern küsste Alicia erst zart auf den Mund. Daraus wurde dann ein heißer Zungenkuss. Nach einiger Zeit konnten sie sich lösen und schauten sich verliebt in die Augen.

Dann begann der Urlaub. Sie kauften sich erst einmal Klamotten für den Strand und auch so und dann genossen sie ihre Tage.

Am dritten Urlaubstag sagte dann Harry: „Also wir müssen auch mal schauen, was wir nun noch alles machen müssen. Übermorgen müssen wir bei Gringotts sein, um die Erbsache zu machen. Dann hast du fünf Tage später Geburtstag und ich sechs Tage. Ich würde gerne mit unseren Freunden feiern! Was hältst du davon, an deinem Tag mit der Feier Abends mit deiner Geburtstagsfeier zu beginnen und in meinen dann hinein zu feiern?"

„Du bist süß!" sagte Alicia und gab Harry einen stürmischen Kuss.

Dann aber erklärte Harry weiter: „Und dann haben wir die beiden gemeinsamen Feiern, am 10. August die Hochzeit und am 12. August die Party bei meinem Cousin!"

„Dann lass uns den letzten Tag noch genießen und dann zu erst einmal die Sache mit dem Erbe über die Bühne bringen!"

Gesagt getan und pünktlich am übernächsten Morgen um neun Uhr standen sie in der Gringotts Bank. Sie wurden wegen der Erbschaftsahngelegenheiten in einen speziellen Raum geführt.

Im Raum befand sich ein großer Schreibtisch, auf dem einige Pergamente, eine Schüssel aus Silber, einige Zaubertrankfläschchen und ein kunstvoll verzierter Dolch lagen. Hinter dem Schreibtisch stand ein Stuhl, für den Kobold, und ein großer Schrank, in dem viele magische Artefakte lagen. Vor dem Tisch standen zwei Stühle, mit einem, ihnen unbekannten, Wappen. Es war ein blutroter Rabe, mit schwarzen Augen.

Als sich Alicia und Harry gesetzt hatten begann der Kobold zu sprechen.

„Erst mal guten Tag Mrs. Hasten und Mr. Potter. Wie sie wissen sollen sie heute all ihre Erben bekommen. Für solch Angelegenheiten haben wir hier bei Gringotts einen speziellen Raum. Sobald der Erbe den Raum betritt wird magisch überprüft welche Erben er erhält und legt alle dafür nötigen Unterlagen bereit. Wollen wir beginnen oder haben sie noch irgendwelche Fragen?" wollte der Kobold freundlich wissen.

Harry und Alicia schüttelten ihre Köpfe und der Kobold sagte: „Dann können wir ja nun beginnen."

„Gut. Fangen wir mit dem vollen Erbe der Potters an." Er zog die nötigen Unterlagen aus dem Stapel, der trotzdem noch ziemlich groß war. „Wie sie sicherlich wissen ist die Familie Potter eine der ältesten in der Zaubererwelt. Ihre Linie führt auf den großen Merlin zurück." Harry sah ihn mit weiten Augen an. „Demzufolge sind sie auch sehr reich. Das Barvermögen der Potters beträgt zur Zeit 16,2 Mrd. Galleonen."

Jetzt weiteten sich die Augen von Alicia und Harry. Er hätte nie gedacht das seine Eltern so reich wären.

„Grundstücke besitzen sie nun fünf. Das in Godric Hollow, eine Familienvilla in Irland sowie in Ägypten, eine Manor in Frankreich und ein kleines Schloss in Indien. Sie sind außerdem Teilhaber bei folgenden Betrieben." Es folgte eine lange Aufzählung.

Er war nun Teilhaber bei einem Waffenladen in der Winkelgasse, sowie beim Bücherladen, Zauberstabmacher, Laden der Zwillinge und noch zahlreiche anderer Betriebe in der Winkelgasse und Hogsmeade.

Harry konnte es einfach nicht glauben. Er musste ein riesiges Einkommen haben bei den ganzen Betrieben.

„Als nächstes kommt die Erbschaft der Familie Evans. Da dies Muggel waren haben wir ihnen alles in Zauberwährungen umgewandelt. Das Barvermögen umfasst 3,2 Mrd. Galleonen. Des weiteren gehört ihnen das Haus ihrer Tante, ein kleines Ferienhaus in Österreich und auf den Malediven und ein Haus hier in London. Die Firma Grunnings gehört nun zu 76 Prozent ihnen. Ebenfalls gehört ihnen alle Fialen von Puma und viele kleinere anderer Läden."

Der Kobold machte eine Pause um Harry etwas Zeit zum verarbeiten zu geben. Er selbst war ja auch sehr erschrocken über ein solches Erbe. Und wenn er daran dachte das noch eine Erbschaft kam versuchte er sich vorzustellen wie seine Alicia dann reagieren würde.

Harry selbst war kreidebleich.

Warum hatte ihm nie jemand gesagt wie reich seine Familie war? Das alles war aber im Moment egal. Vor ihm lagen noch zwei Erbschaften.

„Wenn sie soweit OK sind fahre ich weiter fort. Als nächstes kommt das Erbe ihres verstorbenen Paten Sirius Black. Das Barvermögen besteht aus 9,5 Mrd. Galleonen. Ihnen gehört nun das Elternhaus ihres Paten im Grimmauldplatz 12, eine Ferienvilla in Südafrika und die Familienvilla in Hogsmeade. Die Familie Black besaß Anteile bei folgenden Firmen." Es folgte eine sehr lange Liste von Läden schwarzmagischer Natur in der Nokturngasse.

Für Harry wurde dies alles nun wirklich zu viel und er verlor sein Bewusstsein und kippte vom Stuhl. Alicia weckte ihn sofort wieder auf und küsste ihn zur Beruhigung.

Dankend nickte Harry ihr zu und setzte sich wieder hin.

„Wollen sie ein Glas Wasser Mr. Potter?" Fragte der Kobold.

„Nein danke. Mir geht's schon wieder gut. Fahren sie bitte mit fort. Gibt es noch etwas?"

„Nicht für sie, aber für Mrs. Hasten. Sie erbt ein Barvermögen besteht aus 7,8 Mrd. Galleonen. Ihnen gehört nun das Elternhaus ihrer Eltern in London, eine Ferienvilla in Brasilien und die Familienvilla in Alexandria. Die Familie Hasten besaß Anteile bei folgenden Firmen." Es folgte eine sehr lange Liste von Läden schwarz- und weißmagischer Natur in Ägypten und Indien.

„Nu gut. Als letzte Erbschaft kommt die der Familie…" Der Kobold stoppte abrupt und sah schockiert auf den Namen. Er konnte es nicht fassen. Dies war eigentlich unmöglich.

„Was ist mit ihnen?" Fragte Harry den Kobold und ging um den Tisch herum, nur um ebenfalls erschrocken auf das Pergament zu starren.

„Könnte mir vielleicht jemand erklären was hier los ist?" Fragte Alicia verwirrt über die Reaktion der anderen beiden.

Der Kobold schien erst jetzt wieder zur Besinnung zu kommen. Er räusperte sich kurz und fuhr fort.

„Nun Mrs. Hasten. Der Grund warum ich und Mr. Potter so schockiert über ihre letzt Erbschaft sind ist das es eigentlich unmöglich ist. Der, schon vor vielen Jahrhunderten, Verstorbene hatte keinen einzigen Nachfahren."

„Und wer ist es?" Fragte Alicia gespannt und aufgeregt.

„Graf Dracula." Meinte Harry nur trocken und musste zugeben das er genauso erschrocken war wie Alicia.

Das Alicia diese Erbschaft bekommt kann nämlich nur heißen das sie selbst auch ein Vampire sein müsste.

„Wie…kann…das…gehen?" Stotterte Alicia.

„Es gibt da nur zwei Möglichkeiten. Entweder sind nicht alle Aufzeichnungen von damals der Wahrheit entsprechend und der Graf Dracula hatte Nachfahren, die unerkannt geblieben sind und somit wären sie ein vollwertiger Vampir, oder einer ihrer Vorfahren wurde von einem Vampire gebissen und die vampirischen Gene sind erst bei ihnen stark genug das der Raum sie erkennen kann, damit wären sie ein halber Vampire. Das können wir aber leider nicht überprüfen und somit kann ich nur sagen das sie lernen müssen damit umzugehen."

Alicia nickte benommen und meinte nur: „Was hab ich geerbt?"

„Ein Barvermögen von 20 Mrd. Galleonen, das Schloss in Transsilvanien, Betriebe nichts."

„Und was ist, wenn ich nun Vampirisches Blut in mir habe?" fragte Alicia mit einem ängstlichen Blick in Richtung Harry.

Doch der Kobold konnte beide beruhigen: „Wenn sie den vollen Seelenbund, das war beim Eintreten zu erkennen, geschlossen haben, dann besitzen sie alle Fähigkeiten zu gleichen Teilen. Es bedeutet für sie keine Gefahr, sondern nur Vorteile!"

Als der Kobold geendet hatte bereitete er ein Blatt vor und schrieb dort hastig einige Dinge auf. Als er damit fertig war reichte er es Harry und Alicia.

„So Mrs. Hasten und Mr. Potter. Um zu bestätigen das sie ihre Erbschaften annehmen, müssten sie eine Blutunterschrift geben. Dafür schneiden sie sich bitte mit diesem Messer hier…" Er zeigte auf den reich verzierten Dolch auf dem Tisch. „in die Hand und legen die Wunde auf das Blatt. Dann werden auch alle Schutzzauber und sonstigen Zauber, die auf ihren Grundstücken oder den noch kommenden Artefakten liegen, auf sie abgestimmt."

Harry und Alicia nickten und tätigten die Blutunterschrift. Als alle Zauber auf sie beide abgestimmt wurden verspürten sie gleichermaßen ein stechenden Schmerz in ihren Köpfen und ihren Herzen.

Als alles fertig war meinte der Kobold das beide um den Tisch herum kommen sollten und an den Schrank herantreten sollten.

Dort begutachteten sie beide die vielen magischen Artefakte, die dort untergebracht waren.

Harry fiel als erstes ein elegantes Schwert auf, das hatte einen schwarzen Griff. Am Ende befand sich ein blutroter Rubin. Die Parierstange zu beiden Seiten, in Form von Rabenflügeln bestand auf schwarzem Mithril. Mithril war ein sehr altes Metall, das früher von Zwergen abgebaut wurde. Es ist härter als der härteste Stahl und leicht wie eine Feder. Die Klinge des Katana war etwa 70cm lang und sehr schmal. Sie war genauso schwarz wie der Griff und bestand ebenfalls aus Mithril. Über die ganze Länge war ein blutroter Rabe eingraviert. Die Klinge war sichelförmig und sehr scharf. Es war meisterhaft geschmiedet worden. Die Scheide war ebenfalls etwa 70cm lang und bestand aus hartem schwarzem Leder.

Alicia wurde regelrecht von einem pechschwarzer etwa 1,50m langer Bogen angezogen. Die Sehne war in einem sehr dunklen rot. Zum Bogen gehörte auch noch ein Köcher, der sich immer wieder selbst mit Pfeilen auffüllen würde.

Dann fanden sie zwei schwarze Kampfanzüge. Sie bestanden aus einer Hose, Weste, einem Umhang, ein Paar Springerstiefel, einem Paar Handschuhe, bei denen die Fingerkuppen abgeschnitten waren, einem Gürtel, an dem ihre Waffen befestigt werden konnte, zwei Zauberstabhalter und einer Ledermaske, die seinen gesamten Kopf verdeckte und nur einen langen Schlitz für die Augen und den Mund besaß. Dies alles war aus der Haut eines Drachens gemacht. Dabei sollte es sich aber um den stärksten Drachen aller Zeiten handeln. Zum Schluss sah er noch ein schwarzes Kettenhemd, das aus Mithril bestand. Das alles würde sich auch immer perfekt an seinen Körper anpassen. Damit hatten sie nun auch einen perfekten Schutz gegen alle möglichen Angriffe.

Als nächstes fielen Alicia ein Paar Kontaktlinsen ins Augen, auf die sie Harry sofort aufmerksam machte. Er zog seine Brille aus und setzte die Kontaktlinsen ein und stellte fest, dass sie die ihre Farbe immer seinem Wunsch anpassen würden und er sie auch nie mehr herausnehmen musste. Mit ihrer Hilfe würde er auch im Dunkeln sehen können.

Als letztes nahm sie sich noch den Siegelring der Potters und den von Graf Dracula, einen Schutzring und ein Amulett, das warm werden würde wenn man ihn anlügt. Ohne lang zu überlegen legten sie diese vier Gegenstände zusammen, legten eine Hand darauf und die jeweils andere Hand an das Herz des Partners. Sie erleuchteten in einem hellen Glanz und kurz darauf lagen dort zwei unterschiedliche Ringe. Ein kleinerer, der aus einen holen Diamanten zu sein schien und in dessen Hohlraum die Siegel der Potters, Blacks und Draculas herum zu schweben. Für Harry gab es einen größeren aber recht einfachen Ring, der die drei Siegel als Abdruck beinhaltete.

Beide schauten sich tief in die Augen und dann sagte Harry: „Das ist dann scheinbar unsere Verlobung, oder?"

„Ja das denke ich auch. Ziehe mir bitte den Ring an. Aber einen richtigen Antrag möchte ich dann schon noch, oder?" fragte Alicia verliebt.

„Versprochen, den werde ich dir stellen und ich werde auch nicht all zu lange damit warten, versprochen!" antwortete Harry.

Den Rest ließ er in die jeweiligen Verließe bringen. Nun zogen sie sich noch die Anzüge an, Harry setzte sich die Kontaktlinsen ein, beide hängten sich gleich ihre neuen Waffen um, sie hatten sich auch noch ein paar Wurfdolche geschnappt, die nun sicher an ihren Gürtel verstaut waren. Als letztes verstauten sie die Ledermasken unter ihren Jacken und dann verabschiedete sich Harry und Alicia von dem Kobold.

Gemeinsam gingen beide durch die Winkelgasse, Richtung Ollivander. Harry meinte das Alicia und er jeweils noch einen zweiten Stab benötigten, obwohl das durch die Fähigkeiten der stablosen Magie eigentlich erübrigte.