Erst einmal vielen Dank für die tollen Reviews an euch alle. Dann viel Spaß beim nächsten Kapitel wünschen euch Daniel und Lukas!
Party bei den Dursleys - Vorbereitungen

KLATSCH – Ron hatte eine heftige Ohrfeige erhalten, von Harry, der nun sagte: „Weißt du Ron, du bist so ein Arsch. Wir sind diejenigen, die auf dich neidisch sind, denn nichts kann den Reichtum, den du hast, ersetzen. Die Liebe deiner Eltern und Geschwister. Du solltest dich fragen, ob du dieser Liebe überhaupt wert bist!"

Ron hatte einen hochroten Kopf und bevor er überhaupt etwas sagen konnte sprach ihn seine Mutter gefährlich leise an: „Ron ich bin enttäuscht von dir..."

Bei Ron aber schien nun der Groschen gefallen zu sein. Er fiel auf seine Knie und schluchzte: „Mist, mist, mist, was bin ich für ein Arsch..."

Nach einigen Minuten stand er auf ging zu Alicia und Harry und sagte stockend: „Ihr habt Recht, aber ich kann nur sagen, das man am Meisten verlangt, ist immer das was man nicht hat. Aber ihr habt Recht, ich habe eure Liebe nicht verdient!"

Er drehte sich weg, aber Hermine hielt ihn fest und umarmte ihn: „Ron, bleib hier, du bist auf dem richtigen Weg. Und ich liebe dich, besonders weil du es nun erkannt hast!" Damit küsste sie ihn das erste Mal vor allen Leuten.

Ron war überrascht, besonders als alle aus seiner Familie kamen und ihn in den Arm nahmen. Zum Schluss kamen Alicia und Harry. Alicia drückte ihn kurz und dann ging Harry auf ihn zu: „Kumpel, bleib dabei, so wie du jetzt bist..." Dann umarmte er ihn und damit war auch die Krise behoben.

Es wurde noch eine wundervolle Hochzeit mit eingefügter Verlobungsfeier!

Am nächsten Morgen wachte Harry wie immer mit einem Gewicht auf der Brust auf. Da sie Heute noch nichts vor hatten, küsste Harry Alicia und sie Liebkosteten sich noch auf anderen Wegen.

Als es zehn Uhr war, gingen sie Duschen und dann gegen 10:45 aus der Dusche kamen zogen sie sich an und gingen in die Küche wo fast alle schon unten waren.

Nach dem Frühstuck gingen sie in den Garten der Weasleys, um dort eine runde Quidditch zu spielen.

Es wurden zwei Mannschaften gebildet. In der ersten waren: Harry, Alicia und George. Und in der zweiten waren Ron, Ginny und Fred, und Hermine war Kommentator wobei sie auf dem Boden war und nicht irgend wo erhöht auf einem Podest.

„10-0 für Ginnys Mannschaf" rief Hermine

Das Spiel geht weiter, Harry hält weiter nach dem Schnatz Ausschau.

„Mittlerweile steht es 80-10 für Ginnys Mannschaft.

Und da sieht Harry den Schnatz, bei dem linken Pfosten, der gegnerischen Mannschaft.

Harry rast mit seinem Besen auf den Schnatz zu. Ginny die gesehen hat das Harry den Schnatz gesehen und zu ihm fliegt ist sie ihm hinterher geflogen. Doch Harry war einfach schon früher los geflogen und deswegen den Schnatz gefangen.

„Harrys Mannschaft hat gewonnen mit 160-100!" rief Hermine

Der Jubel war groß als Harry den Schnatz gefangen hat. Und natürlich war Alicia die ihm als erstes gratulierte indem Alicia Harry einen saftigen Kuss gab.

Harry gab Alicia auch einen Kuss. Danach gingen alle sechs Spieler duschen. Harry natürlich mit Alicia.

Als dann nach unten in die Küche kamen, machte Mrs. Weasley erst mal ein schönes zweites Frühstück. Weil bei Harry und Ron als sie in die Küche kamen der Magen knurrte und dringend was für den Magen brauchten.

Nach dem zweiten Frühstück gingen Harry und Alicia noch mal in den Tropfenden Kessel in Alicias Raum.

Dort angekommen Packten beide ihre Sachen, um zu Godrics Hollow zu gehen.

Sie gingen noch das Zimmer bezahlen und dann flohten sie zu Godrics Hollow. Sie hatten es zügig, auf Grund ihrer Elementarkräfte wieder aufgebaut. Es lag auch überraschender Weise nicht weit weg vom Liguster Weg 4, dem Haus, in dem seine ungeliebten Verwandten lebten und die sie übermorgen auf deren Party besuchen würden.

Doch nun erst einmal gingen die beiden müde und geschafft schlafen. Nackt wie immer, aber mit der Gewissheit, das sie niemand wecken würde.

Sie genossen den späten Morgen oder genauer genommen die Mittagszeit um langsam schmusend wach zu werden. Sie machten sich mit den gegenseitigen Streicheleien verrückt. Aber langsam standen sie auf, duschten sich und nahmen ein verspätetes Frühstück ein.

Dabei fragte Alicia: „Wie war denn dein Leben so bei den Dursleys? Erzähl doch einmal, bitte! Ich meine wenn sie dich nie in den Urlaub mit genommen haben, hatte die kein Geld?"

Es dauerte eine Weile bis Harr anfing sarkastisch zu erzählen: „Also das ist etwas, das ich nicht gerne erzähle, aber du musst es wissen. Bitte erzähle es aber niemanden weiter, ja?"

Alicia nickte und sagte: „Danke für dein Vertrauen, aber war es wirklich so schlimm?"

Harry atmete einmal tief durch und erzählte dann: „Schön war es nicht, das ich in den ersten zehn Jahre in einem Schrank unter der Treppe leben musste, mit niemanden als Freund außer Staub und den Spinnen, in dem ich nicht selten missbraucht wurde, wie ich fast täglich, von meine Cousin verprügelt worden bin. Er hatte ziemlich viel Spaß und besonders perverse Fantasie dabei, genauso wie seine Freunde, wenn es darum ging mich zu quälen und verletzen. Wenn ich dann am bluten war oder gar Knochen gebrochen waren, dann steckten sie mich in den Keller, damit niemand meine Jammerei hörte…, oder wie ich jedes Jahr zusehen musste, wie mein Cousin über zwanzig Geburtstagsgeschenke, von meine Onkel und meiner Tante bekam plus eine riesengroße Party, während ich einen neuen Weg suchte mich umzubringen. Oh wie dumm von mir. Ich vergaß, normalerweise bekam ich zerbrochene Kleiderbügel, gebrauchte Putzlappen oder sonst etwas in der Art zum Geburtstag. Ich muss gestehen das mein bester Geburtstag das Jahr war, in dem ich die Schlaftabletten entdeckte... so viel einfacher und angenehmer, als so weiter zu leben..., ach ja... Weihnachten lief es nicht anders ab, als an den Geburtstagen, man gewöhnt sich an alles. Wenn ich besser in der Schule war als Dudley, wurde ich geschlagen und wenn ich viel Glück hatte, musste ich eine Woche ohne Essen in meinen Schrank verbringen. Oh... Was ein Glück, das ich nicht so gemästet wurde wie mein fetter Cousin! Mann, da gibt es so viel, es würde den Tag sprengen..." (Anmerkung: Diesen Absatz durften wir von Asrael aus seiner Geschichte: Der Weg ins Ungewisse kopieren! L&D)

Alicia weinte und hielt ihren Harry umarmt. Der selber sagte dann stockend: „Und dann soll ich der Retter der Welt sein. Kannst du dir vorstellen, wie sehr mich das geschockt hat, als ich feststellte, ein Zauberer zu sein und dann Jahr für Jahr immer gegen Voldemort zu kämpfen und weitere wichtige Personen zu verlieren? Ich wollte das alles nicht! Ich habe mein Leben gehasst... aber jetzt habe ich dich, ich liebe dich und wird e dich immer fest halten..."

Tief und innig küssten sie sich und langsam versiegten bei beiden die Tränen. Dann aber fing Alicia an und erklärte Harry: „Das schwöre ich dir, das gibt Rache!"

„Hey, hey, lass sie leben! Die ändern sich sowieso nicht mehr. Und ich hole nur noch meine Sachen ab und dann können sie mir gestohlen bleiben!" wiegelte Harry ab.

Heftig schüttelte Alicia ihren Kopf und dann legte sie ihren Schlachtplan zurecht: „Oh, nein, so nicht mein Schatz. Die werden leiden, aber ohne, das wir ihnen direkt etwas tun oder sie gar verletzen. Nein sie werden leiden und das wird auf Dauer sein. Wir ziehen ihnen den Gurt ganz eng..."

„Was willst du machen?" fragte Harry.

Alicia hatte ein dreckiges Grinsen aufgelegt und erklärte Harry erst einmal die Fakten: „Hast du vergessen, was du geerbt hast? Dir gehört das Haus ihrer Tante und du bist Besitzer von 76 Prozent der Firma Grunnings, wo dein Onkel Geschäftsführer ist..."

Harry grinste und sagte unterbrechend: „Das ist nicht richtig..."

„Was ist nicht richtig?" wollte Alicia unwillig, weil sie unterbrochen worden war, wissen.

„Uns gehört das Haus meiner Tante und wir sind Besitzer von 76 Prozent der Firma Grunnings, wo mein Onkel Geschäftsführer ist..." korrigierte Harry.

„Richtig, dann brauche ich dich ja auch nicht zu fragen!" sagte Alicia grinsend und streckte Harry ihre Zunge raus.

Harry sagte nur ebenso grinsend: „Ebend..."

Nun erklärte Alicia ihren Schlachtplan: „Also wir werden alleine schon unsere Ankunft auf der Cocktail-Party als Knaller zelebrieren. Ich möchte, das wir nicht nur die heißesten Klamotten anziehen, sondern uns auch mit einer Limousine vor fahren lassen. Dann kannst du ja im Laufe der Unterhaltung anklingen lassen, das ich nicht deine Freundin bin, sondern deine Verlobte. Später, wenn es passend ist werden wir noch klären, ob sie auch immer pünktlich ihre Miete gezahlt haben, denn das denke ich nicht, da ja deine Mutter die Vermieterin war und schließlich sollten wir uns die Berichte über die Firma Grunnings der letzten Jahre geben lassen. Schließlich besitzen wir die absolute Mehrheit. Dann noch ein paar Küsse und wir haben einen Teil unserer Rache!"

„Dann lass uns einkaufen gehen. Was hältst du von Kleidern aus Muggel London? Schließlich sind das so genannte Parade Muggel und die kennen sicher die besten Klamotten? Damit sollten wir bei denen aufschlagen!" schlug Harry vor.

Alicia war Feuer und Flamme. Sie machten sich fertig und begaben sich dann in die Londoner Innenstadt. Zwischenzeitlich kamen sie zufälliger Weise an einer Autovermietung vorbei. Dort mieteten sie sich eine schneeweiße Stretch-Limousine mit Fahrer für den morgigen Tag. Er würde auch auf die beiden warten und sie wieder nach Hause bringen. Witziger Weise stellte sich heraus, das der Sohn des Besitzers selber eine Zauberer war, der vor zwei Jahren seinen Abschluss in Hogwarts gemacht hatte. Er kannte Harry und versprach selber zu fahren. Alicia und Harry konnten ihn aber dazu überreden, den normalen Preis zu zahlen und es nicht für umsonst zur Verfügung zu stellen.

Danach erklärte er ihnen noch, wo sie die stylichsten Sachen kaufen könnten. Dann gingen sie weiter auf ihrer shoppintour. Sie wussten ja nun, wohin sie mussten.

Nach etlichen Stunden, die Harry aber wieder Erwarten genossen hatte, waren sie vollständig. Er hatte einen edlen schwarzen Anzug mit weißem Hemd und dunkelgrüner Seidenfliege und dazu passende Schuhe auch in schwarz. Alles zusammen hatte rund zwei tausend Pfund gekostet.

Ein heißes dunkelrotes Cocktailkleid von Dolce & Gabbana für elf tausend Pfund, erotische Spitzenunterwäsche für mehrere hundert Pfund, heiße Jimmy Choo Pumps für Tausend Pfund eine edle Handtasche von Louis Vuitton auch für tausend Pfund, dazu Schmuck von Piaget und Cartier. (Anmerkung: Das waren Tipps zum Anziehen von unserer großen Schwester. Sie meinte damit wäre man überall der Renner, na wer's braucht!!!)

Geschafft aber zufrieden gingen sie Abends nach Haus nach Godrics Hollow und machten sich einen gemütlichen Abend am Kamin.

Am nächsten Morgen verschwand Alicia kurz nach dem Frühstück: „Bin nur kurz was am erledigen! Bin in einer stunde spätestens wieder zurück!"

Harry nickte nur und machte es sich noch ein wenig gemütlich. Tatsächlich kam Alicia nach einer knappen Stunde wieder zurück.

Strahlend erklärte sie Harry: „Ich war gerade noch bei Gringotts und habe diese Papiere mit gebracht. Es ist eine Kopie des Mietvertrages und die Bestätigung der Aktienmehrheit der Firma. Wir wollen doch vorbereitet sein, oder?" zum Schluss hatte sie ein spitzbübisches lächeln.

„Was ein Glück, das du mich liebst. Dein Feind möchte ich nicht sein!" stellte Harry schmunzelnd fest.

Nach einigen gemütlichen Stunden machten sie sich fertig. Dann, Harry wartete erst einige Minuten, die Limousine war auch schon da, als Alicia langsam die Treppe herunter geschritten kam. Harry stand der Mund offen. Das Bild das sie abgab war einfach unbeschreiblich.

Er bemerkte wieder einmal ihre hohe Wangenknochen, die von der Sonne gebräunte Haut und die ausdrucksstarken, mandelförmige, leicht schräg gestellte und überraschender Weise tief grüne Augen, die er so sehr liebte. Ihre Lippen waren blassrosa, ihre Hals schmal und grazil. Insgesamt war ihr Teint eher blass, wie von einem Rothaarigen Menschen, doch ihre Haare waren fast weiß und wie er letzt erst fest gestellt hatte, mit einem Schimmer blau und reichten ihr bis an den Po. Die atemberaubende Kurven vervollständigten ein Bild von einer Frau, das es eigentlich so gar nicht geben dürfte.

Sie trug ein rotes, gut bodenlanges dunkelrotes Kleid, welches an der rechten Seite bis kurz unter die Hüfte geschlitzt war. Der Ausschnitt vorne reichte bis kurz über den Bauchnabel und lies große Teile der Rundungen ihrer perfekten Brüste unbedeckt. Um ihren Hals trug Sie eine Kette aus schwarzen Perlen. Elegante rote Highheels perfektionierten, falls das überhaupt möglich war, ihre Beine. Lächelnd drehte sich Alicia auf der Stelle und gab so ihre rückwärtige Ansicht frei. Das Kleid war nicht nur Vorne gewagt geschnitten, sondern auch komplett Rücken frei. Auch wenn Alicias offen getragenes, Haar den größten Teil des Rücken wieder verdeckte. Das eng anliegende Kleid brachte auch die perfekten Rundungen ihres Hinterteils voll zur Geltung.

Aber auch Alicia starrte ihn dann ein wenig ungläubig an, währen sie zu ihm ging. Harry hatte sich seit sie zurückgekehrt waren bereits eleganter gekleidet, zumindest wenn sie alleine unterwegs waren, aber so herausgeputzt hatte sie ihn noch nie gesehen. Und Harry sah mit einem Wort... Edel aus. Sie war stolz auf ihn. Schließlich war es ihr Bräutigam…

Alicia steckte Harry ihren rechten Arm entgegen, welchen er ergriff und sie in seine Arme wirbeln ließ. Ewigkeiten versanken Beide in einen leidenschaftlichen Kuss. Am liebsten hätte Harry sie mit nach unten in Ihr gemeinsames Schlafzimmer genommen, doch das war leider nicht möglich.

„Findest du dieses Kleid nicht etwas gewagt meine Süße?" fragte Harry schmunzelnd.

Doch Alicia grinste schelmisch. „Na ja, wenn ich solo wäre, hätte ich mich sicher nicht vor nervenden Verehrern retten können, aber jetzt kann doch ruhig jeder sehen was alles Dir gehört und womit nur du spielen darfst! Außerdem wollen wir doch deine netten Verwandten zum sabbern bringen!"

Harry machte sich noch den Spaß seinen Onkel an zu rufen, das er sich etwas verspäten würde. Der brüllte ihn nur durch das Telefon an, das er sich nicht drücken solle, schließlich sei es Dudleys Ehretag.

Harry führte Alicia lächelnd zur Limousine und dann wurden sie zum Ligusterweg vier gefahren. Wie geplant kamen sie eine knappe halbe Stunde zu spät. Wie geplant waren alle anderen Gäste offensichtlich schon da.

Grinsend schauten Alicia und Harry aus den verspiegelten Fenstern und sahen, die erstaunten Gesichter der Dursleys, die sich fragten wer wohl noch kam, und der interessierten Gesichter der Gäste, die sich fragten wer wohl hier drinnen saß.