Wir wissen, das wir gemein sind hier eine Pause gemacht zu haben. Aber hier ist schon das nächste Kapitel. Dann viel Spaß beim nächsten Kapitel wünschen euch Daniel und Lukas! Die nächsten werden nun ein paar Tage dauern... nicht sauer sein!!!


Party bei den Dursleys – the show must go on!

Dann kam der Fahrer und öffnete die Tür. Harry stieg als erster heraus und schaute auf seine Verwandtschaft. Als die Dursleys ihn erkannten bekamen alle einen Rotton. Besonders freute sich Harry darüber, wie sich Tante Magda sich so offensichtlich ärgerte.

Sally, die Freundin von Dudley und scheinbar auch nicht besonders helle, fragte dann auch: „Ist das dein Cousin, der hier kellnern soll? Wieso kommt er dann mit solch einer geilen Limo an?"

Das sorgte für einen gemeinsamen entsetzten Gesichtsausdruck bei den Dursleys, fragenden Blicken bei den Gästen, dagegen ein Schmunzeln von Harry und ein Glucksen von Alicia, die immer noch im Auto saß.

Harry drehte sich langsam zur Tür der Limousine und reichte seine Hand herein. Dann half er Alicia heraus. Langsam, provozierend und äußerst sexy stieg sie aus. Dann sah man das der erste Teil ihres Planes gelungen war. Die eine Hälfte der Gäste, die weibliche, wusste nicht ob sie weiter verträumt Harry oder neidisch Alicia anschauen sollte. Der anderen Hälfte ging es genau umgedreht.

Lediglich ein Ehepaar war am schmunzeln. Harry und Alicia erkannten ihren Muggelnotar Sir Hinckapie und dessen Ehefrau, bei denen sie alle Erbschaftsangelegenheiten, die nur ihre Muggelsachen betrafen, abgewickelt hatten. Sie kannten die meisten Hintergründe über Harry und Alicia und kamen nach einen Nicken auf die beiden zu.

„Ich freue mich sie hier zu treffen, Lady Hasten und natürlich auch sie Lord Potter!" sagte der Notar.

Seine Frau begrüßte beide und fragte dann: „Ist es wahr, sie haben sich verlobt?"

Harry neigte höflich seinen Kopf und Alicia antwortete: „Ja, da haben sie richtig gehört. Er hat es endlich geschafft mich zu fragen..." dabei schmunzelten die beiden Frauen.

Nun hatte sich die Dursleys wieder gefangen und Vernon kam in seiner typischen Walross Art auf Harry zu: „Was wagst du Sir Hinckapie den berühmtesten Anwalt und Notar Londons einfach so zu belästigen, was soll das dämliche möchte gern Lord Gehabe und wer ist dieses Flittchen eigentlich..."

Nun baute sich Sir Hinckapie vor Vernon auf und sagte in seinem typisch steifen englischen Ton: „Mr. Dursley, mäßigen sie ihren Ton..."

Vernon, Petunia, Magda, Dudley und Sally schauten entsetzt, als Sir Hinckapie fort fuhr: „...sie wissen nicht mit wem sie es zu tun haben. Lady Hasten und Lord Potter sind nicht nur meine wichtigsten Mandanten, sondern sie sind auch die reichsten Engländer überhaupt und sie gehören ganz und gar zu den fünf reichsten Mensche der Welt! Außerdem haben sie den englischen Hochadel mit dem entsprechenden Respekt an zu sprechen..."

Alicia wandte sich an den Notar: „Sir Hinckapie, vielen Dank, das sie sich so für uns, meinen Verlobten und mich einsetzen. Aber lassen sie das, wir werden in Zukunft mit diesem Gesocks sowieso nicht mehr viel zu tun haben. Lassen sie uns einfach die Feier genießen, auch wenn die Gastgeber unsere Anwesenheit eigentlich nicht verdient haben!"

Geschockt schauten die Dursleys besonders Dudley. Doch der war mehr am glotzen. Denn so etwas wie Alicia hatte er sicher noch nie gesehen. Als dann Harry ihr den Arm um ihre Hüfte legte und ihr noch mit seiner Hand provokativ an den Po packte konnte Dudley ein nicht mehr leises Stöhnen unterdrücken.

Alicia drehte sich um und sagte provozierend aber nur für Harry und die Dursleys zu verstehen: „Das war aber nichts besonderes, Dickerchen. Harry stöhnt viel lauter wenn ich ihn vernasche... nun ja ich bin dabei auch nicht leise, aber kein Wunder bei diesem Hengst..."

Dudley wurde tief rot und seine Freundin schneeweiß. Vernon und Petunia waren nur geschockt und Magda stammelte nur etwas von verdorben, Flittchen und Verbrecher. Doch vorerst hielten sich Harry und Alicia zurück.

Sie nahmen einen Cocktail und unterhielten sich mit einigen Gästen. Dadurch, das sie von Sir Hinckapie überall vorgestellt wurden, kamen sie, zum Ärger der Dursleys, mit vielen Leuten ins Gespräch.

Während dessen hatten die Dursleys und die Eltern von Dudleys Familie ein längeres Gespräch, wie Alicia mit bekam. Sie machte Harry darauf aufmerksam und er schmunzelte und flüsterte ihr zu: „Jetzt müssen sie die beiden Hässlichkeitsfeen verloben, wetten!"

Alicia musste prusten und konnte ein Auflachen gerade so noch verhindern. Danach waren sie wieder in ein Gespräch vertieft.

Dann meldete sich Vernon wieder einmal zu Wort: „Nun, da alle Gäste hier anwesend sind, möchte ich ihnen den Grund nennen, warum ich diese wundervolle Party hier veranstaltet habe. Es ist mir eine Ehre hier und heute die Verlobung meines Sohnes Dudley Dursley und seiner reizenden Braut Sally Atkins bekannt zu geben!"

Gespannt schaute Vernon sich um und man klatschte höflich Applaus. Harry konnte es nicht lassen und flüsterte Alicia zu: „Reizend, das stimmt. Die reizen meinen Magen so sehr, das ich froh bin, das er momentan noch leer ist..."

Wieder konnte sich Alicia kaum bremsen und musste wieder hinter vorgehaltener Hand kichern. Aber auch Sir Hinckapie und Gattin hatten den Ausspruch Harrys mitbekommen und konnten sich gerade so noch beherrschen.

Dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Vernon forderte seinen Sohn auf, mit seiner Braut den Tanz zu eröffnen. Nun was die beiden Trampel da ablieferten war einfach nur peinlich. Vernon, der das mit bekam, wollte retten, was nicht mehr zu retten war. Er ging davon aus, das Harry selber nicht tanzen konnte. Er sagte deshalb: „Warum beteiligst du dich nicht auch an dem Eröffnungstanz, Harry, schließlich ist es dein Cousin?"

Harry und Alicia freuten sich diebisch. Das war dann wohl der nächste Streich gegen die Dursleys. Harry führte Alicia elegant auf die Tanzfläche und dann zeigten sie was Tanzen eigentlich bedeutet. Sie schwebten regelrecht über das Parkett. Frustriert verließen die beiden Dicken die Tanzfläche und Alicia und Harry schienen die Welt um sich herum zu vergessen. Die Zuschauer hingegen, mit Ausnahme der Dursleys und der Atkins, schauten gebannt auf das Paar. So etwas schienen sie nur äußerst selten gesehen zu haben.

Nach einer Weile beendeten beide den Tanz, blieben stehen und schauten sich tief in ihre Augen. Dann sagte Harry: „Wenn wir nicht schon verlobt wären, dann wäre jetzt meine letzte Chance, dich zu fragen. Du bist mein Leben... ich liebe dich mehr als ich in Worten ausdrücken kann!"

Alicia war sprachlos aber auch sie hatte das gleiche Gefühl. Ihre einzige Chance sah sie darin Harry heiß und fordernd zu küssen. Sie wurden erst durch das laute und anhaltende Klatschen der Gäste wieder in die wirkliche Welt zurück geholt. Mit leicht roten Köpfen nickten sie allen zu.

Die nächsten Stunden waren für die Dursleys besonders aber auch für die Atkins ein wenig eine Schmach. Harry und Alicia standen im Mittelpunkt und die Gastgeber waren Außenseiter in ihrem Haus.

Zwischenzeitlich hatten Alicia und Harry auch ein Gespräch mit dem Leiter einer Kinderklinik. Es interessierte beide sehr, wo die Probleme im Gesundheitswesen lagen. Als sie feststellten wie viele Mängel es gab schlug Alicia vor eine erhebliche Summe zu spenden. Harry hatte noch den Vorschlag, das sie auch noch eine Abteilung für Weisen einrichten sollten, die dann eine monatliche Zuwendung aus ihrem Vermögen erhalten sollte, damit niemand mehr abgewiesen werden musste. Sie klärten das mit Sir Hinckapie, der alle rechtlichen Dinge klären würde. Als man sich klar wurde, das die Beiden gerade mal so einige Millionen gespendet hatten, wurde der Respekt ihnen gegenüber noch um einiges größer.

Das bekamen die Dursleys mit und waren nicht begeistert. Dann kam Vernon und holte Harry zu sich. Alicia schien er absichtlich zu ignorieren. Dann sagte er wütend: „Du verschwindest jetzt besser mit deiner Schlampe, sonst mach ich euch Beine..."

Und Magda warf noch ein: „Wenn in meiner Zucht solche zwei wären, die würde ich ertränken..."

Und Petunia gab zum Besten: „Und dich haben wir all die Jahre hier durch gefüttert..."

Das war das Stichwort für Harry und er winkte Alicia zu sich. Dann sagte er nur trocken: „Schatz dein Auftritt!"

Alicia holte, teuflisch grinsend ein Papier aus ihrer Handtasche und sagte: „Wie wir in unseren Unterlagen fest gestellt haben, wurde von ihnen die letzten sechzehn Jahre keine Miete für unser Haus hier gezahlt. Wie wollen sie das begleichen? Oder sollen wir sie sofort hochkant raus schmeißen?"

Damit legte sie das Dokument hin. Sir Hinckapie war hinzu gekommen und bestätigte die Richtigkeit der Ansprüche. Alle Betroffenen waren geschockt.

Dann stammelte Vernon in Richtung Harry: „Das kannst du nicht machen. Wir waren doch immer für dich da?"

Harry sagte gar nichts, sondern schaute Alicia nur an. Die sagte auch nur wütend: „Gleich explodiere ich. Ich weiß, was sie meinem Zukünftigen alles angetan haben. Also wie wollen sie das alles begleichen?"

Vernon holte tief Luft und sagte: „Nun ich bin Geschäftsführer von Grunnings. Ich werde mir einfach entsprechend das Gehalt erhöhen und dann ist das in ein paar Monaten ab bezahlt!"

Nun fragte Harry interessiert: „Und das kannst du so einfach? Schließlich gehört dir die Firma doch nicht!"

Nun lachte Vernon dreckig und erklärte eingebildet: „Die Besitzer haben vollstes Vertrauen zu mir. Sie haben sich noch nie darum gekümmert. Die lassen mir freie Hand in allen meinen Entscheidungen!"

Harry grinste nun seinerseits dreckig – reingefallen – ging es ihm durch den Kopf. Dann legte er seine Hand auf Alicias Oberschenkel und lächelte ihr zu.

Sie nahm den Ball auf und griff provozierend langsam in ihre Handtasche. Panisch schaute Vernon auf Alicias Hand. Dann kam ein weiteres Dokument zum Vorschein. Alicia erklärte: „Mr. Dursley, das ist gar nicht gut. Sie haben hier in aller Öffentlichkeit damit geprahlt, die Firma Grunnings zu betrügen. Da mein Mann und ich 76 Prozent besitzen, spreche ich ihnen hiermit die sofortige Kündigung aus! Sie dürfen die Firma ab sofort nie wieder betreten!"

Harry schaute Alicia mit einer Mischung aus Erstaunen und Schmunzeln an und hob nur eine Augenbraue, ohne irgend etwas zu sagen.

Alicia war so in Fahrt, das sie Harry nur kurz und bündig fragte: „Na, was gibt es denn?"

Harry beugte sich zu ihr und flüsterte nur für sie verständlich: „Ich möchte mich entschuldigen bei dir..."

„Wofür denn?" flüsterte sie zurück und schaute ihn fragend an.

„Dafür, das ich meinen schönsten Moment meines Lebens vergessen habe. Schließlich habe ich eben fest gestellt, das ich ja schon verheiratet bin..." flüsterte er lächelnd.

Nun fiel bei Alicia der Groschen und sie schlug ihm spielerisch auf den Arm.

Vernon hatte davon nichts mit bekommen und saß geschockt da. Auch seine Frau und seine Schwester machten wie auch sein Sohn keine bessere Mine. Alicia lies die Dokumente liegen, stand auf und sagte zu Harry: „Komm lass uns noch die eine oder andere Runde in unserem Haus tanzen, mein Schatz!"

Damit stand auch Harry auf reichte Alicia die Hand und sie gingen zum Tanzen. Sie amüsierten sich köstlich.

Derweil wurde es am Tisch der Dursleys ziemlich laut. Viel der Gäste schauten missbilligend da hin. Dann erhob sich Mr. Atkins und sagte laut und deutlich: „Die Verlobung ist hiermit aufgehoben. Wir fühlten uns sowieso überrumpelt, von ihrer Aktion vor hin. Aber nachdem wir jetzt einige ihrer Machenschaften erfahren haben, möchten wir uns von ihnen distanzieren. Sie sind keine Familie, mit der wir in Verbindung gebracht werden möchten!"

Damit wollte die gesamte Familie Atkins unter Protest die Cocktail-Party verlassen. Doch Alicia hielt sie auf und sagte: „Bleiben sie doch und versuchen sie sich noch ein wenig zu entspannen. Schließlich sind sie mit einem blauen Auge davon gekommen."

Dann wandte sie sich an die Dursleys: „Und wir sind ja nicht so, obwohl sie es nicht verdient haben. Sie erhalten trotz fristloser Kündigung noch für sechs Monate ihr angemessenes Gehalt und sie müssen in vier Wochen erst aus dem Haus sein. Es ist zwar knapp, aber es sollte möglich sein, das sie sich anders orientieren!"

Anerkennend nickten fast alle Gäste Harry und Alicia zu. Petunia keifte: „Harry, beim Leben deiner Mutter, meiner Schwester, das kannst du doch nicht machen! Was hat dieses Flittchen denn überhaupt mit deinem Erbe zu schaffen..."

Mit einem Male strahlte Harry eine Macht aus, das sogar die versammelten Muggel erschrocken ihre Augen auf rissen. Dann zischte Harry wütend: „Wenn einer von euch noch einmal meine Verlobte beleidigt, dann Gnade euch Gott, werde ich nicht mehr gnädig sein..."

Damit machte er einige Schritte auf die Dursleys zu und sagte Wut entbrannt: „Und nun verschwindet am besten ins Haus oder haltet euch von uns fern und werdet euch klar, welche Fehler ihr gemacht habt. Denn ich kann sonst für gar nichts mehr garantieren!"

Ängstlich wichen die Dursleys zur Seite. Heut war der Tag ihrer größten Niederlage. Noch konnten sie froh sein, das sie es nicht schlimmer getroffen hatte.

Jetzt am späteren Abend wurde es dann noch lockerer. Besonders Alicia und Harry tanzten bei einigen langsamen Tänzen, das alle ihnen Platz machten, um an der Liebe der beiden jungen Menschen teil zu haben. Harry und Alicia wandelten derweil immer wieder in anderen Sphären.

Dann langsam löste sie die Party auf. Harry und Alicia gehörten zu den letzten die gingen und sie sagte zu ihm: „Schatz, lass uns in den nächsten Tagen nach einem Makler schauen, der dieses Haus wieder vermietet. Doch jetzt möchte ich nach Hause und mich noch ein wenig verwöhnen lassen und dann schlafen wir lange aus. Wir können dann morgen auch deine restlichen Sachen hier abholen!"

Harry nickte und dann gingen beide zur Limousine und ließen sich nach Hause fahren. Harry bemerkte die vor Wut zerrissenen Gesichter der Dursleys. Sicher würden sie sich morgen noch das eine oder andere einfallen lassen.

Nachdem sie lange ausgeschlafen hatten und sich ausgiebig mit einander beschäftigt hatten frühstückten sie erst einmal gemütlich. Dann sagte Harry: „Wenn wir heute meine Sachen abholen gehen, dann kann es sein, das wir uns auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen sollten. Ich hatte gestern Abend, als wir gingen, bemerkt, das sie sich mehr mit einer möglichen Rache, als mit ihren Fehlern beschäftigt haben. Wir sollten vorsichtig sein!"

Alicia lächelte angriffslustig und sagte: „Und wozu sind wir Magier? Unsere Magie kann stablos ausgeführt nicht verfolgt werden. Also, wenn sie etwas vorhaben, dann sollten wir sie doch überraschen können!"

Harry gab noch zu bedenken, das es auch die Gang um Dudley und Piers gäbe, die könnten eigentlich auch eine Abreibung vertragen.

Schon musste Alicia wieder grinsen und erklärte: „Dann auf in den Kampf..."

Alicia zelebrierte die Vorbereitung für den Kampf, in dem sie sich entsprechend anzog, wie sie es formulierte.

Sie nahm ihre Lieblings Farbkombination schwarz und dunkelrot, das einfach einen super Kontrast zu ihren hellblonden Haaren gab. Also zog sie sich einen sehr kurzen schwarzen Lederrock an, ein dunkelrotes bauchfreies Tanktop und Highheels auch in dunkelrot. Dazu schwarze Netzstrumpfhosen komplettierten ihre Garderobe.

Dazu ihre offenen Haare, als sie Harry so sah fragte er sie leicht lüstern: „Und du glaubst, das ich es schaffe mit dir in den Ligusterweg zu kommen und dich nicht irgendwo unterwegs zu vernaschen..."

„Also gefällt dir, was du siehst!" fragte Alicia neckend

Harry hatte eine enge schwarze Jeans an, ein schwarzgrünes Shirt und coole Timberland Schuhe. Unter dem Shirt waren deutlich seine Bauch und Brustmuskeln zu erkennen.

Daher kam Alicia zu dem Schluss: „Außerdem, wer sagt dir denn, das ich dich nicht vorher schnappe und dann gleich vernasche, Schatz?"

Dann apparierten sie in den Liguster Weg. Mit einem katzengleichen, lautlosen Gang begab sich Harry zur Eingangstür des Hauses in dem seine Verwandten momentan noch lebten. Er legte die Hand auf die Tür und verwandelte sie mit einer Explosion in lauter Holzsplitter. Von dem Knall geweckt lief Vernon Dursley mit seiner Schrottflinte in der Hand die Treppen hinunter, während Petunia auf der Treppe stehen bleib. Harry und Alicia trat nun ein, er konnte sich denken welchen Terror er unter den Dursleys mit seinem schwarzen Outfit verbreitete.

„Was wollt ihr, verzieht euch, wir haben noch vier Wochen Zeit!" rief Vernon wutentbrannt

„Nun vielleicht werden wir euch so leiden lassen wie ihr mich fünfzehn Jahre leiden habt lassen!" sagte Harry kühl.

„DU WIRST EINEN DRECK TUN!" schrie Vernon und feuerte seine Schrotflinte ab.

Doch Harry hob nur eine Hand und alle Partikel des Schusses blieben in der Luft schweben.

Langsam rieselte das Schrot auf den Boden, dann nahm Alicia ihren Zauberstab richtete ihn auf Vernon und sagte eiskalt so das auch Petunia und die ebenfalls dazu gekommene regelrecht fröstelten: „Noch ein Mal und ihr werdet erst lange leiden und dann bringe ich euch um!"

„Wo ist den eigentlich das Walbaby! Euer Sohn?" wollte Harry wissen.

„Das geht euch einen Dreck an!" schrei Vernon.

„Ich weiß schon wo wir ihn finden können, Lass uns gehen, Alicia!" sagte Harry. Im vorbei gehen lies er Vernons geliebtes Auto explodieren, kümmerte sich aber nicht mehr um die entsetzten Gesichter.

Die beiden gingen zum Spielplatz, an dem sich Dudley, Piers und ihre Gang meistens aufhielten.

Tatsächlich sahen sie schon von weitem, das sie Glück hatten. Die Gang war gerade dabei ihre überschüssige Energie an einer jungen Frau auslassen zu wollen, die sogar einen Kinderwagen dabei hatten.

Sie hörten, wie Dudley sagte: „Los du Schlampe, du wirst jetzt für uns die Beine breit machen, ansonsten wird dein Balg leiden..."

„Ja, genau einer nach dem anderen wirst du jetzt von uns glücklich machen!" sagte auch Piers, wie Harry bemerkte.

In diesem Moment eskalierte ein wenig die Aktionen von Harry und Alicia. Sie traten unbeirrt zwischen die Gang und hatten sofort die Aufmerksamkeit von denen auf sich gerichtet. Alicia deutete der jungen Mutter zu verschwinden. Die nutzte ihre Chance, nahm ihr Kind im Kinderwagen und flüchtete, ohne das sie weiter bemerkt und beachtet wurde.

Harry und Alicia waren aber voll in ihrem Element. Dudley sag es ihnen dreckig und voller Lust: „Erst einmal kriegst du Freak deine Abreibung aber du wirst es überleben. Dann beschäftigen wir uns alle mit deiner Schlampe, du sollst ja auch was davon haben, dann legen wir euch um!"

Alle aus Dudleys Gang lachten dreckig, aber dann ging es auch schon los. Ohne zu wissen warum und wie flogen sie erst einmal alle durch die Luft. Dann wurde einer nach dem anderen vermöbelt. Jeder hatte den einen oder anderen Knochen gebrochen. Es dauerte aber schon einige Minuten, Alicia und Harry nahmen sich Zeit, schließlich wollten sie gründlich sein. Sie waren gerade dabei nur noch Dudley und Piers fertig zu machen, als die Polizei kam.

Kurz darauf sprangen die Polizisten aus den Autos. Aus einem kam auch die angegriffene junge Frau mit ihrem Baby. Ohne das es jemand bemerkte hatten Alicia und Harry, Piers und Dudley einige Tropfen Veritaserum gegeben.

Die Polizisten nahmen die Mitglieder der Gang fest und orderten Unmangen von Krankenwägen. Dabei schauten sie überrascht, ja erschrocken, das Pärchen an, denen man keinerlei Verletzungen ansah, noch nicht einmal eine große Erschöpfung. Selbst die Klamotten der beiden war noch in Ordnung, nur hier und da etwas verrutscht.

Der Leitende Beamte fragte dann auch immer noch verwundert: „Und das wart nur ihr beide alleine? Hattet ihr keine Verstärkung oder Waffen?"

„Wozu?" kam es von Alicia, wir sind erfahren in der Selbstverteidigung. Doch befragen sie die beiden hier doch einmal, was sie so in den letzten Jahren so immer gemacht hatten?"

Der Beamte nickte und machte eine Befragung gleich vor Ort. Dudley und Piers gaben zu schon immer Verbrechen begangen zu haben und auch schon mit Drogen zu handeln.

Der Polizist lächelte grimmig und sagte: „Nun, ich denke die werden wohl die nächsten Jahre eine Art Abenteuerurlaub auf Staatskosten machen!"

Sie verabschiedeten sich und Harry und Alicia verschwanden wieder in den Grimauld Platz.