Das Ende einer Ära


Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

… Alle, ohne Ausnahme, alle, auch die Reporter und die Schüler hatten den Betäubungsfluch gegen Fudge und Umbridge geschickt.

Madam Pomfrey steckte mit roten Wangen ihren Zauberstab ein, sie hatte sicher auch ihren Anteil an dem multiplen Stupor, und untersuchte die beiden. Dann sagte sie: „Nun die werden wir nicht mehr so schnell wach kriegen. Die schlafen für mindestens ein oder zwei Jahre. Es sei denn, wir schaffen ein hundertfaches Enervate, wer macht mit?"

Umgehend drehten sich alle demonstrativ um und Madame Pomfrey musste glucksen und sagte dann trocken: „Wäre auch schade gewesen, wenn mein Fluch umsonst gewesen wäre!"

Nun mussten alle in der Nähe schallen lachen, über den trockenen Humor der Schulkrankenschwester.

Was dann geschah brachte aber das Fass zum überlaufen: „Nur zur Sicherheit. Stupor! Stupor!"

Dann hatten beide noch einen Fluch abbekommen und sie rieb sich die Hände und sagte dann in die erstaunten Gesichter schauend: „Na ist doch wahr, nie habe ich meinen Spass! Ich muss immer nur wieder alles ganz machen!"

Wieder brachen die Umstehenden in schallendes Gelächter aus...
Auch Harry und Alicia waren am Schmunzeln. Kingsley Shacklebolt und Mad Eye Moody brachten den Minister und seine Unterstaastsekretärin ins St. Mungos Krankenhaus.

Dann hob Dumbledore seine Hände gegen den Himmel, sprach einen Sonorus Zauber auf sich und sagte zu den versammelten Kämpfern: „Meine lieben Mitstreiter, liebe Hexen, liebe Zauberer, liebe Drachen, Greifen und Phönixe, ehrenwerte Hauselfen und Kobolden, befreundete Thesauren, Einhörner, Riesen, Zentauren, Wassermenschen, Firesprites und alle anderen magische Wesen. Ich möchte mich bei euch und besonders bei den Schülern der Hogwarts Schule für euren tapferen Einsatz bedanken. Heute in der Nacht von Freitag auf Samstag haben wir, aber besonders Alicia Hasten und Harry Potter, die Dunkelheit besiegt. Ich lade sie hiermit zu einer Siegesfeier am Sonntag Abend ein. An meine Schüler möchte ich noch sagen, das alle Eltern und Verwandten eingeladen sind! Lasst uns nun nach Hause gehen!"

Unter einem gigantischen Jubel gingen alle ihres Weges. Einzig die Auroren und die Mitglieder des Phönix Ordens blieben noch, um die Spuren zu sichern und die Opfer zu versorgen.

Harry und Alicia hingegen begaben sich in ihre Schulsprecherwohnung, um sich um zu ziehen. Dann aber verschwanden sie, ohne das irgend jemand was mit bekam und das man wusste, wo sie waren.

Da aber so viel Freude und Aufregung herrschte und andauern noch mehr Überraschungen zu Tage traten, ging die Abwesenheit der beiden völlig unter.

Die erste Überraschung betraf Neville Longbottom. Er saß gerade mit seiner Freundin Luna Lovegood zusammen am Gryffindor Tisch zum Frühstück, als sich die Türe öffnete und zwei erschöpft wirkende Erwachsenen die große Halle betraten. Es fiel erst gar nicht so sehr auf, da viele Verwandte der Schüler bereits über Nacht angekommen waren. Einzig, das ein Ministeriumsangestellter und Madame Pomfrey, die Schulkrankenschwester die beiden Erwachsenen begleitete, war ungewöhnlich.

Schließlich sah auch Neville auf und erstarrte zur Salzsäure. Er stotterte: „M.. Mu.. Mum, D.. Da.. Dad?"

Die beiden Erwachsenen rannten auf Neville zu und umarmten ihn heftig. Professor Dumbledore sagte geschockt: „Alice und Frank Longbottom, ihr seid geheilt?"

Nach etlichen Minuten der überschwänglichen Freude wandte sich Frank Longbottom an Professor Dumbledore: „Hallo Albus, wie geht es dir? Ja wir sind wieder völlig gesund!"

„Wie kann das sein?" fragte Professor McGonagall.

Alice Longbottom antwortete: „Das wissen wir auch nicht und auch niemand aus dem Krankenhaus weis etwas genaueres. Wir haben nur eine beglaubigte Urkunde erhalten, das wir aus einem Fonds eine einmalige Spende von einer Million Gallonen erhalten haben, um die verlorene Zeit, in der sie im Koma lagen, wieder auf zu holen! Diese Tatsache hat uns soeben das Ministerium auch noch bestätigt."

Freude über die wundervolle Genesung aber auch die Überraschung und viele fragende Gesichter waren in der großen Halle.

Dann ging der Ministeriumsbeamte auf Narcissa Malfoy zu, legte ihr ein Dokument hin und sagte dann in einem geschäftsmäßigen Ton: „Narcissa Malfoy sie werden, wenn sie einwilligen, der neue Kopf des Hauses Black und können auch wieder ihren Mädchennamen an nehmen. Ebenfalls wird dann ihr Sohn, Draco, nun nicht mehr Malfoy sondern Black mit Namen heißen. Außerdem erhalten sie das halbe materielle Erbe von Sirius Black. Sie, Narcissa und Draco Black, sind das Weiteren vollständig rehabilitiert und das Malfoy Manor wird auf Kosten des Ministeriums renoviert und bleibt im Besitz von ihnen beiden"

Narcissa und Draco waren sprachlos. Dann schauten sie sich an und ihnen liefen Tränen in wahren Sturzbachen über das Gesicht.

In der großen Halle war es mucks Mäuschen still. Dann sagte Narcissa Malfoy: „Ich dachte Harry Potter ist der Erbe der Blacks?"

Der Ministeriumsbeamte erklärte: „Das Black'sche Erbe wurde von Mr. Potter nicht angenommen und so wurden sie nun ausgewählt. Außerdem ist es auch nur das halbe Vermögen! Nehmen sie alles an?"

Narcissa schaute Draco an, der ihr zu nickte. Dann drehte sie sich zu dem Ministeriumsbeamten und sagte laut und deutlich: „Ja ich nehme das Erbe und den Namen mit allen Rechten und Pflichten an. Aber ich möchte die Hälfte meines materiellen Erbes an meine Cousine Nymphodora Tonks weiter geben!"

Freudig überrascht schaute Tonks auf. Der Ministeriumsbeamte notierte sich alles und machte entsprechende Stempel auf ein Pergament, das er dann an Narcissa übergab. Dann sagte er ihr: „Mrs. Black, sie können von ihrem Erbe in den nächsten 15 Minuten niemanden etwas übertragen!" dabei schmunzelte er, drehte einer völlig verdutzten Mrs. Black den Rücken zu und begab sich umgehend zu Nymphodora Tonks.

Die schaute ihn entsetzt an und Remus legte seine Arme um sie. Der Ministeriumsbeamte sagte dann: „Mrs. Nymphodora Tonks ich darf ihnen folgendes Dokument überreichen. Sie erhalten hiermit ein Viertel des Black'schen Vermögens ebenso wie sie Mr. Remus Lupin. Des weiteren erhalten sie beide, wenn sie denn zusammen bleiben wollen, den Grimauld Platz Nr. 12. Außerdem erhalten sie, Mr. Remus Lupin, von jetzt an alle Rechte die ein Zauberer auch hat und sie dürfen nun auch eine Familie gründen. Hier sind die entsprechenden Dokumente! Nehmen sie an?"

Remus und Tonks waren sprachlos und konnten nur tränenerstickt nicken. Als sie alle Dokumente soweit überreicht bekommen hatten, drehte sich der Ministeriumsbeamte zu Mrs. Black und sagte trocken: „Gut, das sie die viertel Stunde gewartet haben, oder?"

Mrs. Black nickte nur sprachlos.

Dann ging der Ministeriumsbeamte auf die Familie Weasley zu und stellte sich vor Arthur Weasley und sagte: „Ich habe hier einen weiteren Erlass, der folgendes besagt: Sie, Mr. Arthur Weasley, erhalten eine Spende von einer Million Gallonen, um ein Institut zu Gründen für die Erforschung der Muggeltechnologie und wie man sie in die Zauberer Welt integrieren kann. Sind sie bereit, diese Aufgabe zu über nehmen?"

Arthur konnte nur sprachlos nicken, dann umarmte er seine Frau stürmisch, was ein wildes Klatschen besonders von ihren Zwillingen zur Folge hatte.

Der Beamte sah die Zwillinge eindringlich an, die wieder Erwarten sehr unsicher wurden. Dann sagte er zu ihnen: „Mr. Fred Weasley und Mr. George Weasley. Sie erhalten ein zinsloses Darlehen in Höhen von 100.000 Gallonen zum Ausbau ihres Geschäftes. Als Rückzahlung soll als Spende dem St. Mungos Krankenhaus zu Gute kommen, aber nur wenn sich das durch ihr Unternehmen trägt. Ansonsten gilt das Geld als Schenkung. Nehmen sie zu diesen Bedingungen an?"

„Wir..."

„...nehmen..."

„...zu..."

„...den..."

„...genannten..."

„...Bedingungen..."

„...an!"

sagten Fred und George ihn ihrer so unnachahmlichen Art. Dann brachen sie bewusstlos zusammen. Ungewollt hatten sie nun einige Lacher auf ihrer Seite.

Dann sagte der Beamte des Ministeriums: „So, damit wären meine Aufgaben hier wohl erst einmal erledigt!"

Professor Dumbledore kam auf ihn zu und fragte: „Können sie uns mehr über die Hintergründe sagen? Wer hat das alles veranlasst?"

Der Beamte schüttelte verneinend den Kopf und erklärte: „Ich bin nur ausführender Beamter. Man hat mir nur diese Aufträge erteilt und weitere Informationen habe ich nicht. Ich kann ihnen leider nicht weiter helfen!"

Ohne eine Antwort auf seine Fragen erhalten zu haben ging Professor Dumbledore an seine Platz zurück.

Während dessen waren an vielen verschieden Stellen nun hektische Gespräche auf gekommen.

Am nächsten Morgen, Sonntags früh, hatte sich die Aufregung wieder ein wenig gelegt. Es gab auch viele Gespräche unter einander und überall kam die Frage auf, wie das alles geschehen konnte.

Dann betrat eine dunkelhaarige Schönheit mit ihren Zwillingstöchtern. Sie waren ca. sechzehn oder siebzehn Jahre alt. Fred und George pfiffen frech hinter den beiden her. Die drehten sich demonstrativ um und dann sagte die eine zur anderen: „Akzeptabel, die beiden?"

„Ja, ja, geht schon!" antwortete die andere locker.

Geschockt aber auch fasziniert schauten Fred und George den beiden nach. Überrascht stellten Fred und George fest, das der Zaubertränke Lehrer fassungslos die drei an schaute. Noch mehr waren die beiden und auch alle hier anwesenden geschockt, als Severus Snape Tränen über das Gesicht liefen...

„Jessica, Schatz, wo kommt ihr her? Kinder, Annabelle, Deborah, kommt her meine Lieben!" sagte Snape, sobald er sich etwas beruhigt hatte.

Dann rannte er auch schon seiner offensichtlichen Frau und seinen Töchtern entgegen und dann nahmen sie sich gemeinsam schluchzend in die Arme.

Dann erklärte er Professor Dumbledore: „Albus, das ist meine Frau, Jessica, und unsere gemeinsamen Töchter, Annabelle und Deborah. Der dunkle Lord hatte sie entführt und mir gesagt, das sie tot seien..."

„Glückwunsch, mein Junge!" sagte Dumbledore zu Snape, der sich nun wieder seiner verloren geglaubten Frau zuwendete.

„Wo wart ihr und wie kommt es, das ihr heute hier her gekommen seid?" ragte Severus.

Seine Frau antwortete: „Wir wurden von dem ungarischen Vampir Clan gefangen gehalten. Es ging uns aber soweit gut, obwohl das entgegen der Wünsche des dunklen Lords war. Dann ist der Erbe von Graf Dracula aufgetaucht und hat unsere Freilassung befohlen, sowie den Transport hier her! Mehr wissen wir auch nicht!"

Professor Dumbledore schüttelte seinen Kopf und sagte dann: „Genießt jetzt erst einmal eure Zeit. Ich hoffen ich sehe euch heute Abend bei der Feier?"

Alle vier, der Familie Snape, nickten mit den Köpfen und dann waren sie auch schon in viele Gespräche und Umarmungen vertieft.

Bevor aber Professor Dumbledore wieder zu seinem Platz gehen konnte ging die Tür zur großen Halle nochmals auf und ein Ehepaar mit einer kleinen fünfjährigen Tochter betrat den Raum.

Gleichzeitig griffen sich Professor Dumbledore und Professor McGonagall an ihre Herzen und wurden leichenblass.

Dann nach etlichen Sekunden des Schweigens sagte Professor McGonagall mit tränenerstickter Stimmen: „Lucille, wo kommt ihr denn wieder her? Wie konnte der Fidelius Zauber auf euch aufgehoben werden, wo doch der Geheimnisverwahrer verstorben ist? Und wer ist das an deiner Seite?"

Die Frau rannte auf Professor Dumbledore und Professor McGonagall zu und rief dabei: Mom, Dad, endlich habe ich euch wieder..." dann schluchzten sie alle drei haltlos.

Nachdem sie sich etwas beruhigt hatten erklärte die Frau: „Mum, Dad, das ist mein Man Ian Anderson und unsere gemeinsame Tochter Michelle. Wir können euch nichts weiter sagen, als das der Zauber, der uns dort auch eingesperrt hatte auf einmal gebrochen war und wir raus konnten. Es lag eine Zeitung auf dem Boden. Als wir sie aufhoben und alle drei euer Bild anfassten wurde der Portschlüssel, der es wohl war, aktiviert und wir landeten hier vor den Toren von Hogwarts.

Alle schauten überrascht auf Professor Dumbledore und Professor McGonagall, die dann auch erklärte: „Wir sind seit dreißig Jahren verheiratet, haben aber wegen der Bedrohung niemanden etwas erzählt. Unser Geheimnisverwahrer war ein Todesser und er wurde bevor er etwas verraten konnte von einem Ordensmitglied versehentlich ermordet. Der Fidelius war so ausgelegt, das niemand den Raum verlassen konnte, sie aber immer versorgt waren. Wir hatten keine Hoffnung mehr sie jemals wieder zu sehen. Wir haben sie seit sechs Jahren nicht mehr gesehen!"

Ihre Tochter Lucille erklärte dann mit einem leichten Rotton im Gesicht: „Ich habe meinen Ian eine Woche vorher geheiratet und ihn ohne euer Wissen mit in das Haus hinein geschmuggelt. Ein Jahr später war dann unsere Tochter auf der Welt..."

Alle in der Halle waren verwundert aber auch glücklich für die Familien Zusammenführung sowohl von Professor Dumbledore und Professor McGonagall und ihrer Tochter mit Familie, als auch der Familie Snape.

Nach dem Mittagessen wurde es im Schloss unruhig, da sich alle auf das Fest vorbereiteten. Auch Harry und Alicia waren in ihrer Schulsprecherwohnung und relaxten. Hermine hatte kurz rein geschaut und sie daran erinnert, das sie sich schick anziehen sollten, da sie in schlabberigen Klamotten rum lagen.

Nach einigen gemütlichen Stunden machten Alicia und Harry sich fertig. Dann, Harry wartete schon einige Minuten, als Alicia langsam die Treppe herunter geschritten kam. Harry stand der Mund offen. Das Bild das sie abgab war einfach wieder unbeschreiblich.

Er bemerkte zum wieder holten Male ihre hohe Wangenknochen, die von der Sonne gebräunte Haut und die ausdrucksstarken, mandelförmige, leicht schräg gestellte und überraschender Weise tief grünen Augen, die er so sehr an ihr liebte. Ihre Lippen waren blassrosa, ihre Hals schmal und grazil. Insgesamt war ihr Teint eher blass und ihre wundervollen Haare waren fast weiß, mit einem Schimmer von blau und reichten ihr bis an den Po. Die atemberaubende Kurven vervollständigten ein Bild von einer Frau, das es eigentlich so gar nicht geben dürfte, er aber sein eigen nennen durfte.

Sie trug wieder ihr rotes, gut bodenlanges dunkelrotes Kleid, welches an der rechten Seite bis kurz unter die Hüfte geschlitzt war. Der Ausschnitt vorne reichte bis kurz über den Bauchnabel und lies große Teile der Rundungen ihrer perfekten Brüste unbedeckt. Um ihren Hals trug Sie eine Kette aus schwarzen Perlen. Elegante rote Highheels perfektionierten, falls das überhaupt möglich war, ihre Beine. Lächelnd drehte sich Alicia auf der Stelle und gab so ihre rückwärtige Ansicht frei. Das Kleid war nicht nur Vorne gewagt geschnitten, sondern auch komplett Rücken frei. Auch wenn Alicias offen getragenes, Haar den größten Teil des Rücken wieder verdeckte. Das eng anliegende Kleid brachte auch die perfekten Rundungen ihres Hinterteils voll zur Geltung.

Aber auch Alicia starrte ihn dann ein wenig ungläubig an, während sie zu ihm ging. Harry hatte sich mitleer Weile immer eleganter gekleidet, zumindest wenn sie alleine unterwegs waren, aber so herausgeputzt hatte sie ihn erst einmal gesehen und sie genoss seinen Auftritt. Und Harry sah mit einem Wort... Edel aus. Sie war stolz auf ihn. Schließlich war es ihr Ehemann, seit einigen Stunden…

Dann war es soweit. Die Feier zum Sieg über das Bösen sollte beginnen. Immer mehr füllte sich die große Halle. Madame Bones war kurzfristig zur Übergangs Ministerin ernannt worden und sie saß mit Professor Dumbledore und dessen Familie an einem Tisch.

Die großen Türe der großen Halle waren bereits geschlossen und alle suchten sich ihre Plätze. Es wurde immer ruhiger, als immer mehr der Anwesenden feststellten, das die eigentlich wichtigsten Menschen fehlten. In diesem Moment ging die Türe zur großen Halle nochmals auf und Alicia und Harry betraten Hand in Hand die Räumlichkeiten.

Als Professor Dumbledore sich erhob und in die Hände klatschen wollte schüttelte Harry und Alicia ihre Köpfe.

Der Schulleiter akzeptierte das und bat die beiden sich an den Platz mit hin zu setzen. An diesem Ehrentisch saßen auch die Weasleys, die Snapes, die Blacks, die Familie von Professor Dumbledores und Professor McGonagalls Tochter, die Longbottoms, Luna, Dean, die Grangers, Remus und Tonks.

Dann wurden einige Reden gehalten und schließlich wurden Alicia und auch Harry entsprechend gewürdigt. Die beiden bedankten sich kurz und dann ging es ans Essen. Dann fragte auf einmal Professor Dumbledore: „Alicia, Harry, es haben sich in den letzten Stunden einige wundervolle Ereignisse statt gefunden. Könnt ihr dazu etwas sagen?"

Harry und Alicia schauten sich an und bekamen rote Köpfe.

Dann wandte sich Alicia zu Professor Dumbledore und erklärte: „Sie haben recht, das was hier allen am Tisch in den letzten Stunden passiert ist, haben wir zu verantworten..."

Harry sagte ruhig und etwas leise weiter: „Ich hoffe sie sind uns nicht böse, das wir sie nicht vorgewarnt haben, aber wir wollten das alles noch erledigt haben, bevor wir zumindest das Fest hier feiern. Schließlich haben sie alle doch was davon oder war das nicht Recht?"

Alle, aber wirklich alle waren zu tiefst berührt. Einer der ersten, die wieder sprechen konnten war Professor Snape. Er atmete erst einmal tief durch und sagte dann: „Sie können nicht erahnen, was sie mir damit antun. Nicht nur mein verdammtes Leben retten sie, sondern auch das meiner Familie, danke Alicia, danke Harry. Und bitte nennt mich ab sofort Severus!"

Professor Snape umarmte die beiden mit Tränen in den Augen. Dem schlossen sich die Snape Frauen an. Dann fragte Mrs. Snape: „Wie habt ihr das machen können. Man sagte uns, das der Erbe Draculas unsere Freilassung befohlen hätte..."

Alicia schaute auf den Tisch und sagte leise: „Ich bin die letzte Erbin von Graf Dracula..."

Nachdem das Gesagte verarbeitet war fragte Professor McGonagall: „Und wie konntet ihr unsere Tochter und deren Familie retten und woher wusstet ihr davon?"

Nun schmunzelte Harry und erklärte: „Wir konnten das Seelenband zwischen ihnen Professor Dumbledore und ihnen Professor McGonagall erkennen. Der Rest war recht easy..."

Wieder wurden sie von überglücklichen Menschen umarmt. Sie erklärten auch, wie sie mit ihren Fähigkeiten als Magier die Longbottoms retteten.

Dann fragte Narcissa Black: „Warum habt ihr das aber mit uns gemacht? Schließlich waren wir doch so etwas wie Todfeinde?"

Alicia legte ihren Arm um Harry und sagte: „Wir hatten das Gefühl, das es einfach richtig war, genau so das mit Remus und Nymphodora..."

Harry drehte sich zu Draco reichte ihm seine Hand und sagte: „Das hätte schon längst sein müssen, also, Neuanfang? Freunde?"

Draco strahlt und schlug ein und sagte: „Freunde!"

Dann drehte er sich zu Ron und Hermine und sagte: „Entschuldigt bitte alles was ich getan habe! Freunde?"

Ron und Hermine grinste und beide schlugen ein.

Dann drehte sich Harry zu den Weasleys: „Und ihr sagt nichts und akzeptiert es. Ich habe euch einfach lieb und es ist der gemeinsame Wunsch von mir und Alicia..."

„Also kein Kommentar und einfach genießen!" sagte Alicia bestimmt.

Dann, nach dem opulenten Mal, sagte Professor Dumbledore in die Runde: „Nun kommt der gemütliche Teil der Feier. Ich möchte Mrs. Hasten und Mr. Potter bitten den Tanz zu eröffnen.

Harry hob entschuldigend seine Schultern und sagte für alle verständlich: „Das geht leider nicht!"

Alle waren überrascht, das Harry das so bestimmt ablehnte. Alle? Nein, Madame Bones grinste und auch Alicia. Die löste die Frage der anderen auch auf, indem sie erklärte: „Was Harry meint, ist, das er nicht mit Mrs Hasten den Tanz eröffnen wird, wenn ich ihn recht verstehe!"

Nun schauten alle entsetzt und Harry erklärte: „Ich möchte den Tanz mit ... Mrs. Potter, meiner Ehefrau seit sechs Stunden, eröffnen!"

Damit nahm er Alicias Hand und führte sie auf die Tanzfläche. Madame Bones konnte sich nicht mehr beherrschen und musste schallen lachen und erklärte dem Schulleiter, das sie alle Aktionen mit Harry und Alicia gemeinsam geplant und durchgeführt hatte.

Nach einem wundervollen Tanz, wurde den beiden natürlich von allen Seiten gratuliert.

Es wurde ein wundervoller Abend. Es war schon nach Mitternacht, als man fest stellte, das Harry und Alicia scheinbar schon längere Zeit verschwunden waren.

Immer mehr suchten nach den Beiden. Irgend wann einmal waren wieder einmal die Leute vom Tisch des Schulleiters zusammen.

Der fragte dann auch:" Wo können sie sein? Sie sind definitiv nicht mehr im Schloss!"

Da meldete sich Draco zu Wort: „Ron und ich wollten vor zwei Stunden einen Scherz mit den beiden erlauben und haben dabei etwas belauscht!"

Dumbledore hob seine Augenbrauen und fragte: „Und was haben sie gehört?"

Ron antwortete nun: „Alicia sagte in etwa, ob Harry sich eigentlich im Klaren sei, das die beiden die einzigen wären, die keine Familie mehr hätten, keine Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels, Cousinen und Cousins. Dann antwortete Harry, was Alicia davon hielt, das nächste große Abenteuer zu beschreiten, schließlich hätten sie hier alles erledigt!"

„Genau so war es!" sagte nun wieder Draco, „dann wollte Alicia wissen was er meinte und das konnten wir nicht verstehen, denn Harry flüsterte das in Alicias Ohr. Die fing dann an zu weinen und auch Harry hatte Tränen in den Augen. Dann sagte Alicia nur, sie wäre bereit das nächste Abenteuer mit Harry an zu gehen!"

Dumbledore schaute alle fassungslos an und dann stammelte er: „Das darf nicht sein! Diese Dummköpfe, warum nur?"

„Was meinst du Schatz?" fragte seine Frau, Professor McGonagall.

Nachdem sich der Schulleiter etwas beruhigt hatte erklärte er: „Ich habe vor einem Jahr von Harry die Frage gestellt bekommen, ob ich Angst vor dem Tod hätte!"

„Ja und?" fragte nun Remus aufgeregt.

Stockend sagte Dumbledore: „Ich habe ihm erklärt, das ich keine Angst vor dem Tod hätte, da es nur das nächste große Abenteuer wäre, das zu beschreiten wäre!"

SCHOCK!

TOTALER SCHOCK!

FASSUNGSLOSIGKEIT!

In diesem Moment kam Hagrid in die große Halle gerannt und schrie: „Harry und seine Freundin sind im verbotenen Wald gegangen. Grap hat sie gesehen, kann aber nicht hin, weil dort ein riesiges Feuer brennt. Alle Tiere meiden diesen Platz...