Danke an Katrin fuer die Review und dass dir meine Geschichte gefaellt und an alle, die bisher geschrieben haben. Danke!!!
Ich hoffe, dass es so bleibt und ich noch mehr Reviews erhalte.
Liebe Grüße
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Als Cathrin am nächsten Morgen erwachte, lag Severus noch immer neben ihr. Seine dunklen Augen beobachteten sie.
Sie lächelte ihn an.
„Wie fühlst du dich?", fragte er.
„Ein bisschen gerädert, aber es geht mir gut! Danke, dass du gleich gekommen bist!"
Statt einer Antwort küsste er ihre Stirn.
Sie spitzte ihren Mund und sah ihn strahlend an. Er musste unwillkürlich lächeln, dann beugte er sich hinab und küsste sie auf den Mund.
In diesem Kuss lagen alle Gefühle und Entbehrungen der letzten Monate. Sie lagen danach noch beieinander und er hielt sie fest. So fest, dass niemand sie ihm je wieder aus seinen Armen reißen konnte.
Es klopfte und Severus erhob sich, um zu öffnen. Ihre Eltern standen mit einem Tablett vor der Tür und sahen ihn an. Mister Granger bestellte ihm von Professor Dumbledore, dass dieser in seinem Büro auf ihn wartete. Solange würde sie auf Cathrin achten.
Severus machte sich gleich auf den Weg.
In Dubledores Büro warteten bereits Albus und Minerva auf ihn.
Beide erkundigten sich nach Cathrins Zustand und waren mit der Antwort sehr zufrieden.
„Wir sollten uns nun Gedanken machen, wie es mit ihr weitergeht.", begann Albus.
„Wir sind der Meinung, dass sie hier in Hogwarts am Sichersten ist.
Noch ahnt Voldemort nicht, wer es ist, da wir Crabbe und Goyle Senior nach Askaban gebracht haben, aber sollte er es herausfinden ist die Wahrscheinlichkeit, dass du wieder im letzten Moment helfen kannst sehr gering.
Sollte sie allerdings hier bleiben, darf niemand erfahren, dass du der Vater des Kindes bist und es somit auch Zauberfähigkeiten haben könnte. Offiziell ist es ein Muggel. Das Kind muss geboren sein, bevor die Schüler zurückkehren und der offizielle Geburtstermin wird bei Bekanntgabe von uns vier Wochen vorverlegt. Damit müsste sie vorerst vor Voldemort geschützt sein.
Um die Kräfte eures Kindes gegen ihn zu nutzen, wird es erst ein gewisses Alter erreichen müssen.
Das heißt diese Charade kann sich lange hinziehen. Könnt ihr und vor Allem, kann Cathrin das durchstehen?
Ihr dürft euch zwar sehen, aber nur normal miteinander reden. Jeder wohnt in seinen Räumen und Besuche und private Kontakte sind absolut tabu.
Es darf für keinen ersichtlich sein, dass ihr ein Paar seid.
Das wird schwer. Wir wissen nicht, wie lange es dauert, ein paar Monate, ein paar Jahre…
Ihr seht euch jeden Tag, aber dürft euch nicht berühren. Das ist nicht zu unterschätzen.
Nur in den Ferien, wenn kein Schüler mehr anwesend ist, könnt ihr hier normal leben, sonst nicht.
Alternativ könnten wir Cathrin noch im Hauptquartier unterbringen. Aber dort darf sie das Haus vielleicht jahrelang nicht verlassen.
Überlegt es euch gut! Von dir Severus weiß ich, dass du dich gut verstellen kannst, aber Liebe ist anders. Bitte informiert uns morgen über eure Entscheidung.
Wenn du möchtest, kannst du wieder zu ihr gehen."
Damit war Severus entlassen, ohne auch nur ein Wort sagen zu müssen. Das sollte sich alles erst einmal setzen.
Als er wieder in seinen Räumen war, schlief Cathrin. Ihre Eltern saßen an ihrem Bett und sahen ihn an, als er das Schlafgemach betrat.
Dumbledore hatte bereits vorher mit ihnen gesprochen. Daher wussten sie, was in ihm vorging.
Beide erhoben sich und wollten den Raum verlassen, um beide allein zu lassen.
Im Vorübergehen klopfte ihr Vater auf seine Schulter.
Severus setzte sich in den Sessel und wartete, bis sie erwachte.
Es war schon später Nachmittag, Cathrin schlief immer noch, als Dobby mit einem Knall apparierte.
„Professor Dumbledore sagt, Dobby soll ihnen etwas zu essen bringen, Sir!" piepste er.
„Danke, bitte stell es auf dem Tisch ab!"
Als Dobby verschwunden war, merkte er erst einmal, wie sein Magen um Nahrung bat.
Er nahm sich ein belegtes Brot und biss hinein. In diesem Augenblick erwachte Cathrin.
Sie lächelte ihn an. Er ging zu ihr und half ihr, sich aufzusetzen.
Dann zwang er sie, etwas zu essen.
„Was wollte Albus von dir?", fragte sie leise.
Er überlegte lange, wie er es ihr beibringen sollte. Dann entschloss er sich dazu, es mit den Worten von Albus zu versuchen. Als er geendet hatte, schwiegen beide lange.
Dann sah Cathrin ihn an und sagte mit fester Stimme: „Ich werde hier bleiben und seine Bedingungen erfüllen. Ich weiß, dass es schwer ist, dich täglich zu sehen und nicht anfassen zu dürfen, aber ich kann wenigstens in deiner Nähe sein. Außerdem haben wir ja noch die Ferien. Ich glaube, dass ich es schaffen kann!"
Er nahm sie in seine Arme und hielt sie lange fest.
