Ihr seid so lieb! Danke für die lieben Reviews an Traudel und an Cat. Sorry, ich habe keinen Beta-Leser. Sind so viele Fehler drin? Das wäre ja peinlich und ich müsste mir Gedanken machen!
Für Kritik und Anregungen bin ich immer offen und es wäre toll, wenn Ihr auch so etwas an mich weiterleiten könntet.
Bei diesem Kapitel bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich es schreiben soll, es ist nur eine Zwischenhandlung. Mal sehen, was raus kommt.
Vielen Dank auch an Seepferdchen für die favourite Story- Wahl.
Hab mich über alle Meldungen super gefreut!
Kann leider die nächsten 2 Wochen nicht regelmäßig updaten, da im Büro die Hölle los ist und nebenbei auch noch Herbstferien sind, in denen ich mich um meine Kinder kümmern sollte.
Aber danach geht es normal weiter!
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
Ohne es zu bemerken waren sie eingeschlafen und die Sonne war mittlerweile erneut aufgegangen.
Severus bestellte bei Dobby das Frühstück und wollte es Cathrin am Bett servieren.
Die erhob sich und machte Anstalten aufzustehen.
Eilig stellte er das Tablett ab und eilte zu ihr.
„Was soll das? Du solltest dich laut Poppy noch etwas ausruhen!", rügte er sie laut.
„Severus bitte, es geht mir besser und ich möchte ein wenig umherlaufen. Mich spüre schon jedes einzelne Glied vom vielen Liegen. Kannst du dir vorstellen, wie das ist, mit einem so dicken Bauch den ganzen Tag im Bett zu liegen? Der drückt einem doch alles ab! Bitte frag Poppy doch! Ich würde auch gern an die frische Luft gehen und ein paar Schritte mit dir spazieren laufen.
So lange wir das noch können, sollten wir es auch ausnutzen. In ein paar Wochen ist alles vorbei."
Sie setzte dabei ihren demütigsten Blick auf, den sie auf Lager hatte und sah ihn von unten herauf an.
Ob er wollte oder nicht, er musste lächeln.
Wie sie so in dem Bett saß, mit den zerzausten Haaren, dem blassen Gesicht, den großen Augen, die ihn gerade anflehten und ihrem kugelrunden Bauch, das war einfach zu viel.
Wortlos ging er zum Kamin und bat Madam Pomfrey, kurz vorbei zu schauen.
Die erschien umgehend.
Severus erklärte ihr die Situation und bat sie, Cathrin noch einmal zu untersuchen, ob ihr ein kleiner Spaziergang zugemutet werden konnte.
Madam Pomfrey untersuchte sie gründlich und erklärte dann, dass sie gegen einen kleinen Spaziergang nichts einzuwenden habe, wenn er wirklich nur kurz sei.
Sie müsse versprechen, sich nicht zu überanstrengen und sich danach sofort wieder hinlegen!
Erfreut sagte Cathrin ihr alles zu, was sie hören wollte.
Danach verschwand sie.
Mittlerweile hatte Severus den Tisch im Nebenraum gedeckt und hob sie aus dem Bett. Problemlos trug er sie zur Couch und setzte sie darauf ab.
„Bin ich dir nicht zu schwer, mit meiner dicken Murmel?", fragte Cathrin.
Er schnaubte nur.
Bevor beide sich ans Frühstück machten, wollte Cathrin sich aber erst noch duschen und anziehen.
Da er wusste, dass er heute gegen sie keine Chance hatte, ließ er es zu, begleitete sie aber bis zur Tür.
Sie genoss es, nach den letzten Tagen wieder aus dem Bett heraus zu sein, und hätte noch ewig duschen können. Durch den Avada Kedavra noch leicht geschwächt, spürte sie aber alles intensiver. Sie hatte das Gefühl, unter einem Wasserfall zu stehen.
Plötzlich klopfte es an der Badtür und Severus kam hastig herein.
Er war die ganze zeit ungeduldig vor der Tür auf und ab gegangen und von Minute zu Minute unruhiger geworden, bis er schließlich beschloss, einfach nach ihr zu sehen.
Sie hatte nicht bemerkt, wie die Zeit vergangen war und beeilte sich nun.
Nach dem Frühstück brachen sie auf.
Sie hängte sich bei ihm unter und gemeinsam liefen sie in Richtung See. Genau zu der Stelle, wo sie Firenze gemalt hatte.
Als sie an den Steinen ankamen, erschien dieser auch schon und kam langsam auf beide zu.
„Ich freue mich sehr, euch beide gesund wieder zu sehen. Dass auch ihr wohlauf seid, dunkler Professor erfreut mich ebenso.", sagte er mit einer tiefen Verbeugung.
Cathrin und Severus verbeugten sich ebenfalls.
Stellvertretend erwiderte sie seinen Gruß: „Auch wir sind erfreut, euch hier zu sehen.
Wir hatten schon befürchtet, dies nie wieder tun zu können!"
Mit ernstem Gesicht trat Firenze noch einen Schritt auf sie zu und begann: „Der Tag der Geburt eurer Tochter ist nahe. Damit auch eine schwere Zeit. Ihr könnt sie nur mit Vertrauen und Liebe überstehen.
Eure Tochter wird dereinst mit großer Macht ausgestattet sein. Lernt ihr, damit umzugehen!
Mit eurer Tochter wächst auch die Hoffnung, den dunklen Lord besiegen zu können, aber seid auf der Hut. Auch er wird Wege finden, euch zu vernichten.
Ich muss euch nun verlassen, aber wenn ihr mich brauchen solltet, lasst nach mir rufen! Lebt wohl und gebt auf einander acht!"
Ohne ein weiteres Wort verbeugte er sich wieder und ging zurück in den Wald.
Cathrin und Severus sahen ihm schweigend hinterher.
Schließlich begann Severus leise: „Glaubst du es stimmt, dass wir eine Tochter bekommen?"
Cathrin lächelte ihn an, als sie ihm sagte: „Ja. Das hat mir mein Muggelarzt bereits vor 4 Monaten gesagt. Ihr habt mir doch immer wieder erklärt, dass Zentauren hellseherische Fähigkeiten haben. Warum zweifelst du?"
Er wirkte fast schüchtern als er sie fragte: „Hast du dir schon überlegt…?"
„…wie ich sie nennen werde?" unterbrach sie ihn. Fragend blickte er sie an.
„Eigentlich hatte ich an Eileen gedacht, was hältst du davon? Du hast ja auch ein Mitspracherecht. Schließlich bist du der Vater!"
Er brauchte nicht zu antworten, sein Blick drückte seine ganze Dankbarkeit und Liebe aus.
Sie umarmte ich und er schloss seine Arme um sie, so weit es bei ihrer Körperfülle noch machbar war.
Langsam gingen sie zurück. Plötzlich zuckte er zusammen. Sein Mal brannte, der dunkle Lord rief ihn.
Er erklärte Cathrin , dass er dringend noch etwas erledigen müsse. Damit sie nicht allein sei, würde er sie zu ihren Eltern bringen.
Ihre Frage, was denn jetzt so dringend sei, dass er ohne Vorwarnung verschwinden muss, ignorierte er.
Dann brach er auf.
