Als nächstes hatte Remus wohl George Weasley und Angelina Johnson vorgestellt, die zusammen „Where the Wild Roses grow" singen wollten. Ein besonders düsteres Lied.

Die beiden waren fast fertig zu singen. Die letzte Strophe hatte begonnen

As I kissed her goodbye, I said „All beauty must die",

Lent down and planted a rose between her teeth.

Während alle applaudierten erschien Dobby direkt neben ihr. Er flüsterte:

„Professor Granger muss sofort mit Dobby kommen! Professor Snape ist bei Miss Eileen! Bitte kommen sie, Professor!"

Cathrin stand auf und entschuldigte sich mit der Erklärung, dass Eileen wieder zahnte und weinte, sie müsse nach ihr sehen. Sie wünschte den Anderen noch einen schönen Abend und ging gemeinsam mit Dobby hinaus.

Beide beeilten sich zu ihren Räumen zu kommen.

Als sie durch das Porträtloch traten musste sie erst einmal lächeln. Severus saß gemeinsam mit Eileen auf ihrer Spieldecke und beide bauten einen großen Turm. Dabei war die Arbeit allerdings so verteilt, dass Severus baute und Eileen riss ein.

Als sie Cathrin erblickte, juchzte sie vor Freude. Severus stand auf, hob sie hoch und übergab sie Dobby, mit der Bitte, sie bettfertig zu machen.

Dann stellte er sich ans Fenster und sah hinaus. Draußen wütete ein Schneesturm.

„Ich freue mich natürlich, dass du hier bist, aber bitte verrate mir, was du hier machst!", begann Cathrin leise.

Ohne sich umzudrehen sagte er ebenfalls leise, aber mit zornunterdrückter Stimme: „ Was läuft zwischen Lupin und dir?!"

Sie war schockiert. Dass er sauer war, hatte sie sich schon gedacht, aber dass er noch immer eifersüchtig war, das verletzte und so erwiderte sie:

„Warum bist du so klein kariert? Zwischen Remus und mir läuft nichts! Nennst du das Vertrauen?"

Wütend fuhr er herum und zischte: „Sprich nicht von Vertrauen! Ich hab doch gesehen, wie er dich angegafft und begrapscht hat! Darum wollte er doch dieses ganze Theater heute Abend, nur um dich ungestört zu befummeln!"

„Und du glaubst, das würde ich zulassen? Wir haben nur das Lied interpretiert und dargeboten, mehr nicht! Mein Gott Severus, bitte komm wieder runter!", flehte sie.

Aber er schien es nicht zu hören und schrie: „ Das war keine Interpretation, das war Anmache pur!"

Sie resignierte und antwortete leise: „ Gut, wenn du dir das einreden willst und dich dann besser fühlst, dann tu´s. Remus ist für mich nur ein Freund. Ich genieße seine Gesellschaft und er bringt mich immer zum Lachen. Das lenkt mich ab, auch von meiner Sehnsucht nach dir. Aber wenn du daraus unbedingt etwas Unanständiges machen musst, bitte schön! Ich habe sowieso einen Entschluss gefasst und das alles beschleunigt ihn nur!"

Erschrocken fragte er: „Welchen Entschluss?"

„Ist doch egal! Bitte geh jetzt!", resignierte sie.

Langsam kam er auf sie zu. Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und sah sie an. Sein Blick durchbohrte sie fasst. Sie hatte das Gefühl, er könne ihre Gedanken lesen.

„Du wirst es noch früh genug erfahren, bitte geh!", sagte sie noch einmal, aber schwächer.

Er schüttelte den Kopf: „Ich werde nicht gehen! Bitte sage mir, welchen Entschluss du gefasst hast!"

Trotzig blickte sie ihn an. „Ich werde mit Eileen zurück in die Muggelwelt gehen!"

Man konnte sehen, wie ihn diese Mitteilung traf. Er wurde blass, ließ ihr Gesicht los und trat einige Schritte zurück.

Er brauchte eine ganze Weile, um sich zu sammeln und fragte schließlich: „Warum?"

Sie stellte sich an den Kamin, wandte Severus den Rücken zu und begann:

„ Um ehrlich zu sein, bin ich nur noch hier, weil es für mich gut ist. Die Anderen haben mich alle so nett aufgenommen und geben mir das Gefühl, hier zu Hause zu sein. Außerdem bin ich in deiner Nähe und kann dich wenigstens sehen."

Sie drehte sich um, sah ihn an und sprach weiter: „ Aber Severus das ist nicht die Art von Leben, die ich mir für Eileen wünsche! Natürlich, sie ist hier weitest gehend sicher, aber dafür wächst sie nicht so auf, wie ein kleines Kind in ihrem Alter das tun sollte.

Sie kann nicht schaukeln, nicht mit Gleichaltrigen im Sand spielen. Ich kann immer nur am selben Ort mit ihr spazieren gehen. Sie darf nicht mehr in die Nähe der Schüler kommen! Kurz, sie muss leben, wie eine Aussätzige!

Du bist ihr Vater Severus, aber du bekommst von ihrer Entwicklung rein gar nichts mit!

Sie kann keine Bindung zu dir aufbauen! Ihr seid, wie zwei Fremde!

Für ihre Sicherheit, muss sie ein großes Opfer bringen. Sie kennt es nicht anders, aber ich weiß, dass es anders sein kann!

Bei meinen Eltern wird sie auch geliebt und kann all diese Dinge nachholen!

Natürlich ist es nicht so sicher, aber Severus, dieses Risiko möchte ich eingehen!

Ich kann nicht nur an mich denken, sondern muss an sie denken und ihr das alles ermöglichen!"

Mittlerweile liefen ihr Tränen über die Wangen, sie sah ihn aber noch immer an. Er schaute ihr ebenfalls ununterbrochen ins Gesicht und seine dunklen Augen schimmerten, wie tiefe Seen.

Er lief hastig auf sie zu, stützte seine Arme links und rechts von ihrem Kopf auf dem Kaminsims ab und sagte eindringlich: „Bitte tu das nicht! Cathrin! Ich weiß es ist schwer für euch! Es ist auch schwer für mich! Natürlich würde ich nur zu gern sehen, wie sie aufwächst, mit ihr spielen, ihr Geschichten vorlesen, sie ins Bett bringen und abends mit dir auf der Couch vor dem Kamin sitzen, ein Glas Wein trinken und dich ununterbrochen ansehen!

Aber, Cathrin, es geht nicht! Nicht, so lange der dunkle Lord existiert!

Ihr seid in der Muggelwelt nicht sicher! Bleibt hier! Es steht dir selbstverständlich jederzeit frei, zu gehen, aber ich bitte dich! Bleib!"

Seine Augen sahen sie flehentlich an! Sie schluchzte und legte ihren Kopf an seine Schulter.

Er nahm sie in seine Arme und hielt sie einfach nur fest.

„Severus, ich kann nicht! Eileen wird größer und ich kann sie nicht den ganzen Tag in unseren Räumen einsperren, ich muss gehen, um ihretwillen!"

„Nein!!! Bitte hör mir kurz zu. Albus hat mir einen Vorschlag gemacht!

Minerva und er haben sich ebenfalls über uns Gedanken gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie uns ermöglichen sollten, wenigstens an einigen Tagen im Monat als Familie zusammen zu sein.

Minerva besitzt ein Haus am Strand in einer ganz einsamen Gegend. Niemand weiß von diesem Haus. Ein Wochenende im Monat können wir dort verbringen.

Wir werden von dem Kamin in seinem Zimmer aus dorthin flohen.

Es gehört ein großes Grundstück dazu und ich werde mir große Mühe geben, Eileen den von dir so sehr gewünschten Spielplatz zu schaffen. Ich kann dann mit ihr nach Herzenslust an der frischen Luft herum tollen. Am Abend haben wir dann genügend Zeit für uns.

Nur mit dem Kontakt zu anderen Kindern, damit kann ich nicht dienen!

Ich weiß, es ist nur ein Wochenende pro Monat, aber es ist besser, als jetzt. Außerdem dürfen wir in Zukunft auch dort die gesamten Ferien zusammen verbringen!"

Seine Worte wurden immer eindringlicher.

Cathrin hatte ihm schweigend zugehört. Was er ihr da vorschlug, wäre vor einigen Wochen noch das Ziel aller Träume gewesen, aber heute war es anders.

Sie sah aber auch, was es ihm bedeuten würde. Sein Blick war das totale Flehen.

Er sprach weiter: „Bitte! Cathrin! Das ist das Beste für uns alle drei und keiner muss zurück stecken! Sag ja!"

Sie sah ihn nur an. Nach einer Weile sagte sie: „Gib mir bitte Zeit, darüber nachzudenken!

Ich muss jetzt erst einmal Eileen ins Bett bringen. Möchtest du mich begleiten?"

Ohne ein Wort lief er hinter ihr her.

Dobby hatte Eileen inzwischen gebadet und umgezogen und war gerade fertig geworden.

Als sie ihre Eltern erblickte zappelte sie vor Freude. Severus nahm sie hoch und warf sie in die Luft, dann fing er sie wieder auf und sie jubelte. Er hielt sie im Arm und drehte sich mit ihr zu Cathrin um. Eileen spielte an seinen Haaren und zog nicht gerade sanft daran, aber er verzog keine Mine.

Dann ging er ganz nah an Cathrin heran und sagte: „Bitte!"

Als sie ihre beiden so vor sich stehen sah, konnte sie nicht anders. Sie nickte, lächelte ihn an und umarmte beide. So glücklich hatte sie ihn schon lange nicht gesehen. Seine Augen strahlten.

Dann trat er an das Bettchen und legte seine Tochter zum ersten Mal, seit langer Zeit wieder zum Schlafen.

Dobby disapparierte und beide gingen leise nach nebenan.

Dort zog er Cathrin in seine Arme, sah sie an und flüsterte leise: „ Bitte verzeih mir, ich bin und bleibe ein alter Esel! Ja?"

Statt einer Antwort küsste sie ihn. Er antwortete erst sanft und sacht, aber wurde dann immer stürmischer und erwiderte diesen Kuss so intensiv, als wäre er seine einzige Möglichkeit zu überleben.

Als sie sich kurz voneinander trennen mussten, um Luft zu holen, fragte sie: „Bleibst du bitte heute bei mir?"

Er küsste er sie wieder. Dann hörten sie ein leises Klopfen.

Cathrin ließ das Portrait zur Seite schwenken und Hermine stand davor.

„Ich wollte nur sehen, ob bei dir alles in Ordnung ist, du bist so schnell verschwunden.

Soll ich heute bei dir bleiben?"

Cathrin schüttelte den Kopf und vergewisserte sich, dass außer Hermine, keiner weiter in der Nähe war.

„Danke Mine, aber ich bin heute nicht allein!" lächelte sie glücklich.

Dann trat sie einen Schritt zur Seite und gab Hermine den Blick auf Severus frei.

„Ah! Alles klar! Wenn du mich brauchst, weißt du ja, wo du mich findest! Ich wünsche noch einen angenehmen Abend!", stichelte sie.

„Mine, du könntest mir wirklich einen Gefallen tun! Kannst du mir, nur für heute, die Karte des Rumtreibers besorgen?", als sie Hermines erschrockenes Gesicht sah, beschwichtigte sie gleich „Nein, ihr bekommt keinen Ärger. Er wird vergessen, dass ihr sie besitzt, sonst bekommt er Ärger mit mir! Es würde mir viel bedeuten! Bitte!"

Hermine atmete tief durch. „Na schön! Ich bringe sie gleich her! Aber zuerst muss ich Harry überzeugen. Für dich macht er es bestimmt. Bin gleich wieder da!"

Mit diesen Worten verschwand sie.

Als Cathrin sich umdrehte, sah sie, dass Severus seinen Gehrock und die Schuhe abgelegt und es sich auf der Couch bequem gemacht hatte. Er sah ihren Weihnachtsbaum an.

Sie holte eine Flasche Wein, goss beiden ein und nahm ein kleines Päckchen aus dem Schrank. Dann stellte sie die Gläser auf den Couchtisch und setzte sich zu ihm.

„So schmücken also Muggel einen Weihnachtsbaum!"

Sie hatte extra für Eileen Kugeln und Figuren in allen Farben an den Baum gehängt und er war kunterbunt. Es war nicht stylisch, aber schön.

„Ja! Und Muggel schenken den Menschen, die sie lieben auch eine Kleinigkeit! Bitte schön!", sagte sie und hielt ihm das kleine Päckchen hin.

Er schien überrascht.

„Was ist das?"

„Unser Weihnachtsgeschenk für dich! Mach es schon auf!", lachte sie.

Ungläubig packte er es aus und hielt ein kleines Fotoalbum in den Händen. Er drehte es hin und her, bevor er es schließlich öffnete.

Es war voller Fotos von Eileen. Jeden einzelnen Abschnitt ihres Lebens war fotografiert.

„Damit dir nichts entgeht!", sprach Cathrin.

Er blätterte das Album durch und betrachtete jedes Foto ganz genau. Dann hob er den Blick und sagte leise: „Danke!"

Es klopfte wieder.

Cathrin ging zum Portraitloch und öffnete.

Hermine hielt ihr die Karte des Rumtreibers entgegen. „Frohe Weihnachten wünscht dir Harry. Wiedersehen macht Freude! Er soll sich nicht einfallen lassen, sie zu beschlagnahmen!

Auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt! Harry vertraut dir!"

Mit einem schelmischen Grinsen sagte sie noch „einen schönen Abend" und ging.

Cathrin ging zur Couch zurück.

„Was ist das?", fragte Severus und zeigte auf die Karte.

„Eine Weihnachtsleihgabe von Harry. Severus du musst mir etwas versprechen!"

„Ich sage jetzt nicht Alles was du willst!", lachte er.

„Nein, nur wenn es um diese Karte geht musst du mir etwas versprechen!"

„Um was geht es genau?"

„Harry besitzt eine Karte von Hogwarts mit dem Titel Karte des Rumtreibers. Er hat sie geschenkt bekommen und wenn man sie aktiviert, erscheint ganz Hogwarts samt Umgebung mit allen Geheimgängen. Alle im Gebiet der Karte weilenden Personen werden dann durch kleine, mit ihrem Namen versehene Punkte dargestellt. So kann man immer sehen, ob die Luft rein ist.

Du musst mir versprechen, dass du das Wissen über diese Karte nicht gegen Harry und seine Freunde verwendest. Lass ihm die Karte und vergiss, dass es sie gibt!

Er hat sie mir nur gegeben, weil ich ihn darum gebeten habe. Damit können wir, wenn du wieder gehen musst erkennen, ob dich Jemand sehen kann und wir noch warten müssen.

Versprich es mir, Severus!"

Er schaute erst einmal perplex, holte tief Luft und presste dann „Einverstanden" zwischen den Zähnen hervor.

Man konnte ihm aber ansehen, dass das für ihn ein großes Opfer darstellte. Etwas gegen Potter in der Hand zu haben, aber nicht nutzen zu dürfen, das war schwer.

„So, nun lass uns anstoßen! Ich freue mich so sehr, dass ich nun an Weihnachten doch ein paar Stunden mit dir allein verbringen kann. Damit hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet."

Beide sahen sich tief in die Augen und stießen an. Sie legte ihren Kopf auf seine Beine und er streichelte ihr Haar. Dabei sahen sie sich unentwegt an.

Nach einer Weile erhob sie sich und setzte sich auf seinen Schoß. Dann schmiegte sie ihren Oberkörper an seinen und lehnte ihren Kopf auf seine Schulter.

Er strich ihr über den Rücken und küsste ihre Stirn. Er fuhr mit seiner Hand immer wieder ihren Rücken hoch und runter. Sie begann langsam sein Hemd aufzuknöpfen und strich sanft über seine Brust. Dann trafen ich ihre Lippen zu einem sanften Kuss. Es war fast ein Abtasten mit den Lippen. Mittlerweile war sein Hemd komplett geöffnet und er begann, sich an ihrem Reißverschluss abzumühen. Um ihm zu helfen, stand sie auf und kniete sich, mit dem Rücken zu ihm hin. Er konnte ihn nun problemlos öffnen.

Sanft strich er die Träger von ihren Schultern. Sie ließ das Kleid herunterrutschen und stand in schwarzem String und schwarzem Push Up vor ihm.

Seinem Blick nach zu urteilen, gefiel ihm, was er sah.

Sie wusste nicht, ob Hexen auch Reizwäsche tragen, wollte sich aber nicht lustig machen und den Moment dadurch zerstören.

Sie ergriff seine Hände und zog ihn hoch, dann kniete sie sich wieder hin und öffnete seine Hose, die sie ihm sacht herunter gleiten ließ.

Severus nahm seinen Zauberstab und murmelte Locomotor Couch, woraufhin diese ein Stück zurück rutschte. Dann schwang er ihn noch einmal mit den Worten Locomotor Couchtisch, der auch Platz machte und zur Seite rutschte.

Dadurch hatten sie auf dem weichen Teppich mehr Platz und konnten sich sinken lassen.

Sie legte sich auf den Rücken und er küsste sie sanft. Seine Zunge spielte mit ihren Lippen und bat so um Einlass.

Dann ließ er seine Hand sanft nach unten gleiten und öffnete ihren BH, ihr Höschen strich er ebenfalls herunter.

Dann küsste er sie über ihre Brüste hinab in Richtung Bauchnabel. Sie stöhnte lustvoll auf.

Beiden fielen immer wieder neue Dinge ein, mit denen sie sich weiter erregen konnten und so steuerten sie auf einen nie gekannten Höhepunkt hin.

Schließlich lagen sie schweißnass nebeneinander und atmeten tief ein. Nach einer Weile erhob er sich, hob sie hoch und trug sie nach nebenan in ihr Bett. Dort legte er sich neben sie drehte sich zu ihr um, setzte sich halb auf und sagte ganz leise „Ich liebe dich!".