Danke schön, Lilkins und Schnakki

Also, das hier werden Kurzgeschichten sein, manchmal nicht zusammenpassend. Diese hier passt zu der 1. Geschichte, aber das ist nur Zufall.

Viel Spaß.

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„Du warst das? Du hast die ganze Zeit meine Kekse geklaut? Ich dachte es wäre Sirius!"

„Nun... ich kann wirklich nichts dafür, es ist halt so, dass ich Kekse lieber mag als du und daher ein größeres Recht auf sie habe, eh, ja", Lily drehte sich um, das Gesicht etwas zu sehr gen Decke gereckt um nicht arrogant auszusehen. Sie hatte geplant schnell, aber würdevoll den Raum zu verlassen, aber James Potter schaffte es mal wieder ihr in die Quere zu kommen.

„Ein Stolper-Fluch, bist du komplett verrückt geworden?", kreischte sie und zerbrach damit unzeremoniell die angesammelte Würde, die sie sich so hart zurück erarbeiten musste, nachdem Potter sie des Keks-Diebstahls beschuldigt hatte.

„Nimm das zurück!"

„Was denn, du Psychopath!?"

„Du magst Kekse nicht lieber als ich! Ich bin ein Keks-Fanatiker, nicht du", er schien empört, Lily war entrüstet: „Wie kannst du es wagen?"

„Wetten?"

„Wetten was?"

„Wetten, dass du nicht so viele Kekse essen kannst wie ich?"

„Angenommen!", kreischte die Rothaarige bevor sie bemerkte was sie tat.

Wuah, Lily, was für 'ne Wette hast du da grade mit James Potter abgeschlossen!?

Eine halbe Stunde später befand sie sich in der Küche der Hauselfen. Sie wusste nicht genau wie sie dorthin gekommen war, sie erinnerte sich an einen umgeworfenen Umhang, einen zu schnell schreitenden Potter, an ihre zu kurzen Beine die hinter ihm herstolperten als wären sie mit unsichtbaren Schnüren verbunden (‚Warum? Warum war sie ihm überhaupt nachgelaufen?'), dann an ein Gewühl an Farben in einem Rahmen, Potter der das Bild berührte, kratzte, was bildete es ab, irgendetwas Grünes, eine Tür schwing auf, er zog sie an der Hand durch das Türchen, und dann war sie da.

Ein großer, wenn auch niedriger Raum in den Dutzende, Hunderte!, Hauselfen herumschwirrten, auf der Suche nach Arbeit, so wie Motten ums Licht kreisten, und da nahm James ihr den Umhang ab und steckte ihn unter seinen normalen Schulumhang bevor sie ihn sehen konnte und zwei Dutzend Elfen stürmten auf sie los und bombardierten sie mit Fragen und Begrüßungen, eine enthusiastischer als die nächste. „Was könnten wir für Sie tun, Mister James? Und die junge Dame?"

Stühle und ein Tisch wurden in Windeseile herbeigeschliffen, einen zog Potter ihr wie ein Gentleman zurück, damit sie sich setzen konnte. Er war allerdings keiner, denn ein Gentleman würde eine junge Frau nicht einfach so entführen! (Dass er James Potter war, spielte hierbei auch eine Rolle.)

„Wir hätten gerne Kekse. Die mit den Schokostücken, meinst du nicht auch, Lily-Schatz?"