Terminator: S.C.C.

Episode 3.16

Kapitel 1

James Ellison wusste nicht, wie ihm geschah. Schon den ganzen Abend hatte er das Gefühl, von einem D-Zug getroffen worden zu sein. Catherine Weaver hatte ihn mit ihrer offensichtlichen Zuneigung völlig überfahren. Während er auf seine Hand starrte, die von der Hand der Maschine aus der Zukunft gehalten wurde, jagten sich seine Gedanken. Was sollte er nur tun. Einerseits fühlte er sich durchaus zu der attraktiven Rothaarigen hingezogen. Andererseits wurde ihm fast übel, wenn er daran dachte, dass Catherine genau so gut die Gestalt eines Mannes annehmen könnte.

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Gouverneur Arnold Schwarzenegger, gewählter Vertreter des Staates überlegte hin und her. Einerseits war er verpflichtet dieses Gespräch zu melden und die beiden Personen vor sich verhaften zu lassen, andererseits hatte er nun den Beweis für die Richtigkeit der Angaben Sarah Connors.

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Catherine Weaver war in der Lage ihre -Gefühle- perfekt nach außen hin zu tarnen. Während sie lächelnd den Gouverneur beobachtete liefen ihre Denkprozesse auf Hochtouren. Einerseits hoffte sie, dass Schwarzenegger ihrem Gesuch stattgeben würde, um dem Widerstand für die Zukunft einen Vorteil zu verschaffen. Andererseits wünschte sie, diesen Ort schnellstmöglich verlassen zu können, da die Gefühle, die Der Mann neben ihr in ihr auslöste sie zunehmend verwirrten. Ein Mensch hätte wohl Schmetterlinge im Bauch dazu gesagt, Ihre einzigartige Struktur aber verteilte das Gefühl über jede Zelle ihres Körpers.

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Riley Dawson war zwar kurz im Haus gewesen und hatte nach Savannah gesehen, war aber dann doch wieder hinaus in die laue Nacht gegangen um die Sterne zu betrachten. Einerseits freute sie sich, dass John und Cameron heiraten würden, andererseits schlug ihr Herz schneller bei dem Gedanken, Cameron trösten zu können, wenn sie und John sich trennen würden. Und sie hasste sich dafür.

Ohne es wirklich zu wollen war sie zur Hausecke gegangen. Der Rasen hatte zwar ihre Schritte gedämpft aber entweder ignorierte Cameron ihre Annäherung oder war offenbar so abgelenkt dass sie einige Worte der Unterhaltung erhaschen konnte.

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Sarah stand im Wohnraum und sah vom Fenster aus zum Mond hinauf. Immer wieder senkte sie den Blick und sah zu dem Paar auf dem Rasen. Einerseits war sie Glücklich darüber, dass es John so gut ging und er die Liebe gefunden hatte, die er brauchen würde, um das Kommende ohne schwerem seelischen Schaden überstehen zu können. Sie hatte ja bei Derek gesehen, was ein Krieg seelisch bei einem Mann anrichten konnte. Andererseits war ihr nur zu sehr bewusst, dass die schöne junge Frau, deren Kopf auf der Brust ihres geliebten Sohnes lag jederzeit in der Lage wäre ihn mit einer Handbewegung zu töten. Dann sah sie, wie Cameron den Kopf hob und ihre Augen aufleuchteten.

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John war zufrieden mit dem Weg, den sein Leben eingeschlagen hat. Er blickte auf den Kopf der Frau, die er mehr liebte als sein eigenes Leben. Eine Frau, der er bis in die Hölle und zurück gefolgt war. Einerseits wusste er, dass er den Rest seines Lebens mit ihr verbringen wollte, andererseits war ihm aber klar, dass es so vieles gab was sie trennen könnte. Cameron war immer noch ein Cyborg und würde sich Allem in den Weg stellen, was ihn bedroht und wenn es eine Rakete wäre. Den Gedanken an eine zerfetzte Cameron verdrängte er gleich wieder, als sie den Kopf hob und er ihre Augen aufleuchten sah.

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Cameron fühlte mit jedem Sensor in ihrem Körper, dass sie war wo sie hin gehörte. Einerseits war sie immer noch Johns Beschützerin, jetzt mehr denn je und sie würde ihn mit ihrer Existenz beschützen. Andererseits war sie tief traurig, bei dem Gedanken daran, welche Schwierigkeiten ihnen bevorstehen konnten, wenn die Menschen erfuhren, dass sie kein Mensch war. Vor allem aber schmerzte sie tief, welches Leid John durchmachen würde falls ihr einmal etwas passieren sollte.

An dieser Stelle wurden ihre Gedankengänge vom Aufflackern ihres HUD unterbrochen. Sie hob den Kopf.

Kapitel 2

„Was ist los?" Fragte John alarmiert und versuchte den Kopf in Camerons Blickrichtung zu drehen.

Das Leuchten in Camerons Augen verlosch und sie legte den Kopf erneut auf seine Brust. „Nichts, alles in Ordnung", sagte sie leise.

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Riley war erschrocken zurückgewichen als Cameron mit leuchtenden Augen den Kopf hob und in ihre Richtung sah. Wie hatte sie nur so naiv sein können zu glauben, dass Cameron sie nicht bemerken würde.

So gleich machte sie sich Gedanken über mögliche Konsequenzen. Cameron und John hatten ihr zwar gesagt, dass sie ihre Freunde seien aber Riley war von Natur aus misstrauisch.

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„Ich brauche Bedenkzeit" Sagte Schwarzenegger in die Stille hinein.

„Das verstehen wir", entgegnete Weaver ohne zu zögern.

„Was machen wir mit ihm?"Fragte James und deutete auf die deaktivierte Maschine in der Ecke.

Schwarzenegger sah hinüber und schüttelte den Kopf. „Ich habe keine Ahnung wie ich das erklären soll".

Catherine sah sich um. „Gibt es hier einen großen Safe, in Dem man ihn verstecken könnte bis wir ihn zerstören können"?

Schwarzenegger hatte Catherine angeblickt und sah erneut auf die Maschine. Er beugte sich vor, tippte etwas auf ein Tastenfeld auf seinem Schreibtisch und eines der großen, Mannshohen Eichenpaneele fuhr zur Seite und gab den Blick auf eine große Stahltür frei.

„Alles unter einer Tonne Sprengstoff beißt sich an Dem die Zähne aus, sagte er lächelnd.

Catherine nickte und Arnold Schwarzenegger ging zum Safe an dem Sowohl Handabdruck als auch Retina gescannt wurden. Lautlos öffnete sich die Tür.

„Hier drin befinden sich die wichtigsten Geheimunterlagen Kaliforniens", sagte Schwarzenegger nachdenklich.

„Keine Sorge", entgegnete der T1001. „An unwichtigen Geheimnissen sind wir nicht interessiert". Sie lächelte als sie das sagte.

„Wie wollen wir das hier erklären?" Fragte James plötzlich. „Ein Wachmann tot, einer verschwunden.

Catherine legte den Kopf schräg dann sah sie zum Gouverneur. „Gibt es hier einen geheimen Eingang?"

Schwarzenegger sah sie nachdenklich an. „Natürlich, neben der Safetür ist noch eine Geheimtür, die in einen Fluchttunnel führt".

„Ich schätze, Schauspieler zu sein beflügelt die Fantasie", sagte James Ellison nachdenklich.

Schwarzenegger lächelte ihm nickend zu, dann sah er zu Catherine. „Was planen Sie?"

Catherine lächelte und sah James an. Und brach in ein breites Grinsen aus während ihr Blick zurück zu Schwarzenegger wanderte.

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5 Minuten später sah man schreiende Menschen aus dem Haus von Gouverneur Schwarzenegger rennen, selbst aus den Fenstern quollen die Leute.

Kapitel 3

„Ist Dir kalt?" Fragte Sie besorgt. Sie hatte ein Zittern Johns wahrgenommen. Außerdem hatte er eine Gänsehaut als sie ihm über die Arme strich.

„Ein wenig", sagte er nach ein paar Sekunden.

Cameron wollte sich aufrichten, er aber hielt sie fest.

„Wie ist es so als Cyborg?" Fragte er sie. „Ich meine, Du spürst Hitze und Kälte aber...aber wie fühlt es sich an?"

Sie legte das Kinn auf seine Brust und sah ihm in die Augen. „Du möchtest wissen, ob ich das wie ihr Menschen empfinde?"

John nickte leicht.

Cameron dachte lange nach. „Das weiß ich nicht", sagte sie schließlich. „Extreme Hitze und Kälte sind mir unangenehm, behindern mich aber überhaupt nicht. Ich denke, das Unangenehme ist einfach eine emotionale Reaktion, die von einprogrammierten Parametern vorgegeben wird".

Er sah sie lange an. „Könnte man...ich meine könnte man Dich programmieren mich nicht mehr zu lieben?" Das letzte Wort brach und wurde fast zu einem Schluchzen.

Cameron richtete sich auf und legte ihre Hand über seinen Mund. „Bis hierher und nicht weiter", sagte sie energisch. „Nichts könnte mich dazu bringen Dich nicht mehr zu lieben".

„Aber...".

Ein energischer Kuss unterbrach seinen Gedankengang. Camerons Lippen saugten sich Quasi an seinen fest.

Ohne den Kuss zu unterbrechen erhob sich Cameron und hob John gleichzeitig vom Boden.

Wie ein Baby trug sie ihn auf ihren starken Armen zum Haus.

Im Haus wurden den Beiden erstaunte Blicke zugeworfen, wie sie küssend die Treppe ansteuerten.

Oben angekommen blieb Cameron stehen und beendete lächelnd den Kuss.

„Das war peinlich", sagte John ebenfalls lächelnd.

„Wie meinst Du das?" Fragte Cameron naiv.

„Dass mich meine zukünftige Frau über die Schwelle und auch noch die Treppe hoch getragen hat. Wenn dass Skynet wüsste würde es sich über den großen General totlachen", sagte er mit viel Zärtlichkeit in der Stimme.

Cameron legte den Kopf schräg. „Danke für die Erklärung".

Dann ging sie ohne ihn abzusetzen in Richtung ihres Zimmers. „Vielleicht haben wir ja damit eine Waffe gegen Skynet gefunden", sagte sie ernsthaft ohne ihn anzusehen.

„Das wäre schön", entgegnete er, legte den Kopf an ihre Schulter und atmete ihren Duft ein.

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zuvor.

Die Tür zu Schwarzeneggers Büro flog auf. Ein wild blickender Mann mit einer Waffe in der Hand stürmte hinaus. Er schoss wahllos wie es schien in der Gegend herum.

Einem aufmerksamen Beobachter wäre allerdings aufgefallen, dass er die anwesenden Sicherheitsleute damit in Deckung trieb.

Währenddessen versuchten einige Gäste den Ort zu verlassen, in dem sie in den Garten liefen oder aus den Fenstern kletterten.

Bevor die Bewaffneten jedoch das Feuer auf den Mann erwidern konnten war dieser ebenfalls hinausgerannt.

Eine Sekunde später kam ein wild blickender Gouverneur mit einer Waffe in der Hand aus seinem Büro gerannt und warf die Tür hinter sich ins Schloss. „Er hat ihn erschossen! Niemand betritt das Büro!"

Dann rannte er hinter dem Flüchtenden her. Seine Männer viel zu perplex ihm zu folgen.

Als Schwarzenegger das Gebäude verlies, sah er den Flüchtenden zwischen den Bäumen verschwinden. Er schoss noch einige Male hinterher, gab die Verfolgung aber dann auf.

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Kapitel 4

Catherine Weaver hatte die Gestalt des T888 angenommen. dann stürmte sie wie besprochen aus dem Büro und Schwarzenegger würde ihr folgen um sicherzustellen, dass sie ungesehen untertauchen konnte. Notfalls sollte er seine Sicherheitsleute zurückrufen um die verschreckten Gäste zu schützen.

Als Catherine sicher sein konnte außer Sicht zu sein schlug sie einen Bogen und erhöhte das Tempo um zum Eingang des Fluchttunnels zu gelangen.

Schwarzenegger indes diskutierte mit seinen Leuten und veranlasste, dass das FBI verständigt wurde.

Catherine erreichte den Friedhof und betrat schließlich die Gruft.

Der Gouverneur hatte ihr genau beschrieben, wie der Ausgang des Fluchttunnels zu öffnen sei.

An der Wand der uralten Gruft hingen Kerzenleuchter. Catherine steuerte eine Nische an. Zuerst drehte sie den rechten Kerzenleuchter nach links, dann den Linken nach rechts.

Knirschend öffnete sich die Rückwand der Nische und gab den Blick auf einen langen Gang frei.

Als sie das Ende des Ganges erreichte, klopfte sie gegen die Seitenwand.

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Cameron hatte John förmlich auf ihr Bett geworfen und war hinterher gesprungen.

Sie wusste, sie musste ihn von diesen Gedanken abbringen. Sie wollte nicht, dass er den Weg zurückging und sie nur als programmierbare Maschine sah.

Cameron landete auf ihm und sah tief in seine Augen.

„Cameron... was hast Du...".

Sie stoppte seinen Gedankengang, indem sie sein Shirt zerfetzte.

Dann griff sie an ihr eigenes Top und riss es in einer geschmeidigen Bewegung auseinander.

Der BH folgte.

Johns Worte waren ihm im Hals steckengeblieben und wieder einmal fragte er sich, ob das nicht doch nur ein Traum war.

Seine Gedanken schweiften ab zu der Zeit als er Cameron weggestoßen und seine Gefühle verleugnet hatte. Als er jetzt auf Camerons wohlproportionierten Oberkörper sah schalt er sich selbst einen Narren. Wie hatte er damals nur Riley vorziehen können.

Cameron indes hatte angefangen seine Hose zu öffnen. Nun kletterte sie wieder von ihm runter, fasste seine Hosenbeine in Höhe der Knöchel und zerrte ihm die Hose herunter.

„Cameron was...?!" Johns Selbstvorwürfe waren abrupt verstummt.

Nach dem Cameron ihm die Hose ausgezogen hatte trat sie zu seiner Überraschung zurück.

John sah, wie Cameron heftig atmete und ihn irgendwie genüsslich von Oben bis Unten betrachtete. Zwar hatte er seine Boxer noch an aber das schien sie gar nicht zu merken, da sich ein lüsterndes Lächeln auf ihr Gesicht stahl.

Was dann kam lies seine Augen fast aus den Höhlen treten.

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James Ellison hatte die Geheimtür geöffnet, nachdem er das Klopfen gehört hatte. In der nächsten Sekunde fand er sich an die Wand gepresst wieder.

„Was zum...?" Entfuhr es ihm, als der Bullige Mann vor ihm seine Wange streichelte.

Als James Ellison die Hand zur Seite schlug wich der Mann schnell davor und vor seinem entsetzten Gesichtsausdruck zurück.

Der Leibwächter schimmerte kurz silbern, verlor rapide an Größe und schließlich stand Catherine Weaver wieder vor dem ehemaligen FBI Agenten.

„Tut mir Leid James", sagte Catherine Weaver zu dem verschreckt da stehenden James Ellison.

James Ellison wandte sich schnell ab und ging ein paar Schritte in den Raum hinein.

Catherine Weaver folgte ihm, bis sie auf Armeslänge „James?" Fragte sie leise und legte die Hand auf seine Schulter.

„James es tut mir Leid. Manchmal...".

„...manchmal vergesse ich es..., dass Du kein Mensch bist... keine Frau bist", unterbrach er sie.

Sie trat näher und drehte ihn herum. „Ich mag kein Mensch sein aber ich bin eine Frau", entgegnete sie. „Ich bin eine Frau, weil Savannah mich zu ihrer Mutter gemacht hat...und ich bin eine Frau, weil ich für Dich eine sein möchte", sagte sie leise.

Diesmal lies es James Ellison zu, dass sie Die Hand an seine Wange legte.

„Manchmal ist es nur so, dass ich selbst vergesse was ich bin", sagte Catherine Weaver und trat dicht vor ihn.

Er sah abwechselnd in ihre grünen Augen. „Wie kannst Du das vergessen?"

Catherine sah zu Boden. „Weil alle meine Gefühle, Emotionen und auch Körperliche Empfindungen auf jede Zelle meines Körpers übertragen werden. Das ist manchmal sehr verwirrend".

Als sie jetzt schüchtern lächelnd den Kopf hob, die Arme um seinen Hals legte und ihn zu sich heranzog wehrte er sich nicht mehr dagegen.

Als Gouverneur Schwarzenegger Sekunden später sein Büro betrat blieb er stehen, als wäre er gegen eine Wand gerannt.

Kapitel 5

Cameron drehte eine elegante Pirouette, bevor sie mit dem Rücken zu John zu stehen kam. Dann bog sie ihren Oberkörper nach hinten und ging in einer flüssigen Bewegung in den Handstand.

Ihr Blick war auf John gerichtet, als sie schließlich ihr Gewicht auf einer Hand ausbalancierte.

John sah schluckend auf den Teil ihrer Unterwäsche, der sichtbar geworden war als sie in den Handstand ging.

Langsam griff sie nach Hinten an ihren Mini und öffnete Knopf sowie Reißverschluss.

Elegant streifte sie den Denim-Rock ab, indem sie ausbalancierend erst ein Bein herauszog und dann mit dessen Fuß ihn über das Andere schob.

Achtlos fiel der Mini zu Boden.

John begann Speichel aus dem Mundwinkel zu fließen, als sie nun begann das Boyshorts-Panty abzustreifen. Sie machte es wie bei dem Mini, nur dass es dann schließlich an ihrem großen Zeh baumelte.

John wischte sich gedankenverloren mit dem Handrücken über den Mundwinkel. Sein Blick war starr auf ihre Weiblichkeit gerichtet.

Das unterband sie schließlich dadurch, dass sie ihm mit dem Fuß zielsicher das Panty geradewegs ins Gesicht schleuderte. Er war zu geschockt, um sofort zu reagieren und es wegzuziehen.

Dann kam sie über ihn.

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Schwarzenegger starrte auf das unglaubliche Bild vor ihm, während er hastig die Tür hinter sich her zuzog.

Die Weaver Maschine und James Ellison küssten sich. Das war es aber nicht, was Schwarzenegger so schockiert schauen lies.

Während ihr Kopf völlig normal war hatten Teile ihrer Brust und des Bauches angefangen sich zu verflüssigen.

Die silbern schimmernde Masse schmiegte sich ganz und gar an Den Mann ihr gegenüber an.

Was Schwarzenegger nicht sehen konnte, war dass die Masse auch an James Hemdknöpfen vorbei geflossen war und dessen Brust liebkoste.

James Ellison war nur kurz über die relative Kühle zurückgezuckt, die sich auf seiner Brust breitmachte. Als er fragend in Catherines Augen sah zuckte sie nur verlegen lächelnd mit den Schultern und intensivierte den Kontakt.

James Ellison schnaubte nur kurz, presste seine Lippen dann aber doch wieder auf ihre.

Als die Masse jedoch in tiefere Regionen vorstieß zuckte er schockiert zusammen.

Als er daraufhin versuchte zurückzuweichen zerriss er sein Hemd.

Er sah nach Unten auf die Quecksilber ähnliche Masse, die sich fließend von ihm zurückzog und wieder den Torso Catherine Weavers bildete.

„Tut mir Leid James", sagte sie erneut, dieses mal verlegen lächelnd, den Blick zu Boden gerichtet.

In diesem Moment räusperte sich der Gouverneur.

Beide drehten erschrocken den Kopf und sahen zu dem ehemaligen Schauspieler.

„Also, ich hab ja schon einiges gesehen aber das schlägt jeden Special Effect", sagte er ehrlich.

James blickte zu Catherine. „Wem sagen sie das. Ich habe gesehen wie einer von den Kerlen ein ganzes SWAT Team nebst meiner Partnerin ausgelöscht hat". Er schnippte mit den Fingern. „Einfach so".

Schwarzenegger nickte. „Ich erinnere mich an den Bericht. Der Mann hieß Lazlo, richtig?"

„George Lazlo war durch eine Maschine ersetzt worden, die hinter den Connors her war", sagte James Ellison erklären.

Schwarzenegger kratzte sich am Kinn. „Aber der Mann...".

„War schon lange tot, bevor das SWAT Team eintraf, deshalb die Ungereimtheit im Autopsiebericht", unterbrach James.

Schwarzenegger nickte. Was wurde aus der Maschine?"

„Der Chip wurde von Sarah Connor zerstört", sagte Catherine lächelnd.

Schwarzenegger sah sie an. „Der Chip?"

Catherine zeigte auf ihren Kopf. „Das Gehirn".

Schwarzenegger nickte. „Was passiert mit diesem da drin?"

„Wir werden ihn in unserem Sinn umprogrammieren und gegen Skynet einsetzen", entgegnete Catherine.

Schwarzenegger sah Catherine nachdenklich an. „Wurden Sie auch umprogrammiert?" Fragte er neugierig.

Catherine lächelte, dann schüttelte sie den Kopf. „Ich bin nicht so leicht reprogrammierbar. Ich habe mich entschieden für die Menschen zu kämpfen. Ich habe einen freien Willen und Emotionen, wie sie sicherlich bemerkt haben".

„Und warum?" Fragte Schwarzenegger. „Warum haben sie sich für die Seite der Menschen entschieden?"

„Weil es Menschen gibt, die es Wert sind für sie zu kämpfen", entgegnete sie, sah zu James und dachte an Savannah. „Und nicht zuletzt weil Skynet jeden vernichten will, der ihm nicht absolut gehorcht".

Arnold Schwarzenegger sah abwechselnd Catherine und James nachdenklich an.

Noch bevor er aber weitere Fragen stellen konnte klopfte es hart an der Tür.

Kapitel 6

Angesichts dessen, dass man sich im Haus des Gouverneurs befand dauerte die Befragung der Leute nicht lange.

Einzig Catherine Weaver und James Ellison, die bei der Erschießung des Wachmannes, der sich heldenhaft vor Arnold Schwarzenegger geworfen hatte, anwesend gewesen waren wurden eingehender befragt.

James Ellison trat man mit Misstrauen entgegen. Als ehemaliger FBI Agent galt er natürlich unter seinen Ex-Kollegen grundsätzlich als unzuverlässig.

Die einzige Agentin des FBI, die ihm freundlich gegenüber trat war seine Ex-Frau Lila

Und auch das nur so lange, bis Catherine besitzergreifend seinen Arm ergriff.

„Jaaaames", säuselte sie. „Können wir endlich nach Hause fahren, dieser Stress ist ja unerträglich".

James sah kurz verblüfft auf Catherine hinab, die es schaffte gelangweilt und gestresst gleichzeitig auszusehen.

„Oh...äh...Lila?" Brachte er stockend hervor. Er zeigte auf Catherine. „Darf ich Dir meine Arbeitgeberin Miss Catherine Weaver vorstellen?" Nun sah er zu Catherine und wies mit der Hand auf Lila „Catherine, darf ich Dir...Ihnen meine Ex-Frau Lila vorstellen?"

Catherine sah ihn an und hob verwundert eine Augenbraue, bevor sie sich spontan lächelnd Lila zuwandte. „Mrs. Ellison. Endlich lernen wir uns persönlich kennen. Mein James hat mir schon viel von ihnen erzählt".

James und Lila starrte sie Beide an, bevor Lila wortlos den Kopf drehte und nun James fragend ansah.

„Verzeihung", warf Catherine ein Bevor James Ellison reagieren konnte. „-Unser- James natürlich", sagte sie scheinheilig blinzelnd, mit schräg gelegtem Kopf.

Man sah Lila an, dass sie kurz vor einer verbalen Explosion stand.

„Er ist so lieb zu meiner Tochter Savannah", stichelte Catherine weiter und legte ihren Kopf an seine Schulter. „Sie liebt ihn schon fast wie einen Daddy".

Lila zog den Kopf zwischen die Schultern und atmete tief durch. Dann drehte sie sich wortlos um, und ging zu ihren Kollegen.

James sah fast wütend auf Catherine. „War das nötig?" Fragte er leise.

Catherine sah ihn an und senkte dann den Kopf. „Es tut mir Leid. Das scheint wohl Eifersucht zu sein. Eine völlig neue Emotion für mich".

James Ellison atmete tief durch. Jetzt erst begriff er was John Connor wohl gerade durchmachte. Diese Maschinen mögen zwar aussehen wie Erwachsene Menschen, waren aber emotional unausgereift. Während das bei der jung aussehenden Cameron nicht so sehr auffiel, machte es aus der rothaarigen Frau-Maschine mittleren Alters eine emotionale Tretmine.

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Cameron hatte abgewartet bis John in den REM-Schlaf gesunken war.

Langsam und vorsichtig schob sie ihn von sich herunter.

Sie musste sich beherrschen nicht zu kichern. Er sabberte schon wieder.

Sie sah auf ihn herab, während sie neben ihm auf der Bettkante saß. Cameron versuchte zu ergründen, wie sehr sie ihn liebte. Sie dachte auch weiter über seine Frage nach... Konnte man sie programmieren ihn nicht mehr zu lieben?

Ist ihre Liebe zu John abhängig von ihren Erinnerungen oder würde sie ihn spontan lieben, wenn ihr Gedächtnis gelöscht wurde?

Sie wusste es nicht.

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Die Tunnelratte Riley hatte instinktiv im Schlaf gespürt, dass sie nicht mehr alleine war. Übergangslos wurde sie wach, schreckte hoch und fiel aus dem Bett.

Kapitel 7

James fuhr den Wagen zurück zu Catherines Haus.

Diese saß neben ihm und warf ihm gelegentlich verstohlene Blicke zu.

Er hatte bemerkt, dass sie mehrmals die Hand nach ihm ausgestreckt, sich es aber im letzten Moment wohl anders überlegt hatte.

Wenn er es nicht besser wüsste würde er behaupten die -Frau- neben ihm wäre verunsichert. Nach ihrem Kuss zu urteilen war dem aber nicht so.

Wieder einmal fragte James sich, wie John mit so Etwas klar kam.

Als sie die bewachte Villa erreichten hielt James den Wagen vor dem Haus an.

Minutenlang sagte keiner der Beiden ein Wort.

„Cath...", „James..", wollten Beide gleichzeitig reden.

„James", begann Catherine erneut, nachdem er ihr mit einer Handbewegung angedeutet hatte sie möge fortfahren. „Ich möchte Dich zu gerne... auf einen Kaffee hereinbitten nur...".

„Gerne", unterbrach er sie schnell, weil er ahnte was weiter kommen würde wäre nur peinlich für ihn.

Die sonst so Kaltblütige Catherine Weaver, die ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt töten konnte war sprachlos.

James hingegen achtete gar nicht auf ihren verblüfften Gesichtsausdruck. Er stieg aus, umrundete schnell das Fahrzeug, öffnete die Beifahrertüre und streckte ihr die Hand hin.

Der T1001 zögerte drei Sekunden bevor er James Hand ergriff und sich ganz Dame aus dem Fahrzeug helfen lies.

James sah ihr ernst in die Augen. Dann nahm er ihre Hand, legte sie auf seinen Unterarm und geleitete die -Dame- zum Haus.

Catherine Weaver öffnete die Türe und wollte sich herumdrehen. Was sie dann aber traf war selbst für eine nahezu unzerstörbare Killermaschine nahezu zu viel.

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Bevor Riley schmerzhaften Bodenkontakt haben konnte wurde sie von zwei starken Armen aufgefangen.

Als sie den Kopf drehte um zu sehen, wer sie gerade zurück aufs Bett legte erkannte sie im Mondlicht Cameron.

„Danke, bin wohl immer noch sehr schreckhaft", sagte Riley, während sie sich aufrecht hinsetzte.

Cameron zögerte nur eine Sekunde, bevor sie die Bettdecke, die Riley wieder über sich gezogen hatte anhob und darunter schlüpfte.

Riley machte ihr verblüfft Platz. Dann begann sie plötzlich zu schnüffeln.

„Stimmt etwas nicht?" Fragte Cameron irritiert.

„Ja... Du ….äh..." Riley kratzte sich verlegen am Kopf.

Cameron hatte eine Augenbraue gehoben. „Was?"

„Du...du riechst", sagte Riley dann zögerlich.

Jetzt hatte Cameron die Augen aufgerissen. „Wo nach?" Fragte sie verblüfft.

Riley näherte ihre Nase Camerons Hals. Sie schloss die Augen und schnüffelte. „Schweiß, ... Vanille glaube ich …..und...". Riley öffnete die Augen und wich so weit zurück, dass sie in die Camerons blicken konnte. „... Sex". Fügte sie dann noch hinzu.

Cameron lief tatsächlich rot an. Sie sah nach vorne auf das Bettende. „Das kannst Du riechen?".

Jetzt kicherte Riley leise. „So schwer ist das nicht", sagte sie amüsiert.

Beide schwiegen für einige Sekunden.

„Tut mir Leid wegen vorhin. Ich wollte Euch nicht belauschen", sagte Riley schließlich leise.

„Kein Problem", entgegnete Cameron.

Riley blickte wieder zu ihr. „Wollt ihr das wirklich machen? Ich meine das mit dem Kind?"

Selbst Cameron musste einige Sekunden nachdenken. Dann nickte sie. „Ich habe Kalkuliert, dass das ein Weg sein könnte Skynet zu schlagen. Wie John sagte. Nicht er alleine sondern der Connor Clan. Ist zwar nicht der Weg, den mein Future John gegangen ist aber wir haben die Zukunft ohnehin irreparabel geändert".

Riley wälzte diese Gedanken im Kopf herum. „Diese Leihmutter... Was wäre die für Euch, für das Kind?".

Cameron zuckte die Schultern. „Ich habe in der letzten Zeit viel darüber gelesen. Normalerweise ist dass ein Geschäft. Die Leihmutter stellt gegen Geld ihren Körper zur Verfügung".

Riley nickte und senkte den Kopf. „Ihr würdet ihr das Baby also einfach so abkaufen?"

Cameron hatte den traurigen Unterton gehört, wusste aber nicht worauf Riley hinaus wollte. Sie schüttelte den Kopf. „Ich denke... und ich denke John denkt genau so, dass wir die Leihmutter, wenn sie es wünscht in die Familie aufnehmen würden. Für mich wäre sie auch so etwas wie die Mutter von unserem Baby".

Rileys Kopf ruckte zu Cameron herum. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. „Dann mach ichs".

(ENDE)


A/N

Dies war die vorerst letzte Episode. Ich weiß nicht genau, wann ich an Season 3 weiter schreiben werde aber ich habe es definitiv vor.

Wer meine Season 4 (Riley-Sarah) bereits gelesen hat weiß im Grunde genommen schon wie es weiter geht.

Natürlich habe ich noch einige spannende Episoden vor mir aber die müssen halt warten.