So hier also mein viertes Chapter, wie immer viel zu spät... ich glaube es wird langsam lächerlich, immer wieder aufs neue Besserung zu geloben, aber ich möchte mich dennoch aufrichtig dafür entschuldigen, dass ich so verdammt langsam bin verbeug

Ich möchte mich für all die lieben Commis bedanken, ihr helft mir sehr, mich aufzuraffen weiterzuschreiben, auch wenn mir das Schreiben echt Spaß macht.

Seid nicht so streng zu Draco, der hat noch genug zu leiden, wie ihr in diesem Chapter sehen werdet. Ich hoffe arg, dass ihr mich danach nicht töten wollt, aber Draco hat's doch auch verdient, oder etwa nicht!

So und jetzt: viel Spaß beim Lesen! verbeug und Poppkorn dalass

4. Abscheu

"Wirklich nicht, Potter!", zischte es ganz nah an Harrys Ohr, "Sei doch so nett und denk noch mal ganz scharf nach..." Kalte Finger strichen über seine Wange, eine zärtliche Berührung, wären da nicht die scharfen Nägel, die sich brutal ihren Weg durch Harrys blasse Haut schnitten.

Er zuckte zusammen, wollte seinen Kopf zur Seite wenden, doch der Fluch den Voldemort auf ihn gelegt hatte, hinderte ihn daran sich zu bewegen. Von unsichtbaren Fesseln gehalten hing er an einer Säule in dem Saal, wo Voldemort ihn gestern schon gequält hatte. Scharfer Schmerz brannte dort, wo die scharfen Nägel sich in sein Fleisch schnitten.

Doch er schrie nicht, kein Schmerzenslaut kam über seine Lippen, das hatte er sich selbst verboten, er wollte Voldemort zeigen, dass er nicht der kleine dumme Junge war, der dieser in ihm sah.

"Wem hast du es erzählt!", fauchte Voldemort als keine zufriedenstellende Antwort von dem schwarzhaarigen Jungen kam. Harry schlug die Augen nieder. Wie oft hatte er jetzt schon beteuert, dass er niemandem von den Horkruxen erzählt hatte? Egal was er sagte, der dunkle Lord würde ihm nicht glauben, es sei denn, er würde Namen nennen.

Und das konnte er nicht. Natürlich, er hätte lügen können. Er hätte wahllos irgendwelche Mitglieder des Ordens denunzieren können, aber das konnte er doch nicht machen. Nein, er hatte seit dem Ende des Schuljahrs versucht, alle anderen so weit wie möglich aus der Sache herauszuhalten, da würde er doch jetzt nicht damit anfangen, Unschuldige ins Verderben zu reißen. Mal ganz davon abgesehen, dass es ihm nur einen schnelleren Tod bereiten würde, wenn er denn Glück hatte.

"Niemandem...ich habe es keinem erzählt...", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen heraus.

Die umstehenden Todesser lachten hämisch. Wie dumm konnte ein Junge denn sein? Nach zwei Tagen Folter immer noch nicht die Wahrheit zu sagen, nur um dessen Freunde zu schützen, das war in ihren Augen die reine Dummheit. Einige konnten darüber nur den Kopf schütteln.

Auch Voldemort schüttelte den Kopf. "Wann wirst du es denn lernen, Potter?", fragte er und sah ihn beinahe mitleidig, doch nicht ohne Spott, an. "So reitest du dich nur noch tiefer rein... es könnte so schnell zu Ende sein...du musst es mir nur sagen..."

Die roten Augen glänzten spöttisch, als er sich zu ihm neigte und ihm über die nackte Brust strich, die von mehreren halb verheilten, wieder aufgeplatzten und frischen Wunden übersäht war. "Kleiner Harry... so arm...so schwach... komm, sag es mir, sag mir an wen du mein kleines Geheimnis noch weitererzählt hast... ich verspreche es geht auch ganz schnell danach...sag es mir...", hauchte er.

Kalte Schauer rannen über Harrys Rücken herunter, die ihn zum erzittern brachten. Voldemorts Stimme klang gleichzeitig sanft und einfühlsam und schneidend und eiskalt. Harry presste Lippen fest aufeinander. Etwas zu erwidern hätte doch eh keinen Sinn gehabt.

"Oh Harry... wie oft soll ich es dir denn noch sagen, mein Kleiner?", seufzte der Lord, "Du willst es nicht lernen, hm? Vielleicht sollte ich dir etwas dabei helfen...", plötzlich veränderte sich seine Stimme, sie wurde hart und grausam, "Crucio!"

All die Schmerzen die ihm in den letzten Stunden zugefügt worden waren, waren nichts gegen die Qual die er in diesem Moment empfand. Es wurde schwarz vor seinen Augen, alles in ihm krampfte sich zusammen. In purer Agonie stieß er einen gellenden Schrei aus, auch wenn er ursprünglich nichts von seinem Schmerz hatte zeigen wollen, doch er hatte sich nicht mehr beherrschen können.

Seine Gedanken waren für die Sekunden, in denen der Cruciatus auf ihm lag, komplett ausgeschaltet, alles was er noch war nahm war der Schmerz der sich erbarmungslos durch seinen Körper fraß und jeden Nerv in Flammen zu stecken schien. Sein Körper brannte als würden tausende Flammen an ihm emporlecken und sich an seinem Fleisch gütlich tun.

Alles was er tun konnte war schreien, denn seine Bewegungsfähigkeit war ihm immer noch genommen. Erst als der Fluch wieder von ihm genommen wurde, drang das Lachen der Todesser an seine Ohren, die sich über seine Schwäche und sein Leid lustig machten.

Erschöpft sank er in sich zusammen, hing kraftlos an der Säule. Er war sogar zu schwach, Rache an den Gefolgsleuten des Lords zu schwören, dazu reichte sein Elan einfach nicht mehr aus. Alles was er wollte, war Schlaf und Frieden, zumindest für ein paar Stunden, egal wo, egal was er dafür tun musste.

"Nun Harry...hast du uns vielleicht etwas mitzuteilen?", fragte Voldemort höhnisch grinsend.

Harry schloss die Augen. Was wenn er einfach nachgeben würde? Was wenn er einfach sagte, er hätte es dem ganzen Orden gesagt? Voldemort kämpfte doch eh schon gegen ihn, was würde es also für einen Unterschied machen? Auch wenn es nicht der Wahrheit entsprach, es hätte keine Folgen... oder?

Ganz langsam öffnete sich sein Mund, die vollen Lippen waren bereits im Begriff Worte zu formen, die er nicht mehr zurück nehmen hätte können. "Ich habe...es...an...", seine Stimme war kaum mehr als ein tonloses Hauchen, heißer und rau von den Schreien der letzten Sekunden.

Plötzlich krachte es laut und die beiden Flügel des schweren eisenbeschlagenen Portals, das in den hohen Saal führte, in dem sie sich gerade befanden, schlugen lautstark gegen die steinerne Mauer. Diffuses Licht drang in den düsteren Saal ein und verhinderte, dass man sofort erkennen konnte, wer für die Störung verantwortlich war.

Alle Todesser waren erschrocken herumgefahren und blickten entsetzt der Silhouette entgegen, die sich gegen das Licht abzeichnete. "Wer wagt es!", zischte Voldemort gefährlich, sich halb zum Portal hin umdrehend. Er kochte vor Wut, wie konnte man es wagen ihn zu stören, während sein Opfer doch gerade so weit gewesen war, zu singen!

Der dunkle Lord ballte zorning seine Fäuste als er erkannte wer da für die Störung verantwortlich war. Drei Gestalten bewegten sich auf sie zu, zwei davon groß und massig, die dritte ging nach vorne über gebeugt, als würde sie auf ihren Untergang zugehen und hatte ihr Schicksal bereits angenommen.

Alle drei trugen die Todessertracht. Ein Raunen ging durch die Reihen der Gefolgschaft, als man entgültig erkennen konnte, wer da die Halle durchquerte. "Mc Nair...Crabbe... was soll das? Warum seit ihr zu spät?", brauste Voldemort auf.

Harry hob den Blick wieder und erkannte Draco, der mit einem abfälligen Zischen von Mc Nair vor Voldemort zu Boden gestoßen wurde. "Herr...", murmelten die beiden und knieten sich vor ihrem Lord nieder um kurz und demütig vor ihm das Haupt zu senken. "Sprecht schon!", beharrte Voldemort ungeduldig.

Mc Nair richtete sich wieder auf und deutete auf Draco, der regungslos vor Voldemort auf dem Boden lag und darauf wartete, dass man den Stab über ihm brach. "Dieser Nichtsnutz ist schuld daran, dass wir zu spät sind, mein Lord! Er hat es schon wieder nicht geschafft! Wegen ihm wäre die Mission beinahe nicht geglückt!", ereiferte sich dieser mit vor Wut blitzenden Augen.

Fragend legte Voldemort den Kopf schief. Nun war es an Crabbe seinen Blick zu heben und sie zu erklären. "Er hat es nicht geschafft diesen dummen Muggel zu töten! Hat nur angefangen zu zittern... wegen ihm wäre einer von ihnen fast entkommen! Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass er versagt!"

"Ist das wahr, Malfoy?", fragte Voldemort und blickte mit funkelnden roten Augen auf ihn hinunter. Harry musterte ihn und musste feststellen, dass er ihn mit einer Abscheu ansah, wie er es normalerweise nur bei ihm tat.

Der Malfoy- Erbe stemmte sich etwas nach oben, jedoch ohne seinen Blick vom Boden zu nehmen. "Ja, Herr...", hauchte er angstvoll. Er wusste, dass ihn nun eine deftige Strafe erwartete. Am liebsten hätte er sich selbst dafür geschlagen. Aber er hatte es einfach nicht über sich gebracht, den Mann zu töten. Wie schon das letzte mal als er vor Dumbledore stand und diesen erledigen sollte, hatte er plötzlich Skrupel bekommen. Er hatte ihm einfach nur gegenüber gestanden, angefangen zu zittern und ihn angestarrt.

Jetzt musste er für seine Fehler gerade stehen. Und ihm graute jetzt schon davor. "Soso... Draco...das hatten wir doch letztens erst, oder? Du bist genauso störrisch wie unser Freund Harry hier...", seufzte Voldemort und deutete wage auf den hinter sich hängenden Harry.

"Wann wirst du es endlich lernen, hm? Wie willst du deinem Lord denn dienen, wenn du nicht mal fähig bist, die einfachesten Aufträge zu erledigen? Wenn du nicht bald lernst mir zu gehorchen, bist du absolut nutzlos für mich und dann...naja, du weißt ja, was dann passiert...", meinte der dunkle Lord und seine Stimme wurde immer schneidender.

Draco erschauderte. Ja, er wusste was dann geschah, es wurde ihm ja auch oft genug unter die Nase gerieben und er wollte auch auf keinen Fall riskieren, dass dieser Fall jemals eintrat. "Herr...es wird nie wieder geschehen... ich schwöre es...", erwiderte er mit einem Flehen in der Stimme, das Harry so noch nie von ihm gehört hatte.

Doch Voldemort lachte nur. "Das hast du das letzte Mal auch schon gesagt, mein Kleiner...", erwiderte er kalt. "Was denkst du, dass ich mit jemandem wie dir anfangen soll, hm?" "Bitte, Herr...ich...ich werde es nie wieder tun...ich werde in Zukunft jedem eurer Befehle nachkommen!", flehte Draco, jetzt etwas hysterischer. "Was gibst du mir, als Versicherung dafür?"

Harry war einerseits froh, dass das allgemeine Interesse nun nicht mehr auf ihm, sondern auf Draco lag, doch andererseits sah er wie Draco dort unten litt. Er hasste ihn, doch er wusste genau wie es war vor Voldemort zu liegen und dessen Gnade ausgeliefert zu sein und das wünschte er niemandem, auch seinem größten Feind nicht. Gut Voldemort selbst vielleicht schon.

"Alles, Herr... bitte, glaubt mir, ich werde euch nicht mehr enttäuschen!", Dracos Stimme war kaum mehr wieder zu erkennen, die gesamte Kälte war aus ihr gewichen. Harry war erstaunt, dass sie überhaupt so klingen konnte, auch wenn er sich selbst eingestehen musste, dass es kindisch von ihm war zu glauben, dass Draco nur kalt und egoistisch sein konnte.

Ein kaltes Lachen drang aus Voldemorts Kehle. "So so... alles, sagst du... ich denke du solltest deinen beiden Mitstreitern, denen du so viel Stress und Unmut bereitet hast eine Entschädigung bieten. Mc Nair... Crabbe... zeigt ihm was es heißt unterwürfig zu sein.", befahl er mit leuchtenden Augen.

In blanker Panik riss Draco seine Augen auf. Er wusste was das bedeutete, hatte es selbst schon oft genug gesehen und immer wieder nur Ekel und Abscheu dabei empfunden. Doch es gab kein Entrinnen. Die beiden angesprochenen lachten höhnisch, verbeugten sich vor ihrem Lord und gingen auf den am Boden liegenden zu.

Harry blickte verwirrt von Draco zu den beiden Erwachsenen. Was sollte das werden? Wollten sie ihn foltern, so wie sie ihn die ganze Zeit schon behandelten? Doch ein Blick in Dracos Augen sagte ihm, dass es etwas weit schlimmeres sein musste, dass den Ex-Slytherin so in Angst versetzte, dass er seine Eismaske ganz fallen lies.

Draco hatte sich halb aufgerichtet und sich zu den beiden herumgedreht, blickte ihnen aus schreckensgeweiteten Augen entgegen. Oh, er hätte diesen verdammten Muggel einfach töten sollen, zum Teufel mit seinen Skrupeln, was war schon ein Menschenleben wert, wenn ihm das hier als Strafe blühte?

Die beiden Männer kamen immer näher. Mc Nair zog schwungvoll die Maske von seinem Gesicht und lies sie zu Boden gleiten. Das Pochen als sie aufschlug schien Draco wie das Pochen des Hammers eines Richters, der den Urteilsspruch endgültig machte. Nichts würde ihn hier retten können, er würde es durchstehen müssen, egal was war.

Crabbe folgte dem Beispiel des etwas älteren, grauhaarigen Mannes. Mit einem sadistischen Grinsen auf den widerlich feuchten Lippen lies er Dracos Kleidung verschwinden, so dass er splitternackt auf den kalten Marmorfließen lag. Er begann heftig zu zittern.

"Oh Draco... hab doch keine Angst... wir wollen doch nur ein wenig spielen...", raunte Mc Nair und ging vor dem blonden Jungen in die Hocke. Seine wulstigen Finger strichen in einer Parodie von Sanftheit Dracos Schenkel empor, was diesen zusammenzucken und leise wimmern lies.

Er wollte nicht so berührt werden, nicht von Mc Nair, diesem alten, widerlichen Mann, er hatte ihn noch nie gemocht, er hatte ihn noch nie leiden können! Alles in ihm verkrampfte sich vor Ekel und Abscheu, am liebsten wäre er aufgesprungen und weggerannt, ganz weit weg, wo ihn niemand mehr finden konnte. Einfach nur weg...

Aber er konnte nicht weg. Er musste leiden für seinen Fehler, den er in seiner Dummheit begangen hatte. Die Finger wanderten langsam höher, über sein Knie, zwickten kurz aber hart in das feste Fleisch seiner Oberschenkel, hinterließen mit den dreckigen Fingernägeln rote Striemen auf seiner sonst fast weißen und makellosen Haut.

Die Geilheit stand dem Mann ins Gesicht geschrieben. Allein dieser Anblick hätte Draco schon Übelkeit bereitet, wie er da fast sabbernd halb über ihm kniete und jeden Zentimeter seines Körper musterte wie ein besonders schönes Stück Fleisch in der Auslage.

Jetzt kam auch noch Crabbe hinzu, kniete sich zu neben ihm auf den schwarzen Boden und riss ihn ohne Vorwarnung zu einem herrischen, ziemlich feuchten Kuss hoch. Draco versuchte noch seine Lippen fest zu verschließen, den anderen nicht einzulassen, aber die Finger, die sich brutal in das Fleisch, dass sich über seine beiden Zahnreihen spannte, bohrten, zwangen ihn dazu seinen Mund zu öffnen und die schleimige Zunge einzulassen.

Erschrocken riss er die Augen auf, als sich gleich zwei von Mc Nairs Finger in seinen angespannten, noch jungfräulichen Anus rammten und diesen unerbittlich dehnten. Ein kaltes Lachen drang an seine Ohren. "Oh nein...wie süß... er ist ja noch Jungfrau...", meinte Mc Nair spöttisch zu Crabbe, wobei man am rauen Klang seiner Stimme hörte, wie sehr ihn diese Tatsache erregte.

Der Vater seines ehemaligen Bodyguards lachte leise und lies endlich wieder von Draco ab. "Umso besser für uns...hey, Kleiner...das ist kein Grund zu flennen...wir werden auch ganz sanft zu dir sein..."

Draco war bis jetzt noch gar nicht aufgefallen, dass ihm schon seit längerem dicke Tränen über die Wangen rollten. Am liebsten wäre er vor Scham vergangen. Doch er tat nichts um die Tränen wegzuwischen, sie würden doch nur weiterfließen, denn was bis jetzt gekommen war, schien nur der Anfang von weit schlimmerem zu sein.

Mit einem Ruck wurde er herumgerissen, so dass er auf dem Bauch vor den beiden lag. Durch die Wucht mit der er auf dem Boden aufgekommen war hatte er sich den Ellenbogen aufgeschlagen, doch er spürte den Schmerz kaum, zu stark war das Brennen und ziehen, dass seinen gesamten Unterleib in Flammen gesteckt hatte.

Unerbittlich bewegten sich die inzwischen drei Finger in ihm, rissen kleine Wunden, die durch ihr Blut wenigstens etwas Linderung verschafften, jedoch nicht ausreichend um die Sache auch nur im entferntesten als schmerzfrei zu bezeichnen. Von angenehm gar nicht zu sprechen.

Er hörte ein unheilvolles Rascheln hinter sich, das verdächtig nach dem schweren schwarzen Stoff einer Todesserrobe klang. Ein erleichtertes Seufzen entwich ihm, als sich die schrecklichen Finger endlich aus ihm zurückzogen. Doch er sollte mit seiner Vermutung Recht behalten.

Harry riss erschrocken die Augen auf. Das konnten sie doch nicht tun! Sie konnten doch nicht einen der ihren hier vor allen anderen vergewaltigen! Egal was er getan hatte, egal wer es war! Er empfand das erste mal in seinem Leben echtes Mitleid mit Malfoy. Er hatte die bitteren Tränen gesehen, sah immer noch, wie er sich unter den beiden wand und Höllenqualen litt.

Alles was Voldemort ihm angetan hatte, nichts davon war annähernd so verabscheuungswürdig und erniedrigend gewesen wie das hier. Warum tat Draco das? Warum wehrte er sich nicht? Warum ließ er das alles so über sich ergehen? Er verstand es nicht. Er konnte es einfach nicht nachvollziehen, wie der andere noch immer zu Voldemort stehen konnte, wenn dieser ihm derartiges antat.

Und er musste doch gewusst haben, dass ihm eine solche Strafe blühte, oder etwa nicht? Draco konnte doch nicht komplett ahnungslos gewesen sein! Warum war er dann hier? Warum war er ein Todesser? Etwa nur um seinen Malfoystolz zu befriedigen? Um sagen zu können, dass er auch dazu gehörte? Ging dieser Stolz tatsächlich so tief, dass er das hier auf sich nahm?

Ein gellender Schrei, der von all dem Schmerz und der Erniedrigung zeugte, die der Junge gerade erlitt, hallte durch den Saal, als Mc Nair sich mit einem einzigen gewaltvollen Stoß ganz in Dracos jungfräulichem Körper versenkte. Draco konnte nur noch schreien. Es schien ihm, als würde er bei lebendigem Leibe zerfetzt. Seine Hände ballten sich als versuche er so irgendwie den Schmerz zu kompensieren, doch er tat sich dadurch nur noch mehr weh.

Und als er dachte ginge nicht mehr schlimmer, grub Crabbes Hand sich in seinen blonden Haarschopf, zerrte ihn ein wenig hoch und drückte ihn in einer unmissverständlichen Geste das Gesicht voran in dessen Schoß herab, wo ihn eine sehr pralle Erregung erwartete.

Tränen rollten ungehindert über seine Wangen, er öffnete den Mund, nahm sklavisch das Glied des anderen in sich auf und lies es zu, dass dieser ungehemmt in seinen Mund stieß. Brechreiz stieg in ihm hoch, wurde mit jedem Mal in dem die harte Spitze gegen seine Kehle stieß schlimmer, doch Draco wagte nicht, ihm nachzukommen und drängte ihn so gut es ging zurück.

Er bekam kaum noch mit, wie Mc Nair mit einem lauten Stöhnen kaum und sich in ihm verströmte. Blut und Sperma lief an seinen Oberschenkeln herab, vermischte sich zu einem Zeugnis seiner Pein und tropfte auf den Boden.

Erst nach ein paar Minuten kam auch Crabbe, verteilte sein klebriges Sperma in Dracos Mund, das er sofort zusammen mit seinem gesamten Mageninhalt auf dem schwarzen Mamorboden ausspie. Benutzt, gedemütigt und gebrochen blieb er auf dem Boden liegen, die Haare mit seinem eigenen Erbrochenen beschmiert.

Er konnte nicht mehr, er wollte nicht mehr. Er wollte gar nichts mehr.

------tbc-----

Sooo ich hoffe ich hab euch nicht zu sehr verschreckt... es tut mir Leid...verbeug aber es musste sein... Draco an mich zieh und knuddel ich verspreche, ich mach so was auch nie wieder.