Mark lächelte. Neben ihm auf den Terrassenstuhl war Kevin – nichts Besonderes normalerweise, nur saß dieser nicht auf dem Stuhl, er lag zusammengerollt auf dem Stuhl. Selig schlafend. Schon leicht schnarchend. Er lag auf der linken Seite des Stuhles, den Kopf zu Mark gerichtet.
Dieser seufzte. Das war wohl das ein oder andere Bier auf der Kirmes zu viel. Vorher waren sie und ihre Gruppe auf dem Festzelt Bier trinken gegangen; jetzt saßen sie auf der Terrasse von ihm.
Die Sonne schien hell, es war sehr warm und überall um sie herum blühte es.
Um ihm herum hörte Mark es kichern. Dann entdeckte er, dass einige seiner Kumpels auf den schlafenden Kevin aufmerksam geworden sind und andere Anstupsten und auf diesen deuteten.
Er musste selbst darüber grinsen. Das passierte diesen aber auch jedes mal, wenn dieser zu viel trank. Aber weder seine Kumpels noch er weckten ihn dann. Sie ließen ihn schlafen, Kevin brauchte seinen Schlaf. Alle Anwesenden beobachteten Kevin. Sie grinsten und machten Fotos von ihm.
„Wir müssen Beweisfotos machen, sonst glaubt er es uns nicht." meinte einer seiner Kumpels und Mark nickte.
„Oja, beim letzten Mal hat er es uns auch nicht geglaubt." grinste er und machte selbst auch noch ein Foto.
„Der schläft aber auch tief und fest." grinste ein anderer Kumpel und Mark nickte wieder.
„Ja,ja." grinste er und beugte sich zu diesen. Er streichelte über seine Wange. Kevin zuckte etwas. Die anderen grinsten wieder.
Mark setzte sich wieder gerade hin und beobachtete Kevin. Dieser sah unglaublich süß aus wenn er schlief.
Ein paar Minuten später wachte Kevin schließlich auf.
„Oh, hallo." sagte er und die anderen lachten.
„Na, gut geschlafen?"
„Ohhh joa." sagte er und legte seinen Kopf über seine Arme auf den Tisch. Kurze Zeit später schlief er wieder und man hörte ihn wieder leicht schnarchen.
Die anderen lachten wieder und Mark beobachtete wieder Kevin. Wie sich bei jedem Atemzug seine Brust hob und sank, sein entspannter, ruhiger Gesichtsausdruck, die kurzen Haare, all das war sein Kevin. Er lächelte.
Mark und die anderen tranken, scherzten und lachten bis spät in die Nacht. Kevin murmelte hin und wieder immer ein paar Wörter im Schlaf, worüber die anderen grinsten und er lächelte. Das war soo süß!
Schließlich wurde es langsam dunkel und einer nach dem anderen seiner Kumpels verabschiedeten sich. Bis schließlich nur noch Kevin und er üblich blieben. Er räumte das gröbste schnell weg und sah dann wieder so Kevin. Der schlief immer noch. Er konnte ihn unmöglich dort liegen lassen. Zumal der Terrassenstuhl ziemlich unbequem war.
So hatte er schließlich eine Idee. Er ging zu Kevin, hob diesen vorsichtig hoch und trug diesen im Brautstyle ins Haus und schließlich in sein Schlafzimmer. In diesem Moment fiel ihm wieder ein, was für ein Fliegengewicht Kevin war. Im Schlafzimmer angekommen legte er ihn vorsichtig auf das Bett und deckte ihn zu. Dann ging er einmal um das Bett und legte sich zu ihm. Gerade als er sich zugedeckt hatte, wachte Kevin auf.
„W-was? Wo bin ich? Wir waren doch gerade noch auf dem Zelt." sagte er verwirrt. Mark musste lächeln. Das war einfach zu süß.
„Hey, keine Panik. Du bist hier bei mir. Du bist auf der Terrasse eingeschlafen. Ich glaube nicht, dass du jetzt noch nach Hause gehen willst, oder?" fragte er grinsend.
Kevin grinste ebenfalls. „Nein, nicht wirklich." Er kuschelte sich an Mark.
„Dazu ist es hier viel zu kuschlig."
Mark lächelte. Er legte die Arme um Kevin. „Na dann gute Nacht." sagte er und küsste Kevin auf die Stirn.
Kevin lächelte und schmiegte sich in Mark's Arme. „Gute Nacht."
