Diesmal ging etwas schneller, weil ich schon etwas vorraus geschrieben hatte, während ich noch am vorherigen Chapter getüftelt hatte. Ich habe zuerst überlegt, ob ich noch warten soll, aber jetzt poste ich es doch gleich. Viel Vernügen!
09 Wünsche
Da saß er nun, Severus Snape, Onkel von Harry Potter und Halbbruder von James Potter und starrte immer noch auf Harrys Pergament.
„Ich erwarte nicht viel von einer Familie, ich hätte nur gerne einen Platz, wo ich wirklich hingehöre und an dem ich mich auch willkommen fühle. Ich übernehme gerne Aufgaben im Haushalt, solange ich nicht als Sklave gehalten werde. Ich hätte gerne eine oder zwei Stunden pro Tag für mich selber. Ich möchte ein eigenes Zimmer, in dem ich aufrecht stehen kann und wenigstens zwei Schritte vor und zurück machen kann. Ich möchte einen definierten Zeitraum, in dem ich die Möglichkeit habe, zu sagen was mich stört, ohne Angst haben zu müssen dafür bestraft zu werden. Ich möchte, dass man ehrlich zu mir ist und mir keine wichtigen Informationen, mein Leben betreffend, vorenthaltet. Ich bin bereit für Fehlverhalten bestraft zu werden, aber ich möchte auch nachvollziehen können, was ich falsch gemacht habe."
Severus schmerzte es, das alles zu lesen. Harrys Wünsche waren allesamt Dinge, auf die ein jeder Mensch ein Recht haben sollte. ‚Ein Zimmer in dem ich aufrecht stehen kann' wer würde so etwas als Wunsch äußern? Ein normaler Mensch würde nicht einmal auf die Idee kommen, dass man so etwas berücksichtigen müsse. Harrys Wunschliste zeigte deutlich, dass einiges in Harrys Leben nicht stimmte.
Severus wusste, dass etwas unternommen werden musste. Und er konnte etwas unternehmen. Er musste nur ein bisschen Papierkram ausfüllen und Harry würde nie wieder zu seinen abnormalen Verwandten gehen müssen. Aber würde er es schaffen? Würde er Harry ein Heim bieten können, in dem er sich willkommen fühlte? Nach all den Jahren des Hasses?
Severus sah auf. Wieso hatte er aufgehört den Jungen zu hassen? Ist das alles wirklich nur passiert, weil er Harry den Hintern versohlt hatte, oder war da vorher schon was? Einige Szenen blitzen vor Severus geistigen Auge auf...
Ein elfjähriger Harry der mit großen neugierigen Augen zum ersten Mal in seinem Leben die Große Halle von Hogwarts betrat.
Ein elfjähriger Harry der im Zaubertrankunterricht mit ratloser Miene da saß und nicht wusste, was er antworten sollte.
Ein zwölfjähriger Harry vor einer Wand, die mit roter Farbe beschmiert war.
Ein dreizehnjähriger Harry, der den Zauberstab gegen Professor Snape erhob.
Ein vierzehnjähriger Harry mit erschrockener Miene, als sein Name aus dem Feuerkelch gespuckt wurde.
Ein fünfzehnjähriger Harry mit panischen Gesichtsausdruck in Umbridges Büro, der Professor Snape eine kryptische Botschaft gab.
Der verbotene Wald. Bäume. Nichts als Bäume und Sträucher - kein Harry.
Ein sechzehnjähriger Harry, der am Boden im verbotenen Wald liegt und vor sich hinträumte.
Ein sechzehnjähriger Harry, der Professor Snape mit sturem Gesicht anstarrte.
Ein Harry, der sein Gesicht in einem Kissen verbarg und heulte.
Ein Harry, der Professor Snape vorwurfvoll fragte: „Wieso hast du mich damals nicht genommen?"
Ein Harry, der mit großen leuchtenden Augen sagt: „Ich würde dein Haus gerne mal sehen!"
„Ich will nicht, dass du diese Macht über mich hast."
„Wenn das hier funktionieren soll, dann musst du mich auch respektieren. Und zwar so wie ich bin."
„Ich brauche dich als Onkel" – „Ich bin körperlichen Schmerz gewöhnt." – „Beachte mich!" – „Du solltest öfter lächeln!" – „Wollen wir es probieren? Du und ich?" – „Es gibt nur einen Weg, das heraus zu finden!"
Es gab wirklich nur einen Weg, heraus zu finden, ob es funktionieren würde, Harry aufzunehmen. Ihm ein Heim zu geben, in dem er mehr, als nur ein störender Fleck in einer viel zu sauberen Wohnung war.
Severus Blick viel wieder auf den Satz „Ich möchte ein Zimmer in dem ich aufrecht stehen kann"
Egal wie viel Hürden er nehmen müsste, um mit Harry auszukommen, zu den Dursleys konnte er den Jungen unmöglich zurück gehen lassen! Harry hatte wirklich mehr verdient, als so eine Behandlung! Er war kein Kind mehr, und doch brauchte er gerade jetzt die Unterstützung eines Erwachsenen. Er war die Hoffnung der gesamten Zaubererwelt. Sollte er gegen den Dunkel Lord verlieren, waren alle auf dieser Welt verloren.
Ooo
Harry saß im Gemeinschaftsraum der Gryffindors. Nervös nagte er an seinen Nägeln. Das hatte er bisher noch nie gemacht. Aber er wusste nicht, was er sonst tun sollte. Ständig fragte er sich, was Professor Snape jetzt tun würde.
Schließlich gab er es auf seinen Kopf zu zerbrechen und sah Hermine beim Aufsatz schreiben zu. Zaubertränke. Eigenschaften des Trakensaftkraut und ihre Anwendung, war das Thema. Es war jedenfalls ein extrem seltenes Kraut, das nur kurz vor dem Winter blühte. Die Blüten sind feuerrot und ihr Stempel bildet den so genannten Trakensaft. Traken, waren eine Hornissenart, die sich speziell von dieser Pflanze ernährte und folglich ebenfalls nur kurz vor Wintereinbruch zu sehen waren, wenn man sie überhaupt sehen konnte. Denn meistens waren die Tiere nach Sonnenuntergang unterwegs. Beim Trakensaftkraut war also nur der Stempel der Blüte interessant für Zaubertränke. Und da die Pflanze so selten war, war diese Zaubertrankzutat extrem teuer. Ein Grund, warum sie kaum in Tränken Verwendung fand. Eigentlich gab es nur einen einzigen Trank, in dem man dieses Kraut noch nicht durch andere Substanzen ersetzt hatte. Und das war ein Heiltrank, der annähernd so effektiv war, wie Phönixtränen. Viele nennen den Heiltrank daher auch Phönixtrank.
Das alles kam Harry in den Sinn, als er Hermine beim Schreiben zusah. Als Hermine kurz stoppte und zu ihrem Buch greifen wollte sagte Harry: „kurz vor Wintereinbruch!"
„Was?" verwirrt sah Hermine auf.
„Du wolltest eben nachsehen, wann das Trakensaftkraut blüht, oder?" vergewisserte sich Harry.
„Äh, ja!" sagte Hermine
„Kurz vor Wintereinbruch!" wiederholte Harry.
„Danke!" und damit fing Hermine wieder an zu schreiben. Doch dann sah sie erneut auf. „Hast du deinen Aufsatz etwa schon fertig?"
„Nein. Aber ich bin schon mal über dieses Kraut gestolpert, als ich mich über den Phönixtrank schlau machen wollte."
„Das ist der einzige Trank, wo das Kraut noch vorkommt, oder?" wollte nun Hermine wissen.
„Ja. Überall sonst wurde es durch das viel häufiger vorkommende Waldglockenkraut ersetzt."
Nun legte Hermine den Kopf schief. „Du weißt aber eine Menge darüber!"
„Was meinst du, was ich die letzten Wochen getan habe?" verteidigte sich Harry.
„Du meinst, außer ein ‚T' nach dem andern zu bekommen?"
„Ich hab die Bücher lesen müssen, damit ich wusste, wie man gefahrlos einen Trank versaut!"
Nun schüttelte Hermine ungläubig den Kopf, „Du bist echt unglaublich! Du hast extra gelernt, damit du schlechte Noten bekommst?"
Harry grinste, „Wenn du es so ausdrücken magst, dann ja."
„Du bist verrückt!" lachte Hermine und schüttelte erneut ihren Kopf.
„Ja, vielleicht" murmelte Harry, doch in diesen Fall dachte er wieder an Snape. War es verrückt gewesen Snape zu bitten, Harry bei sich aufzunehmen?
Eine Eule unterbrach Harrys Gedanken, in dem sie heftig mit den Schnabel gegen das Fenster klopfte. Harry sprang auf und ließ die Eule herein. Sie flog einen kurzen Bogen, ließ den Brief, den sie ihm Schnabel trug zu Harrys Füße fallen und verschwand kurz darauf wieder in der Dunkelheit, die sich draußen bereits gebildet hatte.
Harry hob den Brief auf und öffnete ihn. ‚Bitte komme umgehend in mein Büro. A.D.' Harry war überrascht. Er hätte eher einen Brief von Snape, als von Dumbledore erwartet.
Ooo
„Ah, Guten Abend, Harry!" begrüßte der Schulleiter Harry freundlich kaum, dass Harry das Büro betreten hatte. Professor Snape war ebenfalls da. Harry sah Snape fragend an, doch es war Dumbledore, der erneut das Wort ergriff.
„Harry, wie du weißt, hatten wir vor einiger Zeit ein Gespräch bezüglich deiner Wohnsituation außerhalb von Hogwarts. Professor Snape hat mich eben unterrichtet, dass ihr eine Übereinkunft getroffen habt?"
Harry blickte erneut zu Professor Snape, „Haben wir?" fragte er.
Professor Snape nickte mit den Kopf: „Es ist wie du gesagt hast: Es gibt nur einen Weg!"
Harry fing an zu lächeln. „Wirklich?" Er konnte es immer noch nicht fassen.
„Wirklich!" bestätigte Severus.
Es war ein komisches Gefühl, das in Harry aufstieg. Er freute sich so sehr und doch hatte er Angst, dass es vielleicht nicht klappen würde.
Dumbledore sah zwischen Harry und Severus hin und her und er musste sich eingestehen, so ungewöhnlich es auch sein mochte, dass sich Harry richtig gehend freute, dass er bei Professor Snape einziehen durfte. Etwas, was vor wenigen Monaten noch ein Unding gewesen wäre. Dumbledore hatte Harry und Severus im Auge behalten und der Entwicklung der letzten Woche zu Folge, hätte er darauf geschworen, dass Harry von seiner Idee abgekommen wäre. Auch Severus war wieder stummer als sonst gewesen. Er hatte Harry mehrmals Blicke zugeworfen, die Dumbledore nicht deuten konnte. Aber offensichtlich hatten die Beiden ihr Problem gelöst.
Langsam zog Dumbledore die Papiere heraus, die er sich vor gut einem Monat hatte zukommen lassen. Es waren Adoptionspapiere. „Ihr werdet aber noch eine Unterschrift von Mrs Dursley brauchen, denn Harrys Erziehungsberechtigung läuft auf sie!" erklärte Dumbledore, als er die Papiere Severus zuschob.
Professor Snape ließ seinen Blick darüber wandern und gab sie dann Harry weiter mit den Worten: „Deine Entscheidung!"
Harry starrte die Papiere ungläubig an. Es stand recht viel Text drauf. Diverse Paragraphen wurden rezitiert und ganz unten gab es fünf Linien, wo Unterschriften erfordert wurden. Eine von jeweils Harry und Severus, dann wurde eine von den bisher Erziehungsberechtigten erfordert. Wobei da in Klammer stand, dass sie ausgelassen werden kann, wenn es eine Sterbensurkunde, oder ein Verzichtsschreiben gab. Und zwei Unterschriften von unabhängigen Zeugen mussten ebenfalls geleistet werden, um die Adoptionspapiere gültig werden zu lassen.
„Ich denke, Mrs Dursleys Unterschrift solltet ihr zuerst einholen. Der Rest sollte kein Problem sein. Es gibt genug, die als Zeugen in Frage kämen. Professor Mc Gonagall, Mrs. und Mr. Weasley, Tonks, Remus oder auch meine Wenigkeit."
„Danke, Albus!" sagte Severus schließlich, „Danke für dein Vertrauen! Ich denke, Harry und ich würden uns beide freuen, deinen Segen zu bekommen!"
Dumbledore verneigte sich leicht. „Mein persönlicher Vorschlag als zweiten Zeugen wäre Arthur. Er ist verschwiegen, wenn es sein soll und seine Unterschrift hätte sicher auch mehr Gewicht, aufgrund seiner Position im Ministerium."
„Einverstanden!" sagte Severus „Harry?"
Der Junge schreckte aus seinen Gedanken, „Was? Ja. Arthur ist in Ordnung!"
„Na gut. Dann sollten wir uns Samstag gegen zehn in meinem Büro treffen. Ich werde Arthur informieren und wir können direkt zu Harrys Tante gehen."
Harry nickte beklommen. Was würde seine Tante dazu sagen? Würde sie die Unterschrift geben, oder verweigern? Was würde passieren, wenn sie sich weigerte. Sie selber hatte Harry ja kein Haar gekrümmt, allerdings hat sie Onkel Vernon auch nie aufgehalten.
„Harry, alles in Ordnung?" fragte Severus nachdem er Harrys Mienenspiel länger beobachtet hatte.
„Ja, ich hab nur Angst, dass meine Tante mich nicht gehen lässt" gestand Harry.
„Glaubst du wirklich sie würde sich weigern? Den Eindruck, denn ich von deinen Verwandten habe, lassen vermuten, dass sie sich freuen würden, wenn du gehst."
„Aber wer macht dann ihr Frühstück? Wer kümmert sich um den Garten? Wer lackiert die Zäune, wer putzt das Haus?"
„Harry, hör mir zu!" sagte Severus und nahm Harry an beiden Schultern und drehte ihn sanft zu sich um. Doch Harry ließ den Kopf hängen. Er wusste nicht, wieso er plötzlich ein schlechtes Gewissen bekam. Er hatte das Gefühl undankbar zu sein. Immerhin hatte seine Tante ihn zu essen gegeben. Nicht regelmäßig, aber er ist auch nicht verhungert. Des Weiteren hatte seine Tante ihm Schutz gegeben, ohne den er vielleicht gar nicht mehr hier sein würde.
„Harry, schau mich an und hör mir zu!" wiederholte sich Severus.
Langsam hob Harry den Blick und sah in die tiefschwarzen Augen seines Onkels väterlicherseits: „Du bist ein Teenanger. Du hast wahrlich genug Arbeit mit den Pflichten in der Schule. Du bist kein Hauself, der sich um das Haus deiner Verwandten kümmern muss. Deine Verwandten sollten in der Lage sein, ihr Haus alleine in Stand zu halten. Es gehört nicht zu deinen Aufgaben ihnen die Schuhe zu lecken! Die Erziehungsberechtigung über ein Kind zu haben, bedeutet mehr, als ihnen bloß etwas zu essen zu geben. Du hast mehr verdient! Und du hast das Recht ein besseres Angebot anzunehmen, wenn es sich dir bietet. Ich glaube kaum, dass du deine Verwandten vermissen wirst, oder?"
„Nein, es ist nur…" fing Harry an, doch versagten ihm die Worte.
„Harry, wenn du noch Zeit brauchst, dann sollst du sie bekommen. Aber ich habe den Eindruck, dass du nur Angst hast. Und Angst habe ich auch! Stell dich ihr! Lass uns gemeinsam am Samstag deine Tante aufsuchen. Ich bin sicher, dann wirst du auch weniger Bedenken haben. Rede dir jetzt nicht ein, dass du ihnen etwas schuldig bist. Sie haben versagt, nicht du!" Serverus zwinkerte kein einziges Mal, während er das sagte.
Harry nickte kurz. Severus hatte ja Recht, zumindest hoffte er das. „Danke!" sagte er kaum hörbar. Und dann geschah etwas, dass sich Harry nie erträumen ließ. Severus legte seine Arme sanft um Harrys Rücken und drückten den Jungen sachte an sich. Es war genau der Komfort, den Harry jetzt brauchte. Es gab ihm die Sicherheit, das Richtige zu tun. Schnell erwiderte er die Umarmung und festigte sie. Er klammerte sich so lange an Severus, bis ihn die Angst verlassen hatte. Immer und immer wieder strichen Severus Arme über Harrys Rücken. Harry genoss die Zuwendung. Noch nie hatte ihn jemand derart festgehalten und ihm eine Stütze gegeben. Und plötzlich ohne Vorwarnung entkam ihm ein Schluchzer.
Severus wollte sich wieder lösen, doch Harry ließ ihn nicht frei. „Ach, komm schon Harry. Fang dich wieder!"
„Ich… kann nicht. Das ist zu viel für mich! Ich hab das alles gar nicht verdient."
Mit einem Ruck entkam Severus Harrys Umklammerung. „Hör sofort auf, so einen Unsinn zu reden!" sagte er mit ernster Stimme. Harry nickte und ließ erneut den Kopf hängen.
„Du kannst von Glück reden, wenn ich deinen Verwandten am Samstag nicht den Kopf abreiße! Denn das würde ich jetzt am liebsten tun!" sagte Severus verärgert darüber, dass er Harry nicht besser aufmuntern konnte.
Diese Bemerkung gewann dem Jungen jedoch ein Lächeln ab und Harry sah wieder auf. Severus wuschelte durch Harrys Haar und meinte dann. „Ich denke, es ist Zeit schlafen zu gehen! Ich werde dich noch zum Gemeinschaftsraum begleiten, denn es ist schon nach Ausgangsperre. Gute Nacht, Albus!"
„Gute Nacht, Severus. Und gute Nacht, Harry." damit zwinkerte Dumbledore den Jungen fröhlich zu.
Ooo
Doch weder Harry, noch Severus noch Dumbledore hatten eine gute Nacht. Harry zerbrach sich immer wieder den Kopf, was seine Tante wohl sagen würde. Er war hin und her gerissen zwischen der Sehnsucht, wirklich geliebt zu werden und dem Gefühl, seinen Verwandten in den Rücken zu fallen.
Severus hingegen hatte weniger Bedenken, ob Harrys Tante die Papiere unterschreiben würde oder nicht. Seine Angst drehte sich mehr darum, Harry ein stabiles Zuhause zu geben. Er hatte Zweifel ob er wirklich ein guter Vater sein würde.
Und was Dumbledore anging, der staunte immer noch darüber, was sich vor wenigen Stunden in seinem Büro angespielt hatte. Hatte er sich so in Severus geirrt? Wie er Harry in den Arm genommen und ihn getröstet hatte. Severus zeigte eine Seite an sich, die Dumbledore nie für möglich gehalten hatte, dass sie Severus besitzen würde. Und die Sache mit Harrys Verwandten bereitete den Schulleiter ebenfalls Kopfzerbrechen. Offensichtlich war seine Entscheidung Harry dort unter zubringen ein schwerer Fehler gewesen. Auch das wurde ihm erst heute richtig bewusst, als Harry plötzlich bedenken zeigte, dass er mehr verdienen würde.
Die Situation wuchs Dumbledore etwas über den Kopf, also beschloss er der Sache erst einmal ihren Lauf zu lassen.
