Und weiter geht es mit den Gedanken Erestors über die Zwillinge und auch seine eigenen Kinder.
Tut mir leid, dass es mit den Update länger dauerte, als ursprünglich gedacht. Allerdings kann ich zu meiner Entschuldigung sagen, dass mein alter PC meinte den Geist aufgeben zu müssen und es dauerte nun einfach seine Zeit, bis ich die ganzen Daten auf eine externe Festplatte gesichert bekommen hatte.
Erestors Gedanken
von: Fireth
Disclaimer:
Alles gehört Tolkien und seinen Erben... und leider gehöre ich nicht zu ihnen ::seufz::
Erestors Gedanken
3. Kapitel
Irgendwann während der Ausbildung
Argh... Elladan... du und dein Bruder, ihr könnt einen manchmal fast in die Verzweiflung treiben. Wenigstens bin es diesmal nicht ich, der einem eurer Streiche zum Opfer gefallen ist. Nein, diesmal hat es Glorfindel, eures Adars obersten Heerführer und Ausbilder, getroffen.
Er war gerade bei mir und hat geschimpft wie ein Rohrspatz, um sich erst einmal Luft zu machen. Was mich verwunderte, war allerdings die Kapuze, die er die ganze Zeit auf seinem Kopf trug, bis er sie abnahm und ich seine blauen Haare bewundern konnte. Blaue Haare! Unerträglich für einen eitlen und arroganten Elben wie unseren lieben Balrogschlächter. Obwohl... wenn ich ehrlich bin... musste ich mir ein Grinsen schon sehr verkneifen. Ihr beide habt Glorfindel damit an seiner empfindlichsten Stelle getroffen. Fehlt nur noch, dass ihr Asfahloth auch noch eingefärbt habt.
Oh je, dem Geschrei nach zu urteilen, scheine ich Recht zu behalten. Richtig, der blonde Hüne steht schon wieder vor mir und jammert, was doch seinem armen Pferd angetan wurde, wie unmöglich du und dein Bruder doch seid und dass man euch dafür eigentlich in die finstersten Verliese sperren müsste, wenn es denn nach ihm ginge.
Euer Ada tut mir jetzt schon wieder leid, wenn Glorfindel ihm darüber Bericht erstatten wird. Ich möchte nicht wissen, wie er den Bericht in seiner Wut über diese Tat noch zusätzlich ausschmücken wird. Auf jeden Fall wird euer Ada nicht gerade begeistert darüber sein, dass ihr beide euch in seiner Kräuterküche zu schaffen gemacht habt. Mal sehen, was für eine Strafe er diesmal für dich und Elrohir haben wird. Vermutlich dürft ihr wieder mal Strafarbeiten bei mir in der Bibliothek leisten, was wiederum in mir wahre Begeisterungsstürme auslöst.
Und richtig, ich darf euch zwei Rabauken, den Schrecken aller Elben, mal wieder in meiner Bibliothek beschäftigen. Allerdings ist es nur ein Teil der Strafe, die dein Vater dir und Elrohir aufgebrummt hat. Der andere Teil heißt Kräutergewächshaus aufräumen, Unkraut jäten und säubern. Etwas, womit sich dein Bruder erst mal vergnügen kann, während du bei mir Bücher entstauben und sortieren darfst. Nach vier Stunden ist Wechsel, dann kommt Elrohir zu mir, und du darfst dich dann unter der Aufsicht des Gärtners im Gewächshaus vergnügen.
Schlau eingefädelt von eurem Ada, euch bei der Strafarbeit zu trennen, damit ihr keinen weiteren Unfug anstellen könnt. Das muss man ihm schon lassen. Innerlich schmunzelnd beobachte ich dich bei dieser heißgeliebten Arbeit. Die dicken Staubschichten lassen ein "Igitt" über deine Lippen kommen und dich ständig niesen. Ich muss mich regelrecht zusammenreißen, um nicht zu lachen, wenn ich dein angewidertes Gesicht dazu sehe. Um es dich nicht merken zu lassen, vergrabe ich mich schnell hinter meiner Arbeit.
Außerdem muss ich mir ständig das Grinsen verkneifen, wenn ich nur an Glorfindel und seine schönen blauen Haare denke. Ich kann dich ja schlecht merken lassen, dass es mich insgeheim freut. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Elrond im Stillen genauso darüber schmunzelt wie ich. Nur leider kann er das natürlich nicht durchgehen lassen, sondern muss die Übeltäter dafür zur Rechenschaft ziehen.
Den Valar sei Dank, ist die Strafarbeitszeit ohne weitere Vorkommnisse vorüber gegangen. Eben hat auch die Schicht für Elrohir geendet, und ich kann mich nun in meine Gemächer zurückziehen und den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen. Nach wie vor entschlüpft mir immer wieder ein leises Kichern. Elrond begegnet mir unterwegs und sieht mich leicht missbilligend an, da ich offenbar über den armen Glorfindel lache. Doch im Weitergehen zwinkert er mir dann doch noch kurz zu und lässt erkennen, dass auch er es eigentlich amüsant findet. Wer hätte DAS von eurem alten Herrn gedacht.
Verliebt
Ich weiß nicht, wie oft ich mich schon gefragt habe, wie viele Mädchenherzen du und dein Bruder wohl brechen werdet. Einige waren es inzwischen und viele werden es noch sein, ehe ihr die eine wahre Liebe finden werdet. Doch nun hat es offenbar auch meinen kleinen Stern erwischt. Seufzend denke ich daran, wie Falarien seit einigen Wochen ganz verliebt von dir schwärmt und vor sich hin träumt, sich nichts sehnsüchtiger wünscht, als dass du sie endlich als Frau sehen würdest und nicht nur als den guten kumpelhaften Freund, den sie seit jeher für dich ist.
Vom ersten Augenblick an, herrschte zwischen dir und meiner Jüngsten eine ganz besondere Faszination. Von Anfang an, warst du regelrecht vernarrt in sie und von klein auf, wickelte Falarien dich um ihre kleinen Fingerchen, wenn sie dich mit ihren großen blauen Kulleraugen ansah. Etwas, was sich bis heute nicht geändert hat. Noch immer kannst du ihr keinen Wunsch abschlagen. Wenn man euch beide so beobachtet, dann habe ich oft den Eindruck, als hätten die Valer auch füreinander bestimmt. Ein Blick genügt und der andere weiß Bescheid. Seit jeher versteht ihr euch ohne Worte. Etwas, das nicht oft bei zwei Lebewesen vorkommt, jedenfalls nicht nach so kurzer Zeit. Immer weißt du, was Falarien denkt und umgekehrt.
Du jedoch siehst in meinem Stern nur die gute Freundin, mit der man Pferde stehlen kann und nicht die herangewachsene Frau, die zu einer wahren Schönheit geworden ist. Deine Augen, bemerken dies stets nur bei anderen Elbinnen, die durch ihr kokettes Verhalten deine Aufmerksamkeit erringen. Mir blutet das Herz, wenn ich jetzt meine Jüngste in ihrer Verliebtheit sehe. Weiß ich doch, dass all ihre Hoffnungen vergebens sein werden und schon jetzt ahne ich, dass ich meinen kleinen Liebling sehr lange werde hoffen und leiden sehen.
Ich weiß gar nicht, was ich meiner Tochter antworten, bzw. raten soll. Heute morgen kam sie zu mir, um mich um Rat zu fragen, wie sie denn deine Aufmerksamkeit erringen und dein Herz erobern könnte. Nur Glorfindels unerwartetes Eintreten, enthob mich für den Moment einer Antwort. Seit dem grübele ich darüber nach. Ich mag dich wirklich sehr und du bist ebenso wie dein Bruder, fast wie ein Sohn für mich. Nichts würde mir mehr Freude bereiten, als wenn ausgerechnet meine kleine Falarien sich als deine große Liebe erweisen würde. Doch gebe ich mich keinerlei Illusionen hin. Ich bezweifele, dass dies je der Fall sein wird.
Da bin ich nun der oberste Berater eures Adas und doch stehe ich hier irgendwie gerade vor einem für mich unlösbaren Problem. Nie hätte ich gedacht, dass mir dies einmal passieren könnte. Ich höre die fröhlich lachenden Stimmen von Falarien und ihrer Schwester, die sich langsam aber sicher meinem Arbeitszimmer nähern. Gleich werden die beiden hier eintreffen und noch immer habe ich keine Ahnung, was ich meiner Jüngsten im Bezug auf dich raten soll.
Celebríans Weggang
Ein Bote hat uns die Botschaft gerade überbracht. Der Heilertrakt ist bereits in Alarmbereitschaft versetzt. Nun stehen euer Ada und ich besorgt auf der Treppe. Bangen Herzens sehen wir euch entgegen, als ihr durch das Tor reitet. Verschlossen und steinern sind eure Gesichter. Ängstlich lasse ich meinen Blick über den Zug gleiten, auf der Suche nach meiner Liebsten. Dort auf einer Trage liegt sie, ich eile an ihre Seite und erschrecke fürchterlich. Wie übel man sie zugerichtet hat. Ihr Atem geht nur noch ganz flach. Eure Naneth sieht nicht viel besser aus. Ein Wunder, dass die beiden überhaupt noch am Leben sind.
Aufs tiefste erschüttert, gibt dein Ada seine Befehle, und die beiden Tragen werden ohne Umschweife in den Heilerbereich gebracht. Du trittst zu mir und drückst mir tröstend den Arm. Du brauchst nichts zu sagen, denn dein Blick verrät, welche schrecklichen Gräueltaten Sìlwen und Celebrían widerfahren sind, was sie über sich ergehen lassen mussten, wie ihr sie gefunden habt. Mit Tränen in den Augen folge ich langsam nach, meine Beine sind wie Blei. Vor dem Behandlungsraum lehne ich mich an die Wand und warte. Meine Beine versagen ihren Dienst, und langsam rutsche ich die Wand hinunter, bis ich auf dem Boden sitze. ‚Warum?', geistert es ununterbrochen durch meinen Kopf. ‚Warum?', möchte ich am liebsten laut hinaus schreien. Ich möchte weinen... und kann es nicht. Du kniest dich vor mir nieder und berührst mich an den Schultern, um mir ein wenig Trost zugeben. Ich sehe auf und drücke dir dankbar eine Hand. Irgendjemand hat meine Kinder benachrichtigt. Sie lassen sich neben mir auf dem Boden nieder, und meine jüngste Tochter Falarien nimmt mich in die Arme. Endlich... endlich kann ich weinen und meinem Kummer freien Lauf lassen.
Elrohir, Talwen und du, ihr geht rastlos vor dem Krankenzimmer auf und ab. Die Wut auf die Orks spiegelt sich in euren Augen und Bewegungen wieder. Jede Kreatur Saurons, die euch in Zukunft begegnen wird, wird sich wünschen, nie geboren worden zu sein. Ich fühle, dass es euch drängt, sofort aufzubrechen und auf Orkjagd zu gehen. Und ich verspüre den Wunsch in mir mit zu gehen. Jedoch bin ich in erster Linie ein Bücherwurm. Sicher ich kann mit dem Schwert umgehen, doch fehlt mir die Übung und das regelmäßige Training, um meinen Wunsch in die Tat umsetzen zu können. Also werde ich es euch überlassen, auch in meinem Namen Rache zu nehmen.
Euer Ada kommt heraus. Wie müde und grau er aussieht! Alle sehen wir ihn ängstlich an. Was wird er uns jetzt berichten? Konnte er ihr Leben retten, oder sind sie zu Mandos gegangen? Er teilt uns mit, dass sie die körperlichen Verletzungen versorgt haben, aber er weiß nicht, ob die seelischen jemals heilen werden. Das würde erst die Zeit bringen.
Die Wochen vergehen und die äußerlichen Verletzungen verheilen gut, doch erweisen sichdie seelischen Schmerzen als zu groß. Eure Naneth und Sìlwen werden nach Valinor gehen, in der Hoffnung, dort ihren inneren Frieden wiederzufinden. Euer Ada, du, dein Bruder, wie auch Arwen, meine Kinder und ich stehen unten an der Treppe und sehen zu, wie sich der Zug in Bewegung setzt, der unsere Liebsten zu den Grauen Anfurten begleitet. Am liebsten würde ich mitgehen, aber spüre, dass meine Anwesenheit, wie die eures Adas, hier in Mittelerde noch erforderlich sein wird. Das Herz ist mir schwer vor Trauer, Wehmut und Sehnsucht. Aber ich weiß, dass es sein muss. Hier würden Sìlwen und Celebrían an den Ereignissen zerbrechen.
Als der Zug unseren Blicken entschwunden ist, verabschiedet auch ihr euch, um auf Orkjagd zu gehen. Mein Sohn wird euch dabei begleiten. In Gedanken bin ich bei euch, und ich bete zu den Valar, dass ihr gesund von eurer Jagd zurückkehren werdet.
Orkjagd
Nach vielen langen Monaten, in denen du, Elrohir und Talwen auf der Jagd nach Orks ward, erreicht mich die Kunde, dass ihr auf dem Weg nach Bruchtal seid. Allerdings enthält diese Kunde auch die Nachricht, dass offenbar einer von euch dreien schwer verletzt ist und ihr von daher nur langsam voran kommt. Wer verletzt ist, geht aus der Meldung nicht hervor. Ich überbringe eurem Ada die Nachricht. Im ersten Moment zeigt sich Erleichterung auf seinem Gesicht, nur um im nächsten Moment von Unruhe und Qual gezeichnet zu sein. Gebeugt steht er am Fenster und sieht auf die Gärten... meint man...doch geht sein Blick ins Leere. Nach Celebrían jetzt vielleicht auch noch eines seiner Kinder zu verlieren... ich glaub, das würde eurem Vater das Herz brechen. Ich stelle mich neben ihn und lege eine Hand tröstend auf seine Schulter...lasse ihn spüren, dass er nicht allein ist...versuche ihm Kraft zu geben, obwohl ich momentan selber jemanden brauchen könnte, der mir Halt gibt, denn genauso gut könnte es auch mein Sohn sein, der verletzt ist. Voller Sorgen und Ängste vergehen für euren Ada und mich die Tage und Nächte bis zu eurer Rückkehr.
Schließlich hat die bange Zeit des Wartens ein Ende und eine vorauseilende Wache kündet eure unmittelbare Ankunft an. Dabei erfahre ich, dass es mein Sohn ist, der bei einem Angriff der Orks schwer verletzt wurde. Für einen Moment vergrabe ich verzweifelt mein Gesicht in meine Hände, dann reiße ich mich am Riemen und begebe mich zu Haupttreppe, um eure Ankunft zu erwarten. Der Soldat hat über einen Diener bereits euren Ada verständigen lassen, der in den Hallen der Heilung bereits alles notwendige veranlasst hat. Nun steht er ernst neben mir und wartet wie ich auf euer Eintreffen. Diesmal ist er es, der mir tröstend die Hand auf die Schulter legt.
Endlich...endlich kommt ihr durch das Tor. Müde und abgekämpft sehen du und Elrohir aus. Die Trage mit Talwen hängt zwischen euren Pferden, seines führst du lose am Zügel mit. Ängstlich sehe ich zu meinem Sohn...bei allen Valar, wie sieht er nur aus. Du umreißt kurz, was gesehen ist und dass vermutlich die Pfeilspitzen vergiftet waren. Jedenfalls tobe ein hohes Fieber in Talwens Körper und die Wunden haben sich entzündet. Euer Ada lässt den Verletzten auf dem schnellsten Wege in die Hallen der Heilung bringen, wo bereits weitere Heiler zur Behandlung bereitstehen. Bevor ich Elrond nacheile, legst du tröstend eine Hand auf meine Schulter und siehst mich müde und mit einem...ja, man könnte schon fast sagen... nach Verzeihung bittenden Blick an. Ich kann nur leicht nicken und eile dann eurem Ada und Talwen mit Tränen in den Augen hinterher.
Und wieder stehe ihn nun vor dieser Tür und warte darauf, dass sie sich öffnet und Elrond mit der Nachricht kommt, dass mein Sohn gesunden wird. Und obwohl wir Elben eigentlich nicht frieren, fröstelt es mich momentan.
Irgendwann, nachdem ihr beide euch vom Staub der Reise befreit und frische Kleidung angezogen habt, kommst du zu mir und berichtest mir näheres darüber, was passiert ist. Ihr hattet bereits beschlossen, nach Bruchtal zurückzukehren, als ihr von einigen Orks in einen Hinterhalt gelockt wurdet. Ihr kamt in arge Bedrängnis und wärt vermutlich getötet worden, wenn nicht zufällig eine Gruppe Waldläufer in der Nähe gewesen wäre, die euch zu Hilfe eilte. Nach einer kurzen Rast, in der ihr zusammen mit den Menschen die Wunden Talwens versorgtet, seid ihr sofort auf direkten Weg nach Imladris aufgebrochen. Zur Sicherheit haben euch die Waldläufer bis an die Grenzen Bruchtals begleitet und sich erst dort von euch getrennt, da sie euch nun auf sicherem Boden wussten.
Du bist gerade mit deinem Bericht fertig, als sich die Tür öffnet und ich meinen Sohn sehen darf. Dein Ada hat alles versucht, die Wunden versorgt und ausgewaschen, doch werden erst die nächsten Stunden zeigen, ob auch das Pfeilgift besiegt werden konnte.
Obwohl du, wie auch dein Ada mich drängen, in meine Gemächer zu gehen, da man momentan eh nur abwarten kann, bestehe ich drauf, bei Talwen zu bleiben und zusammen mit Elrond über ihn zu wachen. Schließlich gebt ihr beide nach und ich ziehe mir einen Sessel an das Bett, in den ich mich dann setze. Irgendwann in der Nacht, fordern Sorge und Erschöpfung dann doch ihren Tribut und ich schlafe im Sessel ein. Offenbar hat Elrond mich irgendwann zugedeckt, denn am nächsten Vormittag wache ich in eine Decke gewickelt auf. Nach einem ersten Augenblick der Orientierung, geht mein sorgenvoller Blick sofort zu meinem Sohn. Irgendwie wirkt er ruhiger, sein Gesicht sieht nicht mehr so gequält und fiebrig aus. Auch geht sein Atem wieder etwas gleichmäßiger. Ein Blick in Elronds Augen sagt mir, dass Talwen über den Berg ist und sich nun in einem tiefen Heilschlaf befindet. Erleichterung steht mir ins Gesicht geschrieben, als ich mich im Sessel zurück lehne. Zwar wird es noch einige Tage dauern, bis mein Ältester die Hallen der Heilung wird verlassen können, doch zählt momentan nur einzig und allein die Tatsache, dass er überlebt hat und wieder vollkommen gesunden wird.
Viele Orks und andere Schurken habt ihr in all den Jahrhunderten erledigt. Wie bereits damals erahnt, sind aus dir und deinem Bruder große und, vor allem auch, gefürchtete Krieger geworden. Der Schatten Mordors ist wieder aufgezogen, und nun kämpft ihr beide erfolgreich an Aragorns Seite. Obwohl eine unermessliche Übermacht euch gegenüber steht, schlagt ihr die letzte Schlacht doch erfolgreich, und durch die Vernichtung des Ringes im Schicksalsberg ist das Böse gebannt. Ob es für immer verbannt sein wird, wird erst die ferne Zukunft zeigen. Bis dahin allerdings werden die Elben Mittelerde bereits für immer verlassen haben. Jetzt jedoch ist erst mal eine Zeit des Friedens angebrochen.
Heute findet die Krönung Aragorns statt und mit einem lachenden und weinenden Auge betrachtet ihr eure Schwester. Aragorn zuliebe hat sie auf ihre Unsterblichkeit verzichtet. Letztendlich hat euer Ada doch einer Verbindung zwischen ihr und König Elessar zugestimmt.
Eurer Vater hat sich entschlossen, mit anderen Elben Mittelerde zu verlassen und in den Westen zu segeln. Sein Werk hier ist getan, und nun sehnt er sich nach eurer Naneth. Auch ich sehne mich nach Sìlwen, aber noch ist meine Zeit nicht gekommen. Auch ihr bleibt noch hier in Mittelerde, ebenso wie meine Kinder. Euch zieht es noch nicht in den Westen, euch locken noch die hiesigen Abenteuer. Aber eines Tages, nach dem Tod König Elessars, werden auch wir Mittelerde den Rücken kehren und unseren Liebsten und Freunden, die bereits vorausgegangen sind, nach Valinor folgen.
tbc...
Ari: Vielen Dank für dein liebes Review. Ja, so ein Sonnenscheinbild tut mal ganz gut in einer Welt wie unsere, wo man immer wieder von Kriegen hier und Katastrophen etc. dort hört und liest. Hmmm...und was dein Wunsch nach einer längeren Geschichte angeht...mal sehen, was haben wir denn da... ::wühlt, Stapel von A nach B räumt:: ...ah, hier ist es ja... ::einen riesen Dokument raus zieht:: ...nun ja, ich bin da an was dran...schaun wir mal, wie lange es noch dauern wird, bis ich es soweit fertig habe, dass ich dir diesen Wunsch erfüllen kann ::gg::.
