bane: Ja, ich fürchte es ist etwas verwirrend... Ich hoffe, das bessert sich bald. Und ich werde versuchen, regelmäßig hochzuladen, solange ich die Kapitel schon fertig habe.
Bevor Fragen aufkommen: David ist völlig unwichtig und wird nie wieder erwähnt.. g Er ist Statist, so gesehen.
Noch einmal eine WARNUNG: Sex in diesem Kapitel - und zwar ohne Blümchen...
Kapitel 2: Du gehörst mir
Sie wachte auf, als der Drache am Boden aufsetzte.
'Schon da?' Die Vormittagssonne schien ihr ins Gesicht. Der Schlaf hatte gut getan, zumindest teilweise hatte sie magische Kraft regenerieren können.
Sie stieg ab und schritt auf das große Eingangstor des riesigen, dunklen Gebäudekomplexes zu. Die Höhle des Löwen, oder eher der Schlangen, denn die Drachenreiterin betrat das Hauptgebäude der Todesser, der Wohnsitz all derer, die ein sicheres Versteck brauchten, und derer, die der Lord gerne um sich hatte.
Der Gang, den sie mit hoch erhobenem Kopf entlang schritt, war so groß angelegt, dass Eridor ihr auf den Fuß folgte. Sie hätte es sich nicht eingestanden, aber ihr Herz pochte vor Freude, Lord Voldemort, ihren Herrn und Meister und noch so viel mehr, wieder zu sehen, und so trugen sie ihre Schritte in Richtung seiner Privatgemächer. Vorbei an hohen, erstaunlicherweise unvergitterten Fenstern mit Blick auf das Gelände. Doch wer sollte schon fliehen? Die einen wollten bleiben und die anderen waren schlau genug, sich die Folgen einer Flucht auszumalen. Folgen, die David ereilt hatten.
Plötzlich erreichte eine Stimme ihr Ohr, die ihr merkwürdig bekannt vorkam; sie schimpfte und schrie, aber die Elfe konnte keine Worte verstehen, nur die Angst, die in den Rufen lag.
'Severus', meinte Eridor und knurrte. Seine Reiterin erschrak. Er hatte Recht, das war seine Stimme. Ohne weiter nachzudenken rannte sie so schnell sie konnte auf die Quelle zu. Sie schlitterte um die Ecke und dann sah sie ihn – Severus, der auf dem Boden lag und von zwei der hirnlosen Schläger, die solche Aufträge immer dankbar annahmen, getreten und verhöhnt wurde.
„Lasst ihn los!" Die Elfe kochte vor Wut. Einer der Beiden schaute verdutzt auf, der andere machte einfach weiter.
„Ich sagte lass ihn los!" Sie stieß ihn von Severus weg und er landete mit einem lauten Geräusch auf dem Boden.
„Wir handeln auf Befehl des Lords. Wenn du nicht sofort verschwindest, kriegst du auch noch dein Fett ab."
Ihr Herz pochte laut, als sie entgegnete: „Mach das du weg kommst oder ich vergesse mich!" Es schien, als wäre die Luft greifbar dick; eine Macht strahlte von ihr aus, die die beiden Schläger zurückweichen ließ.
„Wir melden es dem Lord!" versuchte der Eine, sich nicht einschüchtern zu lassen. Doch jetzt wurde es Eridor zu bunt. Er brüllte, ein tiefer Ton, den man als Vibration im Brustkorb spürte, und eine Stichflamme schoss aus seinem Maul, die die Schläger nur knapp verfehlte. Die beiden drehten sich um und rannten weg.
Die Elfe wandte sich Severus zu, reichte ihm die Hand. Er zog sich hoch. „Das hättest du nicht tun sollen. Er wird wütend sein." Sie zuckte nur mit den Schultern, zeigte nichts von ihrer Angst.
„Wie geht es dir?" „Nichts gebrochen, hoffe ich." Er sah sich um. Nach all dem Lärm versammelten sich mittlerweile mehrere Schaulustige, die meisten hohe Todesser; auch Lucius Malfoy kam auf sie zu. Er sah reuevoll zu Severus.
„Tut mir Leid. Aber ich hatte keine Chance."
Der Angesprochene winkte ab. „Niemand sollte sich gegen den Befehl des Lords stellen." Er sah die Elfe scharf an. „Noch nicht einmal du, Lenora." Ein schiefes Lächeln zierte ihr Gesicht.
„Ich bringe auch eine gute Nachricht."
„Du hast es geschafft?" Unglauben schwang in Lucius Stimme mit. Sie nickte nur. Plötzlich brannte die Kette auf ihrer Haut; der Lord verlangte nach ihr. Etwas Angst flackerte wieder hoch. Severus hatte Recht: niemand sollte sich gegen den Befehl des Lords stellen. Mit klopfendem Herzen machte sie sich auf den Weg, den ihr der Befehl wies, gefolgt von Eridor und einer Traube Schaulustiger. Lucius und Severus begaben sich auf ein Zimmer, um die Wunden zu verarzten.
Lenora stand vor der Tür des großen Versammlungsraums. Sie spürte die Halsschlagader pochen als sie die Flügeltüren aufstieß. Im hinteren Teil des Saals stand er Thron, auf dem Lord Voldemort, unbewegt wie immer, saß. Vor ihm die zwei Schläger von vorher, auf den Knien. Die Elfe schritt weiter, bis fünf Meter vor den Thron, dann ließ auch sie sich auf die Knie fallen und verbeugte sich mit dem Gesicht zur Erde. So verharrte sie.
Schritte. Der Meister stieg von seinem Thron. Direkt vor ihr blieb er stehen. Sie konnte das Ende der schwarzen Robe mit den Lederstiefeln sehen. Ihre schwarzen Haare verbargen ihr Gesicht vor den Augen des Lords.
Er griff nach ihrem Kinn mit seinen langen, kalten, weißen Fingern. Der Griff war hart und schmerzlich. Er drückte ihren Kopf nach oben, zwang sie ihn anzusehen.
„Wie ich leider hören musste, hast du einen Befehl von mir missachtet." Obwohl er leise sprach, drang seine Stimme bis in den hintersten Winkel des Saals.
„Mylord,…"
„Schweig!" Der laute Befehl hallte von den Wänden wieder und schmerzte in den empfindlichen Elfenohren. Mit einer Bewegung lies er ihr Kinn los und gab ihr eine Ohrfeige. Lenora wich nicht aus, wandte nur danach den Kopf ab. Lord Voldemort ging ein paar Schritte von ihr weg, drehte sich dann wieder zu ihr um.
„Was mache ich nur mit dir?"
Statt einer Antwort zog die Elfe Dolch und Schwert aus der Scheide und legte sie zu Füßen ihres Meisters. Das Blut klebte aufgrund des Schutzzaubers noch immer an den Klingen.
Stille. Die Welt schien den Atem anzuhalten. Dann winkte der Lord mit seiner Hand zu den Klingen und aus dem Blut erstanden zwei Projektionen der Opfer, David und ein kleiner Junge.
„Sein Sohn, Mylord.", erklärte Lenora leise, „ich schnitt ihm vor den Augen seines Vaters die Kehle durch."
„Hat dich jemand gesehen?"
„Nein, Mylord. Ich habe das Mal aus der Luft erscheinen lassen. Das dürfte sie sehr verunsichert haben." Ein schmales Lächeln erschien auf dem Gesicht ihres Meisters. Erst jetzt traute sich Lenora, ihn unauffällig zu mustern. Auch in seiner Dämonenform als Lord Voldemort fand sie ihn attraktiv; doch wenn sie allein oder nur im engsten Kreis waren, nahm er immer seine menschliche Gestalt an.
Ihre Wange war noch immer rot, doch der Schmerz und die Demütigung waren schon vergessen. Sie sehnte sich nach dem Mann, der sich jetzt an die Todesser wandte: „Geht. Aber denkt immer daran, was mit Verrätern geschieht. Nichts kann sie schützen; das hat sich heute wieder gezeigt. Lenora, du bleibst."
Die Halle lehrte sich, Eridor verabschiedete sich mit einem gedanklichen 'Ich bitte einfach Lucius, mir den Sattel abzunehmen'
Als alle weg waren, verschloss Lord Voldemort die Tür und schritt dann auf eine Hintertür zu, während er leise befahl: „Komm" Beinahe mechanisch gehorchte sie und trat wenige Sekunden nach ihm durch die Tür
Er war plötzlich da und drückte sie gegen die Wand, nun wieder in seiner menschlichen Form.
„Stell dich nie wieder gegen einen meiner Befehle!" Die eiskalte Stimme machte ihr Angst. Er zog ihren Doch heraus und machte einen langen, einen halben Zentimeter tiefen Schnitt von der linken Augenbraue bis zum Kinn, während er ihre Hände mit der linken Hand überm Kopf zusammen hielt. Blut tropfte ihre Wange entlang und die Elfe schloss gepeinigt die Augen.
Dann plötzlich legte Tom das Messer weg und leckte das Blut ab, schluckte, leckte neue Tropfen weg. Die Schmerzwellen wurden ersetzt durch Lustwellen und der Elfe wurde heiß. Sie legte leise stöhnend den Kopf in den Nacken. Als die Wunde aufhörte zu bluten sah sie ihn wieder an. Ein Grinsen zierte sein Gesicht, eine Mischung aus Wissen, Überlegenheit und Begehren. Er drehte sich herum und trug sie zum Himmelbett.
Eine Handbewegung später waren sie beide nackt. Tom betrachtete begehrend ihren entblößten Körper, beugte sich dann herunter und küsste sie fordernd. Lenora konnte den Geschmack ihres eigenen Bluts wahrnehmen als sie ihn bedingungslos ihren Mund plündern lies. Er lies erst nach längerer Zeit wieder von ihren Lippen ab, die nun rot und geschwollen waren, um sich ihrem Hals zu widmen. Er saugte gierig an der zarten Haut und hinterließ rote Flecken; das Stöhnen der Elfe spornte ihn weiter an. Er konnte sich schon jetzt kaum noch zurückhalten und rieb seine Härte an ihrem Oberschenkel, während er dazu überging, wie wild an ihren Brüsten zu saugen, in die empfindlichen Spitzen zu beißen, nur um dann wieder darüber zu lecken.
Schmerz und Erregung mischten sich zu einer Welle der Ekstase, die Lenora mit sich riss und sie beinahe vor Lust schreien ließ, als Tom endlich in sie eindrang. Er gab ihr keine Zeit, sic an seine Größe zu gewöhnen, sondern begann sofort, sie beide mit harten, unbeherrschten Stößen in den Himmel zu katapultieren. Sie stöhnten und schwitzten, sahen immer mehr Sterne, je näher sie dem Höhepunkt kamen. Lenora schrie den Namen ihres Geliebten, und als Tom ihr wenige Sekunden später über die Klippe folgte, rief auch er ihren Namen.
Verschwitzt und verausgabt lag er auf ihr.
Sanft begann die Elfe, ihm den Rücken zu streicheln, massierte hingebungsvoll seinen Nacken. Er zog sich vorsichtig aus ihr zurück, legte sich dann neben sie und küsste sie, auf einmal unendlich zärtlich. Als sie sich voneinander lösten, blickten sie sich verliebt in die Augen. Tom strich seiner Elfe sanft eine Strähne aus dem Gesicht, für dann mit den Fingern die Wunde nach.
„Lass die Wunde normal verheilen, keine Magie."
„Ist das meine Strafe?" Er nickte, spielte weiter mit ihren Haaren. Lenora presste sich ganz eng an ihn.
„Bitte lass ihn in Ruhe." Seine Augen wurden schmal, er hielt sie eine Stück von sich ab.
„Wieso liegt dir so viel an ihm?" Eifersucht lag in Toms Stimme.
„Wir kennen uns schon seit er 8 war, er ist ein guter Freund von mir." Die Augen des Dämons nahmen einen leichten Rotschimmer an.
„Nur ein Freund", entgegnete die Elfe rasch, küsste ihn und streichelte seinen Körper. „Ich liebe nur dich!" flüsterte sie.
Die Augen wurden wieder grün, als der Dämon entgegnete: „Du gehörst auch mir allein!"
