Heute mal etwas mehr Liebe und Romantik

Gefährlich 3

Brass lief hinter Grissom hinter her und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Es war wirklich erstaunlich wie gut gelaunt dieser in den letzten Wochen war. Mal sehen, ob er das noch steigern konnte.

„Hey Gil, ich habe hier einen speziellen Fall für dich."

„Käfer, Insekten ?"

„Nein, Menschen. Aber ich denke, du wirst dich freuen, wenn du deine Freundin auch während der Arbeitszeit sehen kannst."

Grissom blieb erstaunt stehen.

„Was meinst du damit?"

„Nun, wir haben einen Fall bei Lady Heather."

Grissom atmete aus.

„Sie ist nicht meine Freundin. Wie kommst du darauf?"

„Ich bin doch nicht blind. Du hast seit Wochen gute Laune und du siehst besser aus. Meine Schlussfolgerung: du hast Sex und das recht häufig."

„Was ? Ich habe keinen Sex mit Lady Heather."

„Was immer du sagst. Ich werde ja sehen wie sie sich verhält."

Ccccccc

Grissoms gute Laune hatte den Besuch bei Lady Heather überdauert. Und Brass hatte nichts mehr gesagt als sie das Haus verlassen hatten. Er sah Gil nur an und sagte: „Ich finde es schon heraus."

„Viel Spaß."

Noch im Auto musste er über Brass erstaunten Blick lachen.

Jetzt war er auf dem Weg zu Saras Apartment. Sie hatten sich zum Frühstück verabredet und er konnte es kaum erwarten.

„Honey, Ich bin's."

Sara schaute aus dem Schlafzimmer heraus.

„Super. Leg die Einkäufe doch schon mal in die Küche. Willst du noch duschen?"

„Ja. Kommst du mit?"

„Nein, auf keinen Fall. Meine Dusche ist viel zu klein. Schau mich nicht so an. Ich mache das Frühstück."

Entschlossen schob sie den enttäuschten Grissom in ihr Badezimmer. Er war manchmal uneinsichtig wie ein kleines Kind.

Ein paar Minuten war der Kaffee fertig und Sara hatte den Tisch gedeckt.

Als Grissom sich an den Tisch setzte, lächelte sie ihn an.

„Na, wie war dein Tag?"

„Interessant. Brass hat mir beweisen wollen was für ein guter Detektiv er ist. Seine Theorie war Lady Heather ist meine neue Freundin."

Mit seiner Bemerkung hatte er einen Spaß machen wollen. Aber als er ihr Gesicht sah, wusste er dass er einen Fehler gemacht hatte.

Langsam trank er seinen Kaffee und überlegte wie er es gut machen könnte.

„Lady Heather ist also noch immer im Geschäft. Siehst du sie häufig?"

„Was ? Nein, ich sehe sie nicht."

„Wie kommt Brass denn dann auf die Idee?"

Inzwischen wünschte Grissom er hätte das Thema nicht aufgebracht. Er versuchte Sara das Gespräch zu schildern, diesmal ohne große Fehler zu machen. Aber es gelang ihm nicht Saras Zweifel zu beseitigen.

„Hast mal darüber nachgedacht, warum Brass gleich auf Heather gekommen ist."

„Nein, er ist halt Brass. Wenn es mir um Sex gehen würde, hätte er Recht. Aber zwischen uns ist es anders."

„Wirklich ? Die meiste Zeit haben wir Sex. Und als du heute durch die Tür gekommen bist, hast du auch sofort darüber nachgedacht. Oder ?"

Sein Blick sagte ihr dass sie Recht hatte.

„Hey, kein Problem. Ich wollte es nur mal aussprechen. Ich schlafe auch gern mit dir."

Sie sahen sich an. Natürlich war da mehr als Sex zwischen ihnen, aber keiner traute sich darüber zu sprechen.

Sie stand auf.

„Bist du fertig?"

Er nickte nur.

Sie hielt ihm ihre Hand hin.

„Komm."

Er folgte ihr ins Schlafzimmer.

Als sich Sara auszog folgte er jeder ihrer Bewegungen. Gerade nach dem Gespräch erschien es ihm unwirklich, dass sie sich für ihn auszog.

„Sara, wir müssen nicht."

„Nein, aber du bist doch deshalb gekommen. Und ich habe auch den ganzen Tag darauf gewartet. Wir reden ein anderes Mal weiter."

„Komm her."

Diesmal würde es anders sein. Heute brauchte sie seine Liebe und auch wenn er es nicht aussprechen konnte, er würde ihr zeigen, dass er sie liebte.

Er zog sich ebenfalls aus und legte sich zu Sara aufs Bett. Sie lagen Seite an Seite und er begann sie zu streicheln. Ganz sanft wanderte seine Hand an ihrem Körper entlang. Er küsste und wartete auf ihre Reaktion. Mit großen Augen sah sie ihn an.

Sie hatte in den letzten Wochen kaum Gelegenheit gehabt seinen Körper zu erkunden und das holte sie heute nach.

Sie fuhr über seine Arme und beobachtete fasziniert wie sich die Haare aufstellten. Dann kam sein Oberkörper an die Reihe und schließlich sein Bauch.

Grissom hatte sie Augen geschlossen und murmelte Worte der Zustimmung.

Als sich ihre Hand weiter nach unten bewegte, hielt er sie fest.

„Nein. Heute nicht."

„Aber ?"

„Kein Aber. Vertrau mir", beendete er ihren Einwand mit einem Kuss.

Er schob sein Bein zwischen sie und zog sie noch näher an sich heran. Sein Penis lag nun zwischen ihnen und Sara stöhnte auf als er ihren Bauch berührte.

Grissom berührte ihre Pussy und fühlte, dass sie für ihn bereit war. Er nahm seinen Penis und führte ihn vorsichtig ein.

Mit einer Bewegung zog er Sara zu sich heran und versank ganz in ihr. Langsam begann er sich zu bewegen. Er hielt Sara ganz umschlungen und so bewegten sich beide leicht hin und her. Es war ganz sanft und hatte nichts mit dem Sex zu tun, den sie in den letzten Wochen hatten. Trotzdem stachelte es ihre Leidenschaft immer weiter an. Sie fühlten einander wie noch nie.

Grissom wollte und konnte sich nichts loslassen. Diesmal sollten sie zusammenkommen.

Sara fühlte sich so leicht. Alle Körperteile standen in Flammen und ihrer Haut war von einer feuchten Schweißschicht überzogen. Wie auch Grissoms.

„Honey, wie fühlst du dich?", fragte er leise.

„Wunderbar. Wie machst du das nur?"

„Das ist unsere Magie. Ich habe darüber gelesen, aber es nicht geglaubt."

Sara verstand was er meinte. Ihre Körper machten Sex, aber es war die Liebe die es zu etwas besonderem machte.

Alle Vorsicht und alle Vorbehalte waren verschwunden. Sie legte ihren Kopf an seine Schulter.

„Ich liebe dich."

Er wusste nicht, ob es diese Worte waren oder ob er einfach soweit war. Aber in diesem Moment erreichen sie beide ihren Höhepunkt.

Er schrie ihren Namen und fühlte dann nur noch Erleichterung.

Sara dachte an nichts mehr. Alle Mauern fielen. Sie war ihm ausgeliefert. Nichts würde mehr sein wie früher.