Sanji kann nicht anders als, mit schockgeweiteten Augen, Zoro anstarren. Sein Mund setzt immer wieder dazu an etwas zu sagen. Doch genauso schnell schließt sich dieser immer wieder. Nur durch seinen vernebelten Versand hört er den Ausruf von seinen Kapitän. „Zoro du bist ja ne Frau." Selbst als der Flummi um die Grünhaarige herunschlarwenzelt, kann er seinen Blick nicht abwenden. „Was glotzt du so Gringelbraue?" Der schneidende Ton in der Stimme wollte so gar nicht zu der dort sitzenden Frau passen. Dafür ist die helle Stimme einfach zu weich. Der Körper zu zierlich und nicht gerade groß gewachsen. Die viel zu große Kleidung macht das bild auch nicht besser. Irgendwie sieht Zoro darin nur noch verlorener aus.
Alle starren gespannt zwischen den zwei Kontrahenten hin und her. Nur Ruffy scheint der intensive Blickaustausch nicht weiter zu stören. Immer noch hobst er fröhlich um das Bett herum. „Wa… Was… ist denn mi…. mit dir passiert….?" Mehr als ein stottern, bringt Sanji in diesen Moment, einfach nicht zustande. Dafür sitzt der Schock einfach zu tief. All die Wut von vorher, ist auf eimal verraucht. „Keine Ahnung" kommt die gebrummte und kurzgebundene antwort. Und immer noch will diese Stimme nicht dazu passen.
Da Zoro anscheinend nicht weiter darüber reden will, blickt Sanji verdattert einen nach den anderen an. Niemand scheint wirklich eine antwort zu haben. Sogar Ruffy hat aufgehört rumzuhüpfen, nur um den ernsten Blick seines Smutje zu erwidern. Am Ende bleibt sein Blick Hilfe suchend bei Robin stehen. Diese weiß doch sonst auch immer alles. Warum auch nicht jetzt. Seufzend setzt Robin zum reden an. „Ich kann dir leider auch nicht viel weiter helfen Herr Koch." Wieder entrinnt ihren Lippen ein seufzen. „Als ich unseren Herr Schwertkämpfer durch Zufall im Wald habe sitzen sehen, ging alles sehr schnell. Im einen Moment saß er noch an einer großen Eiche gelehnt und im nächsten Augenblick krümmte er sich auf dem Boden."
Stillschweigend hört sich Sanji die Erzählung der Archäologin an. Der erleichterte Blick Zoros entgeht in dabei vollkommen. Sie ist froh, dass Robin die Flennerei einfach weglässt. Im Nachhinein schämt sie sich dafür, sich so gehengelasse zu haben. Doch hört sie Robin jetzt genau zu. Da sie ja selbst nicht weiß, was passierte nachdem sie zusammenbrach. Die schwarzhaarige sagt sie habe im mit Hilfe ihrer Teufelskräfte hergebracht und dann die anderen gesucht. Als erstes fand sie Lysoop und Chopper. Der Arzt ist dann zu Zoro und sie ist mit Lysoop, den Rest der Crew suchen gegangen. Als sie alle bis auf Sanji gefunden hatten, ist der Gummimensch ihn suchen gegangen. Der Rest ist, so schnell wie möglich, zum Hotel zurück. Nur war Zoro da schon eine Frau und nur noch nicht bei Bewusstsein.
Kurz breitet sich Stille aus. Diese verfliegt aber schnell, da ein Räuspern alle aus ihren Gedanken reißt. Alle Köpfe fliegen in Choppers Richtung. „Als ich hier ankam, war Zoro auch schon eine Frau. Ich habe mich sofort daran gemacht ihn zu untersuchen. Es gibt keine Hinweise darauf wie dass passieren konnte." Jeder konnte sich denken, dass Chopper erst mal durch den Raum gehüpft ist und aufgeregt „Hilfe wir brauchen einen Arzt." gerufen hat. Bis ihn dann auch eingefallen ist, dass er ja der Arzt der Strohhutpiraten ist. Doch keiner wollte den kleinen Elch in Verlegenheit bringen und außerdem ist das für alle in diesen Moment zweitrangig.
Nach Choppers Erzählung bricht wieder diese erdrückende Stille ein. Niemand weiß so recht was er zu der jetzigen Frau sagen soll. Was Zoro mehr als recht ist. Sie weiß ja was passiert ist. Kuina hatte ihr ihren sehnlichsten Wunsch, nach der größte Schwertkämpfer der Welt zu werden, erfüllt. Zwar kann sie mit der Situation auch nichts so recht anfangen. Da sie nicht weiß, ob es ihr wirklich was bringen wird. Aber sie wird alles auf sich zukommen lassen und die Chance, die Kuina ihr gegeben hat auch nutzen. Das hat sie sich fest vorgenommen. Nur den Anderen will sie nichts davon sagen. Ist ja schon schlimm genug, dass der Große Lorener Zoro kein ER mehr ist. Da müssen sie nicht auch noch wissen, dass er sich das gewünscht hat. Das würde unweigerlich Fragen aufwirbeln. Zum Beispiel, warum er sich das gewünscht hat. Nein, dass wollte sie nicht. Niemand soll Erfahren, dass sie sich das nur wegen eine. gewissen blonden Schönling gewünscht hat.
Nami ist die erste, die sich wieder fast. „Also ist unser großer Schwertkämpfer jetzt ne Frau!" Dabei stiehlt sich ein diebisches Grinsen auf ihr Gesicht. Zoro brummt nur zur Antwort und schaut Nami herausfordernd an. Dadurch angestachelt, grinst die Diebin noch breiter. „Also bis wir herausgefunden haben, was mit Zoro passiert ist und wie wir das wieder rückgängig machen können, braucht SIE neue Kleidung und wir müssen noch ein Zimmer fordern." Sofort protestiert alles in Zoro, da sie sofort merkt das Nami nur einen weiteren Grund gefunden hat um zu Schoppen. „Vergiss es, Hexe. Ich werde mir selber neue Kleidung kaufen gehen. Ich lass mich von dir doch nicht von ein Geschäft ihn das nächste schleppen." Nami plustert sich dabei auf und setzt zu einer Schimpftirade an, die Zoro einfach ignoriert.
Sanji beobachtet das mit zufrieden stellender Belustigung. Namimäusschen ist einfach nur zu niedlich, wenn sie sich aufregt. Die grünhaarige macht die Situation aber auch nicht besser, bemerkt der Blonde. Da diese von der anderen Frau, für ihre nicht Beachtung eine Kopfnuss bekommt. Zoros Stimme reist ihn dann aber wieder aus seinen inneren Schwärmereien. „Außerdem können wir das mit noch einen Zimmer vergessen. Immerhin haben wir die letzten bekommen." Diese Feststellung ist ein Schock für Sanji. Ausnahmsweise hat die Schwertkämpferin Recht. Das Hotel ist voll ausgebucht und dass würde bedeuten dass die beiden Kontrahenten sich weiter ein Zimmer teilen mussten.
Nach einigen hin und her, wurde dann durch ein Machtwort seitens Ruffy entschieden, das Zoro und Sanji weiter in einen Zimmer bleiben sollen. Die Grünäugige ist erleichtert. Immerhin will sie weiter mit dem Koch in einen Zimmer bleiben. Das konnte nur von Vorteil für sie sein. Danach gibt der kleine Arzt ihr noch ein paar Schmerztabletten, die sie nach bedarf nehmen soll. Dann war endlich ruhe. Alle hatten sich in ihre Zimmer begeben und sie somit mit Sanji alleingelassen.
Sanji kann nicht sagen, dass ihm diese Situation angenehm ist. Normalerweise wäre er ja froh darüber mit einer Frau dass Zimmer zu teilen. Aber, dass war immer noch Zoro. Und außerdem ist er immer noch sauer. Stinksauer sogar. Nachdem der Schock jetzt endlich etwas nachlässt merkt er es auch endlich wieder. Wütend blitzen seine Augen auf. Fixieren die Frau auf dem Bett. Diese schaut nur desinteressiert zurück, was ihn nur noch wütender macht.
Zoro muss sich wirklich bemühen, nicht unter diesen Blick schuldbewusst den Kopf zu senken. Sie weis , dass sie einen Fehler gemacht hat. Sie hätte Sanji nicht verführen sollen. Schmerzlich zieht sich ihr Herz zusammen. Lange würde sie diesem Blick nicht standhalten können. Also schwingt sie elegant die Beine aus dem großen Bett. Sanjis Augen folgen ihr als sie zu ihren Kleiderschrank zugeht. Sie spürt den regelrecht bohrenden Blick. Beim Schrank angekommen zieht sie sich einfach dass Hemd über den Kopf. Ganz vergessen war, dass sie ja jetzt eine Frau ist. Bemerkte auch nicht wie der Blonde zu Salzsäule erstarrt.
Besagter Koch muss sich gerade bemühen zu Atmen. Er sieht die zierliche Rückenpartie, der Schwertkämpferin. Bemerkt, dass die Haut unglaublich zart aussieht und fragt sich in selben Moment, ob diese sich auch so anfühlt. Erst als auch Hose, samt Boxershorts zu Boden segeln, fällt die Starre von ihm ab. „ZORO, sag mal spinnst du." Trotzdem kann er nicht anders als den kleinen wohlgeformten Hintern anzustarren. Als er das von sich bemerkt, schnellt sein Blick wieder aufwärts. Trift auf grüne tiefe Augen. Zoro hat nur seinen Kopf gedreht und schaut den Smutje fragend an. Schnell dreht sich der Koch um. Nur damit er, die Frau nicht mehr anschauen muss. „Jetzt zieh dir schon was drüber." Er spürt sein Herz schneller schlagen und dass sein Gesicht rot wie eine Tomate sein muss.
~Dieser verdammte Spinatschädel macht das doch mit Absicht.~ Innerlich wirft er der Grünhaarigen, alle möglichen Beleidigungen an den Kopf. Leise vor sich Schimpfend, macht er sich auf den weg zu seinen Kleiderschrank. Schnell ist auch er Umgezogen und trägt nun einen dunkelblauen Pyjama aus Seide. Innerlich hoffend, dass diese Grasbirne schon umgezogen ist, dreht er sich um. Sofort stockt er wieder.
Zoro ist dabei gerade ins Bett zu steigen, als sie den Blick des Blonden bemerkt. Vorsichtig schaut sie zu Sanji. Fragt sich aber gleich darauf warum dieser so rot ist. Kurz schaut sie an sich runter. Sie trägt wie immer zum Schlafen eine kurze Hose. Sie hat extra eine genommen, die sie fest zuschnüren kann, damit diese nicht runterrutscht. Ihr will nicht ganz in den Kopf, was der Koch hat. „Was?" fragt sie also nur betont gereizt. „Ähm." Mehr scheint der Kochlöffel nicht über die Lippen zu bekommen. Immer noch starrt dieser ihn an. Genau genommen auf ihren freien Oberkörper. ~Was hat der Koch nur.~ Alles ist doch wie immer.
„Ähm….. Zoro" fängt der Topflappen an. Doch weiter spricht er nicht. Jetzt ist Zoro noch verwirrter. Langsam steigt sie wieder vom Bett und geht direkt auf die Tomate zu. „Ja, so heiße ich." Skeptisch schaut sie zum ihn auf. ~Irgendwie ungewohnt.~ schoss es ihr durch den Kopf. Trotzdem fängt sie an sich sorgen zu machen. Der Blonde scheint sich vor einer Antwort zu drücken. Schaut immer noch auf ihren Oberkörper. „Was ist Kochtopf?" Warum starrst du so?" brummt sie, um ihre sorge zu überspielen.
Endlich erwacht Sanji aus der Starre. Schaut in Zoros Gesicht. Sofort flackert wieder die Wut in ihm hoch. Er fragt sich, wie man nur so dumm sein kann und rastet aus. „Was los ist?! Hast du vergessen dass du jetzt eine Frau bist. Du bist wirklich dümmer als die Marine erlaubt, du Spinatschädel. Als Frau läuft man nicht halb nackt durch die Gegend." Jetzt scheint auch Zoro verstanden zu haben was er hat. Er sieht wie erst Verwunderung und dann Belustigung, das Gesicht der Frau ziert „Mir egal. Bist ja nur du." Er glaubt sich verhört zu haben. Sein Gesicht wurde jetzt wieder Feuerrot. Nur diesmal aus Wut. „Weist du was Grasbirne?! Du kannst mich mal."
Eigentlich will sich Sanji umdrehen und nur noch ins Bett. Doch die süßliche Stimme der Grünhaarigen bringt in zum Stillstand. „Hab ich schon." Das bringt bei den koch eindeutig das Fass zum überlaufen. Mit einer Schnellen Bewegung schnappt er nach Zorro und im nächsten Augenblick befand sich diese an den Schrank hinter ihm gedrückt. Er hat sie einfach mit sich herumgewirbelt. Wütend funkeln seine blauen Augen zu der Moosbirne herab. Kurz fällt ihm auf, dass Zoro wirklich nicht sehr groß ist. Vielleicht eins-sechzig oder so. Aber schon wirft er diesen Gedanken wieder ab. Kurz herrscht stille zwischen ihnen. Ihre Augen blitzen sich wütend an. Sanji merkt zwar, dass Zoro sich versucht zu befreien. Doch es interessiert ihn nicht. Weiter schaut er vernichtend zu ihr herab und genießt, dass er diesmal stärker ist.
„Also…." Seine Stimmer ist ein bedrohliches fauchen. „Du ziehst dir jetzt was an und verschwindest ins Bett. Wenn du das nicht machst was ich sage, versohl ich dir deinen kleinen Arsch. Verstanden." Zufrieden sieht er, wie die Grünhaarige nur eiligst nickt. Also lässt er sie einfach los. Mit hängendem Kopf geht sie an den Smutje vorbei. Dabei bemerkt der blonde, dass ihr ganzer Körper bebt. ~Weint der etwa?!~ schießt es ihm sofort durch den Kopf. Sieht dabei zu, wie Zoro sich ein weißes Hemd aus ihren Schrank holt und dann überzieht. Nur als Zoro sich umdreht ist er geschockt. Tränen kullerten aus den sonst so kalten Augen. Ihr ganzer Körper zittert und wieder wirkt sie so verloren, in den viel zu großen Klamotten. „Besser" selbst ihre Stimme zittert. Sanji taumelt einen Schritt zurück. Automatisch nickt er und lässt dieses kleine Häufchen Elend, nicht aus den Augen.
Zoro dagegen weis nicht was in ihr vorgeht. Normalerweise ist sie doch auch nicht so nah am Wasser gebaut. Aber ihr Herz tat so unsagbar weh. Immerhin hat sie gedacht, ihr Angebeteter würde einer Frau nie Schläge androhen. Aber sie selbst ist da wohl die Ausnahme. Schnell wischt sie sich mit dem Ärmel, ihres viel zu großen Hemdes, über ihr Gesicht. Doch die Tränen wollen einfach nicht aufhören zu fließen. Ihr Blick ist vollkommen vernebelt. Schnell senkt sie wieder den Kopf. Sie schämt sich so. Sie hat gedacht jetzt wird alles besser. Doch sie scheint sich geirrt zu haben. Es nützt nichts, dass sie jetzt eine Frau ist. Sanji wird sie niemals erhören. Egal ob nun als Mann oder Frau.
Sanji fühlt sich eindeutig überfordert. Das ist doch Zoro. Der starke und nie weinende Zoro. Sein Weltbild fängt gerade an zu bröckeln. Da vor ihn steht eine kleine zierliche Frau. Weint und schnieft. Wie automatisch geht er auf die zitternde Gestalt zu. Schlingt seine Arme um sie. Sanji spürt wie sie sich im ersten Moment verspannt. Doch dann zittert sie umso mehr. Verwundert schaut der Smutje auf Zoro hinab. Diese hat den Kopf gehoben und schaut ihn, aus großen ängstlichen Augen, an. Vorsichtig hebt der Blonde eine Hand und streift über die Wange der Grünhaarigen. „Schhhht. Alles ist gut." Ganz zärtlich spricht er auf die Schwertkämpferin ein, die darauf noch mehr schnieft. Wie als ob ein Bann bricht, krallt Zoro sich plötzlich in sein Schlafanzug und presst sich ganz dicht an ihn. Beruhigend streift Sanjis Hand nun über Zoros rücken. „Es tut mir Leid. *snief* Es tut mir *snief* so Leid. Bitte *snief* nicht *snief* hassen!"
Die Augen des Kochs werden Tellerrund vor Verwunderung. Sonst war es den Spinatschädel doch auch egal, was er dachte. Und jetzt scheint sie Angst zu haben, dass er sie hasst. Vorsichtig drückt Sanji noch etwas näher. „Ich hasse dich doch nicht." Es ist mehr geflüstert doch Zoro scheint ihn verstanden zu haben. Denn sie schüttelt wie wild den Kopf. „In der Gasse *snief* hast du *snief* noch was anderes gesagt." Dabei krallt sie sich noch fester in seinen Schlafanzug, so als ob die grünhaarige ihn nie wieder loslassen wolle. Es ist zum verzweifeln. Der Koch versucht sich genau zu überlegen was er jetzt sagt. „Zoro, ich war einfach stink wütend. Ich bin nun mal nicht schwul und wollte nie solche Erfahrungen machen. Okay, ich hab mitgemacht, aber du hast mich einfach heiß gemacht. Noch nie hat mich jemand beim Sex so richtig verwöhnt. Immer habe ich die Frauen verwöhnt. Und dann hast du das gemacht und mein Verstand war weg. Tut mir leid, dass ich so schroff war."
Wieder schüttelt die Grünhaarige den Kopf. Langsam, aber bestimmend drückt sie den Smutje von sich weg. Ihr Herz rast wie wild. Zoro versucht sich erst mal zu beruhigen. Wieder schämt sie sie unsagbar. Doch mutig hob sie den Kopf, um Sanji in die Augen zu schauen. „Ist schon in Ordnung. Ich habe es übertrieben und werde dir nicht mehr zu nahe kommen." Sie versucht dabei, ihre Stimme so fest wie möglich, klingen zu lassen. Trotzdem ist es mehr ein Piepsen, was ihren Mund verlässt. Sie sieht, das der Kocht versucht, in ihren Gesicht zu lesen. Das er abschätzt, ob sie die Wahrheit, sagt. Sie weis, dass er nur versucht hat sie zu beruhigen. Sie weis dass der Koch sie hasst. Man hat es in seinen Ausbruch vorhin gesehen. Wieder verkrampft sich ihr kleines Herz und sie geht einfach an dem Koch vorbei. Lässt ihn, ohne noch etwas zu sagen, stehen. Schnell verkrümelt sie sich im Bett und zieht die Decke über den Kopf. Sie merkt auch den misstraurigen Blick, des Blonden. Versucht ihn zu ignorieren.
Doch dann merkt sie, wie das Licht ausgemacht wird und hört das Rascheln einer Decke. Stumm fließen wieder neue Tränen. Er hat also einfach aufgegeben. Er würde nicht rüber kommen und sie weiter trösten. Egal, wie sehr sie sich es wünscht. Das war einfach alles zu viel. Erst findet Sanji heraus, dass er schwul ist. Dann Sex und böse Worte. Und jetzt ist er eine Frau. Muss alleine damit klarkommen. Leise wimmert sie unter Tränen. Hofft, dass der Koch es nicht hört und gleichzeitig wünscht sich ihr Herz, dass er es hört. Zum Verrückt werden. Das Leben war einfach unfair. Bei jeder anderen Frau, wäre der Kochlöffel schon angetanzt. Was bringt es ihr, wenn Sanji sie wahrscheinlich nicht mal als Frau sieht. Und ohne es wirklich wahrzunehmen schläft trieftet sie ins Land der Träume.
