Wie stehen eigentlich Draco, der erste Casanova, und Hermione, di unerfolgreiche Nachfolgerin, zueinander...?


Von Informationen und Spielzeug

die Kapitel sind ganz schön lang geworden...

Als Harry die Treppe runter in den Gemeinschaftsraum hastete war er ganz von dem Streben erfüllt, Ron zu finden. Nachdem es ihm gestern nicht gelungen war, hatte er sich den Bauch vollgeschlagen und war missmutig ins Bett gegangen. Lange hatte er wach gelegen und die Hoffnung gehegt, seinen Freund sprechen zu können wenn dieser sich im Schlafsaal blicken ließ. Darüber war er eingeschlafen. Und heute morgen erschrocken aufgewacht, nur um festzustellen, dass Ron sich immer noch nicht eingefunden hatte. Gegen neun verließ er den halbleeren Saal und stieg die Treppe herunter.

Wieder überlegte Harry fieberhaft, was er Ron eigentlich sagen wollte. Welche Entschuldigung würde ihm wohl mildernde Umstände bringen? Er durchquerte den Raum zügig und stand gerade vor dem Ausgang, als das Porträt zur Seite schwang und jemand hindurch stieg.

„Ron!", rief Harry ungläubig, angesichts dieses Zufalls. Er blieb stehen und stellte dann fest, dass seine Lippen kein weiteres Wort mehr preisgeben wollten.

Ron blieb halb im Durchgang stecken und musterte seinen Freund. Seine Stirn lag in Falten und seine Hände verkrampften sich, doch dann drehte er sich um, hielt das Bild auf und sprach: „Folg mir mal."

Zwei Etagen darunter und einen Gang weiter, hinter der Statur eines tanzenden Kobolds in einem Lagerraum blieb Ron stehen. Er drehte sich nicht um, sondern stellte seine Fragen der Wand vor ihm.

„Warum benimmst du dich so schräg?!"

Harry holte tief Luft und stockte dann- ja warum denn? „Ähm", fing er an, „Also angefangen hat das mit Hermione- nein warte, Malfoy war davor- und eigentlich war da zu erst Luna…"

Ron drehte sich um, die Augen tellergroß, und warf ihm einen Blick zu, der Harry als verrückt (aber harmlos) abtat: „Du hast nicht ernsthaft- nicht wirklich, mit DENEN ALLEN RUMGEMACHT??"

„Was? Nein!", beeilte sich Harry klarzustellen, und dann sprudelte alles aus ihm heraus: „Luna hat irgendwas mit Malfoy gemacht, und der ist dann rumgerannt und hat allen Mädchen nachgestellt, auch Herm, und dann hat Luna was mit Herm gemacht, dass sie dann plötzlich wie ein Karnickel-", hier unterbrach er sich, in anbetracht der Tatsache dass er von ihrer besten Freundin sprach, „na ja wie wild geworden ist. Und eigentlich wollte sie es Malfoy heimzahlen, aber das hat nicht geklappt, und dann habe ich sie gefunden und-" er hielt schon wieder an und schluckte. Vorsichtig sah er hoch und begegnete Rons Blick. Er sah wütend aus, ja, aber nicht furios. Dann seufzte Harry- mehr schaden konnte es ihnen eh nicht. „Wie gesagt, ich habe sie gefunden, wir waren einmal –zusammen- und dann war alles vorbei- eigentlich. Aber irgendwie, alle die das mitgekriegt haben- mich eingeschlossen", fügte er hinzu, reumütig und unterwürfig wie ein Köter, „sind, mit deinen Worten, „schräg" drauf", endete er und duckte sich als Ron auf ihn zutrat.

„Wirst du dich jetzt zusammenreißen?", bohrte Ron verbissen.

„Ja, auf jeden Fall, ich werde mich zurückhalten, und Ginny-", Harry biss sich auf die Zunge. Er hätte so glimpflich davon kommen können… Aber Ron reagierte ganz anders als erwartet.

„Ginny mag dich- also sei nett zu ihr- und NUR zu ihr, verstanden?" Harry nickte wild entschlossen, jetzt nichts mehr zu sagen. Aber Ron war noch nicht fertig. „Luna hat angefangen, ja?" Wieder nickte Harry. Kurz überlegte er, wie weit das mit dem nichts mehr sagen auf Ron Familie zutraf, doch dann besann er sich.

„Ron, da gibt es noch was, was du wissen solltest- deine Brüder waren ja gestern hier…"

Auch heute schien die Sonne. Langsam erblühten die Gärten der Schule- zumindest zeigte sich überall ein zartes grün. Hermione genoss den Spaziergang durch die Beete für Kräuter- die Pflanzen waren noch so jung, dass die noch nicht beißen konnten. Sie suchte sich eine niedrige Mauer am Rande der Bepflanzungen und holte ihre Thermoskanne auf ihrem Mantel- einige Muggelerfindungen schätze sie nach wie vor. Auch wenn diese mit Kijarkrautsaft- dem Zaubererkaffeeersatz, gefüllt war. Sie goss sich eine Becher voll, lehnte sich zurück und drehte das Gesicht in die Sonne. Eine himmlische Ruhe überkam sie, als wäre die ganz allein in diesen Gärten, als wäre…

„ARGH! Das kann doch nicht wahr sein- ich verstecke mich!! ICH!! MICH!!"

Hermione erschrak so sehr, dass ihr der Becher aus der Hand fiel und sie das Gleichgewicht verlor. Mit viel Gezappel und Gemecker rutschte sie rückwärts von der Mauer, kam unsanft mit der Schulter auf und strampelte wütend mit den Beinen, die unnütz in der Luft hingen. „Wer zum Geier war das??", rief sie ungehalten, und versucht vergebens sich zur Seite zu drehen und aufzustehen. Aber Hermione steckte fest. Ihr Rücken steckte krumm in der Ecke von Mauer und Boden und der Rest stand gerade ab und baumelte in der Luft. Ihr Kinn wurde auf ihre Brust gedrückt und ihr Nacken begann unangenehm zu ziehen.

„Granger?"

Oh nein. Oh nein oh nein oh nein- nicht er!

Doch. Erst waren es nur blonde Haare, dann Malfoys ganzes Gesicht, das über der Mauer und- von ihrem Blickwinkel heraus- zwischen ihren Beinen auftauchte. Sofort bereute sie, gerufen zu haben. Und hierher gekommen zu sein. Überhaupt, warum zum Teufel war sie gleich noch mal aufgestanden? Während sie das überdachte, verschwand Malfoys Kopf wieder. Dann hörte sie gemurmelte Worte und fühlte sich im selben Moment ganz leicht an. Sie wurde hochgehoben, mit dem Kopf nach oben gedreht und auf der anderen Seite der Mauer wieder abgesetzt.

Ziemlich sprachlos sah sie Malfoy an, der seinen Zauberstab wieder wegsteckte und sich zum gehen wandte. Da fielen ihr wieder ein paar Worte ein: „Hey- hey! Bleib stehen- was fällt dir ein!" „…dir zu helfen? Tja Göre du hast Glück- Heute bin ich nicht ganz in Topform", antwortete der Slytherin galant. Er drehte sich zu Hermione um und sah hochnäsig auf sie herab, „Deswegen musst du entschuldigen wenn ich dich grade nicht befriedigen kann", damit machte er zwei Schritte auf sie zu und beugte sich zu ihr runter, „aber mir war von vorneherein klar dass für diesen Job sowieso nur noch ich in Frage komme, nicht wahr? Oder besorgt es dir noch jemand-", weiter kam er nicht, denn ein Finger bohrte sich in seine Brust und Granger sah ihn forschend, nicht eingeschüchtert an.

„Du hast geweint!"

Malfoy verschluckte sich. Er wollte sich aufrichten um Distanz zwischen sich und diesen herausfordernden Blick bringen, doch Hermiones Hand schnellte nach oben und packte ihm an Kragen. „Du hast hier draußen geweint, stimmt´s?", wiederholte sie ihre Unterstellung und kam ihm mit ihrem Gesicht sogar noch etwas näher.

„Lass. Mich. Los. Granger.", knurrte Malfoy, „oder ich dünge mit dir die Alraunen!" „Die sind vegetarisch!", erwiderte Hermione und grinste. „Aber erzähl doch mal mein Lieber, was macht dir das Leben schwer?" „Du hast doch keine Ahnung!", bellte Malfoy und zerrte an ihrer Hand. „Oh, macht dir eine deiner Bettgeschichten Ärger?", flötete sie grinste schadenfroh.

Malfoys Widerstand erstarb und er wurde rot. Das verschluck Hermione die Sprache. Sie schluckte- was war denn da passiert? Malfoy war noch nie verlegen gewesen- wer war ihm wohl über die Leber gelaufen? Ihre Augen verengten sich und ihre Mundwinkel zuckten- das ganze war äußert unterhaltsam.

„Volltreffer!", jauchzte sie und zog ihn weiter zu sich, „Wer ist sie denn? Kenne ich sie? Und was hat sie dir getan? Ich muss ihr wohl Blumen schicken, wenn sie…" „Es ist nicht so wie du denkst!", blaffte er sie an und ergriff die Hand die ihn noch immer festhielt, „Als würde ich mir von einem Mädchen auf der Nase herumtanzen lassen!"

Hermione riss die Augen auf und ließ ihn los. Ihr Mund klappte auf und wieder zu. Draco wurde schlagartig blass. Oh nein. Das war zuviel. Sie…

„Heißt dass… kein Mädchen?… also…" Hermione sprach nicht zuende. Sie sah zu wie Malfoy knallrot wurde. Einen Moment lang sah er sie unverwandt an, dann machte er kehrt und stürmte davon.

Und er ließ eine völlig komplexe Hermione mit einer Information zurück, die sie erst noch für sich selbst begreifen musste.

Über diese Begegnung war er Mittag geworden. Und wie das so Mittags ist, kriegen die Menschen Hunger. Und wo gibt es Nahrung? In der Küche.

Ron hatte die Banane auf dem Bild kaum berührt, als sie schon kicherte und das Bild zur Seite schwang. Durch des schmalen Durchgang erreichte er die kulinarischen Zubereitungshallen von Hogwarts- und wurde sogleich umringt. Ein gutes Dutzend Hauselfen boten ihm mit viel Gebuckel gebackene und gekochte Köstlichkeiten auf Tabletts und Tellern an. Doch Ron wehrte sie alle ab und fragte laut und energisch nach einem Namen. Die Elfen hüpften enttäuscht von dannen und machten ihm den Weg frei. Kurz darauf erschien ein einzelner Elf mit glasigen Augen.

„Master Ron! Dobby ist so erfreut sie zu sehen!" Der kleine Kerl griff nach Rons Hand und schüttelte sie stürmisch. Ron streifte die langen Griffel schleunigst ab und hockte sich vor Dobby hin.

„Dobby- ich mache es kurz: Ich weiß von dem Zeugs von Dumbeldore dass ihr ins Essen tut", begann er und unterbrach dann kurz, da Dobby laut Luft holte und murmelte: „Schüler sollen das nicht wissen. Master Dumbeldore sagt, sehr geheim. Nicht ein Wort hat Dobby gesagt, nein Master Dumbeldore, Dobby war sehr geheim!"

„Ja, genau Dobby. Aber jemand war nicht geheim", sprach Ron schnell weiter, um Dobby davon abzuhalten in Selbstmitleid zu baden, „Irgendjemand hat geredet. Und auch getan. Jemand hat etwas von dem Zeugs oder Kraut weitergegeben. Dobby- wer war außer Dumbeldore und mir noch hier unten?"

Dobby fing an nervös an seinen Nägeln zu kauen und seinen Blick unruhig umher schweifen zu lassen. Ron schnappte sich die Handgelenke des Elfen und zwang ihn so, sich auf ihn zu konzentrieren. „Dobby, du kriegst keinen Ärger- aber ich muss das Wissen!"

Dobby seufzte und zählte an seinen Fingern auf: „Master Dumbeldore, Master Ron, Master Fred und Master George, Mistress Lovegood-", Dobby wollte fortfahren, doch Ron unterbrach ihn: „Ja! Ich wusste es, danke, Dobby, mach´s gut!" Damit zischte Ron ab. Dobby sah ihm noch etwas verdattert hinterher. Er war mit seiner Liste nicht fertig gewesen. Aber dann schüttelte er den Kopf und begab sich zurück an seine Arbeit- die jungen Masters und Mistresses waren schon seltsam.

Während ihr Bruder ein wenig Detektiv spielte, gönnten sich Fred und George in ihrem Büro im hinteren Teil ihres Geschäfts in der Winkelgasse einen Drink.

„Findest du nicht auch, dass seit unsere Mitarbeiterinnen unser Bier trinken, ist unser Umsatz gestiegen?", sinnierte George und nippte an seinem Butterbier. „Ob sie wohl noch mal in unseren Laden kommt?", säuselte Fred, der bierschlürfend aus dem Fenster starrte. „Überhaupt sieht es finanziell ziemlich gut aus für uns, nicht wahr mein Bruder?", fuhr George ungerührt fort. „Sie war schon ´was älter, nicht? Aber diese Ausstrahlung…" Fred rutschte in seinem Stuhl herunter und hob die Füße auf den Tisch. Immer noch ging sein Blick ins Leere. Georges Mundwinkel zuckten. „Vielleicht sollte ich alles hinschmeißen und mich der Knollzucht widmen. Ich stelle mir vor, dass wäre ein erfülltes Leben. Du könntest mich dann mit deinen Wunschträumen auf meiner Farm in Neuseeland besuchen. Wäre das nicht herrlich, mein Bruder?"

Keine Reaktion. Kurzerhand schwang George seinen Becher und übergoss Fred mit einer Salve Bier. Der sprang auf und schüttelte sich: „Ich war gestern duschen! Aber nichts desto weniger", er schlug die Hacken zusammen und verneigte sich vor seinem Bruder, „empfinde ich Hochachtung vor Eurer Geduld Mylord." „Keine Ursache Sergeant. Wenn es Ihnen nichts ausmacht", erwiderte George mit einem breiten schottischen Akzent und wedelte mit einer imaginären Pfeife, „machen Sie jetzt das Lager dicht und die Schotten zu und dann hauen Sie sich in die Koje!" Fred salutierte: „Aje-aje, Sir!" Dann machte er kehrt um und verließ im Eilschritt den Raum.

George sah seinem Bruder einen Augenblick nach. Er konnte immer nur wieder den Kopf schütteln über seine bessere Hälfte. Nun denn- da sein Geschäftspartner im Moment wohl ausfiel blieb der Papierkram an ihm hängen, doch das war George lieber als wenn sein Bruder in seinem Liebestaumel nur Bockmist machte. Einige Zeit widmete er den Lieferungslisten und dem Zusammenrechnen der Ausgaben, bis er sich in den Finanzierungsplan des nächsten Quartals vertiefte. George wurde von dieser Aufgabe so eingenommen, dass er völlig abwesend war, als die Bürotür wieder geöffnet wurde. Als ihn jemand ansprach, schreckte er hoch und brauchte eine weile, bis seine Augen sich von Kurz in Weitsicht umgestellt hatten. Dann verkrochen sich seine Augenbrauen in seinem Haaransatz.

„Bruderherz", hechelte Fred, der nackt bis auf die Haut und mit einem immensen Ständer von innen gegen die Tür lehnte und heftig atmete, „Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam", bei dem Wort kratzte sich George an der Schläfe und legte den Kopf schief, „aber du musst mir helfen!"

George legte den Füller hin, stand auf, machte einen Schritt auf seinen Bruder zu, faltete dann die Hände und fragte vorsichtig: „Wobei genau soll ich dir helfen?" Ein seliges Lächeln trat auf Freds Gesicht: „Sie", hauchte er, „…sie ist hier!"

Erkenntnis erhellte Georges Gesicht: „Na dann- herzlichen Glühstrumpf! Und wobei brauchst du Hilfe? Ist die Tür vorne etwa noch offen?" „Nein, nein, alles zu, nur", und hier wurde Fred verlegen und seine Stimme bekam etwas bittendes, „ich bin gleich fertig, und sie nicht!"

George machte einen Schritt zurück, diesmal trübte sich seine Miene: „NEIN! Fred, das mache ich nicht, das hat schon das letzte Mal nicht geklappt, und wir BEIDE waren uns einig, dass wir NIE wieder-", doch dann stockte George. Freds Visage sah so gequält und unbequem aus, dass er hart schlucken musste. „Verdammt!", murmelte er noch, doch dann begann er schon sich aus zu ziehen. „Was hast du ihr erzählt?", zischte er aus seinem Pullover heraus Richtung Bruder. Fred grinste von Ohr zu Ohr: „Dass ich ein Spielzeug hole…"

George befreite sich von dem widerspenstigen Kleidungsstück und funkelte seinen Bruder böse an: „Du schuldest mir hierfür 1 Monat Abrechnungen machen, nur damit wir uns verstehen, ja?"

Während George nackt nach vorne zum Verkaufsraum schlich, überdachte er noch mal den Plan seines Bruders. Jetzt, in der Ausführung, schien er ihm doch einige Macken zu haben. Zum einen war George nicht im mindesten erregt, nein, er war genervt. Er fror nämlich erbärmlich. Zum anderen hatte er diese heiße Kundin ja noch nie im seinem Leen gesehen. Und dann war da ja noch die Nummer mit dem Tausch später…

Nun, zwei der Einwände erstarben sofort, als er den Verkaufsraum betrat und „Bernice" erblickte. Sie lehnte nackt gegen einen Tisch und wiegte spielerisch einen Kreisel in ihren Wänden. Ihre Haut war dunkel im Gegensatz zu ihren Haaren, die ihr lang und blond über die Schulter fielen. Ihr Kopf war leicht gesenkt und ihr Blick aus dunkelgrauen Augen ruhte auf ihm. George dagegen hatte nur Augen für die drallen Hüften und vollen Brüste und die festen, schmackhaften Oberschenkel…

„Da bist du ja Süßer", flötete Bernice (Gott sei dank hatte Fred sie nach ihrem Namen gefragt) und legte den Kreisel weg, „Musstest du dein Spielzeug etwa noch erfinden?" George schluckte, doch dann dachte er sich- was soll´s?

„Das hätte ich notfalls auch getan, wenn ich das richtige nicht schon da gehabt hätte", raunte er ihr zu während er auf sie zu ging. Als George vor ihr stand umfasste er ihre Schultern und einen Moment lang fühlte er sich unsicher, dann zog er sie stürmisch zu sich heran. Ihre Lippen waren groß und feucht und öffneten sich im sofort. Bernice stemmte sich auf den Tisch und spreizte ihre Beine. Holla, wie weit waren die beiden vorhin denn schon gekommen? George nahm dies als Einladung auf, langwierige Vorspiele zu überspringen und umfasste eine von Bernice Brüsten unsanft. Ihr schien das zu gefallen, den sie stöhnte in seinen Mund. Ihre Hände umfassten seine Hüften und zogen ihn an ihren Körper. Sie war feucht, und er hart, und George bekam so langsam eine Idee davon, warum Fred mit dem Timing Probleme gehabt hatte. Er löste seine Lippen von ihren, presste sie an sich und sah flüchtig über seine Schulter nach hinten. In der Tür zum hinteren Bereich sah er Freds Grinsen und einen hochgehaltenen Daumen.

Ruckartig wurde seine Aufmerksamkeit wieder vorne verlangt, denn Bernice ergriff sein Glied und führte es in sie ein. „Un-heilige Morgana!", stöhnte George und presste sich an sie. Bernice entglitt ein hoher Seufzer und sie lehnte sich nach hinten. Ihre Hände umfassten Georges Nacken und sie zwang ihn ihr in die Augen zu sehen. „Fred", säuselte sie, „mach noch mal das von vorhin!"

Oh Scheiße!, dachte George, und: Ich werde Fred umbringen! Gehetzt versuchte er sich daran zu erinnern was sein Bruder ihm über seine Vorlieben erzählt hatte. Doch in dieser innigen Umarmung, mit seinem besten Stück so vorteilhaft gebettet, wollte sein Denkapparat einfach nicht funktionieren. Fast sah er schon das Ende ihrer Scharade, sich selbst am Galgen und kastriert, da ergriff Bernice eine seiner Hände und legte sie bestimmt auf ihre Brust. Versuchsweise zwickte George sie grob, und als sie ungehalten stöhnte, schalt er sich innerlich einen Esel.

Wie hätte ich nur auf das hier verzichten können?, fragte George sich innerlich, während er sein Becken gegen Bernice drängte. Jeder Stoß ließ ihn wohlig erschaudern, begleitet von Bernices Jauchzen. Natürlich war die ganze Sache ja noch nicht in trockenen Tüchern, aber es lief doch wirklich gut…

Immer härter presste er sie gegen die Tischplatte. Wenn er sie küsste, stöhnte sie in seinen Mund, und wenn er ihr an die Brust fasste, wand sie sich vor Lust. Was für eine vortreffliche Art einen Sonntagnachmittag tot zu schlagen, dachte George bei sich.

Bernice hob ihre Beine und gab George damit mehr Freiraum. Doch der merkte, dass er sich dem Ende näherte und jeder Stoß ihn näher an seinen Höhepunkt brachte. George beugte sich zu Bernice hinunter und flüsterte an ihrem Ohr: „Bist du schon am Ende oder läufst du noch warm?" Sie kicherte und schnappte nach seinem Ohr: „Wehe dich verlässt jetzt der Saft- wir haben noch nicht mal dein Spielzeug ausprobiert!" George lachte gekünstelt auf: „Keine Sorge Ma´am, ich kann rum um die Uhr!"

Und dann ging das Licht aus.

„Fred, was ist hier los?", fragte Bernice irritiert und presste die Beine zusammen. George fasste sie am Kinn: „Keine Angst Cherí, ich schließ nur eben einen neuen Hamster an", sagte er und entwand sich ihrem Griff. „Gib mir nur eine Minute, und dann geht's weiter!"

Sicheren Schrittes fand George seinen Weg zur Tür, durchschritt sie und lehnte sich dahinter völlig fertig gegen die kühle Wand. Eine Hand legte sich auf seine Schulter.

„Mein Bruder, das vergesse ich dir nie- ich bin stolz auf dich!", flüsterte Fred und drückte ihm eine Flasche Butterbier in die Hand. „Ich übernehme jetzt. Aber wenn du in der Nähe bleiben könntest…" George meinte, er hätte sich verhört: „Wie bitte? Das ist nicht dein Ernst!" „Oh doch", widersprach Fred entschuldigend, „sie schafft mich. Stell dir vor, beim ersten Mal war ich nicht mal in ihr!" Damit klopfte er seinem Bruder noch mal gutmütig auf die Schulter und ging dann in den Verkaufsraum. George hörte, wie er „Cheri" versicherte alles sei in Ordnung, das Licht habe er mit Absicht ausgelassen damit „es gemütlicher" sei, und sackte hilflos an der Wand zusammen. Auf eines konnte sein Bruder aber Gift nehmen- beim nächsten Mal spritzte er ab! Und mit dem Gedanken setzte er die Flasche an und leerte sie.

Er hatte es jetzt schon den halben Tag lang probiert- aber immer wieder verpasste er sie! Es war zum verrückt werden, als würde sie wissen, dass er sie sucht! Langsam zweifelte er an seinem eigenen Verstand.

Ron begab sich wieder in die große Halle. Es war noch zu früh fürs Abendessen, aber einige Schüler saßen dort in Gruppen zusammen und lernten. Oder taten so als ob. Und da- endlich- saß sie. Ron stürmte zum Ravenclawtisch und fasste sie bei der Schulter.

„Luna!", begann er, sah sich dann aber um. Ein paar Augen waren neugierig auf ihn gerichtet, in direkter Hörweite saßen 2 Mädchen und tuschelten aufgeregt. Luna, die bis dato alleine über eine Zeitung gebrütet hatte sah zu ihm hoch und zuckte die Schultern: „Und?"

Ron wurde wütend. Er hatte eh keine Geduld für dieses verrückte Mädchen über. „Komm mit", sagte er deswegen schlicht und verließ die Halle. Luna sah ihm hinterher und machte große Augen. „Er hat wohl mich gemeint", teilte sie der Zeitung mit, faltete diese zusammen und steckte sie weg.

In der großen Halle wartete Ron in einer Nische unter der Treppe. Luna ging zu ihm hin und blieb, die Arme hinter ihrem Rücken haltend, auf den Zehenspitzen stehen. Ron betrachtete diese eigenartige Art zu stehen kurz, dann schüttelte er den Kopf.

„Luna, ich weiß dass du in der Küche warst und was von dem Kraut hast mitgehen lassen- das von meinen Brüdern und Dumbeldore!" Ron funkelte Luna an und wartete ab. Luna dachte bei dich, dass das keine Frage war, aber sie wusste das einige Leute die Regeln der Konservation im eigentlichen Sinne nicht kannten und hatte keine Lust, mit diesem seltsamen Jungen länger als nötig zu reden. Also nickte sie.

„Ha! Wusst´ ich´s doch!", feixte Ron und war stolz auf sich. Dann fuhr er fort: „Und du hast dieses komische Kraut meinen Freunden untergejubelt und die sind jetzt alle schräg! Und bestreite das ja nicht, sonst gehe ich direkt zu Dumbeldore und erzähl ihm davon!" Ron baute sich bedrohlich vor Luna auf.

„Deine Aussage ist inkorrekt", erwiderte Luna gedehnt und fing an, von den Zehenspitzen auf die Fersen und wieder zurück zu wippen, „Ich habe das Kraut nicht allen gegeben, sondern nur Draco und Hermione, und das nur einmal. Das wirkt nur kurz. Und damit war mein Auftrag fertig. Für mehr bin ich nicht bezahlt worden", endete sie und wandte sich zum Gehen. Ron war verwirrt und das machte ihn wütend. Er rannte Luna hinterher, stellte sich vor sie und packte sie bei den Schultern. „Von wem bist du bezahlt worden?", zischte er und schüttelte sie bei jeden Wort. Luna verzog die Mundwinkel und sah zum Heulen aus. Ron ließ sie schlagartig los und murmelte eine Entschuldigung. Luna rieb sich die Arme und seufzte. Ihr Vater hatte recht. Jungs in dem Alter waren grob.

„Von deinen Brüdern", sagte sie dann vorsichtig und beobachtete Rons Arme genau. Der musste die Worte erst mal einordnen: „Von Fred und George?" Luna fixierte immer noch seine Arme. „Ja. Sie haben in der Zeitung meines Vaters inseriert- sie wollten Testpersonen an unserer Schule anwerben. Mein Vater hat die Anzeige gar nicht gedruckt, sondern direkt mir gegeben." Ron legte den Kopf schief und sah durch sie hindurch. „Fred und George und Testpersonen…", murmelte er vor sich hin, dann ging ein Ruck durch seinen Körper und er stürmte die Treppe hoch- oben rief er Luna ein Danke herunter und verschwand.