Hallo, hier ist schon der zweite Teil mit einer kleinen Plan Änderung. Harry kam nicht an einem Freitagabend auf seine geniale Idee sondern an einem Sonntag. Mir ist aufgefallen, dass es spaßiger ist Hermine und Severus gleich mit ihren Taten zu konfrontieren und sie ein wenig leiden zu lassen. Ohne das sie zwei Tage verschnauf pause hätten.
Ich weiß ich bin gemein :)
Vielen lieben Dank an swing, Finalspirit07, noirdragon13, lulu, eli, silbergold, sepsis, jonito und la dame. Ich habe mich wahnsinnig über die lieben reviews gefreut.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.
2 Kapitel : Der Morgen danach
Sanft strich seine starke Hand an ihrer entblößten Seite hinab. Ihre Haut war so zart, dass er sein ganzes Leben damit verbringen wollte sie zu berühren.
Seine andere Hand spielte mit ihren langen Locken und seine Augen versanken in das strahlende Goldbraun ihrer Augen. Beide lagen sie nackt und eng umschlungen in seinem Bett. Ihr Brustkorb hob und senkte sich unkontrolliert durch seine sanften Streicheleinheiten und seine heißen Küsse.
Wie in Zeitlupe näherten sich ihre Gesichter und fanden sich in einem leidenschaftlichen Kuss wieder.
Ihre Kleidung lag schon seit 5 Minuten verstreut in seinen Gemächern, nun trennte sie kein Zentimeter Stoff mehr voneinander.
Langsam strich seine Hand zu ihrer linken Brust und liebkoste sie zärtlich. Er hörte wie sie scharf die Luft einzog und schloss daraus, dass es ihr sehr gefiel.
Ihre Hände konnten sich nicht entscheiden, welches Körperteil sie zuerst erkunden sollte.
Schnell fasste sie den Entschluss, endlich mal entscheidungsfreudiger zu werden.
So kam es auch, dass eine Hand gleich in Richtung seiner harten Erektion wanderte und sie leicht zu streicheln begann. Ihre andere Hand durchzog sein schwarzes, seidiges Haar.
Das tiefe stöhnen was aus seiner Kehle drang, fachte ihre Lust nur noch mehr an.
Sie war bereit ihn hier und jetzt zu nehmen und er schien genau das gleiche zu denken, denn mitten in einem innigen Kuss drang er tief in sie ein.
„ AHHH!" war das einzige was Hermine und Severus hervorbrachten, als sie kerzengerade in ihrem Bett aufschreckten.
Mit aufgerissenen Augen und einem Schock der sich gewaschen hatte, ließ sich Hermine zurück in ihre Kissen sinken. Mit einer Hand berührte sie ihre Lippen als sie an den Traum dachte und vor allem an den Kuss von gestern Nacht.
Obwohl Kuss war nicht ganz treffend, es war mehr eine Kussorgie.
In ihre Gedanken versunken, die sich nun vollends mit ihrem Traum beschäftigten, ahnte sie nicht, dass sie nicht der einzige Mensch in Hogwarts war der zwei Stunden früher als sonst wach im Bett saß.
Mit einem lauten Seufzer stieg Severus Snape aus dem Bett und ging geradewegs in seine Dusche. Nach kurzen zögern, drehte er die Wärmeregelung bis zum Anschlag in die Richtung des blauen Pfeils.
Er musste sich selbst berichtigen, die letzte Nacht war nicht sein zweit dümmster Fehler gewesen, sondern sein dümmster.
Jetzt hatte er schon solche Träume von einer seiner Schülerin und das Schuljahr hatte gerade erst angefangen.
Das hieß, dass er in der nächsten Zeit ziemlich oft kalt duschen müsste und er hasste kaltes Wasser.
Den Kopf gegen die kalten Fliesen gelehnt, überlegte er verzweifelt wie er ihr ein Jahr aus dem Weg gehen könnte.
Das wäre wahrscheinlich schwerer als Voldemort endlich zur Strecke zu bringen.
Sie war seine Schülerin, er hatte sie im Unterricht. Sie wohnten im gleichen gottverdammten Schloss. Nahmen ihre Mahlzeiten im gleichen Raum ein ( okay Halle ). Dumbledore würde ihn lieber dort festbinden, als zu gestatten das er woanders isst und verhungern war ihm zu schmerzhaft.
Sie war Mitglied im Phönixorden. Sie war überall.
Resignierend verabschiedete er sich von seinem neuen besten Freund, die kalte Dusche und wappnete sich fürs Frühstück.
Hermine war in der Zwischenzeit schon in der großen Halle angekommen und war Zeuge eines merkwürdigen Schauspiels. 500 Leute wichen 500 Blicken aus und es schien zu funktionieren.
Hermine hatte sich gleich gedacht, dass eine Idee von Harry Potter nichts gutes heißen konnte.
Ihr hatte der Abend zwar sehr gefallen, dass konnte sie nur wahrlich nicht leugnen, doch auf ihr neues sagen wir mal kleines Problemchen könnte sie gut verzichten.
Es ist eine Sache erotische Träume von Männern zu haben, eine andere aber, wenn diese in echt so verdammt gut küssen konnten und zufällig das Amt des überlaunigen Zaubertrankprofessors bekleiden.
Ihr Plan war simpel, abwarten und Tee trinken.
Letzteres tat sie dann sogleich, während sie zwischen ihren zwei besten gerade ziemlich angepissten Freunden saß.
Für Harry und Ron war der Abend keineswegs so gelaufen, wie sie es sich erhofft hatten.
Durch einen unglücklichen Umstand, knutschte Harry die halbe Nacht mit Cho und dadurch war sie so präsent in seinen Gedanken wie Geld in einer Bank.
Mit dem Wunsch seinen Kopf immer wieder auf die Tischplatte zu schlagen, schaute er das harte Holz vor ihm Sehnsüchtig an.
Ron stierte die ganze Zeit auf seinen leeren Teller und aus den Augenwinkeln betrachtete er das Objekt seiner Begierde. Hermine Jane Granger. Ihm war es anscheinend gestern nicht vergönnt gewesen sie haltlos zu erobern und deswegen verfluchte er die verdammte Welt und denjenigen der Hermine abgeschleppt hatte.
Denn sie wirkte wesentlich glücklicher als noch am morgen davor und auch ein noch nie gesehener Ausdruck hatte sich in ihren Blick geschlichen.
Wenn er es nicht besser wüsste, würde er meinen es wäre Lust, Begierde oder so was in der Art. Aber das war Hermine, sie würde nicht so gucken.
Beide waren mal wieder viel zu viel mit sich selbst beschäftigt und so beschloss Hermine sich in der Halle umzusehen. Wie von selbst blieb ihr Blick an einem ganz bestimmten leeren Sitzplatz kleben.
Schnell wandte sie sich wieder ihrer Teetasse zu.
Das Frühstück verlief weites gehend ruhig, bis auf das Geräusch das kam, wenn Kopf auf Tisch trifft, dass manchmal zu hören war.
Auf einmal ging die Tür der großen Halle auf und Hermine musste noch nicht einmal hingucken um zu wissen, wer gerade die Halle betrat.
Sämtliche Nackenhaare stellten sich bei ihr auf und sie sog die Luft anders als sonst scharf ein. Verzweifelt fragte sie sich, wie sie das Schuljahr überstehen sollte ohne….
Schnell und stolz, also wie immer schritt Severus durch die Reihen, geradewegs zum Lehrertisch am anderen Ende des Raumes.
Seine schmutzigen Gedanken hinter einer alltäglichen Maske der Gleichgültigkeit versteckt.
Sie war schon den ganzen Morgen über in seinen Gedanken und jetzt auch noch in Natura. Das war alles ein bisschen zu viel für ihn, er fühlte sich irgendwie angeschlagen.
Wie als würde er eine lebensbedrohliche Krankheit ausbrüten, die er lieber Voldemort oder Dumbledore an den Hals wünschte.
Als er an ihr vorbei ging verfing sich sein Blick gleich in ihren weichen Locken und er wäre beinahe über seine eigenen Füße gestolpert. Da der linke Fuß zur ihr wollte und der rechte nur soweit weg wie möglich.
Zum Glück hatte niemand sein straucheln bemerkt, da alle nur darauf bedacht waren wegzugucken. Manche hatten sogar ihre Augen geschlossen.
Anscheinend war er nicht der einzige, der gestern seinen Spaß hatte.
Ohne weitere Peinlichkeiten schaffte es Severus Snape zum Lehrertisch und setzte sich neben Dumbledore.
Der wegen seinem hohen Zuckergehalt im Blut so high war, dass die merkwürdige Stimmung im Schloss gänzlich an ihm vorbei lief.
Freudig zwinkerte er der Personifizierung der schlechten Laune zu.
„ morgen Severus, möchtest du einen Zitronendrops?"
Diese Frage wurde von Snape nur mit einem Schnauben und einer hochgezogenen Augenbraue quittiert, bevor er sich seinem Kaffee zuwandte.
Wenn der wüsste, was ich gestern mit eine seiner Schülerin angestellt habe, würde er mir bestimmt keine Süßigkeiten mehr anbieten.
Wie jeden morgen ließ er seinen bösen Blick durch die Halle schweifen, doch im gleichen Moment bereute er es sogar überhaupt aufgestanden zu sein.
Denn sein Blick blieb an einer einzigen Person hängen, die seine volle Aufmerksamkeit erregte und sie erregte leider nicht nur seine Aufmerksamkeit.
Schnell guckte er wieder zu seiner Kaffeetasse.
Er überlegte gerade ob es blöd aussehen würde, wenn er jetzt immer seine Mahlzeiten mit dem Rücken zur großen Halle gewandt einnahm. Sehr wahrscheinlich.
Also fasste er den Entschluss einfach nicht mehr den Kopf zu heben beim essen, was war schon ein Jahr.
Mit einem zug stürzte er seinen ziemlich heißen Kaffee runter und verließ die Halle durch einen Hinterausgang.
Er zweifelte daran, genügend Mann zu sein um die Vordertür zu benutzen. Standhaftigkeit war eine Gabe die ihm gestern abhanden gekommen war.
Schnell lief er in seine Gemächer und ging unter die Dusche, schließlich hatte er jetzt eine Doppelstunde Zaubertränke vor sich. Mit dem siebten Jahrgang.
Anscheinend musste er jetzt für all seine schlimmen Taten im Leben büßen.
In der großen Halle nippte Hermine immer noch unschlüssig an ihrem Tee. Sie hatte das straucheln von ihrem Professor wohl bemerkt und fragte sich gerade wie viele Schulregeln sie in diesem Jahr wohl brechen würde und das ohne Harrys oder Rons zutun.
Um sich abzulenken scheuchte sie Ron und Harry auf, sie wollte auf gar keinen Fall zu spät kommen und extra Aufmerksamkeit auf sich lenken.
Auf dem Weg zu den Kerkern heilte sie rasch Harrys Platzwunde und ehe sie sich versah stand sie auch schon im Klassenraum.
Ein wohliges Kribbeln breitete sich in ihrem ganzen Körper aus und wieder einmal fragte sie sich wie sie das verdammte Schuljahr überstehen sollte.
Ich hoffe es hat euch gefallen. Wisst ihr eigentlich was Reviews für einen Motivationsschub bei mir auslösen. Anscheinend einen großen, da ich heute gleich den zweiten teil geschrieben, abgetippt und hochgeladen habe.
Mal sehen wann das dritte Kapitel kommt.
