p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Severus schritt in der Küche rastlos auf und ab. Hin und wieder bewarf er die Tür hinter der Hermine und Ron verschwunden waren mit entnervten Blicken. Harry versuchte ihn so gut es ging zu ignorieren, was ihm aber schließlich misslang. „Könnten Sie sich bitte, BITTE, hinsetzen. Bitte?" Severus schrak zusammen. Er nickte und setzte sich miesmutig hin. Geistesabwesend trommelte er mit seinen Fingern auf den massiven alten Küchentisch. Harry sah über sein Buch hinweg zu Severus. Er hatte seinen ehemaligen Professor noch nie so erlebt. Snape war für Harry stets von einer Wolke der Ungewissheit umgeben. Es war beinahe unmöglich durch diesen dichten Schleier zu blicken und man konnte nur raten, was in dem Kopf des in sich gekehrten Mannes vorging. Doch diesmal fiel es Harry nicht schwer, den Quell von Severus Nervosität zu bestimmen. Er überlegte kurz ob er ein paar Worte sagen sollte, entschied sich dennoch dagegen. Wenn er in seiner Position wäre und Ginny soeben mit Dean im Nebenraum verschwunden wäre, würde er Stille ebenfalls vorziehen./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Severus Fantasie bot wie so oft ein farbenprächtiges Schauspiel. Er malte sich lächerliche Szenarien aus und sah den rothaarigen Jungen und Hermine engumschlungen direkt vor sich. Immer wieder scholt er sich und versuchte sich selbst zu beruhigen. Es gab absolut keinen Grund für sein Misstrauen. Dennoch, die Blicke die der Weasley Hermine immer wieder verstohlen zuwarf, bedeuteten für Severus nichts Gutes. Er vermutete, dass Hermine ebenfalls einen Schwachpunkt für ihren Freund hatte und alleine diese Vorstellung trieb ihn in den Wahnsinn. Schließlich übermannte ihn sein Ärger und er beschloss, sich nicht von der Geschichte verrückt machen zu lassen. Außerdem sei es kindisch, unreif und schlichtweg lächerlich sich von solchen Dingen so beeinflussen zu lassen. Er war ein erwachsener Mann der jahrelang einen der mächtigsten Zauberer überhaupt zum Narren gehalten hatte. Er hatte Tod und Zerstörung gesehen, die sich die meisten nicht einmal vorstellen konnten. Und dennoch saß er da, in der Küche von Blacks ehemaligen Haus, mit Harry Potter und starrte auf eine geschlossene Türe./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Severus schüttelte den Kopf und beschloss mit aller Macht, es gehe ihm nichts an, was Hermine mit wem tat. Sie war ihm zu nichts verpflichtet und er ihr eben so wenig. Er konnte immerhin auch alles tun was wer wollte, mit wem er wollte. Severus schnaufte innerlich belustigt auf. Als ob er jetzt nach Jahrzehnten der Enthaltsamkeit damit anfangen würde. Und wie auch. Nachdem ihm dämmerte, dass zwischen ihm und Lily niemals mehr als Freundschaft bestehen würde, war es ihm unmöglich eine Bindung zu einer anderen Frau einzugehen. Er war sich seitdem sicher, dass die Einsamkeit sein besiegeltes Schicksal war, bis schließlich eine neunmalkluge, büchernärrische und von wilden Locken umgebene Hermine Granger in sein Leben trat. Besser gesagt, bis zu der schicksalhaften Nacht an dem Dumbledore seinen Fluch ausprobierte./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Schließlich wollten sie nichts von alldem- es war alles Dumbledores Schuld. Severus Hass auf Dumbledore stieg an. Im Prinzip war alles, was schief lief, Dumbledores Schuld. Und zu allem Überfluss hatte sich dieser auch noch aus dem Leben gestohlen und war nicht mehr da um von Severus ausreichend gehasst zu werden. Severus, in seinem Trotz gefangen, war fest entschlossen Hermine, in seiner Logik neben Dumbledore der Ursprung seines Unglücks, keines Blickes mehr zu würdigen./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Gerade als sich Severus seinen Plan zurecht gelegt hatte, ging die Tür auf und Hermines Anblick riss jegliche Mauer, die er sich mühsam erbaut hatte, nieder. Ihre Augen funkelten als sie ihn anlächelte und er konnte nicht anders als ihr Lächeln zu erwidern. Immerhin hatte er es versucht, er gestand sich seine Niederlage ein und als sich Hermine neben ihm setzte und mit ihrem Unterarm den seinen berührte, befand Severus, dass er noch genügend Zeit hatte sie zu hassen./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT" /span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Die nächsten Wochen wurden ausschließlich der Suche nach den Horcruxen gewidmet. Diese fand ihren Höhepunkt als es ihnen gelang, das Medaillon von dieser hässlichen Kröte, wie sie Ron gerne nannte, Umbridge zu rauben. Bei dem Raub konnten sie einen kurzen Einblick in die neue Politik gewinnen. Hermine war dankbar, dieser Tortur entkommen zu sein. Dass sie jemand bezichtigte, ihren Zauberstab, der sie ausgewählt hatte, den sie gekauft hatte, einer anderen Hexe geraubt haben soll, der Gedanke war schlichtweg unerträglich für sie. Obwohl Severus von den Plänen Voldemorts wusste, überraschte ihn die Bösartigkeit dieser Verfolgung und Hetzjagd auf unschuldige Zauberer und Hexen. Mit Grauen stellte er sich vor, dass Hermine auf diesen Stuhl sitzen und sich vor diesen Kreaturen rechtfertigen müsste. Sie mussten diesen Krieg gewinnen, und wenn es sein Leben kosten würde. Hermine hätte in der von Voldemort geschaffenen Welt keinen Platz. Genauso wenig wie er. Sie mussten den Grimmauld Platz als Lager aufgeben und verschwanden in einem Wald, den Hermine aus ihrer Kindheit kannte. Severus sagte es nie, aber er genoss heimlich jegliches Detail welches er von Hermines Vergangenheit erfuhr. Wenn sie etwas erzählte, egal wie Nebensächlich oder Unwichtig es war, Severus merkte es sich und speicherte es ab. Er wagte es niemals nachzufragen, da er vor Harry und Ron nicht wie ein verliebter alter Idiot dastehen wollte, somit musste er sich mit den kleinen Häppchen die ihm Hermine ab und zu zuwarf begnügen. Generell fiel es Severus immer schwerer seine Maskerade der Gleichgültigkeit aufrecht zu erhalten. Es zog ihn immer in ihre Nähe, bewusst wie unbewusst. Er schaffte es auch nicht seinen berühmten beißenden Unterton in seine Worte zu packen, wenn er mit ihr redete./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Immerhin war Severus nicht allein. Hermine schaffte es immer irgendwie, fast zufällig, in seiner Nähe zu sein. Harry und Ron bemerkten dies nicht, zumindest taten sie so als ob sie von dem Theater, wie Severus es manchmal in Gedanken nannte, nichts mitbekommen würden. Dachte zumindest Hermine. Severus sah die Blicke die ihm der jüngste Weasley Sohn zuwarf und sie alarmierten ihn zusehends. Sie hatten noch immer keine Ahnung wie sie das Medaillon zerstören sollten und so trugen sie es abwechselnd um den Hals. Severus bemerkte sofort wie die dunkle Magie auf ihn überglitt und ihn verführen wollte, und da Rons Blicke an Intensität wuchsen und sich häuften, sobald er das Medaillon trug, fürchtete Severus, dass eine Eskalation nicht lange auf sich warten lassen würde. Und er sollte Recht behalten. An einem Morgen war Ron besonders schlecht gelaunt. Er verzog sich wie so oft in das Zelt und lauschte den Nachrichten. Er fuhr sogar Harry an, der üblicherweise von seiner Laune verschont wurde. Harry war ebenfalls mit seinen Nerven am Ende und die Stimmung kochte über. Severus war mit Hermine etwas abseits und sie waren beide in schweigender Gesellschaft in einem Buch vergraben. Er genoss die ungestörte Nähe und schenkte seine Aufmerksamkeit der Hexe neben ihm, anstatt seiner Lektüre./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Severus konnte Harrys wütende Stimme vernehmen und sah in Richtung Zelt. Er überlegte kurz ob er sich einmischen sollte, dennoch war er sich sicher, dass er die Situation nicht zum Besseren wenden würde. Hermine stand auf und Severus hielt sie zurück. Er bat sie mit seinem Blick sich nicht in die Angelegenheit der zwei einzumischen doch Hermine schüttelte ihn ab und marschierte in Richtung des Streites, den man nun schon lautstark hören konnte. Severus atmete tief ein und folgte Hermine. Er wollte vermeiden, dass Hermine die Aufmerksamkeit auf sich zog und somit Mittelpunkt des Konfliktes wurde. Doch es war zu spät. Sobald Ron Hermine und Severus erblickte, lief er scharlachrot an und hetzte Schimpftiraden los, ähnlich wie am Tag von Bill und Fleurs Hochzeit. Severus konnte die Wut die in Hermine aufstieg spüren und griff sicherheitshalber von hinten an ihren Arm. Er hoffte der Kontakt zu ihm würde sie etwas beruhigen. Ron warf Severus wie damals diverse Sachen vor die Severus zwar registrierte aber sofort wieder verwarf. Das Medaillon hatte seine Bösartigkeit in Rons Innerstes manifestiert und dieser wurde nun von blinder Wut getrieben. Hermine jedoch wurde immer ungehaltener und musste von Severus zurück gehalten werden. Harry erinnerte sich an dem Abend vor dem Festzelt, stellte sich zwischen sie und versuchte die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen, jedoch vergebens./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"„Hermine würde dich nicht einmal anschauen wenn dieser Fluch nicht wäre, und das weißt du Snape. Du wärst noch immer bei Voldemort und würdest dein Dasein als Mörder fristen."/span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Das hat gesessen. Ron hatte unwissentlich einen Nerv bei Severus getroffen. Dieser ließ seinen Griff um Hermine kurz locker, die das sofort ausnutzte und sich in Richtung Ron stürzte. Harre versuchte sie zu stoppen doch sie schüttelte ihn mit einer Armbewegung ab. Harry flog einige Meter nach hinten und hielt sich den Kopf. Severus daraufhin zu sich, hetzte Hermine nach und warf sich auf ihre Beine. Ron schrie und stellte Harry vor die Wahl- entweder sie würden die Reise zu zweit fortsetzen oder Harry könne mit dem „Monster und dem Kinderschänder" alleine weiterziehen. Harry stand langsam auf und rieb sich den Kopf. „Ich sehe nur ein Monster hier, Ron." Harry stellte sich auf Hermines Seite und sah Ron abwartend ab. Dieser war von der Antwort so erbost dass er sich nur langsam auf den Weg in das Zelt machte und seine Sachen packte. Hermine beruhigte sich und sagte kaum hörbar mit Stimme zu Harry „Vielleicht ist es das Beste, wenn Severus und ich gehen?" Severus war noch immer geknickt von Rons Aussage und fühlte sich noch miserabler Hermine von ihren Freunden getrennt zu haben. Gleichzeitig verspürte er eine Wut auf den Weasley. Warum konnte er nicht sehen was wirklich wichtig war. Harry sah sie von der Seite an und griff ihr auf die glühend heiße Schulter. „Ich brauche Freunde an meiner Seite. Ron hat sich entschieden, genau wie ich." Severus bemerkte wie zuvor, dass doch die guten Seiten an James in Harry überwiegten. Trotz seiner Anwesenheit und Harrys Abneigung ihm gegenüber, entschied er sich für Hermine. Weil er wusste, dass das das Richtige is. Ron stürmte aus dem Zelt und sah noch ein letztes Mal zu Harry. Er öffnete den Mund um was zu sagen, schloss ihn aber sofort wieder. Dann nahm er das Medaillon ab und warf es Harry vor die Füße. Er ging einige Meter und verschwand mit einem Plop./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Severus Fantasie bot wie so oft ein farbenprächtiges Schauspiel. Er malte sich lächerliche Szenarien aus und sah den rothaarigen Jungen und Hermine engumschlungen direkt vor sich. Immer wieder scholt er sich und versuchte sich selbst zu beruhigen. Es gab absolut keinen Grund für sein Misstrauen. Dennoch, die Blicke die der Weasley Hermine immer wieder verstohlen zuwarf, bedeuteten für Severus nichts Gutes. Er vermutete, dass Hermine ebenfalls einen Schwachpunkt für ihren Freund hatte und alleine diese Vorstellung trieb ihn in den Wahnsinn. Schließlich übermannte ihn sein Ärger und er beschloss, sich nicht von der Geschichte verrückt machen zu lassen. Außerdem sei es kindisch, unreif und schlichtweg lächerlich sich von solchen Dingen so beeinflussen zu lassen. Er war ein erwachsener Mann der jahrelang einen der mächtigsten Zauberer überhaupt zum Narren gehalten hatte. Er hatte Tod und Zerstörung gesehen, die sich die meisten nicht einmal vorstellen konnten. Und dennoch saß er da, in der Küche von Blacks ehemaligen Haus, mit Harry Potter und starrte auf eine geschlossene Türe./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Severus schüttelte den Kopf und beschloss mit aller Macht, es gehe ihm nichts an, was Hermine mit wem tat. Sie war ihm zu nichts verpflichtet und er ihr eben so wenig. Er konnte immerhin auch alles tun was wer wollte, mit wem er wollte. Severus schnaufte innerlich belustigt auf. Als ob er jetzt nach Jahrzehnten der Enthaltsamkeit damit anfangen würde. Und wie auch. Nachdem ihm dämmerte, dass zwischen ihm und Lily niemals mehr als Freundschaft bestehen würde, war es ihm unmöglich eine Bindung zu einer anderen Frau einzugehen. Er war sich seitdem sicher, dass die Einsamkeit sein besiegeltes Schicksal war, bis schließlich eine neunmalkluge, büchernärrische und von wilden Locken umgebene Hermine Granger in sein Leben trat. Besser gesagt, bis zu der schicksalhaften Nacht an dem Dumbledore seinen Fluch ausprobierte./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Schließlich wollten sie nichts von alldem- es war alles Dumbledores Schuld. Severus Hass auf Dumbledore stieg an. Im Prinzip war alles, was schief lief, Dumbledores Schuld. Und zu allem Überfluss hatte sich dieser auch noch aus dem Leben gestohlen und war nicht mehr da um von Severus ausreichend gehasst zu werden. Severus, in seinem Trotz gefangen, war fest entschlossen Hermine, in seiner Logik neben Dumbledore der Ursprung seines Unglücks, keines Blickes mehr zu würdigen./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Gerade als sich Severus seinen Plan zurecht gelegt hatte, ging die Tür auf und Hermines Anblick riss jegliche Mauer, die er sich mühsam erbaut hatte, nieder. Ihre Augen funkelten als sie ihn anlächelte und er konnte nicht anders als ihr Lächeln zu erwidern. Immerhin hatte er es versucht, er gestand sich seine Niederlage ein und als sich Hermine neben ihm setzte und mit ihrem Unterarm den seinen berührte, befand Severus, dass er noch genügend Zeit hatte sie zu hassen./span/p
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p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Die nächsten Wochen wurden ausschließlich der Suche nach den Horcruxen gewidmet. Diese fand ihren Höhepunkt als es ihnen gelang, das Medaillon von dieser hässlichen Kröte, wie sie Ron gerne nannte, Umbridge zu rauben. Bei dem Raub konnten sie einen kurzen Einblick in die neue Politik gewinnen. Hermine war dankbar, dieser Tortur entkommen zu sein. Dass sie jemand bezichtigte, ihren Zauberstab, der sie ausgewählt hatte, den sie gekauft hatte, einer anderen Hexe geraubt haben soll, der Gedanke war schlichtweg unerträglich für sie. Obwohl Severus von den Plänen Voldemorts wusste, überraschte ihn die Bösartigkeit dieser Verfolgung und Hetzjagd auf unschuldige Zauberer und Hexen. Mit Grauen stellte er sich vor, dass Hermine auf diesen Stuhl sitzen und sich vor diesen Kreaturen rechtfertigen müsste. Sie mussten diesen Krieg gewinnen, und wenn es sein Leben kosten würde. Hermine hätte in der von Voldemort geschaffenen Welt keinen Platz. Genauso wenig wie er. Sie mussten den Grimmauld Platz als Lager aufgeben und verschwanden in einem Wald, den Hermine aus ihrer Kindheit kannte. Severus sagte es nie, aber er genoss heimlich jegliches Detail welches er von Hermines Vergangenheit erfuhr. Wenn sie etwas erzählte, egal wie Nebensächlich oder Unwichtig es war, Severus merkte es sich und speicherte es ab. Er wagte es niemals nachzufragen, da er vor Harry und Ron nicht wie ein verliebter alter Idiot dastehen wollte, somit musste er sich mit den kleinen Häppchen die ihm Hermine ab und zu zuwarf begnügen. Generell fiel es Severus immer schwerer seine Maskerade der Gleichgültigkeit aufrecht zu erhalten. Es zog ihn immer in ihre Nähe, bewusst wie unbewusst. Er schaffte es auch nicht seinen berühmten beißenden Unterton in seine Worte zu packen, wenn er mit ihr redete./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Immerhin war Severus nicht allein. Hermine schaffte es immer irgendwie, fast zufällig, in seiner Nähe zu sein. Harry und Ron bemerkten dies nicht, zumindest taten sie so als ob sie von dem Theater, wie Severus es manchmal in Gedanken nannte, nichts mitbekommen würden. Dachte zumindest Hermine. Severus sah die Blicke die ihm der jüngste Weasley Sohn zuwarf und sie alarmierten ihn zusehends. Sie hatten noch immer keine Ahnung wie sie das Medaillon zerstören sollten und so trugen sie es abwechselnd um den Hals. Severus bemerkte sofort wie die dunkle Magie auf ihn überglitt und ihn verführen wollte, und da Rons Blicke an Intensität wuchsen und sich häuften, sobald er das Medaillon trug, fürchtete Severus, dass eine Eskalation nicht lange auf sich warten lassen würde. Und er sollte Recht behalten. An einem Morgen war Ron besonders schlecht gelaunt. Er verzog sich wie so oft in das Zelt und lauschte den Nachrichten. Er fuhr sogar Harry an, der üblicherweise von seiner Laune verschont wurde. Harry war ebenfalls mit seinen Nerven am Ende und die Stimmung kochte über. Severus war mit Hermine etwas abseits und sie waren beide in schweigender Gesellschaft in einem Buch vergraben. Er genoss die ungestörte Nähe und schenkte seine Aufmerksamkeit der Hexe neben ihm, anstatt seiner Lektüre./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Severus konnte Harrys wütende Stimme vernehmen und sah in Richtung Zelt. Er überlegte kurz ob er sich einmischen sollte, dennoch war er sich sicher, dass er die Situation nicht zum Besseren wenden würde. Hermine stand auf und Severus hielt sie zurück. Er bat sie mit seinem Blick sich nicht in die Angelegenheit der zwei einzumischen doch Hermine schüttelte ihn ab und marschierte in Richtung des Streites, den man nun schon lautstark hören konnte. Severus atmete tief ein und folgte Hermine. Er wollte vermeiden, dass Hermine die Aufmerksamkeit auf sich zog und somit Mittelpunkt des Konfliktes wurde. Doch es war zu spät. Sobald Ron Hermine und Severus erblickte, lief er scharlachrot an und hetzte Schimpftiraden los, ähnlich wie am Tag von Bill und Fleurs Hochzeit. Severus konnte die Wut die in Hermine aufstieg spüren und griff sicherheitshalber von hinten an ihren Arm. Er hoffte der Kontakt zu ihm würde sie etwas beruhigen. Ron warf Severus wie damals diverse Sachen vor die Severus zwar registrierte aber sofort wieder verwarf. Das Medaillon hatte seine Bösartigkeit in Rons Innerstes manifestiert und dieser wurde nun von blinder Wut getrieben. Hermine jedoch wurde immer ungehaltener und musste von Severus zurück gehalten werden. Harry erinnerte sich an dem Abend vor dem Festzelt, stellte sich zwischen sie und versuchte die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen, jedoch vergebens./span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"„Hermine würde dich nicht einmal anschauen wenn dieser Fluch nicht wäre, und das weißt du Snape. Du wärst noch immer bei Voldemort und würdest dein Dasein als Mörder fristen."/span/p
p class="MsoNormal" style="font-family: sans-serif; font-size: 13.696px;"span lang="DE-AT"Das hat gesessen. Ron hatte unwissentlich einen Nerv bei Severus getroffen. Dieser ließ seinen Griff um Hermine kurz locker, die das sofort ausnutzte und sich in Richtung Ron stürzte. Harre versuchte sie zu stoppen doch sie schüttelte ihn mit einer Armbewegung ab. Harry flog einige Meter nach hinten und hielt sich den Kopf. Severus daraufhin zu sich, hetzte Hermine nach und warf sich auf ihre Beine. Ron schrie und stellte Harry vor die Wahl- entweder sie würden die Reise zu zweit fortsetzen oder Harry könne mit dem „Monster und dem Kinderschänder" alleine weiterziehen. Harry stand langsam auf und rieb sich den Kopf. „Ich sehe nur ein Monster hier, Ron." Harry stellte sich auf Hermines Seite und sah Ron abwartend ab. Dieser war von der Antwort so erbost dass er sich nur langsam auf den Weg in das Zelt machte und seine Sachen packte. Hermine beruhigte sich und sagte kaum hörbar mit Stimme zu Harry „Vielleicht ist es das Beste, wenn Severus und ich gehen?" Severus war noch immer geknickt von Rons Aussage und fühlte sich noch miserabler Hermine von ihren Freunden getrennt zu haben. Gleichzeitig verspürte er eine Wut auf den Weasley. Warum konnte er nicht sehen was wirklich wichtig war. Harry sah sie von der Seite an und griff ihr auf die glühend heiße Schulter. „Ich brauche Freunde an meiner Seite. Ron hat sich entschieden, genau wie ich." Severus bemerkte wie zuvor, dass doch die guten Seiten an James in Harry überwiegten. Trotz seiner Anwesenheit und Harrys Abneigung ihm gegenüber, entschied er sich für Hermine. Weil er wusste, dass das das Richtige is. Ron stürmte aus dem Zelt und sah noch ein letztes Mal zu Harry. Er öffnete den Mund um was zu sagen, schloss ihn aber sofort wieder. Dann nahm er das Medaillon ab und warf es Harry vor die Füße. Er ging einige Meter und verschwand mit einem Plop./span/p
