Er saß auf seinem Bett und beobachtete, wie Kate ihre Haare richtete. Sie hatte ein schwarzes, langes Kleid an, welches ihre Rundungen perfekt hervor brachte. Ihre Haare waren nach oben gesteckt, nur einzelne Strähnen hingen lose herunter und umrahmten ihr Gesicht.
Es waren sechs Wochen vergangen, seit sie ihrer Beziehung eine Chance gab. Offiziell war es noch nicht, aber ihre engsten Freunde wussten dennoch Bescheid.

Heute Abend hatte er seine Buchpremiere und freute sich, dass Kate mit ihm dorthin ging. Sie hatten nicht darüber geredet, ob sie als Paar auftreten würden.
Sie drehte sich um und hatte ihr nervöses Lächeln auf den Lippen. „ Du siehst bezaubernd aus."
„ Ich weiß nicht….meine Haar wollen nicht so wie ich."
Richard stand auf und ging zu ihr. Seine Hände legten sich an ihre Hüfte und drückten sie näher an seinen Körper. „ Sie sitzen perfekt, Kate."
„ Ich vertrau dir. Müssen wir los?"
Er küsste sanft ihre Wange und nickte, als er von ihr abließ.

Ihr war unwohl, als die Limousine hielt. Ein Blitzgewitter begegnete ihr, als Richard ausstieg und seine Hand nach ihrer ausstreckte. Seine Wärme, beruhigte sie leicht. Sie hatte sich bei ihm ein gehangen und liefen über den roten Teppich, während die Reporter ihnen Fragen zuriefen.

Sie war erleichtert, als sie ihre Detektive, Lanie und ihren Captain entdeckte. Richard ging zu seiner Verlegerin.
Kate saß bei ihren Freunden und beobachtete Richard dabei, wie er Autogramme gab. Sie spürte einen leichten Anflug von Eifersucht, wenn sie sah wie er die Damen anblickte.
Er flirtete und diese Tatsache machte sie rasend.
Er hatte ihren Blick aufgefangen und lächelte sie an. Neben ihm stand eine blonde Frau und versuchte ihn in ein Gespräch zu verwickeln, doch als er Kates Blick sah, ging er einfach.
Er stellte sich vor den Tisch und lehnte sich zu ihr. „ Willst du gehen?" fragte er leise und küsste ihre Wange.

Er wusste sofort, als sie sein Apartment betraten, das sie wütend auf ihn war. Sie lief geradewegs zu seinem Schlafzimmer und zog sich aus.
Während der gesamten Fahrt, hatten sie kein Wort miteinander gesprochen, doch er wusste auch so warum sie wütend war. „ Kate ich habe nicht geflirtet." Er war ihr gefolgt und warf sein Jackett auf das Bett.
„ Was hast du dann, bitte gemacht?" Sie hatte sich nicht zu ihm gedreht. „ Das mach ich, doch nur um meine Bücher besser zu verkaufen."
„ Ach, so siehst du das!"
Er trat hinter sie, seine Hände ruhten auf ihren Schultern. Sie wollte sich aus seiner sanften Berührung befreien, mit zitternden Händen versuchte sie ihre Kette auf zu bekommen und legte sie auf die Kommode. „ Wie viele haben dein Bett schon benutzt?" Ihre Stimme war leise und wütend, vorsichtig strich er ihre Arme entlang und legte seinen Kopf auf ihre Schulter.
„ Vor dir, gab es einige, aber nicht so viele wie die Presse immer behauptet. Ich habe nicht mit jeder Frau an meinem Arm geschlafen."
Sie wollte darüber nie reden, doch nun nach dem sie ihn mit so vielen Frauen flirten sah, hatte sie Angst.
Sie vertraute ihm, mehr als sie es offen zugegeben hätte. Ihre Stimme versagte fast, als sie sprach. „ Und nach mir?"
Er ließ von ihr ab und nahm ihr Kleid, vorsichtig hang er es auf und zog sich aus. Er sah, dass sie ins Bad gegangen war. Mit seiner Boxershort bekleidet stand er am Türrahmen und beobachtete, sie dabei, wie sie ihr Make up abwusch. „ Es gab niemanden in meinem Leben, seit wir mit einander schlafen."
Überrascht blickte sie zu ihm und sah das Funkeln in seinen Augen.
Er stellte sich hinter sie und legte seine Arme um ihren Körper. Ihr Rücken presste gegen seine Brust und sie spürte seine Erregung. Sie blickte in den Spiegel und sah, wie er sie an blickte.
Seine Hände strichen über ihre nackte Haut und ließen sie frösteln. Sein warmer Atem legte sich auf ihre Haut und sie schloss ihre Augen. Seine Hand legte sich auf ihren Bauch und drückte sie noch näher an sich.
Er küsste ihre Schulterblätter, ihren Nacken, ihren Hals, bis er wieder in den Spiegel blickte und ihren BH-Verschluss öffnete. Er küsste weiter ihren Hals und knetete ihre Brüste. Ihr Körper zitterte unter seiner Berührung.
„ Du hast so weiche Haut." murmelte er leise und küsste ihr Ohr.
Sie stöhnte leise und ließ den Kopf auf seine Schulter zurückfallen. Als er seine Hände von ihrem Körper nahm, öffnete sie ihre Augen und sah seinen Blick. Er machte keinen Hehl daraus, als er ihre Brüste bewunderte.

Er ging aus dem Bad und zog sie mit sich. „Weist du was ich heute gedacht habe, als ich das Kleid an dir gesehen habe?"
Sie zog ihn auf sich und blickte in seine immer dunkler werdenden Augen. „ Ich kann es mir denken."
Er grinste sie an und ließ seine Hand unter ihren Slip gleiten. Sie bockte sich leicht auf, damit er den Slip herunter ziehen konnte. Er leckte ihr Ohrläppchen und streichelt genüsslich über ihren Hüftknochen.
Langsam schob er seinen Zeigefinger in sie und hört ihr stöhnen.
„ Fühlst du das?" flüsterte er. „ Kannst du dir vorstellen, was du mit mir machst, wenn wir vereint sind?"
Ihre Antwort ist ein Wimmern, sie lässt ihren Kopf tief in die Kissen sinken. Er küsst ihren Hals entlang, als sein Finger beginnt sich in ihr zubewegen. Sie hatte ihre Augen geschlossen und biss sich auf die Lippe.
Genau so liebte er sie, verloren in der Lust.

Er zog seinen Finger zurück und schlüpfte aus seiner Boxershort. „ Öffne deine Augen, Kate." bat er und lächelte sie an. Er gleitet langsam in sie hinein und stöhnt bei dem Gefühl ihrer Wärme um ihn herum. Sie schloss ihre Augen, als er sich in ihr bewegte und versucht sie schnell wieder zu öffnen.
„Rick" stöhnte sie, seine Zunge gleitet über ihr Schlüsselbein.
Seine Stöße wurden schneller und stärker und sie schlang ihre Beine um seine Hüfte, um ihn noch tiefer in sich zu spüren.
Nach ein paar Stößen und einem rauen Streichen über ihre Klitoris, schrie sie seinen Namen. Er folgte ihr kurz darauf und stöhnte in ihr Ohr.
Er rollte sich von ihr und zog sie auf sich. Seine Hand streichelte über ihren Rücken.
„ Weißt du warum ich dich will?" fragte er in ihr Ohr.
Sie spürte, dass er auf etwas anderes anspielte. „ Ich weiß warum du meinen Körper willst."
Das kleine Lächeln auf seinem Gesicht, zeigte ihr, dass sie richtig mit ihrer Vermutung lag. Sie spürte den Kloß im Hals wachsen und schaute in seine Augen.
„ Du bist wunderschön, doch es ist dein Geist, welcher mich erstaunt. Du bist barmherzig und sympathisch."
Er hatte seine Hand auf ihre Wange gelegt und strich vorsichtig über ihre Haut.
„ Rick…"
„ Psst. Es war nicht meine Absicht dich unter Druck zu stellen." Er wollte ihr, damit zeigen, wie gut er sie kannte und lächelte sie sanft an. „ Ich weiß, dass du heute unsicher warst. Ich kann dir auch nicht versprechen, dass ich aufhöre mit flirten, aber was mir am Ende des Tages wichtig ist, dass ich nach Hause komme und du da bist."

Sie spürte die Tränen in ihren Augen und ließ ihre Hand über seine Brust gleiten. Ihre Stirn ruhte über seinem Herzen, mit zittrigem Atem blickte sie wieder auf. Sie wusste dass die Emotionen die Oberhand hatten und sie die Kontrolle verlor.

„ Ich liebe dich."

Er schaute überrascht, denn er wusste dass sie so etwas nicht ohne Sinn sagen würde. Er war berührt, beeindruckt, erstaunt und schockiert, dass sie die Erste war, welche es sagte.
Er hatte mit seiner Anspielung versucht ihr zu zeigen, was er für sie empfand. Er wollte ihr sagen, dass er sie liebte ohne die Worte gleich zu benutzen, die Angst war zu groß, dass sie verschwinden würde.
Doch das was gerade geschah, war viel besser.
Er küsste sie mit einer Begeisterung, dass beiden der Atem fehlte. „ Ich liebe dich auch, so, so sehr."

Sie hatte keine Chance, als er sie auf den Rücken drehte und an ihrem Ohrläppchen knapperte. Sie spürte wie er sich in sie schob und musste stöhnen.
Sie blickten sich in die Augen, als der Orgasmus über beide rollte und wiederholten die gerade gesagten Worte.
Er konnte ihr endlich sagen was er alles an ihr liebte und sie genoss es. Die Angst ließ von ihrem Körper ab, als er sie mit seinen blauen, treuen Augen anschaute und sie wusste, dass er ihre Seele sehen konnte.