Hi Leute,

es gibt nicht viel zu sagen, außer, dass ich euch viel Vergnügen wünsche.

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Schicksal, was ist das? Was ist so wichtig daran, dass die Menschen sogar dafür sterben? Ich werde sie wohl nie verstehen, die Kinder Gottes...

Sie sind uns Dämonen sehr viel ähnlicher als sich alle eingestehen wollen.

Ja, sie sind verdorben und sind so leicht zu verführen. Sie halten sich für die Könige der Welt. PHA! Bald werden sie kriechen, wie die Würmer. Ihr Schicksal ist es bekriegt, geschlagen und versklavt zu werden. Meine Diener, das werden sie.

DAS ist ihr Schicksal, das ich ihnen voraussage.

Ein Kampf wird kommen, Himmel gegen Hölle.

Der Ausgang wird über Leben und Tod entscheiden.

Ach, was hat mir mein Vater früher erzählt, als ich noch klein war?

„Wir werden wieder in den Kampf ziehen. Es ist unser Schicksal, mein Sohn."

Aber wer hat es bestimmt?

Wer hat sich angemaßt, mein Schicksal zu entscheiden? Wer hat entschieden, dass meine Töchter verschwinden und dass wir sie möglicherweise nie gefunden hätten?

Kassandra, die Hexe, hat Unheil und eine gewaltige Schlacht voraus gesagt.

„Herr, es ist wie eine gigantische Druckwelle aus Dunkelheit und ich weiß nicht, woher sie kommt."

Es gab mir sehr zu bedenken.

Was hatte sie bloß genau gesehen? Sie selbst meint, ihre Vision war undeutlich und habe ihr ihre Kräfte geraubt.

Was könnte diese Dunkelheit sein?

Lilith steht unter Aufsicht, denn sie wurde beschmutzt. Das wird sich ändern. Meine Tochter so zu sehen erfüllt mich mit Wut und Ekel. Sie, als Teufel, hat sich mit einem Elben eingelassen!

Das ist inakzeptabel, aber wir wären nicht die Herrschaften der Hölle, hätten wir nicht unsere Mittel...

Etwas entsetzliches ist geschehen, das niemand hat erahnen können, mit Ausnahme von Kassandra natürlich. Alles nimmt seinen Lauf. Lilith hat etwas getan, das unsere Familienehre beschmutzt hat. Ihr Verrat reicht tiefer als sie alle wissen. Selbst mein Gatte hat davon keine Ahnung. Ich weiß aber nicht, wie lange das so bleiben wird.

Aber dafür wird sie ihre Strafe erhalten, genauso, wie die anderen. Jedoch gibt es noch eine Möglichkeit, sie zu retten.

Diese Option birgt Risiken, doch sind wir mehr als bereit, diese einzugehen, schließlich lassen sie uns keine Wahl.

Die Menschen, diese angeblichen Zauberer, befinden sich in den Verliesen. In zwei Tagen werden sie hingerichtet. Etwas anderes haben sie nicht verdient, denn sie gehören zum Feind, ekelhafte Wesen des Lichts. Jedoch wird ihr Licht bald erlöschen...

Die Zeit ist gekommen.

Meine Töchter, Methos und Hellcookie werden sich zwar weigern, aber wir müssen uns beeilen.

Eine Dunkelheit scheint auf uns zu zusteuern, von der wir nicht wissen, woher sie kommt.

Kassandras Visionen plagen sie mittlerweile und das Einzige, was sie in ihrer Trance immer wieder murmelt, ist: „Es kommt."

Niemand kann damit etwas anfangen. Ist es das Jüngste Gericht, Armageddon?

Nein, das ist nicht möglich.

Es ist etwas anderes, unbekanntes.

Noch ein Grund, uns mit unserem Vorhaben zu beeilen. Sollte es wirklich eintreten, dann werden wir die gesamte Kraft der Hölle brauchen, die sich uns bietet.

Hoffen wir, dass es nicht zu bald geschieht, denn wir müssen unsere Streitkraft zusammenführen.

Meine Liebste und meinen Sohn werde ich, sollte es dazu kommen, in Sicherheit bringen lassen. Denn sollte ich fallen, dann wäre wenigstens die Thronfolge meines Sohnes gesichert.

Eines muss ich ihnen zugestehen. Sie gehen mit erhobenen Häuptern, obwohl sie Handschellen tragen. Ich sitze auf meinem Thron und sie stehen nun vor mir. Zwei von ihnen, Kinder von mir und die zwei anderen, überaus wichtige Diener.

„Ihr wisst, warum ihr hier seid. Ich habe eine Entscheidung über euer weiteres Schicksal getroffen."

„Lasse sie frei, Herr. Nur ich habe Schuld an allem", sprach Lilith und trat vor.

Gebannt sehe ich ihr zu und nun tut sie etwas, was mich einerseits überrascht, aber andererseits erzürnt: Sie kniet sich nieder.

„Bitte Herr, verschont sie."

„Ein Teufel bettelt und kriecht nicht am Boden!", brülle ich und meine Aura lässt die Wände wackeln. Wütend erhebe ich mich von meinem Thron.

„Ein Teufel bettelt vor NIEMANDEM! Und nun stehe auf, bevor ich mich noch vergesse!"

Alle starren mich an, auch meine Tochter Lilith. Schließlich erhebt sie sich langsam.

Ich räuspere mich, um meine Rage unter Kontrolle zu bringen.

„So hört mein Urteil. Ihr alle seid von euren Privilegien und von euren Ämtern enthoben. Eure Kräfte werde ich euch vorerst nicht nehmen, aber dafür... Euer Gedächtnis. Ihr werdet vergessen, was ihr in dieser verfluchten Welt erlebt habt und wieder zu den Dämonen werden, die ihr ward."

Entsetzte Gesichter sehen mich an.

„Aber", stottert Eve.

„Schweig! Ihr habt uns Schande bereitet, dafür müsst ihr bestraft werden!"

Mein Gedächtnis, es soll mir genommen werden?

Ich soll alles vergessen, auch Haldir?

Das kann nicht sein Ernst sein! Soll er mich verfluchen, verbannen, mich in einen Kerker werfen, aber er kann mir doch nicht so einfach meine Liebe nehmen!

Als die Dämonen mich und die anderen ergreifen, sehe ich noch einmal verzweifelt zu Vater und versuche mich loszumachen. Sein Blick ist so kalt, es verletzt mich, schneidet mir ins Herz.

„Führt sie weg. Bringt sie in die spirituellen Räume Kassandras", höre ich noch dumpf meinen Vater, denn ich höre lediglich klagende Schreie, auch meine Eigenen.

„Wie kannst du das tun? Wir sind deine Töchter!", schreit Eve.

„Ihr seid nicht mehr meine Kinder. Dieses Privileg habt ihr verloren! Levy ist nun mein EINZIGSTES Kind und mein Thronfolger."

Ich stehe still da, mein Widerstand ist erschlafft, als ob mir damit jedwedes Leben aus mir gesogen wäre. Es ist wie ein mentaler Schlag.

Ich spüre, wie ich schwächer werde.

Er hat meinen Nachtstern in der Hand und ... zerdrückt ihn.

Meine Kraft schwindet, ich sacke in mich zusammen.

Dunkelheit umfängt mich...

TBC...

gwiwileth: Schön, dass es dir soweit gefällt.

Danke für den Hinweis. Ich vergesse es bei immer, dass es ein bisschen anders ist..

Enondoniel: Hi, vielen Dank für den Kommi.