Hi, da bin ich wieder, seit einigen Tagen aus meinem Kurzurlaub an den Bodensee zurück. Vielen Dank für diese lieben Reviews an Tuniwell, SonnyMonny, aleksandramalfoy, crazylolly14, kurai91, melanie, dramine und Raphi. Jedes einzelne Kommentar hat mich wahnsinnig gefreut. Dieses Mal habe ich sogar mehr Absätze reingemacht, wie es von SonnyMonny gewünscht wurde, danke für diesen Vorschlag, so wird es hoffentlich besser zu verstehen sein. Leider ist dieses Kapitel nicht sonderlich spannend, interessant oder naja, ist halt einfach ein bissi komisch und es war echt hart, es zu schreiben, bin zur Zeit etwas aus der Übung. Egal, jetzt wünsche ich euch jedenfalls erstmal viel Spaß, bis zum nächsten Kapitel ;D


Kapitel 18: Merry Christmas

Hermine merkte, dass sich ihre Augen nur schwer öffnen wollten und als sie es endlich geschafft hatte, schloss sie sie lieber gleich wieder, um sich vor der unbequemen Helligkeit zu schützen. Es war der Morgen nach dem Ball, der Weihnachtsmorgen. Sie versuchte sich krampfhaft daran zu erinnern, was gestern noch passiert war und vor allem, wie sie in ihr Bett gekommen war. Sie hatte schon bemerkt, dass sie noch ihr Ballkleid trug, allerdings hatte sich die Frisur in ihre Einzelteile aufgelöst. Das Ende des Abends hatte sie irgendwie nicht mehr mitbekommen und diese verschwommenen Bilder fingen an, seit sie sich mit Sean gestritten hatte und zügig die beiden Gläser getrunken hatte, leider auch noch einige weitere, die Sean an ihrem Tisch immer wieder abgestellt hatte. Irgendwas muss da drin gewesen sein, anders lässt es sich nicht erklären, dachte sich Hermine, während sie versuchte, sich aufzurichten. Etwas durchzuckte sie wie ein Blitz und vorallem ihr Kopf tat unwahrscheinlich weh. Erschöpft ließ sie sich zurück in die Kissen fallen.

Draco hatte sich am nächsten Morgen, gleich nachdem er aufgewacht war, aus dem Zimmer und vor allem aus Hermine Bett geschlichen. Er ärgerte sich, dass er ihrer Bitte in der Nacht, sie nicht alleine zu lassen, nachgekommen war. Idiot, schläfst in einem Bett mit der Freundin deines größten Feindes und eigentlich solltest du sie ebenso hassen, schalt er sich selbst. Jedoch konnte er es nicht vermeiden, dass er immer wieder an ihre Aussage, warum sie mit Sean zusammen war, dachte. Eine Person, die einem wichtig ist, aber nicht wichtig sein dürfte. Sie hatte ihn gestern gefragt, ob es ihm nicht auch schon so ergangen war. Gestern hätte er auch noch „Nein" geantwortet. Und trotzdem: Er hatte sich um sie gekümmert, obwohl er es eigentlich nicht hätte tun müssen. Wozu hatte sie denn ihre tollen Freunde und besonders ihren Superfreund Sean? Wo waren sie denn, wenn es ihr schlecht ging?

Draco war definitiv verwirrt, primär von sich selbst und so konnte er auch nicht wieder einschlafen, als er sich auf sein eigenes Bett legte. Zu sehr schwirrten verschiedene Gedanken in seinem Kopf umher.

Sein Vater würde ihn umbringen, wenn er das mit Granger gestern Abend erfahren würde. Auch musste er wohl einiges Claire und Blaise erklären, schließlich waren sie nichtmehr in der Großen Halle gewesen, als er mit Hermine zurückgekommen war. Dies war aber definitv auch besser so gewesen. Wütend auf sich selbst und auch auf Hermine Granger, schlug er mit der Faust auf das Bett. Verdammt! Ich glaube, ich brauche jetzt ersteinmal ne Abkühlung. Und schon machte er sich auf den Weg ins Badezimmer.

Einige Zeit später, Draco war schon fertig und wieder in seinem Zimmer verschwunden, ging auch Hermine duschen. Vorher schluckte sie allerdings lieber noch eine Aspirin, die sie sich von zuhause mitgebracht hatte. Sie war einfach noch zu wackelig auf den Beinen.

Hermine konnte förmlich spüren, wie diese Dusche ihren müden Körper wieder unter die Lebenden brachte und so fühlte sie sich, nachdem sie in eine Jeans und einen bequemen Pullover geschlüpft war, wie neugeboren. Schnell band sie ihre Haare noch zu zwei losen geflochtenen Zöpfen zusammen, ehe sie erwartungsfreudig die Stufen hoch zu ihrem Zimmer rannte. Denn Weihnachtsmorgen bedeutete immer Geschenke und auch Hermine freute sich dieses Jahr ungemein darauf.

Als sie die Tür öffnete, sah sie schon einige kleine Päckchen auf der einen Seite ihres Zimmers liegen. Sorgfältig packte Hermine sie eines nach dem anderen aus. Von Ron und Harry bekam sie, wie sollte es anders sein, zwei Bücher. Auf der Karte konnte sie ein „Sie sollen den Unterricht ergänzen, gefällt dir sicherlich. Deine Freunde Harry und Ron." lesen. Natürlich gefielen ihr diese beiden Bücher, wie sollte es bei ihr als Bücherfanatikerin auch anders sein. Hermine musste lächeln. Aus Ginnys Packet fiel ein Paar Ohrringe heraus, ein dunkelroter Stein wurde von einem goldenen Ring umgeben. Sie konnte es kaum glauben, das Geschenk war einfach zu schön um wahr zu sein.

Von ihren Eltern und Großeltern bekam sie eine neue Hose, ein paar Haarspangen und Bücher aus London geschickt. Weihnachten ist einfach traumhaft schön, dachte sich Hermine und schaute aus ihrem großen Fenster raus. Obwohl am Morgen, als sie aufgewacht war noch die Sonne geschien hatte, fielen jetzt vereinzelt wieder Schneeflocken über dem Hogwartsgelände nieder.

„Fröhliche Weihnachten!". Draco wäre fast die ersten Treppenstufen vor seinem Zimmer heruntergefallen, als er so von Hermines Gruß überrascht wurde. „Ich.. ähm.. ja, dir auch, Granger!" Hermine Granger stand unten am Treppenansatz und schaute zu ihm herauf. Sie lächelte ihn an. Offenbar freut sie sich ungemein über etwas, dachte sich Draco, ehe er die letzten Treppen runterstieg. „Naja, ich geh dann wohl mal frühstücken, Malfoy.", sagte sie ihm noch und schon war sie durch das Portraitloch raus in den Gang verschwunden. Etwas irritiert folgte ihr Draco und ging ebenfalls zum Frühstück in die Große Halle.

Immer noch gutgelaunt, trotz kleinerer Kopfschmerzen, ließ sie sich an die reichgedeckte Tafel am Gryffindortisch neben ihren Freunden nieder. „Danke, vielen herzlichen Dank an euch,für diese supersüßen Geschenke. Die Bücher sind so klasse und erst die Ohrringe. Danke Ginny." Die vier Freunde schauten sich lachend an. Natürlich hatten Harry und Ron ihre Bücher gefallen, jedenfalls taten sie so. Und Ginny, die freute sich auch über das geschenkte Buch und bei ihr wusste Hermine, dass sie es ehrlich so meinte. Nachdem sich alle umarmt hatten, frohe Weihnachten gewünscht hatten und Hermine den beiden Jungs noch ein Küsschen auf die Wange gegeben hatte, machten sie sich alle, abgesehen von der an Kopfschmerzen Leidenden, über das reichhaltige Frühstück her.

Auch Draco Malfoy war mittlerweile in der Großen Halle angekommen und er konnte schon von weitem sehen, dass er erwartet wurde. Blaise schaute kurz auf, als er ihn zum Eingang reinkommen sah, nickte ihm zu und wendete dann einen auffälligen Blick zu Claire rüber, die ihm gegenüber saß. Draco wusste, dass da jemand sauer auf ihn war und das war eindeutig Claire, das versuchte ihm jedenfalls sein bester Freund mit seinen Blicken klarzumachen. Also auf ins Gefecht. Vorsichtig ließ er sich neben seine Freundin, oder was auch immer sie im Moment für ihn war, fallen. „Morgn." Claire drehte sich nun zu ihm um: „Na, nette Nacht gehabt? Warst ja auf einmal ziemlich plötzlich weg."

Das fing ja echt gut an, dachte sich Draco. „Hör zu, Claire. Ich wollte dich nicht einfach so sitzen lassen, aber es ging mir nicht sonderlich gut. Hast doch auch Potter und seine Wieselfreundin gesehen. Naja, da wurd mir ziemlich schlecht und bin dann rausgegangen."

Nicht sonderlich überzeugt, zog Claire ihre Augenbrauen hoch: „Aha, und das soll ich dir glauben, Draco?"

„Ich hab die Zeit vergessen, ok! Kommt nicht wieder vor. Außerdem hab ich mich entschuldigt. Und zu guter letzt warst du auch nicht mehr im Saal als ich zurückkam. Reicht das jetzt? Ich hab nämlich Hunger!".

Claire war immer noch misstrauisch, das konnte er aus seinem Augenwinkel erkennen, während er sich noch ein paar Pfannkuchen auf den Teller vor ihm lud. Sie war schließlich nicht so leicht abzuweisen wie Pansy es früher gewesen war. Und er hatte gelogen, definitiv, aber normalerweise konnte er lügen ohne Rot zu werden. Niemand, wirklich niemand, nichteinmal Blaise konnte, wenn Draco es nicht selbst wollte, seine wahren Gedanken lesen.

„Na dann, guten Appetit. Und ich hoffe, dass dir dein Geschenk gefällt!", und mit diesen Worten knallte sie ihm ein Päckchen neben seinen Teller, sprang wütend auf und verschwand aus der Halle.

Verwundert blickte Draco seinen Freund gegenüber an. „Ich weiß nicht was die hat, glaub mir, Draco. Aber die war gestern schon so drauf, nachdem du spurlos verschwunden warst. Ziemlich sauer, da musst du einiges wieder gutmachen."

Oh man, Frauen!, dachte sich Draco noch, ehe er dann doch aufstand, das Päckchen nahm und seiner wütenden Freundin hinterherlief, während sich Blaise Zabini ein Grinsen nicht verkneifen konnte.

Der ganze Tag könnte einfach nicht besser laufen, dachte sich Hermine Granger, während sie eilig die Treppenstufen zur Eingangshalle herunterhüpfte. Sie war mit Sean verabredet, um ein bisschen draußen über die verschneiten Ländereien zu spazieren. Unerwartet wurde sie jedoch an ihrem Fortkommen gehindert, indem eine Stimme sie zum Stehen brachte.

„Na, Granger! Was verursacht denn deine fröhliche Stimmung? Schöne Geschenke bekommen von Sankt Potter und den beiden Wieseln?", höhnte Draco oberhalb des Treppenabsatzes, wo er scheinbar wie aus dem nichts aufgetaucht war.

Hermine drehte sich um: „Ich wüsste nicht, was dich das angeht, Malfoy!"

„Ach herje, habe ich etwa deine gute Laune verdorben, das tut mir aber leid.", er grinste.

„Halt einfach deine Klappe!", sie lief einfach weiter, Dracos Blicke ignorierend.

„Na, Granger? Können wir diesmal sogar die Treppenstufen normal nehmen, weil wir ausnahmsweise nicht zuviel getrunken haben?" Er wusste nicht, warum er das gesagt hatte, denn eigentlich wollte er sie gar nicht so...ärgern. Jedoch hatte er zufällig mitbekommen, dass sie mit diesem Sean verabredet war. Und sie freute sich auch noch darauf, was ihm eindeutig widerstrebte.

Jedoch schien Hermine seine letzten Worten nicht gehört zu haben, denn sie lief einfach weiter und war kurz darauf hinter einer Ecke verschwunden. Was Draco jedoch nicht wusste, war, dass sie seine Worte sehr wohl verstanden hatte, aber so verwundert erstmal war, dass sie ihm gar nichts darauf antworten konnte. Was meinte er nur damit? War zuviel Alkohol der Grund dafür, dass sie sich nicht mehr an alles erinnern konnte? Egal, sie war sowieso schon zu spät dran, sie wollte Sean nicht noch länger warten lassen.

Den Nachmittag verbrachte Hermine also mit ihrem Freund draußen. Sie veranstalteten sogar eine Schneeballschlacht, bei der Sean natürlich gewann und sie, obwohl sie ziemlich dick eingemummelt war, ziemlich durchnässt war. Er hatte zudem wirklich ein Geschenk für sie und Hermine freute sich wahnsinnig darüber. Sean hatte ihr ein Armband geschenkt, schlicht mit einigen Perlen daran. Sogleich, nachdem sie es ausgepackt hatte, legte er es ihr ums Handgelenk und es passte wie angegossen. Hermine war einfach nur glücklich und hatte die Sache mit Malfoy schon wieder vergessen.

Draco konnte ebenfalls nicht lange seinen Gedanken nachhängen, denn er wurde von Pansy Parkinson unterbrochen, die fast kreischend auf ihn zukam. „Draco, ich hab dich schon überall im Schloss gesucht."

Und leider auch gefunden, dachte Draco verärgert.

„Ich muss dir doch noch dein Weihnachtsgeschenk geben." Und schon hielt sie ihm ein kleines Päckchen vor die Nase, eingepackt in grün-silbernen Geschenkpapier.

Vorsichtig nahm er es in die Hand und begann es, auf dem Weg zu der Schulsprecherwohnung, während Pansy natürlich neben ihm herlief, auszupacken. Zum Vorschein kam ein kleiner silberner Anstecker in Form des Slytherin-Hauswappens. Er war wahrhaftig erstaunt. So einen guten Geschmack hätte er Pansy nicht zugetraut, vor allem nicht nach all den Jahren, die sie ihm so viel Müll geschenkt hatte. Doch weiter kam er in seinen Überlegungen nicht, denn vor der angestrebten Wohnung stand keine geringere als Claire, die offensichtlich nicht sehr erfreut darüber war, was sie da sah.

Draco merkte erst jetzt, dass sich Pansy während des Laufens wohl bei ihm eingehängt hatte und so versuchte er noch zu retten, was noch zu retten ist, indem er sie einfach zur Seite schubste und lächelnd auf Claire zuging.

Doch er wurde nur kühl abgewiesen: „Auf einmal hängst du wieder nur mit ihr herum? Was soll das, Draco. Willst du mich verarschen? Spielst du nur mit mir?"

Allerdings wollte wohl noch jemand das nicht auf sich sitzen lassen, denn Pansy reagierte sofort: „Hör mal zu du aufgeblasene Tussi. Draco kann rumhängen mit wem er will. Also halt gefälligst deine Klappe!"

Oje, Zickenkrieg, dachte sich der, um den es bei diesem Streit ja eigentlich ging. „Hey, Mädels, das was ihr hier gerade abzieht, ist mir einfach zu stressig. Ich bin später wieder beim Essen. Wenn ihr mich entschuldigen würdet!". Und mit diesen Worten murmelte er das Passwort und verschwand in der Schulsprecherwohnung. Von Drinnen konnte er noch hören, wie sich Claire und Pansy lautstark gegenseitig Vorwürfe machten, wer denn nun Schuld daran sei, dass Draco Malfoy endgültig verschwunden ist.

Einige Zeit, nachdem er sich das Buch „Die schrecklichsten Flüche und ihre Gegenflüche", welches er von Claire zu Weihnachten bekommen hatte, vom Tisch genommen hatte und er es sich auf dem Sofa bequem machte, schwang das Eingangsportrait erneut auf und eine durchnässte Hermine kam in die Wohnung.

„Könntest du deinem Fanclub vielleicht mal sagen, dass sie sich leiser um dich streiten sollen? Man hört ihr Gezanke den ganzen Gang runter!", sie wickelte ihren Schal von ihrem Hals und hing ihn zu ihrer durchnässten Jacke an den Kleiderständer.

„Na, auch einen netten Nachmittag gehabt, Granger!". Draco schaute von seinem Buch auf, ihre „Begrüßung" ignorierend.

„Das geht dich ja wohl nichts an, Malfoy!", entgegnete Hermine darauf und ging zu ihrem Zimmer. An der obersten Treppenstufe blieb sie jedoch stehen und schaute nochmal zu Draco hinab. „War ich gestern wirklich betrunken?". Sie musste es einfach wissen. Seit er ihr das hinterhergerufen hatte, spuckte ihr der Gedanke irgendwo im Kopf herum.

Überrascht schaute Draco sie an. „Ach, weiß unsere Superschulsprecherin gar nichts davon, dass sie zuviel getrunken hat? Erinnerungen abhanden gekommen?", er grinste sie an, auch wenn ihn bei den Gedanken an den Ballabend gar nicht so nach Grinsen zumute war.

„Wer hat mich hierher gebracht? Also in mein Zimmer?".

„Ähm...". Was sollte er ihr denn sagen? Ich, dein größter Feind?. „Keine Ahnung, Granger. Solltest du wohl selbst am besten wissen."

Genervt ging Hermine in ihr Zimmer und schmiss die Tür hinter sich zu. Sie wusste es natürlich nicht, deswegen hatte sie ihn ja auch danach gefragt. Aber was solls, dachte sie sich. Sorgfältig sammelte sie das Geschenkpapier vom Morgen auf, als ihr etwas neben dem Bett auffiel. Überrascht hob Hermine es auf. Ein Umhang! Es war ein schwarzer Festumhang und bei genauerem Hinsehen konnte sie das Slytherinzeichen darauf erkennen. Und sie wusste auch, wem er gehörte; wer ihn gestern angehabt hatte: Draco Malfoy!

Draco Malfoy war schon fast mit dem Abendessen fertig (Pansy und Claire setzten sich einfach beide neben ihn), als er sah, dass auch Hermine endlich in der Großen Halle erschien, sie sah müde aus, wie er erkannte. Allerdings hatte sie scheinbar keinen großen Hunger, denn knapp 10 Minuten später war sie wieder verschwunden, nachdem sie sich kurz mit ihren Freunden unterhalten und jeden nochmal umarmt hatte.

Wenig später war auch er auf dem Weg in sein Zimmer. Er hatte gemerkt, wie der lange Abend am Tag davor, seinen Tribut forderte und er selbst ebenfalls müde wurde. Er stieg durchs Portraitloch und eine angenehme Wärme empfing ihn, ausgehend von dem Feuer im Kamin. Bevor er jedoch in sein Zimmer gehen konnte, fiel ihm etwas auf dem Tisch auf. Da lag sein Umhang und als er ihn aufhob, um ihn mit nach oben zu nehmen, bemerkte er das Geschenk und den Umschlag, die beide darunter lagen. In fein säuberlicher Schrift war „Draco Malfoy" daraufgeschrieben. Vorsichtig öffnete er den Umschlag.

Danke für deine Hilfe gestern Abend.

Fröhliche Weihnachten,

Hermine Granger

Und als er das Geschenk öffnete, konnte er nur noch staunen. Da hatte ihm Granger doch glatt sein Lieblingsbuch, was er allerdings nur aus der Bücherrei ausgeliehen hatte bisher, geschenkt. „Hogwarts, Durmstrang & Beauxbaton- Geschichte dreier Schulen". Und diese Ausgabe war nagelneu.

Sie hatte es also herausgefunden, dass wohl er es gewesen war, der ihr geholfen hatte. Er war ja auch so blöd gewesen und hatte seinen Festumhang in ihrem Zimmer vergessen. Naja, jetzt war es zu spät,um sich noch weitere Gedanken darüber zu machen. Eilig nahm er seinen Umhang, sein neues Buch und verschwand in seinem Zimmer.


Ein Review bitte:D