Ähm, also irgendwie funktioniert das nicht mit der Linie, die ich sonst immer benutze, egal. Zuerst möchte ich mich ganz herzlich für die ganz vielen lieben Reviews bedanken (thx to Nuya Dex Genoveva Belle, deadnocta, kurai91, dramine, jessica, raphi (ich freue mich auch immer über persönlichen Kontakt mit Reviewern) , Tuniwell und crazylolly14). Und diesmal werde ich nicht sagen, dass mir das Kapitel nicht gefällt, denn eigentlich ist es ganz ok , es ist halt am Ende nur traurig, zumindestens für unsere Hermine. Das nächste Kapitel ist in meinen Köpfchen auch schon fertig, nur noch niedergeschrieben werden muss es, aber ich beeile mich natürlich. Jetzt erstmal viel Spaß mit dem neuen Chapter :D
Kapitel 19:
Der Betrüger
Irgendwie war von dem Moment an, als Draco Malfoy das Geschenk erhalten hatte, zwischen ihm und Hermine eine unausgesprochene Absprache, das Geschenk und vor allem den Weihnachtsball nichtmehr zu erwähnen. Beide trafen sich am nächsten Morgen, während sie mal wieder gleichzeitig ins Bad wollten, denn obwohl ja eigentlich Ferien waren und kein normaler Schulunterricht stattfand, waren beide dennoch Frühaufsteher geblieben.
„Man, Malfoy, es heißt „Ladies first"!", versuchte Hermine Draco, der im Türrahmen zum Bad stand, nun letztendlich zu überzeugen.
Der grinste nur und zog skeptisch eine Augenbraue hoch: „Jetzt sag nicht, dass du dich für eine Lady hälst, Granger, denn sonst muss ich echt gleich laut loslachen."
Wütend stemmte Hermine ihre Hände in die Hüften und schaute Draco wütend an.
„Und jetzt verschwinde doch einfach. Umso schneller bin ich auch fertig und du kannst ins Bad.""Draco versuchte sie mit seinen Hände wegzuscheuchen.
Wers glaubt, dachte sich diese. „Du kannst mich mal, Malfoy!" und immer noch sauer ging sie zur Sitzgarnitur und ließ sich, die Arme vor ihrem Oberkörper verschränkt, darauf nieder.
„Achherje, bloß nicht, Grangerlein.", schnell drehte er sich um, warf die Tür hinter sich zu und schloss sie hinter sich mit einem Zauber zu, denn Hermine war bei ihrem „Kosenamen" wütend aufgesprungen und hämmerte gerade gegen die Tür. „Malfoy, du mieses ...".
Die nächsten Stunden und Tage verbrachte Hermine besonders viel mit ihren Freunden Harry, Ron und Ginny. Dadurch, dass es immer noch relativ häufig schneite, wurden natürlich primär Schneeballschlachten veranstaltet. Und obwohl Harry und Ron der Meinung waren, dass sie immer gewinnen würden, wurden sie, dank Hermine und Ginny, eines besseren belehrt. Schon lange hatte Hermine nichtmehr soviel Spaß gehabt, sie genoß einfach die unbeschwerte Zeit mit ihren Freunden, die sie jetzt schon so viele Jahre kannte.
Ab und zu traf sie sich natürlich auch mit Sean, doch der war oft in Gedanken ganz woanders und oft merkte sie, dass er ihr gar nicht zugehört hatte. Klar, erfreut war sie nicht darüber, aber sie versuchte sich einzureden, dass es daran lag, dass die Gastschüler bald vor die Wahl gestellt werden würden, ob sie noch länger bleiben oder schon bald gehen wollen. Und so sah sie ihn immer seltener, auch wenn es ihr wehtat, verbrachte jedoch die restliche Zeit in der Bibliothek. Schließlich hieß Ferien für Hermine nicht, dass man nicht auch lernen konnte, irgendwann standen ja schließlich auch die Abschlussprüfungen an.
Draco merkte, dass scheinbar Claire den „Wettkampf" um ihn gewonnen hatte, denn sie war es, die die nächsten Tage kaum von seiner Seite wich. Auch fiel ihm auf, dass Pansy immer wieder wütende Blicke in seine und besonders in Claires Richtung warf. Jedoch ließ es ihn persönlich ziemlich kalt, denn es interessierte ihn sogut wie gar nicht, wer von den beiden in seiner Nähe war. Naja, Claire war definitv die anmutigere und interessantere, Pansy ging ihm hingegen schon lange auf die Nerven. Langsam aber wurde auch Claire manchmal ärgerlich aufdringlich. Natürlich nicht in der Hinsicht von körperlicher Nähe, denn das hätte Draco sicher nicht so schlimm gefunden. Ihn störte vielmehr, dass er mittlerweile kaum noch Möglichkeiten hatte, mal für sich alleine zu sein, denn eigentlich war er, Draco Malfoy, im Grunde ein Einzelkämpfer, von Blaise Zabini, den er als Freund bezeichnen konnte, was eine Ehre für ihn war, einmal abgesehen.
Er war gerade auf dem Rückweg vom Mittagessen und hatte eigentlich vorgehabt, noch in die Bibliothek zu gehen. Er wollte noch ein wenig lesen oder lernen, denn es war ihm langweilig gewesen. Ganz bestimmt werde ich draußen nicht im Schnee spielen, so wie Sankt Potter, die Wiesel oder Miss-Know-It-All, dachte er sich, als er an einem Fenster vorbeiging und die Vier draußen eine Schneeballschlacht veranstalten sah.
An der Bibliothek kam er jedoch nicht an, denn ehe er sich versah, wurde er plötzlich von zwei Händen gepackt und in einen abgeschiedenen Gang gezogen. Draco drehte sich verärgert um: „Hey, was sollte...?" Pansy?, überrascht schaute er sein Gegenüber an.
„Schau nicht so, Draco. Ja, ich bins. Anders hat man ja keine Chance mehr, dich überhaupt zu Gesicht zu bekommen, solange diese Tussi in deiner Nähe ist.", erwiderte Pansy ihm, nicht ganz ohne Verbitterung in der Stimme.
Achherrje, und das muss ich mir jetzt anhören, dachte sich Draco stattdessen. „Pansy, was willst du?", fragte er genervt, denn eigentlich hatte er ja besseres zu tun.
„Man, ich wollte dich sehen. Ich vermisse dich, Draco. Und eigentlich verstehe ich bis heute nicht, was du an dieser eingebildeten Kuh eigentlich findest? Zumal du ja mich hast!". Erneut überrascht hob Draco eine Augenbraue. Ich habe sie? Ach, Merlin, womit habe ich soetwas nur verdient, ehe er jedoch weiter verzweifeln konnte, wurde er schon von Pansy in einen leidenschaftlichen Kuss gezogen. Nungut, für Pansy war es wohl leidenschaftlich, für Draco war es vielmehr widerlich.
Er schubste sie so plötzlich wie sie ihn geküsst hatte weg. „Verschwinde, Pansy. Lass mich endlich in Ruhe. Und hör auf, Claire als eingebildete Tussi zu bezeichnen, sie ist...!"
Obwohl es sie gestört hatte, dass Draco ihren Kuss, den sie auf jeden Fall genossen hatte, zu unterbrechen, fühlte sie sich dennoch besser: „Ja? Ich höre? Sie ist was?"
Er wusste, dass sie eine Antwort von ihm verlangen würde, also sagte er das erstbeste, was ihm gerade einfiel und was teilweise sicher auch der Wahrheit entsprach: „Sie ist meine Freundin! Und jetzt verschwinde!"
„Du bist so ein Idiot, Draco. Dass du dich auf so eine einlässt." Sollte Pansy vielleicht rechthaben? „Wo du doch mich haben könntest!" Ok, sie hatte nicht Recht.
Und so drehte sich Draco Malfoy einfach um und verschwand aus ihrem Blickfeld. Er hatte allerdings keine Lust mehr auf Bücher, also ging er langsam zurück zu seinem Zimmer.
Seine Einsamkeit und das Hochgefühl endlich Pansy entkommen zu sein, währte allerdings nicht lange, denn kaum, dass er durch das Portraitloch hereingekommen war, sah er jemandem auf dem Sofa vor dem Kamin sitzen. Die nächste...
„Was willst du hier... Claire?", fragte Draco sie genervt.
„Hey, ich dachte, du freust dich mich zu sehen. Warum also klingst du so genervt?", erwartungsvoll schaute Claire ihn an.
„Wie bist du hier überhaupt hereingekommen?", das interessierte ihn im Moment am meisten. Er ließ sich auf einen Stuhl am Tisch nieder.
„Naja,", Claire stand auf und kam langsam auf ihn zu, „sagen wir mal so, ich habe ihm überzeugende Argumente geliefert, sodass mir der junge Herr im Portrait geöffnet hat. Tja, gewusst wie, nicht!" Und so überbrückte sie auch die letzten Zentimeter zwischen sich und Draco, zog ihn zu sich hoch und küsste ihn. Langsam ging sie mit ihm auf die Couch zu. Ein letzter Schubs, Draco saß auf dem Sofa und Claire hatte sich auf seinen Schoß gesetzt.
„Endlich mal Zeit für uns, ist das nicht toll, Draco. Und im übrigen denke ich," sie küsste ihn zwischendurch immer wieder, „dass wir einfach ein fantastisches Paar sind."
Das waren sie wohl, schließlich war sie, genauso wie er, reinblütig und die Blutslinie war für ihn und für seine Familie bzw. besser gesagt, für seinen Vater, sehr wichtig. Insofern hatte sie recht: Sie waren ein fantastisches Paar. Gerade öffnete Claire die obersten Knöpfe seines Hemdes, während sie ihn küsste, als Draco plötzlich ein Geräusch am Portraiteingang vernahm.
„Ich... ich.. es tut mir leid. Ich...wollte nicht stören." Hermine stand mit leicht geröteten Wangen am Eingang und schaute verlegen auf das Bild vor ihr. Draco stellte fest, dass sie wohl gerade von draußen kommen musste, denn die geröteten Wangen mussten auch von der Kälte draußen kommen, außerdem konnte er einzelne Schneeflocken in ihren Haaren hängen sehen. Ein hinterhältiges Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, denn diese Situation musste ihr sehr wohl bekannt vorkommen, damals zu Beginn des Schuljahres war das gleiche mit Pansy geschehen.
Doch ehe Draco etwas sagen konnte, war Claire ihm zuvor gekommen. „Ach, wie süß! Hermine Granger, ein besserwisserisches Mädchen, überall beliebt und doch ein wertloses Schlammblut!" Fies grinste sie Hermine, die immer noch am Portraitloch stand, an. „Und so verlegen! Dabei siehst du doch nur ein wahnsinnig tolles Pärchen, das sich ungemein liebt." Und mit einer letzten wegscheuchenden Handbewegung: „Also verschwinde, du nervst!"
Wow, da hatte Claire Granger aber ihren Standpunkt deutlich gemacht und irgendwie war er gespannt darauf, was die Angegriffene nun erwidern würde. Er glaubte erkennen zu können, wie die Kampfeslust und Wut in Hermines Augen erwachte.
„Sag mal, was hast du eigentlich für ein Problem, du...du eingebildete Tussi! Zufälligerweise wohne ich ebenso hier, wie dein achso toller Freund.", abwertend schaute sie zu Draco, „Also kannst du mir gar nichts sagen!".
Also, die Wortwahl ist schoneinmal genauso wie Pansys: eingebildete Tussi., dachte sich währendessen dieser.
Hermine war inzwischen zornesfunkelnd an den beiden vorbeigegangen, ließ ein verächtliches Schnauben hören, ehe sie zu guter letzt in ihrem Zimmer verschwand und die Tür hinter sich zuknallte.
„Ich verstehe einfach nicht, wie euer Schulleiter jemanden wie dieses Schlammblut in solch ein wichtiges Amt einsetzen konnte. Bei dir ist es ja klar, aber die... also sowas unerhörtes.", wurde Draco von Claire in seinen Gedanken unterbrochen.
„Claire, ich denke du solltest lieber gehen..."
Kurze Zeit später, nachdem Hermine wütend in ihr Zimmer gestürmt war, klopfte es an ihrer Tür. „Ja? Wer ist da?"
„Ich bin es!", hörte sie von draußen sagen.
„Was willst du, Malfoy? Nicht genug beleidigendes gegen mich gesagt?"
„Falls es dir aufgefallen ist, Granger, ich habe nichts beleidigendes gesagt. Im übrigen wollte ich dich nur zu unserem Pflichtrundgang abholen. Aber wenn es dich so nervt, werde ich es McGonagall schon sagen...", er wusste, dass sie das rausbringen würde, schließlich war es Hermine Granger, die bestimmt nicht gerne ihre Pflichten vernachlässigen würde.
Und wirklich, keine 5 Minuten später stand sie vor ihm, in Jeans und leichten Pullover, darüber ihr Umhang. „Ich wäre soweit, Malfoy. Wir können gehen!" Und schon war sie aus dem Portraitloch hinaus verschwunden.
Eine halbe Stunde später:
„Malfoy, ich denke, wir sollten uns aufteilen. Ich bin hundemüde und so würde es schneller gehen.", Hermine fielen ihre Augen fast zu, der Tag war einfach zu anstrengend gewesen. So eine Schneeballschlacht kann schon Kräfte zehrend sein, dachte sie sich und ein wissendes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen.
„Bloß nicht so fröhlich, Granger. Dein Sean ist doch weit und breit nicht zu sehen.", Draco grinste sein gegenüber an. „Aber das mit dem Aufteilen wird wohl das Sinnvollste sein!"
Säuerlich streckte Hermine ihm die Zunge raus, ehe sie in Richtung Astronomietauer verschwand. So ein Idiot. Meine Fröhlichkeit hat bestimmt nicht immer was mit Sean zu tun. Langsam stieg sie die Treppen zum Turm hinauf. Kurz vor der Eingangstür jedoch blieb sie überrascht stehen. Hatte sie da gerade eben nicht irgendwelche Stimmen vernommen! Doch, da war sie sich ziemlich sicher. Vorsichtig ging sie auf die Tür zu und schob sie langsam auf.
Hermine konnte einfach nicht glauben, was sie da sah. Gegenüber dem, wo sie stand, konnte sie deutlich Sean sehen. Und neben ihm, in einer innigen Umarmung, mit heiß geröteten Wangen, stand sie. Irgendein Mädchen aus Hufflepuff. Mehr wollte sie auch gar nicht wissen.
Sean und seine „Freundin" hatten Hermine offensichtlich noch nicht gesehen, denn gerade fing er wieder an, sie zu küssen. „Du verdammter Lügner! Du mieses Schwein! Wie konntest du nur! Steckst du jeden Abend einer anderen deine Zunge in den Hals! Du bist so erbärmlich...", schrie Hermine plötzlich los und noch bevor Sean sich richtig umgedreht hatte, hatte sie ihn mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen.
„Aaahh", schrie das überraschte Hufflepuffmädchen auf. Sean jedoch, war schnell wieder bei Sinnen. „Hermine, ich...".
Hermine war völlig durcheinander, keinen klaren Gedanken konnte sie mehr fassen, Tränen stiegen ihr in die Augen und leise, fast flüsternd, sagte sie erneut: „Wie konntest du nur, Sean?"
„Ich denke, dass gibt 30 Punkte Abzug für Hufflepuff. Und für Gastschüler wird das Herumschleichen nach der Ruhezeit sicher auch Konsequenzen haben.", wurde die ganze Situation plötzlich von einer kalten Stimme unterbrochen und alle Beteiligten schauten zur Eingangstür. Draco Malfoy stand dort. Seine Augen waren voller Hass und Kälte.
Hermine war am Ende. Malfoy hat alles mitbekommen, waren ihre letzten Gedanken, ehe sie sich löste und an Draco Malfoy vorbeirannte, mehrere Treppen nehmend den Turm hinabstieg, durch die verlassenen Gänge der Schule rannte, kaum richtig erkennd, wohin sie eigentlich lief, da ihre Augen tränenverhangen waren. Sie wollte einfach nur noch weg. Weg von Sean und diesem Mädchen. Weg aus diesem Turm. Weg von Malfoy. Egal wohin, einfach nur noch verschwinden.
Draco war Hermine, kurz nachdem sie in der Dunkelheit Richtung Astronomieturm verschwunden war, gefolgt, da er nach den ersten Schritten bemerkt hatte, dass sie ganz vergessen hatten, auszumachen, wo denn nun wer patrollieren sollte. Das hatte er eigentlich nur mit ihr abklären wollen, stattdessen war er in eine Situation geplatzt, die für einige der Anwesenden, besonders wohl Hermine, wie ein schlechter Traum sein musste. Da stand ihr Freund eng umschlungen mit einer anderen in der Dunkelheit. Wut keimte in ihm auf und irgendwas musste er einfach tun.
Als Hermine jedoch plötzlich einfach losgerannt war, wusste er ersteinmal nicht weiter. Einem Instinkt folgend, drehte er sich um und folgte ihr, was allerdings schwieriger war, als er erwartet hatte. Sie war wie vom Erdboden verschwunden, dann aber hörte er ihre Schritte in weiter Ferne und versuchte sich darauf zu konzentrieren aus welcher Richtung die Geräusche kamen. Kurze Zeit später fand er sie dann draußen an einem großen Baum lehnend unten am See. Sie schien nicht gehört zu haben, dass er da war.
„Granger?", vorsichtig näherte er sich ihr, da sie nicht reagierte, berührte er sie an ihrer Schulter.
Erschrocken machte Hermine einen Satz nach vorn und drehte sich dann um. Schnell wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht, als sie erkannte, wer da vor ihr stand.
„Oh, Malfoy, du bist es. Ich musste nur kurz mal entspannen. Bin gleich wieder bereit zum patrollieren.", sie versuchte zu lächeln, aber es sah eher gequält als fröhlich aus.
Irgendwo in seinem Inneren regte sich etwas. Empfand er etwa Mitleid mit ihr? Er wusste es nicht. „Man, Granger. Ich bin nicht blind, ich habe es auch gesehen. Du brauchst jetzt nicht die starke Löwin zu spielen. Ich...!", weiter kam er nicht, denn bei dem letzten Satz hatten sich wieder Tränen Hermines Augen gebildet und ehe er sich versah, war sie auf ihn zugegangen, hatte die Hände um seinen Körper gelegt und den Kopf in seinem Umhang vergraben.
„Ich ... ich... es tut so weh...ich..", sie schniefte laut, „Ich bin so dumm gewesen."
Draco war so überrascht gewesen, legte dann aber doch seine Arme um sie. In diesem Moment war es ihm egal, dass es Hermine Granger, seine größte Konkurrentin und gleichzeitig beste Freundin von Harry Potter, war. Sie war wie ein kleines Kind und brauchte wohl jemanden. „Ich...", er wusste nicht was er sagen sollte. Trösten lag nicht in seinem Element, aber es tat gut, irgendwas für sie tun zu können, denn er merkte, wie sie sich in seinen Armen entspannte. Allerdings weinte sie immer noch. Draco spürte, dass sie sich sehr an ihm festhielt, denn er spürte wie sich ihre Körperwärme auf seinen Körper übertrug und sie somit die Kälte des Winters um die beiden herum vergessen ließ.
„Ich denke, dass soetwas jedem passieren kann. Das Pech ereilt sicher viele.", hörte Draco sich einige Zeit später selbst sagen.
Aprupt ließ Hermine von ihm ab und schaut ihn aus nassen Augen ungläubig an. „Wie bitte? Du glaubst, ich hatte Pech? Einfach nur Pech? Du hast doch keine Ahnung wie das ist, Malfoy. Du bist doch sonst derjenige, der anderen dieses „Pech" zufügt.", verachtend schaute sie ihn an. „Wie konnte ich nur so naiv sein und glauben, dass du ... sympathisch bist. Du warst sicher nur hier her gekommen um mich wieder auszulachen oder zu verspotten. Ich bin so eine Idiotin." Nun nicht mehr wütend, sondern einfach nur ausgelaugt und völlig fertig blickte sie ihn an.
Draco wusste gar nicht, wie er reagieren sollte. Er hatte offensichtlich was falsches gesagt und er konnte ihr nicht übel nehmen, dass sie so von ihm redete, sie hatte ja eigentlich recht. Er wusste selbst nicht, warum er ihr gefolgt war, aber auslachen oder verspotten war es eigentlich nicht gewesen, da war er sich doch recht sicher.
„Hermine, ich...", doch sie hörte ihn nicht mehr, sondern war schon wieder durch den Schnee Richtung Schloss gerannt, in der Hoffnung alles hinter sich lassen zu können, doch das würde wohl unmöglich sein...
Ein nettes Review bitte! ;D
