Achtung, es wird erotisch
18. Kapitel – Es ist vollbracht
Wo der Sinn aufhört beginnt der Wahnsinn.
Erhard Horst Bellermann
Durch den kleinen Zwischenfall mit der frohlockenden, fröhlichen und gänzlich freimütigen Fledermaus, Hermine schüttelte sich innerlich, blieb sie einen Moment stehen, um sich zu sammeln. Es hätte sie nicht überrascht, wenn er ihr gefolgt wäre, aber das tat er nicht. Er hatte ihr nur sprachlos hinterher gesehen und sich dann umgedreht. Sie hatte nicht nur das letzte Wort behalten, sie hatte diese Runde auch tatsächlich für sich entscheiden können. Ihre Laune verbesserte sich innerhalb von Sekunden.
Mit einem Schwung öffnete sie die Klassentür und ging beschwingt zum Lehrerpult. „Guten Morgen", begrüßte sie die vierte Klasse, bestehend aus Gryffindor und Ravenclaw. Sie nickte anerkennend, als die Klasse ihren Gruß einstimmig erwiderte.
„Accio Hausaufgabe", rief sie und 25 Rollen Pergamentpapier flogen zu ihr. Die korrigierten Hefte lies sie magisch austeilen, während sie zur Tafel ging und „Incarcerus" anschrieb. „Wer kann mir sagen, was das bedeutet?"
Ein Mädchen aus Ravenclaw meldete sich und erklärte: „Das ist ein Zauberspruch, mit dem man seinen Gegner fluchtunfähig machen kann, indem er mit Seilen gefesselt wird. Sie winden sich aus dem Zauberstab und fesseln den Gegner."
„Zehn Punkte für Ravenclaw", lobte Hermine und begann die Jungen und Mädchen Paarweise einzuteilen. Es wurde eine vergnügliche Stunde, da viele zwar ein Seil erschaffen konnten, es aber nicht fertig brachten, den Gegner zu fesseln. Drei Mal musste Hermine Schüler befreien, die sich selbst gefesselt hatten.
Nachdem die Stunde vorbei war, trat das Mädchen aus Gryffindor zu Hermine, das sie schon beim Frühstück angesprochen hatte. „Miss Blasira, ich habe Sie nicht vergessen, lassen Sie mich eben hier Ordnung schaffen, dann gehen wir in mein Büro." Schüchtern folgte das Mädchen ihrer Lehrerin.
In ihrem Büro zauberte Hermine eine Kanne Tee hervor und wandte sich dem Mädchen zu. „So, Miss Blasira, was kann ich für Sie tun."
„Ich hab von meiner Oma eine besonders schöne Feder geerbt bekommen, leider hat sie mir Lauren Zormat aus Slytherin weggenommen." Sie stockte.
„Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie schon versucht haben mit ihr zu sprechen?"
Auf das Nicken des Mädchens seufzte Hermine. „Haben Sie schon mit Professor Malfoy gesprochen?"
Diesmal schüttelte das Mädchen den Kopf.
„Warum nicht?" Hermine schmunzelte, wusste sie doch von den Gerüchten der mit Herzchen umkringelten Arbeiten.
„Weil der mir auch nicht helfen kann." Es rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her.
Hermine dachte kurz nach. „Demnach hat Miss Zormat die Feder nicht mehr? Und gehe ich recht in der Annahme, dass Ihnen derjenige, der die Feder jetzt hat, Angst macht?"
Das Mädchen nickte schüchtern. Dann fügte es leise hinzu. „Ich hab ihn aber gefragt."
Die Lehrerin sah sie überrascht an. „Also haben Sie nach dem ersten gleich den dritten Schritt gewagt?"
„Er hat gesagt, ich solle Ihnen ausrichten, er würde die Feder erst rausrücken, wenn Sie ihn darum … bitten würden." Die Stimme von Miss Blasira war kaum zu hören.
Nach einem Moment der Verblüffung legte Hermine den Kopf in den Nacken und fing herzhaft an zu lachen. „Er hat den Handschuh tatsächlich aufgenommen." Sie sah das Mädchen an, das den Heiterkeitsausbruch ihrer Lehrerin nicht wirklich verstehen konnte. „Schon gut, Miss Blasira, gehen Sie in Ihren Unterricht, ich werde mit Professor Snape sprechen."
Als das Mädchen die Tür öffnete, rief Hermine sie zurück. „Fünf Punkte für Gryffindor."
„Warum, Professor Granger?"
„Für Mut, Miss Blasira. Sie haben den Mut aufgebracht einer wütenden und giftigen Schlange entgegenzutreten. Außerdem liegt Slytherin verdächtig weit vorn bei den Hauspunkten."
Mit einem verschmitzten Grinsen ging das Mädchen aus dem Büro.
ooOoo
Den ganzen Nachmittag über dachte Hermine darüber nach, wann sie Snape am besten auf die Schreibfeder ansprechen könnte. Ihr war klar, dass es wenig bringen würde, wenn sie zu ihm in den Kerker gehen würde. Sie müsste einen Versuch auf neutralem Boden starten.
Die Gelegenheit kam beim Abendessen. Erneut grüsste sie fröhlich. Erneut setzte sie sich auf den Platz zwischen Snape und Lucius, und erneut erntete sie lediglich ein Brummen von dem Mann, der die Feder zurzeit hatte.
Als sie nach der Kanne mit dem Kürbissaft angelte, ritt sie der Teufel. „Wo haben Sie denn den Handschuh gelassen, Professor?"
Snape sah sie unfreundlich an, dämpfte seine Stimme aber ebenfalls. „Meine Handschuhe sind im Schrank und da es noch nicht Winter ist, sah ich keinerlei Veranlassung sie auszupacken."
„Ich hatte den Eindruck, Sie haben sich heute Morgen einen neuen besorgt." Ihre Augen funkelten übermütig. Dann wandte sich Hermine zu Lucius um und erkundigte sich nach seinem Tag.
Aus den Augenwinkeln beobachtete die Hauslehrerin von Gryffindor, dass Snape Anstalten machte zu gehen. „Professor Snape?", fragte sie laut.
„WAS?", blaffte er in der selben Lautstärke zurück.
„Ich habe gehört, dass Sie eine neue Feder haben?" Unschuldig lächelte sie ihn an.
„Was wollen Sie, Miss Granger."
„Die Feder gehört zufällig Miss Blasira. Miss Zormat hatte sie ihr weggenommen. Meinen Sie nicht, sie können die Feder wieder der rechtmäßigen Eigentümerin zurückgeben?"
Snape sah, dass Minerva die Szene beobachte und knurrte: „Sie soll sie morgen bei mir abholen." Er war verstimmt, dass Hermine ihn ausgetrickst hatte. Insgeheim hatte er gehofft, sie würde zu ihm in den Kerker kommen. Auf heimischen Boden hätte er die nächste Runde gewonnen.
„Danke, Professor." Das triumphierende Glitzern in ihren Augen war wirklich widerlich, fand Snape.
Hermine kehrte ihm den Rücken zu und begann mit Lucius über Miss Zormat zu reden. Schließlich musste er als Hauslehrer darüber informiert werden, was eine Slytherin angestellt hatte.
ooOoo
Pünktlich um halb neun klopfte es an Lucius' Tür. Er hatte nicht vergessen, dass Hermine abends vorbei kommen wollte. Wollte? Er hatte ihr gesagt, dass sie da sein sollte.
Er lächelte zufrieden.
Hermine sah, wie sich die Tür öffnete. Unsicher betrat sie den Raum. Er sah noch genauso aus wie am Abend vorher. Lucius stand am Fenster, mit dem Rücken zu ihr. Sie sah zu dem großen Spiegel, doch er lang im halbdunkel, sie konnte ihn kaum erkennen. Hinter ihr schloss sich die Tür.
Langsam ging sie weiter auf Lucius zu. „Hallo Lucius."
Er seufzte. Dann drehte er sich um und hob fragend eine Augenbraue.
Hermine stockte der Atem. Die langen, blonden Haare hatte er mit einem schwarzen Samtband zu einem Zopf gebunden. Das schwarze Hemd stand bis fast zum Bauchnabel offen, goldene Löckchen zierten seine Brust. Die Hose, ebenfalls schwarz, was auch sonst, lag eng an seinen wohlgeformten Beinen an. Er war barfuss. Die Hände hatte er lässig in die Taschen seiner Hose gesteckt. Lucius wusste genau, was gerade in ihr vorging, hatte er doch genau diese Reaktion beabsichtigt.
Er wartete bis sie vor ihm stand. Hermine wollte etwas sagen, doch mit einem Blick brachte er sie zum Schweigen. Lucius sah kurz zu Boden, bevor sich seine Augen wieder in ihre bohrten. Verwirrung spiegelte sich auf Hermines Gesicht wieder.
Er schloss für einen Moment die Augen und atmete tief ein. Seine Beherrschung war auf dem Nullpunkt, hatte er kurz zuvor Zormat herunterputzen müssen. „Ich habe gestern Abend eine Regel, die erste, aufgestellt. Erinnerst du dich?"
Hermine nickte.
„Gut, du wirst jetzt hinaus gehen, dann erneut anklopfen, wieder zu mir kommen und warten, bis ich dich ansehe. Dann wirst du die erste Regel anwenden, ja?"
Sie nickte ein weiteres Mal, ging aus dem Raum, klopfte erneut an, wartete auf sein „Herein", durchquerte den Raum und blieb kurz vor ihm stehen. Wieder hatte er ihr den Rücken zugewendet. Diesmal regte er sich nicht.
Hermine wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, es kam ihr endlos vor. Schließlich, als sie gerade beschlossen hatte, doch etwas zu sagen, drehte er sich zu ihr um. „Guten Abend, Sir."
Hatte Lucius bis eben einen kalten, unnachgiebigen und vor allem harten Eindruck gemacht, so wurde dieser von seinem unwiderstehlich sinnlichen Lächeln, das jetzt folgte, gänzlich zerstört. Er streckte ihr seine Hand entgegen und zog sie zum Sofa. Aus dem Nichts tauchten zwei Weingläser auf, eines davon reichte er ihr.
„Ich hab gestern im Tagespropheten gelesen, dass das Ministerium vorhat, die Riesen zu fangen und zu ghettoisieren versuchen wollen", begann Lucius locker und begann damit eine Diskussion, die Hermine ihre Befangenheit nehmen sollte.
Und tatsächlich, sie entspannte sich zunehmend und wirkte zum Schluss unglaublich anziehen, als sie mit, vor Aufregung geröteten Wangen, neben ihm saß und einen Schlachtplan zur Rettung der Riesen entwarf.
„… und wenn das Ministerium dann den Riesen nicht nur die Freiheit schenkt, sondern ihnen auch verspricht, dass sie… Was machen Sie da, Sir?" Lucius ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht gewischt und ihr sanft über die Wange gestreichelt.
„Weißt du eigentlich, dass du unglaublich anziehend bist, wenn du dich für etwas begeisterst? … Komm her." Er zog sie sanft zu sich und nahm ihr Gesicht zwischen die Hände.
Hermine hatte damit gerechnet, dass er sie küssen würde, insgeheim hatte sie es sogar gehofft, doch dieser Kuss war fordern. Sie spürte seinen Hunger. Sie spürte, dass er sich zurück hielt. Sie zog sich leicht zurück und suchte seinen Blick. Hermine lass Verlangen, Sehnsucht, Lust in ihm. Langsam erhob sie ihre Hand und wollte ihm seinerseits eine Strähne hinters Ohr streichen.
Soweit kam sie nicht, er packte sie am Handgelenk und zog sie hoch. Sekunden später hatte sie, nach einem Schlenker aus dem Handgelenk, wieder das weiße Kleid vom Vorabend an. Hart zog er sie an sich und küsste sie erneut. Der Kuss war fordernd. Während des Kusses wurde sie von ihm zurück gedrängt und spürte plötzlich die geschlossene Schlafzimmer Tür im Rücken. Er drängte sie dagegen und fuhr mit seinen Lippen über ihre Wange, ihren Hals bis hinunter zu ihrer Schulter. Seine rechte Hand wanderte zu ihren Brüste und fing an, einen Hügel zu knetete. Mit der anderen Hand hielt er ihre Handgelenke über ihrem Kopf zusammen, so dass sie das Gefühl hatte, ihm ausgeliefert zu sein.
Es erregte sie. Mehr als alles andere erregte sie die Vorstellung, sich diesem Mann hinzugeben, von ihm geküsst und schließlich genommen zu werden.
Hermine drückte ihm ihre Hüften entgegen, eine Geste, die genau das Ausdrückte was sie wollte: Sex. Lange schon hatte sie keinen Mann mehr in sich gefühlt. Nun war sie kurz davor den Mann in sich zu spüren, der sie dam Abend zu vor mit einem Ritual zu der Seinen gemacht hatte. Sie genoss dieses Spiel von Herzen. Sie wollte mehr. Sie hatte Blut geleckt…
Fordernd wanderte Lucius mit seiner Hand zwischen ihre Schenkel und zog, Finger für Finger, ihr Kleid höher, so dass er schließlich mit seinen Fingern die Innenseite ihrer Schenkel entlang fahren konnte. Zielsicher tastete er sich zu dem Zentrum ihrer Lust vor. Er wollte spüren, wie sehr sie ihn begehrte. Und Lucius wurde nicht enttäuscht. Se war wunderbar nass, bereit ihn zu empfangen. Während seine Lippen wieder über ihren Hals streiften, fand ein Finger seinen Weg in sie.
Hermine schrie leise auf vor Erregung. Sie spürte wie sich ihr Unterleib zusammenzog und spreizte ihre Schenkel weiter. Sie wollte ihn, wollte ihn spüren. Sie brauchte ihn. „Bitte", flüsterte sie.
Als ob Lucius nur auf dieses Flehen gewartet hätte, öffnete er die Tür und zerrte sie regelrecht in Richtung Bett. Er gab ihr keine Pause, er griff ihr in den Ausschnitt und riss ihr das Kleid förmlich vom Körper. Hermine wollte etwas sagen, doch sie hatte keine Chance. Lucius umkreiste mit dem Finger, den sie gerade noch in sich gespürt hatte, ihre Lippen und schob ihn ihr dann unnachgiebig in den Mund. Automatisch begann sie an seinem Finger zu saugen, mit der Zunge an seiner Fingerspitze zu spielen, so als wenn sie ….
Der Gedanke war zuviel für den erfahrenen Mann. Viel zu lange hatte er dem Drang, eine Frau zu besitzen, nicht mehr nachgegeben. Er wollte sie – sofort. Also nahm er sie auch – sofort.
Innerhalb weniger Sekunden fand sich Hermine auf dem Bett liegend vor. Lucius war sofort über ihr, mit seinem Knie teilte er ihre Schenkel und legte sich dazwischen. „Komm, meine Schöne, sei bereit für mich", murmelte er.
Ohne dass sie es sich erklären konnte, es geschah vollkommen unbewusst, machte sie sich für ihn bereit. Fordernd öffnete sie einladend ihre Beine und hob ihr Becken an. Sofort war er über ihr und positionierte seine Männlichkeit vor ihrem pulsierenden Eingang. In diesem Augenblick sah er ihr in die Augen, hielt ihren Blick gefangen. Hermine wünschte sich, dass er sie endlich ausfüllen würde, doch er sah sie einfach nur an. „Vergiss nicht, meine schöne Serva, du gehörst mir."
Er stieß sich hart in sie. Hermine schrie auf vor Lust und vor Begehren. Seine Stöße trieben sie immer weiter auf der Spirale der Leidenschaft. Sie schwang empor, immer höher und höher. Sie ließ sich treiben, immer weiter und weiter. Die Spirale nahm kein Ende. Seine Stöße, sein Stöhnen, seine geflüsterten Worte … Es vermengte sich in ihr und trieb sie über die Woge der Lust. Ihr Schoß zog sich zusammen, es würde nicht mehr lange dauern und das Feuerwerk in ihr würde explodieren.
„Komm für mich", flüsterte Lucius heiser. Er wollte ihre Lust sehen, nicht nur spüren, sondern auch sehen. Sie gab ihm was er wollte.
Ihr Orgasmus überrollte Hermine völlig unvorbereitet. Die Intensität erschreckte sie und gleichzeitig wusste sie, dass es nur der Anfang war. Es war der Anfang einer Sucht - wunderbar lustvoll, und zugleich zerstörerisch schnell. Es war ihr egal.
Luc spürte ihren Orgasmus, spürte wie sich ihre Muskeln in ihr zusammenzogen. Ihre unschuldige Art war faszinierend, sie war nicht berechnend, ihre Lust war echt. Sie wollte ihn - und genau in dem Moment dieser Erkenntnis kam auch er. Luc krallte sich in ihre Finger, hielt sich an ihr fest, bevor auch er auf der Welle der Leidenschaft davon schwamm. Mit einem letzten Stoss ergoss er sich in ihr.
Schwer keuchend kamen beide langsam wieder zu Atem. Er lächelte sie schließlich an und küsste sie sanft. Dann sah er ihr in die Augen und sein Blick wurde fordernder. „Die zweite Regel lautet: Knien. Bei unserer nächsten Begrüßung wirst du dich in die Mitte des Raumes begeben und dich dort hinknien. Die erste Regel bleibt natürlich weiter hin bestehen." Hermine wolle protestieren, ihm sagen, dass sie doch nicht einfach vor ihm knien könnte. Doch er legte ihr einen Finger auf die Lippen. „Schhh. ‚Dein Bestreben wird es sein, mir zu dienen und dich in meinem Sinne zu verhalten' ", zitierte er.
Luc rollte sich neben Hermine und zog sie auf sich. Gedankenverloren spielte er mit ihrem Haar. „Wir werden unser Spiel Stück für Stück intensivieren."
Sie kuschelte sich schläfrig an ihn. „Irgendwie habe ich dich immer falsch eingeschätzt".
„Hermine, Hermine, schon wieder ein Fehler. Du solltest ein wenig aufmerksamer sein", tadelte er. „Das Spiel ist neu für dich, darum bin ich ein wenig nachsichtig mit dir. Aber sei gewiss, ich meine Geduld ist endlich, ebenso wie dein Anfängerschutz." Er streichelte ihr langsam über den Handrücken. „Du hast den Regeln zugestimmt, halte dich daran."
„Ja – Sir."
„Braves Mädchen… Am Anfang werde ich dich immer genau einmal hinweisen. Wiederholst du einen Fehler, werde ich Konsequenzen ziehen müssen… Und nun schlaf. Ich werde dich früh genug wecken, damit du unbehelligt in deine Räume zurückkehren kannst."
Die junge Hexe murmelte ein „Ja – Sir" – eher halbherzig. Sie konnte ihre Augen kaum noch offen halten. Herzhaft gähnte sie und räkelte sich ein letztes Mal, bevor sie endgültig ins Land der Träume abdriftete. Ihr letzter Gedanke war: ‚Sein Besitz wurde gezeichnet.'
„Taceto", murmelte Luc. Dann war auch er eingeschlafen.
