Achtung, es wird … erotisch ... lach. Ich weiß nicht, ob ihr verstehen werdet, was in dem folgenden Kapitel passiert. Ich hoffe, ich konnte es rüber bringen. Wirklich. Es wäre schade, wenn ihr euch angewidert wegdreht.


26. Kapitel - Ein Entkommen ist Illusion

Ganz beklommen und bang, läuft sie einfach davon? Bringt sie sich zur Räson?
- Ich kann mich nicht entzieh'n, der Versuchung entflieh'n -

Gefährliches Spiel, Jekyll & Hyde

Drei Mal klopfte sie gegen die Tür, bevor diese aufschwang.

Hermine trat unsicher ein. Sie erblickte Lucius neben dem Spiegel und wollte auf ihn zugehen, als er zur Mitte des Raumes deutete. Genau auf den Punkt, an dem sie sein Zeichen empfangen hatte.

Hermine blieb dort stehen und wartete. Langsam ging er auf sie zu und trat neben sie. Seine Augen wanderten von ihren Schuhen über ihr Kleid, zu ihrer Kehle. Dort verharrten sie einen Augenblick, dann sah er ihr in die Augen. Eine Bewegung später war der Illusionszauber aufgelöst.

Der Blonde griff ihr in den Nacken und zog sie energisch an sich. Er lockerte den Griff nicht, als er sich langsam vorbeugte und ihr über die Unterlippe leckte. Wieder verharrte er. Erneut leckte er ihr über die Lippe und biss ihr dann schließlich sanft hinein. Mit einem Rück schleuderte er sie von sich, direkt auf den Boden.

Mit einer Seelenruhe ging Lucius zu seinem Sessel, setzte sich hinein und hielt wenige Sekunden später ein Whiskeyglas in der rechten Hand. In ruhigen und geübten Bewegungen schwenkte er das Glas langsam hin und her. „Hast du mir was zu sagen?"

„Guten Abend, Sir." Hermine starrte auf den Boden. „Ich wollte mich für mein Fernbleiben entschuldigen."

„Wir wissen beide, dass du nicht … verschlafen hattest. Du warst schlicht und ergreifend bockig wie ein kleines Kind und wolltest mir zeigen, dass du dich nicht herum kommandieren lässt, so wie ich es offensichtlich gewohnt bin?"

Sprachlos sah sie ihn an.

„Ja, ich bin es gewohnt, dass die Menschen mir gehorchen und tun was ich sage. Daher war es eine durchaus amüsante Erfahrung, wie du dich langsam auflehnst und der Meinung bist, mich in die Schranken zu weisen. Komm her."

Hermine wollte aufstehen, doch etwas drückte sie nieder. Je mehr sie sich bemühte, desto mehr wurde sie gen Boden gepresst.

„Ich sagte, komm her." Mit einer, fast gelangweilten, Ruhe sah er auf sie hinab.

„Aber, ich will ja … Sir."

Diesmal war sein Lächeln nachsichtig. Auffordernd blickte er zu dem Platz vor seinen Füßen.

Hermine versuchte erneut aufzustehen. Wieder gelang es ihr nicht. Wohl oder übel kroch sie zu ihm herüber. Schließlich, als sie vor seinen Füssen lag, sah sie ihn wieder an und wollte etwas sagen, doch er bedeutete ihr zu schweigen. „Dies ist dein Platz, nicht wahr?"

Sie nickte. „Ja, Sir."

Seine Augen funkelten. „Wenn ich also demnächst sage, du sollst auf deinen Platz gehen… Was machst du dann?"

„Ich lege mich zu Ihren Füßen, Sir."

Lucius beugte sich zu ihr hinunter. „Braves Mädchen. Ich habe deine Auffassungsgabe schon immer bewundert." Er griff ihr unters Kinn und streichelte ihr über die leicht geöffneten Lippen. „Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich nicht sonderlich begeistert war, als ich hier saß und vergeblich auf dich gewartet habe?"

Die junge Hexe wollte etwas sagen, doch er legte seinen Daumen auf ihre Lippen. „Wie gesagt, ich habe Verständnis dafür, dass du deine Grenzen austesten möchtest, aber ich sage es dir lieber vorher. Ich bin kein sehr geduldiger Mann. Du hast einen Versuch. Ich warne einmal. Nicht mehr und nicht weniger. Hast du das verstanden?"

„Ja, Sir", hauchte sie.

„Wenn dir also demnächst erneut einfallen sollte, mich versetzen zu wollen. Dann tust du das also mit welchem Bewusstsein?"

„Die Konsequenzen dafür tragen zu müssen, Sir."

Ein zufriedenes Lächeln überzog seine Lippen und mit einer geschmeidigen Bewegung setzte er sich zurück in den Sessel. Ein Schnippsen später und ein Buch flog direkt in seine Hand. Er begann zu lesen.

„Sir?"

Er antwortete nicht.

„Bitte, Sir?"

Ein Seufzen. „Ja?"

„Werde ich auch mal gewinnen?"

Einen Moment Stille.

„Wohl kaum."

Hermine überlegte. Sie genoss die Machtkämpfe mit ihm. Sie genoss die Dominanz, das sich-fallen-lassen, das Verantwortung abgeben. Sie lachte leise in sich hinein. Noch ganz genau konnte sie sich daran erinnern, wie er ihr erzählte, was ihn an diesem Spiel faszinierte. Sie lehnte sich zurück an Lucius' Beine und versank in ihrer Erinnerung.

... Sie waren zusammen in die Winkelgasse appariert, um ein paar Besorgungen zu tätigen. Lucius hatte sie zu einem Kaffee eingeladen.
Sie hatten nebeneinander in der Sonne gesessen und dem Treiben auf der Straße zugeguckt. Ab und an hatte Lucius über den einen oder anderen Passanten etwas geäußert, und Hermine entdeckte einen spitzen Humor. „Siehst du den jungen Mann mit dem gelben Umhang, der aussieht wie ein zu groß geratener Kanarienvogel?" Sie hatte genickt. „Dieser Mann hat die unangenehme Angewohnheit schräg zu Pfeifen, während er einen besagten, stillen Ort aufsucht. An einer Familienfeier hatte er ein Rede gehalten. Jeder, der Rang und Namen hatte, war erschienen. Er lobte den Jubilar und hatte letztendlich vergessen, seine Stimme wieder auf Normallautstärke zu stellen. Jeder konnte hören, was er auf dem Lokus pfiff."

Sie hatten an dem Nachmittag viel gelacht.

Irgendwann hatte sie an einem Stückchen Kuchen gesessen und sich getraut ihn zu fragen. „Was meinten Sie mit ‚Ich mag die Macht beim Kampf mit einer Frau, meiner Königin. Ich mag es sie zu besitzen, zu beherrschen, während mein Herz ihr gehört'?"

Lucius versicherte sich, dass niemand in der Nähe war, als er einen Muffliato über sie beide legte und lehnte sich dann zurück. Einen Moment überlegte er, dann sah er in das Schaufenster eines Gegenüberliegenden Geschäfts. „Wir leben heute in einer Zeit, in der keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen gemacht werden. Diese Gleichberechtigung ist das Ergebnis eines Jahrtausendlangen Kampfes der Frauen. Sie dürfen heute wählen, eigene Entscheidungen fällen, Hosen tragen und den Beruf ergreifen, den sie sich erträumen. Du bist in dem Bewusstsein aufgewachsen, ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft zu sein, nicht wahr?"

Hermine nickte.

„Wenn also jemand auf dich zukommen würde und sagt ‚Du bist eine Frau, du hast keine Rechte mehr, du ordnest dich unter, du bist ein Nichts', wie würdest du dann reagieren?"

Sie überlegte. „Ich würde ihm wohl einen Fluch aufjagen und ihn dann weit weg hexen."

Er lächelte. „Und wenn ich dir jetzt sage, dass dies ein Teil des Spieles ist, welches ich gerne mag?"

Sie sah ihn verblüfft an. „Was?"

„Frauen, die zu allem Ja und Amen sagen sind mir ein Gräuel. Sie langweilen mich. Ich mag starke, selbstbewusste Frauen wie dich. Frauen, die sich temporär fallen lassen können. Das, was ich dir eben sagte, ist ein Teil eines Spieles. Die Frau gibt sich für einen Zeitraum auf und lässt sich führen. Sie legt sich in meine Hände und vertraut darauf, dass ich sie führe und schütze. Ich dränge sie zu nichts, was immer sie mir gibt, sie gibt es mir freiwillig." Er hatte kurz gestockt. „Unter dem Dunklen Lord habe ich Frauen Gewalt angetan. Ich schäme mich dafür und ich hoffe, dass du mir glaubst, wenn ich dir sage, es hat mir keine Lust bereitet." Er hatte ihr fest in die Augen gesehen und war kurz zusammengezuckt.

„Es ist ein berauschendes Gefühl, wenn jemand vor einem liegt, die Hände gefesselt, die Augen verbunden, wehrlos und ein grenzenloses Vertrauen spürbar ist. Vermutlich wirst du nicht wissen, wovon ich rede, denn du wirst dieses Spiel nicht kennen, aber wenn du an einem Abgrund stehst, diesen Abgrund siehst, dann hast du Angst hineinzufallen. Aber zugleich ist dort ein Prickeln und die Sehnsucht danach, diesen Abgrund zu besiegen. Du blickst zu deinem Partner und springst. Du verlässt dich darauf, dass er letztendlich deine Hand nimmt und dich festhält. Im Umkehrschluss ist es für den Partner unglaublich zu wissen, dass du springst und innerlich darauf vertraust, dass dein Partner dich hält."

Hermine hatte ihn mit großen Augen angesehen. „Sie finden also nichts daran, der Frau Gewalt anzutun. Sondern Sie lieben das Wissen, es zu können und die Frau vertraut darauf, dass Sie es nicht tun? Das ist doch ekelhaft."

Er hatte leise gelacht. „Das ist nur zum Teil richtig. Es geht nicht um Gewalt, sondern um den Willen. Wenn ich sage ‚Setz dich', und die Frau setzt sich, dann empfinde ich Befriedigung. Wenn die Frau sagt ‚Ich hab eine Lust', und sich mir widersetzt, so dass ich sie dazu bringen kann, dass sie sich hinsetzt, dann empfinde ich Geilheit. Es geht mir nicht darum, ihren Willen zu brechen, es geht mir darum, ihr zu zeigen, dass sie will, was ich sage – und es dann tut." Er nahm einen Schluck Kaffee.

„Es geht mir nicht darum, dem anderen Schmerzen zuzufügen, um des Schmerzens Willen, wobei das sehr nett sein kann, aber lassen wir das. Es geht mir auch nicht darum, dass sich meine Partnerin komplett aufgibt, schließlich will ich ja, dass sie noch eigenständig denkt und fühlt. Es ist ein sexuelles Spiel, dessen Kick sich langsam entwickelt. Gemeinsam Grenzen zu setzen und zu überschreiten…. Darf ich dich fragen, ob du jemals gefesselt wurdest?"

Sie war rot geworden bei dieser Frage und hatte den Kopf geschüttelt.

„Nehmen wir an, du kniest auf dem Bett und ich fessele dich. Du musst mir also Vertrauen, dass ich dir nichts antue, nicht wahr? Du hast keine andere Möglichkeit, du vertraust mir. Wenn ich dir dann zusätzlich noch die Augen verbinde, schärfen sich deine Sinne. Du nimmst alles wesentlich intensiver war. Du lässt dich fallen. Ich habe mit den Fesseln deine Grenze erreicht. Wenn ich dir dann noch zusätzlich die Augen verbinde, überschreite ich sie, jederzeit bereit, dich zu erlösen, wenn du es mir sagst. Aber du tust es nicht, weil du mir zeigen willst, dass du ein starkes Mädchen bist. Weil du mir gegenüber keine Schwäche zeigen willst. Weil du mir nicht eingestehen willst, dass ich ‚gewonnen' habe. Und wenn ich dich dann ficke (Hermine war zusammengezuckt), wirst du dir bewusst, dass du gedanklich einen Ort erreicht hast, der zwischen Himmel und Hölle liegt, zwischen oben und unten, zwischen links und rechts. Und du wirst einen gigantischen Orgasmus haben."

Wieder trank er einen Schluck seines Kaffees bevor er fortfuhr. „Ich habe dir bereits gesagt, dass ich eine Königin möchte. Gleichberechtigt im Alltag, mir im Spiel unterlegen. Ich erziehe mir meine Königin zur Hure in meinem Bett. Im Bett hat sie keine Rechte, im Bett muss sie tun was ich sage. Meinen Befehlen folgen, mich befriedigen. Im Gegenzug dafür halte ich sie, wenn sie fällt. Rette sie, bevor sie sich verletzt. Zeige ihr Grenzen und übertrete sie mit ihr gemeinsam."

Er seufzte. „Wenn du jetzt glaubst, dass sich nur die Frauen fallen lassen können, die auch im wirklichen leben eher das sind, was man im Allgemeinen als ‚graue Maus' bezeichnet, dann irrst du dich. Nur wer wirklich stark ist, kann stellenweise schwach sein."

Er trank gerade einen weiteren Schluck, als Hermine ihm eine weitere Frage stellte. „Also sind Sie so eine Art männliche Domina?"

Er prustete in seinen Kaffee. „Das ist ein Klischee und es geht viel tiefgehender, aber im Prinzip und in seinen Anfängen gesehen, ja." …..

Der Klang einer Kuckucksuhr holte Hermine zurück in die Gegenwart. Sie war verblüfft. Eine Kuckucksuhr in Lucius Malfoys Räumen? Sie stand auf und machte gerade drei Schritte auf die Uhr, die sich wohl in der Küche befand, zu, als er bereits hinter ihr stand und sie mit einem energischen Griff in den Nacken zu Boden drückte. „Habe ich dir gesagt, du sollst aufstehen?" Er sprang zurück und krallte sich mit seinen Händen im Sessel fest.

Hermine sah, dass er einen Inneren Kampf ausfocht.

Lucius biss sich auf die Lippen. Alles in ihm wollte der Frau vor sich zeigen, dass sie… Nein, den Gedanken wagte er nicht zu Ende zu führen. Er atmete tief durch und zählte in Gedanken bis sieben, bevor er wieder auf Hermine herabsah.

Sein Haar hing ihm im Gesicht, seine Augen wirkten starr. Alle Freundlichkeit war aus seinem Gesicht verschwunden.

‚Nimm sie dir.'

‚Nein', fauchte er in Gedanken den Spiegel an.

‚Sie ist bereit für dich. Du willst sie. Nimm sie dir.'

‚Ja, aber nicht so wie du es dir vorstellst.'

‚Ich stell mir gar nichts vor, ich sage dir nur, was du mir in all den Jahren anvertraut hast. Sie liegt vor dir, sie hat dir gegenüber keine Chance. Sie ist wehrlos. Das willst du doch.'

‚Verdammt, NEIN. Ich will, dass sie mich so mag, wie ich bin und nicht das Monster, das ich erschaffen habe, fürchtet.'

Der Spiegel lachte und dieses gehässige Gelächter hallte in Lucius Gedanken wieder, verschaffte ihm Kopfschmerzen. Er sprintete zu einer Anrichte und riss das Schränkchen auf. Hektisch suchte er nach dem passenden Kopfschmerzmittel. Ein dunkles, kleines Fläschchen mit einer bläulichen Flüssigkeit. Da, er fand ein solches Fläschchen. Seine Finger zitterten als er es entkorkte und den gesamten Inhalt auf einmal zu sich nahm.

Ihm wurde schwindelig und er erinnerte sich daran, wie er Severus ansprach und ihn bat ihm ein Kopfschmerzmittel zu geben. Er war ihm in den Keller gefolgt, direkt in den Vorratsschrank. Da war er dicht hinter seinen alten Freund getreten und hatte ihm sanft über den Arm gestreichelt. „Lass das, Luc", hatte Severus harsch gesagt. „Du weißt, ich mag es nicht, wenn du diese Spiele mit mir treibst." Er dagegen hatte nur gelacht. „Nicht doch, mein Freund, wo denkst du hin. Ich wollte …" Severus hatte sich so schnell umgedreht, dass ein paar Fläschchen auf dem Regal umfielen. „Was wolltest du?" Lucius hatte sanft gelächelt. „Ich wollte nur sehen, wie es dir geht." Severus hatte hinter sich gegriffen, ein Fläschchen genommen und ihm hingehalten. „Da, dein Trank und nun geh."

Langsam wurde Lucius' Blick wieder klarer, er lies das leere Fläschchen fallen und wandte sich zu Hermine um. Dass auf dem Etikett „Anti-Agressionstrank – nur wenige Tropfen, zuviel und die Wirkung schlägt um" stand, hatte er nicht mehr gelesen.

Seine Augen waren geweitet, die Sinne geschärft. Er wollte dieses Weib vor ihm endlich so nehmen, wie es ihm wahre Befriedigung verschaffte, er wollte sich nicht mehr zurückhalten. Er wollte nicht länger den guten, lieben und vor allem netten Lucius Malfoy spielen. Es war Zeit aufzuhören und Prioritäten zu setzen.

‚Nimm sie dir, du hast es dir verdient.' Die Stimme des Spiegels klang beschwörend.

Lucius atmete schneller, er riss sich den Umhang vom Leib.

‚Du siehst es in ihren Augen, sie ist bereit für dich…'

Es war wie ein Sog.

‚Mach endlich das, wonach du gierst, mein Engel…'

Er war über ihr und griff ihr in die Haare. Fast schon brutal presste er ihr seine Lippen auf den Mund und zwang seine Zunge in sie. Seine Hand wanderte aus ihren Haaren, über ihre Wange, zu ihrem Hals. Etwas blitzte in seinen Augen auf, als er dort einen Moment verweilte. Dann wanderte er weiter zum Ausschnitt ihres Kleides und zerriss es mit einem Ruck.

Hermine schrie auf, diesen wilden, ungestümen Lucius kannte sie nicht. Sie hätte Angst vor ihm haben müssen, aber seltsamerweise hatte sie keine. Im Gegenteil, es erregte sie. Sie spürte zum ersten Mal das, wovon er gesprochen hatte. Sie fühlte, wie sie an einen Abgrund trat. Es faszinierte sie.

‚Wahnsinn, es ist Wahnsinn', sagte eine Stimme in ihr, doch Hermine beachtete diese Stimme nicht. Sie wollte endlich diesen Abgrund fühlen, von dem er gesprochen hatte. Sie wollte ihre Grenze betreten und sie überschreiten.

Ein letzter Riss, und das Kleid hing ihr in Fetzen vom Leib. Lucius zerrte an ihrem Gürtel, doch Hermine rutschte unter ihm weg und drückte ihn auf den Boden. Lucius war viel zu überrascht, ob der plötzlichen ‚Gegenwehr'.

Hermine nahm sich langsam den Gürtel ab und streifte ihr zerfetztes Kleid runter. Sie beugte sich über ihn und fuhr sich langsam mit der Zunge über die Lippe.

Für einen Augenblick verharrten beide, dann bäumte Lucius sich auf, griff ihr in die Haare und zog sie auf die Knie. Seine Hände griffen nach ihren Schultern und drückten sie nach hinten, gegen eine Wand. Sein Körper schrie danach, sie zu berühren und so presste und rieb er sich an ihr. Dabei küsste er sie, als wenn die Welt kurz vorm Untergang stünde.

„Du hast wunderschöne Titten", raunte er ihr ins Ohr. Sie stöhnte nur und riss ihm sein Hemd auf.

„Na na, nicht so stürmisch", tadelte er sie leicht und fuhr an ihren Oberarmen entlang, über ihre Unterarme, bis er die Handgelenke festhielt und über ihrem Kopf zusammenführte. Mit einer Hand hielt er sie an ihren Handgelenken fest, mit der anderen Hand öffnete er seine Hose und glitt danach mit einem Finger in ihre nasse Spalte. Mit einem hungrigen Blick starrte er sie an. „Was willst du…", forderte er.

Hermine spürte wie sich ihr Unterleib zusammen zog vor Erregung. Sie hatte den Raum um sich herum vergessen, ebenso die Zeit. Was zählte war die Erregung tief in ihr. Die Faszination, die dieser Mann in ihr auslöste und der Abgrund, an dem sie stand. „Bitte…", keuchte sie.

„Bitte, was?" Er teilte ihre Beine mit seinem Knie.

„Ich…" Gierig öffnete sie sich ihm.

„Was willst du?" Er tauchte wieder mit einem Finger in sie ein.

„Ich will…" Hilflos zappelte sie unter seiner Berührung

„Sag es mir." Lucius trieb sie unbarmherzig auf den Abgrund zu, drei Finger versenkte er in ihr.

„Ich will …. IHN!" Sie schrie laut auf, als eine Welle der Erregung sie durchfuhr.

„Ja?" Er zog seine Finger aus ihrer Spalte und positionierte sich. Dann sah er ihr tief in die Augen. „Sag", er leckte ihr über die Lippen, „es", er biss sanft in ihre Lippen, „mir". Er leckte ihr das Blut von den Lippen.

„Schwanz", keuchte sie, „bitte, ich will ihn, Sir", presste sie hervor.

Mit einem Stoss war er in ihr. Hermine schlang ihre Beine um seinen Leib, um ihn noch tiefer aufzunehmen.

Lucius stieß sich immer weiter in sie, immer tiefer, immer schneller. Erbarmungslos peitschte er sie weiter auf der Welle der Lust. Beide fühlten die tiefe, animalische Geilheit in sich, die nur der andere stillen konnte. Gierig fuhren sie sich über die Schweißnassen Leiber und schließlich erlebte Hermine als erstes ein Feuerwerk der Lust. Sie nahm nichts mehr wahr, nur den Abgrund und dass sie fiel. Sie fühlte, wie er sie auffing, kurz bevor sie aufschlagen sollte und sie hochriss.

Mit einem lauten Schrei warf sie ihren Kopf zur Seite, krümmte sich über ihm zusammen. Sie bohrte die Fingernägel in seinen Rücken und presste sich an ihn. Und da kam auch Lucius. Er biss ihr in den Hals, genau in dem Moment, als spürte, wie sie sich zusammenzog und er sich tief in ihr ergoss. Für einen Moment schien die Welt still zu stehen. Ihre Bereitwilligkeit, ihre Geilheit und ihr Vertrauten erschütterten Lucius für einen Moment. Seine Welt geriet für einen Moment aus den Fugen. Nur ein Moment, bevor es wie ein Donnerschlag auf ihn niederfuhr. Es, die Erkenntnis. Die Erkenntnis, sie zu lieben.

Etwas in ihm zerbrach. Er sah den Biss an ihrem Hals, und er schwor sich, sie zu lieben und zu schützen.

‚Auch vor dir selbst, mein Engel?'

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A/N: hat schon der ein oder andere von euch erkannt, worauf ich hinaus will? smile

A/N die zweite: Für alle, die auf Sev warten… keine Sorge, er wird auftauchen, seine Zeit ist nur noch nicht gekommen, um ihm die volle Präsenz zuzugestehen. Erst ist Lucius dran. smile Aber bald gibt es ganz, ganz viel Severus Snape. Und die ein oder andere Erkenntnis für unser Minchen.

A/N die dritte: Da 25 und 26 zusammengehören, wäre dies das längste Kapitel ... 5756 Wörter. Halleluhja, Auf dem PC habe ich 67 Seiten, 52.311 Wörter und 330.111 Zeichen mit Leerzeichen. Butterbier für alle