Kapitel 39 – Überraschungen

Fragen sind nie indiskret – Antworten bisweilen
Oscar Wilde

Nachdenklich war Hermine zu ihren Räumen gegangen. Auch wenn sie, spätestens durch die Beerdigung, sich nun offiziell zu Lucius bekannt hatte, so war ihr noch nie der Gedanke gekommen, mit ihm zusammen Räume zu bewohnen. Lucius selbst hatte mit dem Gedanken gespielt, sich dann aber dagegen entschieden. Noch war es nicht nötig, und sie sahen sich oft genug.

Hermine gönnte sich ein Gläschen Wein, zündete den Kamin an und setzte sich auf ihre Couch. Die Beine zog sie dicht an ihren Körper an und starrte ins Feuer. Ihre Gedanken wanderten zu der Beerdigung. Sie wusste, dass Harry sie niemals verstehen würde. Er war ein wunderbarer Freund, aber wenn er gegen jemanden eine Abneigung gefasst hatte, so hatte dieser jemand kaum eine Chance, mit ihm auszukommen. Ginny war da die Vernünftigere in der Beziehung, doch auch sie ließ sich letztendlich von Harry beeinflussen, um ihn nicht zu verärgern. Und Ron… Ja, Ron war ein spezielles Thema. Hermine seufzte leise. Ihr war klar, dass die Konfrontation mit Ron noch ausstand. Sie konnte sich nicht immer davor drücken, sie wollte es auch nicht. Dennoch machte ihr der Gedanke Angst, schließlich verband Ron und sie sehr viel, und er war ihr wichtig. Aber eher wie ein Bruder. Nur hatte sie das damals nicht erkannt. Sie wollte in ihn verliebt sein…

Sie verlor sich in ihren Gedanken über Ron, kaute alles immer und immer wieder durch, bis sie schließlich keinerlei Zweifel mehr verspürte, dass die Trennung das Richtige sei. Warum fiel es ihr dann trotzdem so schwer, sich Ron zu stellen? War es, weil sie das Gefühl hatte, wenn sie und Ron sich tatsächlich trennten, trennte sie sich gleichzeitig von ihrem alten Leben, ihrer Vergangenheit?

Unweigerlich erinnerte sich Hermine an eine der ersten Begegnungen mit Lucius…

Rückblickanfang

Hermine saß am See. Die Sonne strahlte ihr mitten ins Gesicht und sie genoss die letzten Tage des Sommers. Nun würde langsam der Herbst einkehren und im Anschluss der Winter. Sie liebte Schnee, aber die dunklen Tage machten sie oft depressiv.

Plötzlich schob sich ein Schatten in die Sonne und sie öffnete ein Auge um zu sehen, wer sie bei ihrem Sonnenbad störte. Lucius grinste sie lausbubenhaft an und hielt ihr ein Eis hin.

Hermine lachte. „Oh, Vanille, Erdbeere und Schokolade. Danke."

Ihr Kollege ließ sich neben sie nieder und begann ebenfalls an einem Eis zu lecken.

„Was haben Sie?", fragte Hermine neugierig.

„Schwefelsäure, Morphium und Arsen", antwortete er ernst.

Misstrauisch beäugte Hermine ihn von oben bis unten. „Das ist nicht Ihr ernst?"

Er lachte. „Mokka, Marzipan und Apfel."

Hermine biss sich auf die Lippen, konnte sich dann aber ebenfalls das Lachen nicht verkneifen. „Sie Schelm, Sie wollten mich doch nur mal wieder ärgern."

„Aber natürlich, liebste Kollegin", erwiderte Lucius mit vor Freude blitzenden Augen. „Sie lassen sich so wunderbar ärgern. Es ist eine wahre Freude."

Genüsslich schleckten beide ihr Eis zu Ende und sahen zu, wie die Sonne langsam hinter den Bäumen versank.

„Ich dachte, Sie und Professor Snape seien Freunde", meinte Hermine schließlich in die Stille.

Lucius schwieg. Dann, einige Minuten später, antwortete er ihr. „Uns verbindet mehr als Freundschaft…" Ein kurzer Seitenblick auf seine junge Kollegin ließ ihn noch ein „Nicht, was Sie jetzt denken" hinzufügen.

„Was denke ich denn?", fragte Hermine kokett.

Lucius gab ihr einen Stupser auf die Nasenspitze. „Vermutlich nehmen Sie an, Sev und ich hatten oder haben ein intimes Verhältnis."

„Und… haben Sie?" Sie konnte ihre Neugier nicht weiter verbergen.

Lucius sah wieder über den See und es dauerte lange, bis er antwortete. „Nein." Es war kein langgezogenes nein, es kam nicht wie aus der Pistole geschossen. Es war ein einfaches, schlichtes „nein".

Hermine konnte nicht sagen, ob er sie anlog. „Wirklich nicht?"

Er drehte den Kopf zu ihr und sah sie nachdenklich an. „Severus und ich haben zusammen Sex gehabt, aber nie mit einander geschlafen."

Hermine war völlig verwirrt. „Wie geht das denn?"

Er lachte. „Das, liebste Kollegin, verrate ich Ihnen ein anderes Mal."

„Ist es Ihnen peinlich?", flirtete Hermine.

„Mitnichten."

„Ich glaube, es ist Ihnen peinlich."

„Nein", knurrte Lucius.

„Oh, ich denke schon."

„Sie kleine Hexe", fauchte er gespielt böse.

„Jaaaaaaaaaaaa?"

„Ich dagegen komme langsam zu der Auffassung, was Sie sich nachts, wenn Sie in Ihrem Bett liegen, vorstellen."

Hermine wurde rot. „Und… was glauben Sie?"

Seine Hand schoss vor und griff ihr in den Nacken, unsanft, aber nicht grob zog er sie zu sich, so dass Ihre Gesichter nur ein paar Zentimeter voneinander entfernt waren. „Ich glaube…. Sie stellen sich vor, wie Sie von uns beiden verwöhnt werden… Der eine vorne, der andere hinten, und sie zwischen uns. Sie stellen sich vor, wie es ist, mit einem Engel und einem Teufel das Bett zu teilen. Die verführerische Dominanz zweier mächtiger Magier zu spüren und schließlich von den beiden sündhaft gut aussehenden Männern zu ungeahnten Höhepunkten getrieben zu werden", hauchte er heiser.

Hermine erschrak, dass er den Traum ihrer letzten Nacht so genau getroffen hatte. „Ich … vielleicht sollte ich … gehen… Minerva … sie erwartet mich." Ihr Atem ging Stoßweise.

Lucius ließ sie los. „Und wenn ich Ihnen verspreche, Ihnen nicht näher zu kommen?" Er setzte sich wieder in gebührendem Abstand zu ihr hin.

„Also, gut. Ein wenig kann unsere Direktorin noch warten."

Lucius stand auf und zog Hermine auf die Füße. Dann begann er mit ihr den See zu umrunden.

Nachdem sie eine Weile gelaufen waren, meinte er beiläufig: „Vielleicht sollten Sie wissen, liebste Kollegin, dass sich mein Anstand mit jedem Moment, den ich länger in der Gegenwart einer schönen Frau verbringe, zurückentwickelt und meine Versprechen dann im Grunde obsolet sind."

Hermine sah ihn schräg von der Seite an. „Vielleicht sollte ich in diesem Fall erwähnen, dass ich als Kind von meinen Cousins gelernt habe, wie ich mich gegen böse Jungs verteidigen kann." Auf sein belustigtes Lachen, reagierte sie mit einem Schnauben. „Ich bin mir sicher, dass ich das auf erwachsene Gentlemen ausweiten kann."

Amüsiert nahm er ihre Hand und hob sie zu seinen Lippen. Galant hauchte er einen Kuss auf ihren Handrücken. „Ich bin nicht wirklich ein Gentleman. Das sollten Sie wissen."

Hermine sah ihn verwirrt an. „Aber sie gehören doch dem magischen Hochadel an?"

Lucius grinste vergnügt. „Das eine ist nicht synonym mit dem anderen… Aber Sie wissen nicht viel über den magischen Adel, oder?"

„Ich glaube, ich weiß genug, um mir eine eigene Meinung bilden zu können", fauchte sie.

„Und dennoch, sind Sie aus Ihrer Muggelwelt gekommen, um sich ihren Platz in unserer Gesellschaft zu erstreiten."

„Muggelwelt? Falls sie es noch nicht bemerkt haben sollten, Mylord," sie knickste übertrieben tief), „so hat uns das Ministerium mittlerweile als gleichwertig azeptiert."

„Das muss an dem Tag gewesen sein, als die Eule, die mir den Tagespropheten brachte, von meinem damaligen Aquila Heliaca angegriffen wurde."

Hermine wollte einen bösen Kommentar erwidern, als sie laut aufstöhnte und sich am nächsten Baum festhielt.

„Was ist mit Ihnen?", fragte Lucius besorgt. „Ein Krampf?" Hermine nickte. Sofort trat Lucius zu ihr. „Können Sie für einen Moment meinen Ruf vergessen und sich von mir helfen lassen?" Wieder nickte Hermine, so dass Lucius ihr Bein nahm, sanft über ihren Oberschenkel streichelte und einen Zauberspruch murmelte.

Sekunden später war der Krampf vorbei. Hermine lächelte ihm dankbar zu. „Danke, Lucius, das war sehr freundlich von Ihnen."

Für einen Augenblick sah er ihr tief in die Augen. „Ich bin nicht freundlich, meine Liebe, Ich bin nur kurzweilig galant zu Leuten, die ich auszunutzen gedenke."

Hermine ging auf seinen flirtenden Ton ein. Sie legte ihm eine Hand auf den Arm. „Droht mir denn Gefahr von Ihnen, liebster Lucius?"

Betont eifrig nickte er. „Unbedingt."

Sie lachte und ging zum Schloss zurück. Als er zu ihr aufgeholt hatte (verhältnismäßig schnell), warf sie ihm einen Blick zu und lächelte. „Es ist beeindruckend, wie erstaunlich offen Sie mit Ihren Absichten umgehen."

Seine Antwort bestand aus einem ungenierten Lachen.

Rückblickende

Im Fuchsbau herrschte gedrückte Stimmung. Für die schwangere Ginny war die Anstrengung des heutigen Tages zu viel. Zuerst die Beerdigung ihres Bruders und dann das Gespräch mit ihrem Ehemann und Ron, die sich beide gegenseitig weiter hochschaukelten. Sie hatte gehofft, dass Hermine genug Anstand besäße, wenigstens auf der Beerdigung davon abzusehen, mit dem verhassten Mr. Malfoy Händchen zu halten und der Welt ihre neue Verliebtheit zu demonstrieren. Der Verlust dieser Freundschaft belastete sie. Und das bemerkte auch das Baby. Es trampelte und schien sich in ihrem Bauch kräftig gegen die Trauer, die Ginny empfand, zu wehren.

Harry hatte seine Frau in ihr altes Zimmer gebracht und saß neben ihrem Bett, um ihr die Stirn abzutupfen, und beruhigend auf sie einzureden.

Ron befand sich mit den anderen Familienmitgliedern in der Küche. Niemand sprach etwas. Schließlich wurde ihm die Stille zu viel. Er trat auf Charlie hinzu und fragte ihn leise, ob er Lust hatte, ihn auf einem Spaziergang zu begleiten.

Charlie kannte seinen Bruder gut genug, um zu wissen, dass er reden wollte. Er nickte und gemeinsam gingen sie in den Garten, um von dort durch ein kleines Tor in einen angrenzenden Wald zu gehen. Ein verschlungener Pfad führte zwischen Bäumen und Büschen entlang. Jetzt, wo der Herbst eingezogen war, leuchteten die Blätter in verschiedenen Farben und hier und da segelte das eine oder andere langsam aus dem Geäst und blieb irgendwo am Wegrand liegen.

Charlie wartete ab, bis sein Bruder von selbst zu sprechen anfing. Er konnte sich denken, worum das Thema sich drehen sollte.

Er hatte richtig getippt. Ein paar Minuten später holte Ron tief Luft und wandte sich an seinen zweitältesten Bruder. „Ich wusste das nicht… Ehrlich Mann. Es war ein Schock."

Charlie überlegte nur einen Moment, was Ron meinen könnte. „Du meinst ihren neuen Lover?"

„Ja, das – auch. Aber … damit käme ich wohl klar …. Aber es ist … Malfoy", spuckte er aus.

„Das war wohl für uns alle überraschend… Aber, Ron, ich denke, du liebst Hermine."

„Ja schon, tu ich ja auch. Irgendwie, aber … bei uns klappt es schon länger nicht mehr."

Charlie sah ihn aufmerksam an. „Seit wann?"

Nun druckste Ron rum. „Naja, also … Schon seit ein paar Monaten. Ich habe-" Er führte seinen Satz nicht fort.

„Was hast du?"

„Ach, nichts."

„Komm schon, Ronald Weasley. Wenn, dann alles."

„Naja, ich hab mich vor ein paar Monaten mit einer Kollegin getroffen… Und, naja, da ist halt was passiert."

Charlie zog in alter Snapemanier eine Augenbraue hoch. „Jetzt sag nicht, dass du Hermine betrügst."

„Doch schon. Daher … es überrascht mich halt, dass sie auch…"

Charlie stöhnte entnervt auf. „Nur, damit ich alles richtig verstehe. Du siehst eure Ehe seit Monaten vor dem Aus, schläfst mit einer anderen Frau und spielst Hermine die heile Welt vor. Jetzt hat sie sich anders orientiert und das ist dir auch nicht recht?"

Rons Ohren nahmen einen Hauch rosa an. „Ich weiß, ich hab kein Recht dazu, aber es ist halt ein Scheißgefühl. Aber was ich sagen will, ich glaube. Wir haben viel zu früh geheiratet. Eigentlich passen wir nicht zusammen. Ich will ne Familie, Hermine Karriere. Ich hab meine ZAG's mit Hängen und Würgen geschafft, Hermine dagegen mit Auszeichnung. Mir ist das klar geworden. Und eigentlich wollte ich seit Monaten mit ihr darüber geredet, aber … ich hab halt gedacht, sie liebt mich noch. Ey, Mann, schau mich nicht so an. Es ist ein Scheißgefühl zu erfahren, dass die eigene Frau einen betrügt."

„Aber selbst fremdzugehen ist kein ‚Scheißgefühl'?", fuhr Charlie seinen Bruder an. „Ok, Ronald, es steht mir nicht zu, über deine Ehe zu urteilen, aber ich rate dir dringend, die Fronten zu klären. Ganz eilig. Geh zu Hermine und sag ihr, dass du eine Trennung willst."

Ron druckste Rum. „Eigentlich will ich ja keine Trennung. Ich hab Hermine gerne um mich – aber als Freundin."

„Das könnt ihr auch nach einer Scheidung."

„Ja, aber wie sieht das aus? Wir haben gerade George verloren. Jetzt noch eine Scheidung? Da können wir ja gleich Rita Kimmkorn fragen, ob sie einen Artikel über uns schreiben will", echauffierte sich Ron. „Aber, was mich wirklich aufregt, ist, dass sie ausgerechnet mit Malfoy zusammen ist. Ich meine, wie krank muss man im Kopf sein? Hallo? Er verachtet Schlammblüter, und in seinen Augen ist Hermine eines. Wie kann sie mit dem Feind ins Bett gehen?"

Charlie sah seinen Bruder nachdenklich an. „Naja, das kann ich auch nicht verstehen, aber vielleicht sieht sie in ihm ja was Besonderes? Etwas, dass wir nicht kennen?"

„Seinen Kontostand", schnaubte Ron.

Charlie runzelte die Stirn. „Was willst du eigentlich genau von mir, Ron?"

Ron druckste rum. „Naja, ich meine. Ich will nicht nach Hogwarts. Wenn ich auf Malfoy oder Snape stoße, tick ich aus… Könntest du nicht mal mit Hermine reden?"

Er erntete einen kritischen Blick. „Und worüber sollte ich mit Hermine reden?"

„Naja, dass ich… Also, kannst du sie nicht fragen, wie sie die ganze Sache sieht?

„Du willst mich also vorschicken, weil du selbst nicht genug Holz im Zauberstab hast?"

Ron hob beschwichtigend die Hände. „Hey Mann, ich weiß, es ist nicht die feine Englische, aber du kennst Hermine nicht. Sie kann ein echter Drachen werden. Ich will, dass du ihre Stimmung checkst."

Nun musste Charlie grinsen. „Naja, ich muss sowieso noch nach Hogwarts, da kann ich ja mal bei ihr vorbei gucken."

Nun war es an Ron, überrascht zu sein. „Was willst du in Hogwarts?"

„Ach, Neville hat mich heute nach der Beerdigung gefragt, ob ich ihn begleiten könnte. Er studiert ja Pflanzenkunde und ist gerade dabei, eine Pflanze zu züchten, die als Gegenmittel gegen Drachenfeuer helfen soll. Der Pflanzenanteil macht ihm keine Probleme, aber beim Drachenfeuer braucht er Hilfe. Und da ich sowieso noch zwei Wochen Urlaub habe, hab ich ihm versprochen, in der nächsten Woche mit ihm nach Hogwarts zu gehen."

„Ja, aber kann Neville nicht hierher kommen?"

Charlie grinste. „Mrs. Sprouts Gewächshaus ist aber in Hogwarts, und unsere Bibliothek ist mit der der Schule nicht zu vergleichen."

Nun grinste auch Ron. „Danke, Alter."

Charlie schüttelte verwundert den Kopf. „Wo hast du nur diese schreckliche Sprache gelernt? Als ich in deinem Alter war-"

„Warst du jung und anständig", unterbrach ihn Ron lachend und erntete einen Schubs.

Nachdem sie ihr Gelächter beendet hatten, wurde Ron wieder ernst. „Also, du sprichst mit Hermine, ja?"

Charlie nickte. „Ja, kleiner Quälgeist. Ich werde mit Hermine sprechen. Und du wartest darauf, dass sie sich meldet, ok?"

Ron grinste. „Ok."


Begriffe:

- obsolet: hinfällig, überflüssig
- synonym: gleichbedeutend
- Aquila Heliaca: Kaiseradler

Anmerkung:
Dieses Kapitel ist mir wirklich schwer gefallen. Ich bitte euch inständig, reviewt mir und schreibt eure Meinung. Ich weiß, ihr habt alle einen wütenden Ron erwartet, der sinnbildlich alles kurz und klein schlägt. Aber ich tu mich mit Ron schwer (ich mag ihn halt einfach nicht g). Dennoch habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, und ich stelle mir den Ron als einen Menschen vor, der ruhiger geworden ist, erwachsener. Was haltet ihr davon? Bitte, bitte, seid ehrlich. Mit guter Kritik kann ich umgehen 