Kapitel 40 – Noch ein Leben
Erst wenn dein
letzter Vorhang fällt,
erst dann verliert
die Welt den Mut für dich,
ich wünsch' dir
trotzdem alles Gute, da, wo du jetzt bist.
„Noch ein Leben",
von: Pur
Sie machten sich langsam auf den Rückweg. Beide hingen ihren Gedanken nach.
Charlie durchbrach die Stille als erstes. „Ich bin froh, dass Harry und Ginny so glücklich sind. Es hätte alles anders laufen können…" Wieder schwieg er und hing seinen Gedanken nach. Er selbst hatte seine große Liebe durch einen Todesserangriff verloren. Niemand hatte von der Beziehung gewusst. Es war ihm immer klar gewesen, dass die Weasleys bei Voldemort nicht in hohem Ansehen gestanden hatten. Eine Beziehung zu einer Muggelstämmigen Hexe hätte das Leben von ihr gefährden können. Dadurch hatten sie sich im Geheimen getroffen und geliebt. Er lächelte. Es war eine verzweifelte Liebe gewesen. Atlantis hatte untertauchen müssen, als das Ministerium unter Pius Thicknesse so genannte ‚Schlammblüter' verfolgt hatte. Charlie hatte sie bei Freunden versteckt, auf dem Dachboden. Eine Flucht nach Rumänien war ihm als zu riskant erschienen. Dort hätte das Ministerium zuerst gesucht. Hatte er wissen können, dass sein Freund letztendlich die Nerven verlor und Atlantis an Voldemort verriet? Er hatte es durch den Patronus von dessen Frau erfahren, und bevor er eingreifen konnte, war Atlantis vor seinen Augen gestorben. Gerade noch rechtzeitig hatte er verschwinden können, so dass eine Verbindung zu ihm nicht hatte nachgewiesen werden können. Niemand hatte von Atlantis gewusst, nicht einmal seine Familie.
Charlie kehrte langsam ins Hier und Jetzt zurück und erinnerte sich an den Grund dieses Gesprächs. „Wenn ich dir einen Tipp geben darf-"
Ron unterbrach ihn. „Sag mir jetzt nicht, ich soll mit Malfoy Freundschaft schließen und ihn als neuen, besten Freund betrachtet", fauchte er.
Charlie grinste. „Nein, weder dieses, noch das andere Extreme. Versuche einfach zu respektieren, dass er der neue Mann an Hermines Seite ist und begegne ihm höflich, aber distanziert. Du willst eine Freundschaft zu Hermine, dann mach Kompromisse. Bedränge sie nicht, aber sei für sie da, wenn sie Hilfe braucht."
Ron machte ein Würgegeräusch. „Kennst du einen Zauberspruch, der ihr das Bewusstsein verändert?"
Nun war Charlie überrascht? „Inwiefern?"
„Na, dann könnten wir ihr einimpfen, dass sie Malfoy hasst und wir könnten alle wieder Freunde sein."
„Ronald Weasley, wenn du deinen Unmut über diesen, zugegeben widerwärtigen, Mann nicht für Hermine vergessen kannst, dann kannst du eine Freundschaft zu ihr ebenso vergessen."
Ron knurrte. „Ich weiß. Aber ich mag diesen Todesser nun mal nicht."
„Du sollst ihn ja auch nicht mögen, es reicht, wenn Hermine ihn liebt."
Ron schwieg für lange Zeit. „Meinst du, sie liebt ihn?"
Charlie zuckte mit den Schultern. „Sie sahen auf der Beerdigung sehr vertraut aus, und er hat ihr definitiv Halt gegeben."
„Halt? Wofür denn?"
„Um eure Feindseligkeiten zu ertragen", lachte Charlie leise. „Hast du nicht bemerkt, wie viel Angst sie hatte?"
Ron blieb stehen und sah den zweitältesten Weasleyspross überrascht an. „Woher weißt du das alles?"
Charlie seufzte. „Ich habe beobachtet, Ronald. Ich kenne Hermine nun auch ein bisschen, und ich…" Er geriet ins stocken. „Ich bin älter geworden."
„Mit Sicherheit, du wirst in zwei Monaten 31, Bruderherz", spöttelte Ron.
Sofort verschloss sich Charlies Gesichtsausdruck. „Das meinte ich nicht… Komm, lass uns zurückgehen. Die anderen wundern sich bestimmt schon, wo wir bleiben."
ooOoo
Vier Mal klopfte es an Lucius' Tür. Eine kleine Handbewegung später, und eine silbrig grüne Kugel (den Wahrsagekugeln von Sybill Trelawney nicht unähnlich) tauchte mitten in der Luft auf. Schnell klärte sich der Nebel und zeigte dem mächtigen Zauberer an, wer vor der Tür stand. Ein ehrliches Lächeln stibitzte sich auf seine Lippen und die Tür schwang auf. Hermine trat ein und ging langsam auf Lucius zu. In der Mitte blieb sie stehen und wollte gerade niederknien, als er ihr gebot zu ihm zu kommen.
Lucius klopfte neben sich aufs Sofa und wartete darauf, dass sich seine junge Freundin setzte. Dann schwang er sich so auf die Liegestätte, dass er sie zwischen seine Beine ziehen konnte. Hermine kuschelte sich an den blonden Zauberer und seufzte auf.
Er streichelte ihr in beruhigenden Bewegungen über die Haare. „Schön, dass du gekommen bist, mein Herz."
„Ich wollte nicht allein sein. Irgendwie kommen immer die Erinnerungen an heute wieder."
Lucius nickte. „Ich weiß. Es war eine Belastung für dich heute."
Sie nickte. „Ja, aber du hast mir Kraft gegeben. Dafür danke ich dir." Sie hob ihren Kopf an und lächelte.
Er gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. „'Ich schwöre, dich zu nehmen und zu schützen, zu leiten und zu bewahren, auf dass dir kein Leid zugefügt wird'…. Du erinnerst dich? Das habe ich dir versprochen."
Hermine streifte vorsichtig den linken Ärmel ihrer Bluse hoch und starrte nachdenklich auf das Mal. „Ja, ich erinnere mich."
Lucius lächelte und fasste um Hermine herum, um auch sich den linken Ärmel hochzuschieben. Er legte seinen Arm neben ihrem und betrachtete die beiden Male. Plötzlich lachte er auf. Auf ihren irritierten Blick hin erklärte er sich. „Wenn wir unser beider Unterarme nebeneinander liegen haben, sieht es als wie ‚LMHG'. Meine erste Assoziation war ‚Lass mich heute gewinnen'."
Auch Hermine schmunzelte. Dann drehte sie sich zu ihm und nahm seine Hand. Sie küsste jede Fingerspitze einzeln. „Und? Lässt du mich heute gewinnen?"
Er fuhr ihr sanft über die Wange. „Du gewinnst jeden Tag … mein Herz." Er lachte über seine Wortspielerei, dann gab er ihr einen Kuss auf die Nasenspitze und zog sie wieder an sich.
‚LMHG', dachte er und lächelte wieder.
‚Gefällt es dir, mein Engel?'
Lautlos stöhnte Lucius auf. ‚Was willst du hier?'
‚Dir zeigen, was für ein Narr du bist.'
‚Solltest du mich beleidigen wollen, so sei dir gewiss, dass ich mich nicht beleidigen lasse', fauchte Lucius arrogant in seinen Gedanken.
Der Spiegel lachte. ‚In deiner unendlichen Arroganz glaubst du es wirklich.'
‚Sag, was du zu sagen hast, oder verschwinde aus meinen Gedanken.'
‚Aber, aber, mein kalter Engel. Wer wird denn so grantig sein wollen? Möchtest du nicht wissen, warum ich dich für einen Narr halte?'
‚Nein, das möchte ich nicht.'
Der Spiegel schwieg für einen Moment. ‚Bedauerlich… Aber dann musst du die Konsequenzen tragen.'
Lucius sah auf Hermine hinab, sie war eingeschlafen. Er hob seine Hand, und auch Hermine begann langsam nach oben zu schweben. Gerade hoch genug, damit er aufstehen konnte. Anschließend ließ Lucius sie wieder hinunter.
Zwei weitere Handbewegungen und er hatte ein Glas Whiskey in der Hand. In großen Schlucken leerte er das Glas.
‚Bist du sicher, dass Alkohol die richtige Lösung ist, mein Engel? Sprich mit mir, so wie du es früher getan hast.'
‚Ich habe dir nichts zu sagen.'
‚Aber natürlich', spottete der Spiegel. ‚Der mächtige Lucius braucht sein anderes Ich nicht…'
‚Du hast es erfasst. Also, hättest du jetzt bitte die Güte aus meinen Gedanken zu verschwinden?'
‚Lucius, Lucius, hör zu, was ich dir zu sagen habe.'
‚Gibst du danach endlich Ruhe?'
‚Aber natürlich – für's erste.'
Lucius seufzte und schlenderte betont lässig vor den Spiegel. Desinteressiert sah er hinein und erkannte sein Abbild, das die Arme vor der Brust verschränkt hatte und ihn abwartend spöttisch ansah.
Der blonde Zauberer vollführte eine Armauswärtsbewegung. ‚Nun gut, sprich, du hast meine volle Aufmerksamkeit.'
Fast schon boshaft verzog der Spiegellucius seinen linken Mundwinkel hoch. ‚Ich wollte dir nur etwas zeigen. Etwas, was dich sehr interessieren wird.' Es erntete einen gelangweilten Blick. ‚Aber nun sag mir, was ist mit Her-mi-ne geschehen? Nach dem Servusritual?'
‚Sie ist an mich gebunden.' Lucius unterdrückte ein Gähnen.
Nun frohlockte der Spiegel, fast schien es, als würde es sich die Hände reiben. ‚Und was ist mit Severus?'
Nun war Lucius hellwach. ‚Was soll mit ihm sein? Er kann sich Hermine nicht zärtlich nähern. Kein Kuss, keine Umarmung, nichts…'
‚Bist du sicher, mein Engel?' Die Stimme des Spiegels war hinterlistig, sein Gesichtsausdruck tückisch.
‚Ja… Natürlich", zögerte Lucius. ‚Ich kenne das Ritual. Ich weiß, dass sich die beiden nicht näher kommen können… Es ist … unmöglich.'
Der Spiegellucius legte den Kopf in den Nacken und lachte. Es war ein wahnsinniges Lachen. Der wahre Lucius bekam eine Gänsehaut. ‚Warum lachst du?'
Es dauerte eine Weile, bis es sich wieder beruhigt hatte. ‚Du Narr. Du elender Narr. Ist dir nichts aufgefallen? Sieh mich nicht so grimmig an, mein dummer Engel. LMHG….' Er ließ diese vier Buchstaben im Raum stehen.
‚Ja, und?', schnappte der reale Lucius.
‚LMHG… LMHG… LMHG.' Der Spiegel verfiel in einen Singsang. Seine Stimme wurde höher und lauter. Zum Schluss schrie es. ‚LMHG, du verdammter Idiot. Lucius Malfoy, Hermine Granger………….'
Und da begriff der reale Lucius. Er hatte einen Fehler gemacht, einen unverzeihlichen Fehler. ‚LMHW', flüsterte er heiser. ‚Es hätte LMHW heißen müssen.'
‚JA, du eitler Geck. Das Ritual ist ungültig. Erneut kannst du es nicht durchführen. Sie gehört dir nicht. Sie denkt nur, sie tut es, aber sie gehört dir nicht. In deiner anmaßenden Selbstgefälligkeit hast du einen Fehler gemacht.'
Lucius taumelte benommen zurück. Vor seinem geistigen Auge zogen Bilder her, wie sich Hermine unter Severus räkelte, wie er ihren Körper mit Küssen bedeckte, wie sie beide über ihn lachten….
Das Whiskeyglas flog in hohem Bogen zum Spiegel, zerschellte an der Oberfläche, die auch im Anschluss makellos war.
‚Versager…'
ooOoo
„Ron, Charlie, kommt sofort hier her!" Die Stimme von Mrs. Weasley schalte zu den beiden Weasleysöhnen hinüber. Sie sahen sich an und begannen zu rennen.
Schließlich kamen sie völlig aus der Puste bei der Tür an, die in die Küche führte, und wo Mrs. Weasley schon ungeduldig wartete. Man sah ihr die Trauer an, dass am morgen ihren Sohn begraben musste, und doch hatte sich ein Funkeln in ihre Augen gestohlen. „Nun kommt schon, kommt rein."
„Was ist denn Mum?", fragte Charlie jappsend.
Mrs. Weasley drehte sich zu ihrem älteren Sohn um. „Du musst sofort Sophia suchen. Sie muss umgehend herkommen. Ronnilein, Harry will dich sprechen."
Charlie grinste über beide Ohren, rannte in den Hof und disapparierte.
Ron rannte zur Treppe und stieg eine Etage höher, wo er schon ungeduldig von Harry Potter erwartet wurde…
ooOoo
‚Du weißt, was das heißt, mein Engel?'
Lucius nickte kurz. ‚Hermine muss wieder eine Granger werden.'
‚Ja, mein einfältiger Engel. Hermine muss wieder Granger heißen. Und das wird sie, nach Zaubereigesetz, sobald sie geschieden ist - der Ronald tot.'
Lucius fühlte sich innerlich wie betäubt. Er war sich so sicher gewesen. Nie wieder sollte ihm Severus Snape seine Frau wegnehmen können. Er hatte gedacht, er hätte vorsorgen können. Tausend Gedanken sausten ihm durch den Kopf, einer schlimmer als der Andere. Von Unfall bis hin zum Mord…
‚Ganz ruhig', ermahnte er sich selbst. ‚Denk nach.' Minuten später ging er durch das Bücherregal in das verborgene Zimmer. Dort kramte er in einem schwarzen Kasten aus schwarzlackiertem Mahagoniholz. Schließlich fand er was er suchte. Eine kleine Phiole mit der Aufschrift Concepitio-Trank verschwand in seiner Hand und er eilte zurück zum Sofa, auf dem Hermine lag. Eine Handbewegung später standen zwei Gläser Wein auf dem Tisch. In eins der Gläser wurde dieser Trank untergemischt.
Lucius nahm die Gläser und setzte sich neben die schlafende Hermine. Sanft weckte er sie. „Ich habe uns einen exquisiten Jahrgang ausgesucht, mein Herz." Er hielt ihr das Glas mit dem Trank hin.
Hermine nahm es lächelnd entgegen. „Ich danke dir, Luc. Du hast einen hervorragenden Weingeschmack."
Er lächelte doppeldeutig. „Auch mein Geschmack Frauen betreffend, ist nicht zu verachten."
Hermine knuffte ihn lachend und trank einen großen Schluck Wein. Mit gespielt strenger Miene fragte sie: „Hey, was heißt hier Frauen betreffend. Ich darf doch wohl erwarten, dass es in deinem Leben nur eine Frau gibt?"
„Jetzt, wo du es sagst", erwiderte er ebenso ernst. „Ich sollte dringend meine Mutter besuchen."
Hermine nahm ein Kissen und schlug es ihm gespielt wütend um die Ohren. „Du weißt was ich meine, Lucius Malfoy."
Er lachte und nahm sie in den Arm. „Es gibt nur eine Frau in meinem Leben. Eine atemberaubende Schönheit, eine beeindruckende Persönlichkeit, eine wundervolle Geliebte und eine hingebungsvolle Serva." Er hob sein Weinglas zum Wohle. „Auf dich, mein Leben."
Gerührt trank Hermine ihr Glas in einem Schluck leer. Sie starrte in die eisgrauen Augen ihres Geliebten und leckte sich unbewusst über die Lippen. „Lass mich heut gewinnen, Luc. Bitte."
Er nahm ihr das Weinglas aus der Hand und stellte beide Gläser auf den Tisch. Dann rutschte er auf den Fußboden hinab, so dass er vor ihr kniete. „Verfüge über mich, mein Herz…"
Hermine lächelte sanft, dann reckte sie spielerisch ihr Kinn in die Höhe. „Steh auf, Sklave."
Sofort schoss seine Hand vor und packte sie im Nacken. „Wenn ich dir solch Spielereien erlaube, mein Herz, dann solltest du es besser nicht übertreiben", knurrte er, gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze und glitt zurück auf den Boden.
Hermine war im ersten Moment verunsichert, doch dann hatte sie ihre Zweifel überwunden und glitt auf Lucius, so dass sie auf ihm zum sitzen kam. Sie beugte sich vor und küsste ihn sinnlich. Dabei fuhren ihre Hände an seiner Robe hinauf zu seinem Hals und begannen, jeden Knopf einzeln und langsam zu öffnen.
Ihr Kuss wurde leidenschaftlicher, intensiver. Lucius wollte gerade die Kontrolle übernehmen, als sich Hermine zurückzog. „Aber nicht doch, mein Liebster. Du hast mir versprochen, dass ich heute gewinnen darf."
Lucius knurrte und bereute sein Versprechen schon fast, doch als sie mit ihrer Scham auf seiner Körpermitte hin und her rutschte, konnte er ein Stöhnen nicht mehr zurück halten. Er hob sein Becken und rieb sich ebenso an ihr.
Hermine lächelte sanft, dann setzte sie sich aufrecht hin und zog Lucius mit sich, so dass er sich dem oberen Teil seiner Robe entledigen konnte. Mit ihren Fingernägeln fuhr sie sanft über seine Brust, über seine Hüften, bis hin zu dem Ansatz seines Pos.
„Du bist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, Luc", sagte sie heiser.
Er legte die Arme um sie und küsste sie fast schon mit der Verzweifelung eines Ertrinkenden. „Nichts im Vergleich zu dir, Liebste." Seine Finger streichelten ihr über den Ansatz ihres Dekolleté, glitten dann über die schönen Rundungen ihrer Brüste und verweilten an ihrem Bauch.
Hermine suchte seinen Blick. „Liebe mich, Lucius Malfoy."
„Ich liebe dich, Hermine, ich liebe dich so sehr, dass es wehtut." Er küsste sie und hob sie hoch, um sie in sein Bett zu tragen. „Mehr als mein Leben", murmelte er.
Mit hungriger Leidenschaft suchte Hermine den Knopf, der seine Hose zusammenhielt und, als sie ihn endlich gefunden hatte, öffnete sie ihn rasch und glitt mit ihrer Hand hinein.
Lucius keuchte auf. „Lass es lieber, ich…"
Mit einem Kuss unterbrach sie ihn. „Lass dich fallen, Liebling."
Er ließ sich fallen – zum ersten Mal in seinem Leben.
Hermine wusste nichts von der Macht, die sie über ihn besaß. Sie ahnte nicht im entferntesten, dass sie Lucius Malfoy in diesem Augenblick ein Stück Menschlichkeit zurückgab.
Sie liebten sich leidenschaftlich, zärtlich, nicht weniger ekstatisch, als wenn er sie führte. Es war eine vollkommen neue Erfahrung für beide. Hermine erlebte, wohl als erste Frau überhaupt, wie Lucius sich ihr hingab, mit allem was er besaß – mit Körper, Geist, Seele und vor allem mit seinem Herzen. Und Lucius machte die Erfahrung, dass eine Kontrollabgabe nicht zwangsläufig verletzbar machte, und dass es Menschen gab, die seinen nackten (Seelen-) Zustand nicht ausnutzten, um ihn ein Messer in die Brust zu rammen…
ooOoo
Der heutige Tag war voller Ereignisse. Nachdem am Morgen George Weasley zu Grabe getragen wurde, entstand Stunden später ein neues Leben - darauf wartend, in neun Monaten das Licht der Welt zu erblicken.
Und zeitgleich, als dieses Wunder geschah, ereignete sich in einem schiefen Haus in Ottery St. Catchpole ein weiteres Wunder. Ronald Bilius Weasley starrte gerührt in die Augen seines Patensohnes Pacis Potter.
Begriffe:
- Concepitio-Trank: Concepitio lat. Empfängnis, ein Trank der eine Schwangerschaft garantiert
Anmerkung:
Irgendwie versteh ich nicht, was ihr alle gegen den guten Lucius habt g Ist doch ein charmanter, junger Mann smile Zwei Stimmen für Sevs Tod, der Rest für Lucius'. Unglaublich. Aber ich danke euch für eure Antworten. Es war sehr interessant zu sehen, wen ihr sterben sehen wollt.
Noch gespannter bin ich, was ihr dann zu meinem Ende sagen werdet evil smile
Ich habe dieses Kapitel editiert, weil mir diese kleinen Zusätze als wichtig erschienen ...
Danke:
- sepsis: vielen Dank für dein Review, liebe/r sepsis strahl und auch danke für das Kompliment, wie geschrieben, ich bin unsicher Ron betreffend. Fein, dass er dir gefällt
- Goldie: huhu Goldi. Vielen Dank auch für dein Review freu und willkommen bei Q.e.d. Ebenso auch dir ein Danke für dein Lob. Eben jenes habe ich mir Gedacht. Als eine Freundin sich von ihrem Freund trennte, war die Familie in heller Aufruhr und hatte gewettert, sie dagegen war ruhiger und verständnisvoller… Zu der ganzen FF: Sehr schön, dass du einen Kontrast bemerkt hast. Da will ich u.a. drauf hinaus smile Zu Hermine: Ich hoffe, ich schaffe es noch, ihre „Motive" genauer zu erklären und zwar so, dass jeder es verstehen (wenn auch nicht immer nachvollziehen) kann. Am Anfang hatte ich den Plott zu Q.e.d. fertig und dachte mir „Jo, zehn Kapitel bekommste unter." Nun ja, es sind mehr als zehn geworden. Allein schon die Einleitung hat mehr Kapitel g Sev kommt bald, versprochen… Ich scheue mich nur vor ihm. So viele verdammt gute FF's, eine Meinung ist gefestigt. Hat die meinige noch Platz? Auf das Ende bin ich auch gespannt evilsmile Ok, ich kenne es, aber kommt es bei euch an?
