Kapitel 62 – Verwirrende, erlösende Nachricht

Sich wegwerfen können für einen Augenblick,
Jahre opfern können für das Lächeln einer Frau, das ist Glück

Hermann Hesse

Die nächsten Tage vergingen und Hermine schlief überwiegend. Sie erholte sich langsam von dem Schock, der sie bei dem Anblick ihres Geliebten ereilt hatte und genoss die Ruhe. Madam Pomfrey achtete sorgsam darauf, dass die beiden Kranken nicht gestört wurden.

Auch heute wachte Hermine langsam auf und registrierte langsam, dass sie sich in der Nacht an den Mann neben sich gekuschelt hatte. Tief atmete sie seinen herben, männlichen Duft ein und genoss die Wärme, die sein Körper mittlerweile wieder ausstrahlte. Träge hob sie ein Augenlid und sah den Mann, den sie liebte, ruhig atmend neben sich liegen.

Sie gähnte herzhaft und stützte sich auf ihren Ellenbogen. Lucius' Haut hatte mittlerweile keine blau-rote Färbung mehr, sondern war ungewohnt blass. Die Blasen, die in den ersten Tagen noch zu sehen gewesen waren, hatten sich komplett zurück gebildet und er machte den Eindruck, als konnte er jeden Moment aus einem tiefen Schlaf aufwachen. Zärtlich strich sie ihm eine lange Haarsträhne aus dem Gesicht. „Wann wachst du endlich wieder auf?"

Tränen füllten sich in Hermines Augen. Vier Tage lag er nun schon da und hatte sich nicht ein einziges Mal gerührt. Sie hatte ihn gestreichelt, geküsst, sogar geschlagen, aber er reagierte auf nichts. Im Nachhinein war sie nicht sicher, ob es nicht doch besser gewesen wäre, ihn ins St. Mungos zu bringen.

Sie fuhr ihm mit einem Finger über die Schläfe, die Wange, entlang seines Halses hinab über die Schulter, seinem Oberarm, über die Ellenbeuge, über den Unterarm bis hin zu seinen Fingern. Liebevoll glitt sie über jeden Einzelnen und verschränkte schließlich ihre Finger mit seinen. Aufschluchzend verbarg sie ihr Gesicht an seiner Schulter. „Ich vermisse dich." Stumme Tränen rannten ihr dabei über die Wangen und ihr Körper bebte. „Wo bist du nur?" Seine Hand nicht los lassend, kuschelte sie sich noch enger an ihn und seufzte.

„Seine Seele schützt sich, indem sein Körper in eine Art Tiefschlaf gefallen ist", sagte eine dunkle Stimme und Hermine schreckte hoch. Professor Snape saß, mit einer Decke auf den Knien, in einem Sessel und nippte an einem Becher Tee.

„Aber, wieso?", fragte sie leise.

„Auch einen Tee?" Auf ihr Nicken hin stand er auf und ging in einen Teil des Krankenflügels, den Hermine aufgrund der Wandschirme nicht einsehen konnte. Sie vermutete, dass er den Tee auf Muggelart zubereitete, um noch ein wenig mehr Zeit für seine Antworten zu haben. Seitdem sie einen Waffenstillstand beschlossen hatten, war er mehrmals täglich in den Krankenflügel gekommen und hatte nach ihnen gesehen. Ihr hatte er einen Stärkungstrank gegeben und Lucius etwas, wonach Hermine sich noch nicht zu fragen getraut hatte. Sie befürchtete, den aktuellen … Frieden zu zerstören, wusste sie doch, wie aufbrausend Snape reagieren konnte.

Als er ihr einen Becher reichte, krabbelte sie soweit hoch, dass sie sich mit dem Rücken an die Wand lehnen konnte und nahm das dampfende Behältnis entgegen. „Danke." Er nickte und setzte sich wieder zurück in den Sessel.

„Sie wissen, dass Luc keine besonders schöne Vergangenheit vorweisen kann?", fragte er und Hermine vermutete, dass es eine rhetorische Frage war, dennoch nickte sie und lauschte, als er schließlich fortfuhr. „Er hat in seiner Vergangenheit Dinge erlebt und gesehen, die jeden Menschen irgendwann an den Rand des Wahnsinns getrieben hätten. Ich will nicht verleugnen, dass er bei vielen Dingen selbst … Hand angelegt hatte, aber das schmälert die Bedeutung nicht. Viele Todesser waren zum Schluss stumpf und agierten wie Marionetten, weil sie das Ganze anders nicht mehr ertragen konnten. Lucius dagegen war stark und schon", er suchte nach den passenden Worten, „schon lange vorbereitet worden. Es gibt jemanden, der uns seit unserer Jugend darauf gedrillt hat und dank der wir… wie soll ich sagen… passt besser? Nun, besser mit dem Geschehenen umgehen konnten. Luc hatte da wohl das Nachsehen, da er früher mit Hogwarts fertig gewesen war als ich… Es gab so eine Art Lager, in das wir gesteckt wurden, und wo wir zu kämpfen, als eine Einheit aufzutreten lernten. Sowohl mit Magie als auch auf Muggelart. Wahrscheinlich würden die Muggel ‚Camp' dazu sagen. Wir wurden zum kämpfen erzogen…"

Hermine nickte. „Shiva?", fragte sie leise.

Snape sah sie überrascht an. „Sie wissen von Shiva?"

Wieder nickte sie. „Ja."

„Was hat Luc Ihnen erzählt?"

„Nicht viel, nur dass sie seine Großmutter ist, dass sie seit langem keinen Kontakt mehr haben und", sie zögerte, „dass er vermutet, dass sie hinter dem Tod seiner Mutter steckt."

Jetzt war es an dem Professor zu nicken. Ein nachdenklicher Ausdruck erschien in seinen Augen, während er sie betrachtete. „Es wäre besser, Sie vergessen Shiva…"

„Warum?"

„Je mehr Sie wissen, desto gefährdeter sind Sie."

Hermine schnaubte. „Das kann Ihnen doch wohl egal sein, oder?"

„Ja… Ja, das könnte es wohl", sagte er glatt. „Aber das ist es nicht?"

Verwundert hob sie beide Augenbrauen. „Warum nicht?"

Er lächelte gequält. „Luc ist mein Freund, mein Bruder, Sie sind die Frau, die er liebt. Im Moment ist er außer Gefecht gesetzt und kann nicht auf Sie und Ihr Kind aufpassen. Also werde ich dies zwangsläufig übernehmen müssen und somit habe ich ein Interesse daran, wie es Ihnen geht und auch daran, was Sie wissen und was nicht."

Hermine schwieg für einen Moment verblüfft. „Sie müssen nicht auf mich … aufpassen, ich-"

„Ich weiß, ich weiß", unterbrach er sie brüsk. „Sie sind eine starke Frau und haben schon ganz andere Dinge durchgemacht. Aber wir wissen nicht, was da draußen passiert ist. Und solange wir das nicht wissen, können wir keine Entwarnung geben. Und solange wir keine Entwarnung geben können, werde ich auf Sie aufpassen, ob es Ihnen gefällt oder nicht."

Hermine war von der Heftigkeit seiner Worte verblüfft. Für einen Moment starrte sie ihn an, doch dann fing sie sich wieder. „Professor?"

„Ja?"

„Darf ich Sie etwas fragen?"

„Kann ich Sie daran hindern?"

„Was geben Sie ihm für Tränke? Sie haben gesagt, er darf nicht mit Magie konfrontiert werden…"

Resigniert seufzte er auf. „Das sind auch keine Zaubertränke. Ein … Bekannter von Luc kennt sich in der Muggelmedizin sehr gut aus und war hier…"

„Davon habe ich nichts mitbekommen", warf sie erstaunt ein.

„Sie waren auch am Schlafen… Er hat Luc untersucht und mir gesagt, was zu machen ist."

„Wer?"

„Olivier Yack."

Hermines Augen wurden groß. „Der berühmte Neurologe? Wow." Sie lehnte sich wieder zurück. „Und was hat er gesagt?"

Snape setzte sich bequem hin. „Wie ich schon gesagt habe, Luc hat Dinge erlebt, die den Geist der meisten Menschen zerbrochen hätte. Aber wir waren drauf vorbereitet und konnten … verdrängen."

„Daher sind Sie immer so kalt und abweisend und … unsympathisch", hauchte die junge Hexe.

„Wenn Sie mich nicht andauernd unterbrechen würden, Hermine, könnte ich vielleicht fortfahren?" In seiner Stimme klang Ungeduld mit. „Wir haben gelernt zu verdrängen. In Schubladen zu denken. In jede einzelne Lade haben wir Dinge gepackt, die für uns unerträglich sind. Doch Sie können sich denken, dass der Geist irgendwann ausbricht und die Psyche einfach nicht mehr kann? Früher, zu Zeiten des Dunklen Lords, hatten wir Möglichkeiten uns abzureagieren. Wir galten als besonders aggressiv, doch das waren wir nicht. Wir haben nie gefoltert und getötet, wenn es sich vermeiden ließ. Wir haben die Opfer, wenn es nicht anders ging, erst getötet und dann gequält… Luc ist ein Meister der Illusion, so wie ich einer der Zaubertränke. Zusammen konnten wir den Lord täuschen. Wir-" Er brach ab als er Hermines entsetztes Gesicht sah.

„Nun, Doktor Yack hat mir berichtet, dass Luc' Geist erschöpft ist. Dadurch, dass ich ihm zusätzlich sämtliche Magie abziehen musste, um ihn zu retten, hat er sozusagen eine Art ‚Zwangspause' und sein Geist hat seinen Körper ein einen komatösen Zustand geschickt, um sich selbst zu regenerieren." Wieder überlegte er einen Moment. „Stellen Sie sich eine Helix vor. Jedes Ereignis, jede Tat in Luc' Leben hat ein Molekül aus der Helix gerissen, so dass die Bausteine vereinzelnd herumschweben." Er sah Hermine fragend an. Auf ihr Nicken hin, fuhr er fort: „Stellen Sie sich nun unzählige weitere Helices vor, die zusammen ein Ganzes, Luc' Psyche, ergeben. Ein paar Helices sind zerstört und nur noch fragmentartig vorhanden, die dazugehörigen Bausteine befinden sich irgendwo am Boden. So sieht es aktuell in ihm aus. Können Sie mir folgen?" Hermine nickte wieder.

„Gut. Durch das, was da unten passiert ist, ist Luc' Körper geschwächt und begann zu sterben. Ich habe ihm das Leben gerettet, indem ich ihm seine Magie abgezogen habe. Die Magie hätte zweifelsohne die Helices wieder zusammengefügt, aber aufgrund der Schwere der Verletzung war nicht sicher, ob die Moleküle zum einen an den richtigen Platz gekommen wären, die Folgen wären verheerend gewesen, und zum anderen, ob die Magie nicht … in Panik … zu schnell reagiert hätte, so dass sein Hirn überfordert gewesen wäre und mit einem Hirntod reagiert hätte."

Hermine hob die Hand und Snape hielt inne. Sie dachte über seine Worte nach. „Was Sie mir sagen wollen ist, dass ein Puzzle besser per Hand gelöst wird, da man bei der Magie, wenn man sie unter großem, emotionalen Druck anwendet, Gefahr läuft, zu viel auf einmal zu wollen, so dass die einzelnen Teile kein Ganzes ergeben, sondern eine Zerstörung des schon Bestehenden nach sich ziehen könnten."

Snape dachte nach und nickte dann. „Sehr weit hergeholt, aber ja, so in etwa könnte man es bezeichnen. Also stellen Sie sich vor, die zerstörten Helices und die Bauteile schweben in Luc' Hirn rum. Magie könnte schaden. Also muss die Psyche ‚per Hand' jedes einzelne Molekül in die Hand nehmen und jede einzelne Helix untersuchen, ob das Molekül hineinpasst. Genau das passiert gerade in ihm. Seine Psyche regeneriert sich selbst. Erst wenn sie soweit fertig ist, dass er nicht wahnsinnig werden würde, wird er wieder aufwachen."

„Aber er wird wieder aufwachen?", fragte Hermine besorgt.

Wieder zögerte er. „Ich denke schon. Rein körperlich befindet er sich nicht mehr in Lebensgefahr. Sein Inneres hat seinen Körper sozusagen blockiert", er malte Anführungsstriche in die Luft, als er blockiert sagte, „also in einen komatösen Zustand verfrachtet, damit sie ungestört heilen kann…. Da aber niemand weiß, wie viele Helices zerstört sind, kann auch niemand sagen, wie lange es dauern wird, bis er wieder zu Bewusstsein kommen wird."

Wieder streichelte Hermine dem liegenden Mann über den Kopf, während sie an ihrem Tee nippte. „Sie sagen … zerstört, Professor. Ist es denn sicher, dass diese Helix-"

„Helices."

„Dass diese Helices sich wieder reparieren können?"

Er nickte. „Doktor Yack ist ein sehr erfahrener Arzt, der die Familie Malfoy schon lange kennt und somit auch Lucius seid Kindesbeinen an. Er meinte, dass er es schaffen könnte, wenn wir ihm dabei helfen."

„Wie können wir ihm helfen?"

Snape lächelte. „Indem wir bei ihm sind. Sie haben unbewusst genau das Richtige getan. Er spürt Ihre Nähe. Es wird ihm helfen. Ganz bestimmt."

Hermine lächelte zurück. Dann krabbelte sie zu ihm und hielt ihm die Hand hin. Zögernd ergriff Snape sie. „Danke", sagte die junge Hexe aufrichtig.

Snape sah sie lange an und ließ schließlich ihre Hand los. „Da für nicht, Hermine. Er bedeutet auch mir viel."

Sie nickte und wollte sich gerade wieder an die Wand lehnen, als ihr Blick auf einen Beistelltisch fiel. Sie brach in befreites Gelächter aus. Der Druck, der seit Tagen auf ihr lastete, war erheblich kleiner geworden. Sie wusste, Lucius war noch nicht vollständig aus der Gefahrenzone und es konnte noch viel passieren, aber die Chance, dass er vollständig und ohne Schaden, wieder zurückkommen würde, war gewachsen, erheblich sogar.

Poppy kam angelaufen und erkundigte sich, was denn los sei, doch Snape schickte sie energisch weg. Als er Hermines Blick folgte, konnte auch er sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Auf dem Beistelltisch stapelten sich Genesungskarte um Genesungskarte. Ganz Hogwarts schien um seinen Geschichtslehrer besorgt.

Snape grinste. „Die stammen von den Mädchen." Dann nickte er auf einen Tisch neben Hermine. „Und die von den Jungen." Auf ‚ihrem' Tisch befanden sich zwar nicht ganz so viele wie auf dem Tischchen neben Lucius, aber dennoch war ihr Berg gewaltsam. Hermine grinste. Dann krabbelte sie über Lucius' hinweg und angelte nach ein paar Karten. Sie setzte sich wieder hin, nahm die blasse Hand ihres Geliebten und schlug die erste Karte auf.

Sehr geehrte Professor Malfoy, ich habe von dem schrecklichen Unglück gehört und wünsche Ihnen auf diesem Wege gute Besserung."

Hermine warf Snape einen belustigten Blick zu und griff sich eine Zweite.

Lieber Professor Malfoy, hoffentlich geht es Ihnen bald wieder gut. Professor Binns wurde von Durmstrang abgeordert, um Sie zu vertreten und es ist schnarchlangweilig ohne sie."

Begeistert stürzte sich Hermine auf die dritte Karte und las diese ebenfalls laut vor…

Snape stand auf und verabschiedete sich mit einem knappen Nicken. Dann verließ er mit schnellen Schritten die Krankenstation und scheuchte eine Schar Schülerinnen zurück in ihre Gemeinschaftsräume.

Als Hermine unzählige Karten vorgelesen hatte, nahm sie ihren Zauberstab und ließ die Karten auf ein zweites Tischchen schweben, um nicht durcheinander zu kommen. Sie grinste und kuschelte sich an Lucius' leblosen Körper. Mit geschlossenen Augen erinnerte sie sich an eines ihrer Gespräche

Rückblickanfang

Das Lehrerpärchen tauchte nach einem gemeinsamen, auswärtigen Essen auf dem Apparierplatz vor den Grenzen Hogwarts auf und überwand kichernd die Schutzbarrieren. Sie waren in der Winkelgasse gewesen und Hermine musste wieder an eine junge Frau denken, die bei Malfoys Anblick stehen geblieben und von ihrer Freundin energisch weiter gezogen worden war. „Ich weiß, du magst schöne Männer, aber der is' vergeben", hatte diese gezischt, bevor sie das sprachlose Mädchen in ein Lokal gezogen hatte.

Lucius hatte im ersten Moment verwirrt ausgesehen, als Hermine in Gelächter ausgebrochen war, er hatte diesen Vorfall gar nicht bemerkt gehabt.

Auch jetzt, während sie engumschlungen über die Ländereien wanderte, konnte die junge Hexe ein Kichern nicht unterdrücken.

„Was amüsiert dich, mein Herz?", fragte er sie gutgelaunt.

„Ach, ich musste nur an die beiden Frauen von vorhin denken", grinste sie keck.

Er verdrehte lediglich die Augen.

„Wie ist das eigentlich mit den Schülerinnen?", wollte Hermine irgendwann wissen.

Lucius blieb schockiert stehen. „Was sollte mit denen sein?"

„Sind die auch so?"

Er zuckte mit den Schultern. „Am Anfang kicherten sie schon verhältnismäßig oft, aber als ich ihnen angedroht habe, sie zum Nachsitzen zu Sev zu schicken, war es eigentlich mit dem Gelächter vorbei."

Hermine grinste. „Aber gefallen tut dir das schon, oder?"

Verständnislos sah er sie an. „Was?"

„Na, dass dich deine Schülerinnen anhimmeln."

Erneut war er schockiert stehen geblieben. „Bei Merlin, NEIN… Das sind doch noch Kinder", rief er empört aus.

Keck grinste sie. „Naja, soviel älter bin ich auch nicht."

„Du, mein Herz", antwortete er mit schmeichelnder Stimme, „bist aber keine Siebtklässlerin oder jünger und somit gerade eben noch dem Welpenschutz entflohen."

„Wel-pen-schutz?", kicherte sie vergnügt.

„Natürlich. Deine Kinderschuhe wurden sozusagen in den tiefsten Keller verbannt." Ein unwiderstehliches Lächeln zauberte sich auf seine Lippen, als er sie dicht an sich zog und innig küsste. „Jetzt bist du im untersten Toleranzbereich einer Frau, wo der Mann beginnt, sich geschmeichelt zu fühlen, wenn sie sich für einen in seinem Alter interessiert."

Hermine legte ihm die Arme um den Hals und rieb ihren Körper an seinem. „Soll ich dir mal demonstrieren, wofür ich mich im Speziellen gerade jetzt interessiere?", fragte sie verführerisch.

„Solange du nicht pubertär gackerst und mit einem Schulbuch angelaufen kommst, weil du eine Jahreszahl vergessen hast", murmelte er und küsste sie.

Kokett klimperte sie mit den Wimpern. „Aber Professor, das würde mir nie im Leben einfallen."

Sie lachte, als er sie zum Schloss hoch scheuchte und Minuten später in sein Bett zerrte, um ihr zu demonstrieren, was er unter ‚Geschmeichelt sein' verstand.

Rückblickende


Begriffe:
- Helix: Es gibt in der Chemie Moleküle (‚Bausteine'), eine große Anzahl bezeichnet man als Makromolekül. Wenn sich solche Makromolekühle wie zwei Stränge spiralförmig umschlingen, nennt man das eine Helix.

Anmerkung:
Irgendwelche Fragen? ggg

Danke an:
- sepsis: Lucius wird momentan nicht so schnell aufwachen, smile.
- Goldi: Du bist auch eine kleine Slytherin, oder? lach
Danke euch beiden für euer Review. Freu.