26. Kapitel
Wer bestimmt was falsch ist?
Hermine hatte damit gerechnet, dass Snape das Training noch am gleichen Abend fortsetzen würde, doch er hatte statt dessen dafür gesorgt, dass sie etwas zu Essen bekamen. Nun saß sie ihm gegenüber und spürte mit jedem Bissen, dass ihr Körper eigentlich nach etwas anderem gierte.
Immer wieder warf sie ihm Blicke zu und bemühte sich dennoch ihr Interesse zu verbergen.
Snape selbst schien sie kaum zu beachten. Sie wusste, dass er sich nicht wohl fühlte, wenn er sich beobachtet vorkam...er zeigte es nicht, aber sie konnte es spüren - ob dies einer der Punkte war, von denen er glaubte, dass sie zu tief in ihn blicken konnte?
Schließlich hob er die Tafel mit einem Wink seines Zauberstabes auf, und für einen Moment sah er ihr direkt in die Augen.
"Möchtest du jetzt gehen? Wir werden den Unterricht morgen fortsetzen."
Hermine sah auf die Uhr, ohne die Zeit wirklich wahrzunehmen.
"Nein - ich kann noch bleiben", sagte sie und im selben Moment wurde ihr klar, dass dies die falsche Antwort gewesen war.
Vermutlich hatte er sie, für seine Verhältnisse äußerst höflich darauf hinweisen wollen, dass sie nun seine Räume verlassen sollte.
Doch er sah keineswegs unzufrieden über ihre Antwort aus, stellte sie fest.
"Was möchtest du tun?", fragte er interessiert.
Hermine spürte, wie sie augenblicklich errötete.
'Na super, dumme Kuh - was wird er daraus wohl schließen?', fuhr sie sich in Gedanken wütend an.
Eine seiner Augenbrauen zog sich amüsiert in die Höhe und er fragte: "Ist es etwas, von dem du glaubst, es könne mir nicht gefallen?"
Sie schüttelte vage den Kopf.
Snapes Stimme war samtig, als er sagte: "Du sagtest, dass ich dir damals das Herz gebrochen hätte - ich kann dir nicht versprechen, dass dies nicht noch einmal geschieht. Ich weiß was ich benötige - was ich will...aber ich begreife oftmals nicht, was jemand anderes von mir braucht um...glücklich zu sein. Ich weiß es einfach nicht."
Hermine sah ihm nun direkt in die Augen. "Dann werde ich mir diese Dinge wohl nehmen müssen", erwiderte sie bestimmt.
Ein anerkennendes Lächeln huschte über sein Gesicht: "Das wird wohl das Beste sein", erwiderte er knapp.
Hermine erhob sich langsam und ging um den Tisch herum zu ihm. Er beobachtete sie, blieb jedoch sitzen.
Einen Moment zögerte sie, dann beugte sie sich zu ihm hinunter und ließ ihre Lippen sanft die seinen berühren. Er brauchte keine weitere Einladung, sondern erwiderte ihren Kuss so gierig, dass ihr für einen Moment schwindlig wurde. Er schien ihr Wanken zu spüren und zog sie kurzerhand seitlich auf seinen Schoß.
"Schließe deine Augen", sagte er mit rauer Stimme, die keinen Widerspruch zuließ.
"Öffne sie erst wieder, wenn ich es dir erlaube!"
Sie sah ihn noch einmal kurz an, dann schloss sie die Augen.
Sie spürte, wie er die Knöpfe ihrer Bluse öffnete. Dann hakte er ihren BH auf und streifte ihr beides ab. Hermine wusste, dass ihre Brustwarzen vor Erregung steil aufragten und sie fühlte wie er diese berührte. Sie spürte, wie er sie hart umfasste und ein Keuchen entwich ihr. Er hatte um die eine seine Lippen gepresst, während er die andere zwischen seinen Fingern rieb.
Automatisch lehnte sie sich ein Stück zurück und legte den Kopf in den Nacken.
Seine Zunge spielte mit ihren empfindlichen Nippeln und manchmal saugte er so fest daran, dass sie gleichzeitig ein sehnsuchtsvolles Ziehen durch ihren Unterleib jagen spürte. Plötzlich griff er nach ihrem Haar und zog ihren Kopf noch ein Stück weiter nach hinten, so dass ihre Kehle frei lag. Mit beiden Händen fuhr er an ihrem Hals entlang und ihr wurde zum ersten mal bewusst, dass sie sich hier einem Mann hingab, von dem viele glaubten, er würde nicht zögern eine zarte Kehle zu zerquetschen, wenn man ihm nur die Gelegenheit dazu bot.
Erneut spürte sie seine Zunge von ihrem Mund Besitz ergreifen, als er sie wieder zu sich heraufgezogen hatte und ihr ganzer Körper hob sich ihm entgegen.
Als er gleichzeitig begann ihren Roch hochzuziehen, spürte Hermine wie der Schlag ihres Herzens aus dem Takt geriet.
Sie erhob sich ein wenig, damit er problemlos das störende Kleidungsstück bis zu ihrer Taille hochziehen konnte.
Dann begann er sie zu drehen - instinktiv wollte sie die Augen öffnen.
"Lass deine Augen geschlossen!", forderte er erneut.
Hermine fühlte sich plötzlich befangen. Egal was er vorhatte - es war keine erste Liebesnacht, die man sich im Allgemeinen vorstellte.
Keine Laken, auf denen sie sich gegenseitig erkundeten - keine Blicke, die sie mit ihm tauschen konnte, um zu sehen, dass er sich ihr ebenso hingab, wie sie sich ihm.
Er forderte Gehorsam, den sie ihm eigentlich verwehren müsste - das war der gleiche Mann, der sie eben noch genötigt hatte zu sagen, dass man Frauen wie sie vergewaltigen müsste.
Er spürte ihre Gegenwehr und hielt inne.
"Es steht dir frei zu gehen...doch wenn du bleibst, dann wirst du dich meinen Regeln beugen", sagte er bestimmt.
Hermine verfluchte sich selbst für ihre übermäßige Erregung. Sie konnte spüren wie durchnässt ihr Höschen inzwischen war und war sich bewusst, dass er längst ihren Geruch wahrnahm.
Sie öffnete die Augen und funkelte ihn wütend an.
"Deine Regeln? Und wie lauten die?"
"Schließe deine Augen - fürs erste!"
Hermine zögerte, doch dann schloss sie die Augen erneut, in vollem Bewusstsein, dass sie innerlich kapituliert hatte. Sie wusste nicht, ob sie sich am nächsten Tag noch im Spiegel würde in die Augen sehen können - aber sie konnte jetzt nicht gehen, nicht bevor er ihren gierigen Körper dazu gebracht hatte heftig zu erbeben und sich lustvoll Befreiung zu verschaffen.
Er fuhr damit fort sie zu drehen, so dass sie mit gespreizten Beinen auf ihm zu sitzen kam. Ihr Gesicht war dem seinen zugewandt. Sie wusste, dass er die angespannte Erregung in ihren Zügen lesen konnte, doch sie selbst hatte keinen Einblick wie es um seine Erregung stand.
Als er eine Hand in ihren Slip gleiten ließ, biss sie sich auf die Lippe, um keinen Ton von sich zu geben. Sie wusste, dass er sie beobachtete.
Hermine versuchte sich zu entspannen. Zwei seiner Finger teilten ihre Schamlippen, während er nun auch die andere Hand in ihr Höschen gleiten ließ und ein Finger langsam durch die Nässe bewegte. Hermine spürte wie sie abermals errötete. Sie wusste, dass sie ihm keine Gleichgültigkeit vorspielen konnte - nicht nachdem sie offenkundig so bereit für ihn war.
"Beuge dich zurück", kam seine knappe Anweisung, während er die Beine streckte, damit sie darauf zu liegen kommen konnte.
Sie kam seiner Aufforderung nur sehr langsam nach, weil sie nicht spüren konnte, wann sie wieder Halt finden würde. Schließlich fühlte sie endlich seine Beine unter ihrem Rücken, ihr Kopf ruhte auf seinen Schienbeinen, die Knie presste sie fest an seine Oberschenkel. Hermine spürte seine Hände jetzt seitlich unter ihren Slip fassen. Sie ahnte was er vorhatte und wollte Einwand erheben, doch schon im nächsten Moment hörte sie das Reißen des Stoffes.
Sie schluckte schwer und war sich bewusst, dass er dieses Schlucken deutlich sehen konnte. Immer noch waren ihre Augen geschlossen, aber sie sah im Geiste das Bild vor sich, das sich ihm nun bot.
Sie verfluchte sich abermals, weil es sie erregte, dass er sie so vor sich sah. Das war nicht richtig - sie wusste, dass es nicht richtig war. Sie wusste, dass der Anstand gebot, dass er sich ihr zumindest beim ersten mal nicht so egoistisch nähern durfte.
Aber war es egoistisch von ihm sie so zu betrachten, wenn sie ebenfalls Genuss daraus zog?
"Du denkst zuviel nach!", hörte sie seine raue Stimme und ihr wurde bewusst, dass er sich sehr wohl auch immer noch auf ihr Gesicht konzentrierte.
"Lass dich gehen", fügte er dann sanft an.
Hermine spürte, wie die Kraft in ihren Beinen langsam nachließ. Snape schien es ebenfalls zu fühlen und ließ sie sanft zu Boden gleiten. Für einen Moment lag sie da und wusste nicht was er vorhatte. Sie schloss die Beine, weil sie sich ordinär vorkam.
Kaum hatte sie das getan, spürte sie, wie seine Hände sie wieder auseinander drückten.
"Lass sie so - egal was geschieht!", verlangte er und Hermine spürte erneut Gegenwehr in sich hochsteigen, die jedoch von ihrer eigenen Lust in Schach gehalten wurde.
"Bitte Severus - lass mich meine Augen öffnen", sagte sie mit brüchiger Stimme.
Er ließ einen Moment verstreichen, dann fragte er: "Gefällt es dir, was mit dir geschieht?"
Hermine spürte allein bei diesen Worten, wie ihr Unterleib sich zusammenzog.
Ja, verdammt - es gefiel ihr, dass sie keine Kontrolle hatte - dass sie ihm scheinbar ausgeliefert war - dass er sie so schamlos betrachten konnte.
Sie brachte ein Nicken zu Stande.
Kaum hatte sie ihm diese Bestätigung gegeben, schob er einen Finger zwischen ihr pulsierendes Dreieck. Hermine bäumte sich auf und sein Finger drang tiefer und begann sie rhythmisch zu erkunden.
Sie spürte, dass er es nicht bei diesem einen Finger bewenden ließ und er erhöhte die Intensität seiner Stöße immer mehr. Hermine warf hilflos den Kopf hin und her und sehnte sich danach Erlösung zu finden.
Erst als ihre Muskeln sich pulsierend um seine Finger schlossen, ließ er von ihr ab und sie öffnete nach Abebben des Orgasmus zögerlich die Augen.
Er stand jetzt vor ihr - nach wie vor völlig bekleidet und nur die Nässe an seinen Fingern ließ darauf schließen, dass er es gewesen war, der sie gerade zum Gipfel der Lust geführt hatte. Hermine zog die Beine an und wollte sich aufrappeln, als er ihr einen ermahnenden Blick zuwarf.
"Ich sagte dir, du sollst deine Beine gespreizt lassen, egal was geschieht! Und nun schließe deine Augen wieder!"
Sie konnte kaum glauben, was er da von ihr verlangte. Er hatte doch gesehen, dass sie gerade einen Orgasmus hatte - er hatte es doch gespürt - warum verlangte er jetzt noch von ihr, dass sie sich genauso erregt präsentierte wie zuvor.
Doch sie war ihm wohl in jedem Falle noch etwas schuldig, also tat sie was er verlangte. Widerwillig schloss sie die Augen und öffnete ein Stückchen ihre Beine.
Nur wenige Augenblicke später zogen seine Hände ihre Scham auseinander und sie spürte seine Zunge in ihrem Schoß.
Überrascht sog sie die Luft ein und ein Beben durchlief ihren Körper.
Immer schneller ließ er seine Zunge über den hochempfindlichen Kitzler schnellen und Hermine fühlte, dass sie jetzt jeden seiner Wünsche gewillt war zu erfüllen. Die Lust war so schlagartig zurückgekommen, dass es sie fast zu zerreißen schien.
Er schenkte ihr auch diesmal einen Orgasmus, der länger anhielt als der erste und dessen Abebben keineswegs so endgültig war, wie sie es kannte, wenn sie sich selbst befriedigte. Es war fast so, als verlange ihr Körper noch mehr von den Fertigkeiten Severus Snapes zu erfahren, bevor er endlich befriedigt Ruhe geben würde.
Sie wurde sich selbst fast unheimlich in ihrer Unersättlichkeit, wie sie immer noch mit gespreizten Beinen dalag.
"Steh auf", wies er sie an.
Hermine öffnete die Augen und er half ihr, sich zu erheben.
Ihre Beine waren ungewöhnlich wackelig und sie wusste nicht, ob sie hoffen sollte er ließe nun von ihr ab, oder ob sie es fürchtete.
Er gab ihr einen Wink ihm zu folgen.
Hermine war sich mehr als zuvor bewusst, dass sie keinen Schimmer hatte, was er mit ihr tun würde. Während sie ihm folgte, begann sie ihren Rock wieder richtig anzuziehen. "Zieh ihn aus!", wies er sie an, ohne dass er sich zu ihr herumgedreht hätte. Hermine wusste, dass jede Form von Weigerung lächerlich gewesen wäre, denn was hatte sie nun schon noch vor ihm zu verbergen? Sie zog den Rock herunter und ließ ihn achtlos auf dem Boden liegen, als sie ihm weiter folgte. Sie war nun vollkommen nackt, während er nicht ein einiges Kleidungsstück abgelegt hatte.
Er führte sie in sein Schlafzimmer, in dessen Kamin ein Feuer brannte und den Raum erhellte.
"Noch habe ich nur dir Lust verschafft", sagte er gepresst, "doch wenn ich dich besessen habe, dann bist du mein - überlege dir gut, ob du dies willst. Es steht dir frei nun zu gehen - ich werde dir keinen Vorwurf machen."
Hermine sah ihn irritiert an.
Was könnte noch besitzergreifender sein, als das was er bisher mit ihr getan hatte?
Er hatte scheinbar gewusst, dass der Gedanke, dass er sie so schamlos vor sich liegen sah, sie erregte - warum sonst wies er darauf hin, dass dies bislang nur für sie gewesen war.
Doch dass ihn dies alles ebenfalls erregt hatte, war trotz seiner kompletten Kleidung nur allzu deutlich zu erkennen.
Hermine ließ sich zur Antwort auf sein Bett sinken und spreizte artig die Beine, dann schloss sie die Augen.
"Nein! Diesmal möchte ich, dass du mich ansiehst."
Hermine öffnete die Augen und begriff, dass er ihre Gefühle für ihren eigenen Körper dadurch hatte intensivieren wollen, als er ihr befohlen hatte die Augen zu schließen.
Nun konnte sie zusehen, wie er sich langsam entkleidete.
Er bemühte sich keineswegs, seine Erektion zu verbergen und Hermine genoss den Anblick des steifen Gliedes, das sie kaum erwarten konnte in sich zu spüren.
Doch vorerst wandte er sich erneut ihren Brüsten zu und seine Lippen sogen so heftig an den steifen Brustwarzen, so dass Lust mit Schmerz vermischt wurde. Hermine keuchte auf, aber sie hob ihren Unterleib lustvoll an, was ihm nicht entging.
Erneut sorgte er für den wohligen Schmerz und seine Hand erforschte grob die Nässe zwischen ihren Beinen.
"Oh, bitte Severus", stöhnte Hermine und schob sich ihm unwillkürlich entgegen.
Er ließ jedoch von ihr ab und kniete sich zwischen ihre Beine.
"Ich hätte ahnen müssen, dass eine Frau mit einem unersättlichen Wissensdrang ebenso unersättlich ist, wenn es darum geht die Lust zu schüren", sagte er in neckischem Tonfall.
Hermine versuchte ihn böse anzufunkeln, was er dadurch unterbrach, dass er ihren Unterleib mit beiden Händen anhob und sich über sie beugte, um sein Glied langsam darin zu versenken.
Hermine blieb die Luft weg und nur ein gutturales Geräusch entrang sich ihrer Kehle, als er bis zum Schaft in sie eingedrungen war.
Mit langsamen, tiefen Stößen nahm er sie in Besitz und sah ihr dabei direkt in die Augen.
Hermine glaubte zu Asche zu verglühen unter ihrem eigenen heißen Atem und seinem sie völlig beherrschenden Körper.
Sein Rhythmus wurde schneller und die Stöße immer härter.
Hermine wimmerte und ihr Kopf schlug mal nach rechts, mal nach links.
Er griff mit beiden Händen nach ihren Brustwarzen und rieb sie heftig zwischen seinen Fingern. Der Schmerz ließ Hermine fast wahnsinnig vor Lust werden und sie bäumte sich unter ihm auf, was ihn noch fester in sie presste.
Hermine spürte, dass er nun nur noch ein Ziel kannte. War er eben noch bereit gewesen sie gehen zu lassen wenn sie es wünschte, so würde er sie jetzt unter sich festnageln, bis er seine Gier gestillt hatte. Diese Gewissheit erregte sie ebenfalls so sehr, dass die Spannung innerhalb kürzester Zeit so sehr zunahm, dass auch sie nur noch diese lustvolle Erfüllung wünschte.
Schließlich spürte sie, wie er seinen Samen in ihr ergoss und sie erlebte gleichzeitig die intensiven Wellen eines neuerlichen Orgasmus. Sie lächelte in diesem Moment wohlig, weil sie wusste, dass er gerade seinen Samen in ihr verspritzte. Es bewies ihr, wie viel Macht sie über ihn hatte - trotz all seiner Macht, die er ihr hatte demonstrieren wollen, hatte sie die Macht ihn dazu zu bringen, sich ebenso fallen zu lassen und einen kleinen Moment völlig hilflos zu sein - denn im Taumel des Orgasmus gab es keinen Schutz, keine Fassade - und sie hatte in seinen Augen gesehen, wie sehr er sich danach gesehnt hatte, sich in ihren Armen auf diese Weise ebenfalls fallen zu lassen.
Schweiß hatte sich auf seiner Stirn gebildet und sie sah seine Haut feucht glänzen, als er sich neben sie legte und schwer atmend die Augen schloss.
Hermine drückte sich an ihn und legte ihren Kopf sanft auf seine Brust.
Sein Herz schlug dumpf in schnellem Takt und sie genoss dieses Geräusch in dem Bewusstsein, dass sie es war, die es ausgelöst hatte.
Snape legte einen Arm um sie und sie konnte spüren, wie er sanft ihren Rücken entlang strich.
"Severus", sagte sie leise.
Er öffnete die Augen und sah sie fragend an.
"Wie lange wolltest du das schon mit mir tun?"
Er antwortete ohne zu zögern: "Von dem Moment an als wusste, dass deine Lektüre aus Büchern über Aphrodisiaka besteht. Ein Mann der dich haben kann, sollte keine anderen Hilfsmittel benötigen...und du ebenfalls nicht, wenn man dich richtig behandelt."
"Wenn man mich richtig behandelt? Willst du damit sagen, dass du unser...Liebesspiel auf mich ausgerichtet hast?"
"Hast du etwas dagegen?", fragte er und sah sie ernst an.
Hermine schüttelte vage den Kopf: "Nein, es ist nur...ich hätte es auch anders genossen."
"Wie hättest du es anders genossen?", hakte er nach.
Sie zögerte: "Romantischer - nicht so...exibitionistisch...ohne Zwang."
Ein Lächeln huschte über sein Gesicht.
"Vielleicht hättest du das...aber hätte es dich auch dreimal zum Höhepunkt gebracht?"
Hermine spürte wie ihre Kehle trocken wurde. Sie schluckte krampfhaft und brachte dann ein: "Ich weiß es nicht", zu Stande.
Er schwieg und schloss die Augen wieder, während seine Fingerspitzen sanft über Hermines Pobacken glitten.
"Warum wolltest du "Tanz der Sinne" kaufen?", fragte sie und hoffte ihn damit auf andere Gedanken zu bringen.
Sie spürte, wie sein Körper unter einem Lachen erbebte: "Ich wollte wissen, ob du es kennst. Eigentlich hatte ich erwartet, dass du mich wild beschimpfst, aber dein Erröten war einfach zauberhaft - es ließ Bilder in meinem Kopf entstehen, die ich lange nicht gesehen hatte. Äußerst lebhafte Bilder wie reizvoll es ist, Unschuld in Gier zu verwandeln."
Hermine schlug wütend seine Hand von ihrem Po.
"Bilder, die du lange nicht gesehen hattest? Bilder davon, wie du eine Schülerin verführst?", erwiderte sie scharfzüngig.
Seine Hand griff in ihr Haar und spielte damit, was sie dadurch zu unterbinden versuchte, dass sie es hastig nach hinten strich.
"Du warst keine Schülerin mehr - du hast dich in der Tat fast wie eine benommen, aber dein Körper sprach mit der Stimme einer erwachsenen Frau..."
Eine Strähne hatte sich wieder über ihre Schulter gemogelt und er ließ sie zwischen seinen Fingern hindurchgleiten, während er fortfuhr: "...diese Frau in dir schrie geradezu danach, auf die richtige Art stimuliert zu werden."
Hermine wich seinem Blick aus und wollte sich aufrichten. Er sah zu wie sie nach der Decke griff, um ihren nackten Körper zu verhüllen.
"Ich hatte dich gewarnt", sagte er ernst, "wenn du Nähe dieser Art zwischen uns zulässt, so werde ich deine Begierden erforschen...egal wie verwerflich sie dir selbst erscheinen mögen. Solange ich merke, dass es dich erregt, werde ich deine Grenzen ausloten - vor einigen Wochen schien es dir noch unerträglich, dass ich erfuhr, dass dich ein Buch über luststeigernde Mittel interessierte - heute hast du mir Gelegenheit gegeben dich einen Schritt näher an die Erfüllung deiner verborgenen Wünsche zu führen. Mein Ehrgeiz ist geweckt, Hermine. Ich werde dich bald so gut kennen, dass du unter meinem Händen jeden Wunsch erfüllt bekommst - aber du wirst auch meine Wünsche erfüllen...und dabei werde ich deine Grenzen vielleicht neu festlegen!"
Hermine schluckte hart und hoffte, dass er es nicht bemerkte, doch er fuhr fort und seine Stimme klang bestimmt.
"Ich weiß, dass ich im Unterricht deine Grenzen überschreite und dir damit echten Schmerz zufüge - doch er ist notwendig und es tut mir leid. Aber erwarte nie, dass es mir leid tut, wenn ich dich soweit bringe dich mir sexuell völlig auszuliefern. Für jede Hingabe deinerseits wirst du umgehend Belohnung erfahren - oder eine lustvolle Bestrafung - denn ich bin sicher, dass du auch danach gierst."
Hermine zog die Decke enger um ihren Körper und als er eine Hand nach ihr ausstreckte, wich sie zurück. Sie wollte nicht, dass er sie nun berührte...es wäre schrecklich gewesen wenn er bemerkte, dass seine Worte dafür gesorgt hatten, dass das Kribbeln zwischen ihren Beinen einen neuen Höhepunkt erreicht hatte und sie alle Kraft zusammennehmen musste, um nicht seine unverschämten Worte durch ihre Willigkeit zur Wahrheit zu küren.
tbc
