Böser Mann - ja, okay...wäre trotzdem ratsam, das Chap zu ende zu lesen :) Kira

29. Kapitel

Halt mich fest, aber fass mich dabei nicht an!

Severus hatte ihr die Wahl gelassen, und doch wusste Hermine, dass sie nie wirklich eine Wahl gehabt hatte. Sie würde nicht gehen und ihn einfach zurücklassen.

Ganz leicht nur schüttelte sie den Kopf.

Er sah sie an und begriff.

In diesem Moment begriff auch Hermine erst vollständig und sie atmete tief durch, als er auf sie zutrat.

Er schob ihre Haare zur Seite und umfasste ihren Nacken. Dann begann er sie zu küssen. Immer wieder trafen seine Lippen die zarte Haut an ihrem Hals und kennzeichneten sie als sein Eigentum, während seine Hände ihr den Umhang von den Schultern streiften.

Mit geschickten Fingern öffnete er die Knöpfe ihrer Bluse und die Haken ihres BH's.

Beides landete neben ihnen, als seine Hand sich auch schon zielstrebig unter ihren Rock schob.

Hermine zuckte zurück, als er seine Finger ohne zu zögern in ihr Höschen gleiten ließ.

Er hielt kurz inne, als er die Abwehr bemerkte und sah ihr ernst in die Augen, während er dann ohne weiteres Zögern zwei Finger tief in ihrer Vagina versenkte. Sein überaus eiliges Vorgehen hatte sie irritiert, doch als er sie so erkundete, war ihre Gegenwehr augenblicklich vergessen.

Hermine stieß ein Keuchen aus und hob ein Bein an, um es ihm um die Hüfte zu legen.

Seine Finger bewegten sich in ihr, während er mit der anderen Hand ihr Bein stützte.

Erneut küsste er ihren Hals. Sie erschauerte, als er seine Finger aus ihr gleiten ließ und über ihren Kitzler rieb - eine Zeit lang durfte sie dieses Spiel genießen, doch dann nahmen seine Finger wiederum eine andere Richtung und sie spürte ihren anfänglichen Unglauben in Panik umschlagen.

Als seine Hand von ihrem Damm zwischen ihre Pobacken wanderte, wollte sie das Bein schnell senken, doch er packte ihren Schenkel fester und sein Finger fand zielstrebig das anvisierte Ziel. Hermine schnaubte empört, als er in ihren Anus drang.

Sie versuchte erneut ihr Bein zu senken, indem sie seine Hand lösen wollte. Ihre Fingernägel vergruben sich dabei in seiner Haut. "Severus...bitte..."

Jede ihrer Bewegungen hatte nur dazu geführt, dass er sie noch intensiver erkunden konnte.

"Was willst du?", fragte er, als sie den Blick abwandte. Er hielt ihr Bein immer noch fest und sie spürte, wie sie unter der Bewegung seines Fingers langsam entspannte - doch es war nicht nur dies - als hätte er ein Geheimnis offenbart, das nur er kannte, begann sie zu spüren, welche Lust dieses Eindringen hervorrief. Er schien ebenfalls zu spüren, dass das anfängliche Unbehagen einer stetig ansteigenden Erregung wich und seine Stimme klang rau, als er abermals fragte: "Was willst du, Hermine?"

Sie wich seinem Blick immer noch aus.

"Das...das ist nicht richtig", brachte sie mühsam hervor.

"Fühlt es sich denn so falsch an?", erwiderte er und schien jedes Zeichen ihrer Erregung in sich aufzusaugen.

Hermine antwortete nicht. Sie fühlte wie die Nässe zwischen ihren Beinen zunahm, während er sie auf diese ungehörige Art erkundete.

Schließlich zog er seinen Finger aus ihrer hintern Öffnung und ließ ihr Bein zu Boden sinken. Hermine spürte das Kribbeln in ihrem eingeschlafenen Fuß. Vorsichtig trat sie auf, knickte jedoch sofort ein. Er stützte sie und erst jetzt bemerkte sie die roten Striemen, die sie mit ihren Fingernägeln auf seiner Hand hinterlassen hatte, als sie ihr Bein aus seinem Griff hatte befreien wollen.

Einen Moment stand sie so da und fühlte eine seltsame Mischung aus Erleichterung und Verlust, dass er von ihr abgelassen hatte.

Während sie allmählich wieder den Boden unter dem erwachenden Fuß spüren konnte, fragte sie mit immer noch abgewandtem Blick: "Warum hast du das getan?"

Er ließ ein leises Lachen hören, bevor er ernst erklärte: "Weil ich dich vorbereiten wollte. Ich denke, dies dürfte dir neu sein - das Gefühl von Lust und Schmerz liegt hier nah beieinander - und es wird wesentlich intensiver werden, wenn ich dich jetzt auf diese Weise nehme."

Hermine wich vor ihm zurück: "Nein. Ich möchte das nicht - nicht so!"

Er zog sie an sich und küsste sie, um sie zum Schweigen zu bringen. Dann drehte er sie in seinen Händen und dirigierte sie zum Tisch.

"Severus - nein!"

Sie spürte wie er ihren Rock hochzog und das Höschen soweit hinunterschob, dass ihr nichts übrig blieb, als hinauszusteigen, wenn es nicht wie eine Fußfessel um ihre Knöchel geschlungen sein sollte.

Als er sie auf die Tischplatte drückte, jagte nur ein einziger Gedanke durch ihren Kopf: "Ich hätte gehen sollen - verdammt, ich hätte gehen sollen, bevor es zu spät ist!

"Spreiz deine Beine", befahl er knapp.

Hermine tat es nur zögerlich. Ihr Verstand schrie ihr zu, dass sie ihn auf der Stelle auffordern musste sie gehen zu lassen, doch da war noch etwas anderes in ihr - etwas, von dem sie lange gespürt hatte, dass es da war. Diese devote Seite brach sich hier und jetzt Bahn - Severus hatte es gewusst, er kannte diese Seite und spielte mit ihr.

Sie konnte hören, wie er sich entkleidete und gleichzeitig schaffte er es, immer eine Hand an ihrem Rücken zu haben, um sie in dieser Position zu halten. Dann fühlte Hermine wie er hinter sie trat.

In Erwartung des Schmerzes hielt sie die Luft an, doch überrascht spürte sie, wie er sich in ihrer feuchten Vagina versenkte. Immer noch wagte sie kaum zu atmen, als er das Tempo steigerte. Er schien ihre Furcht zu spüren und als er sich aus ihr zurückzog, glaubte sie, dass er nur auf diesen Höhepunkt ihrer Angst gewartet hatte, um sie nun auf die Art zu nehmen, die er ihr angekündigt hatte.

"Dreh dich zu mir um", sagte er jedoch plötzlich.

Sie schüttelte den Kopf. So schrecklich dieses Warten auch war - er sollte nicht zuvor noch die Angst in ihren Augen sehen.

Hermine wollte sich wehren, als sie spürte wie er sie herumdrehte.

Erst als er sie ansehen konnte, begann er zu sprechen: "Du hast 'nein' gesagt, also werde ich es nicht tun. Das erste 'nein' reichte übrigens schon. Entspann dich nun wieder!"

Endlich kam das Gefühl der Wut zurück. Es kämpfte sich durch die Furcht und die eindeutig unangenehme Erregung, die er ihn ihr heraufbeschworen hatte.

"Du hast mich in dem Glauben gelassen, du würdest dies gegen meinen Willen tun! Warum, warum wolltest du mir Angst machen?"

Er seufzte und sie stellte erstaunt fest, dass es gequält klang. "Ich sagte es dir eben - ich bin kein netter Mann, Hermine."

"Nein, das bist du nicht!", spie sie ihm entgegen, "es war ein Fehler zu bleiben. Es war ein Fehler, dass ich mich dir jemals hingab."

Er nickte bedächtig.

"Bevor du gehst", begann er ruhig, "darf ich dir noch eine Frage stellen und um eine ehrliche Antwort bitten?"

Für einen kurzen Moment gedachte sie diese Bitte abzulehnen, doch schließlich nickte sie.

"Wie sehr bereust du diese Fehler?"

Sie wurde sich plötzlich bewusst, dass sie wie ein nackter Racheengel vor ihm stand. Ein Racheengel mit feuchtem Schoß und aufragenden Brustwarzen.

"Sehr!", versuchte sie ihr Unbehagen herauszuschreien.

"In Ordnung - dann geh", sagte er ernst.

Sie blieb wo sie war und ihre Stimme klang leise, als sie erwiderte: "Aber nicht so sehr, dass ich diese Fehler nicht erneut begehen würde...du hast mir Angst gemacht, du elender Bastard! Das muss aufhören!"

Er nickte knapp. Hermine war sich darüber klar, dass es nun nur noch zwei Wege gab. Sie konnte gehen und ihn dafür bestrafen, dass er zu weit gegangen war - oder sie konnte ihm eine neue Chance geben und sich selbst eingestehen, dass sie diese Angst vor ihm ein Stück weit genossen hatte. Ihre Miene blieb dennoch unnachgiebig, als sie jetzt zu ihm ging. Er sah überrascht aus, doch seine Hand schob sich erneut zwischen ihre Schenkel, als hätte er keine andere Reaktion erwartet. Sie ließ zu, dass er spürte, wie erregt sie trotz dieses Zwischenfalls war. Schließlich ließ sie den Kopf nach hinten sinken, als er sie auf die Tischplatte hob und mit den Händen ihre Knie auseinander drückte.

Während er sich in ihrer heißen Scham versenkte, flüsterte er ihr zu: "Deine Wut macht dich unwiderstehlich, weißt du das eigentlich?" Während er sich immer wieder tief in sie brachte, fügte er keuchend hinzu: "Deine Wut, die doch letztendlich immer nur aus Angst heraus entsteht...und wenn sich beides auflöst in völliger Hingabe und dem Taumel der Lust...dann erst habe ich mein Ziel erreicht."

Hermine wehrte sich nicht gegen das was er sagte. Jeden Widerspruch hätte er sofort als Lüge durchschaut, denn jeder Stoß und jedes Wort von ihm hatte sie ein Stück näher an den Höhepunkt gebracht. Hermine war sich in diesem Moment über eine grundlegende Erkenntnis vollkommen klar - er führte sie mit voller Absicht von Angst zu Lust und von Tal zu Gipfel. Sie wusste, dass dieser Weg zu extrem für die meisten Menschen wäre...aber sie war nie wie die meisten Menschen gewesen und Severus ohnehin nicht.

Kurz bevor sie den Höhepunkt erreichte, kam ihr ein Gedanke. Das nächste mal würde Severus sie nicht mehr auf eine solche Art in Panik versetzen können, denn egal wie dominant er ihr gegenüber auch auftrat - er hatte soeben klar Stellung bezogen, dass er nicht gegen ein 'nein' von ihr agieren würde. Doch jede andere Aussage ihrerseits, die sich nicht auf ein klares 'nein' beschränkte, würde er ignorieren. Sie spürte wie ihre Erregung stieg, als sie darüber nachdachte, was sie bislang nur in ihrer Phantasie für möglich gehalten hatte.

Seine Gedanken schienen eindeutig in die gleiche Richtung zu gehen und in dem Moment, als er sich in ihr ergoss, vibrierte ihr Schoß ebenfalls in den wohligen Wellen, die jeden letzten Gedanken von Schamgefühl aus ihrem Geist verbannten.

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"Du wurdest gestern von Voldemort gerufen, nicht wahr?", fragte Hermine während sie ihre Bluse zuknöpfte.

Severus nickte und schien nicht gewillt noch mehr zu sagen, statt dessen murmelte er: "Ich gehe duschen. Wenn ich zurück bin, beginnen wir mit dem Unterricht."

"Nein", brachte sie erschrocken hervor.

Er blieb stehen und funkelte sie belustigt an: "In dieser Sache zählt dein 'nein' nicht, Hermine. Es sei denn, du willst aussteigen. Glaube mir, wenn ich dir sage, dass wir schnell dafür sorgen müssen, dass du möglichst unangreifbar für unsere Feinde wirst", damit verschwand er im Badezimmer.

Hermine sah sich seufzend um. Ihr Blick wanderte zum dunklen Teil des Raumes, von dem sie wusste, dass dort das Bild hing.

Hermine wusste, dass sie ihre Aufgaben noch nicht zu Severus Zufriedenheit erfüllt hatte, aber sie hasste dieses Bild und wollte es am liebsten kein einziges Mal in ihrem Leben mehr sehen.

Doch wenn Severus sie nun unterrichten wollte, so kam sie wohl kaum darum herum.

Außer sie würde es vernichten. Augenblicklich verwarf sie diesen Gedanken wieder. Sie wusste, dass Severus eine Verbindung zu diesem Bild fühlte. Sie wollte lieber nicht austesten, was geschah, wenn sie es zerstörte.

Hermine überlegte zum ersten mal ernsthaft, ob sie ihre Mission aufgeben sollte.

Was hatte sie bisher geleistet? Sie hatte dafür gesorgt, dass Peter Deeping ein schnelles Ende fand - doch dies war nicht ihr Verdienst - es war Severus'. Und mit dieser Tat hatte er sich selbst in Gefahr gebracht vom Lord überführt zu werden.

Er hatte es getan, um den Orden zu schützen, den sie leichtsinnig in Gefahr gebracht hatte. Er hatte jedoch nicht nur den Orden geschützt - er hatte auch sie geschützt, vor einem Menschen wie Peter Deeping.

Und dennoch erregte es auch ihn, wenn er ihr Angst einjagte und sie daraufhin mit Wut reagierte.

Ihre Grenze, von der Severus gesprochen hatte, hatte er wirklich heute ein Stückchen weiter gesteckt - und sie ahnte, dass er sie im Laufe der Zeit noch um ein ganzes Stück verschieben würde - doch er würde sie tatsächlich nicht überschreiten, dies hatte er heute bewiesen.

Auf eine skurrile Art vertraute sie diesem Mann, der sie stets warnte, bevor er sie aufs neue schockierte und...erregte.

War sie ihm hörig?

Er hatte sie fest in der Hand und sie ließ es zu - also war sie ihm wohl hörig.

In diese Gedanken war sie verstrickt, als er zurückkehrte.

Seine Haare waren noch feucht und er schloss gerade die Knöpfe eines weißen Hemdes.

Hermine spürte erneut wie ihr Unterleib bei seinem Anblick in Aufruhr geriet.

Ein schneller Blick auf den Schritt seiner schwarzen Hose zeigte ihr, dass sie wohl diesmal allein mit ihrer Erregung dastand.

Überhaupt war es nicht richtig, dass sie schon wieder bereit war, sich ihm hinzugeben.

'Hörig! Du bist ihm hörig! Du bist eine willenlose, hörige...'

"Alles in Ordnung?", fiel er ihrer inneren Stimme ins Wort.

"Ja - alles in Ordnung", wiederholte sie schwach.

Er schien nicht zufrieden.

Hermines Stimme klang aufgesetzt: "Du wolltest das Training fortsetzen - fangen wir an?"

Seine Augen erforschten die ihren und schließlich griff er nach ihrer Hand.

"Nein, wir fangen nicht an. Ich möchte mit dir reden."

Sie schluckte sichtbar und wich seinem Blick aus.

"Worüber?"

"Über das was zwischen uns geschehen ist."

Hermine schüttelte stumm den Kopf und entzog ihm ihre Hand.

"Es gibt nichts zu reden. Ich weiß nicht was ich sagen soll."

Er schenkte ihr eines seiner seltenen Lächeln und seine Stimme klang sanft, als er sagte: "Du glaubst, es sei nicht richtig."

"Wie könnte es richtig sein? Du findest Gefallen daran mich zu demütigen - wie könnte dies richtig sein?", wiederholte sie aufgebracht.

Seine Stimme blieb ruhig: "Nein, ich möchte dich nicht demütigen und dies weißt du auch. Was ich möchte ist, dich auf die Art zu beherrschen, die du genießen kannst - doch wenn du mir sagst, dass du dies ablehnst, so kann es hier und jetzt enden. Vielleicht wäre es jedoch besser, wenn du mit deiner Antwort wartest und dir Zeit lässt. Denn ich weiß, dass du es genießt - aber du verurteilst dich selbst dafür. Glaube mir, dass ich dich niemals verletzen werde."

Hermine wich einen Schritt zurück. "Du hast mir Angst machen wollen", griff sie ihre Worte von vorher wieder auf.

Er nickte bedächtig: "Es war ein Fehler, dich ernsthaft in dem Glauben zu lassen, ich würde deinen Widerspruch ignorieren - du kennst mich noch nicht gut genug - nicht auf diesem Gebiet. Aber ich bin mir sicher, dass du nur von einigen Dingen noch nicht weißt, dass du sie möchtest."

Hermine ignorierte seinen letzten Satz, der sich jedoch in ihrem Kopf manifestiert hatte, und den sie später auf den Wahrheitsgehalt hin prüfen würde.

"Erzähl mir von dem Treffen gestern!", forderte sie plötzlich.

Snapes Gesicht wirkte einen Moment überrascht über den Themenwechsel, dann wandelte es sich vom Ausdruck der Ungläubigkeit zu Undurchdringlichkeit.

"Du musst diese Dinge nicht hören", erwiderte er knapp.

"Doch - das muss ich", sagte Hermine bestimmt.

"Warum willst du dir das antun?"

"Weil ich dich dann besser verstehen kann", sagte sie und sah ihm fest in die Augen.

Er seufzte leise, doch dann wies er mit der Hand auf die Couch und begann zu erzählen.

tbc