Sommer 2016 - New Orleans

Scott's Sicht:

Schweißgebadet erwachte ich aus dem Traum aus dem ich schon seit 142 Jahren jede Nacht erwachte. Seit Aubrey 's verschwinden träumte ich jede Nacht von dem Tag an dem sie verschwunden war, immer und immer wieder. Und genauso sehr schmerzte es mich jede Nacht auf's neue. Ich hatte ganz New Orleans immer wieder durchgekämmt und auf den Kopf gestellt. Doch ich konnte weder sie noch ihre Leiche finden. Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen und grub meine Fingerspitzen in meinen Haaransatz. Ich hatte sie nicht beschützt, wie konnte ich nur so dumm gewesen sein und mein Glück, unser Glück, über ihre Sicherheit zu stellen. Meine Sinne waren durch das Glück unserer Verlobung geblendet worden und das hatte mich um sie gebracht. Ich ballte meine Hände zu Fäusten und began vor Zorn zu beben. Ich hasste mich jeden Tag etwas mehr dafür, sie verloren zu haben. Langsam stand ich auf und ging zur Balkontür hinüber. Es war noch früher abend und die Straßen begannen sich langsam zu füllen. Ich sah auf die durcheinander laufenden Menschen die Touristen und seufzte. New Orleans erwachte und viele junge Leute waren unterwegs um den letzten freien Tag bevor die Highschool oder das Collage wieder losgingen. Ich lehnte mich an das Geländer meines Balkon und sah nach unten auf die Straßen. Die warme Luft reicherte sich mit dem Geruch von Alkohol an und meine Sinne schärften sich. So eine Nacht zog die Kreaturen der Dunkelheit nur so an, besonders Vampire liebten solche Nächte. Es war leicht für sie ihre Opfer unter den Betrunkenen zu finden. Unter meinem Balkon sammelte sich ein Gruppe von Highschool Schülern an und ich starrte auf sie hinunter. Es waren 6 Jungen und vier Mädchen. Von zwei von Ihnen ging eine starke Energie aus. Es schienen ein Worlock und eine Hexe unter ihnen zu sein. So etwas war in New Orleans selten geworden, doch immer noch nicht unmöglich. Eines der Mädchen sah zu mir herauf und runzelte die Stirn. Sie stieß den Jungen neben sich an und nickte leicht und kaum merklich in meinen Richtung. Ich spitzte meine Ohren und hörte ihn,Dämonenjäger?", flüstern und sie nickte. Ich drehte ihnen den Rücken zu als ich plötzlich noch eine weitere Energie wahrnahm. Ganz schwach und kaum zu spüren und für mich nicht zuordbar. Sie näherte sich meinem Balkon und dann durchfuhr es mich wie ein Schlag, als ich es hörte. Ein Lachen, dass ich seit über 140 Jahre nicht mehr gehört hatte. Aubrey 's Lachen!