A/N: So, das wäre also der zweite Einschub, den ich vorher angekündigt habe. Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen.
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Zwischenkapitel 02 – Eine Mail
Hallo Süßer!
Es tut mir
echt wahnsinnig leid, dass ich jetzt nicht vor dir stehen und
persönlich mit dir sprechen kann. Glaub mir, hätte es eine
Möglichkeit gegeben, wäre ich zu dir gekommen. Aber unter den
gegebenen Umständen war es leider absolut unmöglich.
Ich sollte
dir wohl erzählen, dass ich letzte Nacht in einer dunklen, dunklen
Gasse über Mick St. John gestolpert bin. Leider hat er mich dabei
beobachtet, wie ich einen Vampir gemeuchelt habe, der kurz zuvor eine
junge Frau fast komplett ausgesaugt hat.
Mick hat mich und Dorian
zu Josef Kostan gebracht! Blöd nur, dass ich direkt vor der Haustür
bewusstlos zusammengebrochen bin. Als ich wieder aufgewacht bin, hat
Kostan gerade versucht, mich anzuzapfen.
Keine Sorge, ich konnte
es gerade noch verhindern, aber Dorian hat danach zur allgemeinen
Erheiterung beigetragen, als er den dämlichen Blutsauger umgeworfen
und am Boden festgenagelt hat.
Na ja, irgendwann haben sie dann
gemeinschaftlich versucht, mich über alles mögliche auszuquetschen.
Ich sage dazu nur, dass ich ihnen nicht gesagt habe, was sie nicht
selbst hätten herausfinden können.
Josef hat mir jedoch keine
Wahl gelassen. Er hat verfügt (!!!), dass ich bei Mick übernachte.
Ich hatte also keine andere Wahl, als mich den gegebenen Umständen
zu fügen.
Mick ist auf seine individuelle Art ein wirklich netter
Kerl. (Ich persönlich würde nichts mit ihm anfangen wollen, aber
jeder so, wie er meint!!!) Er hat wirklich alles getan, um meinen
Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Es war ihm sogar
ausgesprochen peinlich, als ich ihm mein Verhältnis zu Blut erklärt
habe, nachdem er mir kurz zuvor eine Konserve angeboten hatte. Er hat
Beth Turner angerufen, damit ich mittags was ordentliches zu essen
bekomme. Irgendwie total süß!
Allerdings hat er mich heute
morgen ziemlich unsanft geweckt. Weil Beth kurze Zeit später mit dem
Essen kam und Mick noch einige Dinge zu erledigen hatte. Beth war
also gleichzeitig so was wie eine Aufsichtsperson. Ich kam mir vor
wie im Kindergarten!!!
Jedenfalls hab ich dann erst mit ihr und
später auch mit Mick über die Spannung gesprochen, die zwischen den
beiden besteht, aber der Junge hat total abgeblockt und wollte sich
auf nichts einlassen. Er liebt sie und sie liebt ihn, aber sie finden
durch seine Sturheit nicht zu einander. Einfach total daneben!
Ich
konnte nicht länger dort bleiben, unter anderem, weil die Typen, die
hinter mir her sind, nicht in die Nähe dieser kleinen Gemeinschaft
kommen sollen. Es wäre für mich unerträglich, wenn ihnen etwas
passieren würde. Das ist der Grund, warum ich mich auf diesem Weg
bei dir melde. Ich will nicht, dass dir etwas zustößt. Das wäre
einfach nicht richtig. Ich könnte das einfach nicht noch einmal
ertragen!
Also, ich bitte dich: pass verdammt noch mal auf dich
auf! Ich werde mich so bald wie möglich wieder bei dir melden, aber
ich kann dir keine Garantie geben, wann genau das sein wird. Aber ich
verspreche dir, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden.
Ich
hab dich ganz schrecklich lieb, Kleiner! Das darfst du niemals
vergessen. Egal, was andere dir sagen!
Bis
bald,
Velvet
PS: Bitte sag weder Josef noch Mick, dass ich mich bei dir gemeldet habe!
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A/N: Die nächste Veröffentlichung wird der dritte und letzte Teil von Kapitel 5 sein (hoffe ich zumindest!!). Sagt mir doch einfach, ob es euch gefallen hat! ;-)
