Kapitel 5

„Erinnerst du dich, wie Lee's Fluch zu früh zündete und anstatt Bella zu treffen, traff er den Hintern von Grawp."

„Wie könnte ich das vergessen? Erinnerst du dich, wie kalt es an diesem Tag war?" Gespräche über den Finalen Schlacht. Katie kannte sie gut. Sie kannte sogar all die Geschichten und sie war auch dort gewesen, wie auch Angie, Leesh, Lee, Oli, George und alle anderen und Fred. Ach Fred, wie wir ihn vermissen. Der Krieg forderte so viele Tote und Verletzte. Als Potter vor Voldemorts Füssen lag, ja an diesem Punkt glaubten sie, dass alles verloren sei, bis später ein Wunder im Schloss geschah und der Krieg bald zu einem glorreichen Ende kam. Sie alle hatten im Krieg und davor Freunde und Familienangehörige verloren, dennoch schafften alle, darüber mit einem Gefühl von unglaublichem Stolz zu sprechen.

„Essen", sagten Katie und Angelina und reichte jedem einen Teller.

„Ist das, das Rezept meiner Mutter?", fragte George an Angelina gewandt, sein Gesicht glühte bei dem Gedanken an Essen, dass er nicht selbst gekocht hatte.

„Natürlich ist es das", sagte Angelina, setzte sich an den Tisch mit ihnen, wenn auch ohne einen Teller für sich selbst. Sie konnte es kochen, aber sie war nicht bereit es zu essen.

„Fantastisch", sagte George und stach in seine Fleischpastete. Die beiden Männer aßen schnell, stoppten dann und wann, um einen Schluck von ihrem Butterbier zu nehmen.

Als er fertig war, wischte George sich sein Gesicht an einer Serviette ab und lächelte seine Frau an.

„Du hast dich wieder selbst übertroffen, Weasley-Johnson."

„Danke", sagte sie.

Oliver nickte, sagte aber nichts.

„Ich geh mit meiner Frau zum Hauptbungalow, um für ein paar Stunden ungestört zu sein, aber ich bin mir sicher, dass ihr zwei etwas zu tun findet. Der Strand ist nur die Straße hinunter. Ihr könnt ihn nicht verpassen und ihr beide seht aus, als könntet ihr ein bisschen Sonne vertragen. Nun, du tust es Oliver. Deine, ähm, Bräune ist sehr hübsch Katie", sagte George mit einem Zwinkern und plötzlich fühlte sie sich sehr Selbstbewusst über die Art, wie sie aussah.

Sie hatte ihre Badesachen eingepackt, doch bis jetzt hatte sie vergessen, dass sie sie tatsächlich direkt vor Oliver tragen würde.

„Ich könnte ein paar Stunden am Strand brauchen", sagte Oliver mit einem schweren Seufzen.

„Das könnte ich auch. Aber unglücklicherweise ist diesen Morgen etwas dazwischen gekommen. Morgen sollte es mir möglich sein, euch eine Tour von allem zu geben. Kleiner Ort, deshalb wird die Tour nicht all zu lange dauern. Habt Spaß ihr zwei und wenn ihr etwas Privatleben braucht, gibt es da immer das Cottage hinten. Ron ist sonst dort, aber er wird Tage lang nicht daheim sein", sagte George.

„Privatleben für was?", fragte Katie und dachte er spräche über sie und Oliver.

„Tu nicht so, als ob du nicht wüsstest, wovon ich rede, Katie. Privatleben für den Fall, dass du jemanden am Strand triffst", sagte Angelina und stand vom Tisch auf.

„Ich sehe euch später."

Damit `ploppte` Angelina und George aus dem Zimmer und ließ Oliver und Katie zusammen alleine.

„Falls so etwas passiert", sagte Katie leise hauchend.

Oliver hörte sie trotzdem: „Warum sollte es nicht? Angie hat Recht, sieh dich an. Es muss eine Menge Männer geben, die darauf warten, dass du sie bemerkst", sagte Oliver und sie dachte, dass er seltsam klang.

„Kaum", sagte sie, zog ihren Zauberstab aus ihrer Tasche und benutzte einen Zauber, um den Tisch abzuräumen. Sie wollte ihm nicht sagen, dass sie sich nicht wirklich um andere Männer kümmerte, aber sie erinnerte sich daran, dass sie darüber hinweg war. Sie hatte einen Monat damit verbracht darüber hinwegzukommen und sie würde diesen Hang nicht wieder hinuntergleiten.

„Ich gehe meine Kleidung wechseln. Treffe ich dich wieder hier in wenigen Minuten?" fragte Oliver und stand auf.

„Klingt wie ein Plan für mich", sagte sie und sah ihn nicht an, als er hinaus in sein Zimmer lief.