Kapitel 7
Später war tatsächlich, sehr viel später. Die drei blieben die halbe Nacht auf und schwatzten. Angelina war ahnungslos, weshalb Katie so oft versuchte Gute Nacht zu sagen. Jedes mal, wenn sie es versuchte, gab Oliver ihr ein wissendes Lächeln. Doch jedes Mal, wenn sie es versuchte, reichte Angelina ihnen allen einen anderen Drink und erzählte ihr, sie solle bleiben. Sie saß da und hörte, wie der Regen auf das Blechdach des Hauses fiel, während Angelina und Oliver Geschichten aus ihrer Jugend hochbrachten, besonders ihre gemeinsamen Quidditcherlebnissen. Um drei Uhr Morgens herum schaffte sie es endlich zu entrinnen. Und Oliver erzählte Angelina, er müsse das Badezimmer benutzten und wäre gleich zurück. Er fing Katie im Flur ab, griff nach ihrem Arm und wirbelte sie zu sich. Ihre Körper pressten sich zusammen und ihr Puls wurde schneller.
„Wo willst du mich treffen?" fragte er und sie sah zu ihm auf.
Sie hoffte, dass seine Augen wegen ihr so brannten und nicht wegen all des Alkohols, den er konsumiert hatte.
„Dein Zimmer?" Oliver drehte sich um und blickte zu Angelina, die sich selbst einen anderen Drink einschenkte, sie beobachtete, was zwischen ihren besten Freunden vor sich ging.
Oliver drehte sich wieder zu ihr und flüsterte: „15 Minuten? Das gibt mir genug Zeit, Angie zu überreden ins Bett zu gehen und auf George zu warten. Dann bin ich in meinem Zimmer."
„Du hast nicht vor laut zu sein, oder?" fragte sie, ängstlich, dass Angelina etwas hören könnte.
Sie würden morgen mit ihr darüber sprechen, wenn jeder wieder nüchtern war, aber sie wollte nicht, dass sie und schlimmsten Falls George es vorher herausfanden.
„Mach dir keine Sorgen. Ich kenne einen guten Ton-Undurchlässigen-Zauber", sagte Oliver mit einem Grinsen und verließ sie.
Katie eilte zu ihrem Zimmer und betrachtete sich genau im Spiegel.
„Ein Hauch Gloss wäre hübsch mein Liebes", sagte der Spiegel und Katie erstarrte.
Sie hatte kein Make-up eingepackt, also biss sie sich auf die Lippen, kniff ihre Wangen und hoffte dass es sie ein bisschen rosiger machte. Es funktionierte nicht gut. Sie ging, um ihre Kleidung zu wechseln und entdeckte, dass sie nichts Passendes dafür eingepackt hatte, um mit ihrem besten Freund ins Bett zu gehen. Nichts. Alles was sie hatte, war ein seidener Schlüpfer. Sie setzte sich mit ihm auf die Kante ihres Bettes und kämpfte mit all den Gefühlen, die in ihr hochkamen. Er konnte sie unmöglich wollen. Es tat es nur um nett zu sein. Morgen würde er zurück an den Strand gehen und eines dieser Mädchen heiraten, nach denen er sich wirklich sehnte und sie würde es beobachten mit dem Wissen, dass er wirklich ihrs hätte sein können, wenn sie nur das richtige Outfit eingepackt hätte. Sie war sich nicht sicher, wie viel Zeit vergangen war, als sie ein leises Klopfen an der Tür hörte. Schnell schob sie den Schlüpfer zurück in ihre Tasche und ging zur Tür. Oliver stand dort und blickte ziemlich besorgt.
„Du warst nicht da. Hast du es dir noch mal überlegt? Ist etwas nicht in Ordnung?" fragte er flüsternd und Katie ließ ihn herein.
„Außer der Tatsache, das ich völlig durcheinander bin, nein. Nichts ist sonst falsch", sagte sie und kehrte zu ihrem Platz auf der Kante des Betts zurück.
„Ein völliges Durcheinander... wie?", fragte er, schloss die Tür, lehnte mit dem Rücken gegen sie und beobachtete sie.
„Sie mich an! Jetzt erinnere dich an all die anderen Mädchen, mit denen du je zusammen warst. Siehst du den Unterschied?" fragte sie und zeigte auf ihr Gesicht.
„Ja, ich sehe den Unterschied. Ich habe nicht eine einzige von ihnen geliebt... sogar die meisten nicht mal gemocht... und du, Kat... siehst du nicht den Unterschied?" gab Oliver die Frage an sie zurück.
„Ich habe Angst."
„Schließ deine Augen Kat", sagte er und sie sah ihn spöttisch an.
„Tu es für mich. Schließ deine Augen."
Sie tat, was er sagte und spürte, wie er sich vor ihr hinkniete. Ihr Herz pochte so, wie es zuvor getan hatte, als sie in der Brandung zusammen waren.
„Was jetzt?" fragte sie und er legte eine Fingerspitze gegen ihre Lippen.
„Erinnerst du dich, als wir uns das erste Mal getroffen haben? Erinnerst du dich, wie du mich angegiftet hast? Ein Erstklässler zu einem Viertklässler!" fragte er und sie nickte, unfähig durch seinen Finger hindurch zu sprechen. „Du bist witzig, charmant, ein wenig aufsässig (wohl zu viel Einfluss von den Weasleys-Twins gehabt. Und ich war der Quidditchfanatiker, war im Gryffindorteam und wollte unbeding Kaptain werden. Du wusstest alles über Quidditch und ich sei ein Quidditchangeber ohne Mitgefühl gegenüber anderen, das hast du mir gleich gesagt. Das tust du noch Katie. Du bist mutig und hübsch, ein echter Gryffindor!"
Katie nickte wieder, bewegte sich von seiner Berührung weg und öffnete die Augen. Ihre Gesichter waren auf einer Ebene, seine Augen blickten in ihre und all ihre Ängste waren nur durch diesen Blick weggewaschen. Er war der gleiche Oliver, der er immer war und er war diese Nacht mit ihr hier und möglicherweise jede weitere Nacht nach dieser, also war da nichts, wovor sie Angst haben müsste.
„Ich bin derjenige, der Angst haben sollte, weil ich dies alles hochgeschraubt habe. Ich liebe dich Kat. Das habe ich seit Jahren und will das nicht mehr ruinieren, als ich es bereits habe."
„Du kannst es nicht ruinieren, selbst wenn du es versuchst", sagte sie, streckte ihre Hand aus um sein Gesicht zu berühren.
Sie zog ihn näher, ihre Münder trafen sich in einem sanften Kuss. Es dauerte nicht lange, bis der Kuss leidenschaftlicher wurde und sie hatte ihre Beine um seine Taille geschlungen, wie sie es vorher im Wasser getan hatte. Er begann sich gegen sie zu reiben und ihr Kopf begann sich zu drehen von der Empfindung, dass er so nah war und vom dem Gedanken, dass sie endlich mit ihrem besten Freund ins Bett gehen würde, und er liebte sie. Das war soviel besser, als die eine Nacht, die sie sich einst erhofft hatte. Er zog sich von ihrem Kuss zurück und lächelte.
„Nach diesen Quidditchspielen bin ich mir nicht sicher, ob meine Knie noch mehr davon vertragen", sagte er und schob sich von ihr weg.
„Oh! Dann komm hier hoch", sagte sie und krabbelte über das Bett zurück.
Er folgte ihr auf allen Vieren, er blickte sie an, als ob er sie gleich hier und jetzt verschlingen könnte. Eine Hitze jagte durch ihren Körper, wie sie es nie zuvor gespürt hatte und sobald er über ihr war, flogen ihre Hände zu dem Hosenschlitz seiner Jeans. Sie hatte so lange gewartet und sie wollte ihn jetzt. Er blickte darauf was sie tat und dann zurück zu ihr, ein riesiges Lächeln im Gesicht, dass sich auf seine Augen übertrug. Sie zog seinen Reißverschluss herunter, schob seine Jeans und Unterwäsche über seine schmalen Hüften hinunter. Er stieß alles hinunter und half ihr, sein Shirt über den Kopf zu ziehen. Er half ihr, ihre Kleidung auszuziehen und sie lächelte in sich hinein, glücklich, dass es ihm nicht drauf ankam, dass sie irgendwelche seidenen Schlüpfer anhatte. Er wollte sie ohnehin. Jetzt nackt, erforschten sie einander, seine Hände umfingen ihre Brüste, als ihre Hände über seine Brust und seinen Bauch wanderten.
„Kat?"
„Ja?" fragte sie.
„Ist es... du weißt... sicher? Mein Zauberstab ist im anderen Zimmer, also kann ich keinen Zauberspruch an mir selbst ausführen, aber ich kann gehen und ihn holen oder du kannst... was ich sagen will ist, dass ich diese Dinge normal selbst ausführe, um zu garantieren... aber mit dir ist es anders", sagte er und murmelte ein bisschen.
„Oh nein. Es ist alles gut. Ich habe etwas gefunden, dass ich nur zweimal im Jahr ausführen muss, also keine Sorgen da", sagte sie und er seufzte mit Erleichterung, bevor er sich wieder auf ihren Körper konzentrierte.
Dies alles ging so schnell und Katies Kopf drehte sich so sehr, dass sie ihre Augen schließen musste. Er bewegte eine Hand hinunter zwischen ihre Schenkel und sie seufzte leise, als er ihre Klitoris fand. Sie hatte sich immer gefragt, was für eine Art Liebhaber er sein würde und jetzt fand sie es heraus. Sie öffnete ihre Augen und entdeckte, dass er einmal mehr in ihre starrte, auf der Suche nach Bestätigung, dass es richtig war, was er tat. Als ob er es falsch machen könnte. Er streichelte sie im Takt zum Regen, der auf das Dach fiel und sie stöhnte, ließ ihn damit wissen, wie glücklich sie war. Während alledem, nahm er nicht die Augen von ihr und das, zusammen mit seiner Berührung, schaffte es, sie schnell in nichts schmelzen zu lassen. Sie kam schneller, als je in ihrem Leben zuvor. Ihr Körper zuckte unter seinen Fingern und sie nahm die Augen nicht von ihm, als sie jeden Stoß der Freude, den er ihr gab, gut überstand. Als es nachließ, war sie enttäuscht, dass sie es nicht ein bisschen länger ausgehalten hatte, doch als sie den Blick in seinen Augen sah, wusste sie, dass sie alles bald noch einmal tun würden. Sie zog ihn herunter bis er auf ihr lag, er passte perfekt zwischen ihre Schenkel. Sein Geschlecht streifte ihres und es war unglaublich, jetzt da sie nicht durch Badesachen oder Kleidung getrennt waren. Seine Haut war unglaublich heiß gegen die ihre und sie ließ ihre Hand zwischen ihrer beider Körper gleiten, um nach ihm zu suchen.
„Ich mag es, dass du nicht schüchtern bist", sagte er mit einem schalkhaften Grinsen, als sie ihre Hand um seine Erektion schlang und ihn einige Male streichelte.
„Du hast Recht – ich kenne dich. Ich kenne das Meiste von dir... außer dies", sagte sie und führte ihn in ihren Körper.
Es fühlte sich so erstaunlich an, wie sie geahnt hatte, dass es sein würde.
„Und jetzt kenne ich dies".
So also war das, was sie wollte. Katie sah zu ihm auf, sie spürte ihn in sich und auf ihr, sie konnte sich nicht helfen und lächelte. Zunächst sagte er kein Wort oder gab einen Ton von sich, als er in sie stieß, schneller und schneller werdend mit jeden vorbeigehenden Moment. Sie wollte schreien, oder seinen Namen ausrufen, aber dann erinnerte sie sich daran, dass sie nie einen Ton-Undruchlässigen-Zauber über das Zimmer gestaltet hatten und ohne ihn würde Angelina oder George möglich sein, zu hören, was hier vor sich ging. Oh, verdammt die beiden. Katie schrie, sich machte soviel Lärm wie sie wollte und hoffte, dass Angelina zu betrunken oder George noch nicht zuhause, oder der Regen zu laut war, als dass sie es bemerken würde. Oliver bemerkte es auch und seine Augen weiteten sich, bei ihrer Reaktion auf das, was er mit ihr tat.
„Du magst das?" frage er, seine Stimme war rauer, als sie es je vorher gehört hatte.
„Oh ja...aber ich will noch mal kommen. Ich will kommen mit dir in mir", sagte sie und er nickte.
Mit derselben perfekten Leichtigkeit, die er hatte, wenn er durch die Luft glitt, drehte er sich um, so dass sie jetzt oben war. Nachdem sie die Überraschung dieser plötzlichen Bewegung überwunden hatte, ließ sie sich so schnell sie konnte nieder und nahm ihn in sich auf.
„Lehn dich ein bisschen zurück. So ist es gut", wies er an.
Sie tat, was er sagte, ihre Hände endeten auf seinen muskulösen Oberschenkeln, während seine Finger wieder auf ihrer Klitoris endeten. Sie wollte sich bewegen, um an seiner Länge rauf und runter zu gleiten, aber sie fand heraus, dass sie es nicht konnte sobald er begann sie zu streicheln. Alles was sie tun konnte war ihren Körper um ihn zu spüren und seine Berührung und... es war unglaublich. Seit sie sich nicht bewegte, drängte er sich in sie, soweit er konnte, schaukelte seine Hüften unter ihr. Katie schloss ihre Augen, sie wollte nur diesen Augenblick anhalten. Er drückte stärker, benutzte seinen Daumen um schneller gegen ihre Klitoris zu kreisen, während seine andere Hand sich zu ihrem Mund hochbewegte. Er streifte seine Fingerspitzen gegen ihre Lippen und sie schnellte ihre Zunge heraus gegen sie, sie schmeckte sich selbst auf seiner Haut von vorhin. Sie nahm einen seiner Finger in den Mund und er stöhnte auf die Reaktion, wie ihre Zunge erst den vergangenen Geschmack von ihr und dann hinab zu seinem Geschmack kam. Es war eine Kombination von Leder, Wald, Gras und... ihm. Er bewegte seinen jetzt nassen Finger hinunter zu einer ihrer Brüste und streichelte einen bereits harten Nippel. Ihr Körper war noch sensibel von dem ersten Mal, als sie gekommen war und jetzt kribbelte sie vollkommen. Wissend wie mächtig er sein konnte, selbst jetzt ohne seinen Zauberstab, öffnete sie ihre Augen, sie glaubte, dass vielleicht eine Art von Magie in dem verwickelte war, was er tat, aber das war es nicht. Alles was sie fühlte war etwas, dass er mit seinen eigenen Händen tat. Sie war wieder am Rand, so nahe ihn zu überschreiten. Als sie es schließlich tat, rief sie seinen Namen aus und fiel vorwärts gegen ihn, als ihr Körper um ihn herum erzitterte. Er bewegte seine Hände zu ihrer Taille, hielt sie bis das Zimmer aufhörte sich ein- und auszublenden. Sie schob sich selbst hoch, legte ihre Hände auf seine Brust und führ einen Augenblick konnte sie sich nicht helfen und fragte sich, ob es für all die anderen Frauen so gut gewesen war. Hatte es ihn gekümmert, ob sie glücklich waren, oder hatte er es nur getan, um sich selbst zu erfreuen?
„Kat, ich sterbe hier. Ich will, dass du dich bewegst", sagte Oliver und rüttelte sie aus ihren Gedanken.
Ohne ein Wort zu sagen, bewegte sie sich, glitt über ihn rauf und herunter, so schnell sie konnte. Seine Hände wanderten von ihrer Taille zu ihren Brüsten, umfingen sie, als sie hüpften. Während alledem nahm er nie die Augen von ihren, zumindest bis sie ein letztes Mal auf ihn heruntersank, all ihre Muskeln fest um ihn gepresst. Er stöhnte und schnappte nach Luft, als seine Augen sich flatternd schlossen. Sie spürte, wie sein Körper unter ihrem zuckte, als er kam und sie presste noch enger, sie wollte dass er diesen Moment nie vergaß. Auch sie wollte es nicht vergessen und beobachtete sein Gesicht eingehend, lernte jedes Detail auswendig von Oliver Wood in totaler Ekstase. Er presste seine Augen noch fester zusammen und seinen Nasenlöcher bauschten sich jetzt verzweifelt nach Luft ringend. Sein Mund krümmte sich zu einem kleinen Grinsen und Katie war durchaus erfreut, dass sie diejenige war, die ihn an diesen Punkt gebracht hatte. Seine Hände suchten ihre, seine Finger verschlangen sich mit ihren, als er die Augen öffnete. Er blickte zu ihr auf, anscheinend ganz zufrieden. Sein Haar stand in alle Richtungen ab, wie es es gewöhnlich tat, wenn er morgens in die Küche kam. Der einzige Unterschied, dass sie es diesmal reizend fand. Sie seufzte, als sie schließlich von ihm glitt, sie vermisste bereits das Gefühl von ihm in ihr. Noch eine ihrer Hände haltend, schlang er einen Arm um ihre Schulter und zog sie näher heran. Der Regen fiel jetzt schwerer und es war das einzige andere Geräusch im Zimmer, bis auf das Geräusch ihrer beider Atems. Ihre Gedanken begannen wieder zu den anderen zu gleiten, die vor ihr gewesen waren und sie trat sich geistig selbst. Sie waren nicht wichtig. Das war nur Sex. Dies war mehr und sie würde sich nicht von diesen Frauen einschüchtern lassen, an deren Namen er sich nicht mal erinnern konnte. Und es war ja nicht so, als ob sie bis heute Nacht Jungfrau gewesen wäre. Sie beide hatten Vergangenheiten, aber keine von ihnen spielte eine Rolle, jetzt wo sie zusammen waren. Oliver war still, als er mit ihren Fingern spielte und sie konnte sagen, dass er über etwas nachdachte.
„Was denkst du darüber?" fragte sie, ein bisschen angstvoll vor seiner Antwort.
Wäre sie fähig es hinzunehmen, wenn er es jetzt bedauerte? Zumindest hatte sie ihre Freunde, die sie in ihrem Elend trösten konnte. Aber sie wollte denes Trost nicht. Sie wollte Oliver.
„Ich denke, dass ich zum ersten Mal seit langer Zeit will, dass die Person mit mir im Bett noch am Morgen da ist. Und den nächsten Morgen und jeden Morgen danach", sagte er und drückte sie.
Sie entspannte sich, ließ jede Angst, die sie noch hatte wegwischen.
„Oh du brauchst dir keine Sorgen darüber zu machen. Das werde ich", sagte sie, kuschelte sich neben ihn, als sie beide in den Schlaf glitten.
