Kerkermond Evolution

Fanfiction von Lady of the Dungeon

Slashig-trashige Fanfiction, in der ein gewisser hakennasiger Zaubertränkemeister sich auf eine fatale Affäre einlässt und das Netz um Remus und Co. weiter zusammenzieht.


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Danke an Jenn T., Lilia, RitaSkeeta, Silbergold und Lola für Eure Reviews! Danke an Moonlight für deine mail.

Euer Entsetzen angesichts von Snapes Wechsel zur Dunklen Seite ist nachvollziehbar. Was soll ich sagen? Er hat sich in meinem Computer selbstständig gemacht und tut, was er für richtig hält. Sehen wir ihm dabei also zu und beobachten, wohin sein neuer Weg ihn führt.

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Musik:

Axel Rudi Pell: (She's got) Snake Eyes

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Kapitel 46. Bellatrix: Femme fatale

Bellatrix Lestrange betrachtete ihn aus dunkelblauen Augen. „Du siehst anders aus", stellte sie fest. „Sind das etwa Muggelkleider unter deiner Robe?"

„Geheime Kommandosache", erwiderte er verdrießlich. „Dein Einverständnis voraussetzend, übergehen wir diese Diskussion über modische Details und wenden uns dem Grund unseres Treffens zu?"

„Selbstverständlich", entgegnete sie kühl, nur um ihn mit einem amüsierten Lächeln und arrogantem Blick weiter zu mustern.

Er konnte nicht einmal ansatzweise einschätzen, was sie dachte. Bellatrix war unberechenbar. Sie aufzusuchen stellte ein erhebliches Risiko dar – doch Severus hatte keine Wahl. Allein war die Aufgabe, die er sich gestellt hatte, nicht zu bewältigen. Bellatrix besaß die Fähigkeiten, die Macht und nicht zuletzt das Einfühlungsvermögen, um diese schwierige Mission zum Erfolg zu führen. Doch darüber hinaus war sie verwegen, fantasievoll und verrückt genug, um ein derartiges Wagnis einzugehen. Ihre Loyalität und absolute Ergebenheit dem Dunklen Lord gegenüber war ebenfalls ein zentraler Aspekt – Severus würde ihr mit seinem Leben vertrauen müssen.

„Wieviel würdest du wagen, wenn du mit einer einzigen Tat dein Versagen im Zaubereiministerium bei der Beschaffung der Prophezeiung wettmachen könntest, Bellatrix?"

Seine Frage war ebenso direkt wie taktisch. Aufmerksam beobachtete er ihr fein geschnittenes Gesicht. Von ihrer Antwort hing immerhin auch seine Zukunft ein Stück weit ab. Die dunkelhaarige Hexe betrachtete scheinbar ungerührt den kostbaren, platingefassten Smaragd an ihrer Hand.

„Was für eine Tat?", fragte sie schließlich.

„Eins nach dem anderen", erwiderte der Tränkemeister. „Es ist gefährlich, es ist mit einem Haufen unverzeihlicher Flüche verbunden und es wird ein immenses Vergnügen sein. Es vernichtet den Orden des Phönix und wird dir und mir auf Lebenszeit Ehrenplätze zur Rechten unseres Meisters sichern."

Ihre Augen weiteten sich. Severus identifizierte neben Misstrauen und unverhohlener Neugier auch Machtstreben und Versuchung.

„Vieles würde ich wagen", beantwortete sie schließlich seine Frage. „Doch falls was auch immer du planst ein solch brillanter Coup ist, warum willst du diese Ehre dann teilen, Severus? Das ist – gelinge gesagt – unsinnig und sehr unwahrscheinlich."

Severus verzog die schmalen Lippen zu einem Lächeln. Diesen Einwand hatte er erwartet. „Deine Teilnahme ist von Vorteil für mich. Wie bereits gesagt, es ist gefährlich. Mein Plan enthält ein paar Unwägbarkeiten, die ich alleine nicht sicher ausschließen kann. Aber du und ich zusammen, wir könnten es."

Sie benötigte nur ein paar Augenblicke, um sich zu entscheiden. Ihr Blick fixierte den Tränkemeister. „Eine solche Gelegenheit wirst du kaum ohne eine Gegenleistung anbieten. Was ist dein Preis, Severus?"

„Wie sehr hängst du an Rodolphus?", fragte er mit maliziösem Lächeln zurück.

Sie zog die Stirn kraus und funkelte ihn feindselig an. „Planst du etwas gegen meinen Mann? Rod ist ein treuer Diener des Dunklen Lords, er…"

„Das bezweifelt niemand", fiel ihr Snape ins Wort. „Manchmal müssen Opfer gebracht werden, um einer größeren Sache zu dienen. Du wolltest meinen Preis wissen, das ist er: Du trennst dich von ihm. Ich erwarte nicht, dass du ihn beseitigst, aber ich bestehe darauf, dass du ihn nicht mehr siehst."

„Worin sollte der Zweck einer solchen Vorgehensweise bestehen, Snape? Was hast du davon, wenn ich…" Sie brach ab und musterte Severus mit zusammengekniffenen, schmalen Augen. „Du bist ein Schwein, Snape", sagte sie dann kalt. „Ein mieses, dreckiges Halbblut, das sich empor schlafen will." Erkenntnis dämmerte auf ihrem Gesicht. „Du warst es! Du warst der Geliebte meiner verfluchten Schwester. Deinetwegen ist sie tot. Und jetzt willst du die nächste Black für deine Zwecke missbrauchen."

„Du formulierst es sehr unschön", gab Severus sanft zurück. Doch er stritt ihre Vorwürfe nicht ab. „Tatsächlich wäre eine reinblütige Frau an meiner Seite für meine Pläne durchaus von Vorteil. Natürlich gibt es einige davon in den Reihen unseres Herrn, aber mich reizt keines der dummen Dinger. Du hingegen hast zweifellos Stil und Klasse. Bedenke, Bellatrix: Nach unserer Mission werde ich der mächtigste Zauberer nach dem Dunklen Lord sein. An meiner Seite wärest du die mächtigste Hexe – die, die unserem Meister Albus Dumbledore ausgeliefert hat."

Bellatrix hatte genau zugehört. Misstrauisch beobachtete sie jede Regung in Severus' Gesicht, als sie höhnisch auflachte. „Ha! Und wen lieferst du ihm, Giftmischer? Etwa Harry Potter?"

Severus lächelte souverän. „Aber nein, meine Teure. Den Jungen-der-lebt wird unser Lord selbst vernichten wollen. Nein, ich werde ihm die anderen Mitglieder des Phönixordens bringen – und als Sahnehäubchen dazu unseren guten alten ‚Freund' Lucius."

Bellatrix starrte ihn an. „Du weißt, wo sich Lucius verbirgt?"

„In der Tat", gab Severus zurück. „Und er ist der Schlüssel zum Orden des Phönix. Allerdings bin ich wie du wohl weißt nicht der Geheimniswahrer des Ordens, kann also nichts über seinen Aufenthalt preisgeben. Man hat ihn gut geschützt. Nur mit Billigung des Ordens wird er Dumbledores Hauptquartier verlassen. Solltest du dich entschließen, meinen Plan zu unterstützen, wird es deine Aufgabe sein, ihn seinem Schicksal zuzuführen – nachdem er uns den Orden ausgeliefert hat – unfreiwillig, versteht sich."

Bellatrix fröstelte sichtlich, schlug die Augen nieder und besann sich.

„Nun?", drängte Severus nach einer Weile des Schweigens. „Ich biete dir das Wohlwollen des Dunklen Lords und den Platz zu seiner Rechten. Also - wie sehr hängst du an Rodolphus?"

Knisternde Spannung lag in der Luft, als die schöne Hexe sich langsam erhob, ihren grün schimmernden Seidenrock glatt strich und auf Severus zutrat. Sie belauerte ihn mit eiskaltem Blick, doch plötzlich lächelte sie und ihre Augen strahlten wie ein Gletscher im Sonnenlicht. Sachte legte sie ihre zarten Hände auf Severus' Schulter, zog sich auf die Zehenspitzen und berührte sanft seinen Mund mit ihren Lippen.

„Rodolphus?", hauchte sie. „Wer bei Merlin ist Rodolphus?"

oxoxoxoxoxoxoxoxoxo

Severus wurde nicht müde, Bellas sanft geschwungene Brüste mit der milchhellen Haut, von der sich die dunklen Brustwarzen im Schein der Kerzen verführerisch abhoben, mit Küssen zu bedecken. Er hatte nicht geglaubt, dass sie derart anziehend auf ihn wirken würde, hatte nicht geahnt, wie sehr sie einen Mann zu betören vermochte. Sein Herz pochte noch immer heftig und schnell nach dem unerwartet intensiven Höhepunkt, den er eben erlebt hatte, als er sich stöhnend in ihren zierlichen Körper verströmte. Severus war dankbar, dass Bella ihrer Schwester so wenig ähnelte. Für einen Augenblick versank er in der Vorstellung einer Zukunft mit der schönen dunklen Hexe. Sie war intelligent, witzig und temperamentvoll. Ihre Berührungen hatten sich als zärtlich, ihr ganzes Gebaren als zugewandt erwiesen.

„Ich habe mich schon ab und zu gefragt, wie du wohl im Bett bist, Severus", sagte sie jetzt leise mit sanfter Stimme. „Ich gebe zu, du hast meine Erwartungen übertroffen. Wir werden gut miteinander auskommen."

Sie lächelte, und er konnte nichts Falsches in ihrer Miene entdecken. Natürlich war er nicht so dumm, ihr zu vertrauen. Sie war eine Slytherin durch und durch, sie würde ihm bei erster Gelegenheit einen Fluch in den Rücken jagen, wenn dies nicht ihre Stellung beim Dunklen Lord gefährdete. Severus nahm ihr Gesicht zwischen die Hände und küsste sie.

„Du wirst es nicht bereuen, dich für den Platz an meiner Seite entschieden zu haben", versprach er. Sorgsam zog er ihr seinen Umhang über die Schultern, da ihm der feine Anflug einer Gänsehaut auf ihren Brüsten nicht entgangen war. „Lass uns arbeiten", sagte er leise. „Der Plan ist nicht sehr kompliziert, aber wir müssen uns präzise abstimmen."

Bellatrix nickte und sie kleideten sich wieder an. Während Severus ein größeres Kaminfeuer beschwor, dirigierte Bellatrix eine Armada von Kerzen zum Tisch. Severus zog ein Pergament aus seiner Robe und entrollte es.

„Eine Karte unseres Hauptquartiers", stellte Bellatrix fest. Falls sie überrascht warm, ließ sie sich nichts anmerken.

„Der Orden weiß von der Maschine", informierte sie Severus. Sie nickte und entkorkte mit einem Wink ihres Zauberstab eine Flasche Wein, die sie aus dem Keller beschworen hatte.

„Wer hat uns verraten?", erkundigte sie sich. „Pettigrew?"

Severus nickte.

„Jemand sollte Madame Hoodia raten, ihre Arbeit fürs Ministerium aufzugeben", sagte Bellatrix nachdenklich. „Ihr Veritaserum ist zu gut."

„Der Lord schätzt sie, nicht zuletzt für ihre Geradlinigkeit", erwiderte Severus. „Sie wird ohnehin bald für ihn arbeiten, denn er wird bestimmen, was das Ministerium tut."

Er bedankte sich, als Bellatrix ihm einschenkte. „Der Orden plant Folgendes", enthüllte er das geheime Vorhaben des Phönixordens. „Einige von ihnen sind uns bei der Entwendung der persönlichen Gegenstände durch die Maschen gegangen. Pomfrey, Moody, MacGonagall – und ich spreche nicht von Minerva, sondern von dem Amerikaner."

„Gawain MacGonagall ist der Werwolf-Auror, nicht wahr?", erkundigte sich Bellatrix. „Er hat Greyback besiegt."

„Ja, er ist richtig gut. Aber er wird meine Aufgabe sein, Bella. Deine ist Lucius."

Snape fixierte sie, damit ihm auch keine Regung entging. Natürlich hätte er in ihre Gedanken eindringen können, aber nicht gegen ihren Willen. Bellatrix war eine mächtige Hexe. Man neigte dazu, sie angesichts ihrer zarten, elfenhaften Gestalt zu unterschätzen. Dieser Fehler würde ihm ganz sicher nicht unterlaufen.

„Was wollen Dumbledores Leute überhaupt von Lucius?", erkundigte sie sich. „Ich verstehe, dass sie ihn in ihrer ach so großen Güte vor der Rache unseres Lords schützen wollen, aber welche Funktion kann er noch haben? Er ist faktisch ein Squib – obendrein einer ohne Erinnerung."

Natürlich kannte sie das Urteil.

„Du hast Recht, meine Schöne, und doch liegst du falsch", erläuterte Snape mit überlegenem Gesichtsausdruck. „Lucius mag kein Zauberer mehr sein, doch er ist nicht ohne Magie."

Bellatrix stutzte, doch nur für einen Moment.

„Warte mal", sagte sie nachdenklich und runzelte die Stirn. „Nein!", rief sie dann plötzlich aus. „Dass wir daran nicht gedacht haben! Er ist ein Veela! Magischen Geschöpfen kann man ihre Magie niemals nehmen. Oh, ich hätte es wissen müssen, er hat doch seine Kräfte gegen mich benutzt, noch im Gerichtssaal. Das war natürlich, bevor sie seine arkanen Zentren zerstört haben, aber ich habe ignoriert, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits keinen Stab mehr hatte. Verflucht, verflixt und verwünscht!" Sie sah ärgerlich zu Severus, doch er wusste, sie ärgerte sich am meisten über sich selbst.

„Es hat mich Monate gekostet, bis ich drauf gekommen bin", sagte Severus beschwichtigend.

„Sie wollen natürlich die Maschine", vermutete Bellatrix. „Und Lucius soll das Siegel des Dunklen Lords brechen."

Snape nickte zustimmend. Sie war eine schnelle Strategin mit klaren Gedanken. Sie würde eine hervorragende Ehefrau für die rechte Hand des Dunklen Lords abgeben. Ihre Kinder mit ihm würden reinblütig genug sein, um alle Säuberungsaktionen seiner Lordschaft zu überstehen. Bellatrix war zwar eigentlich zu alt, um Kinder zu bekommen. Er fragte sich, ob sie bewusst noch keine hatte. Immerhin hatte sie in Askaban ihre Zelle mit ihrem Mann geteilt. Nun, für eine Hexe gab es viele Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu verhindern oder zu erzwingen – und für einen Tränkemeister existierten kaum Grenzen in dieser Hinsicht, um einer Frau zu einem Kind zu verhelfen.

„Lucius würde den Rückschlag des Arkanums nicht überleben, selbst wenn es ihm gelänge, in den Raum einzudringen", durchbrachen Bellatrix' laut geäußerte Überlegungen Severus' Gedanken. „Ich kann mir kaum vorstellen, dass er derart opferwillig ist."

„Nun, wenn du ihn benutzen wolltest, würdest du ihm gegenüber dieses ‚Detail' erwähnen?", fragte Severus verschlagen.

Ihr kühler Blick war Antwort genug.

„Siehst du, auch Dumbledore ist kein Dummkopf, und er kann hart sein, wenn es darauf ankommt."

Bellatrix entblößte ihre Zähne. „Der ‚gute' Albus Dumbledore… Wer hätte das gedacht? Aber klar, es ist ja auch nur ein Slytherin, den er opfert", stellte sie grimmig fest. „Fast möchte man Lucius retten, nur um dem Alten eins auszuwischen."

„Aber genau das ist der Plan", teilte ihr Snape souverän lächelnd mit. „Ich bringe dir Lucius, und du rettest ihn. Du bist des Dunklen Lords Fluchbrecherin, du kannst den Raum öffnen. Oder du lässt Lucius das tun mit seinen Veelakräften und schützt ihn gegen den arkanen Rückschlag. Für eine mächtige Hexe eine Kleinigkeit. Wie du es machst, überlasse ich dir. Währenddessen locke ich die Ordensmitglieder ins Hauptquartier, die noch zaubern können. Sie vertrauen mir und werden keinen Verdacht schöpfen. Ich behaupte, dass Lucius die Kammer erfolgreich geöffnet hat. Wir fangen sie in einem Nebel aus ‚Traumlosem Schlaf'-Trank. Dann werden wir die anderen Ordensmitglieder nachholen. Diese denken natürlich, die Maschine wäre zerstört."

„Wird Dumbledore dir glauben, Severus?", bezweifelte Bellatrix.

„Das würde er vielleicht, denn er vertraut mir. Aber um kein Risiko einzugehen, wirst du es ihm sagen – in der Gestalt deiner Nichte Nymphadora."

Severus glühte innerlich. Die Brillanz seines Planes berauschte ihn. Er liebte dieses Gefühl, die Fäden in der Hand zu halten.

„Polyjuice?", fragte Bella.

„Ja. Eure nahe Verwandtschaft macht es für dich angenehmer, ihre Gestalt anzunehmen. Du bringst also Dumbledore ins Hauptquartier – während ich den Dunklen Lord rufe. Er trifft auf Dumbledore, der nicht mehr Magie besitzen wird als ein Squib. Eine herrliche Vorstellung. Unser Meister wird sehr zufrieden sein."

Bellatrix Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. „Woher weiß ich, dass du ihm nicht vorgaukelst, ich wäre wirklich Nymphadora?"

„Ich werde es dir schwören, Bella. Ein unverbrüchlicher Schwur, dass ich Unseren Lord nicht über deine Identität noch über deinen Anteil an dieser Mission belügen oder täuschen werde. Bist du damit zufrieden?" Er beobachtete sie lauernd.

Schließlich stimmte sie zu. „Das ist ein Angebot, Severus." Sie reichte ihm die Hand. „Slytherin-Ehrenwort, dass ich deinen Plan wie besprochen durchführen werde." Sie lächelte.

„Allerdings gibt es noch einen Haken. Wenn Lucius mich sieht, wird er dann nicht Verdacht schöpfen?"

Wieder lächelte Snape. „Aber nein. Ich hatte die Gelegenheit, ein paar Dinge in Lucius' Kopf …sagen wir, ‚neu zu ordnen'. Er hält dich für seine Geliebte und bis heute Abend auch für ein Mitglied des Phönixordens. Er wird dir absolut vertrauen. Dein Bild ist in seinem Herzen." Snape musste lächeln über die Doppeldeutigkeit und Bildhaftigkeit dieser Aussage. Tatsächlich war es Bellas Foto gewesen, dass er in den silbernen Rahmen geschoben hatte. Die Farbe stand einer Slytherin schließlich so viel besser als einem Werwolf.

„Welch eine Ironie, dass ich ihn rette, nur um ihn dann dem Dunklen Lord zuzuführen. Oh, die Rache des Meisters an Lucius wird grausam sein!" Ein fanatisches, begeistertes Leuchten war in Bellatrix' Augen getreten.

Severus trat auf sie zu und zog sie in seine Arme. „Wir werden herrschen, Bella", flüsterte er zärtlich, während er ihr eine Strähne pechschwarzen Haares aus der Stirn strich. „Wir werden ganz oben stehen, du und ich."

Sie küsste ihn, und er spürte ihre wiederkehrende Erregung. Hart zeichneten sich ihre Brustwarzen unter der zarten Seidenrobe ab, als er mit den Fingerspitzen darüber glitt.

„Das muss ich dir lassen, Severus: Du bist ein kühner Stratege und ein Mann von Format", hauchte sie ihm ins Ohr. „Dieses ‚wir' beginnt tatsächlich Konturen anzunehmen. Und jetzt – leiste mir den Schwur."

Fortsetzung folgt