Kerkermond Evolution

Fanfiction von Lady of the Dungeon



Slashig-trashige Fanfiction, in der Remus keine Worte findet und schließlich einen Gewaltausbruch gesteht, ein kleines Mädchen im richtigen Moment ungeduldig ist und nach einer Erklärung verlangt, und die Welt schließlich ihre Farben zurück erhält.

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Danke an Sally, Monlight, lufa, Lola, Silbergold, reetaskeeta, Reditus Mortis für Eure Reviews!

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Das war's. Das allerletzte Kapitel. Wir sind am Ende. Severus-Fans mögen mir ein kleines, gemeines Detail verzeihen. Er lässt ausrichten, es ginge ihm bereits wieder gut und Lupin habe maßlos übertrieben ;-)

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Musik:

Noch einmal letztes Mal Nightwish: Everdream

Would you do it with me
Heal the scars and change the stars?
Would you do it for me
Turn loose the heaven within?

Come out, come out wherever you are
So lost in your sea
Give in, give in for my touch
For my taste, for my lust

Ever felt away with me
Just once that all I need
Entwined in finding you one day

Ever felt away without me
My love, it lies so deep
Ever dream of me

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51. Wolf und Falke

„Gawain Gray?"

„Nein, das ist Mrs. Gray am Apparat."

Tonks verlieh ihrer Stimme einen kühlen, überlegenen Klang. Die junge Frauenstimme am anderen Ende der Leitung behagte ihr nicht. Pflegte ihr Frischvermählter Kontakte zu Muggelfrauen? Warum schleppte er überhaupt dieses Mobiltelefon mit sich herum?

„Hier ist Selma. Wir kennen uns von deine Hochzeit. War ich da mit Kingsley und die Kinder."

„Selma, natürlich." Tonks Stimme war schon freundlicher. Trotzdem fragte sie sich misstrauisch, was das schwedische Kindermädchen von ihrem Mann wollte.

„Das ist ein Notfall", sagte Selma. „Ich bin hier in Pembroke City Hospital, und habe ich gefunden Lucius Malfoy. Aber geht ihm das sehr schlecht, auch wenn die Ärzte tut hier alles sie können."

Tonks erstarrte. „Bleib dran!", rief sie, dann sprintete sie los. Sie riss die Tür zum Badezimmer auf und die der Duschkabine.

„Hey, meine Schöne. Kannst du nicht abwarten, bis ich fertig…" Gawain verstummte, als er Doras Gesichtsausdruck sah. „Was?"

„Malfoy. Sie haben Lucius Malfoy gefunden. Aber es gab wohl einen schweren Unfall. Kingleys Kindermädchen ist bei ihm."

Auch wenn Doras Sätze wenig Sinn machten, zweifelte Gawain nicht eine Sekunde daran, dass es ihr bitter ernst war. Er sprang aus der Dusche, fing sich mit der verbliebenen Hand am Waschbecken ab und griff nach seinem Stab. Einen Trocknungszauber später hatte er das Handy am Ohr.

„Kenne ich", hörte Tonks ihn sagen. „Wir kommen sofort. Bleib, wo du bist, Selma."

Er wandte sich Dora zu. „Du apparierst zur Schule nach ‚Wolftown' und holst Remus. In der Schublade dort sind Karten, das Krankenhaus in Pembroke muss darin ebenfalls verzeichnet sein. Ich kümmere mich um einen Heiler und komme mit ihm dorthin. Pembroke ist Muggelgebiet, also schön vorsichtig, lasst euch nicht beim Zaubern erwischen."

Er zwinkerte ihr zu und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen, dann war er verschwunden.

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„Arithmantische Gleichungen haben den Charme, dass ihr sie in fast jeder Lebenslage einsetzen könnt. Ihr Fluch ist, dass sie nicht so einfach zu verstehen sind, wie wir uns das manchmal wünschen."

Remus blickte über die Köpfe seiner achten Klasse hinweg. Aufmerksame Augen ruhten auf ihm, alle mit denselben dunklen Schatten darunter. Die Jungs und Mädchen waren alle ein bisschen blass, ein bisschen dünn - genau wie es ihm selbst als Kind ergangen war. Lykantrophie zehrte, wenn man zusätzlich noch Kraft zum Wachsen und zum Lernen brauchte.

„Um einen neuen Zauberspruch zu entwickeln, ein Artefakt zu verstehen oder auch einen Gegenstand wie eine selbstkochende Pfanne zu verzaubern, benötigt man arithmantische Formeln", fuhr er fort. „Die Weiterentwicklung der modernen Magie beruht auf…"

Weiter kam er nicht. Die Tür des Klassenzimmers flog mit einem Knall gegen die Wand. Als Remus Dora in der Tür stehen sah, wusste er, dass etwas Schreckliches geschehen sein musste.

„Remus!"

„Bleibt auf euren Plätzen, bis man euch holt", befahl er den Schülern, dann hastete er hinaus auf den Gang.

„Tonks! Was ist denn nur los? Du bist ja ganz aufgelöst."

„Lucius", flüsterte sie. „Sie haben Lucius gefunden."

Remus erstarrte in der Bewegung. Jede Faser seines Körpers gefror zu Eis, er konnte kaum atmen. Wenn sie Lucius sagte, dann konnte Tonks nur von seiner menschlichen Gestalt sprechen. Doch die Verwandlung konnte er nicht überleben! Wenn er in Doras Gesicht sah, dann musste ein grauenvolles Unglück passiert sein.

„Ein schwerer Unfall", bestätigte Tonks seinen Verdacht. „Er liegt in einem Muggelkrankenhaus, ganz in der Nähe."

Remus nickte, klopfte an eine Tür und steckte den Kopf hinein. „Mrs. Garner, würden Sie bitte nach meiner Achten sehen? Es gibt einen familiären Notfall, ich muss sofort dorthin."

„Sicher, beeilen Sie sich nur, Mr. Lupin", erwiderte eine freundliche Stimme einer älteren Frau.

Tonks wunderte sich, dass Remus so ruhig und bedacht blieb. Dann jedoch drehte er sich zu ihr um.

„Wo ist er, Dora?" Seine Augen glühten wie heller Bernstein.

„Im Krankenhaus von Pembroke. Die Koordinaten sind…"

„Warte." Remus holte tief Luft. „Ein Unfall sagst du? Wie schlimm ist es?"

„Schlimm, denke ich. Genaues wusste Selma auch nicht. Remus, wir müssen uns beeilen!" drängte sie.

Doch Remus stand ganz still. Als er sie ansah, glitzerten seine Augen feucht.

„Ich weiß nicht, ob ich das kann, Tonks. Noch einen Abschied…und wenn er mich nicht erkennt? Falls er…falls er stirbt, ich weiß nicht, ob…"

Seit Lucius' Verschwinden im grünen Licht von Dolohovs Fluch war jede Farbe aus Remus' Welt gewichen. Die Dinge, das Leben, waren grau geworden. Und er wusste nicht, ob er je wieder eine andere Farbe als dieses Grau würde ertragen können.

Nymphadora Tonks starrte auf den langjährigen Freund. Remus Lupin verweigerte sich? Doch sie verstand. Niemand hatte mehr getragen, mehr mitgemacht in diesen letzten Jahren als Remus. Niemand hatte mehr Menschen verloren, die er liebte. Immer wieder und wieder und wieder. Alleine Lucius hatte er zweimal aufgeben müssen. Dreimal, korrigierte sie sich.

Und doch, und doch…würde Remus es sich selbst jemals vergeben, wenn er die Chance vergab, Lucius zu sehen? Und falls es das letzte Mal war?

Sie traf eine Entscheidung. Sie wusste, wohin sie apparieren musste. Mit einer schnellen Bewegung hatte sie Remus am Arm gepackt. Destination, Determination, Deliberation.

Der Raum verschwamm, und vor ihnen tauchten weiße Fliesen auf, ein grün gestrichener Gang. Das typische ‚krankenhaus-hellgrün'.

„Verzeihung, Remus. Ich konnte nicht anders."

Sie zerrte ihn hinter sich her, den Gang entlang. Sie erreichten eine Information und erkundigten sich nach Lucius.

„Unfallopfer. Kam mit einer jungen Schwedin."

„Die Notfallchirurgie ist im Erdgeschoss, Station 1 A Der Aufzug ist dort vorne links."

Wieder zog Tonks Remus mit sich. Sie fuhren nach unten – unnötig, durch Apparieren eine brenzlige Situation herauf zu beschwören.

Die Türen des Aufzugs glitten zur Seite, und Tonks entdeckte Selma, die mit blassem Gesicht auf einer Bank hockte, in den zitternden Hände einen Pappbecher mit Kaffee.

„Selma!" Sie lief auf die junge Frau zu.

„Dora, welche Glück ihr kommt!" Die junge Schwedin fiel ihr um den Hals. „Hallo, Remus." Beinahe schüchtern reichte sie ihm die Hand. „Ich habe nicht gesehen ihn. Plötzlich war etwas auf die Autoscheibe, aber nicht groß, und dann er hat gelegen hinter das Auto."

„Was ist mit ihm?", fragte Remus, ohne auf ihre Schilderung einzugehen.

„Sie sagen mich nicht." Jetzt liefen ihr Tränen die Wangen hinunter.

Dora drückte sie, dann klopfte sie resolut an die Tür des Stationszimmers. Ein junger Arzt erschien, mit Brille und schwarzen Haaren.

„Ich bin die Nichte von Mr. Malfoy", sagte sie bestimmt. „Er hatte einen Unfall, wie ich erfahren habe."

„Sie sind eine Angehörige?" Die Miene des Assistenzarztes hellte sich auf. „Vielleicht können Sie uns ein paar Fragen zu seiner Vorgeschichte beantworten? Es gibt da ein paar Absonderlichkeiten, für die wir keine Erklärung haben. Und die Aufnahmeformulare müssen ausgefüllt werden."

„Alles, was Sie wollen. Aber wir möchten meinen Onkel gerne sehen", beharrte Tonks, stets mit einem Seitenblick auf Remus, der bleich und beinahe teilnahmslos an der Wand lehnte. Doch die schillernde Bernsteinfarbe seiner Augen verriet seine innere Unruhe.

„Das wird nicht möglich sein, er ist noch im OP", sagte der Arzt bedauernd. „Wir müssen die Milz entfernen, sie wurde beim Aufprall zu stark beschädigt. Außerdem hat er starke innere Blutungen davon getragen und einen Schädelbruch. Das sind schwere Verletzungen, Miss. Nicht nur die nächsten Stunden, auch die kommende Nacht wird entscheiden, ob er durchkommt. Sehr oft entwickeln Traumapatienten eine gefährliche Hirnschwellung und Blutungen."

„Dora", hörte sie plötzlich Remus' Stimme. Er klang heiser und gebrochen. „Dora, ich muss ihn sehen. Bitte."

„Tut mir Leid, der OP-Bereich ist steril, da können Sie nicht rein." Der Arzt betrachtete Remus mit mitleidigem Blick. „Sind Sie sein Freund?" Er betonte das letzte Wort so, dass deutlich wurde: Er sprach nicht über normale Freundschaft.

Remus nickte und wischte eine verirrte Träne aus dem Auge.

„Ich lasse Sie zu ihm, sobald er aus dem OP kommt. Aber nur für eine Minute. Warten Sie hier, okay?"

Tonks seufzte, nachdem der junge Arzt ihr ein Bündel Formulare in die Hand gedrückt hatte.

„Das verstehe einer, warum die nettesten Kerle immer vom anderen Ufer sein müssen. Und gut hat er auch noch ausgesehen", bemerkte sie nachdenklich.

„Wofür hältst du mich dann, für einen Troll?" Gawain war lautlos hinter ihr aufgetaucht und hatte ihr die Arme beschützend um die Schultern gelegt.

„Du bist der lebende Beweis, dass auch Heteros gut aussehen können", gab sie leise zurück.

Gawain ließ sie los und packte Remus an der Schulter. „Bist du okay – ich meine, angesichts der Umstände?"

Remus zuckte die Schulter. Sein Blick wirkte seltsam leer. Gawain zog ihn in eine ziemlich ruppige Umarmung.

„Wir sind nicht allein. Das Department schickt uns eine Heilerin. Sie müsste jeden Augenblick hier eintreffen."

Als habe er mit diesen Worten ein Signal gegeben, öffnete sich eine Tür, und eine Krankenschwester erschien. Sie lächelte der kleinen Gruppe zu, sah sich um, und plötzlich stand dort anstelle der Muggel-Schwester eine in weite Roben gehüllte, weißhaarige Hexe mit klugen grauen Augen in einem runzligen, schmalen Gesicht. Auf ihrem grünen Umhang schimmerten silbrige Zeichen.

Die Hexe lächelte und ergriff Gawains ausgestreckte linke Hand. „Doktor Antidota Hoodia, Heilerin des amerikanischen Zaubereiministeriums."

„Sie müssen eine Schwester in England haben", erklärte Tonks verblüfft.

„Ich stamme aus London", antwortete sie. „Wo ist Lucius?"

„Die Muggelärzte haben ihn im Operationsraum. Sie schneiden gerade seine Milz heraus, wenn ich meine Frau richtig verstanden habe", erläuterte Gawain.

„Die Kollegen mit den Tarnkappen werden gleich hier sein, zusammen mit dem Obliviationsteam", verkündete Hoodia. „Ich werde schon einmal vorgehen." Sie lächelte. „Keine Sorge, ich werde alles für ihn tun. Er war auch mal mein Student, als ich noch in England gelehrt habe."

Sie verwandelte sich zurück in die schöne junge Krankenschwester und schritt beherzt Richtung OP-Trakt, den Zauberstab gezückt.

Irgendjemand drückte Remus einen Pappbecher mit Kaffee in die Hand, und dann überschlugen sich die Ereignisse. Auroren, Unsägliche und diverse magische Experten tauchten auf und verschwanden wieder. Sogar einen der seltenen Mediävisten konnte Remus ausmachen. Immer wieder kamen Gawain oder Tonks zu ihm, um mit ihm zu reden, doch ihre Worte rauschten an ihm vorbei. Bis plötzlich…

„Jetzt du kannst zu ihm", sagte Selma zu ihm. „Hast du verstanden mich, Remus?"

Sie rüttelte an seiner Schulter. Dann tauchten Gawains blaue Augen vor ihm auf.

„Remus? Ich werde dich jetzt apparieren. Und dann bringe ich dich zu Lucius."

Remus hatte das Gefühl, als bliebe die Zeit stehen. Er ließ sich willenlos von Gawain in die Apparition ziehen. Als er sich einen Moment später umblickte, befanden sie sich im Gang eines Magischen Krankenhauses. Sonne flutete durch riesige Glasfronten, es roch nach Kräuterextrakten, und Heiler, Besucher und Patienten wimmelten durcheinander. Gawain führte Remus durch eine Tür, hinter der es merklich ruhiger wurde. Auch dieser Gang war sonnenüberflutet, und dennoch wehte eine angenehme Kühle über den blitzenden Marmorboden. Rechts und links gingen Türen in einem sanften Orangeton ab, und eine einzige, freundlich grüßende Assistenzheilerin begegnete ihnen.

Eine Tür stand offen. Aus dem Raum hörte man das Geklirr von Phiolen und leises Gemurmel von Zaubersprüchen. Als Gawain und Remus das Zimmer erreicht hatten, trat ihnen Hoodia entgegen.

„Zutritt nur für Angehörige, Agent Gray", sagte sie streng. „Ich schicke Ihnen Ihre Frau gleich raus."

Offensichtlich war Dora bereits im Zimmer. Nun, sie war ja auch mit Lucius verwandt.

„Mr. Lupin?", fragte sie.

Gawain nickte an Remus' Stelle.

„Kommen Sie." Sie nahm Remus am Arm und zog ihn sanft hinter sich her.

Das Zimmer war groß, und es stand nur ein einziges Bett darin. Die Sonne brach sich in den saften, gelben Wänden. Auf einem Nachttisch stand ein großer Strauß Frühlingsblumen, und neben dem Bett saß Tonks auf einem Leder bespannten Stuhl. Sie sah auf, als Remus eintrat.

„Wir haben großes Glück", waren ihre ersten Worte, und ihre Augen schimmerten feucht.

Endlich fand Remus den Mut, seinen Blick auf das Bett zu lenken. Laken und Kissen strahlten in makellosem Weiß. Lucius lag bleich zwischen den Kissen, ein matter Abglanz seiner selbst, mit dunklen, violetten Schatten unter den Augen. Das hellgrüne Krankenhaushemd machte ihn noch blasser, und aus einem Schlauch tropfte beständig ein türkisblauer Zaubertrank in seine linke Armvene.

„Das ist ein ‚Fortis'", erklärte die Heilerin. „Leider kam ich zu spät, um seine Milz zu retten. Wieder einbauen kann selbst ich sie nicht. Er wird ein paar Wochen auf blutbildende Tränke angewiesen sein, und vom Alkoholgenuss wird er sich wohl lebenslang verabschieden müssen. Die Rippenbrüche haben wir geheilt, ebenso wie den Schädelbasisbruch. Aber das Atmen wird ihm noch eine Weile Schmerzen bereiten, und Lesen soll er für eine Weile nicht. Dafür werden schon seine Kopfschmerzen sorgen."

„Wird er durchkommen?", fragte Remus heiser.

„Den Unfall an sich wird er überleben. Ein paar Knochenbrüche und die inneren Verletzungen sind nicht zu schwer. Die Muggelärzte haben da ganze Arbeit geleistet, das war sehr ordentlich. Aber ob er diese Verwandlung dauerhaft übersteht: Das werden wir leider erst in ein paar Tagen wissen. Sein Arkanum ist sehr instabil. Wir versorgen ihn regelmäßig mit gestaltstabilisierenden Zaubern, aber er droht immer wieder in die Vogelgestalt zurück zu fallen. Reden Sie mit ihm. Je mehr Zuspruch er erhält, desto eher wird er ein Mensch bleiben wollen." Sie atmete tief durch. „Er wird nie wieder zaubern können. Das sollten Sie ihm vielleicht nicht als erstes sagen. Ich kenne Lucius von früher. Magie war sein Leben."

Sie nickte ihm zu. „Ihr Mann wartet draußen, Mrs. Gray", sagte sie zu Dora.

Diese erhob sich. „Du bist ja jetzt hier, Remus." Sie wartete, bis Hoodia die Tür hinter sich geschlossen hatte. „Es ist lange her, dass nur Magie in seinem Leben gezählt hat, Remus. Daktari hat mir erzählt, wie glücklich er auf Summertime Farm war. Es muss nicht hier enden."

Damit verließ auch sie den Raum. Remus ließ sich auf den Stuhl sinken, der noch warm von Doras Körper war, und betrachtete seinen reglosen Geliebten. Einen Mann, von dem er nicht wusste, ob und woran er sich erinnern würde. Von dem er nicht wusste, ob er noch Gefühle für ihn hegte. Remus wusste nicht einmal, ob er selbst Lucius noch liebte. Er war emotional so viele Male über die Grenzen dessen gegangen, was ein Mensch ertragen konnte. Ihre Liebe, aus Magie geboren, in Not entstanden, war so oft zerrissen, neutralisiert, hintertrieben worden. Remus wusste nicht, wie und ob er aus dem rissigen zarten Gespinst seiner Gefühle noch etwas Haltbares weben konnte. Er hatte keine Ahnung, wie es um Lucius stand.

Der ehemalige Slytherin regte sich. Seine Zunge glitt über rissige Lippen, und Remus suchte nach einem Glas Wasser. In dem kleinen Bad, das sich an das Krankenzimmer anschloss, fand er, was er brauchte: Einen Becher und einen Zapfhahn.

Mit dem Glas in der Hand trat er ins Zimmer zurück. Mit einem Becher Wasser hatte alles angefangen, damals, in Voldemorts eisigem Gefängnis. Damals hatte Lucius ihm den Becher gereicht. Jetzt revanchierte sich Remus.

Den Verletzten vorsichtig mit einem Arm stützend, setzte er ihm den nur zu einem Drittel gefüllten Becher an die Lippen. Lucius schluckte, ohne wirklich aufzuwachen.

„Das machst du gut", lobte Remus leise.

Was sollte er nur tun, falls Lucius die Augen aufschlug und ihm mit der Verachtung ansehen würde, die er damals für ihn gehabt hatte, als Remus Dracos Lehrer war? Wenn er sich jetzt auf den Schlafenden emotional wieder einließ, würde ihm dieser Blick den Rest geben. Irgendwo tief in sich drin spürte Remus ein schmerzhaftes Ziehen, fast körperlich. Hoodia hatte gesagt, er möge mit Lucius sprechen, damit dieser in der Welt der Menschen gehalten werde. Doch war es noch Remus, dessen Stimme Lucius zu hören begehrte? Was, wenn es Narcissa war, die er bräuchte? Narcissa, die auf ewig verstummt war.

Remus krümmte sich auf seinem Stuhl, so schmerzhaft waren diese bohrenden Zweifel.

Irgendwann, nach Stunden, so schien es ihm, ließ der Schmerz nach, verlor die Qual ihre Kraft, hatte sich abgenutzt. Nicht einmal er konnte ununterbrochen leiden.

Heiler kamen und gingen, wechselten Tränke am Tropf, injizierten Medizin und eine Schwester kümmerte sich um ein paar hygienische Belange.

Remus nahm all dies nur verschwommen wahr. Erst als er eine Hand fest auf seiner Schulter spürte, wurde sein Blick klarer.

„Solltest du nicht gelegentlich mal ein paar Worte mit ihm reden?", fragte Gawain und zupfte Lucius eine weiße Feder aus den blonden Haaren, die jemand übersehen haben musste. „Die Heiler sagen, du schweigst seit mehr als zwölf Stunden wie ein Grab."

Er strich Lucius mit der verbliebenen Linken über das Haar. „Wach auf, alter Todesser. Alle warten auf dich." Dann wandte er sich Remus zu. „Du siehst aus, als könntest du etwas zu essen und einen Reinigungszauber gebrauchen. Willst du runter gehen in die Cafeteria? Ich bleibe so lange bei ihm. Ist schließlich mein Erbonkel, nachdem ich Tonks geheiratet habe."

Remus, der keine Kraft fand zu widersprechen, ging wortlos hinaus. In der Cafeteria im ersten Stock ging es laut zu. Kinder tobten zwischen den Tischen herum, in der Küche schrie jemand den Tellerwäscher an.

„Remus!"

Eine helle Kinderstimme. Er drehte sich um. Vor ihm stand Dhakira, die sofort seine Mitte umschlang.

„Merlin, du riechst aber", begrüßte sie ihn. „Und einen Bart hast du auch. Rasierst du dich nicht mehr, Remus?" Sie grinste. Oben und unten fehlten ein paar Zähne. „Papa und Babu sind da drüben."

Sie nahm Remus' Hand, um ihn mit sich zu ziehen.

„Warte", sagte er. „Ich komme gleich."

In der Herrentoilette kümmerte er sich um ein etwas menschlicheres Äußeres. Dann ging er, um Kingsley und seinen Sohn zu begrüßen.

„Was tut ihr denn hier?", fragte er den Auroren.

„Was glaubst du wohl?" fragte Kings zurück. „Die Mädchen waren ja nicht mehr zu halten, als Selma anrief und erzählte, was mit Lucius geschehen ist. Also habe ich mir ein paar Tage frei genommen und einen Port organisiert."

Er musterte Remus.

„Du siehst echt fertig aus, Mann. Wie kommst du klar?"

„Gar nicht", erwiderte Remus ehrlich. „Zuletzt in Voldemorts Hauptquartier hat er mich mit „Mr. Lupin" angeredet. Dann war er tot…weg. Und als er Monate später als Falke wieder auftauchte, habe ich nicht eine menschliche Regung an ihm gesehen. Er schien nichts mehr zu sein als ein zahmes Tier."

Kingsley zog den Werwolf in eine raue Umarmung. „Manchmal brauchen die Dinge unendlich viel Zeit, Remus – und mehr als nur eine zweite Chance. Übrigens, Johari ist mit Selma zu ihm hoch gegangen. Und sie glaubt ganz fest daran, dass er sie erkennen wird. Sie sagt, er hat es ihr versprochen, und ein Slytherin bricht ein einmal gegebenes Wort nie."

„Ich wünschte, ich hätte ihre Stärke und ihren Glauben, Kings", gab Remus müde zurück.

„Am besten, du isst erst einmal etwas", beschloss der Hüne und schob Remus ohne weitere Worte die Schüssel mit Nudelsuppe hin, die der Kellner gebracht hatte, als Remus zu ihnen gestoßen war.

Widerstandslos begann Remus das Essen in sich hinein zu löffeln. Ihm fehlte die Energie für eigene Entscheidungen, jeder Antrieb schien einer alles dominierenden, bedürfnislosen Leere gewichen.

Remus protestierte nicht, als Kingsley ihn schließlich am Arm nahm und sagte: „Lass uns mal sehen, ob Hari schon auf der Matratze herumhüpft, oder ob Selma den Wildfang noch beherrschen kann."

Auf dem stillen Gang oben angekommen, war das helle Plappern des Mädchens bereits zu hören, bevor sie die offen stehende Tür erreicht hatten.

„Die kleinen Löwen hatte Angst vor den Zwergen", vernahm Remus Haris Stimme. „Aber der Wolf und der Falke haben sie ja zum Glück gerettet. Da waren die Löwen sehr froh."

Sie hatten die Tür erreicht. Selma saß auf dem Besucherstuhl, den Oberkörper vorgeneigt, ihr hellblondes Haar reflektierte die Sonne. Hinter ihr stand Gawain, dessen Gesicht gespannte Erwartung ausdrückte. Irgendetwas war hier geschehen, die Atmosphäre glühte vor Erwartung. Auf dem Bett, neben Lucius, der auf der Seite lag, das Gesicht von der Tür abgewandt, hockte Johari. Ihre kleinen Zöpfchen standen in alle Richtungen ab, und ihre Augen fixierten Lucius' Gesicht, das Remus nicht sehen konnte.

„Lucius? Warum hat der Falke eigentlich überhaupt mit dem Wolf gekämpft, wenn er doch selbst ein verwandelter Wolf war? Oder wusste er gar nicht, dass er in Wahrheit auch ein Wolf ist?"

Remus erinnerte sich sofort an die Bildergeschichte, die Lucius dem Mädchen aus Askaban geschickt hatte. Natürlich erinnerte sich auch Kingsley. Er warf Remus einen verstehenden Blick zu.

Johari hatte ganz offenbar keine Geduld mehr mit dem Kranken.

„Hörst du mir überhaupt zu, Lucius?", fragte sie mit Nachdruck und rüttelte ihn am Arm. „Warum hat sich der Falke in einen Wolf verwandelt?"

„Hari, nicht so grob", mahnte Kingsley von der Tür her.

Eine Handbewegung von Selma ließ den großen Auror verstummen. Gleichzeitig neigte sich seine Tochter dicht zu Lucius herunter. Nur Remus feinem Werwolfsgehör war es zu verdanken, dass er die geflüsterte Antwort verstehen konnte.

„Der Falke und der Wolf teilten … eine Seele."

„Götter!" rief Remus aus, und die Lethargie fiel von ihm ab wie ein verschlissenes Gewand. „Lucius!"

Mit ein paar Schritten eilte er durch den Raum und sank neben dem Krankenbett auf die Knie. Lucius' Augen waren geschlossen, doch als Remus' Hand die seine umschloss, flatterten seine Lider. Es lag keine Verachtung in dem grauen Blick, nur grenzenlose Erleichterung.

„Ich konnte deine Stimme nicht mehr hören", sagte Lucius leise. „Der Ruf des Falken…er rief mir zu, dass er mich zum Wolf führen würde. Ich wollte gehen, aber…" Er atmete mühsam und unter Schmerzen. „Hari sagte mir, du wärest hier." Das Sprechen fiel ihm sichtbar schwer, und seine Lider flatterten wieder. „Remus", flüsterte er.

„Ich bin hier. Bleib bei mir, Lucius. Da draußen in den Wäldern ist nichts, kein Wolf. Ich bin hier, hörst du?"

„Ich glaube, er schläft", belehrte Johari ihn. „Wie kann man eine Seele teilen, Remus?"

„Das sagt man, wenn zwei Menschen sich aus ganzem Herz liebt", erklärte Selma, als Remus Johari nur schweigend in die Arme zog.

„Hast du Lucius deswegen geküsst, als die Auroren kamen, und im St. Mungos?", erkundigte sich Johari bei Remus. „Aber ihr könnt gar nicht heiraten, das können nur Männer und Frauen", setzte sie altklug nach.

„Man muss nicht verheiraten sein, um jemand lieb zu haben", erklärte Selma.

Johari sah sie nachdenklich an. „Hast du auch nur eine halbe Seele?" fragte sie dann.

„Wie kommst du denn darauf?", fragte Selma verblüfft.

„Wenn man sie teilt, kann man nur die Hälfte übrig behalten, wie wenn man einen Apfel teilt. Und teilst du deine mit Papa?" Sie blickte Selma mit großen Augen fragend an.

Die junge Schwedin starrte etwas ratlos zurück. Gawain grinste.

„Warum denkst du, dass Selma und dein Vater sich eine Seele teilen?", erkundigte sich der Amerikaner mit schief gelegtem Kopf. „Sie haben sich doch nicht etwa…" Er flüsterte Johari etwas ins Ohr.

Sie kicherte laut.

„Ehrlich, Kingsley", sagte Gawain daraufhin tadelnd und mit breitem Grinsen. „Du küsst heimlich dein Kindermädchen?"

Selma lief dunkelrot an, und auch Kingsleys Wangen schienen einen Hauch intensiver durchblutet.

„Nun, ich denke, wir alle sollten Remus und Lucius etwas Privatsphäre gönnen", brummte der Auror.

„Och nöööö", protestierte Johari.

„Komm mit, Zwerg", sagte Gawain, hob sie vom Bett aus in die Luft und schwang sie herum, dass sie vor Vergnügen aufkreischte. „Du glaubst, Lucius erzählt gute Geschichten? Ha, dann solltest du mal Gawains original amerikanische Werwolfsabenteuer hören. Dagegen sind Lucius' Märchen kalter Kaffee aus dem alten, langweiligen Europa."

Seine Schritte entfernten sich, und auch Selma und Kingsley folgten. Remus zog sich den Besucherstuhl ans Bett, ohne Lucius' Hand loszulassen.

„Ich sollte dir Vorwürfe machen, dass du nicht hinter Severus geblieben bist, wie es besprochen war", sagte er leise zu Lucius. „Hast du auch nur den Hauch einer Ahnung, wie ich mich gefühlt habe, als ich all diese toten Skorpione gesehen habe? Wie konntest du nur Dolohov angreifen, ohne Zauberkräfte? Ausgerechnet du. Du bist kurzsichtig, du konntest ihn nicht mal scharf sehen." Er schüttelte den Kopf. „Aber vermutlich muss ich dankbar sein, dass es so gekommen ist. Severus' grenzenloser Güte sei Dank hast du dich nicht einmal mehr an mich erinnert. Nicht an uns, meine ich. Du hast ‚Mr. Lupin' zu mir gesagt. Ich dachte, mein Herz steht still. Er hatte gesagt, dass es nur vorübergehend wäre. Später hat er mir mitgeteilt – in seiner bekannt freundlichen Art – dass er alle Erinnerungen an mich gelöscht hat. Aber da du ohnehin verschwunden wärest… Das sollte mich wohl trösten." Remus lächelte grimmig. „Ich bin kein gewalttätiger Mensch, wie du weißt. Aber dieses eine Mal habe ich Severus dermaßen verprügelt, dass Poppy ihn eine ganze Nacht im Krankenflügel behalten hat."

Endlich waren die Worte zu Remus zurückgekehrt. Er überflutete Lucius damit, überschüttete ihn, in dem verzweifelten Wunsch, ihn in seiner Welt festzuhalten, um ihn nicht wieder an den Ruf des Falken zu verlieren.

Als Antidota Hoodia den Raum betrat, war Remus bereits heiser. Sie tauschte die Flasche mit dem fast leeren ‚Fortis' gegen einen blutroten Trank, in dem es silbrig funkelte.

„Wie ich höre, war er wach. Das ist ein gutes Zeichen", teilte sie mit.

Sie ließ ihren Stab über Lucius' Körper gleiten. Ein bläuliches Leuchten hüllte ihn ein. Seine Atemzüge waren jetzt ruhig und regelmäßig.

„Irgendwann", sagte sie stirnrunzelnd, „werden Sie mir verraten, wie Sie das gemacht haben. Gelbes Licht spricht für ein gestörtes Arkananum, für Instabilität. Als er ankam, war seine Aura quittengelb. Dieses blaue Leuchten signalisiert mir, dass er sehr weit weg ist von jeder Art des Raubvogeltums. Gratuliere, Mr. Lupin. Sie haben ihn wieder."

Remus starrte sie verständnislos an. Dann begann er, zu begreifen. „Heißt das, er wird durchkommen?"

Sie lächelte. „Wie gesagt, er bedarf der Schonung. Aber es sieht sehr gut aus." In der Tür drehte sie sich noch einmal um. „Vielleicht hören Sie mal für eine Weile auf zu reden? Sie sind schon ganz heiser."

Remus verstummte und wartete, bis sie die Tür geschlossen hatte. Dann legte er den Kopf gegen Lucius' Schulter. „Du musst schlafen, hm? Und ich lasse dich nicht. Tut mir Leid. Es ist nur so…unglaublich, wunderbar, fantastisch, beglückend…und auch ein bisschen beängstigend, dich wieder zu haben." Er seufzte. „Ich wünschte, ich wüsste, ob du dich an alles erinnerst."

Plötzlich spürte Remus eine Hand in seinem Haar. Er fuhr hoch und sah in Lucius' Augen, die ein bisschen schmal waren vor Amüsement.

„Remus", sagte Lucius leise, und man hörte seiner Stimme an, dass er sie lange nicht für menschliche Sprache gebraucht hatte. Zwei kühle Finger streiften Remus' Wange, bevor Lucius' Hand wieder kraftlos aufs Bett sank. „Falls mein Kopf Erinnerungslücken aufweisen sollte, wirst du sie sicher auffüllen. Aber bitte – nicht alle auf einmal."

Remus nickte stumm und erwiderte dann Lucius' zärtliche Geste, indem er ihm eine verirrte Strähne aus der blassen Stirn strich.

„Ich wünschte, ich hätte sein Gesicht gesehen", flüsterte Lucius.

Remus zog fragend die Augenbrauen hoch. „Wessen Gesicht?"

Lucius atmete einmal tief durch und verzog schmerzhaft den Mund. Dann sagte er leise: „Das von Severus. Nachdem du ihn verprügelt hast."

Remus musste lachen. „Er hatte ein blaues Auge. Und das hat Poppy nicht geheilt, weil sie fand, er habe es verdient."

Lucius grinste. Dann fielen ihm die Augen wieder zu. „Kannst du dich zu mir legen?", murmelte er. „Ich will mich erinnern…wie du dich anfühlst."

„Du hast gebrochene Rippen", widersprach Remus, der spürte, wie ihm eine feine Röte in die Wangen stieg. „Das wäre jetzt keine gute Idee." Aber er zog sich den Stuhl noch näher heran und nahm Lucius so gut wie möglich in den Arm.

„Schlaf dich aus. Wenn du aufwachst, werde ich hier sein."

Er war auf einmal selbst unendlich müde.

„Remus?"

„Hm?"

„Du musst Johari noch etwas sagen von mir."

„Was denn?"

„Über den Falken und den Wolf – und warum der Falke sich verwandelt hat." Lucius' Stimme war nur mehr ein Flüstern.

„Der Falke und der Wolf teilen eine Seele", wiederholte Remus Lucius' Worte von vorhin.

„Sie teilen eine Seele - und ein Herz", sagte Lucius leise. Dann glitt er in einen tiefen Schlaf hinüber.

Remus betrachtete ihn, sein blasses, bis auf ein paar Schrammen makelloses Gesicht, in dem nicht einmal die violetten Schatten unter den Augen deplaziert wirkten. Er hauchte einen Kuss auf die bleichen Lippen, sorgsam die aufgeplatzte Stelle auf der Unterlippe aussparend. Erschöpft, aber glücklich lehnte er seine Stirn gegen Lucius' Schulter und schloss die Augen.

‚Eine Seele - und ein Herz', klang es in seinem Kopf. Endlich erhielt die Welt ihre Farbe zurück. Remus schloss seine Hand um die von Lucius. Sie würden einander nicht mehr loslassen. Nicht wirklich jedenfalls. Nie wieder.


ENDE



So, Ihr Lieben, das war's. Ebenso wie Eve verabschiede ich mich in die Winterpause. Wer nicht von Lucius lassen mag, dem seien die besonderen Lucius-Fictions von TheVirginian ans Herz gelegt.

Und wer mehr von dem tapferen Remus möchte, einen Blick auf Severus werfen will, bevor er das Dunkel Mal angenommen hat, wer schon immer einmal den jungen Lucius Malfoy in seiner reinblütigen Umgebung und die böse junge Bella treffen und zu guter Letzt ein paar wirklich finstere Geheimnisse über Sirius erfahren will – der lese bei Slytherene weiter, die uns in „Die zweite Chance" einen wirklich unerwarteten Einblick in die Jugend unserer Lieblingscharaktere gibt.

Bis irgendwann,
Eure Eldi