„Parkson wird nicht ernsthaft zu deinem Vater gehen?"
„Ich weiß es nicht."
Es ist Abend. Mione und Dray haben sich im Raum der Wünsche getroffen und Dray musste Mione beichten, dass die Slytherins ein Gespräch zwischen ihm und Harry mitgekriegt haben, wo er, Dray, gesagt hat, natürlich Harry gegenüber, dass er und Mione ein Paar wären.
„Ist das sehr schlimm?", fragte Dray zögerlich und schaute seine Freundin mit großen Hundeaugen und Schmollmund an.
„Wie man es nimmt."
„Also ich würde dich sofort nehmen"
Kurz, nachdem Dray den Satz zu ende gesprochen hatte, erschien ein großes Himmelbett im Raum.
„Nicht heute", das Bett verschwandt wieder.
„Wann dann?"
„Bist du immer so ungeduldig?"
„Nein, eigentlich nicht."
„Und warum kannst du auf das nicht warten?"
Dray schwieg. Er hatte eigentlich keinen Grund nicht mehr zu warten oder etwa doch?
Ihm fiel plötzlich ein, dass er etwas Wichtiges vergessen hatte: Er hatte eine Auftrag zu erledigen!
-Soll ich ihn trotzdem machen, obwohl Mum und Emily in Sicherheit sind?
„Woran denkst du gerade?", riss ihn Mione aus seinen Gedanken.
„Daran, dich endlich ganz besitzen zu können!"
„Was? Habe ich gerade richtig gehört?"
„Schatz, du weißt, wie ich das meine."
„Ach ja? Und wie?"
„Ich will endlich mit dir schlafen!"
„Herrgott! Und ich hab Ginny noch gesagt, dass nicht alle Männer gleich sind. Was ein großer Fehler war!"
Damit stand sie auf und wollte den Raum verlassen, als sie Dray noch sagen hörte: „Ginny hat anscheinend immer Recht!"
Mione verlies den Rum und ging runter zum See, um etwas frische Luft zu schnappen.
Dray wusste, dass er sie gerade verletzt hatte, aber er musste sich jetzt erstmal Gedanken um den Auftrag machen.
-Nicht, dass der Dunkle Lord noch auf die Idee kommt, Mione als Druckmittel zu benutzen, ich hoffe sehr, dass Pansy die Klappe hält.
Während dessen saß eine weinende Hermione am See und dachte darüber nach, ob die Beziehung vielleicht ein Fehler war. Sie vernahm Schritte und befürchtete schon, Lucius ins Gesicht zu blicken, aber es war nur Parkson.
„Mach ne Fliege, Parkson."
„Wir leben in einem freien Land. Ich kann hingehen, wohin immer ich will."
„Der Spruch zieht nur in den Staaten. Also was willst du?"
„Mich entschuldigen."
„Was? Hast du einen Schlag auf den Kopf gekriegt?"
„So in etwa", sie grinste leicht, „es ist nicht leicht für mich, Draco mit einer anderen zu sehen, aber Blaise hat mir den Kopf gewaschen und im Endeffekt will ich nur, dass er glücklich ist und das ist er leider nicht mit mir, sondern mit dir."
„Spar dir den Rest. Ich glaub kaum, dass wir noch zusammen sind."
„Was? Sag bloß er war so dumm?"
-Was zum Teufel ist in Parkson gefahren, das sie gerade versucht, sich mit mir anzufreunden? , fragte sich Mione und schaute die Slytherin an.
„Oder hast du…?"
„Nein, aber ich werde. Morgen."
„Warum?"
„Wir hatten vorhin gewaltigen Krach und ich fang langsam an, an mir zu zweifeln."
Parkson schaute sie an und schien zu überlegen!
„Worüber habt ihr euch gestritten?"
„Unwichtig", Mione wollte gerade gehen, als Parkson sie aufhielt.
„Jede Beziehung hat seine Höhen und Tiefen, da kann es schon zum Streit kommen."
„Da könnte ich ja locker eine Beziehung mit Ron eingehen, da er genauso taktlos ist, wie Malfoy!", damit verschwand sie wieder im Schloss.
Parkson lief kurz darauf runter in die Kerker, in der Hoffnung dort auf Draco zu stoßen.
Und tatsächlich. Als sie den Gemeinschaftsraum betrat, saß Draco über einem Stück Papier gebückt, im Schneidersitz vor dem Kamin.
„Sag mal bist du von allen guten Geistern verlassen worden, Draco Malfoy?", kam Parkson direkt auf ihn zu.
„Lass mich ihn ruhe, Pansy."
„Wie kann man nur…ich dachte immer, du würdest deine Freundin taktvoller behandeln!"
„Wovon zum Teufel redest du?"
„Ich hatte gerade ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit deiner Freundin!"
„Du hast ihr doch hoffentlich nichts getan?"
„Nein, aber wie es aussieht du! Denn sie hat mir vorhin erzählt, dass sie inzwischen an sich selbst zweifelt und die Beziehung vielleicht sogar beenden wird!"
„Hör auf mich zu verarschen! Das hast du dir doch bloß ausgedacht!"
„Wirklich? Warum gehst du nicht und fragst sie selbst?"
Dray rauschte davon und hoffte, Mione in der Bibliothek zu finden. Als sie dort aber nicht war, ging er in Richtung Gryffindorturm.
„Was willst du hier, Malfoy?"
Angesprochener drehte sich um und sah direkt in das Gesicht seiner bezaubernden Freundin.
„Ich…seid wann nennst du mich wieder Malfoy?"
„Oh, brauch ich einen Grund dafür? Draco klingt so persönlich."
„Also hatte Pansy recht? Du willst Schluss machen?"
Was wird Mione wohl darauf antworten?
TBC
SnapeEvans
